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Zwischenruf: Das Betreuungsgeld ist ein großer Fehler

Von guko | 31.Oktober 2009

Ein paar der Kommentatoren in diesem Blog halten unsere Kritik an dem im Koalitionsvertrag auf Drängen der CSU vereinbarten “Betreuungsgeld” für verfehlt. Teilweise machen Sie ihren Unmut über die Autoren des Blogs in zugespitzten Kommentaren Luft. Die Kritiker seien darauf hingewiesen, daß man nicht deshalb zum Sozialisten wird, wenn man auf die katastrophalen Folgen so einer Sozialleistung, z. B. in den Parallelgesellschaften der deutschen Großstädte aufmerksam macht.

Die Kanzlerin versucht durch den Vorschlag einer Gutscheinlösung den Schaden zu begrenzen, den ein Geldsegen in bestimmten Kreisen auslösen würde. Man kann hoffen, daß durch eine solche Lösung der größte Schaden der Geisterfahrt der CSU in dieser Frage abgewendet werden kann.
Ich frage mich, in welchem Land die Protagonisten des “Betreuungsgeldes” leben? Im Deutschland des Jahres 2009 offenbar nicht, denn selbst in den ländlichen Regionen Westdeutschlands verfestigen sich allerorten die migrantischen Parallelwelten. Ein “Betreuungsgeld” ist genau das Falsche, was diese Gesellschaft braucht.

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  1. Betreuungsgeld zur Unterschichtenförderung

Topics: Familie, Integration | 37 Kommentare »








37 Kommentare to “Zwischenruf: Das Betreuungsgeld ist ein großer Fehler”

  1. Berliner Kindl meint:
    31.Oktober 2009 at 00:15

    “Zwischenruf”

    Voll einverstanden!

    Bei aller Verständnis für andere Position sollten wir die Worte
    des Neuköllner OB’s Buschkowsky bedenken, daß manche
    Eltern eine Gefahr für ihre Kinder sind. Auch das ist eine
    Realität. Wir dürfen nicht länger Eltern für die Zerstörung der
    Lebenschancen ihrer Kinder auch noch belohnen.

    Das Problem ist, wie unterscheide ich die “guten” von den
    “schlechten” Eltern. Buschkowsky würde da ein holländisches
    Punktemodell bevorzugen. Meine sicher nicht fachmännische
    Überlegung ginge dahin, Eltern von Kindern mit guten
    Schulnoten das Betreuungsgeld zu gewähren und es Eltern
    deren Kinder nicht integrations- und lernfähig sind dieses
    zu verweigern.

    Kinder die offensichtlich durch die Unwillig- oder Unfähigkeit
    oder Suff ihrer Eltern weniger Lebenschancen haben, sind
    soziale Leistungen zu versagen.

    Doppelt genäht hält besser …

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  2. Berliner Kindl meint:
    31.Oktober 2009 at 00:19

    Volles Verständnis für die, die ihre Kinder nicht vom Staat erzogen haben wollen. Dahinter steckt die Vorstellung vom “mündigen Bürger”, den es aber leider in den Unterschichten oft nicht mehr gibt.

    Wir müssen einfach zur Kenntnis nehmen, daß diese heile Welt, wo Eltern sich liebevoll um ihre Kinder kümmern, stellenweise nicht mehr existiert.
    Das kann vermutlich öfter in Ausländerfamilien der Fall sein, aber auch unsere deutschen Mitbürger sind ebenso zur Verwahrlosung ihrer Kinder fähig.

    Wer Kindern aus Unterschichten-Elternhaus auch nur eine halbwegs gleiche Lebenschance einräumen will, kann schlechte Eltern nicht noch mit Erziehungsgeld belohnen. Wenn Eltern nicht in der Lage sind, für ihr Kind zu sorgen, dann muß es eben doch wohl der Staat übernehmen. Aber nicht dadurch, daß diejenigen die versagt haben, dafür noch Geld kriegen. Der Staat gibt den Kindern geringere Chancen als ein gutes Elternhaus, aber besser das, als gar nichts.

    Es gibt Dinge, die man nicht oft genug sagen kann.

