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Plädoyer für das Bürgergeld
Von Gastredner | 2.November 2009
Da es bereits kritische Artikel zum Bürgergeld gab, erscheint hier in Videoform ein allgemein verständlicher Artikel der sich dafür ausspricht.
Topics: Finanzen, soziales | 11 Kommentare »





2.November 2009 at 01:57
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von CDU- und CSU-Stimmen, Timo Krall erwähnt. Timo Krall sagte: Schön,dass auch Konservative das B-Geld diskutieren RT @cducsu Neu auf CDU-POLITIK.DE: Plädoyer für das Bürgergeld http://bit.ly/lZfnY [...]
2.November 2009 at 02:06
Gab es nicht auch einmal ne andere Version des Bürgergeldes, denn die Zentralisierung ist ja eigentlich sinnvoll und die Kombination mit dem Kombilohn auch, allerdings hatte ich unter Bürgergeld immer den bekloppten Vorschlag im Kopf, jeder Erwachsene solle 1500€ und jedes Kind 1000€ erhalten (weiß net genau ob das die Zahlen waren aber sowas um den dreh) unabhängig von Lohn und Bedarf …
2.November 2009 at 06:04
Plädoyer für Arbeit für alle?
Sollte sich eine vernünftige Partei nicht darüber Gedanken machen? Wege und Möglichkeiten gäbe es.
Die Deutschen haben in der Vergangenheit gut und gerne gearbeitet und werden/würden es auch in Zukunft tun, man muss sie nur lassen und entsprechend dafür bezahlen.
Wir brauchen kein Bürgergeld, wir brauchen Arbeit für alle und Löhne mit denen die Ernährer ihre Familien unserer Zeit entsprechend ernähren und versorgen können.
Arbeit für alle.
Das “Bürgergeld” würde natürlich auch an Ausländer bezahlt, oder?
Woher nehmen und nicht stehlen?
Der Gastredner könnte den Blogbesuchern schon etwas mehr Textverständnis unterstellen, das Strichmännchenvideo ist für eine bestimmte Zielgruppe, die sich wahrscheinlich sehr über das Bürgergeld freuen wird und nicht weiter darüber nachdenkt, woher das Geld überhaupt kommt, für die kommt die Milch auch aus dem Supermarkt und der Strom aus der Steckdose.
2.November 2009 at 09:28
Ja, füttert die Sozialjunkies. Sozialismus lebt vom Verteilen des Geldes anderer Leute.
2.November 2009 at 14:30
Hallo, ich habe das Video auch auf meiner Seite eingebunden. Die Informationen sind klar verständlich für jedermann. Ein spannendes Thema, was uns da 2010 mit dem solidarischen Bürgergeld erwartet.
2.November 2009 at 18:43
Nennt es Sozialhilfe, Harz IV, III, II, I oder nennt es meinetwegen Bürgergeld. Außer das nur noch ein einziges Amt zahlt, dass dann noch nicht mal feststellen kann, ob jemand zumutbare Arbeit ablehnt, konnte ich den „großen Wurf“ jetzt nicht entdecken?
Ich schlage als Erstes die Waren-Mark vor: Apfel verfällt in kurzer Zeit, Haus in langer Zeit und Geld in mittlerer Zeit -> Jeder ist bestrebt möglichst schnell in langlebige Produkte zu investieren! (Umsetzung nach Staatsbankrott in ca. 3 Jahren)
Als Zweites dann die Pacht-Rente: Land gehört allen Bürgern, der Staat verpachtet (entsprechend 99 Jahre Erbpachtvertragsregelung) das Land und die Pachteinnahmen werden auf alle Bürger gleichmäßig verteilt und ersetzen somit alle Sozialleistungen, Arbeitslosen- und Rentenversicherung! (Übergang ca. 100 Jahre, im Todesfall oder bei Aufgabe kauft der Staat die Grundstücke auf und zahlt mit der Waren-Mark aus)
Ansonsten beschränkt der Staat sich und hört auf die Bürger zu bevormunden, die Marktwirtschaft kann dann frei sein und braucht nur im wesentlichen ein paar Regeln.
