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Was nicht vergessen werden darf
Von Gastredner | 11.November 2009
Zum Ausklang der Feiern um den Tag des Mauerfalles vor 20Jahren benennt der Kollege csu-blogger noch ein paar Fakten, die ebenso wahr wie unangenehm für manche sind, die aber gerade deshalb nicht in Vergessenheit geraten sollten:
- Der Mauerfall war trotz des einen oder anderen Zufalls im Ablauf des 9. Novembers 1989 die logische Konsequenz in erster Linie des wirtschaftlichen Bankrotts des sozialistischen Systems, aber auch des wachsenden Drucks gegen die Unfreiheit.
- Es war nicht der (angeblich) “humane” Kommunist Gorbatschow, sondern der politische und wirtschaftliche Druck unserer amerikanischen Freunde, der zum Einsturz des Systems beitrug (siehe auch dort).
- Auch am Abend des 9. November hätte es zu gewaltsamen Aktionen des Regimes kommen können. Die gleichen Leute, die diese Aktionen wahrscheinlich verteidigt oder sogar gut geheißen hätten – und die 1989/90 als Konterrevolution verachten, sitzen heute für die Mauerschützenpartei SED-PDS-Linke in den Parlamenten. Manchmal sogar in den Landesregierungen.
- Zu erwähnen wäre auch noch das Zaudern der Sozen, die sich zunächst gegen die Wiedervereinigung stellten und sich für eine Zwei-Staaten-Lösung stark machten. Die Sozialdemokraten haben dieses historische Scheitern bis heute noch nicht aufgearbeitet.
- Oder weisen wir auch auf die freien Demokraten hin. Heute wird gerne auf die Balkonszene mit Hans-Dietrich Genscher in der Prager Botschaft verwiesen. Vergessen wird dabei, dass sich der Außenminister bei der Wiedervereinigung gerne als Bremser, nicht als Schaffner betätigte.
Anzumerken wäre der Vollständigkeit halber auch die Tatsache, dass die DDR an den Tagen der Demonstrationen in Leipzig bereit war, auf das eigene Volk zu schießen und nur durch den mangelnden sowjetischen Rückhalt gestoppt wurde. Die Erkenntnis vom Zusammenziehen größerer militärischer Verbände und der auf massenweise Verletzte ausgerichteten Notfallkrankenhäuser deuten ebenfalls darauf hin.
Es darf nicht unerwähnt bleiben, dass Engländer und Franzosen Gegner der Wiedervereinigung waren und diese nicht toleriert hätten, heute aber sehen, dass wir Partner und nicht Feinde sind. Durch den Rückhalt der amerikaner und das Gewährenlassen der Russen wurde dies ermöglicht.
Letztlich darf nicht vergessen werden, dass die DDR ökonomisch kaputt war, die persönlich Lebensleistung vieler fleißiger Ostdeutscher dadurch aber nicht in Frage gestellt wird. Das System, nicht der Ostdeutsche war zu bekämpfen und hat versagt. Wenn heute von Deutschland gesprochen wird, dann darf angenommen werden, dass in einigen Jahrzehnten Ost und West gleichberechtigte Himmelsrichtungen neben Nord und Süd sein werden.
Topics: Kultur | 63 Kommentare »




11.November 2009 at 05:25
Den Behauptungen könnte man ein paar Beweise hinzufügen.
11.November 2009 at 07:52
In seinen Grundaussagen ist dieser Beitrag schon richtig. Die Witschaftskraft des Warschauer Paktes
konnte international – und besonders bei der militärischen Rüstung – nicht mehr mithalten.
Karl Schippendraht
11.November 2009 at 09:22
Karl, Du darfst aber nicht vergessen, dass unsere “Wohlstand” auf Schulden basiert. Ich möchte den Ostblock nicht schön- oder starkreden.
Nur wir stehen am Rande des Zusammenbruchs und sind immer noch der Meinung alles sei bestens. Tun wir doch einmal alles weg, was mit Schulden finanziert ist. Da bleibt nicht mehr viel. Was wir haben, haben wir zum Großteil noch nicht verdient, sondern nur geliehen und dafür müssen wir zahlen und schuften. Getilgt wurden die Schulden nie, da konnte die Wirtschaft in Aufschwungphasen sein, dass es nicht mehr besser ging, die Verschuldung wuchs und damit auch die Zukunftsmöglichkeit des Bankrottes, vor dem wir jetzt stehen. Noch ein paar Aufschwünge und die Sache ist gelaufen.
Das Überlegenheitsgefühl gegenüber den Oststaaten hilft uns nicht weiter. Wo wären diese Staaten heute, nicht mehr marxistisch geführt, wenn sie nicht enorme Gelder aus dem Westen bekommen würden?
Auch die DDR wäre besser dagestanden, wenn die SU nicht die Wirtschaftskraft der deutschen Unternehmen in der DDR abgesaugt hätte. Soweit ich weiß war die DDR zum Zeitpunkt ihrer Auflösung irgendwo um den 10. Platz in der Rangliste der Wirtschaftsstaaten.
Ein paar Beweise erwarte ich von einem Autor schon um seine Thesen zu untermauern.
11.November 2009 at 12:00
BG
” Soweit ich weiß war die DDR zum Zeitpunkt ihrer Auflösung irgendwo um den 10. Platz in der Rangliste der Wirtschaftsstaaten.”
Und das war eines der gelungensten Täuschungsmanöver Honeckers. Die DDR war zu k e i n e m Zeitpunkt ihres Bestehens aus eigener Kraft lebensfähig.
Karl Schippendraht
11.November 2009 at 12:19
Die DDR hat über ihre Verhältnisse gelebt. Sie musste das, weil sie das andere Deutschland in ihrer guten Stube bestaunen konnte. Die Sozialausgaben fraßen die Investitionen, die produktive Basis wurde immer maroder und die Schere zwischen Ausgaben und Einnahmen wuchs. Die Staatsverschuldung der DDR hatte gemessen am erwirtschafteten Bruttosozialprodukt am Ende astronomische Höhen erreicht. Die politisch vermittelten Milliardenkredite aus dem Westen hätte ein Staat, dessen Bruttoinlandsprodukt gerade so hoch war, wie der Umsatz des VW-Konzerns, niemals zurückzahlen können. Zudem wurden auch diese konsumiert (Autos, Videorecorder, Bananen ect.), statt investiert.
Dass die Russen die DDR ausgeblutet hätten, wäre mir neu. Sicher sie haben Reparationen durchgezogen, aber hernach die Ostdeutschen durch billige Rohstoffe, weit unter dem Weltmarktpreis, subventioniert.
Ob die Russen so ganz unschuldig an der Wiedervereinigung waren, wage ich doch zu bezweifeln. Es wäre noch nach dem Mauerfall eine chinesische Lösung denkbar gewesen, hätten sich die Hardliner im Kreml durchgesetzt. Ökonomische Lage hin oder her. Waffen und Munition waren reichlich vorhanden. Nordkorea oder Kuba beweisen, das selbst die marodesten Systeme nicht durch äußeren Druck untergehen, solange der Wille der Machtapparate vorhanden ist, seine Macht militärisch, unter Anwendung brutaler Mittel, zu verteidigen. Es mögen viele Faktoren zum Untergang des Ostblockes beigetragen haben, aber innere Faktor war letztlich der alles Entscheidende.
11.November 2009 at 12:43
Was auch nicht vergessen werden soll:
“Was eine DDR-Bürgerin an Frau Merkel schrieb
Am 25. August 2005 schrieb die einstige DDR-Bürgerin Karin Rohde-Höfig an die CDU-Vorsitzende Angela Merkel, die Bundeskanzlerin werden wollte: „Sie kennen die Entwicklung nach dem Krieg im Westen Deutschlands, das sogenannte Wirtschaftswunder. So hätte es auch im Osten nach der Wiedervereinigung aussehen können. Die Motivation der verunglimpften „Alteigentümer“, ihre Investitionsbereitschaft in der alten Heimat wurde regelrecht mit Füßen getreten! Altkader und „Rote Barone“ hat man dagegen gehätschelt und ihnen mit Samthandschuhen zu Wohlstand verholfen. Prima, nun haben Sie den Salat!“
Dann schrieb Frau Rohde, wieviele Raubopfer als Investoren ausgesperrt wurden: „Haben Sie sich einmal Gedanken darüber gemacht, um welche Dimension es sich dabei handelt? Ich bin Ihnen dabei gern behilflich: 7136 Großgrundbesitzer, 4278 bäuerliche Betriebe unter 100 Hektar, 610 000 Fabriken, mittelständische Unternehmen, Privatpersonen; dazu kommen 70 000 Siedler, die durch die BRD enteignet worden sind. Alle haben Familien, Kinder, Enkel, Freunde und Sympathisanten. Das ist also eine ganz simple Rechenaufgabe. Sie reisen kreuz und quer durch Deutschland, bemühen sich um jede Stimme, diskriminieren aber Tausende von potentiell konservativen Wählern. Das ist Ihr Problem. Im Jahre 2002 fehlten Ihrer Partei nur 6.000 Stimmen, von wem wohl?“
Mit der Wiedervereinigung haben Politiker, Behörden und Gerichte brutal verhindert, dass die vertriebenen Familien dieses Mittelstands zurückkehren und sich am Wiederaufbau beteiligen konnten. Mit Lug und Trug hat ihm die einstige Kohl-Regierung die Rückgabe seines von den Kommunisten geraubten Eigentums verweigert.”