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  3. Anita meint:
    31.Oktober 2009 at 01:06

    Die armen Kinder und Jugendliche haben aber alle ein Handy,komisch ,immer auf den neusten Stand.Ok,die ganz Kleinen Kinder, ausgenommen.

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  4. Bauer Gerhard meint:
    31.Oktober 2009 at 05:55

    Asoziale und verantwortungsbewusste Menschen gleich zu behandeln ist eine Unverschämtheit.

    Asoziale, Schwerverbrecher und sonstiges Geschmeiß werden immer als Rechtfertigung herangezogen wenn es darum geht den normalen Menschen ans Leder zu gehen.

    Zu den migrantischen Parallelwelten, es ist eure Partei die den Zuzug dieser Menschen fördert und zulässt. Es ist eure Partei die ihnen das Geld in den Hintern blies und bläst.
    Deutsche Steuergelder nur für Deutsche.

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  5. Karl Eduard meint:
    31.Oktober 2009 at 08:31

    Von meinen Großeltern weiß ich, daß die ihre Kinder völlig ohne Betreuungsgeld aufgezogen haben. Ist das nicht erstaunlich? Wie geht das, werden jetzt einige überrascht fragen, Kinder aufziehen, ohne Betreuungsgeld?

    Sie haben gearbeitet. Hart gearbeitet. Und zwar überall, wo sich eine Gelegenheit dazu bot, Geld zu verdienen. Ja, man mag es kaum glauben.

    Die Notwendigkeit zu Arbeiten entfällt aber, wenn man weiß, es gibt Geld auch für Nichtstun. Dann arbeitet man natürlich nicht! Das ist menschlich und wirtschaftlich vernünftig. Wozu sich plagen, wenn man auch daheim sitzen bleiben kann.

    Nun will der Staat noch mehr Geld geben fürs Nichtstun. Damit senkt er die Notwendigkeit, selbständig zu handeln weiter ab. Die, die allerdings davon Leben, Wohltaten, aus der Arbeitsleistung anderer Leute, zu verteilen, die finden das Betreuungsgeld prima, weil sie von der Abhängigkeit der Sozialleistungsjunkies leben.

    Auch das ist nur natürlich, sich wie ein Parasit zu verhalten, wenn der Staat das Parasitäre fördert. Aber irgendwann wird der Wirt tot sein und mit ihm sterben die, die von ihm abhängig sind. Tragische Sache.

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  6. Bauer Gerhard meint:
    31.Oktober 2009 at 09:00

    @Karl Eduard
    Auch ich habe Kinder ohne Betreuungsgeld großgezogen und meine Kinder tun dies auch wieder.

    Wenn aber staatlicherseits die Aufbewahrung in Kitas mit horrenden Beträgen finanziert wird und ein gesetzlicher Anspruch festgeschrieben ist, dann ist es nur recht und billig den Familien die ihrer ursprünglichen Aufgabe nachkommen auch etwas zu bezahlen. Gerecht wäre, den Betrag den die Kitaaufbewahrung kostet als Betreuungsgeld an die Familien auszubezahlen.
    So aber wird die staatliche Betreuung finanziert und gefördert.
    Ich will es noch einmal ganz deutlich sagen, deutsche Steuergelder ausschließlich für Deutsche, Asoziale, arbeitsunwillige Junkies und was sonst noch alles gibt, können von mir aus Lebensmittelkarten, Kleidergutscheine etc. bekommen. Kinder dürften in dergleichen Verhältnissen überhaupt nicht aufwachsen, da sollte man über Pflegefamilien nachdenken.

    Über alles andere kann man nur sprechen, wenn man das System grundsätzlich ändert.

    Deine und meine Großeltern mussten wahrscheinlich auch keine Lohnsteuer zahlen oder nur einen ganz geringen Betrag Einkommenssteuer, MwSt., Ökosteuer und was es noch an Ausbeutungsinstrumentarien gibt, gab es damals auch nicht.

