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Was ist denn in Berlin los?

Von guko | 12.November 2009

Man glaubt einer Sinnestäuschung zu erliegen wenn man die Berliner Morgenpost liest. Der Berliner Verfassungsschutz hat eine Studie zu linksextremistischer Gewalt in Deutschlands Hauptstadt erstellt und Berlins Innensenator Körting stellte sie vor. Man habe die linke Gewalt bislang vielleicht ein wenig unterschätzt verkünden die Chefin des Verfassungsschutzes und der Innensenator unisono.
Natürlich kann der Hinweis nicht fehlen, daß rechte Gewalt irgendwie schlimmer (wenn auch nicht so verbreitet) als linke sei, aber auch letztere müsse bekämpft werden. Ob es demnächst eine Kampf gegen Links in Berlin gibt? Abwarten. Immerhin kritisiert der rot-rote Innensenator die gar nicht nur klammheimlichen Sympathisanten der linken Gewalt in den eigenen Reihen des Koalitionspartners PDS (Linke).
Das ist doch schon mal was für einen Innensenator, der bislang beim Thema linke Gewalt durch Verharmlosung in Erscheinung getreten ist. Allerdings scheut er sich, auch in den eigenen Reihen die schwarzen Schafe zu nennen:

Das auch die Vorsitzende der Nachwuchsorganisation seiner eigenen Partei, die Juso-Chefin Franziska Drohsel, nicht nur die von der neuen Bundesregierung angekündigte verstärkte Bekämpfung linker Gewalt kritisiert, sondern sich auch als Teilnehmerin eine Solidaritätsdemonstration für verurteilte mg-Mitglieder geoutet hatte, erwähnte Körting hingegen nicht.

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Topics: Berlin, Linksextremismus | 13 Kommentare »








13 Kommentare to “Was ist denn in Berlin los?”

  1. Flash meint:
    12.November 2009 at 01:28

    Bei abbrennenden Autos in Größenordnungen hört das Verständnis des Bürgers eben wirklich auf. Wer da als politisch Verantwortlicher dauerhaft durch Untätigkeit glänzt, verliert sein mandat über kurz oder lang zwangsläufig.

    Aber trotzdem: kann mir bitte mal einer erklären, warum rechter Extremismus der böse und linker Extremismus der gute und akzeptable ist? Was ist daran bitteschön rational?

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  2. Mcp meint:
    12.November 2009 at 04:23

    Vielleicht haben die Linken das Auto von Körtings Nichte abgefackelt. Das vermutet zumindest Ronald Gläser als Grund für Körtings Sinneswandel.

    Ich glaube indes erst daran, wenn die Staatsmacht wirklich durchgreift und diesem Spuk ein Ende bereitet. Meine Zweifel überwiegen, weil die Akzeptanz linker Gewalt nicht nur bei den Linken, sondern auch bei Sozis und den Grünen tief verankert ist. Drohsel spricht nur offen aus, was viele aus diesem Umfeld denken.

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  3. Bauer Gerhard meint:
    12.November 2009 at 04:53

    Reden und handeln sind zwei paar Schuhe.

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  4. Karl Schippendraht meint:
    12.November 2009 at 06:52

    Glaubt denn wirklich jemand daß Körting seine ” Besorgnis” über den Linksextremismus ehrlich meint?
    Aufgrund der Ausmaße, die der linke Terror inzwischen annimmt muß Körting eben so tun als ob.

    Karl Schippendraht

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  5. Rabea meint:
    12.November 2009 at 16:51

    Hi,

    den ganzen Bericht kann man gerne als Pdf-Dazei einsehen.

    http://www.berlin.de/imperia/md/content/seninn/verfassungsschutz/fokus_linke_gewalt_2009.pdf?start&ts=1257937527

    Man beachte in den untersten Zeilen womit masn sich sonst überwiegend beschaftigt hat. Der Hinweis darf nicht fehlen.

    Insgesamt ist der Bericht, wenn auch verharmlosend und relativierend, ein guter Anfang.

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  6. Dietrich von Bern meint:
    12.November 2009 at 19:10

    11.11.2009: Studie “Linke Gewalt in Berlin” ist erschienen

    „Linke Gewalt in Berlin“ heißt die neue Studie des Berliner Verfassungsschutzes, die am 11. November 2009 während eines Fach-Symposiums vorgestellt wurde.

