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Ein Volksvertreter
Von admin | 8.Dezember 2009
Nach der Minarett-Abstimmung in der Schweiz gab es viele Sendungen, Diskussionen, Talkshows und mediale Berichte, in denen über die Abstimmung berichtet wurde, die in Einklang mit der weit überwiegenden Mehrheitsmeinung in Europa nicht dem entsprach, was wiederum mehrheitlich Politik und Medien wünschten. Der Abgeordnete Wolfgang Bosbach diskutierte bei “Hart aber Fair” und wurde danach vielfach angeschrieben, vertrat er doch als scheinbar einziger die Interessen des Volkes. Die Antwort auf viele seiner Anfragen veröffentlichen wir im Nachfolgenden komplett:
Sehr geehrte/r …,
dankend bestätige ich den Erhalt Ihrer E-Mail zu der Sendung am 2. Dezember 2009.
Der guten Ordnung halber „gestehe“ ich sofort, dass es sich bei diesem Schreiben um eine Standard-Antwort handelt, denn bei mehreren hundert (!) Briefen, Faxen und E-Mails in nur wenigen Tagen und bei zahllosen Anrufen ist es beim besten nicht möglich auf jede Zuschrift, auf jedes Argument und auf jede Sorge oder Anregung so individuell einzugehen, wie sich dies die jeweiligen Absender verständlicherweise wünschen.
Daher gestatten Sie mir bitte folgende, ganz generelle Feststellungen:
Die Reaktion nach der Sendung war überwältigend. Ich habe in den vergangenen Jahren an zahlreichen Talk-Shows zu verschiedenen Themen teilgenommen, aber in den letzten 15 Jahren gab es nur eine einzige TV-Sendung, nach der ich noch mehr Zuschriften erhalten habe, als in den letzten Tagen nach der Sendung hartaberfair vom 2. Dezember 2009.
Natürlich waren die Reaktionen – wie bei anderen Sendungen auch – „gemischt“, allerdings gab es einen wesentlichen Unterschied zu vielen anderen Sendungen, denn die Zahl der zustimmenden Zuschriften war noch nie so groß wie nach dieser Sendung. Weit über 80 Prozent der Absenderinnen und Absender haben sich sehr positiv geäußert und dies ist deshalb überraschend, weil wir Abgeordnete in der Post in der Regel mehr Kritik als Lob für unsere Arbeit finden.
Aber es gab natürlich auch einige kritische Zuschriften, darunter auch nicht wenige gehässige und das originellste „Argument“ war: „So einer wie Sie, gehört nicht in den Bundestag!“
Gemeint hat der Absender wohl: Da Sie nicht meine Meinung haben, müssten Sie eigentlich aus dem Deutschen Bundestag entfernt werden. Ich bitte Sie um Verständnis dafür, dass ich mich mit einer derartigen „Argumentation“ nicht länger beschäftigen kann, denn darüber, ob ich Mitglied des Deutschen Bundestages bin, entscheiden die Wählerinnen und Wähler im Rheinisch-Bergischen Kreis und nicht ein Fernsehzuschauer, der sich darüber ärgert, dass ein TV-Diskutant zu einem bestimmten politischen Thema eine andere Auffassung hat als er selber. Vielleicht interessiert es Sie zu wissen, dass ich am 27. September 2009 zum 5. Mal direkt für den Deutschen Bundestag kandidiert habe, allerdings habe ich zum ersten Mal 50 Prozent der Erststimmen erhalten. Dieses Ergebnis konnte erzielt werden, weil ich 14,5 Prozent mehr Erst- als Zweitstimmen erhalten habe und wenn man so großes Vertrauen besitzt über die Parteigrenzen hinaus, dann ist das eigentlich das schönste Kompliment, was man als Politiker für seine Arbeit erhalten kann.
Bei den kritischen Zuschriften war besonders interessant, dass man mir gerade nicht vorgehalten hatte, falsche Zahlen, Daten und Fakten zu nennen, es wurde „nur“ kritisiert, dass meine Auffassung eigentlich – auch ein schönes Zitat – „unmöglich“ sei, wobei der Absender allerdings nicht mitgeteilt hat, aus welchen Gründen denn meine Auffassung unmöglich sein soll. Interessant ist auch der Vorwurf, ich hätte eine völlig unnötige „Angst vor dem Islam“ geschürt, dies wohl deshalb, weil ich Zitate vorgetragen habe, die richtig sind. Wohl gemerkt: Wenn ein Politiker etwas sachlich Falsches behauptet, dann sollte man ihn dafür ruhig kritisieren, auch öffentlich. Das gehört zum politischen Geschäft. Etwas völlig anderes ist es jedoch, wenn man kritisiert wird für Zahlen, Daten und Fakten, die unbestreitbar richtig sind, von denen aber einige der Auffassung sind, dass es politisch nicht korrekt sei, sie öffentlich zu äußern.
Interessant ist auch, dass gerade diejenigen, die für Liberalität und Toleranz werben, sofort intolerant werden, wenn Auffassungen vertreten werden, die nicht mit der eigenen Meinung übereinstimmen.
Nachfolgend darf ich noch zu wenigen Punkten Stellung nehmen, die für viele Absenderinnen und Absender offenkundig von besonderer Bedeutung waren:
1. Viele konnten nicht verstehen, warum „alle“ die Schweizer
Entscheidung kritisieren.Zwar konnte man nach Lektüre der führenden Tageszeitungen in Deutschland tatsächlich den Eindruck gewinnen, als wäre die Kritik flächendeckend, gerade dies ist jedoch nicht der Fall, wie zahlreiche Meinungsumfragen belegen. Offensichtlich gibt es einen erheblichen Unterschied zwischen der veröffentlichten Meinung in den Medien und der öffentlichen Meinung in der Bevölkerung.
Zu wenig publiziert wurde auch eine Erklärung des Zentralrates der Ex-Muslime, in der es wörtlich heißt: „Das nein zu Minaretten ist eigentlich ein Signal gegen Islamismus, Scharia und Kopftuchzwang. Das Minarett steht ja nur als Symbol für eine begründete Furcht vor dem politischen Islam“.
Interessant ist auch die Presseerklärung der Alevitischen Gemeinde Deutschland e. V. vom 02.12.2009, in der es wörtlich heißt: „Die Alevitische Gemeinde Deutschlands ruft zur Besonnenheit und Zurückhaltung in der Kritik mit der Schweiz und ihren Bürgern auf … Die Alevitische Gemeinde Deutschlands warnt jedoch ausdrücklich davor, das Abstimmungsergebnis als bloße Islamphobie oder gar Ausländerhass zu interpretieren und instrumentalisieren … Die Alevitische Gemeinde Deutschlands weist an dieser Stelle wiederholt auf die Situation der Aleviten, Christen, Juden aber auch Atheisten in der Türkei hin. Diese Menschen machen leidvolle Erfahrungen mit der Regierung Erdogan …“
2. Häufig gefragt wurde ich auch nach den unterschiedlichen Auffassungen in der deutschen Islamkonferenz (DIK), die ich in der Sendung kurz angesprochen hatte.
Bei der DIK gab es eine Arbeitsgruppe 1 „Deutsche Gesellschaftsordnung und Wertekonsens“, dort tobte von Januar 2007 bis März 2008 ein Deutungskampf um die Rolle der in Deutschland geltenden Werte. Im Kern ging es um folgenden Satz: „Integration verlangt auch von in Deutschland lebenden Muslimen die aktive Bereitschaft zu Erwerb und Gebrauch der deutschen Sprache und darüber hinaus die vollständige Beachtung der deutschen Rechts- und Werteordnung.“
Die islamischen Verbände der Konferenz waren ausdrücklich nicht bereit, diesen Satz zu akzeptieren, einigen konnte man sich nur auf das rechtliche Minimum in der Formulierung „… die vollständige Beachtung der deutschen Rechtsordnung und der Wertordnung des Grundgesetzes.“
Die muslimischen Verbandsvertreter bestritten vehement – im Gegensatz zu den unabhängigen Muslimen in der DIK – die Existenz einer für sie gültigen allgemeinen deutschen Werteordnung. Im sog. „Faktencheck“ bei hartaberfair wurde von einem „Experten“ darauf hingewiesen, dass man dahingehend beraten worden sei, unter keinen Umständen unbestimmte Rechtsbegriffe zu akzeptieren. Akzeptiert werden sollte nur die Rechtsordnung insgesamt. Diese Aussage ist einigermaßen kurios, denn in unserer Rechtsordnung wimmelt es geradezu von unbestimmten Rechtsbegriffen.
Reduziert man den Streit auf den eigentlichen Streitgegenstand, so dürfte er in den beiden Wörtern „deutschen Werteordnung“ liegen. Diesen Begriff wollten die Vertreter der islamischen Verbände unter allen Umständen vermeiden und das ist – jedenfalls aus meiner Sicht – keine Petitesse.
Aus dem zuständigen Ministerium heißt es dazu: „Und genau hier liegt das Problem. Verbandsvertreter sind nicht bereit, Abstriche zu machen und von ihren Strukturen des Herkunftslandes bzw. dessen politischen und geistigen Führungen emanzipatorisch Abschied zu nehmen.“ Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Autor völlig Recht hat, allerdings darf man so etwas nicht „ungestraft“ sagen, ohne dass sofort heftigste Kritik geäußert wird.
Wohl gemerkt: Nicht etwa deshalb, weil die Sachaussage selber falsch ist, sondern weil es offenkundig nicht als politisch korrekt angesehen wird, eine derartige Auffassung öffentlich zu äußern.
3. Auch wurde ich häufig danach gefragt, warum das Thema „islamistischer Terrorismus“ in der Sendung keine Rolle gespielt habe. Für diese Frage habe ich Verständnis, allerdings wäre die Sendung dann wahrscheinlich aus den Fugen geraten, denn nach Meinung führender Islam-Repräsentanten gibt es den islamistisch-motivierten Terrorismus eigentlich nicht. Die Standardformulierung lautet dann: „Missbrauch des Islam“, denn dieser ist ja eine durch und durch friedliche Religion und daher kann sich kein Attentäter auf den Islam berufen.