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  7. 1000Sunny meint:
    31.Oktober 2009 at 09:02

    Und jetzt das große Angstschüren vor den Parallelwelten und Parallelgesellschaften, die sich von 150€ im Monat ein eigenes Justizsystem aufbauen. Oh mann.
    Kapiert es endlich. Fremdbetreuung ist nicht nur sozialistisch. Es ist ultrasozialistisch. Jede kommunistische Dystopie (von Aldous Huxley bis Zamyazin) hatte die Fremdbetreuung durch Schulen, Krippen und künstliche Uteri in ihrem Zentrum.
    Nur dadurch konnten alle gleich gemacht werden.
    Vielleicht sind ein paar Autoren dieses Blogs unter SPD-Zeiten zur CDU gegangen und wundern sich, warum die CDU auf einmal auf Eigenverantwortung setzt.
    Vielleicht sind aber die demographischen Auswirkungen an einem Raubbau an Familien noch nicht hinreichend bekannt und die Abwicklung dieser Republik soll über den weiteren Ausbau von Fremdbetreuung zum Abschluss gebracht werden.
    Betreuungsgeld nicht zu machen wäre ein großer Fehler – die letzten 8 Jahre Familienpolitik waren ein großer Fehler.
    Wer weiter in dieses Horn bläst muss sich bei der nächsten demographischen Umschau mal ernsthaft Gedanken über Verrat machen.

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  8. 1000Sunny meint:
    31.Oktober 2009 at 09:05

    @Karl Eduard
    Wenn Sie das *gute* Aufziehen von Kindern als Nichtstun beschreiben, ist mir nicht klar, warum es überhaupt bezahlte Lehrer und Erzieher gibt.
    Ach so, in Krippen und Schulen werden Kinder ja nicht gut aufgezogen sondern auf ein Armutsdasein vorbereitet – na das gehört wirklich bezahlt.
    Und ihre Großeltern konnten das noch machen. Allerdings hat seit dem die Steuerlast so angezogen (wir sind mittlerweile über 10% BIP für Fremdbetreuung), wie das ihre Großeltern in ihren schlimmsten Albträumen nicht zu befürchten gewagt hätten.
    Wenn kein Betreuungsgeld, dann auch kein Fremdbetreuungsgeld mehr.

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  9. Hartmut meint:
    31.Oktober 2009 at 11:54

    Ich empfehle guko:

    http://www.christa-meves.de

    http://www.familyfair.de

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  10. 1000Sunny meint:
    31.Oktober 2009 at 12:01

    Was ich interessant finde, ist dass hier total ignoriert wurde, dass schon mal 100% der Menschen in bestimmten Ländern lesen konnten. Bis der Staat die Schulen übernahm und als großer Wohltäter für die Unterschichten auftrat.
    Dass Fremdbetreuung effizient und effektiv ist, ist widerlegt.
    Dieser Artikel ist ganz ganz weit links (in Richtung Platons Philosophenstaat)

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  11. Karl Eduard meint:
    31.Oktober 2009 at 12:18

    @1000Sunny

    Erzieher und Lehrer gibt es um die Kinder etwas zu lehren. Kennst Du den Klageruf von Professor Higgins? “Kann denn die Kinder niemand lehren wie man spricht?”

    Und was Du zu den Großeltern schreibst. Die waren arm. Arm dran. Die haben aber dennoch gearbeitet. Weil es keine Unerstützung gab, weil ihnen niemand Geld in den Arsch geblasen hat, weil sie arbeiten mußten, wollten sie nicht verhungern.

    Und wer ist denn der Staat? Sunny? Der Staat sind doch auch die Politiker, die jedem Analphabeten bescheinigen, daß er lesen und schreiben kann, wegen der Lese- und Schreibgerechtigkeit. Aber Lesen und Schreiben zu lernen beginnt im Elternhaus, sunny. Im Elternhaus. Nicht der Staat ist verantwortlich, daß das Kind Idiot bleibt, wenn es einige auch gerne so hätten.

    Aber heute ernähren die, die arbeiten, die, die nicht arbeiten wollen. Und es gibt genug, die nicht arbeiten wollen, weil es ohne Arbeit genauso prima geht.

    Und das sind Drecksparasiten. Parasiten, deren Ausbreitung der Wohlfahrtsstaat befördert. Und ich meine nicht die, die nicht können, weil ihnen ein Bein fehlt, ein Auge oder das ganze Gehirn oder deren Kräfte verfallen sind. Ich rede von dem jungen, gesunden Schmarotzerpack, das nicht will, weil es nicht muß. Weil der Wohlfahrtsstaat sagt, sei eine faule, parasitäre Sau, Geld bekommst Du trotzdem.