Mehr von Dr. Klaus Peter Krause in http://www.freiewelt.net/blog-1064/nach-der-mauerfall-feierei.html
11.November 2009 at 14:18
Das war bewusste Politik. Damit wurde in großem Stil Diebesgut verschoben.
11.November 2009 at 18:14
Was die Wenigsten unter uns wissen:
Weit über 30.000 Menschen sind im DDR KZ Buchenwald unter dem Mauermörder und Folterregime der DDR umgekommen!!
KEINER ist je dafür vor Gericht gestellt worden…
Anstatt der Kommi-Faschistin M. Honecker eine fette Rente zu zahlen, sollte der Staat einen Antrag auf Auslieferung und sie vor ein Gericht stellen!
Und Ihre Freunde und willigen Helfer, von E. Krenz bis G. Gysi, auch!
11.November 2009 at 18:21
Was sucht Merkel in Paris?
Quelle: http://www.sezession.de/9023/was-sucht-merkel-in-paris.html#more-9023
11.November 2009 at 18:31
Hallo @Ditrich von Bern!
Nun mal Butter bei die Fische!
Eigentlich ist doch beschämend dass die Ostzone erst geschaffen wurde, von wem auch immer
Euer Deutscher Christlicher C.Adenauer haben wir es zu verdanken, dass wir gespalten wurden.
“Lieber das halbe Deutschland ganz, als dass ganze Deutschland halb!
Ist er nicht ein “Vaterlandsverräter”
Dankeschön
Der alte Knacker hatte ja soviel Dollarnoten vor Augen.
Nun,ja die Ossies nur für ein paar Bananen,
11.November 2009 at 18:45
Euer Deutscher Christlicher C.Adenauer haben wir es zu verdanken, dass wir gespalten wurden.
Geschichte Sechs minus, setzen!
11.November 2009 at 18:52
@Schippenrat
:)
Die DDR war zu k e i n e m Zeitpunkt ihres Bestehens aus eigener Kraft lebensfähig.
sei übrigens froh, dass du nicht zufällig unter Sowjetzone leben und arbeiten musstest,denn dann würdet ihr überheblichen Brüder anders denken, schade eigentlich.
Hoffentlich informieren Sie sich mal näher über dass Schalks-Imperium.
Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.
11.November 2009 at 18:56
Na gut @Ulli
Ich entschuldige mich, Er der Greis, war kein Vaterlandsveräter, er war nur eine Marrionette der
Westallierten, nicht war????
11.November 2009 at 19:02
er war nur eine Marrionette der
Westallierten, nicht war????
Das dachten die Westallierten, Adenauer hat das Beste aus seiner und unserer Situation gemacht. Einen wie ihn findet man nicht mehr, er war ein Glück für uns alle.
11.November 2009 at 19:12
Ja, er war ein Glück für uns alle?????
Häää
für alle Deutschen??
Na hör mir doch auf, du Glückspilz.
Unsere derzeitigen Politiker arbeiten doch schon lange daran, unsere eigene deutsche Kultur zu vernichten, oder?
11.November 2009 at 19:20
“Euer Deutscher Christlicher C.Adenauer haben wir es zu verdanken, dass wir gespalten wurden.”
>>> Das ist so falsch nicht. Carlo Schmid (SPD): “Sie sind der Kanzler der Aliierten!”
Wo er recht hat, hat er recht. Dumm nur, daß die Sozen in Mitte und West nicht besser waren.
Dieses Euer und Unser, dieses Hüben und Drüben kotzt mich als Wessi-Westler total an.
Was soll das? Wir haben in Deutschland identische Probleme verschiedener Ausprägung. Der mitteldeutsche Teil der Bundesrepublik hätte das wirtschaftliche und sogar mentale Zugpferd werden können, wenn man ab 1991 den Mut gehabt hätte, die Weichen richtig zu stellen. Hat man aber nicht. Und für den westlichen Teil auch nicht.
Die CDU ist eingeknickt unter dem Druck der SPD und den Gewerkschaften. Zu feige. Zu arrogant.
Wir Deutschen haben nicht nur ein Staats- und Abgabenhypertrophie-Problem, das alles politische und wirtschaftliche Handeln lähmt und bremst, sondern auch ein mentales. Zu besichtigen gerade in Paris.
Auch Frau Merkel ist, wie alle ihre Vorgänger, eine Kanzlerin der Alliierten.
11.November 2009 at 19:26
Der Unterschied der Regierungen von Adenauer bis Kohl zu den Regierungen Schröder und Merkel ist, daß der politische Egoismus der Individuen und Parteien wenigstens noch partiell mit den Interessen der bundesrepublik übereinstimmte.
Heute sind die Interessen der politischen Kaste gegen die Interessen der Bundesrepublik gerichtet und gegen das Deutsche Volk, gem. Art 20 II GG.
Dies ist wunderschön im Lissabon-Urteil des Bundesverfasungsgerichts nachzulesen.
11.November 2009 at 19:50
” Renate ”
Da liegen Sie völlig daneben, Verehrteste. Die DDR war wirklich zu keinem Zeitpunkt ihres Bestehens aus eigener Kraft lebensfähig. Übrigens habe ich vermutlich mehr persönliche DDR-Erfahrung als Sie, denn ich kenne die DDR nicht nur von innen, sondern auch von ganz innen, liebe Genossin. Da können Sie vermutlich nicht mitgackern. Ich habe den 17. Juni 1953 in Halle schon bewußt miterlebt.
Karl Schippendraht
11.November 2009 at 20:06
Na gut es ist alles Geschichte, aber Er als Deutscher hatte niemals das Recht die Stalinnoten 1-2 im “Namen des Volkes” zu verewigen.
Na gut, die EU wurde auch im Namen der Obrigkeiten im Namen des Volkes beschlossen, und gut ist.
Ende gut alles gut.
11.November 2009 at 20:21
Sehr geehrter K. Schippendraht
Ich verbitte mir mich als “Genossin” angesprochen zu werden
Kümmert euch lieber um die Zukunft unserer Kinder und Enkel
Großstädte wie D-Marxloh und etliche Türkisch/arabische Drogenhändler Viertel in FFM sind ja wohl nicht das gelbe vom EI. oder?
Ansonsten räumt erst mal dort auf.
Punkt
11.November 2009 at 20:23
Sehr geehrte Renate, so sehr ich Ihnen zustimmen möchte:
Die Stalinnote hätte Adenauer gewiß nicht akzeptiert. Das ist klar. Er wollte einen Rheinbund in einem vereinten Europa. Er war so antipreußisch, daß er lieber als Anhang Frankreichs geendet wäre. – Naja, so ein Mittelding war es wohl.
Aber die Stalinnote war das Mittel Stalins, Ganz-Deutschland aus der Nato herauszulösen. Deswegen aus Sicht der Westalliierten natürlich bereits chancenlos. Gleichzeitig war es natürlich das Ziel der Westaliierten die BRD einzubinden und dann an der langen Leine dackeln zu lassen. Bis heute ist sie ja auch brav bei Fuß geblieben. Allerdings: hatte dieses Stückchen Land rechts und links des Limes tatsächlich eine andere Wahl?
Ich selbst bin im Widerstreit mit mir ob der Möglichkeiten Adenauers und der Nachfolgeregierungen. Ich denke es war bei allen Nachkriegspolitikern im Westen eine Melange.
Diese Fragen stellen sich heute:
Wollen wir amerikanisches Schoßhündchen bleiben?
Oder als Alternative Europäer statt Deutsche werden?
Könnten wir überhaupt selbstbestimmt existieren, wenn die Aliierten dies nicht wollten (und sie wollen es nicht!)?
Gibt es außenpolitisch andere Alternativen – Rußland, China?
Was würde eine solche Veränderung innepolitisch bedeuten?
Sind “wir” (gibt es das überhaupt noch?) nicht viel zu labil, um außenpolitischen Stürmen und Krisen alleine zu widerstehen?
Ist die größte Bedrohung für Deutschland nicht längst eine innenpolitische? – Linksextremismus und Masseneinwanderung? Kulturauflösung?
Die Aufgabe ist der Ausbruch aus einem Teufelskreis:
Wir Deutschen sind nicht selbständig genug, weil wir nicht selbstbewußt genug sind. Wir entwickeln aufgrund fehlender Selbständigkeit auch kein neues Selbstbewußtsein.
Auf dieser Klaviatur wird seit 1945 – von innen und außen – in Perfektion gespielt. Zehn- bis zwölfhändig. Die Partitur ist bekannt. Adolf hier, NS da. Kriegsschuld hier und da. Und so weiter und so fort. Jeder in der Bundesrepublik kann das Lied bereits im Traum pfeiffen. Und wenn einer die Melodie anstimmt, müssen alle mit. Jeder Falschpfeiffer fällt sofort auf und es wird Abseits gepfiffen.
11.November 2009 at 20:49
Ich danke Ihnen jedenfalls für ihren fundierten Beitrag.
Ja, da sind sich alle Parteien ähnlich!
Wenn es nur jeder verstehen könnte, wie sie sich im Rad des beschriebenens “Orwells 1984″ widerfinden.
11.November 2009 at 21:07
Eine Ergänzung sei noch angebracht:
Wären wir Deutschen selbstbewußt (oder: uns selbst bewußt) so wäre jede der oben genannten außenpolitischen Optionen eine, mit der wir leben könnten. Das Problem in allen diesen Konstellationen ohne dieses Selbstbewußtsein wäre das gleiche.
Innenpolitisch identisch. Unsere Schwäche im Inneren folgt aus der Schwäche des Selbstbewußtseins.
Glauben wir noch an das deutsche “Wir”? – Ich nicht mehr. An ein “Wir” zwischen einigen von uns hier allerdings. Das umfaßt aber beileibe nicht mehr jeden Deutschen. Ein Promill vielleicht.
