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	<title>Kommentare zu: Das gro&#223;e Rad</title>
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	<description>Blog zur CDU Politik - Politik aus Basissicht</description>
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		<title>Von: Bauer Gerhard</title>
		<link>http://cdu-politik.de/2010/03/18/das-grosse-rad/comment-page-1/#comment-45970</link>
		<dc:creator>Bauer Gerhard</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 16:59:35 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Im Grundgesetz steht kein Satz, der Deutschland ausdr&#252;cklich auf eine bestimmte Wirtschaftsordnung festlegt. Schon im Investitionshilfe-Urteil von 1954 (BVerfGE 4, 7 (17 f.)) hat das Bundesverfassungsgericht von der wirtschaftspolitischen Neutralit&#228;t
des Grundgesetzes gesprochen, aber klargestellt, da&#223; die Wirtschaftspolitik dem Grundgesetz, insbesondere dessen Grundrechten, gen&#252;gen m&#252;sse....

...W&#228;hrend im Gegensatz zum Gemeinschaftsrecht Markt oder Marktwirtschaft und Wettbewerb keine Begriffe und damit keine Institutionen des Grundgesetzes sind, verpflichtet das Grundgesetz Deutschland unab&#228;nderlich, sozial zu sein. Nach Art. 20 Abs. 1 GG ist „die Bundesrepublik Deutschland ein demokratischer und sozialer Bundesstaat“. Diese politische Grundentscheidung steht ausweislich Art. 79 Abs. 3 GG, der sogenannten Ewigkeitsklausel, nicht zur Disposition der Politik, auch nicht zur Disposition der Integrationspolitik....

....Die finanzielle Vorsorge f&#252;r die F&#228;lle der Krankheit, des Alters, des Unfalls, der Pflegebed&#252;rftigkeit und der Arbeitslosigkeit sowie der Sozialhilfe vor allem im Falle der Armut (Hilfe zum Lebensunterhalt, Wohngeld, Kindergeld, Erziehungsgeld,Ausbildungsf&#246;rderung) sind essentielle Aufgaben der Wirtschaft, welche die Menschen entweder allein oder in Gemeinschaft, privatwirtschaftlich oder staatswirtschaftlich, freiwillig oder gezwungen zu bew&#228;ltigen suchen. Die finanzielle Bew&#228;ltigung der genannten Lebenslagen zu gew&#228;hrleisten, verpflichtet das Sozialprinzip den Staat. Darin ist der Staat nicht nur Sozialstaat, sondern auch Wirtschaftsstaat. Das Sozialprinzip legt das System nicht fest, in welchem die Lebenslagen
wirtschaftlich bew&#228;ltigt werden (BVerfGE 103, 172 (185)), begr&#252;ndet aber die Verantwortung des Gemeinwesens f&#252;r die Bew&#228;ltigung, eben die soziale Verantwortung des Staates. Sein wesentliches Mittel ist das Gesetz (BVerfGE 1, 97 (105); 70, 278 (288); st. Rspr.; Schachtschneider 1994, 247 ff.). 
Der Staat darf sich der sozialen Verantwortung nicht entziehen. Er kann das in einer Demokratie auch nicht. Er ist ganz im Gegenteil wesentlich zum Zwecke der gemeinsamen Lebensbew&#228;ltigung, n&#228;mlich f&#252;r das gute Leben aller, eingerichtet. Die Verwirklichung des Sozialprinzips wird durch das demokratische Wahlrecht gesichert (Schachtschneider 2005, 11. Kap., III)....
http://www.kaschachtschneider.de/Schriften/Dokumente-herunterladen/Sozialwirtschaft.pdf

Vor allem dies sollten sich die Damen und Herren der Koalitionsregierung zu Herzen nehmen (Kopie von oben).
&quot;Art. 20 Abs. 1 GG ist „die Bundesrepublik Deutschland ein demokratischer und sozialer Bundesstaat“. Diese politische Grundentscheidung steht ausweislich Art. 79 Abs. 3 GG, der sogenannten Ewigkeitsklausel, nicht zur Disposition der Politik, auch nicht zur Disposition der Integrationspolitik.&quot;

In dieser Republik m&#252;sste der  Verfassungsbruch (GG), bzw. das Erlassen grundgesetzwidriger Gesetze unter Strafe stehen. Wie hei&#223;t es so sch&#246;n, Unwissenheit sch&#252;tzt vor Strafe nicht und schon der Versuch ist strafbar.