    Die arbeitenden Menschen sind doch wohl nicht dafür da, die Beköstigung der faulen Brut zu finanzieren. Oder doch?

    Und ich meine jetzt nicht die, die sich bemühen und sich anstrengen. Ich meine das ganze linke Gesindel, daß es sich im Honigtopf gemütlich gemacht hat, den Menschen von früh bis spät füllen.

    Zufrieden?

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  12. 1000Sunny meint:
    31.Oktober 2009 at 13:04

    Doch der Staat hat den Familien das Vorrecht auf die Erziehung ihrer Kinder geraubt. Es gibt sogar mittlerweile mehrere Untersuchungen darüber, wie die Staats-Schule den Analphabetismus zur Wiedergeburt verholfen hat. Z.B. Harvey Graff – The legacies of literacy.
    Dieses ganze Gesindel, das Sie beschreiben hat die Staats-Schule erst geboren. Auch davor gab es schon Menschen, die in ihrem Leben scheiterten. Aber erst der Staat hat daraus ein Massenscheiterungsprogramm gemacht. Und die Selektion mit staatlicher Beglaubigung direkt ins Kindesalter geschoben. Und zum Spott auf alle Familien, die ihre Kinder lieben und ihnen die beste Erziehung zukommen lassen, die sie leisten konnten, hat der Staat das als Wohltat bezeichnet und die Familien in Sippenhaft für unmündig deklariert.
    Dagegen müssen wir endlich aufstehen. Nicht fremde Menschen mit Staatsdiplom und Beamtenrente sind die Lehrer unserer Kinder, sondern wir selbst, die Familien. Die wenigen, intakten, die noch übrig sind. Wenn der Staat diese nicht fördern will, dann muss er auch aufhören deren Steuergelder und Mehrwertsteuer in Fremdbetreuung zu investieren. Dann hält er sich ganz raus. Dabei gewinnen alle. Insbesondere die inkompetenten Familien müssen dann wieder kompetent werden, sie haben nämlich keine andere Wahl, wenn das Kind den ganzen Tag zu Hause ist, oder sie in die Arbeit begleitet.

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  13. 1000Sunny meint:
    31.Oktober 2009 at 13:05

    Wenn weiterhin alle Kinder von Staatsbeamten mit Unkündbarkeit ausgebildet werden, müssen wir uns nicht wundern, wenn von Generation zu Generation Eigenverantwortung schwindet und “hoffen auf den Vater Staat” anschwillt.

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  14. 1000Sunny meint:
    31.Oktober 2009 at 14:18

    Der Staat muss jedem Analphabeten das bescheinigen. Wenn er es nicht täte, dann würde das Versagen der Staats-Schule mit einem Streich ans Licht kommen.
    Und das wollen gerade alle Staaten vermeiden. Während in anderen Ländern familienbasierter Unterricht gefördert wird, um den Zusammenbruch der Schullüge abzumildern, setzt man hier weiter auf die totale Verschulung ab dem ersten Lebensjahr für alle. Deutschland wird in ein riesiges Internat verwandelt und der DDR-Traum wird noch einmal scheitern.
    Denken Sie an meine Worte, wenn sie der nächsten Schuldiskussion beiwohnen. Ausweitung um jeden Preis und Entmündigung aller Familien. Bis auch der letzte Vater und die letzte Mutter nicht mehr aufstehen um ihren Kindern etwas beizubringen.

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  15. Bauer Gerhard meint:
    31.Oktober 2009 at 15:13

    1000Sunny hat mit seinen Einwänden recht.