Hier die aktuellen Zahlen zu Gefährdern des islamischen Spektrums in Deutschland: Das Bundeskriminalamt schätzt die Zahl der Gefährder auf knapp 100 Personen, bei nur knapp 30 Gefährdern wurde keine Verbindung zu extremistischen islamischen Organisationen bzw. Gruppierungen festgestellt. Interessant ist auch Folgendes: In dieser Zahl enthalten sind auch 29 Gefährder mit deutscher Staatsangehörigkeit, hiervon wurden jedoch in den letzten Jahren 17 eingebürgert.
4. Thematisiert wurde auch oft die Lage der Christen in islamischen Ländern bzw. in den Ländern, in denen der Islam Staatsreligion ist, diesbezüglich verweise ich auf eine vorzügliche Sachverhaltsdarstellung in der Tageszeitung „Die WELT“ vom 4. Dezember 2009, sicherlich ist dieser Artikel auch noch via Internet abrufbar.
Für Ihre Mühe darf ich mich noch einmal sehr herzlich bedanken.
Mit besten Grüßen und allen guten Wünschen für die Weihnachtszeit und das neue Jahr 2010
Wolfgang Bosbach MdB
Lesen Sie auch:
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Topics: Integration, Medien | 38 Kommentare »















8.Dezember 2009 at 00:42
Gut, daß die Union Herrn Bosbach hat, sonst bestände durchaus Verwechselungsgefahr mit den Grün/Linken.
Leider ist Herr Bosbach nicht typisch CDU, sondern nur ein
Trostpflaster. Wo Bosbach drauf steht, ist leider nicht CDU drin. Es ist zu befürchten, daß Herr Bosbach mit seinen stark an der Realität grenzenden Ansichten bald aus der CDU hinaus gemobt wird. Realität und Wahrheit passen nicht mehr zur CDU und vor allem nicht zur Klimakanzlerin. Meine Wertschätzung gilt Herrn Bosbach, aber auch mein Mitgefühl in seiner Außenseiterrolle in der Union.
Deutschland bräuchte mehr solche Patrioten in einer
anderen neuen Partei. Die CDU ist nicht fähig, die
Herausforderung dieses Jahrhunderts zu bestehen.
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8.Dezember 2009 at 01:00
Lesermeinung auf PI.
“Bosbach mag ein guter Mann sein, letztlich ist er nur der Kummerkasten einer verunsicherten Mehrheit. Was vorne, Merkel, Laschet, Böhmer versemmeln, wird er hintenrum nicht wieder hinbiegen können. Die CDU bleibt Teil des Problems und nicht Teil der Lösung”
Ist zwar nicht, könnte aber auch von mir sein.
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8.Dezember 2009 at 01:17
In der Sendung “Hart aber fair” wurde abermals der Einwand gewälzt, daß wir gegenüber dem sich hier ausbreitendem Islam nur so “tolerant” sein sollten, wie es der Islam in seinen Heimatländern, z.B. gegenüber Christen ist.
Dem hiesig vordringendem Islam also jede weitere Verbreitung verweigert werden sollte, bevor nicht reziprok das Christentum in Islam-Ländern, entsprechende Freiheiten zugebilligt werden.
Da berufen sich die Apologethen des Islams auf das, was ihnen hier per Grundgesetzt angeblich zustünde – sie hätten im Rahmen unserer Gesetze halt jedes Recht, den Islam zu etablieren, auch wenn in (ihren)/den Herkunftsländern des Islams, keine Toleranz gegenüber Nicht-Islam Religionen gellten würde.
Man kann so etwas nur als Falschheit, als Trash-Argumentiation auffassen.
Der Argumentation zu folgen bedeutet, daß wenn sich der Islam an unserem Grundgesetzt erfolgreich emport expandiert hat, das er fortan jedwede andere Religionsform (bzw. auch den Atheismus) auch hier bei uns versuchen wird, kaputt zu machen.
Volksvertreter die diesen Namen verdienen, würden islamischen Forderern, jeder Forderung den Spiegel vorhalten und VERLANGEN:
…komm` mal wieder, wenn für Atheisten bzw. Christen, in deinen islamischen Ländern, gleiche Rechte gellten würden. Das würde beweisen, das der Islam den du uns hier verkaufen willst, tatsächlich so etwas wie “tolerant” ist.
Solange keine weiteren Zugeständnisse und keine weiteren Weichheit gegenüber dem Islam, der den ganzen Planten unter seine Barberei zwingen möchte. Sondern härteste erdenkliche Repression gegenüber allen hiesigen Islam-Apologethen, wie nur irgendwie möglich.
Das trotz geschichtlicher Erfahrungen und der Jahrhunderte der Aufklärung, daß dennoch dieser früh-mittelalterlichen Barberei-Ideologie der kleine Finger gereicht wird ( indem man hier bei uns sein darf und, das man auch noch Moscheen bauen darf), das verlangt wiederum nach Antwort auf die Frage, wofür wir überhaupt “Volksvertreter” haben.
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8.Dezember 2009 at 06:31
“daß wir gegenüber dem sich hier ausbreitendem Islam nur so “tolerant” sein sollten, wie es der Islam in seinen Heimatländern, z.B. gegenüber Christen ist.”
Es ist Sache der Kirche in den islamischen Ländern zurecht zu kommen oder nicht.
Mit dem Moscheenbau in diesem Land hat dies gar nichts zu tun. Ob in Saudi Arabien Kirchen gebaut werden dürfen oder nicht, hat für meine Entscheidung gegen Moscheenbau in Deutschland gar nichts zu tun.
Ich bin gegen den Moscheenbau, ohne Wenn und Aber. Wenn die kath. Kirche meint in unserem Land sollten Moscheen, mit oder ohne Minarette, gebaut werden dürfen, dann vertritt sie nicht meine Interessen und ich werde diesen Verein über kurz oder lang verlassen. Kein Geld für Unterstützer der Landnahme. In diesem Fall vertritt sie äußerst egoistisch die Interessen Roms und der Ausbreitung der kath. Kirche über die Welt. Deutschland ist nicht das Opferland für kirchliche Interessenpolitik.
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8.Dezember 2009 at 08:14
Herr Bosbach ist sich nach Sarrazin sicher, dass er die Mehrheit des Volkes vertritt, daher hält sich meine Euphorie in Grenzen. Was wir brauchen, ist eine Bewegung um solches zu verhindern, denn wenn die die Mehrheit bilden, gnade uns Gott, kein Anstand, kein Respekt, keine Anpassung.
http://www.youtube.com/watch?v=Cwy51hRI7bc&feature=related
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8.Dezember 2009 at 08:23
Mit solches meinte ich den Bezug zu dem Link.
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8.Dezember 2009 at 08:54
Vielleicht hat er aber auch nur erkannt, daß die Stimmung der Leute sich geändert hat und ist auf den Wechselzu aufgesprungen.
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8.Dezember 2009 at 08:56
Vielleicht hat er aber auch nur erkannt, daß die Stimmung der Leute sich geändert hat und ist auf den Wechselzu aufgesprungen.
Das war auch mein erster Eindruck.
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8.Dezember 2009 at 09:02
Obwohl ich gestehen muss, dass Herr Bosbach für mich nicht immer zu den Sympathieträgern der CDU gehört hat, so bin ich heute froh, dass es ihn gibt und dass er die Zeichen der Zeit erkannt hat.
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8.Dezember 2009 at 09:03
Eine Fliege macht noch keinen Sommer.
Wahrscheinlich dient er nur als Feigenblatt, sein Vorgehen im Falle Hohmanns wird ihm nicht vergessen. Auch sein Eintreten für eine umfassende Videoüberwachung, sein Eintreten für ein Verbot von Paint Ball ist äußerst bedenklich.
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8.Dezember 2009 at 09:25
Sehr geehrter Herr Bosbach.
Es gibt also noch Politiker wie Sie, die in Sendungen wie Hart aber fair sich trauen ihre Meinung zu sagen. Gott sei Dank. Politiker wie Sie bräuchten wir viel mehr. Und dann gibt es Politiker wie Frau Höhn, die jetzt die Entscheidung in der Schweiz am liebsten kippen würden. Schlimmer kann man die Demokratie und die Meinung der Bürger nicht mehr missachten.
Offensichtlich ist seit vielen Jahren, daß die Führer des Islam versuchen auf lange Sicht, nicht nur Deutschland, sondern Europa in ihrem Sinne kulturell zu verändern. Hier ist nun mal das Christliche Abendland oder sehe ich das falsch?
Und wer in unserem Land leben will, sollte das bitte schön akzeptieren. Aber das Hauptproblem liegt wohl darin, daß Religion im Islam gleichzeitig auch Politik ist. Und laut einer Umfrage unter Muslimen, halten über 70% die Gesetze der Religion für wichtiger als die des Staates. Das sagt doch wohl alles. Weiß Frau Höhn das nicht oder tut Sie nur so? Die Kreuze sollen aus unseren Schulen rausgeklagt und die Kopftücher eingeklagt werden. Nur um ein Beispiel zu nennen. Und was die Minarette betrifft, kann ich nur sagen. Religionsfreiheit ja aber wir Bürger wollen nicht, daß unsere Städte irgendwann so aussehen als lebten wir hier im Orient.
Das muß man doch verdammt nochmal akzeptieren.
Wir leiden schon jetzt an massiver Überfremdung.
Was mag erst geschehen wenn es der Türkey gelingt, in die EU aufgenommen zu werden?
Dann haben wir vermutlich eine Massenzuwanderung.
Meine Bitte an Sie Herr Bosbach – setzen Sie mit der CDU/CSU um Gottes Willen durch, daß über den EU-Beitritt der Türkey – eine Volksabstimmung erfolgt.
Freundliche Grüsse.
W. K.
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8.Dezember 2009 at 10:50
Einwanderung in die Sozialsysteme …
ist eine Formel, die Otto Schily, weiland Bundesinnenminister aus den Reihen der SPD, zuerst benutzt hat, um dasselbe zu sagen wie die weiland Bundeskanzlerkandidatin aus den Reihen der CDU, Angela Merkel: „Die multikulturelle Gesellschaft ist gescheitert“.
Ganz so deutlich wollte Schily nicht werden, aus Rücksicht gegen seine eigenen und die Illusionen seiner politischen Freunde, aber immerhin war Mitte des Jahrzehnts erkennbar, daß die Führung endlich zugeben mußte, was der Normalbürger schon längst begriffen hatte: Migration löst kein einziges Problem des alternden Sozialstaates, schafft aber dauernd neue; selbst wenn die Behauptung stimmen sollte, daß Einwanderer positive wirtschaftliche Leistungen erbringen, wirken sich die allgemeinen sozialen und kulturellen Konsequenzen negativ aus….
http://www.sezession.de/9795/einwanderung-in-die-sozialsysteme.html
Ja, ja die Merkel. Damals war sie auch noch das was man einen Volksvertreter nannte, wohlgemerkt nur dem Namen nach.