    Claudia Schmid:

    „Linke Gewalt hat viele Facetten – Brandstiftungen an Kraftfahrzeugen, Angriffe auf Polizeibeamte oder Übergriffe auf politische Gegner. Täglich wird derzeit in der Presse darüber berichtet. Die Studie „Linke Gewalt in Berlin“ will diesem Phänomen auf die Spur kommen.

    Dazu haben wir politisch links motivierte Gewalttaten der vergangenen sechs Jahre analysiert. Die Studie legt dar, in welchen Ortsteilen zu welcher Zeit mit welchen Tatmitteln Gewalttaten begangenen wurden. Sie beschreibt das Alter sowie den sozialen Stand der Tatverdächtigen und hinterfragt, nach welchen Kriterien Opfer ausgewählt wurden und in welchem thematischen Zusammenhang die Übergriffe standen. Ein Kapitel widmet sich einem Vergleich zwischen links motivierter Gewalt mit politisch rechts motivierter Gewalt. Ein abschließendes Kapitel stellt Maßnahmen gegen linke Gewalt vor.

    Wichtig ist aber auch die Frage, wie wir diesen Fakten begegnen. Der Sprache der Gewalt muss ein deutliches Zeichen entgegen gesetzt werden.“

    http://www.berlin.de/sen/inneres/verfassungsschutz/aktuelle-meldungen/linke_gewalt.html

    Papier ist jedoch geduldig. Herrn Körting, dem roten Feigling und Freund der verfassungsfeindlichen Islam Organisation Milli Görüs, glaube ich kein Wort.

    Das ist schierer Opportunismus, des feigen Innensenators, der vor den Schlägertrupps der Linken, der roten SA, schon mal die Flucht ergreift:

    …”Gunnar Schupelius hat dennoch im Mai 2009 über seine Erfahrung mit Minister Körting und Linken in der Bundeshauptstadt berichtet: »Ich hatte Innensenator Körting zu einer Diskussion mit Wirten in Friedrichshain geladen, die Mitte März Opfer linksradikaler Übergriffe geworden waren. Wir saßen am Dienstag, den 28. April, um 18.40 Uhr, vor dem Lokal Euphoria in der Simon.. Dach-/Ecke Grünberger Straße, als kleine Grüppchen von Autonomen um uns herum wie Pilze aus dem Boden schossen.« Sie seien schwarz gekleidet gewesen, hätten Bier getrunken und auf Körting gedeutet, schreibt Schupelius. Körting habe die Wirte dann gefragt, ob die Täter, die ihre Lokale Mitte März überfielen, so ähnlich aussahen wie die Pöbler auf der Straße. Die Wirte sagten sofort: »Ja, genau so.«

    Körting sprang auf und rief Schupelius zu, er müsse jetzt gehen. Der Journalist Gunnar Schupelius schlug vor, die Autonomen abzuschütteln und mit dem Auto an einen anderen Ort zu fahren.

    Der Innensenator lehnte jedoch feige ab.

    Er müsse hier weg, sagte er immer wieder. Und Schupelius sah, dass der Politiker offenbar Angst hatte. Körting lief mit sehr schnellen Schritten und offenbar kopflos in die falsche Richtung, nicht zu seinem Dienstwagen. Der drehte dann um und folgte ihm. Die Personenschützer folgten Körting und hinterher liefen etwa 20 schwarz gekleidete Autonome. Schupelius blieb mit den Wirten zurück, sein Mobiltelefon klingelte und eine Mitarbeiterin Körtings bat ihn, das Geld für die Cola auszulegen, die der Senator getrunken hatte.

    Später meldete sich Körting auf dem Telefon von Schupelius und erklärte, er habe mit seiner Anwesenheit die Wirte nicht länger gefährden wollen.

    Auf die Frage von Schupelius, warum keine Polizei vor Ort war, um alle zu schützen, sagte Körting, das hätte »diese Leute nur provoziert«. Schupelius erklärte, er habe sich nach dem schnellen Ab-schied unsicher gefühlt. Körting entgegnete, Zivilbeamte hätten die Szene beobachtet, der Journalist sei nicht gefährdet gewesen. Im Notfall hätte er ja einfach die 110 wählen können !”….