    Die Förderung und Verpflichtung der außerfamiliären Erziehung und Bildung ist ein grundfalsch.
    Wenn ich mir so ansehe, was da auf unsere Kinder losgelassen wird und dass die es besser können sollen als die Väter und Mütter, dann zweifle ich am Verstand dieser Verordner. Aber was soll man von einer Familienministerin die die Erziehung ihrer Kinder an fremde Leute abgab (wahrscheinlich müssen ihre Kinder um einen Termin nachsuchen wenn sie ihre Mutter sprechen wollen) und einer kinderlosen Kanzlerin anderes erwarten.
    Oft sind es auch noch Kinderlose und Selbstverwirklicherer die sich an unseren Kindern erproben oder sollte man besser sagen, vergreifen.
    Eine Mutter die 2 – 3 Kleinkinder zu betreuen hat, ist vollauf beschäftigt, eine Kitabetreuerin passt auf ca. 10 Kleinkinder auf, wenn´s gut läuft auf 5. Wie das abläuft, kann ich mir lebhaft vorstellen.

    Was soll denn mit diesen Gutscheinen, besser gesagt Schlechtscheine, gefördert werden? Raus mit der Sprache.
    Sprachunterricht für 1jährige, wie er schon angeboten wird (der glatte Wahnsinn). Meine Tochter hat sich den Käse schon mal aus der Nähe angesehen. Einfach nur lächerlich.
    Krabbelgruppen (gibt es heute schon, vollkommen kostenlos, früher nannte man das auch Kaffeekränzchen junger Mütter) oder was.

    Das Land braucht eigenverantwortliche Familien, einen Staat der sich weitestgehend aus der Erziehung und Bildung unserer Kinder heraushält, die Ernährer ausreichend Lohn um ihre Familie zu ernähren.
    Das braucht unser Land. Dann brauchen wir weder Kitas noch Betreuungsgeld und jeder ist glücklich.

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  16. kröte meint:
    31.Oktober 2009 at 15:21

    Die Gleichmacherei macht aber auch vor gar nichts halt. Dadurch wird eine Negativauslese getätigt, man muss nichts tun, um die Hand aufzuhalten. Nicht umsonst sehe ich Farbige und Araber mit großer Kinderschar, gebt ihnen noch mehr, jagt aber gleichzeitgi die dummen deutschen Frauen mit einem Kind zur Arbeit, damit sie es früh in die Krippe stecken kann. Ich verstehe das alles nicht mehr.
    Dreht das Rad der Zeit um 50 Jahre zurück, da war die Welt noch in Ordnung!!!!

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  17. Evelyn meint:
    31.Oktober 2009 at 18:26

    unehrliche Diskussion. Das Betreuungsgeld wird ,unter anderem Namen, in Ländern wie Schweden, Norwegen oder Frankreich, alles vielzitierte Vorbilder der Familienpolitik (gerade auch bei den Linken), in 2-3 fachem Umfang ausgezahlt. Es soll erst eingeführt werden, wenn ein Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz besteht. Die Frage, ob dann bestimmte Leute (2-3 würden wohl schon reichen um die Diskussion aufrecht zu erhalten) das Geld angeblich versaufen und ihre Kinder nicht in angeblich so heilsame Betreuungseinrichtungen geben ist eine Grundsatzdiskussion und nicht mal eine ehrliche. Denn in Wahrheit gibt es in KiTas Gebühren, die über 150€ liegen, weshalb dieses Betreuungsgeld dieses Argumentationspunkt allenfalls verstärken würde.

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  18. Berliner Kindl meint:
    31.Oktober 2009 at 20:37

    “unehrliche Diskussion”

    Vielleicht sollte man das Betreuungsgeld doch
    lieber umbenennen in Trinkgeld und als
    Auszahlungstelle gleich den Aldi nehmen.

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  19. 1000Sunny meint:
    31.Oktober 2009 at 21:03

    @Berliner Kindl
    Du kannst es nennen wie Du willst, dennoch hoffe ich, dass es ganz normal überwiesen wird ;) Müssen ja nicht alle den Aldi-Müll fressen. Die Idee der Fremderziehung kannst Du auch direkt in Marxens “Kommunistischem Manifest” nachlesen – wobei er nicht der erste war.