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8.Dezember 2009 at 11:40
Von Traumtänzern und Realitätsverweigerern:
“Die jungen Migranten sind die Fachkräfte der Zukunft!”
Staatsministerin Maria Böhmer zur heutigen Sitzung des Ausbildungspakt-Lenkungsausschusses
“Junge Migranten sind die Fachkräfte der Zukunft- mit großen Potenzialen. Deshalb sollten sie verstärkt eine Chance für eine Ausbildung bekommen.”
http://www.bundesregierung.de/nn_56546/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2009/06/2009-06-19-ib-ausbildungspakt.html
Die Antwort, woher Sie die jungen “Fachkräfte” aus dem Kreis unserer mohammedanischen Neubürger allerdings nehmen will, bleibt Frau Böhmer schuldig.
Kein Wunder, schaffen doch 75 Prozent unserer türkischen Neubürger noch nicht mal den Hauptschulabschluss. Nur jeder 17. Türke verfügt über eine qualifizierte Ausbildung und einen erlernten Beruf!!
Und das ist die Realität:
“Wo andere Länder 55 % (USA), 75 % (UK) oder 99 % (Kanada) Qualifizierte unter ihren Einwanderern haben, gelingt Deutschland mit lediglich 5 % etwas so Originelles wie die Dequalifizierungsspirale, in der jüngere Jahrgänge schlechter ausgebildet sind als ältere, obwohl doch die Anforderungen in Zukunft nur steigen können.”
Gunnar Heinsohn: Strategie gegen Deutschlands demographischen und pädagogischen Sinkflug
Das an sich bereits abstoßende Argument, die Zuwanderung sei notwendig zur Stützung unserer Sozialsysteme, entbehrt jeder Grundlage!
Von 1971 bis 2000 ist die Zahl der Ausländer in Deutschland von 3 Millionen auf etwa 7,5 Millionen gestiegen. Die Zahl der erwerbstätigen Ausländer hat sich jedoch nicht bewegt: Sie blieb bei rund 2 Millionen.
1973 (dem Jahr des Anwerbestopps) waren 65 Prozent der Einwanderer auf dem Arbeitsmarkt beschäftigt, ein Jahrzehnt später waren es nur noch 38 Prozent und heute sind es weniger als 25%, wobei wir uns rasant der 20 % Marke nähern.
Gleichzeitig verliert Deutschland jährlich eine Stadt von der Größe Weimars an gut ausgebildeten, leistungsbereiten Deutschen, die sich und ihre Familie im Ausland für besser aufgehoben halten – fast immer finanziell und beruflich, fast nie emotional.
Bislang ist mir noch nicht zu Ohren gekommen, dass man diesen Aderlass und “Brain Drain” (50% unserer Akademiker gehen ins Ausland), den unsere Wirtschaft auf Dauern nicht verkraften kann, in irgend einer Weise stoppen bzw. versuchen will, diese Leistungsträger durch attraktive Angebote zurück zu holen.
@ BG
Tja, der Otto Schily, Deutscher Innenminister von 1998 bis 2005, der hatte noch “Cojones”!
“Es muss erlaubt sein zu sagen , dass der muslimische Glaube eine Verirrung ist!”
und in Richtung des militanten Islam:
“Wer den Tod sucht, kann ihn haben!”
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8.Dezember 2009 at 13:39
Ob Bosbach nun auf einen anderen Zug aufgesprungen ist würde ich als zweitrangig betrachten. Wichtiger scheint mir daß die Volksmehrheit mit Bosbach und Sarrazin erstmal einen Fuß in der Tür hat.
Karl Schippendraht
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8.Dezember 2009 at 15:31
Christopher Caldwell – Die ungesteuerte Einwanderung ist kein dauerhafter Gewinn!!!
Die FAZ veröffentlichte gestern in ihrer Printausgabe einen Artikel des US-Journalisten Christopher Caldwell, in dem geschildert wird, warum die Zuwanderung, wie sie nach Europa praktiziert wird, kein Gewinn ist. Wir Kommentatoren auf diesem Blog könnten jetzt natürlich darauf hinweisen, dass wir das schon seit jeher sagen.
Bemerkenswert ist die “neue Offenheit”, zumindest der “Qualitätsmedien”, die sich noch einen gewissen Touch von Konservativismus und Realitätssinn leisten können, wie die Welt und jetzt die FAZ.
Faszit des US-Journalisten: Kapitalisten und Sozialisten haben sich geirrt: Die ungesteuerte Einwanderung nach Europa war kein dauerhafter Gewinn. Sie hat weder volkswirtschaftlich genutzt, noch stabilisiert sie den Wohlfahrtsstaat – im Gegenteil. Von Christopher Caldwell
Da dieses Essay nur in der Print-Medien-Ausgabe der FAZ erscheint, erlaube ich mir, den ganzen Artikel auf diesem Thread zu veröffentlichen, um ihn möglichst vielen usern zugänglich zu machen.
Die Schweizer Volksabstimmung gegen den Bau von Minaretten, die weithin auch als Ablehnung islamischer Einwanderung verstanden wurde, hat Kommentatoren auf der ganzen Welt schockiert. In den Tagen vor der Abstimmung hieß es nach Umfragen, dass nur 37 Prozent der Schweizer mit Ja stimmen würden; tatsächlich haben dann fast 60 Prozent so gestimmt. Das erinnert daran, dass es neben den offiziellen Reden über Einwanderung und Multikulturalismus auch eine inoffizielle Meinung gibt, die sich außer wirtschaftlichen auch auf kulturelle und soziale Fragen bezieht.
In den Vereinigten Staaten gilt es als unanständig, über anderer Leute Kultur zu reden; aber es ist völlig in Ordnung, darüber zu diskutieren, wie viel Migration gut für das Land ist. Die Meinungen sind gespalten. In Europa sind die beiden Themen – Wirtschaft und Kultur – schwerer auseinanderzuhalten. Als der SPD-Politiker und jetzige Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin jüngst mit seinen Bemerkungen über Türken und Araber wütende Empörung unter Politikern und Kommentatoren (aber auch viel Zustimmung in der Bevölkerung) auslöste, wurde oft ignoriert, dass er diese Bemerkungen hinsichtlich der finanziellen und wirtschaftlichen Lage in der Hauptstadt machte, womit er sich zweifellos auskennt.
Warum verwandeln sich ökonomische Diskussionen über Einwanderung in Europa so schnell in erbitterte kulturelle Debatten? Vielleicht weil das wirtschaftliche Argument für den Nutzen von Masseneinwanderung in Europa deutlich schwächer ist als die entsprechenden Argumente in den Vereinigten Staaten. Es gibt im Wesentlichen zwei Argumentationsstränge: Vereinfachend können wir von einer “kapitalistischen” und einer “sozialistischen” Rechtfertigung für die Masseneinwanderung sprechen. Keine von beiden ist wirklich überzeugend.
Die kapitalistische Argumentation lautet, dass Einwanderer einen großen wirtschaftlichen Nutzen bringen, weil sie als Arbeitskräfte gebraucht werden und “die Jobs machen, die kein Europäer will”. Das beruht aber auf einem kurzfristigen Denken. Es gilt nur so lange, wie die Einwanderer aus den Niedriglohnländern sich nicht an die Gegebenheiten der westeuropäischen Gastländer angepasst haben. Sobald sie dies tun und die Rechte erhalten und Ansprüche stellen, die in den europäischen Wohlfahrtsstaaten gelten, hören sie auf, die schlechtbezahlten Jobs zu tun, zumal ja der Sozialstaat mit Lohnersatzleistungen eine Alternative bietet. Allgemein wirkt der Sozialstaat wie ein “Zuwanderungsmagnet” (Hans-Werner Sinn), gerade auf Geringqualifizierte.
Eine staunenswerte Zahl zur fehlgeschlagenen Integration in den Arbeitsmarkt hat vor einiger Zeit die Bundesausländerbeauftragte veröffentlicht: Von 1971 bis 2000 ist die Zahl der Ausländer in Deutschland von 3 Millionen auf etwa 7,5 Millionen gestiegen. Die Zahl der erwerbstätigen Ausländer hat sich jedoch nicht bewegt: Sie blieb bei rund 2 Millionen. 1973 (dem Jahr des Anwerbestopps) waren 65 Prozent der Einwanderer auf dem Arbeitsmarkt beschäftigt, ein Jahrzehnt später waren es nur noch 38 Prozent. Ein Großteil der Zuwanderung nach Deutschland, die seit dem Anwerbestopp hauptsächlich ungesteuert über Familienzusammenführung erfolgte, ging also nicht in den Arbeitsmarkt, sondern in die Sozialsysteme.
Damit sind wir bei der zweiten Argumentationslinie für Einwanderung, die wir die sozialistische oder wohlfahrtsstaatliche nennen wollen. Wie alle wissen, befinden sich Europas Sozialsysteme in einer demographischen Klemme. Die europäischen Bevölkerungen altern, es gibt wenig Nachwuchs. Damit sinkt die Quote von Arbeitenden zu Rentnern. Wegen der niedrigen Geburtenrate in den vergangenen Jahrzehnten fehlt eine ausreichend große “nächste Generation” von Erwerbstätigen, um die Balance zu halten.
Je mehr die europäischen Bevölkerungen schrumpfen, desto intensiver wird über eine vermeintliche Lösung des demographischen Problems durch Zuwanderung gesprochen. Die eingewanderten Teile der Bevölkerung sind noch ziemlich jung, ihre Geburtenraten sinken nur wenig. Daher, so hören wir, könnten sie die Schrumpfung und Alterung bremsen und die Quote von Erwerbstätigen zu Rentnern verbessern.
Fachleute der Vereinten Nationen haben ausgerechnet, dass Deutschland, um seine Bevölkerungszahl von 82 Millionen zu halten, eine jährliche Nettozuwanderung von 500 000 Menschen bräuchte. Wenn nur die Politik ihre Vorbehalte hintanstellen und deutlich höhere Einwanderung zulassen würde, könnten dann die umlagefinanzierten Sozialstaaten auf eine demographisch solidere Basis gestellt werden?