Vielleicht w&#252;rde dann manche &quot;Reform&quot; in der Schublade bleiben. Viele Gesetze der letzten Regierungen wurden immer wieder von Bundesverfassungsgericht gekippt, obwohl die Richter nach Parteienproporz ausgesucht und eingesetzt werden. Man stelle sich vor, dieses Gericht, wie auch andere, w&#228;re wirklich unabh&#228;ngig und wurde Recht sprechen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Im Grundgesetz steht kein Satz, der Deutschland ausdr&#252;cklich auf eine bestimmte Wirtschaftsordnung festlegt. Schon im Investitionshilfe-Urteil von 1954 (BVerfGE 4, 7 (17 f.)) hat das Bundesverfassungsgericht von der wirtschaftspolitischen Neutralit&#228;t<br />
des Grundgesetzes gesprochen, aber klargestellt, da&#223; die Wirtschaftspolitik dem Grundgesetz, insbesondere dessen Grundrechten, gen&#252;gen m&#252;sse&#8230;.</p>
<p>&#8230;W&#228;hrend im Gegensatz zum Gemeinschaftsrecht Markt oder Marktwirtschaft und Wettbewerb keine Begriffe und damit keine Institutionen des Grundgesetzes sind, verpflichtet das Grundgesetz Deutschland unab&#228;nderlich, sozial zu sein. Nach Art. 20 Abs. 1 GG ist „die Bundesrepublik Deutschland ein demokratischer und sozialer Bundesstaat“. Diese politische Grundentscheidung steht ausweislich Art. 79 Abs. 3 GG, der sogenannten Ewigkeitsklausel, nicht zur Disposition der Politik, auch nicht zur Disposition der Integrationspolitik&#8230;.</p>
<p>&#8230;.Die finanzielle Vorsorge f&#252;r die F&#228;lle der Krankheit, des Alters, des Unfalls, der Pflegebed&#252;rftigkeit und der Arbeitslosigkeit sowie der Sozialhilfe vor allem im Falle der Armut (Hilfe zum Lebensunterhalt, Wohngeld, Kindergeld, Erziehungsgeld,Ausbildungsf&#246;rderung) sind essentielle Aufgaben der Wirtschaft, welche die Menschen entweder allein oder in Gemeinschaft, privatwirtschaftlich oder staatswirtschaftlich, freiwillig oder gezwungen zu bew&#228;ltigen suchen. Die finanzielle Bew&#228;ltigung der genannten Lebenslagen zu gew&#228;hrleisten, verpflichtet das Sozialprinzip den Staat. Darin ist der Staat nicht nur Sozialstaat, sondern auch Wirtschaftsstaat. Das Sozialprinzip legt das System nicht fest, in welchem die Lebenslagen<br />
wirtschaftlich bew&#228;ltigt werden (BVerfGE 103, 172 (185)), begr&#252;ndet aber die Verantwortung des Gemeinwesens f&#252;r die Bew&#228;ltigung, eben die soziale Verantwortung des Staates. Sein wesentliches Mittel ist das Gesetz (BVerfGE 1, 97 (105); 70, 278 (288); st. Rspr.; Schachtschneider 1994, 247 ff.).<br />
Der Staat darf sich der sozialen Verantwortung nicht entziehen. Er kann das in einer Demokratie auch nicht. Er ist ganz im Gegenteil wesentlich zum Zwecke der gemeinsamen Lebensbew&#228;ltigung, n&#228;mlich f&#252;r das gute Leben aller, eingerichtet. Die Verwirklichung des Sozialprinzips wird durch das demokratische Wahlrecht gesichert (Schachtschneider 2005, 11. Kap., III)&#8230;.<br />
<a href="http://www.kaschachtschneider.de/Schriften/Dokumente-herunterladen/Sozialwirtschaft.pdf" rel="nofollow">http://www.kaschachtschneider.de/Schriften/Dokumente-herunterladen/Sozialwirtschaft.pdf</a></p>
<p>Vor allem dies sollten sich die Damen und Herren der Koalitionsregierung zu Herzen nehmen (Kopie von oben).<br />
&#8220;Art. 20 Abs. 1 GG ist „die Bundesrepublik Deutschland ein demokratischer und sozialer Bundesstaat“. Diese politische Grundentscheidung steht ausweislich Art. 79 Abs. 3 GG, der sogenannten Ewigkeitsklausel, nicht zur Disposition der Politik, auch nicht zur Disposition der Integrationspolitik.&#8221;</p>
<p>In dieser Republik m&#252;sste der  Verfassungsbruch (GG), bzw. das Erlassen grundgesetzwidriger Gesetze unter Strafe stehen. Wie hei&#223;t es so sch&#246;n, Unwissenheit sch&#252;tzt vor Strafe nicht und schon der Versuch ist strafbar.</p>
<p>Vielleicht w&#252;rde dann manche &#8220;Reform&#8221; in der Schublade bleiben. Viele Gesetze der letzten Regierungen wurden immer wieder von Bundesverfassungsgericht gekippt, obwohl die Richter nach Parteienproporz ausgesucht und eingesetzt werden. Man stelle sich vor, dieses Gericht, wie auch andere, w&#228;re wirklich unabh&#228;ngig und wurde Recht sprechen.</p>
<p>Kommentar bewerten: <img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="up-45970" src="http://cdu-politik.de/wordpress280/wp-content/plugins/comment-rating/images/1_14_up.png" alt="Thumb up" onclick="javascript:ckratingKarma('45970', 'add', 'cdu-politik.de/wordpress280/wp-content/plugins/comment-rating/', '1_14_');" title="Gefällt mir" /> <span id="karma-45970-up" style="font-size:12px; color:#009933;">0</span>&nbsp;<img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="down-45970" src="http://cdu-politik.de/wordpress280/wp-content/plugins/comment-rating/images/1_14_down.png" alt="Thumb down" onclick="javascript:ckratingKarma('45970', 'subtract', 'cdu-politik.de/wordpress280/wp-content/plugins/comment-rating/', '1_14_')" title="Gefällt mir nicht" /> <span id="karma-45970-down" style="font-size:12px; color:#990033;">0</span></p>]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Ulli</title>
		<link>http://cdu-politik.de/2010/03/18/das-grosse-rad/comment-page-1/#comment-45969</link>
		<dc:creator>Ulli</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 16:06:55 +0000</pubDate>
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		<description>Der Deutsche liebt die Freiheit, er kann sie sich nur nicht leisten, weil die Freiheit f&#252;r ihn zu gef&#228;hrlich ist. Darum mu&#223; er sein Dasein in der Unfreiheit fristen, weil ihm die Gefahr zu gro&#223; ist, da&#223; er wieder alles verliert.