    Ansonsten kann man hier lesen, was passiert, wenn Familien die Bildung selbst in die Hand nehmen:
    http://kifaschule.wordpress.com/2009/10/31/bericht-einer-glucklichen-homeschooling-familie/

    (hoffe der Link ist OK)

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  20. 1000Sunny meint:
    31.Oktober 2009 at 21:41

    @Berliner Kindl
    Auf dieses hohle Angst schüren fallen aber nur noch die letzten Pogos rein. Die GEW-Rhetorik hatten wir lange genug. Was haben wir davon? Eine Demographie, die eher in Nekrographie umbenannt werden sollte. Und Familien, die keine mehr sind, sondern nur noch Kühlschrankgemeinschaften ohne Berührungspunkt.
    (zur Erklärung Demos=Volk, Nekros=Tod)

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  21. Berliner Kindl meint:
    31.Oktober 2009 at 22:00

    @1000Sunny

    Zunächst danke für deine Erklärung, ich freue mich immer, wenn ich dazu lernen kann.

    Meine milde Ironie war übrigens nicht auf dich gemünzt. Es gibt sehr wohl (noch) Eltern, für die ihre Kinder mehr wert sind wie Kindergeld und Herdprämie. Solltest du mit zu denen gehören, hast du meinen Respekt und meine Anerkennung.

    Leider ist es in diesem Land schon lange nicht mehr so, wie man es sich wünschen möchte. Erstaunlicherweise kommt zur Zeit der Klartext nicht von der CDU, sondern vom politischen Gegner.
    Man kann Heinz Buschkowsky, Bürgermeister in Neukölln nicht
    zum Nazi oder zum roten Linksaußen erklären, nur weil er die
    Probleme in der Stadt beim Namen nennt. Ich kann ihn nur voll
    unterstützen, da auch ich im selben Stadtteil lebe und diese
    Probleme ebenso sehe. – Und, ähh, du willst mich doch
    hoffentlich nicht zu den Roten zählen?

    Wir müssen dankbar sein, daß es Männer wie Sarrazin und Buschkowsky gibt, die nicht bereit sind, länger die Augen zu verschließen.

    http://www.youtube.com/watch?v=AoLfewTvREw

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  22. Wächter meint:
    31.Oktober 2009 at 22:48

    „Das Problem ist, wie unterscheide ich die “guten” von den “schlechten” Eltern.“

    Das ist überhaupt kein Problem. Es gab und gibt immer gute und schlechte Eltern. Wie es immer anständige und unanständige oder kriminelle Menschen gab und gibt.
    Das Problem ist, dass mit dem Verlust von Werten und den sog. Sekundärtugenden die gesellschaftlichen Probleme immer virulenter werden und unsere Gemeinschaften, die Gesellschaft und den Staat nach und nach zerstören. 
Der „Staat“, der aber gerade der Urheber dieser Misere ist, wird dann mittels „Politik“ angerufen, Lösungen zu praktizieren. Lösungen die möglichst „sozial“ und auch noch „gerecht“ sein sollen. 
Ob nun ein holländisches Punkte-Modell, eine Bildungs-, Kindergarten-, oder Verpflegungs-Gutschein-Regelung die beste Lösung darstellen könnte, ist nichts Tinnef, Plunder, Quatsch, der nicht wert ist, darüber zu diskutieren. Da wird auf angeblich wirksame Modelle in anderen Ländern hingewiesen (favorisiert sind hier skandinavische Lösungen – gelegentlich ist Frankreich die sozialpolitische Avantgarde), obschon die Probleme dort – nämlich in allen Wohlfahrtsstaaten – identisch zu unseren sind. Und alle diese Modelle oder Versuche haben nichts geändert. Die Lobby der Sozialklempner, welche von diesem „Prinzip Hoffnung“ (nach Bloch?) leben, stirbt anscheinend nie aus.
    Christa Meves hat schon vor vielen Jahren auf die verhängnisvollen Entwicklungen bei uns hingewiesen. Sie hatte und hat die Kinder im Blick, die ge- und zerstörten Familien, wie sich diese in Folge des ausufernden Sozialstaats entwickelt haben. C. Meves wurde zum materialisierten Feindbild der linken Gesellschaftsklempner.
    Es ist anscheinend zu mühsam, sich zurück zu besinnen auf das, was grundlegend ist für eine sich weiter entwickelnde Gesellschaft in Wohlstand, Sicherheit und Freiheit. Es sind die sogenannten Sekundärtugenden, welche das werthafte Zusammenleben sichern und garantieren: Ehrlichkeit, Vertrauenswürdigkeit, Verläßlichkeit, Verantwortung, Fleiß, Sparsamkeit, Fairneß, Pünktlichkeit bei Leistung und Bezahlung, Vertragstreue und – auch Nächstenliebe – anstelle von Fernstenliebe.
    Familie und Sippe sind die elementaren Selbsthilfe- und Notgemeinschaften. Das war immer so und wird (wie ein Naturgesetz) so bleiben. Das ist für mich eine unauslöschliche Gewissheit.
Ich bin überzeugt, dass das Pendel wieder in diese Richtung ausschlägt.

