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Kanzlerin stellt sich hinter Vertriebenen-Stiftung – Stuttgarter Charta “wegweisend”

Von Gastredner | 19.März 2010

Pressemitteilung der CDU :

Anlässlich der kürzlichen Rede von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel auf dem Jahresempfang des Bundes der Vertriebenen erklärt der Vorsitzende der Gruppe der Vertriebenen, Flüchtlinge und Aussiedler der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Klaus Brähmig MdB:

Die Gruppe der Vertriebenen begrüßt es außerordentlich, dass die Bundeskanzlerin in der teilweise aus dem Ruder gelaufenen Debatte um die Vertriebenen-Stiftung sich eindeutig hinter das Projekt gestellt hat. Zudem betonte die Kanzlerin, dass die Bundesregierung das zentrale Gedenkvorhaben des Bundes unterstützen und weiterführen wird.

Da die Zeitzeugen irgendwann fehlen werden, erklärte die Kanzlerin treffend die zentrale und gesamtgesellschaftliche Aufgabe der Stiftung, Flucht und Vertreibung – als “wichtigen Teil deutscher Geschichte” – für kommende Generationen wissenschaftlich fundiert zu dokumentieren.

Nochmals ging aus dieser Rede der Kanzlerin klar hervor, dass es ohne deren Unterstützung heute in Berlin die “Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung” nicht geben würde. In ihr soll insbesondere an das millionenfache Schicksal der deutschen Heimatvertriebenen angemessen und würdevoll gedacht werden soll.

Zugleich hat die Bundeskanzlerin in ihrer Rede die “wegweisende” Charta der deutschen Heimatvertriebenen, dessen 60jähriges Jubiläum im August in Stuttgart begangen wird, als “Dokument der Hoffnung” gewürdigt.

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Topics: Kultur | 4 Kommentare »








4 Kommentare to “Kanzlerin stellt sich hinter Vertriebenen-Stiftung – Stuttgarter Charta “wegweisend””

  1. Marc Oliver meint:
    19.März 2010 at 05:34

    “Die Gruppe der Vertriebenen begrüßt es außerordentlich, dass die Bundeskanzlerin in der teilweise aus dem Ruder gelaufenen Debatte um die Vertriebenen-Stiftung sich eindeutig hinter das Projekt gestellt hat.”

    Bin ich der einzige, der die klare Unterstützung der Kanzlerin nicht mal im Ansatz gespürt habe?
    Zugegeben Frau Merkel findet immer sehr nette Worte, aber Taten lassen zu wünschen übrig. Da wird munter geschwiegen, anstatt Rückendeckung gegeben … aber was erwartet man schon von einer Presseerklärung der CDU?

    Wir haben euch verraten, im Stich gelassen um ja nicht Wechselwähler zu verschrecken oder den Guido zu verärgern!

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  2. Bauer Gerhard meint:
    19.März 2010 at 06:05

    Wieso wurde “wegweisend” ebenso wie “Dokument der Hoffnung “in Anführungszeichen gesetzt?
    Wegen der wörtlichen Übernahme des einen und der drei Worte oder aus anderem Grunde.
    Wenn man zitiert, dann werden normalerweise doch längere Passagen zitiert und damit in Anführungszeichen gesetzt.

    “Anführungszeichen können außerdem verwendet werden, um Wörter, Wortgruppen und Teile eines Textes oder Wortes hervorzuheben, zu denen man Stellung nehmen möchte, über die man eine Aussage machen will oder von deren Verwendung man sich – etwa ironisch oder durch die Unterlegung eines anderen Sinns – distanzieren möchte.”
    http://de.wikipedia.org/wiki/Anf%C3%BChrungszeichen

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  3. Ex-CDU-Mitglied meint:
    19.März 2010 at 06:35

    Der Kanzlerin schein klar zu werden, daß sie die Stimmen der Heimatvertriebenen und der Katholiken noch eine Weile benötigt, bevor sie von ihrer neuen Zielgruppe gewählt wird. Also schlägt sie beim Bund der Vertriebenen versöhnliche Töne an und hält sich bei der aktuellen Kampagne gegen die Katholische Kirche auffällig bedeckt.

    Doch ihre einst treuen Wähler wissen, daß sie abgeschrieben sind, und werden sich bei den kommenden Wahlen entsprechend verhalten.

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  4. Brutus meint:
    19.März 2010 at 08:34

    Stuttgart ist voll Autobahn, denn: der einstmalige Ehrentitel der Stadt lautet:
    Stadt der Auslandsdeutschen :)

    http://de.wikipedia.org/wiki/Stadt-Ehrentitel_der_NS-Zeit

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