In diesem Szenario erscheinen die Einwanderer als die Rettung. Sie kommen aus den von Dürre und Hunger betroffenen Regionen der Dritten Welt, etwa aus Afrika, um in der Ersten Welt zu arbeiten, Rentenbeiträge zu zahlen sowie in Pflegeheimen für die alternde europäische Urbevölkerung tätig zu sein. Diese Idee ist, um es zurückhaltend zu formulieren, weit entfernt von den Idealen, auf die sich die Soziale Marktwirtschaft einmal gründete. Und sie ist ökonomisch verfehlt. Es ist unrealistisch, die ungesteuerte Einwanderung als Milderung der Schwierigkeiten des Wohlfahrtsstaates zu sehen.
Damit Einwanderer dem Wohlfahrtsstaat nutzen, müssen sie und ihre Nachkommen mehr in die Sozialsysteme einzahlen als entnehmen. Allerdings arbeiten und verdienen sie dafür nicht genug. In den Niederlanden beispielsweise beziehen 40 Prozent der Einwanderer überwiegend Sozialleistungen als Einkommen.
In Deutschland liegt die Quote der Arbeitslosen unter Ausländern bei über 20 Prozent, hat die Integrationsbeauftragte Maria Böhmer jüngst festgestellt. Das ist eine doppelt so hohe Arbeitslosenquote wie unter Einheimischen.
In Berlin, worauf Thilo Sarrazin sich bezog, sind rund ein Drittel der Menschen mit Migrationshintergrund arbeitslos. Von den Türkischstämmigen hat fast jeder Zweite keine Arbeit, ergab eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).
Wer nicht erwerbstätig ist, trägt nicht zur Finanzierung des Sozialstaats bei, sondern belastet diesen. Nach einer Berechnung des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) ist die Lebensspanne, in der türkische Einwanderer im Durchschnitt mehr in die Sozialsysteme einzahlen, als sie herausbekommen, 16 Jahre kürzer als bei den einheimischen Deutschen, und die Beiträge sind geringer.
Neben dem volkswirtschaftlichen Nutzen und den Kosten, über die sich die Ökonomen streiten, vernachlässigen sie die politische, soziale und kulturelle Dimension: Für viele Bürger sind die nichtökonomischen Aspekte wichtiger für ihre Einstellung zur Einwanderung, weil diese dauerhaft den Charakter des Landes ändert. Wer sich wegen der Globalisierung sorgt, wer sich vor Straßenzügen mit überwiegend türkischen oder arabischen Schildern ängstigt, der wird weitere Einwanderung ablehnen, selbst wenn dies seinen Lebensstandard um ein paar Prozentpunkte reduziert, weil es weniger billige Arbeitskräfte gibt.
Wer hingegen, wie viele Europäer, ein multikulturelles, polyglottes Umfeld liebt, wer sich über die Bereicherung durch neue Küche, Kleidung, Musik und neue religiöse Vielfalt freut, der wird für Einwanderung sein, selbst wenn sie über den Sozialstaat netto Kosten verursacht.
Die europäischen Demokratien können wählen. Wie das Schweizer Referendum gezeigt hat, gibt es viele Wähler, die mögliche wirtschaftliche Nachteile in Kauf nehmen. Ökonomen sollten den politischen und kulturellen Kontext nicht völlig ausblenden.
Der amerikanische Journalist Christopher Caldwell, Senior Editor des “Weekly Standard” und Kolumnist der “Financial Times”, hat vor kurzem das Buch “Reflections on the Revolution in Europe” (Penguin Books 2009) über die Geschichte und Konsequenzen der Einwanderung nach Europa veröffentlicht.
Quelle: http://www.pi-news.net/2009/12/us-journalist-zuwanderung-hat-keinen-nutzen/#more-103791
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8.Dezember 2009 at 16:40
Seltsam, ich hab mich durch Herrn Bosbach noch nie vertreten gefühlt. Für mich war er immer nur ein weiterer überbezahlter Wasserträger des Kapitals.
Ich erinnere mich auch noch daran, wie Frau Merkel seinerzeit Bush in den Hintern gekrochen ist, weil sie meinte, Deutschland müsse auch in den Irak einmaschieren. Im Gegensatz zu 70% der deutschen Bevölkerung. Das ist mal eine Volksvertretung!
Andere Leute würden das Volksverrat nennen, aber egal. Ich würde sagen, ihr Haarstylist hat dann später die Wahl gewonnen. Immer schön lieb in die Kamera grinsen, und zu den drängenden Themen selber nix sagen und die Minister, die sich die Finger verbrennen bei Bedarf austauschen. Die können sich dann auch nicht beschweren, denn selbst bei Komplettversagen wird ihnen vom Steuerzahler der Hintern vergoldet. Die Bundeswehr massakriert Kinder, sorgt im Klartext dafür, dass sie zu Kohle verbrannt, erschossen oder in Stücke gesprengt werden, damit Deutschland “Zugriff” auf Rohstoffe erhält. Und die Kanzlerin watet knietief durch`s Blut. Als aufrechte, gläubige Christin steht sie ja da auch in guter christlicher Tradition. Menschen verbrennen oder zerstückeln, dass konnten die Christen schon immer gut. Aber bald ist ja wieder Fußballweltmeisterschaft, wir haben Koch`s ZDF, Germany`s Topmodel und die Abwrackprämie. Da ist ja für Ablenkung gesorgt.
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8.Dezember 2009 at 17:06
Ich kann es nicht mehr hören ” Weil die Bevölkerung schrumpft , brauchen wir Zuwanderung! ” Ja doch , aber bitte geregelte Zuwanderung , orientiert an den Bedürfnissen des aufnehmenden Landes ! Kapieren die Polithippies das nicht ?
Ich glaube die schrittweise Auflösung der deutschen Kultur und Gesellschaft ist gewollt und gesteuert.
Warum begreift die Politik nicht , dass es zuerst darauf ankommt Deutsche zu Eltern zu machen ? Ersatz durch Zukauf ? Die Familienpolitik ist ein Witz , die familienfeindlichen Einstellungen mancher Firmenchefs grenzenloser Egoismus . Im Bundestag macht man reihenweise Böcke zu Gärtnern , wenn Ministerposten vergeben werden. Heute Wirtschaft , morgen Inneres .
Der Lebensstandard wird kontinuierlich nach unten gefahren , die Bildung nimmt ab . Wer das alles will und warum – das ist hier die Frage !
Wenn ich mir die Meinungen hier in diesem Forum so durchlese , so ist doch die sichtbare Diskrepanz zur realen Politik der CDU so was von offensichtlich . Die CDU ist unterwandert . Die roten Mannschaften haben die echten CDUler in den Jahren systematisch entfernt. Wenn ich Laschet sehe , dann frage ich mich was dieser Typ in der CDU verloren hat. Der wäre besser bei den Grünen aufgehoben. Derlei Politiker in der CDU gibt es viele. Daher würde ich es begrüßen , wenn die konservativen Kräfte die CDU verlassen und einen Neubeginn wagen. Diese CDU wird genau wie die anderen 4 Großen das Land nieder machen. Wir brauchen dringend Veränderung. Schade für die CDU . Ich habe sie jahrelang gewählt , ich mache es nicht mehr !
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8.Dezember 2009 at 17:22
@ 16 Lisa
Welche oder welchen Ihrer Pappnasen würden Sie denn vorschlagen? Wir sind ja für Vorschläge immer offen.
“Die Bundeswehr massakriert Kinder, sorgt im Klartext dafür, dass sie zu Kohle verbrannt, erschossen oder in Stücke gesprengt werden, damit Deutschland “Zugriff” auf Rohstoffe erhält”
Wo? und welche Rohstoffe? Meinen Sie Dope?
Im übrigen ist Frau Merkel, als ehemalige Agitprop FDJ Sekretärin, allenfalls Nominalchristin, sehr viel eher jedoch Sozialistin nach Art der DDR light!
Schenken Sie Ihr doch ein Tässchen Blut, um Frau Merkel endlich aus “ihrem Blutrausch” aufzuschrecken!
Als Anregung mag Ihnen der dieser antisemitische Link dienen. Denn ob Hamas oder Taliban – das sind eh alles im Kopf verwahrloste Bestien, denen es schnuppe ist, ob bei ihren feigen, niederträchtigen Terroraktionen, der Islam nennt so etwas “Märtyreraktionen” 100, 200, 300 oder 500 Leute (Frauen, Kinder, alte Menschen) draufgehen. Und oft sind es ja auch die Glaubensbrüder/Schwestern, die ihnen noch nicht radikal genug sind.
http://blutfuerdiebundeskanzlerin.blogspot.com/
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8.Dezember 2009 at 18:36
Gut, dass Bosi hier einmal den Gralshütern politischer Korrektheit die Stirn geboten hat. Schade, dass er immer dann, wenns um konkrete Politik geht, sich wegduckt. Warum erst jetzt so ein Zeichen? Und warum unterstützt dieser Vollblutkatholik etwa nicht den neuen “Arbeitskreis Engagierter Katholiken” (AEK), sondern äußert sich im Gegenteil hierzu gar ablehnend? Warum er hier sein eigenes Fleisch und Blut so kalt am langen Arm verhungern läßt, wird sein Geheimnis bleiben…
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9.Dezember 2009 at 00:13
Die CDU (bzw. deren mittlere und halbwegs obere Ebene) sollte daran gemessen werden, welche Aktionen zum Stop des Islams bei uns, tatsächlich zu einer Spruchreife kommen.
Wenn da nichts kommt von der CDU-Basis, muß davon ausgegangen werden, daß die Gesamtheit der CDU nicht klüger ist als ein “Beduine”, der sich dem Islam anheim gegeben hat, weil er es nicht besser wußte.
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9.Dezember 2009 at 06:55
Herr von Bern, ich hab keine Zeit, Ihnen alles zu erklären. Was der Afghanistan-Krieg soll, können Sie z.B. ,schön simpel erklärt, bei Michael Moore nachlesen. Vielleicht gibt es seine Bücher ja inzwischen auch in schön großer Schrift, wie die Landser-Groschenhefte, die Sie sonst so lesen.
Ansonsten, wie kommen Sie darauf, dass mich Ihre Meinung interessieren würde?
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9.Dezember 2009 at 07:10
Du liest sie immerhin, daraus kann man auf ein Interesse schließen.