    Ganzer Artikel, guckst Du hier:

    http://fact-fiction.net/?p=2852

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  7. Dietrich von Bern meint:
    12.November 2009 at 22:30

    Hochschullehrer protestieren gegen Extremismusbekämpfung

    MARBURG. Mehrere linke Wissenschaftler haben gegen die Pläne der Bundesregierung protestiert, wonach sich die bisherigen staatlichen Programme gegen Rechtsextremismus zukünftig auch gegen Linksextremismus und Islamismus richten sollen.

    In einer vom Marburger Pädagogikprofessor Benno Hafeneger initiierten Stellungnahme heißt es dazu, die von der schwarz-gelben Koalition betriebene Gleichsetzung von Rechts- und Linksextremismus entspreche nicht der Realität. Vielmehr würden dadurch „vielschichtige Trennlinien und Unterschiede“ ignoriert.

    Im übrigen werde damit „implizit unterstellt, dass alle drei Extremismen aktuell von gleichem Ausmaß, gleicher Bedeutung und Brisanz wären“. Es sei jedoch nicht erkennbar, dass sich unter Jugendlichen „ein gewalttätiger Linksextremismus ausbreitet, der demokratische und menschenrechtliche Grundsätze ablehnt“.

    Also, da weisse Bescheid!

    http://www.junge-freiheit.de/Single-News-Display.154+M5f1ffc2c1c0.0.html

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  8. Brutus meint:
    12.November 2009 at 23:07

    Auch FFM wird nicht verschont:

    http://www.ftd.de/politik/deutschland/:anschlaege-in-frankfurt-wir-arbeiten-mit-brandsaetzen/50036469.html

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  9. Anita meint:
    12.November 2009 at 23:41

    Ich glaube an keinen Politiker mehr.Wer linke und islamistische Gewalt nicht bekämpft ist selbst ein Extremist.Diese Politiker wollen den Michel nur beruhrigen,aber tuen tun sie nichts.Diese Politiker die eine “Neue Weltordnung” wollen,brauchen die Extremisten um das dumme Volk zu unterdrücken.

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  10. U.Schmidt meint:
    13.November 2009 at 20:07

    Ich erinnere mich an den Anfang der 80-er Jahre – am Wannsee wurden 2 Männer gestellt, die Anti-Atomkraft-Parolen im S-Bahn-Tunnel mit Farbe an die Wände geschmiert hatten; der eine war Staatsanwalt (mit Farbe an den Händen), der andere sein Schwiegervater, der die Schuld auf sich nahm. Kurz darauf wurde der Staatsanwalt zum Oberstaatsanwalt befördert! Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus; will sagen, das Problem fängt bei der Justiz und den 68-ern an, die den Weg durch die Institutionen erfolreich gegangen sind. Ein aktueller Fall: (Junge Freiheit vom 13.11.09). Das Berl. Amtsgericht hat eine Brandstifterin freigesprochen und Haftentschädigung gewährt, die dabei ertappt wurde, wie sie Grillanzünder auf den Reifen eines Geländewagens in Brand gesetzt hatte. (Die Staatsanwalt (um auch mal was positives über sie zu sagen) hat dagegen Beschwerde eingelegt. Nochmal: Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken und die 68-er Gutmenschen und Allesversteher in der Justiz sind unser Problem.

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  11. Hartmut meint:
    14.November 2009 at 17:56

    Die Funktionärs-CDU von heute:

    http://www.pi-news.net/2009/11/cdu-goes-taqiyya/

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  12. Bauer Gerhard meint:
    21.November 2009 at 11:24

    Diskussionsveranstaltung: Zündeln für den guten Zweck?

    Es könnte ja auch mal so sein: Eine rechtsalternative Berliner Zeitung lädt in Ihrem hauseigenen Café zu einer Diskussion über das Für und Wider des Anzündens von Autos. Seit einigen Jahren ist es in der Hauptstadt nämlich üblich, daß jeden Tag Autos abgefackelt werden, deren Besitzer einen Migrationshintergrund haben – die Täter sind junge Aktivisten der rechtsautnomen Szene, die auf diese Weise gegen Überfremdung protestieren…..
    http://www.sezession.de/9254/diskussionsveranstaltung-zuendeln-fuer-den-guten-zweck.html

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  13. Bauer Gerhard meint:
    21.November 2009 at 11:26

    Debatte über Gentifizierung und miltanten Protest
    Es brennt

    Bei einer Diskussion im taz-Café zeigt die linke Szene offen Verständnis für Brandanschläge auf Autos.
    http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/es-brennt/

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