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Grün statt gelb

Von guko | 5.Februar 2010

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Klare Worte der Vergangenheit

Die FDP verliert rapide an Zuspruch bei den Wählern. In NRW, wo im Mai Landtagswahlen anstehen steht sie nach Umfragen nur noch bei 6 % und durch ihre Schwäche hat die Koalition in Düsseldorf ihre Umfragemehrheit verloren.
Angela Merkel dürfte sich angesichts dieser Entwicklung entspannt zurücklehnen. Die Entzauberung der FDP ging schneller als sie sich erhoffen konnte. Zu bizarr die Steuersenkungsforderungen angesichts der Rekorddefizite und zu parvenühaft die Auftritte des sog. Außenministers Westerwelle, als der Wähler sich nicht abwenden würde.

Das Schönste für Angela Merkel dürfte dabei sein, daß mit den Grünen ein Ersatzpartner bereit steht. Trotz aller Annäherungen zwischen SPD und Linken werden die Grünen in NRW am Ende eher mit einer gefügigen CDU regieren, als sich in ein Kraftilanti Abenteuer zu stürzen. In NRW haben sie mit Armin Laschet schon mal einen kongenialen Partner in der CDU.
Im Bund könnte es auch so kommen. Die FDP schwach, die CDU stabil und die Grünen stark, das gibt am Ende Schwarz-Grün im Bund. Die Kanzlerin hätte wohl nichts dagegen.

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Topics: Grüne, Landtagswahl, NRW | 13 Kommentare »








13 Kommentare to “Grün statt gelb”

  1. Ringelnatz meint:
    5.Februar 2010 at 00:26

    Stoiber: “Und ich sage Ihnen, meine Kraft wird auch ausreichen, das später auch noch zu verhindern!”

    Denkste, Puppe!

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  2. Karl Schippendraht meint:
    5.Februar 2010 at 07:00

    ” Grün statt gelb””

    Egal ob Grün oder Gelb, es kann nichts Vernüftiges dabei herauskommen wenn die Grundfarbe schwarz nicht mehr stimmt.

    Karl Schippendraht

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  3. Bauer Gerhard meint:
    5.Februar 2010 at 07:04

    Da freuen wir uns aber, dass Merkel immer einen Ersatzpartner hat, wenn nicht Gelb, dann Grün, wenn nicht Grün, dann Rosarot, wenn nicht Rosarot dann Rot. Passt immer.

    Schön für Merkel, ist das auch gut für die Union?, gut für Deutschland?
    Ist der Personenkult schon soweit fortgeschritten, dass die alleinige positive Zukunft der Union, Deutschlands mit AM verknüpft wird.
    Es gibt viele Wege und Möglichkeit, schlechte und richtige.

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  4. Rolf Hemmerling meint:
    5.Februar 2010 at 08:34

    Das einzige was Frau Merkel interessiert, ist ihre persönliche “Machterhaltung”. Sie fragt sich nicht wie einst JF Kennedy oder jetzt Obama, was sie für das eigene Volk tun könne. Frau Merkel war vor 1989 kein Mitglied einer demokratischen Partei und noch nicht mal Mitglied der DDR-Blockpartei CDU. Wobei eigenes Volk, das wäre bei Frau Merkel ja nicht das deutsche Volk, sondern die DDR-Sippschaften und DDR-Seilschaften….

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  5. eo meint:
    5.Februar 2010 at 11:09

    Klein Guidolein
    heute morgen im Interview (DLF) -
    es ist grausam, seine Stimme kaum
    wiederzuerkennen und am Ende kämpft er noch
    gegen die Moderatorin, daß er seinen
    Satz, dh. seinen farblosen Sermon
    zu Ende sagen darf … aber
    dann wird ihm doch
    noch der Saft
    abgestellt,
    weil die
    Nachrichten
    sich unerbittlich
    nähern und dann abrupt eingespielt
    werden. Westie agiert dabei
    so unprofessionell wie
    ein blutiger
    Anfänger.
    Der pfeift auf
    dem letzten Loch und
    ihm scheint nun langsam
    selbst zu dämmern, daß er auf
    diesem exponierten Posten
    eine glatte Fehlbesetzung
    ist. Tja, Ehrgeiz
    allein reicht
    eben nicht.

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  6. Brutus meint:
    5.Februar 2010 at 11:15

    @4 – RH
    Hier ‘mal zum Nachlesen …
    http://www.wsws.org/de/2005/jun2005/mer1-j23.shtml

    Schon toll, unsere Frau Kanzler!

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  7. kröte meint:
    5.Februar 2010 at 11:35

    Beust kuschelt doch schon einige Zeit mit den ehemaligen Flintenweiber, sorry, Kommunistenweibern Goetsch und Sager und ihrem Clan. Die CDU Politiker koalieren selbst mit dem Teufel und verkaufen unser Volk für ein Glitzerpapier.

    Mit ihrer Klientelpolitik lagen die Ökofaschisten richtig, die gewinnen stetig hinzu.