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9.Dezember 2009 at 07:57
@Lisa
Vielleicht gibt es seine Bücher ja inzwischen auch in schön großer Schrift, wie die Landser-Groschenhefte, die Sie sonst so lesen.
Wußte gar nicht, daß Du so auf deutsche Kriegshelden stehst.
Waren wohl doch echtere Männer, als die dressierten Waschlappen von heute?
Ja, so hat jeder seine kleinen Geheimnisse.
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9.Dezember 2009 at 09:48
Wenigsten einer aus den Reihen der CDU, der begonnen hat, zumindest die bedrohlichen Auswirkungen der Islamisierung auf unser Land öffentlich zu benennen!
Wenngleich Bosbach bei Plasberg nur an der Oberfläche geblieben ist (bleiben durfte?). Das Eingentliche, nämlich der religiös begründete Auftrag zur Erberung der nichtmuslimischen Länder, fiel unter den Tisch.
Übrigens, von SPD-Leuten konnte man in Hinblick auf Migrationspolitik und auch den Islam schon von mehreren Seiten Kritik hören(Helmut Schmidt, Sarrazin, Otto Schily).
Und was tun in der CDU alle anderen, außer Bosbach?
Hörni:
“…warum unterstützt dieser Vollblutkatholik etwa nicht den neuen “Arbeitskreis Engagierter Katholiken” (AEK),”
Heiko:
“Daher würde ich es begrüßen , wenn die konservativen Kräfte die CDU verlassen und einen Neubeginn wagen.”
Warum bleibt dieser “Arbeitskreis Engagierter Katholiken” unter sich? Nicht nur die Katholiken sind in Gefahr, sondern alle Nicht-Muslime in Deutschland!
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9.Dezember 2009 at 10:16
W.K.:
“Offensichtlich ist seit vielen Jahren, dass die Führer des Islam versuchen auf lange Sicht, nicht nur Deutschland, sondern Europa in ihrem Sinne kulturell zu verändern.”
Und dieses “auf lange Sicht” geht bis ins 16. Jahrhundert zurück, damals hatte das Osmanische Reich erstmals zur Eroberung Wiens als das Tor in´s Abendland geblasen. Über die zweite Belagerung Wiens, im Jahr 1683, läuft heute, 18.30 Uhr, auf Phönix eine Wiederholung von “Der Tag x”.
Da erkennt man genau, was die Taktik der islamischen Gotteskrieger ist. Nämlich, sich im Untergrund Stück für Stück an den Feind heranzuschaufeln um dort im Dunkeln den entscheidenden Sprengstoffanschlag vorzubereiten.
Sinnbildlich trifft das auch auf unsere Gegenwart zu: Die Öffentlichkeit kann das, was der Islam hier im Untergrund vorbereitet, nicht wahrnehmen.
Nur, damals gelang es den Wienern und ihren Verbündeten mit sehr einfachen Mitteln, den Feind zu orten. Nämlich, man legte Erbsen auf ein gespanntes Trommelfell und sah an ihrer Bewegung, dass sich da im Untergrund etwas tut.
Und heute? – Unsereiner kann hier im Internet noch so laut trommeln und keiner erhebt sich, um die brennende Lunte durchzuschneiden!
Noch ein kleiner, Hinweis zur Phönix-Sendung:
Ziemlich zu Beginn wird dem Zuhörer vorgetäuscht,
daß man d a m a l s der Ansicht gewesen sei, der islamische Glaube befehle die Eroberung nichtmuslimischer Länder.
Jedoch, dieser Auftrag ist im Koran zu finden. Und der Koran gilt auch heute noch – wortwörtlich!
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9.Dezember 2009 at 10:31
Glaube befehle die Eroberung nichtmuslimischer Länder.
Jedoch, dieser Auftrag ist im Koran zu finden. Und der Koran gilt auch heute noch – wortwörtlich!
In den 1970ern hatte ich einen Arbeitskollegen, der stammte aus Marocco. Ab und an hielten wir mal ein Schwätzchen. Es ging dabei um Rommel und den 2WK, arabische und europäische Geschichte. Der Vater des Kollegen war ein Gewürzhändler aus einer größeren Stadt dort. Ich fragte meinen Kollegen warum er sich so gut auskennt, mit der Geschichte Europas. Die Antwort nach langem Zögern: wir erzählen uns die Ereignisse der Vergangenheit ständig neu, sie dürfen nie vergessen werden, bei uns sind diese Ereignisse noch Gegenwart.
Das heißt im Klartext, die Araber und alle anderen Moslems haben die Vergangenheit nie als abgehakt betrachtet. Immer neue Kinder werden scharf gemacht, Europa zu erobern. Das sollten wir Europäer alle wissen.
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9.Dezember 2009 at 10:47
@Ulli:
“Das heißt im Klartext, die Araber und alle anderen Moslems haben die Vergangenheit nie als abgehakt betrachtet. Immer neue Kinder werden scharf gemacht, Europa zu erobern.”
Genau das ist auch mein Eindruck!!
Wir Europäer klopfen uns gegenseitig auf die Schultern und bilden uns selbstgefällig ein, über ein halbes Jahrhundert in Frieden zu leben.
Und wir erkennen nicht, dass wir noch immer im Kriegszustand sind und der eigentliche Feind vor 325 Jahren nur eine Waffenpause eingelegt hat um neue Eroberungstaktiken auszufeilen! Der Islam denkt nicht in Jahren und Jahrzehnten, er denkt in Jahrhunderten.
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9.Dezember 2009 at 10:59
@ 26 Koori
„Ziemlich zu Beginn wird dem Zuhörer vorgetäuscht,
daß man d a m a l s der Ansicht gewesen sei, der islamische Glaube befehle die Eroberung nichtmuslimischer Länder.“
Derjenigen Nation, welche die Industrie des Todes perfektioniert und die weiß, wie man edel stirbt, gibt Gott ein stolzes Leben auf dieser Welt und ewige Gunst in dem Leben, das noch kommt.“
Hasan al-Bana, Gründer der Muslim-Bruderschaft
http://www.matthiaskuentzel.de/contents/djihad-und-judenhass-j-a
Was Phoenix hier als Wahrheit verkauft, ist eine bewusste Lüge, um die breite Öffentlichkeit zu täuschen! Diese niederträchtigen Lügner und Volksverdummer sind ein Fall für den Staatsanwalt, wg. Hochverrats am Deutschen Volk!
Der Koran ist das unmittelbar geoffenbarte Wort Gottes. Er ist prä-existent und gültige bis „zum Jüngsten Gericht“; die Urschrift befindet sich im „Islamischen Himmel“!
Damit ist eine historische, zeitgebundene Auslegung nicht zulässig: Der Koran gilt heute noch Wort für Wort so wie zur Zeit seiner Offenbarung (610 – 632). Aus diesem Grund ist auch ein Vergleich mit bestimmten Passagen des Alten Testaments unzulässig, da diese im historischen Kontext und daher heute nicht mehr als verbindlich angesehen werden.
Gemäss islamischem Verständnis ist der Koran nicht der Bericht über die Offenbarung Allahs sondern die Offenbarung selbst und die vollständige Sammlung Seiner Gebote.
Und diese Gebote sind vollständig einzuhalten, denn Allah kontrolliert seine Gebote genau:
Sure 6, Vers 59: “Und bei Ihm sind die Schlüssel des Verborgenen; Er kennt sie allein; Er weiss, was zu Land und Meer ist, und kein Blatt fällt nieder, ohne dass Er es weiss; und kein Korn ist in den Finsternissen der Erde und nichts Grünes und nichts Dürres, das nicht stünde in einem deutlichen Buch”!
Lautete der Missionsauftrag Jesu, alle Völker zu bekehren, ihnen aber ihre politische Ordnung zu lassen, so besteht das Ziel des Islam darin, alle Nichtmuslime politisch zu unterwerfen, ihnen aber ihre Religion zu lassen, falls es Buchreligionen sind.
Der Auftrag Allah´s zum immerwährenden Dschihad und der Entrichtung des Tribut´s (gegenüber den Muslimen) in Form der Dschiziya (Kopfsteuer), die kleinlaut (demütigend) entrichtet werden muß! ….leitet sich von folgender Koransure ab:
„Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und den jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Allah und sein Gesandter verboten haben, und nicht der wahren Religion angehören – von denen, die die Schrift erhalten haben – (kämpft gegen sie), bis sie kleinlaut (saghiruun) aus der Hand Tribut entrichten!“
Sure 9 (die Reue), Vers 29
Sure 9, Vers 29 des Korans ist die eine Stelle, wo Muslime explizit angewiesen werden, gegen Juden und Christen Krieg zu führen und sie zu unterwerfen – die “Völker des Buches”, die sobald unterworfen, in die Dhimma (den “Schutz der Muslime”) eintreten, also Dhimmis werden, beschützte (oder schuldige) Leute. Die Art und Weise, wie dieser Vers von muslimischen Interpreten verstanden wird, ist für Juden und Christen von äußerster Wichtigkeit und auch für Nichtmuslime allgemein – nicht zuletzt weil in der Islamischen Welt die Religionszugehörigkeit gerne als Teil der ethnischen Identität gesehen wird.
Universalanspruch des Islam
Der letzte Schritt in der Entwicklung des Dschihads war der Moment, als der Dschihad aufhörte, eine regionale Erscheinung zu sein, und seinen Blick auf die ganze Welt richtete. Diese neue Dimension des Dschihads (Universalanspruch), resultiert aus seinem Universalanspruch und basierte auf einer entsprechenden Verbalinspiration, die Mohammad empfing:
„Und kämpft wider sie, bis es keine fitna (Unglaube) und Vielgötterei (d..h. Verehrung anderer Götter außer Allah) und die Religion (Anbetung) allein Allah (auf der ganzen Welt) gehört. Lassen sie jedoch davon ab, (andere außer Allah anzubeten), so ist gewiss Allah der All-Sehende dessen, was sie tun“
Sure 8 (Die Beute), Vers 39, nach „The Noble Koran
Aufgrund dessen sagte Mohammad zu seinen Anhängern:
„Ich hörte den Apostel Allahs sagen: Ich befehle im Namen Allahs, dass Ihr alle Menschen bekämpft, bis sie sagen: Es gibt keinen Gott als Allah allein, und ich bin sein Apostel. Jeder der das bekennt, wird sich und sein Geld retten.“ (gem. al-Korashi, Jihad: „Another Thought“ (Kairo, Ägypten: Maktabat al-haqq (Bücherei der Wahrheit), o.