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  23. Bauer Gerhard meint:
    1.November 2009 at 04:54

    “…Familie und Sippe sind die elementaren Selbsthilfe- und Notgemeinschaften. Das war immer so und wird (wie ein Naturgesetz) so bleiben. Das ist für mich eine unauslöschliche Gewissheit.
Ich bin überzeugt, dass das Pendel wieder in diese Richtung ausschlägt.”

    Vollkommen richtig.
    Die kleinen Gemeinschaften sicherten und sichern das Überleben des Großen.
    In der Zeiten der finanziellen Mästung der staatlichen Maßnahmen ist geradezu Pflicht für familienbewußte Menschen sich dafür einzusetzen, dass Familien, die diesen Namen noch verdienen, wenigstens am Katzentisch mitessen dürfen.
    Grundsätzliche Änderungen sind derzeit auf Grund der Machtverhältnisse nicht durchzusetzen also nehmen wir einen Teil des Geldes um ihn für richtige Zwecke auszugeben, dann bleibt weniger Geld für Falsches.

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  24. Gerechtigkeit meint:
    1.November 2009 at 08:30

    Ich weiß ja nicht – wo manche hier leben, aber ich kann für mein Leben sprechen.

    München ist zu teuer.
    Für mich und 300.000 weitere auch..
    Wir leben auf dem Land und pendeln nach München.

    Um eine Familie zu ernähren, braucht es heute ein einhalb Einkommen. Eines alleine reicht mit Durchschnittsverdienst nicht.
    Auch viele Frauen pendeln nach München. Für Jobs, um die 1000 Euro. Abzüglich 200 Euro Fahrtkosten.

    Ein Hort müßte hier von 6h bis 19h geöffnet sein, um die Kinder unterzubringen, während die Eltern unterwegs sind. Mit dem Betreuungsgeld ist uns somit schon geholfen.

    Bleibt die Gegenfrage an alle Gegner:
    Sind sämtliche Leute, die nicht mehr als 1800 Euro netto verdienen – Millieu?

    Wozu brauchen wir Kinder, wenn wir diese nicht selbst erziehen können, weil wir z.B. mit Eigenheim selbst privat für das Alter vorsorgen?
    Während hier viel in der Republik in den Tag hineinleben und sich im Alter vom Staat aushalten lassen?

    In Bayern ticken die Uhren noch etwas anders.
    Und gerade die Bayern sind an der Demographie schuld. Während unsere Eltern noch “geworfen” haben, während die im Norden 2x pro Jahr in Urlaub flogen, tun wir das nicht mehr.

    Keine Großfamilien = die demographische Entwicklung. Ich war 1x ein Verlierer, durch die Großfamilie, ein zweites mal sicherlich nicht!

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  25. 1000Sunny meint:
    1.November 2009 at 18:23