Die Lösung liegt woanders.
Orwells 1984 ist nur in gebrochenen Gesellschaften möglich. Wir leben in einer solchen und Orwell ist allgegenwärtig.
Die Gedankenbeherrschung funktioniert über die Sprachherschaft. Das hat Sloterdijk schon dargestellt. Die These folgt aus Benjamin Lee Whorfs Beobachtungen im Regenwald und kann man als empirisch bewiesen ansehen.
Gelingt unserer Nomenklatur die Beherrschung des Internets, geht für die nächsten hundert Jahre das Licht aus.
Aber ich glaube, dafür ist es bereits zu spät. Viel zu spät.
Die jetzige Nomenklaturgeneration gibt bald den Löffel ab! Zumindest die Schalthebel. – zudem sie beginnt die Mechanismen erst zu begreifen. Wie die katholische Kirche im Mittelalter zu spät begriffen hat: Nicht Luther war der feind. Gutenberg war es. der Buchdruck. Einen Luther hätte es früher oder später gegeben.
-
Wo jeder einzige im Orwellsystem steht? Die Hälfte als O’Brians, die andere als Julias. Winstons gibt es nicht. Fast nicht. Aber doch genug. Nicht einer vom Tausend, nicht einer vom Zehntausend. Aber es gibt sie. Aber JEDER könnte es sein. Das ist die Tragik. Und das Normale.
11.November 2009 at 21:21
Nochmals an @Schippendrath
Ich habe den 17. Juni 1953 in Halle schon bewußt
Naja, wenn du keine andern Sorgen hast, ok
Ich, als 43er Jahrgang konnte mir net auswählen wer die damaligen Bomben über die hießigen Großstädte abwarf. Die Russen waren es auf keinen Fall.
Und von Dresden ganz zu schweigen.
11.November 2009 at 21:30
Das Fernsehen ist der Bibeldruck von heute und fest in der Hand der Nomenklatura.
Aber das Internet haben “sie” nicht besetzt. Das können sie nicht mehr reparieren. Der größte machtpolitische Fehler der letzten fünfhundert Jahre. Der letzte fehler hat Kaiser und Papst abgesägt, der jetzige den abslotutistischen Staat.
Epochenwandel – und wir sind mittendrin.
Nicht die Amerikaentdeckung, die Renaissance, die Aufklärung oder die Reformation haben die Neuzeit eingeleitet. Der Buchdruck war es. Und das Internet leitet den nächsten ein. Wissen und Bildung sind frei verfügbar. Das war noch nie.
Es ist nur noch Charaktersache ob und wie man es nutzt.
Die Welt ist stärker im Wandel und in Auflösung als man sich das vorstellen kann. In zwanzig Jahren wird sie völlig anders sein; in hundert nicht wiederzuerkennen.
Jeder weiß es. Einher geht die Ökonomisierung der Welt, die Online-Kapitalverschiebung, die Militarisierung. Die Welt wird von Tag zu Tag gewalttätiger. Massenmigrationswellen, die die Völkerwanderung wie ein Urlaubstrip nach Italien aussehen lassen.
Staatsfreie Zonen in den Innenstädten aller westlichen Staaten. Ethnische Konflikte überall. Kampf um Rohstoffe.
Für mich, im besten Alter: ES WIRD SPANNEND! MITTENDRIN STATT NUR DABEI!
Sicher ist: unser westliches Modell ist als erstes am Ende. Das ist es bereits jetzt schon und jeder weiß es, ahnt es fühlt es. Keiner kennt eine Lösung.
Die Lösung ist: Es gibt gar keine! Der absolutistische Staat hat Probleme gelöst, die es nicht mehr gibt und neue erzeugt.
Die Probleme von heute sind völlig andere und werden anders gelöst. Sicher ist nur eins: bellum omnium pater est.
Martin van Creveld, Aufstieg und Untergang des Staates; Murmann Verlag;
Ausgabe 1999 – ISBN: 3-932425-13-4
Ausgabe 2004 – ISBN: 3-932425-13-8
11.November 2009 at 21:45
Wer die Bomben geworfen hat, ist historisch interessant und zeigt auf wer, damals unser Feind war.
Heute ist heute. Und der Feind von gestern mag der Verbündete von morgen sein. Und umgekehrt. Sympathien mag es geben. Sie sind letztlich ein wichtiger politischer Faktor. Mehr nicht.
Allerdings sollte man nicht glauben, die Interessenlagen der Völker und Staaten hätten sich grundlegend verändert. Haben sie (noch) nicht.
Aber die Niederlagen 1918 und ‘45 sind genauso Tatsachen, wie der Kalte Krieg und der heutige Epochenwandel.
Aber noch ist das nicht in den Köpfen der Menschen angekommen.
Wer allen ernstes proamerikanisch, proenglisch, profranzösisch, prosowjetisch/russisch, proisraelisch oder prosonstwas ist, dem ist doch nicht mehr zu helfen. Wer als Deutscher nicht nur und ausschließlich pro-deutsch ist, ist für mich doch politisch und menschlich überhaupt nicht ernstzunehmen. Alles andere ist politische Strategie und diskutabel.
Staaten haben keine Freunde sondern Interessen. (de Gaulle)
Wenn sie demokratische Republiken sind, haben sie ihrem Volk zu dienen; und das hat spezifische Interessen. Allgemein aber: Selbstbestimmung und Überleben. Der Rest, individueller Wohlstand und Liberalität, ist Luxus.
11.November 2009 at 21:57
Hallo@Ulli
Ich habe gelesen, der Herr Kölner “Schramma” tut sein bestes um die fremdregierte Türkischen Vebände DITIB immer mehr zu fördern und
zu integrieren.
Ob es wohl im Sinne unserer Vorfahren des deutschen GG gewesen wäre, bezweifle ich echt, denn diese Glaubensrichtung der Korananhänger und deren Auswirkungen hier zulande mögen nur die Parteien der Volksverträter ohne Rückgrat für ihr Wählervolk sein.
Mann wie schafft es denn nur der Führer “Erdogan” gegenüber seinen ehamals geflüchten Landsleuten. Ja, sie haben eine EHRE und Nationalbewusstsein.
Schaut euch hier nur die Grünen Fraktion und deren Biographie an.
Angefangen Joschka Fischer der Taxifahrer und Revoluzer.
Gute Vorbilder, echt!
11.November 2009 at 22:27
Schön wäre es, aber
Wer allen ernstes proamerikanisch, proenglisch, profranzösisch, prosowjetisch/russisch, proisraelisch oder prosonstwas ist, dem ist doch nicht mehr zu helfen.
Nun die Bilderberger Konferenzen sprechen ihre eigene Sprache, nicht wahr?
“Wer als Deutscher nicht nur und ausschließlich pro-deutsch ist, ist für mich doch politisch und menschlich überhaupt nicht ernstzunehmen. ”
Wir sind schon längst globalisiert und unsere Arbeitnehmer arbeiten für ein Appel und Ei, oder die gut Qualifizierten wandern aus um hier nicht die zugewanderten Unterschichten aus anderen Ländern zu ernähren. Soweit geht die Solidarität nicht.
11.November 2009 at 23:23
“Die Bilderberger” (das ist alles halb so schlimm) gibt es tatsächlich. Woher ich das weiß? Ich kenne einen. Das ist eine Interessengruppe unter vielen. Allerdings mit Einfluß. Niemand sollte glauben, dort wären alle einer Ansicht und zentral gesteuert. Quatsch. Richtig ist schon, daß die Massenimmigration und die “europäische” Einigung dort vorbesprochen und letztlich beschlossen wurde.
Dennoch gibt es auch dort Fraktionen. Es ist eine Form der modernen Freimaurerei.
Die Interessen der Staats- und Wirtschaftslenker sind faktisch nicht mehr identisch mit denen der Völker, die sie eigentlich de iure vertreten.
Das ist völlig klar und nichts neues. Das war schon immer so. Immer. Die Globalisierung ist nur EINE Form der nationalstaatlichen Auflösung. Die Aufgabe der staatlichen Hoheit, bspw. in Köln-Chorweiler, Berlin-Neukölln, Hamburg-Kiez, Marxloh usw. usf, ist ein anderes Phänomen.
Das internationale Engagement von Polizei und Streitkräften, während zuhause die Hütte anbrennt, ein weiteres.
Der Staat hat ein gewaltiges Programm “gegen rechts” aufgelegt. Es ist schon klar, wo sie den Gegner sehen. Parteienpolitisch genauso, wie metapolitisch. Deswegen ist es auch Illusion zu glauben, in der heutigen Union hätte eine konservative Plattform eine Chance. Freiwillig würde die Union das niemals einräumen. Nie. Aus Sicht der Parteiführung sind das die Gegner. Die Feinde – ganz im Schmitt’schen Sinne.
12.November 2009 at 06:45
@ Renate
Ihre vornehme und kultivierte Ausdrucksweise läßt Intellekt erahnen. Sicher sind Sie hier im Blog die einzige, die noch Bombenangriffe erlebt hat. Zumindest bilden Sie sich das ein.
Ich kann mich noch ziemlich gut an das Jahr 1952 erinnern, als aufgrund des sowjetischen Angebotes
( Wiedervereinigung als neutrales Land ) im Osten überall große Plakate zu sehen waren mit der Forderung : Deutsche an einen Tisch !