Der Lohn derer, die „auf Allah´s Weg“ (im Dschihad, dem Raub- und Eroberungskrieg) kämpfen, ist der gewaltige Gewinn:
“Allah hat den Gläubigen ihre Person und ihr Vermögen dafür abgekauft, daß sie das Paradies haben sollen. Nun müssen sie um Allahs willen kämpfen und dabei töten oder (selber) den Tod erleiden. (Dies ist) ein Versprechen, das (einzulösen) ihm obliegt, und (als solches) Wahrheit (? wa`dan `alaihi haqqan) (so wie es) in der Thora, im Evangelium und im Koran (verzeichnet ist). Und wer würde seine Verpflichtung eher halten als Allah? Freut euch über (diesen) euren Handel, den ihr mit ihm abgeschlossen habt (indem ihr eure Person und euer Vermögen gegen das Paradies eingetauscht habt)! Das ist dann der gewaltige Gewinn (al-fauz al-`aziem).”
Koran, Sure 9 (die Reue) Vers 111
Und an der Schrift (dem Koran) ist nicht zu zweifeln:
„Dies ist die Schrift, an der nicht zu zweifeln ist, (geoffenbart) als Rechtleitung für die Gottesfürchtigen!“
Koran, Sure 2 (die Kuh), Vers 2
Umar, der zweite „rechtgeleitete Kalif“, versprach den Muslimen reichen Gewinn von den Völkern, die sie im vorgeschriebenen Dschihad eroberten:
„Allah brachte die Muslime auf die Welt, damit sie die Welt erobern und beherrschen und bevölkern. Wenn sich ein Volk dem Willen Allahs widersetzt und sich weigert, muslimisch zu sein, dann wird es zu Sklaven der Muslime werden und Steuern (Dschiziya) an die islamische Obrigkeit bezahlen. Diese Völker werden hart arbeiten, und ihr werdet Nutzen daraus ziehen.“ Quelle: Ibn Jarir At-Tabari, Geschichte des Propheten und der Könige, Bd. 5, S. 27.
Die Islamisierung der Welt (Universalanspruch)
Die Islamisierung der Welt ist ein fester Bestandteil islamischer Weltanschauung. In der Begrifflichkeit des Islam heißt das: Es müsse das dar al-Islam (Haus des Islam) auf die gesamte Erde ausgeweitet werden, um es in ein Dar al-Salam (Haus des Friedens) zu verwandeln.
Selbst noch die liberalere islamische Reformtheologie hebt al-Taqhallub (Dominanz) als Wesensmerkmal des Islam hervor.“.. Bassam Tibi, Islamwissenschaftler
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9.Dezember 2009 at 11:32
@ 28 Koori
Der Islam nennt diesen Zustand hudna (Windstille).
Der arabisch-islamische Rechtsbegriff Hudna, arabisch هدنة, DMG hudna, heißt so viel wie Waffenstillstand. Im islamischen Recht (Scharia) ist eine Hudna die einzige Form friedlicher Koexistenz zwischen dem Gebiet (“Haus”) des Islam (Dar al-Islam) und einem nicht unter islamischer Herrschaft stehenden Gebiet (“Haus des Krieges”, Dar al-Harb), da ein Friede zwischen beiden Gebieten im klassisch-islamischen Rechtsdenken unmöglich ist.
Eine hudna kann abgeschlossen werden, wenn sich die Muslime in einer „geschwächten Phase“
befinden, d.h. wenn dies im Interesse der Muslime (taktischer Vorteil) ist und insbesondere, wenn eine militärische Unterlegenheit der muslimischen Streitmacht besteht. Die Dauer eines solchen Vertrags ist in den Rechtsschulen nicht einstimmig festgelegt. Man geht jedoch davon aus, dass eine hudna nur auf max. 10 Jahre abgeschlossen werden darf, kann allerdings verlängert werden (Vorbild ist wie immer, der gütige, „barmherzige“ Prophet). Gem. dem „Vorbild Mohammed“ kann diese hudna auch ohne Vorankündigung jederzeit gebrochen werden!
Anmerkung: Deswegen sind auch sog. “Waffenstillstandsverträge” der Israelis mit den Arabern nur ein fake sowie Schall und Rauch!
@ 27 Ulli
Die Nordafrikanischen Araber (zumindest die Fundamentalisten, und das ist die Mehrheit) träumen immer noch von Al Andalus, das einst 2/3 der iberischen Halbinsel einschloss.
Die Spanier wissen das nur zu genau, denn die sind – im Gegensatz zu uns Deutschen – in der übergroßen Mehrheit sehr geschichtsbewusst. Die Erinnerung an mehr als 500 Jahre Eroberung, Unterdrückung und Ausplünderung durch die Muselmanen (Moros) ist allgegenwärtig und im Volk tief verwurzelt!
Deswegen reagierte auch Spanien im Streit um die relativ unbedeutenden “Perejil Inseln” (2002) so hart, als die Marokkaner versuchten, diese Inselchen (unmittelbar vor der Küste Marokkos gelegen) zu besetzten. Die Spanier sahen darin einen Präzidenzfall und schickten sofort unter dem damaligen MP Aznar mehrere Kriegsschiffe los.
http://www.rp-online.de/politik/Eskalation-um-Perejil-Insel-verhindern_aid_268272.html
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9.Dezember 2009 at 12:17
Lisa meint:
9.Dezember 2009 at 06:55
>Herr von Bern, ich hab keine Zeit, Ihnen alles zu erklären. Was der Afghanistan-Krieg soll, können Sie z.B. ,schön simpel erklärt, bei Michael Moore nachlesen. Vielleicht gibt es seine Bücher ja inzwischen auch in schön großer Schrift, wie die Landser-Groschenhefte, die Sie sonst so lesen.>
Lisa, ich hab´Ihnen schon mal an anderer Stelle erklärt, dass diesen linken Fettsack niemand (ausser der völlig unkritischen Linken Szene) mehr ernst nimmt.
Ich erinnere an die beiden Streifen über die “amerikanische Waffenlobby”, wo er mit gezinkten Karten und vorgetäuschten Interviews operiert hat und über das “marode amerikanische Gesundheitswesen (medcare)”, wo er ausgerechnet das zwar sozialistische, aber noch viel marodere und schlechtere Gesundheitssystem der Briten als vorbildlich anpries!
Nun zu Afghanistan:
Sie sind bisher die Antwort schuldig geblieben “auf welche Rohstoffe wir in Afghanistan scharf sind”! Können Sie das knapp beantworten.
Und zu den Gotteskriegern, den im Kopf verwahrlosten, salafistischen Dschihadisten, bei denen sich der Vergleich mit den “Roten Khmer” nahe zu aufdrängt.
Wie man einen asymmetrischen (Terrorkrieg) gewinnen kann, hat der israelische Militärhistoriker und -Wissenschaftler, Martin van Crefeld, erläutert:
“In der Politik, vor allem dann, wenn es um den Staat geht, ist es wohl manchmal notwendig, sehr grausam zu sein. Wer den Mut dazu nicht aufbringt, kann Disneyland regieren, mehr nicht. Nach welchen Prinzipien also sollte man handeln?”
1. Treffe alle Vorbereitungen insgeheim, der Schlag muß aus blauen Himmel kommen und den Gegner plötzlich treffen. Verrate den Plan nicht, vertusche ihn, wenn nötig, lüge, um zu täuschen und um alles geheimzuhalten.
2. Schlage hart zu, so hart, daß kein zweiter Schlag nötig wird. Wenn du zweimal zuschlagen mußt, hast du schon verloren. Einmal muß reichen, bring lieber ein paar Gegner zu viel als zu wenig um.
3. Die Schlacht darf sich nicht über Tage und Wochen hinziehen. Schlage also so schnell wie möglich, es kann nicht schnell genug gehen.
4. Mach es öffentlich, versuche nicht, es zu vertuschen und zu verbergen und zu entschuldigen. Das ist der Stolperstein: Wenn man schon tötet, dann kann im Nachhinein nicht sagen, ihn dauerten die die armen Kinder, die armen Frauen, das ganze vergossene Blut und die zerstörten Moscheen und Heiligtümer obendrein. So eine nachgeschobene Weichherzigkeit ist das dümmste und gefährlichste, was man tun kann. Die Botschaft muß anders lauten:
Ich habe dies angeordnet und ausgerichtet, weil es notwendig war, und wenn es noch einmal notwendig wird, dann werde ich es nochmals tun.
Na ja, dass die kommunistischen und Antideutschen Links-Grünen, diese Gelegenheit wahrnehmen, um den Kriegseinsatz der Bundeswehr in den Dreck zu ziehen, ist nicht verwunderlich.
Dies hält mich aber nicht davon ab auch zu sagen, dass ich für einen sofortigen Rückzug unserer Männer bin und dies aus mehreren Gründen:
1. Deutschland wird eben nicht am Hindukusch verteidigt, die deutschen Truppen dienen dort nicht “deutschen Interessen” außer man sieht es als Interesse an, den Amis in den Allerwertesten zu kriechen oder aber in anderen Fragen die Deutschland betreffen mit dem Hinweis auf das dortige Engagement einen besseren Verhandlungsspielraum zu haben
2. Die Bundeswehr ist gar nicht auf einen solchen Konflikt eingestellt – weder personell noch technisch.
Afghanistan gehört zudem zu den “failed states” dieser Welt. Da haben wir nix verloren. Es kostet uns nur ´ne Stange Geld und Ressourcen, die anderweitig dringend benötigt wird
Welches Langzeitprojekt soll denn in Afghanistan verwirklicht werden? Etwa Demokratie und die “Allgemeinen Menschenrechte” Es dürfte doch jedem einiger maßen halbwegs politisch Gebildeten klar sein, dass in Afghanistan Scharia Recht gilt, einschl. der unmenschlichen “Hudd-Strafen”. “Dieben” werden die Glieder abgekackt, “Ehebrecherinnen” werden gesteinigt u. “Apostaten” werden mit dem Tode bedroht.
Was bitte schön sollen unsere Soldaten denn am Hidukusch verteidigen? Die Menschenrechte, die Freiheit?
