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Licht und Schatten

Von Daniel N. | 10.März 2010

Anders als bei der Verkündung des Bundestagswahlergebnisses steht diese Überschrift diesmal auch inhaltlich passend zur Beschreibung eines vorliegenden Umstandes. Dieser zeichnet sich – wie viele andere Vorgänge in der Union auch – dadurch aus, dass einiges richtig und sehr viel besser als bei anderen Parteien gesagt und gemacht wird, anderes aber wahlweise leises weinen oder kopfschütteln auslöst.

Wie linkstrend-stoppen.de berichtet, äußerte sich der bekannte CSU-Politiker Hans-Peter Uhl zur verlogenen Integrationsdebatte und zu den Ängsten vor Überfremdung und Islamisierung andererseits. Und es zeigt sich: Positives und Negatives liegen nahe bei einander:

Zur Integration und Einwanderungslüge heißt es von Uhl bei N-TV:

“Wir haben Jahrzehnte hinter uns, in denen wir als Gesellschaft auf dem Gebiet der Integration schwer versagt haben, weil wir Zuwanderung in großem Stil blauäugig und naiv zur Bereicherung erklärt haben. Aber nicht jede Zuwanderung ist eine Bereicherung. Zuwanderung in großem Stil muss mit einem konsequenten Integrationsprozess begleitet werden, und mit dem haben wir jetzt erstmals ernst gemacht. Diese ganzen Sonntagsreden: jeder Ausländer sei bereichernd, egal wer es ist, woher er kommt, wie wenig er sich integriert und wie sehr er uns in Parallelgesellschaften fremd bleibt – dies alles darf man nicht zur Bereicherung erklären, sondern muss es konsequenter Integrationspolitik zuführen. Integration beginnt damit, dass man Deutsch, Deutsch und nochmals Deutsch lernt.”

Dann aber heißt es weiter zur Frage des demographisch klar ersichtlichen stetigen und schneller werdenden Wachstums der islamischen Religion und Kultur in Deutschland in -leider- linker Manier:

Ich sehe keine Islamisierung. Wer den Islam verteufelt und bekämpft, muss isoliert werden.

Richtig – wer blind vor Wut kein leises Wort mehr findet und sich keiner Debatte mehr stellt, nur noch den extremen Weg propagiert, hat mit keiner gesellschaftlichen Akzeptnaz zu rechnen. Dennoch muss Kritik, auch harte Kritik, auch laute Kritik erlaubt sein – in einer gerechten Sache muss sie sogar dringend unterstützt werden. Nur aus Rücksicht auf die stetig wachsende muslimische Wählerschaft den Umstand zu negieren, der überhaupt erst zu dieser Rücksichtnahme führt ist, mit Verlaub, entweder feige oder unerhrlich.

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Topics: Baden-Württemberg | 8 Kommentare »








8 Kommentare to “Licht und Schatten”

  1. Bauer Gerhard meint:
    10.März 2010 at 05:59

    Wer fragt uns, das Deutsche Volk, was wir wollen und was nicht?
    Solange es keine Möglichkeit für uns gibt darüber direkt zu entscheiden, können diese Leute verzählen was sie wollen. Die Realität und die Fakten sind entscheidend. Das Barometer steht auf Sturm und der Wetterbericht kündigt Sonnenschein an. Alle Reden von der Klimaerwärmung, derweil versinkt Spanien im Schnee.
    Propaganda, Agitation und Fakten passen selten zusammen.
    Märchen über 1001 und 1 Nacht hören wir seit den 70er Jahren, was ist daraus geworden, ein Albtraum für unser Volk.

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  2. kröte meint:
    10.März 2010 at 07:36

    Wir können noch so viele Integrationsbeauftragten und Gleichstellungswarte oder Sprachlehrer einstellen, wohin sollen die Ausländer sich integrieren, wenn wir Deutschen langssam die Minderheit stellen, bzw. unsere christlich abendländische Kultur verleugnen und die ausländischen Ethnien längst Parallelgesellschaften bilden, mit allen Berufen, die nötig sind zum Leben. Und auf dem Dach ist die Satelitenschüssel mit den Kanälen ins Heimatland. Hier lockte doch immer nur das Geld!