Aber es ist tatsächlich so, daß Adenauer ein überzeugter Rheinbündler war und kein Politiker für Gesamtdeutschland. Deutschland hätte, wenn Adenauer nicht blockiert hätte, eine ähnliche Entwicklung nehmen können wie Österreich. Da wären uns auch die DDR , Bautzen und Hohenschönhausen und die vielen toten Republikflüchtlinge erspart geblieben. Ich glaube nicht daß die Sowjets vorhatten, ein neutrales Deutschland ihrem Imperium einzuverleiben. Vermutlich dachten die Sowjets wohl eher an eine
Pufferzone zwischen den beiden Machtblöcken.
Karl Schippendraht
12.November 2009 at 09:31
Renate meint:
11.November 2009 at 18:31
Hallo @Ditrich von Bern!
Nun mal Butter bei die Fische!
“Eigentlich ist doch beschämend dass die Ostzone erst geschaffen wurde, von wem auch immer
Euer Deutscher Christlicher C.Adenauer haben wir es zu verdanken, dass wir gespalten wurden.”
Das ist falsch! Adenauer haben wir zu verdanken, dass der westliche Teil Deutschlands zu Freiheit und Wohlstand kam (denken sie nur an den Morgenthau Plan).
Dem war der Spatz in der Hand eben lieber als die Taube auf dem Dach. Adenauer war halt ein Realpolitiker (und keiner spinnerter Visionär), der genau wusste, was machbar war und was nicht.
Außerdem war er als Rheinländer und Anhänger des Rheinbundes von tiefen Misstrauen gegen alles “Preußische” erfüllt. Letztendlich hat ihm die Geschichte – wenn ich mir so die DDR II und die fortschreitende Ossifizierung der Berliner Republik – anschaue, Recht gegeben.
12.November 2009 at 11:50
Der Satz vom “halben Deutschland” wurde von hohen SED-Bonzen sehr oft genüsslich zitiert, sogar noch nach dem VIII. Parteitag der SED als Honecker die Macht übernommen hatte und seine Abgrenzungspolitik formulierte. Warum wohl?
So konnte man den Westdeutschen die Schuld für das geteilte Land zuschieben. Nicht ganz unwichtig für den Herrschaftsanspruch der SED-Funktionäre, die es mit einem Volk zu tun hatten, das sehnsüchtig auf das westliche Wirtschaftswunder starrte.
Genau dieselbe Argumentationslinie hatte die SED in Bezug auf die Stalin-Note aufgemacht. Schuld war der Westen, die Einheit Deutschlands und Neutralität hätten damals erreicht werden können.
Das war reine SED-Propaganda und mich erstaunt immer wieder, wie langlebig solche Mythen sind. Natürlich war Adenauer vom Wohlwollen der westlichen Alliierten abhängig. Aber Ulbricht wäre vor einem Erschießungskommando gelandet, hätte er nur einmal in die falsche Richtung gefurzt. Ich kann es nicht fassen, dass hier Adenauer – in bester kommunistischer Manier – als „Volksverräter“ tituliert und gleichzeitig SED-Propganda nachgeschwätzt wird. Wenn Adenauer ein „Volksverräter“ wahr, was waren dann die Kommunisten unter Ulbricht?
Hätte. Wäre. Könnte. Niemand weiß, welche Absichten in Wahrheit hinter der Stalin-Note standen. Was wir wissen ist, dass Stalin mehr als 20 Millionen Menschen auf dem Gewissen hat. Stalin der Schreckliche. Er hätte sich diesen Beinamen mehr als redlich verdient. Einem solchen Manne zuzutrauen, er hätte lautere Absichten gehabt, ist gelinde gesagt naiv. An Adenauers Stelle, in Anbetracht der roten Soldateska, die erst vor kurzem halb Deutschland verwüstet, ausgeplündert und vergewaltigt hatte, hätte ich das Angebot dieses Satans in Menschengestalt genauso zurückgewiesen.
12.November 2009 at 12:51
“Außerdem war er als Rheinländer und Anhänger des Rheinbundes von tiefen Misstrauen gegen alles “Preußische” erfüllt.”
>>>Trifft Ihre Aussage zu, wovon auszugehen ist, bricht es den Stab über Adenauer.
“Letztendlich hat ihm die Geschichte – wenn ich mir so die DDR II und die fortschreitende Ossifizierung der Berliner Republik – anschaue, Recht gegeben.”
>>>Und diese Aussage bricht den Stab über Sie.
Legen Sie Ihr Pseudonym ab, “Dietrich von Bern”. Sie verkörpern das Gegenteil.
12.November 2009 at 13:22
T.H. meint:
12.November 2009 at 12:51
.H. meint:
12.November 2009 at 12:51
“Außerdem war er als Rheinländer und Anhänger des Rheinbundes von tiefen Misstrauen gegen alles “Preußische” erfüllt.”
>>>Trifft Ihre Aussage zu, wovon auszugehen ist, bricht es den Stab über Adenauer.
1. Befassen Sie sich doch einfach einmal mit der Biographie Adenauers und sein Verhältnis zum Preußischen Staat!
“Letztendlich hat ihm die Geschichte – wenn ich mir so die DDR II und die fortschreitende Ossifizierung der Berliner Republik – anschaue, Recht gegeben.”
>>>Und diese Aussage bricht den Stab über Sie.
Ach ja, dann schauen Sie sich doch mal die “Berliner Republik” an.
Stimmen etwa meine Aussagen nicht? Zur Ossifizierung der Republik kommt ja auch noch die Islamisierung und die geplante “Umvolkung” der deutschen Nation!
Vielleicht helfen Ihnen diese beiden Links weiter!
http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E268B034D9E5745B48131BFF63261828A~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Zu dem Thema s. auch:
Deutschland und die Wandlitz Bande: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/deutschland_und_die_wandlitz_bande/
12.November 2009 at 14:28
“Zur Ossifizierung der Republik kommt ja auch noch die Islamisierung …”
Um das klar zu stellen. Ich bin im äußersten Westen dieser Republik geboren und aufgewachsen.
Aber: “Ossifizierung” ist eine Beleidigung. Und dies im Zusammenhang mit der Islamisierung zu nennen, eine dreckige noch dazu, die ich am liebsten entsprechend beantworten würde. Gerne auch nonverbal.
Wenn Sie zwischen der offenkundigen Entwicklung der Bundesrepublik zum Totalitarismus und Sozialismus und den Mitteldeutschen nicht unterscheiden können, braucht man auf das, was Sie äußern nicht weiter einzugehen.
Außerdem: Adenauer war ein cleverer Lump. Sonst nichts. Charkaterlos.
12.November 2009 at 14:40
Wer den Rheinbund als Anhängsel eines imperialen Frankreichs, einem wehrhaften und freien Preußen vorzieht (Ich habe nicht nur eine Biographie über Adenauer gelesen.), über den muß man als Deutscher kein weiteres Wort mehr verlieren.
Hier wäre nun anzubringen: das Carlo-Schmid-Zitat über Adenauer und das Napoleon-Zitat über die Deutschen. Dabei trifft es Napoleon nicht richtig. Seine unterstellte Naivität ist nichts weiter als Servilität und Feigheit. Zum Glück nicht von allen.
12.November 2009 at 14:44
Noch ein letztes zu diesem Thema:
Ob Adenauer ein 100%iger Lump war oder auch ein Stück Realpolitiker, kann man nun wirklich nicht sagen. Kein Biograph kann in seinen Kopf schauen.
Aber zur sehr “Realpolitiker” sein, bedeutet zur Merkel zu werden. Und so charakterlos war Adenauer bestimmt nicht.
12.November 2009 at 15:27
@ TH
“Außerdem: Adenauer war ein cleverer Lump. Sonst nichts. Charkaterlos.”
Aber sonst haben Sie wohl noch alle Maultaschen in der Pfanne?!
Um eines klar zu stellen, ich bin nicht im Pütt geboren und Westfale, sondern im Rheinland und daher Rheinländer. Und die Rheinländer haben immer die Preußen als Besatzer empfunden.
Außerdem war den Rheinländern der Laissez-faire-Führungsstil der Franzosen immer lieber als die Knute Preußens. Da mögen Sie jetzt aufheulen oder nicht, es entspricht einfach den Tatsachen.
Denn das Rheinland war sehr stark von der Franzosenzeit geprägt (u.a. sprachlich) und hielt an vielen ihrer Errungenschaften wie dem französischen Zivil- und Handelsrecht, den Handelskammern und der Gemeindeverfassung fest. Zudem war das Rheinland zu fast 80% katholisch und unterschied sich damit erheblich von den protestantisch geprägten altpreußischen Gebieten.
Die Aversion Konrad Adenauer gegen den Preußischen Staat kam also nicht von ungefähr.
Konrad Adenauer, als Gründer der CDU, auf dem CDU-Blog als “cleveren Lump und charakterlos” zu diffamieren ist eine Ungeheuerlichkeit, die ich so nicht einfach im Raum stehen lassen möchte.
Wer sind Sie denn, dass Sie glauben den “den Gründervater” der Bundesrepublik Deutschland, der uns Freiheit und Wohlstand gebracht hat, in derart respektloser Form hier niedermachen zu können.
Was ist den Ihre Lebensleistung, werter Herr?
Und wenn Sie die “Ossifizierung” der Berliner Republik nicht sehen wollen, so what? Hab´ich persönlich keinerlei Probleme mit.
Leider sprechen die Tatsachen eine andere Sprache. Oder kommt de KPD/SED/PDS-Die Linke, die zu 80 Prozent aus ehemaligen Leistungsträgern des Mörder- und Folterregimes der DDR und Spitzeln der Stasi besteht, etwa aus Köln, Düsseldorf oder Frankfurt?