    Land auf, Musels rein, wir helfen Euch und Ihr wählt uns dann, zersetzt sich wir schon tüchtig mit Euren Landsleuten bis an die Spitze, bald sagen wir Euch: Übernehm die Partei, das Land, wir unterstützen Euch trotz fehlender Emanzipation, für die wir mal standen, fehlendem Tierschutz, für den wir mal eintraten, fehlender Demokratie, die wir mal erkämpfen wollten, grausamen Strafen, die wir butterweich gespülten Gutis früher verurteilten ect.pp.

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  8. Ulli meint:
    5.Februar 2010 at 11:44

    Guido, dieser feminine Typ, hat uns alle getäuscht. Er hat uns den starken unerbittlich männlichen charakterstarken Monseur 150 000 Volt vorgespielt. In Wirklichkeit reichts noch nicht mal für die Glühbirne an einem Tretroller.

    In den Talkshows treten immer solche “starken” Frauen auf, immer wenn ich die sehe, muß ich nun an den Guido denken.

    Es ist eben nicht immer das drin, was außen auf der Verpackung steht.

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  9. U.Schmidt meint:
    5.Februar 2010 at 15:26

    Gut gebrüllt, bayr.Löwe. Ich erinnere mich aber noch zu gut an Stoibers Worte vor der Aufnahme der Tschechei in die EU, nämlich: Ohne Verzicht auf die Benes-Dekrete keine Aufnahme in die EU – und danach? Umfaller! Bezügl. seiner anderen Aussagen – es wäre zu schön, einem deutschen Politiker vor einer Wahl auch nur ein Wort zu glauben!

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  10. Marti meint:
    6.Februar 2010 at 15:48

    Tja, erst kämpft Westerwelle für den Türkeibeitritt, dann die Merhwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen…

    Man hat auch nicht den Eindruck, dass die FDP die CDU an ihrem Linkskurs ernsthaft hindern möchte.

    Für viele war die FDP die letzte bürgerliche Hoffnung, nachdem es mit der CDU nichts mehr war.

    Aber dieser Traum ist wohl endgültig ausgeträumt.

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  11. Brutus meint:
    6.Februar 2010 at 16:05

    Im Moment kämpft er für eine EU-Armee.

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  12. Bauer Gerhard meint:
    6.Februar 2010 at 17:32

    Vergesst die FDP, was ist an der noch bürgerlich?
    Das mit der EU-Armee ist der Gipfel.
    Diese Suppe wird ihnen gründlich versalzen, da bin ich überzeugt, irgendwann kommt der Punkt wo es den Leuten zuviel wird. Es brodelt, zumindest in unserer Gegend ist sehr viel Unzufriedenheit und klare Sicht der Dinge festzustellen, die richtigen Taten fehlen noch, kommen aber auch noch, da bin ich sicher.

    Ich habe heute mit einer ansonsten sehr unpolitischen Frau gesprochen aber was in der letzten Zeit abläuft, wird auch ihr zuviel und sie stellt sich viele Fragen.
    Abwrackprämie, Verschuldung, Hyperinflationsängste; kurzum Angst vor der Zukunft und keine Perspektive durch die herrschende Politkaste. Außer hoffen auf Wachstum, nur es ist dem Dümmsten klar, dass es kein ewiges Wachstum geben kann, irgendwann ist Schluss. Man muss auch mit erreichtem zufrieden sein und auf gleichbleibendem Niveau Verbesserungen durchführen. Stabilität ist gefragt.
    So denken viele, nur die Perspektive fehlt und die Schere im Kopf muss deaktiviert werden, wie auch Schönbohm in seinem Buch von der Selbstzensur sprach. Das kleinere Übel wählen und unterstützen heißt nicht, Zustände veränderen und verbessern, sondern lediglich hinauszögern des Niedergangs. Wobei die heutige Union nicht mehr das kleinere Übel ist, das war sie mal, heute sie ist sie das Problem. Das mag man bedauern aber es ist so. Da muss man den Tatsachen ins Auge sehen.

    Auf einmal rummst es, dann heißt es nach den Wahlen, erdrutschartige Verluste und hohe Gewinne der Rechtsparteien, inkl. NPD, vielleicht auch vor allem die NPD, denn immerhin ist sie die stärkste der noch schwachen nationalen Parteien.

    Stellt euch die langen Gesichter bei den TV-Wahlrunden vor, evtl. steht dann der NPD-Mann allein vor den Mikrofonen, da sich die anderen weigern mit ihm im Bild zu sein.

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  13. Bauer Gerhard meint:
    6.Februar 2010 at 17:44

    Diese Neda ist Opfer einer Verwechslung
    (43)
    Von David Fleschen 5. Februar 2010, 18:38 Uhr

    Das Foto der bei den Unruhen getöteten Studentin Neda ging um die ganze Welt. Jetzt hat das Magazin der “Süddeutschen Zeitung” aufgedeckt, dass es sich bei dem Bild um eine Verwechslung handelt. Die Frau auf dem Foto lebt als Asylbewerberin in Bochum. Die Folgen für sie sind dramatisch….
    http://www.welt.de/politik/ausland/article6271773/Diese-Neda-ist-Opfer-einer-Verwechslung.html

    Immer diese Qualitätsmedien.

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