Was tut der Michel da? Er schl&#228;ft und wartet, bis sein Gef&#228;ngnis von selbst zusammenbricht. Das kann lange dauern aber was soll er machen, wo er doch solche Angst hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Deutsche liebt die Freiheit, er kann sie sich nur nicht leisten, weil die Freiheit f&#252;r ihn zu gef&#228;hrlich ist. Darum mu&#223; er sein Dasein in der Unfreiheit fristen, weil ihm die Gefahr zu gro&#223; ist, da&#223; er wieder alles verliert.</p>
<p>Was tut der Michel da? Er schl&#228;ft und wartet, bis sein Gef&#228;ngnis von selbst zusammenbricht. Das kann lange dauern aber was soll er machen, wo er doch solche Angst hat.</p>
<p>Kommentar bewerten: <img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="up-45969" src="http://cdu-politik.de/wordpress280/wp-content/plugins/comment-rating/images/1_14_up.png" alt="Thumb up" onclick="javascript:ckratingKarma('45969', 'add', 'cdu-politik.de/wordpress280/wp-content/plugins/comment-rating/', '1_14_');" title="Gefällt mir" /> <span id="karma-45969-up" style="font-size:12px; color:#009933;">0</span>&nbsp;<img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="down-45969" src="http://cdu-politik.de/wordpress280/wp-content/plugins/comment-rating/images/1_14_down.png" alt="Thumb down" onclick="javascript:ckratingKarma('45969', 'subtract', 'cdu-politik.de/wordpress280/wp-content/plugins/comment-rating/', '1_14_')" title="Gefällt mir nicht" /> <span id="karma-45969-down" style="font-size:12px; color:#990033;">0</span></p>]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: kröte</title>
		<link>http://cdu-politik.de/2010/03/18/das-grosse-rad/comment-page-1/#comment-45965</link>
		<dc:creator>kröte</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 14:30:37 +0000</pubDate>
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		<description>Die Antwort ist einfach: regional statt international. Ignorieren wir doch alle die gro&#223;en Konzerne und kaufen in der Region. Meine Region beginnt, sich gegenseitig zu vernetzen und versorgen, es fehlt nur noch die Losl&#246;sung von den gro&#223;en Energie- und Wasserversorgern. Die international ausgerichteten Riesenkonzerne m&#252;ssen platzen, das geht nur durch Konsumverweigerung von uns Verbrauchern. Es liegt wirklich nur an uns selber.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Antwort ist einfach: regional statt international. Ignorieren wir doch alle die gro&#223;en Konzerne und kaufen in der Region. Meine Region beginnt, sich gegenseitig zu vernetzen und versorgen, es fehlt nur noch die Losl&#246;sung von den gro&#223;en Energie- und Wasserversorgern. Die international ausgerichteten Riesenkonzerne m&#252;ssen platzen, das geht nur durch Konsumverweigerung von uns Verbrauchern. Es liegt wirklich nur an uns selber.</p>
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	<item>
		<title>Von: kröte</title>
		<link>http://cdu-politik.de/2010/03/18/das-grosse-rad/comment-page-1/#comment-45964</link>
		<dc:creator>kröte</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 14:26:19 +0000</pubDate>
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		<description>@CD
Du meinst, die Technik &#252;bernimmt menschliche Arbeit, die Arbeitnehmer sind zu globalen internationalen Wanderarbeitern geworden? 
Das kann man aufhalten, indem man sich nur noch regional bewegt, unsere Region ist dazu auf dem Weg. Es gibt Brosch&#252;ren mit den regionalen Anbietern, man vernetzt und versorgt sich gegenseitig, weg von den Gro&#223;en hin zu den Kleinen, schlimmstenfalls kann man auch regionales Geld herstellen.  
Wenn jetzt auch noch die Energiegewinnung und die Wasserversorgung nachziehen, haben wir den Weg zu Solidarit&#228;t und Kommunikaton untereinander freigemacht. 
Diese unertr&#228;gliche Umverteilung muss endlich aufh&#246;ren, das ganze Netz der deutschen Gutmenschen muss zerschlagen werden, wenn die Ausl&#228;nder weg sind, muss diese ebenfalls schmarotzende Schicht endlich wieder richtig arbeiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@CD<br />
Du meinst, die Technik &#252;bernimmt menschliche Arbeit, die Arbeitnehmer sind zu globalen internationalen Wanderarbeitern geworden?<br />
Das kann man aufhalten, indem man sich nur noch regional bewegt, unsere Region ist dazu auf dem Weg. Es gibt Brosch&#252;ren mit den regionalen Anbietern, man vernetzt und versorgt sich gegenseitig, weg von den Gro&#223;en hin zu den Kleinen, schlimmstenfalls kann man auch regionales Geld herstellen.<br />
Wenn jetzt auch noch die Energiegewinnung und die Wasserversorgung nachziehen, haben wir den Weg zu Solidarit&#228;t und Kommunikaton untereinander freigemacht.<br />
Diese unertr&#228;gliche Umverteilung muss endlich aufh&#246;ren, das ganze Netz der deutschen Gutmenschen muss zerschlagen werden, wenn die Ausl&#228;nder weg sind, muss diese ebenfalls schmarotzende Schicht endlich wieder richtig arbeiten.</p>
<p>Kommentar bewerten: <img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="up-45964" src="http://cdu-politik.de/wordpress280/wp-content/plugins/comment-rating/images/1_14_up.png" alt="Thumb up" onclick="javascript:ckratingKarma('45964', 'add', 'cdu-politik.de/wordpress280/wp-content/plugins/comment-rating/', '1_14_');" title="Gefällt mir" /> <span id="karma-45964-up" style="font-size:12px; color:#009933;">0</span>&nbsp;<img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="down-45964" src="http://cdu-politik.de/wordpress280/wp-content/plugins/comment-rating/images/1_14_down.png" alt="Thumb down" onclick="javascript:ckratingKarma('45964', 'subtract', 'cdu-politik.de/wordpress280/wp-content/plugins/comment-rating/', '1_14_')" title="Gefällt mir nicht" /> <span id="karma-45964-down" style="font-size:12px; color:#990033;">0</span></p>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: CD</title>
		<link>http://cdu-politik.de/2010/03/18/das-grosse-rad/comment-page-1/#comment-45963</link>
		<dc:creator>CD</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 14:08:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://cdu-politik.de/?p=6900#comment-45963</guid>
		<description>Die Hilflosigkeit unseres v&#246;llig abgehobenen Staates mitsamt seiner hochm&#252;tigen Gesellschaft widerspiegelt sich doch bereits in folgendem Paradoxon:

Jeder Arbeitnehmer ist woanders Kunde, jeder Kunde ist woanders Arbeitnehmer. Entlassen Wirtschaft und Staat Arbeitnehmer, verhindert sie zahlende Kunden. Weniger Kunden bedeutet weniger Auftr&#228;ge und weitere Entlassungen.

Ein Teufelskreis, der geboren wurde aus einem anderen Paradoxon:

Wirtschaft ist ein Kreislauf aus st&#228;ndigem Produzieren bzw. Dienstleisten und Konsumieren. Wenn nun ein Teil auf der Arbeitnehmerseite durch Technik aus diesem Kreislauf ausgeschlossen wird, bricht als direkte Folge der Konsum ein, da Technik nur sehr begrenzt konsumiert.

Das dritte und letzte Paradoxon besteht darin, da&#223; anstelle eines Umbaues einer auf reiner Menschenarbeit basierenden Gesellschafts- und Wirtschaftsform hin zu einer, bei der jedes einzelne Glied am Technischen Fortschritt gleicherma&#223;en partizipiert, da&#223; also anstelle dessen die Glieder aufgetrennt werden in Menschen, die mangels Arbeitsgelegenheit immer weniger konsumieren k&#246;nnen und abh&#228;ngig werden von Transfergeldern anderer Menschen, die (noch) nicht durch Technik ersetzt wurden, jedoch trotz der Gefahr den anderen am Liebsten &#039;den Saft abdrehen w&#252;rden&#039;.

Da gibt es nun drei Szenarien: 

Der g&#252;nstigste Fall w&#228;re eine Gesellschaft, die sich verabschiedet von der Erwerbsarbeit als Mittelpunkt des Lebens und sich stattdessen dem Grad der Technisierung anpa&#223;t.

Weniger sch&#246;n w&#228;re der Weg &#252;ber einen Wirtschafts- und Staatsbankrott, der sich f&#252;r den Fall ergibt, da&#223; alles so weiterl&#228;uft, wie bisher, also auch eine fortschreitende Technisierung mit weiteren heraus gedr&#228;ngten Menschen, bis die verbleibende menschliche Erwerbsarbeit nicht mehr ausreicht, um Alle zu ern&#228;hren.

Der schlimmste Fall w&#228;re ein B&#252;rgerkrieg, wenn Arm und Reich &#252;bereinander herfallen im Kampf um die letzten noch verbliebenen menschlichen Arbeitspl&#228;tze.

M&#246;glicherweise wird die Technisierung dadurch gebremst, aufhalten k&#246;nnte sie aber nur noch ein v&#246;lliger Zusammenbruch aller Zivilisationen auf der Erde. Je l&#228;nger wir den Umbau unserer Gesellschaftsform hinaus z&#246;gern, desto schmerzvoller wird der Weg in diese neue Zeit. Wir selbst haben es in der Hand.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Hilflosigkeit unseres v&#246;llig abgehobenen Staates mitsamt seiner hochm&#252;tigen Gesellschaft widerspiegelt sich doch bereits in folgendem Paradoxon:</p>
<p>Jeder Arbeitnehmer ist woanders Kunde, jeder Kunde ist woanders Arbeitnehmer. Entlassen Wirtschaft und Staat Arbeitnehmer, verhindert sie zahlende Kunden. Weniger Kunden bedeutet weniger Auftr&#228;ge und weitere Entlassungen.</p>
<p>Ein Teufelskreis, der geboren wurde aus einem anderen Paradoxon:</p>
<p>Wirtschaft ist ein Kreislauf aus st&#228;ndigem Produzieren bzw. Dienstleisten und Konsumieren. Wenn nun ein Teil auf der Arbeitnehmerseite durch Technik aus diesem Kreislauf ausgeschlossen wird, bricht als direkte Folge der Konsum ein, da Technik nur sehr begrenzt konsumiert.</p>
<p>Das dritte und letzte Paradoxon besteht darin, da&#223; anstelle eines Umbaues einer auf reiner Menschenarbeit basierenden Gesellschafts- und Wirtschaftsform hin zu einer, bei der jedes einzelne Glied am Technischen Fortschritt gleicherma&#223;en partizipiert, da&#223; also anstelle dessen die Glieder aufgetrennt werden in Menschen, die mangels Arbeitsgelegenheit immer weniger konsumieren k&#246;nnen und abh&#228;ngig werden von Transfergeldern anderer Menschen, die (noch) nicht durch Technik ersetzt wurden, jedoch trotz der Gefahr den anderen am Liebsten &#8216;den Saft abdrehen w&#252;rden&#8217;.</p>
<p>Da gibt es nun drei Szenarien: </p>
<p>Der g&#252;nstigste Fall w&#228;re eine Gesellschaft, die sich verabschiedet von der Erwerbsarbeit als Mittelpunkt des Lebens und sich stattdessen dem Grad der Technisierung anpa&#223;t.</p>
<p>Weniger sch&#246;n w&#228;re der Weg &#252;ber einen Wirtschafts- und Staatsbankrott, der sich f&#252;r den Fall ergibt, da&#223; alles so weiterl&#228;uft, wie bisher, also auch eine fortschreitende Technisierung mit weiteren heraus gedr&#228;ngten Menschen, bis die verbleibende menschliche Erwerbsarbeit nicht mehr ausreicht, um Alle zu ern&#228;hren.</p>
<p>Der schlimmste Fall w&#228;re ein B&#252;rgerkrieg, wenn Arm und Reich &#252;bereinander herfallen im Kampf um die letzten noch verbliebenen menschlichen Arbeitspl&#228;tze.</p>
<p>M&#246;glicherweise wird die Technisierung dadurch gebremst, aufhalten k&#246;nnte sie aber nur noch ein v&#246;lliger Zusammenbruch aller Zivilisationen auf der Erde. Je l&#228;nger wir den Umbau unserer Gesellschaftsform hinaus z&#246;gern, desto schmerzvoller wird der Weg in diese neue Zeit. Wir selbst haben es in der Hand.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: CDUler</title>
		<link>http://cdu-politik.de/2010/03/18/das-grosse-rad/comment-page-1/#comment-45962</link>
		<dc:creator>CDUler</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 12:08:32 +0000</pubDate>
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		<description>Wohin rollen wir denn mit diesem Rad? Oder ist die Frage verboten?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wohin rollen wir denn mit diesem Rad? Oder ist die Frage verboten?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: kröte</title>
		<link>http://cdu-politik.de/2010/03/18/das-grosse-rad/comment-page-1/#comment-45961</link>
		<dc:creator>kröte</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 10:50:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://cdu-politik.de/?p=6900#comment-45961</guid>
		<description>Diese Umfrage (EU) verschleiert wieder das Ergebnis, eigentlich sind 88% der Meinung, dass die EU weg muss.