Ja, ja, kein Getobe, das ist schon durchdacht, lasst mich einfach mal
2.November 2009 at 21:50
@6
„Nennt es Sozialhilfe, Harz IV, III, II, I oder nennt es meinetwegen Bürgergeld. Außer das nur noch ein einziges Amt zahlt, dass dann noch nicht mal feststellen kann, ob jemand zumutbare Arbeit ablehnt, konnte ich den „großen Wurf“ jetzt nicht entdecken?….Ansonsten beschränkt der Staat sich und hört auf die Bürger zu bevormunden, die Marktwirtschaft kann dann frei sein und braucht nur im wesentlichen ein paar Regeln.“
Wie wahr!
„Solidarisches Bürgergeld“, „Bedingungsloses Grundeinkommen“, damit kann ich nichts anfangen, da sträubt sich etwas bei mir, was tief aus meiner Erziehung und Lebenserfahrung resultiert.
Notleidenden muss gegeben werden, sie brauchen Unterstützung, wenn sie aus eigenere Kraft nicht für ihre Existenz sorgen können. Das gehört zu unserem christlichen Selbstverständnis. Subsidiarität heißt, übergeordnete gesellschaftliche Einheiten wie der Staat sollen diese Aufgabe wahrnehmen, wenn die Einzelnen oder die Familie dazu nicht in der Lage sind. Die Menschen, sie selbst und ihre kleinsten Gemeinschaftseinheiten (= Familien) dazu in die Lage zu versetzen, wenn die Umweltbedingungen dagegen stehen, kann man als Aufgabe des Staates ansehen. Aber allein über die Setzung ordnungspolitischer Rahmenbedingungen. Arbeit für alle ist in der Marktwirtschaft, im Kapitalismus, möglich – aber nicht Reichtum für alle. Auskommen ist im Sinne des Wortes durch wertschaffende Arbeit für alle möglich – aber nicht mit dem Ziel von uneingeschränktem Genuss und Sinneslust als Belohnung.
Mit dem „bedingungslosen Grundeinkommen“ oder Bürgergeld wird schon sprachlich eine Norm gesetzt, die verräterisch, ja verhängnisvoll ist. Die Botschaft: „Wir haben´s und Du bekommst es auch (auf immer und ewig?), ohne dass Du dir Gedanken machen musst. Wir anerkennen Dir ein Recht auf Faulheit. Du bist Vollkasko versichert, ohne dass Du eine Prämie begleichen musst. Das Leben ist nicht lebensgefährlich und soll auch ohne Risiken bleiben; egal wie es um Dich herum bestellt ist. Denn wir, die Dir das ermöglichen, haben alles Leben auf allen Ebenen, in allen Eventualitäten im Griff. Du bist unser (weil Bürger und Wähler) und brauchst eigentlich nichts selbst zu Deiner Existenz beitragen.“
In einer Gesellschaft, in der es ein „Bedingungsloses Grundeinkommen“ gibt, möchte ich nicht leben und ich nehme diese Ansicht auch für meine Kinder und Enkelkinder in Anspruch. Eine solche Gesellschaft halte ich für nicht überlebensfähig, allein dem Untergang ausgeliefert.
2.November 2009 at 22:10
Apologeten des Bürgergeldes (= bedingungsloses Grundeinkommen?) sind ja u.a. Herr Straubhaar und Herr Werner (DM Drogeriemärkte). beide Herren hatten beim Wirtschaftsrat schon Vorträge gehalten, ‘war ganz interessant – insbesondere der von Herrn Werner.
Z.B.:
http://www.dm-drogeriemarkt.de/dmDHomepage/generator/dmD/Homepage/Unternehmen/RedeBuchbeitraege/Bedingungsloses__Grundeinkommen/Eine__Idee__deren__Zeit__gekommen__ist.html
http://www.dm-drogeriemarkt.de/dmDHomepage/generator/dmD/Homepage/Unternehmen/RedeBuchbeitraege/Licht__ins__Dunkel/Licht__ins__Dunkel.html
2.November 2009 at 22:17
Nachtrag – für denjenigen, der den Wirtschaftsrat nicht kennt:
eine CDU-nahestehende Organisation, in der meist größere Unternehmen und freie Berufe sich zusammenfinden.
http://www.wirtschaftsrat.de
3.November 2009 at 07:55
“…ein allgemein verständlicher Text..”
ich hasse Zeichentrickfilme mit Kleinkindersprache, die den Bürgern das Verständnis eines normalen Textes absprechen. Oder ist das Filmchen, das an die Sendung mit der Maus erinnert, für eine bestimmte Zielgruppe gemacht?
4.November 2009 at 08:49
Das ist eine Idee von Wahnsinnigen. Punkt.