Und was die totalitäre Ideologie des Islam und die geplante Islamisierung der Bundesrepublik angelangt (unterstützt von ihren Apologeten aus Linkspartei, den Grünen, der SPD und Teilen der CDU), da kann ich Ihnen garantiert jederzeit wechseln.
12.November 2009 at 16:20
DVB:
“Um eines klar zu stellen, ich bin nicht im Pütt geboren und Westfale, sondern im Rheinland und daher Rheinländer. Und die Rheinländer haben immer die Preußen als Besatzer empfunden.”
Mir fallen da die Worte einer Frau ein, die in der ehemaligen preußischen Provinz Schlesien geboren wurde. Der Rheinländer, so sagte sie, habe seinen Karneval gefeiert, Schlesien hingegen sei die Kornkammer Deutschlands gewesen. Dennoch habe man im Westen Deutschlands immer schon auf die Landsleute im Osten herabgeschaut.
12.November 2009 at 17:08
“Außerdem: Adenauer war ein cleverer Lump. Sonst nichts. Charkaterlos.”
Charkaterlos? Sie reden, als würden Sie Adenauer gar nicht kennen, als wüßten Sie gar nichts über ihn.
Gerade beim Charakter ist er heutigen Politikern und Führungspersönlichkeiten, weit überlegen. Solche Zustände, wie wir sie heute in Deutschland vorfinden, hätte er im Ansatz erstickt. Unter seiner Regierung hätte es eine solche verfehlte Innenpolitik nie gegeben, er hätte das nie zugelassen was heute hier in Deutschland abgeht.
Sie sollten sich erst mal informieren, bevor Sie so etwas von sich geben. Mit den Russen ist Adenenauer Schlitten gefahren. Vor den Allierten hat er keines Weges gekuscht, anders als die heutigen Regierungen. Daher finde ich es eine Unverschämtheit, Adenauer als einen charakterlosen Lumpen zu bezeichnen.
12.November 2009 at 17:17
lebendig meint:
12.November 2009 at 16:20
“Der Rheinländer, so sagte sie, habe seinen Karneval gefeiert, Schlesien hingegen sei die Kornkammer Deutschlands gewesen. Dennoch habe man im Westen Deutschlands immer schon auf die Landsleute im Osten herabgeschaut”
Das tue ich zwar nicht, in dieser Aussage mag jedoch ein Körnchen Wahrheit stecken.
Deshalb nannte man nach dem Zusammenbruch des 3. Reichs die zugewanderten Flüchtlinge aus dem Osten Deutschlands gern respektlos “Imis” (imitierte Kölsche).
Wer die Rheinländer jedoch kennt, weiß dass dies nicht herabwürdigend oder bös gemeint war. Immer nach dem Motte: “Mir sinn wie mir sinn!”
12.November 2009 at 17:25
Wenn die Kölner ein ähnliches Verhältnis zu den Türken hätten, wie zu den Düsseldorfern würde in Köln wahrscheinlich keine Moschee gebaut.
12.November 2009 at 18:11
Bauer Gerhard meint:
12.November 2009 at 17:25
“Wenn die Kölner ein ähnliches Verhältnis zu den Türken hätten, wie zu den Düsseldorfern würde in Köln wahrscheinlich keine Moschee gebaut.”
Das hast Du richtig erkannt. Es ist jedoch die “heilige Plicht” eines jeden Kölners (und vice Versa) über die Düsseldorfer zu lästern, es wäre jedoch “politisch unkorrekt” (und beinahe tödlich für Beruf und Weiterkommen), die neuen “muslimischen Imis” auch so zu nennen, oder gar Kritik an ihnen zu üben.
Dafür sorgt schon das linke Medienkartell des Neven duMont Verlags mit seinem Flaggschiff “Kölner StadtAnzünder” – einst linksliberal – heute ein linkes Kampfblatt, jahrelang geführt von Franz Sommerfeld. Der Kommunist Sommerfeld war zuvor Chefredakteur der illegal vom Ostberliner Stasiregime finanzierten, DKP-treuen Deutschen Volkszeitung und hat sich beim Stadtanzeiger mit einer eigenen Buchveröffentlichung besonders als Förderer des Moscheebaus, Verharmloser von Migrationsproblemen und Verleumder islamkritischer Bürger hervor getan.
Zum Dank dafür dass er für rd. 10 Jahre gute, (Linke u. islamverharmlosende) Blatt- und Verlagspolitik gemacht hat, ist der Kommunist Franz Sommerfeld kürzlich sogar in den vierköpfigen Vorstand des Dumont-Zeitungskonzerns aufgestiegen.
Auch die übrigen Blätter des Verlags machen fleißig mit bei der Durchsetzung der Interessen der türkischen Kolonialbehörde DITIB, die ja jetzt gerade die Prunk- und Protzmoschee in Ehrenfeld baut. Und die natürlich nicht – auch wenn sie das aus Taqquia-Gründen immer wieder versichert – an Integration, sondern aus politisch-religiösen Motiven heraus an strikter Segregation interessiert ist. Weil dies die Ideologie des Islam zwingend vorschreibt!
“Ett hätt jo noch emmer jooht jejange” (es ist immer noch gutgegangen), ist einer der Glaubensgrundsätze der Kölner.
Das wage ich jedoch dieses Mal ernsthaft zu bezweifeln!
12.November 2009 at 18:16
Ich bin im westlichen Rheinland geboren, habe hier studiert und lebe hier immer noch. Mit Unterbrechungen in Bayern und Niedersachsen.
Rheinland ist nicht gleich Rheinland. Zum Glück.
Der Mittelrhein, besonders die Kölner Bucht, besteht aus von Natur aus unfähigen, faulen und dabei noch überheblichen Gestalten. Was haben Rheinländer je hinbekommen? Der ganze Wohlstand besteht aus dem Dom, den die Preußen erst fertiggestellt haben und dem Bergbau (weiter westlich), der von Österreichern, Bayern und Preußen geleitet wurde.
Ich stamme zum Glück von protestantischen Vertriebenen ab und nicht von Nominal-Katholiken, die im Rheinland nicht mehr als eine verlogene Karnevalsgesellschaft darstellen. Nicht mehr und nicht weniger. Ich wiederhole: Überheblich und unfähig. Die “kölsche Art”, ist nur zum kotzen, wie die Pissbrühe, die man dort trinkt. Da sind zuviele Östrogene drin.
Ja, ich halte Adenauer für grundcharakterlos.
Und Sie, “Dietrich von Bern”, erst recht.
Das letzte, an dem ich mich beteilige, ist die parastalinistische Verehrung des Parteigenossen Adenauer. Dem “Gründer der Bundesrepublik”. Ja wenns schee macht … – von wegen Ossifizierung. Hier par excellence betrieben von einem Rheinländer. Respekt. Und merkt es noch nicht einmal.
“Wechseln”? Sie “wechseln” nicht im Sinne von beißen, sondern von bellen: sachlich konnten Sie die Aversion Adenauers gegen das Preußische nicht begründen.
Bleiben sie ihren laissez-faire-Freunden und sich treu und machen Sie weiter so.
Die Islamisierung geschieht in Deutschland vor allem passiv. Wir lassen es zu. Weil wir die Stärke und Wehrhaftigkeit der Preußen gegen die der Rheinländer ausgetauscht haben. Das ist letztendlich nichts als die klassische Feigheit; verschleiert durch den frankophilen Begriff des laisez-faire. Mir sinn, wie mir sinn.
So ist es.
Danke, daß Sie dies nochmal so schön herausgearbeitet haben.
Der einzige Kriegsheld, der in Köln gefeiert wird, Jan von Werth, war noch nicht einmal ein Kölner – und ist dort wohl auch nie gewesen.
Selbst der Karneval in seiner heutigen Form ist von einem (ost-)preußischen General, dem kölnischen Granisionskommandanten, eingeführt worden, incl. dem ersten Karnevalsverein, Umzug, und der Kappe. Alles preußisch. Selbst das Kölner Wahrzeichen, die Domtürme. Nichts können sie, die Rheinländer, weder in der Vergangenheit noch in der Gegenwart. Selbst ihre “Heiligtümer” sind preußisch. Außer dem “Kölsch”.
Da hätte ich auch eine Aversion gegen alles Preußische.
Das ist wie die Aversion der Türken und Araber gegen alles Deutsche. Aber BMW fahren. Da lachen doch die Hühner!
12.November 2009 at 18:45
>Das letzte, an dem ich mich beteilige, ist die parastalinistische Verehrung des Parteigenossen Adenauer<
Allein Konrad Adenauer mit dem Massenmörder Stalin zu vergleichen, der für den Genozid/Demozid von mehr als 60 Mio Menschen verantwortlich war,zeugt von Ihrer Geisteshaltung.
Ich denke, hier ist jeder weitere Kommentar überflüssig. Sie sind ein niederträchtiger Schmierfink!
Und selbst den Karneval scheinen Sie als "Rheinländer" immer noch nicht begriffen zu haben.
Der preußische Staat und sein Militarismus wurden (zumindest in der Anfangsphase) durch die Stadtsoldaten karikiert!
Und wohin uns "Preußens Gloria" gebracht hat, lässt sich am Ergebnis des des ersten Weltkriegs und des 3. Reichs und der Vertreibung ihrer Eltern vortrefflich festmachen.
12.November 2009 at 19:47
1. “Allein Konrad Adenauer mit dem Massenmörder Stalin zu vergleichen, …”
2. “… die parastalinistische Verehrung des Parteigenossen Adenauer.”
3. Wo bitte habe ich Adenauer mit Stalin verglichen?
Oder meinen Sie jemand anderen?