Das soll wohl ein Witz sein, gehört Afghanistan doch zu den ärmsten und fundamentalistichsten Muslimstaaten der Welt. Afghanistan gehört auch zu den Mitunterzeichnern der “Kairoer Erklärung der Menschenrechte” von 1990, die “Menschenrechte” nur unter dem Primat der Scharia zulässt.
Unsere Freiheit wird nicht am Hidukusch verteidigt, sondern hier in Europa, in der Bundesrepublik Deutschland, wo die Ossifizierung immer weiter voranschreitet und die Islamisierung (und damit die Einführung der Scharia) immer wahrscheinlicher wird.
Um jedoch auf Afghanistan zurück zu kommen: Zum Einen gibt es kein “aghanisches Staatsvolk”, sondern nur Clans und ethnisch unterschiedliche Stämme und zum Anderen: Ein “Staatsbewusstsein” hat´s doch in Afghanistan noch nie gegeben.
Wir führen dort keinen Krieg gegen eine Handvoll Desperados, genannt Gotteskrieger, sondern wir führen Krieg gegen die Umma, die Gemeinschaft der Gläubigen. Der Dschihad in Afghanisten/Pakistan wird weltweit durch die Ummah ideologisch und finanziell unterstützt , durch Zakatgelder, Drogengelder, Schutzgelderpressung , Piraterie etc., etc.
Dieser künstliche Staat hat sich neben Kolumbien (offensichtlich inzwischen mit Duldung u. Unterstützung der CIA) inzwischen zum “Narcotic State” entwickelt.
Was wir dort einzig und allein schützen, sind die Mohnfelder der Warlords, der Drogenbarone sowie deren kriminelle Drogengeschäfte (in die die ganze “Regierungsmannschaft” einschl. Karzai verwickelt ist) und deren Transportwege!
Einer der größten Feldherren aller Zeiten,Alexander der Große, hat Afghanistan unter Zahlung von Tribut nur durchquert. Eine Eroberung schätzte er als unmöglich ein.
Davon sollten unsere Kriegsplaner lernen.
Deutsche Soldaten sofort zurück nach Deutschland!
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9.Dezember 2009 at 12:33
1. @ DvB
(30.:)
“Man geht jedoch davon aus, dass eine hudna nur auf max. 10 Jahre abgeschlossen werden darf, kann allerdings verlängert werden (Vorbild ist wie immer, der gütige, „barmherzige“ Prophet). Gem. dem „Vorbild Mohammed“ kann diese hudna auch ohne Vorankündigung jederzeit gebrochen werden!”
Vielleicht habe ich da mit den “325 Jahren Waffenpause” den Bogen für eine hudna doch überspannt – Oder?
(29.:)
“Was Phoenix hier als Wahrheit verkauft, ist eine bewusste Lüge, um die breite Öffentlichkeit zu täuschen! Diese niederträchtigen Lügner und Volksverdummer sind ein Fall für den Staatsanwalt, wg. Hochverrats am Deutschen Volk!”
Zumindest besteht die Möglichkeit, sich beim Sender zu beschweren. Nicht uninteressant dürfte in diesem Zusammenhang sein, was ich vor gut einem Jahr im Rahmen einer an die Bevölkerung gerichteten Vortagsveranstaltung zu erfahren war. In der sich daran anschließenden Diskussion gab der referierende Rundfunkredakteur einen kleinen Einblick über dir Auswertung von Leserbeschwerden. Hierbei gehe man davon aus,
dass nur einer von ca. 40 000 Hörern seinem Unmut per Leserzuschrift auch Ausdruck verleiht.
Mit anderen Worten: Die Meinung eines Hörers/Zuschauers steht
für die Meinung von 40 000.
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9.Dezember 2009 at 19:23
@ Koori
„Vielleicht habe ich da mit den “325 Jahren Waffenpause” den Bogen für eine hudna doch überspannt – Oder?“
Wieso 325 Jahre? Die Barbaresken Staaten, an der nordafrikanischen Küste, haben bis ins 19. Jhd. hinein, gegen die kuffar den Dschihad geführt. Erst die Franzosen und die Spanier machten dem ein Ende, in dem sie den Maghreb und die nordafrikanische Küste eroberten.
…Vor 222 Jahren sieht´s mit der Seeräuberei vor den Küsten islamischer Scheichtümer so aus, und das hat sich bis heute nicht geändert:
Thomas Jefferson und John Adams, Botschafter in Frankreich und England, verhandeln 1786 mit Sidi Haji Abdul Rahman Adja, Botschafter Tripolitaniens in London, um einen Friedensvertrag auszuhandeln und die jungen USA vor der Bedrohung durch die Berber-Piraterie zu schützen.
Auf die Frage, warum seine Regierung so feindselig sei gegenüber den USA, die ihr nichts getan hätten, antwortet der Botschafter laut Bericht von Thomas Jefferson und John Adams an den Kongreß, daß dies auf den Gesetzen ihres Propheten gegründet sei, daß es in ihrem Koran stünde, daß alle Nationen, die nicht ihre Herrschaft anerkannt hätten, Sünder seien, daß es ihr Recht und ihre Pflicht sei, Krieg gegen sie zu führen, wo immer man sie finde, und zu Sklaven alle zu machen, die sie gefangen nehmen könnten, und daß jeder Muslim, der im Kampf fiele, sicher sei, ins Paradies einzugehen.
Die Berber erklären ihre Piraten auch dann noch zu Glaubenskriegern, als deren Räubereien, das Kapern der Schiffe, allein der Bereicherung der Paschas dienen.
http://www.eussner.net/artikel_2008-08-03_20-23-24.html
…Thomas Jefferson aber vertraut in die Kraft der US-Marine und verweigert die Zahlung des Wegegeldes zum Schutz seiner Handelsflotte. Da erklärt Yusuf Pascha 1801 den USA inoffiziell den Krieg, in dem er den Fahnenmast vor dem US-Konsulat knicken läßt. Die Karamanli führen gegen die USA einen Seekrieg, von 1801 bis 1805, später noch einmal gemeinsam mit Tunis und Algers, 1815. Zur Zeit der Kriege mit den USA herrscht Yusuf Pascha Karaman
http://www.eussner.net/artikel_2007-01-07_00-52-29.html
Infos zur hudna
Nach islamischer Lehre und Tradition ist es Moslems erlaubt, eine „Hudna“, d.h. einen vorläufigen Waffenstillstand mit einem nicht-moslemischen Feind einzugehen. Sie haben das Recht, diese „Hudna“ jederzeit zu brechen, wenn sie ausreichend Kräfte gesammelt haben, um die Feindseligkeiten wieder aufzunehmen.
Wie bereits erwähnt, geht die hudna zurück auf das Vorgehen des Propheten Mohammed, der 628 n.Chr. den al-Hudajbijah-Waffenstillstand mit den ungläubigen Stämmen der Kuraisch in Medina abgeschlossen hatte.
Zu jener Zeit war Mohammed nicht stark genug, um diese Stämme zu besiegen. Der Waffenstillstand sollte vereinbarungsgemäß knapp zehn Jahr dauern. Schon nach zwei Jahren war seine Armee jedoch beträchtlich angewachsen, woraufhin er die Vereinbarung brach, die Kuraisch abschlachtete und schließlich Mekka und dessen lukratives geistliches Zentrum einnahm.
Dieses Ereignis in der Frühphase des Islam bildet den unter Moslems weit bekannten Präzendensfall für die Erlaubnis, Verträge mit Ungläubigen zu brechen, sobald es opportun erscheint.
Friedensbereitschaft = Schwäche
Gleichzeitig wird die Bereitschaft eines Feindes zum Friedensschluss aus arabischer Sicht als Schwäche gewertet, die ausgenutzt werden darf.
Nach nahöstlicher Tradition, die auf vorislamische Zeit zurückgeht, ist die Bitte um eine „Hudna“ der erste Schritt zu einer Versöhnung im Rahmen von Stammesfehden, die auf dem Konzept der Blutrache beruhen. Um die Spirale von Gewalt und Gegengewalt zu brechen, wendet sich eine Familie an die andere und bittet um eine „Hudna“, vergleichbar mit dem Ansinnen um einen Waffenstillstand nach westlichem Verständnis.
Mit der Bitte um ein Ende der Gewalt gibt der Bittsteller aber gleichzeitig zu, dass er für den Ausbruch der Gewalt verantwortlich ist.
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9.Dezember 2009 at 22:25
@DvB:
“Friedensbereitschaft = Schwäche
Gleichzeitig wird die Bereitschaft eines Feindes zum Friedensschluss aus arabischer Sicht als Schwäche gewertet, die ausgenutzt werden darf.”
Wer daran nicht erkennt, dass der Islam keine Religion ist, dem ist nicht zu helfen!
Und diese hinterlistige Eroberungsideologie will man unserem Volk per “Islam-heißt-Frieden”-Gesäusel auch noch als das große Vorbild hinstellen!
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9.Dezember 2009 at 22:34
Zu Kommentar Nr. 28:
“Noch ein kleiner, Hinweis zur Phönix-Sendung:
Ziemlich zu Beginn wird dem Zuhörer vorgetäuscht,
daß man d a m a l s der Ansicht gewesen sei, der islamische Glaube befehle die Eroberung nichtmuslimischer Länder.”
Das war zwar in der Sache nicht verkehrt, doch von mir nicht ganz exakt ausgedrückt. Nach nochmaligem Anschauen der Sendung heute Abend nun präziser:
Etwa in der 10. Minute, im Zusammenhang mit dem “Goldenen Apfel Wien”, erzählt der Sprecher (sinngemäß:), dass der Islam damals die Welt in Gläubige und Ungläubige eingeteilt hatte…
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9.Dezember 2009 at 23:08
@ Koori
“Etwa in der 10. Minute, im Zusammenhang mit dem “Goldenen Apfel Wien”, erzählt der Sprecher (sinngemäß:), dass der Islam damals die Welt in Gläubige und Ungläubige eingeteilt hatte”…
Was heißt hier “damals” und “hatte”? Die dualistische Sichtweise (eines der Glaubensdogmen im Islam) zwischen “dar al-harb”, dem Haus des Krieges (Länder der Ungläubigen) und dem “dar al-islam” (den Ländern der Rechtgläubigen) gilt bis zum Jüngsten Tag, zumindest so lange, wie noch nicht die gesamte Welt unter dem “göttlichen Gesetz der Scharia” regiert wird.