Wenn aber 88% der Befragten keinen Sinn in diesem Monster sehen, warum handelt die Regierung gegen unseren Willen?

&quot;Inzwischen f&#252;hlt man sich so wie kurz vor 89 im besseren deutschen Staat, wo ein vergreistes Politb&#252;ro sich der Realit&#228;t v&#246;llig verweigert, wo die Leute das Land fliehen aber weiterhin p&#246;mp&#246;se Veranstaltungen zelebriert werden, um zu zeigen, es geht uns gut, es geht super und Ochs und Esel k&#246;nnen uns mal, w&#228;hrend die gleichgeschaltete Presse die Politik der weisen F&#252;hrung in den Himmel lobt.&quot;


Richtig, Karl, damals wusste ich, wohin ich mit meiner Familie fl&#252;chten kann, wohin soll ich heute? Ich bin doch in jedem anderen Staat &#228;hnlich fremd und ungeliebt wie es die hiesigen Ausl&#228;nder f&#252;r uns sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Umfrage (EU) verschleiert wieder das Ergebnis, eigentlich sind 88% der Meinung, dass die EU weg muss.</p>
<p>Wenn aber 88% der Befragten keinen Sinn in diesem Monster sehen, warum handelt die Regierung gegen unseren Willen?</p>
<p>&#8220;Inzwischen f&#252;hlt man sich so wie kurz vor 89 im besseren deutschen Staat, wo ein vergreistes Politb&#252;ro sich der Realit&#228;t v&#246;llig verweigert, wo die Leute das Land fliehen aber weiterhin p&#246;mp&#246;se Veranstaltungen zelebriert werden, um zu zeigen, es geht uns gut, es geht super und Ochs und Esel k&#246;nnen uns mal, w&#228;hrend die gleichgeschaltete Presse die Politik der weisen F&#252;hrung in den Himmel lobt.&#8221;</p>
<p>Richtig, Karl, damals wusste ich, wohin ich mit meiner Familie fl&#252;chten kann, wohin soll ich heute? Ich bin doch in jedem anderen Staat &#228;hnlich fremd und ungeliebt wie es die hiesigen Ausl&#228;nder f&#252;r uns sind.</p>
<p>Kommentar bewerten: <img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="up-45961" src="http://cdu-politik.de/wordpress280/wp-content/plugins/comment-rating/images/1_14_up.png" alt="Thumb up" onclick="javascript:ckratingKarma('45961', 'add', 'cdu-politik.de/wordpress280/wp-content/plugins/comment-rating/', '1_14_');" title="Gefällt mir" /> <span id="karma-45961-up" style="font-size:12px; color:#009933;">0</span>&nbsp;<img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="down-45961" src="http://cdu-politik.de/wordpress280/wp-content/plugins/comment-rating/images/1_14_down.png" alt="Thumb down" onclick="javascript:ckratingKarma('45961', 'subtract', 'cdu-politik.de/wordpress280/wp-content/plugins/comment-rating/', '1_14_')" title="Gefällt mir nicht" /> <span id="karma-45961-down" style="font-size:12px; color:#990033;">0</span></p>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Berliner Kindl</title>
		<link>http://cdu-politik.de/2010/03/18/das-grosse-rad/comment-page-1/#comment-45960</link>
		<dc:creator>Berliner Kindl</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 10:45:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://cdu-politik.de/?p=6900#comment-45960</guid>
		<description>Ach ja ich verga&#223;,

zwei Jahre sa&#223; Ehlert als SPD-Haushaltsexperte im 
Abgeordnetenhaus, danach in der BVV Sch&#246;neberg,
jetzt macht er nur noch im Jugendausschuss der
Landes-SPD mit.

Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/Stadtleben-Harald-Ehlert;art125,2689963

Sozis eben ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach ja ich verga&#223;,</p>
<p>zwei Jahre sa&#223; Ehlert als SPD-Haushaltsexperte im<br />
Abgeordnetenhaus, danach in der BVV Sch&#246;neberg,<br />
jetzt macht er nur noch im Jugendausschuss der<br />
Landes-SPD mit.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Stadtleben-Harald-Ehlert;art125,2689963" rel="nofollow">http://www.tagesspiegel.de/berlin/Stadtleben-Harald-Ehlert;art125,2689963</a></p>
<p>Sozis eben &#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Berliner Kindl</title>
		<link>http://cdu-politik.de/2010/03/18/das-grosse-rad/comment-page-1/#comment-45959</link>
		<dc:creator>Berliner Kindl</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 10:43:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://cdu-politik.de/?p=6900#comment-45959</guid>
		<description>Armut ist f&#252;r alle da

Das «Soziale» ist eine brummende Boom-Branche in Deutschland, die mehr Menschen besch&#228;ftigt als die Industrie. Armut muss betreut, erfasst und verwaltet werden.
Von Henryk M. Broder

Es sei ein Skandal, meinen viele Deutsche, dass es in einem so reichen Land wie der Bundesrepublik so viel Armut gebe. Manche tun auch was dagegen. Sie werden reich. Mit Hilfe der Armen. Das geht einfacher, als Sie denken. Sie brauchen nur einen gemeinn&#252;tzigen Verein oder eine gemeinn&#252;tzige GmbH zu gr&#252;nden, der bzw. die ein soziales Anliegen hat. Zum Beispiel: Hilfe f&#252;r obdachlose Menschen. Dann werden Sie und Ihr Projekt vom Staat grossz&#252;gig gef&#246;rdert. &#220;ber die Verwendung des Geldes brauchen Sie keine Rechenschaft abzugeben, Sie werden nicht kontrolliert.

Die Sache geht so lange gut, bis Sie eines Tages bei einer Verkehrskontrolle geblitzt werden. Und dabei wird bekannt, was alle wussten, dass Sie n&#228;mlich einen Maserati fahren, der &#252;ber 100 000 Euro gekostet hat. Nicht schlecht f&#252;r den Chef einer gemeinn&#252;tzigen Einrichtung, die zum gr&#246;ssten Teil von Steuergeldern finanziert wird und einem guten Zweck dient. Die &#214;ffentlichkeit findet das nicht witzig. Dann kommt auch noch ans Tageslicht, dass Sie ein Jahresgehalt von &#252;ber 300 000 Euro beziehen, das ist mehr, als die Bundeskanzlerin verdient. Der Skandal ist da.

Genau das ist eben in Berlin passiert. Der Chef der sogenannten Treberhilfe, die Obdachlose in Berlin betreut, wurde mit beiden H&#228;nden tief im Mustopf des subventionierten Wohllebens erwischt. Er bezog &#252;ber 300 000 Euro j&#228;hrlich, fuhr einen Maserati und wohnte in einer Villa namens «Denkmal» in einer Luxusgegend am Rande von Berlin. Und die ganze Sache kam tats&#228;chlich auf, als er ein wenig zu schnell fuhr. Shit happens. Dann dauerte es eine Weile, bis er von seinen «gemeinn&#252;tzigen &#196;mtern» zur&#252;cktrat bzw. zur&#252;ckgetreten wurde. Einer der Gr&#252;nde f&#252;r seinen erzwungenen R&#252;cktritt war, dass man den Bestand und das Fortleben der Treberhilfe retten wollte, die ihrerseits 280 Mitarbeiter besch&#228;ftigt und damit zu den gr&#246;sseren Arbeitgebern im Sozialbereich geh&#246;rt. Die Treberhilfe betreut etwa dreitausend Obdachlose in Berlin und macht einen Umsatz von rund zw&#246;lf Millionen Euro.

Harald Ehlert, ein ehemaliger P&#228;dagoge und aktiver Sozialdemokrat, hat die Treberhilfe 2006 gegr&#252;ndet und im Rekordtempo zu einem der gr&#246;ssten gemeinn&#252;tzigen Unternehmen Berlins ausgebaut. Das war vor allem deswegen m&#246;glich, weil der Bereich «Soziales» boomt und brummt und der Staat nicht alles selber erledigen kann, also auf private Dienstleister angewiesen ist. «Die Liste der sozialen Angebote ist so lang, die Lage so un&#252;bersichtlich, dass der Berliner Senat nicht beziffern kann, wie viel f&#252;r Sozialleistungen ausgegeben wird», schrieb vor kurzem der K&#246;lner Stadt-Anzeiger &#252;ber die Hauptstadt. Mag in den Bereichen Kultur, Bildung und Erziehung gespart werden, K&#252;rzungen im Sozialbereich sind weitgehend tabu, weil kein Politiker den Vorwurf riskieren m&#246;chte, bei den «&#196;rmsten der Armen» zu sparen. Das w&#228;re erstens «herzlos», und zweitens sind Sozialhilfeempf&#228;nger auch W&#228;hler, deren Stimmen mitgez&#228;hlt werden.
So hat sich ein soziales System etabliert, das vor allem zwei Zwecken dient: der Finanzierung eines Apparates, in dem inzwischen mehr Menschen besch&#228;ftigt sind als in der Industrie, und dem Erhalt der Armut, die betreut, erfasst und verwaltet werden muss. Deswegen erscheint alle paar Monate ein neuer «Armutsbericht», in dem die «alarmierende Zunahme» der Armut dokumentiert und zugleich gefordert wird, mehr Mittel f&#252;r den Kampf gegen die Armut zur Verf&#252;gung zu stellen: f&#252;r mehr Projekte, mehr Planstellen, mehr Programme.