12.November 2009 at 19:54
DVB:
“Und wohin uns “Preußens Gloria” gebracht hat, lässt sich am Ergebnis des ersten Weltkriegs und des 3. Reichs und der Vertreibung ihrer Eltern vortrefflich festmachen.”
Jawohl, was Kriegslist betrifft, läßt sich im deutschen Kaiserreich in der Tat keine Perfektion ausmachen! Das lag wohl daran, dass das Deutschland zwischen 1871 und 1914 nicht durch Kriege, sondern durch Tüchtigkeit zu Reichtum kam. Es brauchte keine (Raub-)Kriege, machte der Welt vor, daß ein Miteinander der Völker auch ohne Krieg möglich ist.
Nur, der wahnsinnigen Wut, die andere Mächte gerade deshalb auf Deutschland hatten, war das Volk, das lieber (auch im übertragenen Sinne:)säen und ernten wollte, anstatt Kriege zu führen, nicht gewachsen.
Die Londoner “TIMES” schrieb bereits im Jahre 1919: “Sollte Deutschland in den nächsten fünfzig Jahren wieder Handel zu treiben beginnen, so haben wir diesen Krieg umsonst geführt!”
Und Winston Churchill sagte in seiner Antrittsrede am 10. Mai 1940. “Ich führe keinen Krieg gegen Hitler, sondern ich führe einen Krieg gegen Deutschland.”
12.November 2009 at 20:01
@47 lebendig
Das kann nicht oft genug gesagt werden.
12.November 2009 at 20:10
“Und wohin uns “Preußens Gloria” gebracht hat, lässt sich am Ergebnis des des ersten Weltkriegs und des 3. Reichs und der Vertreibung ihrer Eltern vortrefflich festmachen.”
Und jetzt waren die Preußen also auch schon Nazis. Wenigstens indirekt. Eine jämmerlichere Nazikeule, ein Nazikeulchen, habe ich selbst von den schlimmsten Antideutschen noch nicht gelesen.
Was unterscheidet Sie eigentlich von diesen?
Meinen Sie etwa, nationalstolze Franzosen verstehen Ihre Frankophilie nicht als das, was es ist: Anbiederung. Ein nicht allzuseltener menschlicher Zug in ihrem westlichen Nachbarland.
Was bin ich ob Ihrer Geistesleistungen beeindruckt.
Zur geschichtlich-rechtshistorischen Bildung: Die Bundesrepublik ist sicher nicht von Adenauer & Co “gegründet” worden (sondern nur das Grundgesetz verabschiedet), sondern 1866 als Norddeutscher Bund. Von den Preußen. So zumindest die Völker- und Staatsrechtslage. Seitdem gab es nur mehrere Beitritte und Sezessionen. Das Rechtssubjekt blieb identisch.
Ihre zelebrierte Form der Selbstverleugnung, ist mir zutiefst unsymphatisch.
Die Rheinländer würden ohne die Preußen heute Französisch sprechen, wie ihre elsässischen (im Süden der tatsächlichen “schäl Sick” gelegenen) Nachbarn.
Aber das wäre Ihnen wahrscheinlich gleich: Laissez-faire!
Sie halten die Islamisierung bestimmt ganz alleine auf, mit Ihren “rheinischen Tugenden”. “Et hätt ja noch immer jott jejange”, nicht wahr? Oder doch besser: “Et kütt, wie et kütt”?
Laisser faire!
12.November 2009 at 20:54
>Und jetzt waren die Preußen also auch schon Nazis. Wenigstens indirekt. Eine jämmerlichere Nazikeule, ein Nazikeulchen, habe ich selbst von den schlimmsten Antideutschen noch nicht gelesen.>
Nein, Sie wissen ganz genau, wie ich das gemeint habe! Also machen Sie hier nicht auf Dumm!
Der Preuße, General Paul v. Hindenburg, der Held er Schlacht v. Tannenberg, hat dem Rassisten-Sozi und Österreicher Hitler den Weg zur Macht geebnet und das preußische Offizierskorps unisono hat Hitler geschlossen bei der Vorbereitung und Durchführung des 2. Weltkriegs geholfen.
Ohne Mithilfe des preußische Offizier-Korps hätte Hitler (jedefalls nicht im Jahre 39) Polen überfallen und den 2. Weltkrieg beginnen können!
12.November 2009 at 21:18
lebendig meint:
12.November 2009 at 19:54
>Jawohl, was Kriegslist betrifft, läßt sich im deutschen Kaiserreich in der Tat keine Perfektion ausmachen! Das lag wohl daran, dass das Deutschland zwischen 1871 und 1914 nicht durch Kriege, sondern durch Tüchtigkeit zu Reichtum kam.>
Wenn bei Ihnen der Eindruck entstanden ist, dass ich Deutschland die Alleinschuld am erste Weltkrieg gebe, ist das falsch.
Nachdem der “Lotse” Bismarck, von dem von Minderwertigkeitskomplexen geplagten Wilhelm II, die der durch arrogant, nass forsches Auftreten zu kaschieren suchte, aus dem Amt gejagt wurde, lief alles aus dem Ruder. Können Sie (noch) in den Geschichtsbüchern nachlesen.
Ich erinnere in diesem Zusammenhang an das Steckenpferd des Egomanen, die Aufrüstung der deutschen Flotte (die nie ausgelaufen ist bzw. keinen entscheidenden Beitrag zum Verlauf des Krieges leisten konnte) auf Weltniveau, die Deutschland automatisch auf Konfliktkurs mit England brachte.
Deren dilettantische Bespiele gibt es Viele, die letztendlich in die Katasrophe des ersten Weltkriegs mündeten.
12.November 2009 at 21:27
@ T.H.
>Wo bitte habe ich Adenauer mit Stalin verglichen?<
Dann bringen Sie Konrad Adenauer gar nicht erst Zusammenhang mit dem Massenmörder Stalin.
Und vor allen Dingen: Adenauer war kein Parteigenosse!
12.November 2009 at 21:35
>Und jetzt waren die Preußen also auch schon Nazis. Wenigstens indirekt. Eine jämmerlichere Nazikeule, ein Nazikeulchen, habe ich selbst von den schlimmsten Antideutschen noch nicht gelesen.>
“Nein, Sie wissen ganz genau, wie ich das gemeint habe! Also machen Sie hier nicht auf Dumm!”
Nein, ich verstehe es nicht. Ihr Vortrag ist unschlüssig. Wo ist der Zusammenhang zwischen Preußentum und 1918/1945?
Lassen Sie mich spekulieren: Sehen Sie den Zusammenhang etwa darin, daß wären die Preußen so wirtschaftlich und militärisch fähig und Tugendhaft gewesen, wie die Rheinländer, es nicht zu dieser Geschichte gekommen wäre?
Dann muß ich Ihnen zustimmen. Mit den rheinischen Charakterzügen hätte es ein (!) Deutschland nie gegeben, das ein Novum in der Neuzeit war und die Welt- und Großmächte durch seine pure Existenz herausgefordert hat. Bereits 1870/71 hat Bismarck diese Gefahr gesehen. Viele Preußen auch. Sie waren die Altkonservativen und wollten in ihrem Klein-Preußen die Geschichte überwintern. Wie die Spartaner. Was daraus geworden ist, hat Alexander d.G. gezeigt, dessen neue Zeit einfach Sparta ignoriert und dann hinweggefegt hatte.
Wie der L’Aigle die deutschen Fürstentümer.
Deutschland hatte bereits ab Gründung keine Chance. Es war und ist in Europa widernatürlich. Eine starke Mitte provoziert automatisch alle Großmächte. Die Knetmasse, das Machtvakuum in der Mitte, war ihnen lieber. Bleibt hinzuzufügen, daß das Rheinland noch nicht einmal eine Knetmasse war. Hannover war es. Selbst Preußen und Österreich waren es. Das Rheinland war nie Akteur (kann man am Namen schon erkennen), sondern bloß Verhandlungsmasse.
Der Rest ist Nachspiel. Für die preußischen Tugenden gilt: Wer kämpft, kann verlieren.
Für die Rheinischen: Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
Ich möchte der gegenseitigen “Abknallerei” mal ein Ende bereiten, mit der Vermutung: Bei aller unsympathie Gegeneinander, bei allen unterschiedlichen Sozialisationen: Sollte es uns nicht gelingen in den wesentlichen politischen Fragen zu einem vergleichbaren Urteil und Konsequenzen zu gelangen, steht dies stellvertretend für den Rest dieses politischen Spektrums. Und das bedeutet finis germaniae.
Deutschland hat selbst heute noch keine Chance.
Die Einheit wurde teuer erkauft mit der Aufgabe der Souveränität, die wir seit 1945 faktisch nie wiedererlangten.
Sklaven können glücklicher sein, als Freie. Wollen wir unser Schicksal hinnehmen?
Im Übrigen teile ich auch Ihre Vermutung bezüglich der Machtübernahme der Nationalsozialisten und Ausbruch des zweiten Kapitels des Zweiten Dreißigjährigen Krieges gegen Deutschland (W. Churchill) nicht. Nach meiner Einschätzung vertauschen Sie auch hier Ursache mit Wirkung.
Das Preußentum entstand aus der Bedrohung durch die Schweden im Dreißigjährigen Krieg.
Die kleindeutsche Reichseinigung geschah unter der Bedrohung durch Frankreich und der Revolutuonsgefahr im Inneren (Erinnerung: Deutscher März).
Der Nationalsozialismus war eine Reaktion auf die Bolschewismus-Gefahr im Inneren und die Angreifbarkeit (Knetmasse!) im Äußeren, v.a. durch den Versailler Vertrag.