    Es sind zu viele! “Das Boot ist voll”, hieß es Anfang der 90er, aber da ging die Einwanderung erst richtig los. Die dafür verantwortlichen Politiker leben noch und sind aufgerufen, Rückführungsprogramme zu organisieren. Wir haben leere Sozialkassen, sclechte Straßen, Arbeitslosigkeit und zu wenig Lehrer, schickt sie nach Hause. Die leeren Wohnblocks kann man abreißen und begrünen.

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  3. Karl Schippendraht meint:
    10.März 2010 at 13:40

    Ich bedauere zutiefst, daß es rein biologisch nicht mehr möglich ist, heutige Volkszertreter später mal mit jenen verbrecherischen Folgen ihres gewissenlosen Handelns zu konfrontieren, die unsere deutschen Kinder, Enkel und Urenkel dann unschuldigerweise zu tragen haben. Jene Eltern, die heute von Rassismus und Integration schwafeln, die Lichterketten bilden und sich am Krampf gegen rechts beteiligen ,begehen ein Verbrechen an den eigenen Nachwuchsgenerationen.

    Karl Schippendraht

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  4. Bauer Gerhard meint:
    10.März 2010 at 14:01

    Die Zeit der Dankesorden kommt oft schneller als man glaubt.
    Kurz vor dem Ende der DDR, lebten die Genossen noch in aller Selbstsicherheit und dem Bewusstsein, dass es so weitergehen werde wie bisher. Der Zusammenbruch kommt schnell und überraschend. Darum seid bereit.

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  5. CD meint:
    10.März 2010 at 14:53

    # Bauer Gerhard meint:
    10.März 2010 at 14:01

    Der Zusammenbruch kommt schnell und überraschend. Darum seid bereit.

    Gerüchteweise sollen ja schon neue Münzpräge- und Gelddruckmaschinen geliefert worden sein :D

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  6. Karl Schippendraht meint:
    10.März 2010 at 17:04

    @ Befreier
    Werter Diskussionspartner, die Zeit der Büttenreden ist schon seit Wochen vorbei.

    http://www.t-online-business.de/erfolglose-bewerbungen-miese-jobchancen-fuer-migranten/id_21980364/index

    Noch so ein Blödsinnsartikel. Meine persönliche Erfahrung war genau umgekehrt, der Moslem bekam den Arbeitsplatz auch bei völliger Nichteignung, weil der Unternehmer Angst vor irgendwelchen Antidiskriminierungsgesetztn hatte.

    Karl Schippendraht

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  7. Bauer Gerhard meint:
    10.März 2010 at 17:49

    Und, was ist dabei? Wenn ein Unternehmer keine Ausländer einstellen will, dann ist das absolut seine Sache.

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  8. Wächter meint:
    10.März 2010 at 18:18

    “Ich sehe keine Islamisierung. Wer den Islam verteufelt und bekämpft, muss isoliert werden.”

    Als Berufsmäßiger Stadtrat der Stadt München (Kreisverwaltungsreferent) war Hans-Peter Uhl eher als konservativer “Hardliner” verschrien, da er u.a. auch die Ausweisung des türkischen, jugendlichen Intensivtäters “Ahmed” seinerzeit in die Wege leitete.
    Seit 1998 im Bundestag – in der “Kapitale” – hat er wohl die Bodenhaftung, Volksverbundenheit, Blick für die Realitäten, heißt den gesunden Menschenverstand eingebüßt, sonst würde er sich wohl anders äußern.
    Entlarvend – wenn das Zitat stimmt – ist die Weiterung “muss isoliert werden…”. Das ist die Neuauflage der Inquisition ohne Scheiterhaufen, aber mit sozialer Ächtung und sozialem Tod.
    Mit einem solchen “konservativen” Politiker möchte ich nichts zu tun haben. Ein weiterer Negativposten auf Seiten der Union.

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