Dabei f&#228;llt niemandem auf, dass es offenbar einen Zusammenhang zwischen der Ausbreitung der Armut und der Bek&#228;mpfung der Armut gibt. W&#252;rde man die Entwicklung in einem Diagramm darstellen, w&#228;ren es zwei Linien, die parallel ansteigen. Je mehr f&#252;r den Kampf gegen die Armut ausgegeben wird, umso mehr nimmt die Armut zu. F&#252;r gemeinn&#252;tzige Vereine wie die Berliner Treberhilfe ist das ein perfektes Gesch&#228;ftsmodell, f&#252;r die Gesellschaft eine Katastrophe.

Im Gesch&#228;ftsbericht der Treberhilfe f&#252;r das Jahr 2008 hat Harald Ehlert eine optimistische Vorhersage formuliert: «Risiken sind f&#252;r die Treberhilfe dank der hohen Nachfrage nicht zu erwarten.» Aufgrund der Krise werde der «Beratungsbedarf» noch zunehmen. Das hatte der Chef richtig erkannt. Er h&#228;tte lediglich beim Gasgeben ein wenig aufpassen m&#252;ssen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Armut ist f&#252;r alle da</p>
<p>Das «Soziale» ist eine brummende Boom-Branche in Deutschland, die mehr Menschen besch&#228;ftigt als die Industrie. Armut muss betreut, erfasst und verwaltet werden.<br />
Von Henryk M. Broder</p>
<p>Es sei ein Skandal, meinen viele Deutsche, dass es in einem so reichen Land wie der Bundesrepublik so viel Armut gebe. Manche tun auch was dagegen. Sie werden reich. Mit Hilfe der Armen. Das geht einfacher, als Sie denken. Sie brauchen nur einen gemeinn&#252;tzigen Verein oder eine gemeinn&#252;tzige GmbH zu gr&#252;nden, der bzw. die ein soziales Anliegen hat. Zum Beispiel: Hilfe f&#252;r obdachlose Menschen. Dann werden Sie und Ihr Projekt vom Staat grossz&#252;gig gef&#246;rdert. &#220;ber die Verwendung des Geldes brauchen Sie keine Rechenschaft abzugeben, Sie werden nicht kontrolliert.</p>
<p>Die Sache geht so lange gut, bis Sie eines Tages bei einer Verkehrskontrolle geblitzt werden. Und dabei wird bekannt, was alle wussten, dass Sie n&#228;mlich einen Maserati fahren, der &#252;ber 100 000 Euro gekostet hat. Nicht schlecht f&#252;r den Chef einer gemeinn&#252;tzigen Einrichtung, die zum gr&#246;ssten Teil von Steuergeldern finanziert wird und einem guten Zweck dient. Die &#214;ffentlichkeit findet das nicht witzig. Dann kommt auch noch ans Tageslicht, dass Sie ein Jahresgehalt von &#252;ber 300 000 Euro beziehen, das ist mehr, als die Bundeskanzlerin verdient. Der Skandal ist da.</p>
<p>Genau das ist eben in Berlin passiert. Der Chef der sogenannten Treberhilfe, die Obdachlose in Berlin betreut, wurde mit beiden H&#228;nden tief im Mustopf des subventionierten Wohllebens erwischt. Er bezog &#252;ber 300 000 Euro j&#228;hrlich, fuhr einen Maserati und wohnte in einer Villa namens «Denkmal» in einer Luxusgegend am Rande von Berlin. Und die ganze Sache kam tats&#228;chlich auf, als er ein wenig zu schnell fuhr. Shit happens. Dann dauerte es eine Weile, bis er von seinen «gemeinn&#252;tzigen &#196;mtern» zur&#252;cktrat bzw. zur&#252;ckgetreten wurde. Einer der Gr&#252;nde f&#252;r seinen erzwungenen R&#252;cktritt war, dass man den Bestand und das Fortleben der Treberhilfe retten wollte, die ihrerseits 280 Mitarbeiter besch&#228;ftigt und damit zu den gr&#246;sseren Arbeitgebern im Sozialbereich geh&#246;rt. Die Treberhilfe betreut etwa dreitausend Obdachlose in Berlin und macht einen Umsatz von rund zw&#246;lf Millionen Euro.</p>
<p>Harald Ehlert, ein ehemaliger P&#228;dagoge und aktiver Sozialdemokrat, hat die Treberhilfe 2006 gegr&#252;ndet und im Rekordtempo zu einem der gr&#246;ssten gemeinn&#252;tzigen Unternehmen Berlins ausgebaut. Das war vor allem deswegen m&#246;glich, weil der Bereich «Soziales» boomt und brummt und der Staat nicht alles selber erledigen kann, also auf private Dienstleister angewiesen ist. «Die Liste der sozialen Angebote ist so lang, die Lage so un&#252;bersichtlich, dass der Berliner Senat nicht beziffern kann, wie viel f&#252;r Sozialleistungen ausgegeben wird», schrieb vor kurzem der K&#246;lner Stadt-Anzeiger &#252;ber die Hauptstadt. Mag in den Bereichen Kultur, Bildung und Erziehung gespart werden, K&#252;rzungen im Sozialbereich sind weitgehend tabu, weil kein Politiker den Vorwurf riskieren m&#246;chte, bei den «&#196;rmsten der Armen» zu sparen. Das w&#228;re erstens «herzlos», und zweitens sind Sozialhilfeempf&#228;nger auch W&#228;hler, deren Stimmen mitgez&#228;hlt werden.<br />
So hat sich ein soziales System etabliert, das vor allem zwei Zwecken dient: der Finanzierung eines Apparates, in dem inzwischen mehr Menschen besch&#228;ftigt sind als in der Industrie, und dem Erhalt der Armut, die betreut, erfasst und verwaltet werden muss. Deswegen erscheint alle paar Monate ein neuer «Armutsbericht», in dem die «alarmierende Zunahme» der Armut dokumentiert und zugleich gefordert wird, mehr Mittel f&#252;r den Kampf gegen die Armut zur Verf&#252;gung zu stellen: f&#252;r mehr Projekte, mehr Planstellen, mehr Programme.</p>
<p>Dabei f&#228;llt niemandem auf, dass es offenbar einen Zusammenhang zwischen der Ausbreitung der Armut und der Bek&#228;mpfung der Armut gibt. W&#252;rde man die Entwicklung in einem Diagramm darstellen, w&#228;ren es zwei Linien, die parallel ansteigen. Je mehr f&#252;r den Kampf gegen die Armut ausgegeben wird, umso mehr nimmt die Armut zu. F&#252;r gemeinn&#252;tzige Vereine wie die Berliner Treberhilfe ist das ein perfektes Gesch&#228;ftsmodell, f&#252;r die Gesellschaft eine Katastrophe.</p>
<p>Im Gesch&#228;ftsbericht der Treberhilfe f&#252;r das Jahr 2008 hat Harald Ehlert eine optimistische Vorhersage formuliert: «Risiken sind f&#252;r die Treberhilfe dank der hohen Nachfrage nicht zu erwarten.» Aufgrund der Krise werde der «Beratungsbedarf» noch zunehmen. Das hatte der Chef richtig erkannt. Er h&#228;tte lediglich beim Gasgeben ein wenig aufpassen m&#252;ssen.</p>
<p>Kommentar bewerten: <img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="up-45959" src="http://cdu-politik.de/wordpress280/wp-content/plugins/comment-rating/images/1_14_up.png" alt="Thumb up" onclick="javascript:ckratingKarma('45959', 'add', 'cdu-politik.de/wordpress280/wp-content/plugins/comment-rating/', '1_14_');" title="Gefällt mir" /> <span id="karma-45959-up" style="font-size:12px; color:#009933;">0</span>&nbsp;<img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="down-45959" src="http://cdu-politik.de/wordpress280/wp-content/plugins/comment-rating/images/1_14_down.png" alt="Thumb down" onclick="javascript:ckratingKarma('45959', 'subtract', 'cdu-politik.de/wordpress280/wp-content/plugins/comment-rating/', '1_14_')" title="Gefällt mir nicht" /> <span id="karma-45959-down" style="font-size:12px; color:#990033;">0</span></p>]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Berliner Kindl</title>
		<link>http://cdu-politik.de/2010/03/18/das-grosse-rad/comment-page-1/#comment-45957</link>
		<dc:creator>Berliner Kindl</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 10:38:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://cdu-politik.de/?p=6900#comment-45957</guid>
		<description>Gibt es da eigentlich etwas aus der Systemtheorie
zu diesem Effekt?