Wollen wir heute auf die realen Gefahren reagieren oder wollen wir es laufen lassen?
Dabei geht man das Risiko der Niederlage ein. Aber alles andere ist Aufgabe.
12.November 2009 at 21:53
“Nachdem der “Lotse” Bismarck, von dem von Minderwertigkeitskomplexen geplagten Wilhelm II, die der durch arrogant, nass forsches Auftreten zu kaschieren suchte, aus dem Amt gejagt wurde, lief alles aus dem Ruder. Können Sie (noch) in den Geschichtsbüchern nachlesen.”
>>> Aus dem Ruder laufen? Schönes Bild. Aber falsch. Die Interessenlage der Weltmächte hat sich aufgrund Bismarcks Fehler ergeben. Seine Kongresse führten tatsächlich zu einem Interessenausgleich der Weltmächte. Diese Gegnerschaften waren aber die Überlebensvoraussetzungen für Deutschland, da keiner sich erlauben konnte, Deutschland der Gegenpartei zuzutreiben.
Nachdem die Kolonialinteressen ausgeglichen waren, konnte man sich schnell einigen, sich gemeinsam dem scheinbar Stärksten zu widmen.
Demjenigen, der wirtschaftlich die stärksten Wachstumszahlen hatte. Die Entwicklungstendenzen sprachen für eine “Deutsches Jahrhundert”.
Der Rückversicherungsvertrag mit Rußland spiegelte schon längst nicht mehr das Interesse der Russen wieder. Er war defensiv. Rußland wollte aber einen Offensivpakt gegen Österreich und England. Der Kriegseintritt Amerikas war nach der Erkrankung Wilsons nicht mehr zu verhindern.
“Ich erinnere in diesem Zusammenhang an das Steckenpferd des Egomanen, die Aufrüstung der deutschen Flotte (die nie ausgelaufen ist bzw. keinen entscheidenden Beitrag zum Verlauf des Krieges leisten konnte) auf Weltniveau, die Deutschland automatisch auf Konfliktkurs mit England brachte.”
>>> Das werden Sie dann wahrscheinlich nie verstehen: England konnte sich anfänglich eine Vereinigung der deutschen mit der französischen Flotte oder mit der russischen oder mit der italienischen nicht erlauben. Erst als alle sich gegen Deutschland einig waren (ganz bestimmt nicht wegen der Flotte), spielte sie keine Rolle mehr. Sie war der Beweis, daß Deutschland friedlich war. Wäre Deutschland offensiv gewesen, hätte es einseitig in Heeresverbände “investiert”.
“Deren dilettantische Bespiele gibt es Viele, die letztendlich in die Katasrophe des ersten Weltkriegs mündeten.”
>>>Die würde ich gerne mal kennenlernen. Ich hoffe es geht über das Niveau der ‘68iger Schulbücher etwas hinaus.
Deutschland hatte praktisch keine Chance. Nur ein Angriffskrieg hätte Deutschland – vielleicht – gerettet. Bismarck hatte mit dem Gedanken gespielt “Krieg-in-Sicht-Debatte.”
Aber dafür waren wir zu friedlich. Schade. Und zum Glück.
Ein kleiner Rheinländer steckt schließlich in jedem. Ein Preuße auch.
12.November 2009 at 22:08
>Im Übrigen teile ich auch Ihre Vermutung bezüglich der Machtübernahme der Nationalsozialisten und Ausbruch des zweiten Kapitels des Zweiten Dreißigjährigen Krieges gegen Deutschland (W. Churchill) nicht.>
Ich teile mit Ihnen die Auffassung, dass Deutschland nicht die “Alleinschuld” am Ausbruch des ersten Weltkrieges zu zu schreiben ist. Der Egomane Wilhelm II hat jedoch wesentlich dazu beigetragen und hat ein gerütteltes Maß an Schuld, dass Deutschland und Österreich bei Ausbruch des 1. Weltkriegs isoliert da standen.
Der Versailler-Vertrag war daher ein Unrechtsvertrag, der Deutschland knebelte und damit links- und rechtsradikalen Elementen Vorschub leistete.
Der Nazional-Sozialist Hitler war jedoch ein übler Rassist und hat den Raubkrieg von Anfang an geplant.
Und was die Machtübernahme der National-Sozialisten anbelangt, will ich Ihnen mal auf die Sprünge helfen:
1933
28. Februar: Mit der Unterzeichnung der “Verordnung zum Schutz von Volk und Staat” ebnet Hindenburg den Weg in die nationalsozialistische Diktatur.
21. März: Die Teilnahme Hindenburgs an dem – von den Nationalsozialisten inszenierten – „Tag von Potsdam” steigert das Ansehen der Regierung Hitlers.
1934
2. August: Paul von Hindenburg stirbt in Neudeck (Regierungsbezirk Marienwerder) und wird im Denkmal von Tannenberg beigesetzt. Hitler übernimmt das Amt des Staatsoberhaupts.
Die Reichswehr leistet nun ihren Eid auf die Person Hitlers!
Hat natürlich alles nix mit dem preußischen Offizierskorps zu tun!
Sie kommen mir allmählich vor wie Aiman Mazyek, der „einzig wahre Muslim!“
P.S.Sie verbreiten zwar viel heiße Luft, reden aber ständig an den Tatsachen vorbei.
Ohne den Preußen Hindenburg und ohne das preußische Offizierskorps hätte es vermutlich weder den Gröfaz gegeben, noch den 2. Weltkrieg.
12.November 2009 at 22:12
@T.H.
>Sie war der Beweis, daß Deutschland friedlich war. Wäre Deutschland offensiv gewesen, hätte es einseitig in Heeresverbände “investiert”.>
Angesichts ihrer hanebüchenen These kann man wirklich nur den Kopf schütteln!!
12.November 2009 at 22:22
Mal ein “Vergleichsvorschlag”, auch zur Beendigung des interessanten “Dialogs”, der uns aber kaum weiterbringt:
In meiner Einschätzung sind Sie ein katholisch-liberaler Rheinländer, der seine LEBENSFORM durch den Islamismus und Linkspolitik bedroht sieht.
Ich sehe mich als den etwas protestantisch-preußisch-bellizistischen Rechtskonservativen an, der seine WEHRHAFTIGKEIT als Basis der Identität sieht. Für mich sind Islamismus und Linksradikalismus nur ein Symptom einer tiefergehenden Ursache: Menschliche Schwäche.
Wir sind nur zwei Exponenten, mit partiell ähnlich gelagerten Interessen. Klar ist aber, Linksradikalismus, Totalitärismus und Islamismus sind gefährlich. Ob Ursache oder Wirkung, das ist erstmal gleich.
Die Frage ist also die, wie man trotz aller tiefgehenden Differenzen, kooperiert.
Und wie hohlt man einen ehrlichen Linken ebenfalls mit an Bord. Die sind selten, gibt es aber auch. Dann hat man eine Chance noch etwas zu retten. Keine große.
Sie sehen, auch in mir steckt ein “Rheinländer”. Wenn in Ihnen auch ein kleiner Preuße steckt (von mir aus auch Franzose, wenn Ihnen das lieber ist), wovon ich ausgehe, dann könnte es, exemplarisch gesprochen, etwas werden.
12.November 2009 at 22:41
1. Schuld ist keine machtpolitische Kategorie. Alles andere interessiert mich nicht.
2. Das gleiche gilt dafür: “Der Versailler-Vertrag war daher ein Unrechtsvertrag, …”
Das war Machtpolitik. Wirksam bis heute. Unrecht oder nicht ist dabei völlig gleich.
3. “… Hitler war jedoch ein übler Rassist …”
Siehe oben. Wen interessiert das?
4. “… und hat den Raubkrieg von Anfang an geplant.”
Ist doch nicht mehr Stand der Forschung. Völlig unbegründbar.
5. (…) Ist bekannt.
6. “Hat natürlich alles nix mit dem preußischen Offizierskorps zu tun!”
Nein. Mit dem DEUTSCHEN Offizierkorps. Es gab kein preußisches mehr. Soviel zum Formalismus. Und ja. Die meisten waren natürlich durch die preußische Schule gegangen.
Im Übrigen: Sie hätten auch den Eid geleistet. Helmut Schmidt hat auch. Die Widerständler auch.
Vorsicht vor der Überheblichkeit. Ich halte Sie (und mich) nicht für einen Helden.
7. “Sie kommen mir allmählich vor wie Aiman Mazyek, der „einzig wahre Muslim!“ ” – Kenne ich nicht. Und will ich auch nicht kennen. Siehe mein “Friedensangebot” oben. Ich kann mich in allem irren was ich sage. das ist selbstverständlich. Sie auch.
8. “Ohne den Preußen Hindenburg und ohne das preußische Offizierskorps hätte es vermutlich weder den Gröfaz gegeben, noch den 2. Weltkrieg.”
Beweise? Meiner Meinung nach ist der Zweite Weltkrieg das Ergebnis des Versuches gewesen, sich von den Folgen des Ersten zu lösen. Viel Komplexer, als auf ein paar Webpages darstellbar. Moralisch legitim. Politisch zum Scheitern verurteilt. Auch hier zu aufwendig.
Ich bezweifle mit guten Gründen die These von der Alleinschuld. Einen “Überfall auf Polen” hat es nur in der feindlichen Propaganda gegeben. Aber das sprengt hier die Möglichkeiten der Darstellung.
Ich rate Ihnen die Lektüre des Stefan Scheil an. Seiner Ansicht schließe ich vorsichtig an.