Hier soll impliziert werden, dass diese Einteilung seitens der Moslems der Vergangenheit angehört. Das ist eine unverfrorene Lüge!
Der Politische Islam, fußend auf Koran und Sunna des Propheten unterscheidet seit Anbeginn der Moslem-Eroberungen im frühen Mittelalter zwischen dar al-islam und dar al-harb, dem Gebiet des Islams und dem des Krieges, nämlich dem Machtbereich der Nichtgläubigen.
Der Islam sieht kein gleichberechtigtes Zusammenleben zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen vor. Im islamischen Umfeld sind die Nicht-Muslime Dhimmis, noch der niederste Muslim steht hierarchisch über jedem Nicht-Muslim. Seit dem 7. Jahrhundert gibt es immer ausgefeiltere juristische Anweisungen, wie mit Dhimmis umzugehen ist, wie sie, angefangen von der Jizya, der Kopfsteuer, mit der sich der Dhimmi für ein Jahr sein Lebensrecht erkauft, bis zur Vertreibung aus dem Land oder der Ermordung auszubeuten sind. Die islamische Gesetzgebung wägt ab, was für die Ummah günstiger ist, den Dhimmi leben zu lassen und ihn bis zu dessen Tode auszubeuten, oder ihn gleich umzubringen und seinen Besitz der Ummah, sprich dem Tresor des Herrschers einzuverleiben. Das versteht der Islam bis heute unter Toleranz.
Schon im frühen Mittelalter werden für die Glaubenskriege umfassende Gesetze erlassen. Der anerkannte islamische Jurist Abu´l-Hassan al-Mawardi (gestorben im Jahre 1058 d.Z.) erarbeitet genaue Regelungen, wie mit den Nichtgläubigen und vor allem mit deren Besitz und Land nach gewonnenem Glaubenskrieg umgegangen wird. Das entsprechende Kapitel seines Buches beschäftigt sich mit der “Beute”, die den Ungläubigen abgenommen wird. Er unterscheidet drei Arten des Landraubs:
• Land, das mit militärischer Macht und Gewalt eingenommen wird, wenn seine Einwohner es durch ihren Tod, ihre Gefangennahme oder Auswanderung verlieren,
• Land, das von ihnen übernommen wird, weil sie es aus Furcht verlassen haben,
• Land, das durch Vertrag erworben wird. In diesem Fall gibt es zwei Möglichkeiten: entweder die Ungläubigen konvertieren oder sie zahlen Jizya, eine jährliche Kopfsteuer, und ihr Leben und ihr Besitz werden dadurch geschützt.
Die unter solchem Schutz lebenden Menschen sind die Dhimmis. (16)
Es gibt dann noch das dar as-solh, das sind solche nicht-islamischen Staaten, mit denen die islamischen Staaten vorübergehend in einem Vertragszustand des Nichtangriffs leben.
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9.Dezember 2009 at 23:51
@36 – DvB
Daneben gibt es noch das Konstrukt des “Hauses des Vertrages”, Dar-ul-Sulh:
http://www.eslam.de/begriffe/d/dar-ul-islam-konzept.htm
Vielleicht deswegen die runden Tische und Islam-Konferenzen?
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10.Dezember 2009 at 11:29
@ Brutus
@ Koori
So isset, alles nur Taqquia/Inham, um uns kffar Sand in die Augen zu streuen.
Ein Hinweis zu Lügen “Enzyklopädie” der web-side eslam:
„Das Dar-ul-Islam Konzept ist ein von muslimischen Gewaltherrschern eingeführter Begriff, um ihren islamisch nicht zu rechtfertigenden Eroberungsfeldzügen eine religiöse Legitimation zu verschaffen.“
Bei dieser Lügen „Enzyklopädie“ handelt es sich um die Web-Side der Schiiten, des mörderischen Mullah-Regimes, zu denen auch die Betreiber des „Muslim-Marktes“ gehören.
Die Schia entstand bekanntlich nach der Schlacht bei Kerbela im Jahre 680, in der der Prophetenenkel Hussein mit seinen engsten Mitstreitern den Tod fand. Dieses Ereignis stellt den zentralen Bezugspunkt schiitischer Identität dar. Die Schia definiert sich also durch Bezugnahme auf Niederlage und Tod ihres Stifters – wie das Christentum
In der Tat, lehnen die Schiiten daher zunächst einmal den im sunnitischen Glaubensdogma verankerte „Raub- und Eroberungskrieg“ zur Eroberung, Ausplünderung und Unterdrückung der Länder der kuffar ab.
Allerdings warten die Schiiten nur auf die Wiederkehr des 12., des „unsichtbaren Mahdi“ um dann gegen die Abweichler und Ungläubigen losschlagen zu können:
Schreckliche Vorzeichen kündigen das Erscheinen des Mahdi an:
“Mitten im Monat Ramadân wird sich die Sonne verfinstern und entgegen der sonstigen Gewohnheit verfinstert sich der Mond am Ende desselben Monats. In Ost und West wird das Land [vom Meer] verschlungen. Die Sonne wird stillstehen vom Zeitpunkt ihres Untergangs bis zur Mitte der Zeit des Nachmittagsgebets; dann wird sie im Westen wieder aufgehen Schwarze Fahnen rücken von Ostiran heran, der Jemenit wird rebellieren, der Maghrebiner wird in Ägypten erscheinen und Syrien besetzen, der Türke wird das Zweistromland okkupierieren, die Byzantiner werden die Stadt Ramla [in Palästina] einnehmen.
Ein Stern erscheint im Osten, der so hell scheint wie der Mond; der Mond aber wird sich so krümmen, daß seine beiden Hörner sich fast berühren. Eine Farbe überzieht den Himmel nach allen Horizonten, und ein Feuer wird sich im Osten zeigen und drei oder gar sieben Tage in der Luft schweben… Der Euphrat schwillt an, so daß seine Wasser die Straßen von Kufa überfluten.
Sechzig Lügner treten auf und geben sich als Propheten aus, und zwölfe aus der Familie des Abû Tâlib werden behaupten, Imame zu sein… Ein schwarzer Wind erhebt sich am Morgen, und die Erde erbebt; Furcht erfüllt die Iraker und die Einwohner von Bagdad. Rascher Tod tritt hier und da ein; Eigentum, Leben und Ernte werden vernichtet, Heuschreckenschwärme erscheinen zu gewohnter wie zu ungewohnter Zeit, um über Ackerland und Ernte herzufallen, und von dem, was gesät wurde, wird kaum etwas geerntet.
Fremde werden sich streiten, und viel Blut wird in ihrem Streit vergossen; Sklaven erheben sich gegen ihre Herren, Häretiker werden in Affen und Schweine verwandelt. … Ein Schrei ertönt vom Himmel, den ein jedes Volk in seiner eigenen Sprache vernehmen wird.
Im Zentrum der Sonne werden – jedermann sichtbar – ein Kopf und eine Brust erscheinen. Dann werden die Toten aus ihren Gräbern auferstehen und auf die Erde zurückkehren; sie werden sich erkennen und einander besuchen. Dies alles wird enden in vierundzwanzig Wolkenbrüchen; durch die wird das Land, das tot war, belebt und gesegnet.
Daraufhin werden alle Krankheiten und Leiden hinweg genommen von den Parteigängern (schî’a) des Mahdi – Friede auf ihm! -, die die Wahrheit glauben, und zu diesem Zeitpunkt werden sie wissen, dass er in Mekka erschienen ist, und sie werden hineilen, ihm beizustehen.”
Das Jahr der Wiederkunft des Mahdi ist unbekannt, nur der Tag steht fest: der 10. Muharram, der Tag von al-Husains Martyrium bei Kerbelâ. Gegenüber der Ka’ba wird er auftreten,
“und der Erzengel Gabriel wird zu seiner Rechten stehen und alle auffordern, ihm zu huldigen. Seine Parteigänger werden in großer Zahl von den Enden der Erde herbeieilen und ihm huldigen. Dann wird Gott die Erde mit Gerechtigkeit füllen, so wie sie mit Ungerechtigkeit gefüllt war.”
Auch wie der Mahdi aussieht, erfahren wir (nach einer Auskunft des fünften Imams):
“Er ist ein junger Mann von mittlerer Statur, mit hübschem Antlitz und schönem Haar, das ihm auf die Schultern fällt. Ein Licht strahlt von seinem Antlitz aus. Haar und Bart sind schwarz.”
Sein Reich der Gerechtigkeit wird als das Paradies auf Erden geschildert.
“Zu seiner Zeit wird die Ungerechtigkeit verschwinden. Die Straßen werden wieder sicher sein, die Erde wird ihre Gaben hervorbringen, und alles Gut wird seinem Eigner zurückgegeben.
Kein Volk einer anderen Religion wird übrigbleiben, das sich nicht zum Islam bekennt…!!!
Zu dieser Zeit werden die Menschen keinen Platz finden, wo sie Almosen geben und sich freigebig zeigen können, denn Reichtum wird alle Gläubigen einen.”
Unabhängig von der reinen Lehre der Schiiten, hindert das die Machthaber in Teheran natürlich nicht, den weltweiten Terror und den Dschihad gegen das Israelische Volk aktiv zu unterstützen. Außerdem sind die Schiiten Anhänger der Apokalypse und mit der „schiitischen Bombe“ hofft man in Teheran, der ein ganzes Stück näher zu kommen, bzw. der nachhelfen zu können.
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10.Dezember 2009 at 15:17
Von http://www.runder-tisch-niederbayern.de weitergeleitet, zur Kenntnis und gegebenenfalls auch eigenen Verwendung.
MdB Dr. Uhl, CSU, Verbrechen der Siegermächte können nicht verfolgt werden
Wir haben an dieser Stelle schon über zahlreiche Abgeordnete berichtet, die auf Bürgeranfragen antworten oder auch nicht (ganz schwach sind darunter die niederbayerischen CSU Abgeordneten, SPD Nahles und Konsorten). Bei Dr. Uhl haben wir den Eindruck, daß er den fragenden Bürger wirklich ernst nimmt. Einer fragte nach der Verfolgung des Massenmordes der Sowjets in dem brandenburgischen Ort Treuenbrietzen. Er erklärte, daß die Deutschen auch heute noch kein Recht haben, Verbrechen der Siegermächte zu verfolgen. Antwort MdB Dr. Uhl
http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_hans_peter_uhl-575-38015–f240863.html#q240863
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