1. Man hat ein Problem.
Man zahlt, um es gel&#246;st zu bekommen. Es wird teurer.

2. Man entwickelt eine Versicherung, um das Teure im Falle des Problems bezahlen zu k&#246;nnen.

3. Es entwickelt sich eine Industrie, die das Teure verkauft.

4. Die L&#246;sung des Problems steht nicht mehr im Vordergrund, weil diese Industrie nat&#252;rlich ein Interesse am eigenen &#220;berleben hat.

Wir sehen diese Gesetzm&#228;&#223;igkeit nicht nur hier im 
Sozialbereich sondern auch im Gesundheitswesen.
Beispiel Diabetes: w&#252;rde man den heilen (Gewichtsreduktion), 
br&#228;che ein Industrieimperium weg. (Damit will ich nicht jetzt 
das Gesundheitssystem bashen, sondern nur den Mechanismus 
aufzeigen).

(Leserkommentar in FF)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gibt es da eigentlich etwas aus der Systemtheorie<br />
zu diesem Effekt?</p>
<p>1. Man hat ein Problem.<br />
Man zahlt, um es gel&#246;st zu bekommen. Es wird teurer.</p>
<p>2. Man entwickelt eine Versicherung, um das Teure im Falle des Problems bezahlen zu k&#246;nnen.</p>
<p>3. Es entwickelt sich eine Industrie, die das Teure verkauft.</p>
<p>4. Die L&#246;sung des Problems steht nicht mehr im Vordergrund, weil diese Industrie nat&#252;rlich ein Interesse am eigenen &#220;berleben hat.</p>
<p>Wir sehen diese Gesetzm&#228;&#223;igkeit nicht nur hier im<br />
Sozialbereich sondern auch im Gesundheitswesen.<br />
Beispiel Diabetes: w&#252;rde man den heilen (Gewichtsreduktion),<br />
br&#228;che ein Industrieimperium weg. (Damit will ich nicht jetzt<br />
das Gesundheitssystem bashen, sondern nur den Mechanismus<br />
aufzeigen).</p>
<p>(Leserkommentar in FF)</p>
<p>Kommentar bewerten: <img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="up-45957" src="http://cdu-politik.de/wordpress280/wp-content/plugins/comment-rating/images/1_14_up.png" alt="Thumb up" onclick="javascript:ckratingKarma('45957', 'add', 'cdu-politik.de/wordpress280/wp-content/plugins/comment-rating/', '1_14_');" title="Gefällt mir" /> <span id="karma-45957-up" style="font-size:12px; color:#009933;">0</span>&nbsp;<img style="padding: 0px; border: none; cursor: pointer;" onmouseover="this.width=this.width*1.3" onmouseout="this.width=this.width/1.2" id="down-45957" src="http://cdu-politik.de/wordpress280/wp-content/plugins/comment-rating/images/1_14_down.png" alt="Thumb down" onclick="javascript:ckratingKarma('45957', 'subtract', 'cdu-politik.de/wordpress280/wp-content/plugins/comment-rating/', '1_14_')" title="Gefällt mir nicht" /> <span id="karma-45957-down" style="font-size:12px; color:#990033;">0</span></p>]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