Selbst wenn Sie dessen Thesen nicht zustimmen mögen, ist es doch der aktuelle Stand der Diskussion – und die Kenntnis unentbehrlich.
Aus meiner Sicht pflegen Sie ein für sich sehr bequemes Geschichtsbild. Ob es zutrifft ist aber die andere Frage. Aus der Geschichte kann man nur lernen, wenn versucht wird, die komplexen Ursachen und Hintergründe zu erfassen. Sie sind weder beim WK I noch II so schlicht und einfach, wie Sie es meinen.
12.November 2009 at 22:53
Ich wiederhole mein “Friedensangebot” und bitte für diverse Beleidigungen meinerseits um Entschuldigung.
Da meine Arbeitswoche erst in 40 Bruttostunden beendet ist, werde ich die Kontroverse jetzt einseitig beenden müssen.
12.November 2009 at 22:58
Ich kann mir nicht helfen, da ist bei einem eine stete antipreußische Attitüde zu erkennen, die anscheinend den Verstand zu vernebeln erscheint.
Ich maße mir nicht an, als Privatgelehrter der Historie – von der vorgeschichtlichen Völkerwanderung bis zur jüngsten deutschen Geschichte – hier auftreten zu wollen.
Dem “Preußentum” in der angeblichen Kontinuität des Offizierskorps oder dem “Egomanen” Wilhelm II die Urschuld für die Katastrophen des 20. Jahrhunderts anzulasten, ist abstrus und ist allenfalls wert, in einer Guido-Knopp-Geschichts-Klitterungs-Sendung eingeflochten zu werden.
Autoren wie Pat Buchanan (”Churchill, Hitler und der unnötige Krieg”), Schultze-Rhonhof (”Der Krieg der viele Väter hatte”), Christopher Clark (”Preußen. Aufstieg und Niedergang”) lassen da ein differenzierteres Bild der jüngeren deutschen Geschichte entstehen, als es unserer von den Siegern und deutschen Selbsthassern eingeimpften Geschichtauffassung entspricht.
Churchill bezeichnete Preußen einst als “die Wurzel allen Übels”, also verwundert es kaum, dass die Churchills Überzeugung zu Grunde liegende Sichtweise von Preußen als Hort des Nationalsozialismus aufgegriffen wurde. Böswilliger Unfug!
Es sind immer mehr anglo-amerikanische Historiker, die keinen Historikerstreit fürchten und gerade den ersten Weltkrieg mit seinen Folgen und die Rolle Preußens vor den Kriegen dabei in zunehmend objektiver Weise darstellen. Und das aufgrund nicht widerlegbarer Quellen, die man unterdrückt hat und deren Verwendung schnell mit dem Verdikt des “Geschichtsrevisionismus” belegt werden.
12.November 2009 at 23:09
@ T.H.
>In meiner Einschätzung sind Sie ein katholisch-liberaler Rheinländer, der seine LEBENSFORM durch den Islamismus und Linkspolitik bedroht sieht.>
Weit gefehlt! Ich bin ein protestantischer Rheinländer, Lokal-Patriot mit national-konservativen Einstellung, bitte nicht verwechseln mit Nationalistisch. Und war daher auch immer ein Anhänger der CDU. So habe ich auch diesmal per Briefwahl wieder mein Kreuzchen brav bei der CDU gemacht, allerdings mit Bauchschmerzen.
Ich seh´ auch nicht meine Lebensform bedroht, da ich glücklicher weise seit elf Jahren in Spanien lebe. Auch hier gibt´s zwar rechte und linke Parteien, aber dieser Selbsthass, diese Verleugnung seiner eigenen Identität und Kultur kennt man hier, Gott sei Dank, auch unter Grünen oder Linken (noch) nicht!
Und wenn´s um die Wurst geht, sind meine spanischen Freunde zuallererst …..Spanier!. Egal ob Galizier, Katalanien, Andalusier, Basken (trotz dem ultralinken kleinen Haufen der Terror ETA) oder Aragonesen!
In der totalitären Ideologie und der seit 1400 Jahre geltenden immerwährenden Dschihad-Strategie zur Beherrschung der Welt (Universalanspruch) sehe ich die allergrößte Bedrohung und Herausforderung für unsere freiheitlich, demokratischen Gesellschaften im 21. Jahrhundert!
Die Linken und die Antideutschen Grünen sind für mich – neben dem Islam – die 2. große Bedrohung, zumal die demokratischen Parteien diese verfassungsfeindliche Partei (aus welchen Gründen auch immer) unverständlicher weise aufgewertet und hoffähig (auch im Westen Deutschlands) gemacht haben. Deswegen spreche ich bewusst auch von einer “Ossifizierung” der Bundesrepublk (hat aber nichts mit den demokratietreuen Bürgern der ehemaligen DDR zu tun), zumal die CDU unter der ehemaligen FDJ-Agitprop Sekretärin Merkel ein gutes Stück weit nach links gerückt ist.
Hier sehe ich die Gefahr, dass sich die Republik in eine DDR light wandelt!
In mir steckt zwar kein Franzose – meine Vorfahren väterlicherseits sind seit Jahrhunderten im Rheinland ansässig – aber mütterlicherseits kommen meine Vorfahren aus Polen.
Ich bin zwar frankophil, jedoch im gleichen Maße auch anglophil, weil ich lange Jahre in den USA gelebt und dort geschäftlich tätig war.
So, da wär´s für heute,
Shalom und Gruß
DvB
12.November 2009 at 23:51
Da hats mich doch gerissen:
In weiten Teilen stimme ich Ihnen zu.
Hier dier Divergenz:
“In der totalitären Ideologie und der seit 1400 Jahre geltenden immerwährenden Dschihad-Strategie zur Beherrschung der Welt (Universalanspruch) sehe ich die allergrößte Bedrohung und Herausforderung für unsere freiheitlich, demokratischen Gesellschaften im 21. Jahrhundert!”
Die größte Bedohung geht von der angeblichen freiheitlich-demokratischen Interpretation unseres “Gesellschaftsmodell” aus.
Sie hinterläßt ein Machtvakuum, in dem jede kleine Bedrohung eine große Wirkung entfaltet.
Ich sehe die Bedrohung in unserer Wehrlosigkeit aufgrund von menschlichen Zügen: Bequemlichkeit und Angst. Die diversen Bedroher tun das, was man sie tun läßt.
Im Übrigen möchte ich mal Ihre Gedanken auf die Außenpolitischen Bezüge lenken. Wie denken Sie, würden unsere “westlichen Freunde” reagieren, wenn Deutschland sich der angesprochenen Probleme als einziger Staat erfolgreich und friedlich entledigen würde, was einfach möglich wäre.
Es bedeutete die machtpolitische Konsolidierung Deutschlands als einziger Staat in Westeuropa. Eine Renaissance. Das würde machtpolitische Gegenreaktionen hervorrufen, die Sie sich nicht vorstellen können.
Vergessen Sie beispielsweise nicht, daß die Grünen eine Erfindung der westlichen Nachrichtendienste zur Verhinderung einer deutschen Atommacht sind.
Es gibt kaum ein gleichgerichtetes Interesse der westlichen Welt. Leider.
Daher:
Ich bein kein Universalist. Eher schon als Nationalist anzusehen – überspitzt. (Dieses Wort hat für mich die Bedeutung, daß es mir um meine Nation geht, daß ich diese befördern will, daß ich diese als den Kern des Politischen ansehe – in Übereinstimmung mit dem Grundgesetz – Art. 20 II, was jetzt kein Lippenzwangsbekenntnis sein soll, sondern die feststellung einer nicht zufälligen Übereinstimmung. Es war für die Väter des GG noch eine Selbstverständlichkeit.)
Der Islam ist für mich eher ein gleichgültiges Randphänomen, das mich als solches kaum interessiert. Die nützen nur unsere Schwäche aus.
Eine Schwäche, die durch die moderne Interpretation der Freiheitlichkeit als 100%-Individualismus und Demokratie als reinen Parlamentarismus als eine Entschuldigung für einen Totalitarismus ansieht, der alle Lebensbereiche regeln will, ohne es zu können.
Dazu braucht es keine Linkspartei. Da reicht schon die CDU.
Dann definiere ich es mal anders: Sie sind westlicher Universalist, mit konservativen Welt- und Menschenbild. (Also ein neocon.)
Ich: nicht-westlicher Nicht-Universalist. Für mich entscheidet sich alles an der Wehrhaftigkeit, am Wehrwillen. Eine Schicksalsgemeinschaft will gemeinsam bestehen oder sie ist keine. In Freiheit und Selbstbestimmung. Das schließt jegliche Fremdbestimmung aus. Das ist heute in keinem westlichen Land verwirklicht. Es wird sogar bekämpft.
(Demnach wäre ich wohl ein palaeocon.)
Ich denke, wir haben kaum eine Chance.
In aller Unterschiedlichkeit: weder Sie noch ich.
Es wird schon schwer sein, unsere Positionen halbwegs in Deckung zu bringen, obwohl dies das Gebot der Stunde ist.
Gute Nacht.
13.November 2009 at 00:00
Ich glaube, die westlichen gesellschaften haben gegen die moslemische Welt keine Chance weil:
1. Die bekommen die Kinder.
2. Die sind bellizistisch.
3. Die glauben. An was ist egal.
4. Wir nichts von alledem.
Dieser Völkerwanderung werden wir so nicht Herr.
That’s it: Schaffe eine Gesellschaft mit positivem Bevölkerungszuwachs, mache die Menschen kämpferisch, viril. Fertig.
Mit Frau Merkel? Da muß ich schmunzeln.