    @Berliner Kindl
    Buschykowsky fehlt leider eine elementare Erfahrung. Er hat noch nie gesehen, was passiert, wenn man schlechten “Schul-Eltern” erlaubt ihre Kinder und deren Bildung selbst in die Hand zu nehmen – wie diese Eltern dann zu guten “Selbst-Eltern” werden.
    Nicht nur ihre Kinder lernen bei ihren eigenen Eltern mehr, als sie es in der Schule je würden. Nein, auch die Eltern sehen wie interessant doch das Leben sein kann – ohne entmündigende Staatsschule.
    Wir haben “schlechte” Eltern gesehen, die nach ein paar Monaten Homeschooling und ein paar Tipps aufgeblüht sind. Wenn Du Dein Kind selbst unterrichtest, dann musst Du nämlich zuallererst deinen Stolz und deine Ehre zurückgewinnen. Und das machst du, denn jetzt hast du die Verantwortung für ein Kind – dein Kind.
    Durch die Fremdbetreuung entmündigen wir die Eltern systematisch und da kommen dann Leute wie Buschykowski und verlangen mehr Schule. Und damit noch weniger mündige Eltern.
    Buschykowski zieht sich eine nächste Generation von hilflosen unmündigen Bürgern heran – und genau dafür sind die Staats-Fremdbetreuungen da.
    Ganz am Anfang jedes Lebens wird die Eigenverantwortung für die Bildung und das Leben selber dem Staat übertragen.
    Und somit expandiert der Wohlfahrtsstaat jede Generation weiter.
    Zusammenfassend ist Homeschooling das beste Bildungsprogramm für Kinder und Resozialisierungsprogramm für Eltern.
    Staats-Schule ist das beste Entmündigungsprogramm und dient zur Konsumentenschulung und zur Gewöhnung an einen umsorgenden Wohlfahrtsstaat.

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  26. Wächter meint:
    1.November 2009 at 18:54

    @ 25 1000Sunnny

    Ich bin kein derart “rigoroser” Anhänger des Heim- und Familienunterrichts wie Sie. Vielleicht deshalb, weil meine Frau (eine gute) Lehrerin ist. Aber Sie haben in ganz vielen Dingen recht. Deutschland braucht auch auf diesem Gebiet – wie überhaupt – eine liberale Gesetzgebung.

    Bei dem Umzug nach Hessen musste meine älteste Tochter 2 Jahre Englisch als erste Fremdsprache nachlernen, da sie mit Latein am Gymnasium begonnen hatte. Meine Frau – für die Betreuung unserer drei Kinder beurlaubt – hat im “Homeschooling” mit unserer Tochter in den großen Ferien Englisch nachgelernt. Sie hatte sofort eine Ins oder Zwei in allen schriftlichen Arbeiten. Was wohl dem staatlichen Englischlehrer nicht gefallen hatte und er verpaßte ihr eine 4 ins Zeugnis, aufgrund mündlicher Noten. Die mündlichen Noten habe er angeblich nicht dokumentieren müssen. Es hätten ja wohl durchgehend Fünfen sein müssen, was wir uns bei unserer sprachbegabten Tochter nicht vorstellen konnten. Der Herr Oberstudienrat verfuhr nach Gutdünken, Diskussion nicht gestattet; was nicht sein darf, kann nicht sein.
    Das zur Illustration des Themas.

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  27. Philipp meint:
    1.November 2009 at 19:23

    Gut. Dann machen wir das so, wie Sunny1000 sagt und schaffen die faschistisch.repressive Schulpflicht ab.

    Viele werden ihre Kinder gut erziehen, werden ihnen beibringen, was sie zum leben brauchen und endlich frei von stressigen Noten und Zwang sein.

    Nagut- dass dann auch hunderttausende Kinder gänzlich ohne Bildung bleiben, das elementare auf der Straße und durch das Fernsehen lernen -was solls. Das wars alle mal wert.

    Gabs ja auch schon früher. Und dieser Einwand, dass eine große Zahl von Kindern heute eine Gundbildung erhalten, die sie durch ihre Familie nie erhalten würden braucht gar nicht diskutiert zu werden- wer so denkt ist mindestens Sozialist!

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  28. Friedrich meint:
    1.November 2009 at 19:34

    Genau getroffen.

    Es gibt hier offensichtlich drei Arten von Befürwortern des Betreuungsgeldes

    Diejenigen, die schlechte Erfahrungen mit der Schule oder gute mit Heimerziehung gemacht haben und naiverweise glauben, dass Deutschlands Kinder heute noch die selben Eltern haben, wie vor 50 Jahren: bemüht, grundsätzlich gebildet und kinderlieb. Dass die Realität heute in Bezug auf Bildung und Migrationshintergrund ein ganz anderer ist, wird ignoriert.

    Dann haben wir die, die starke staatliche, links-grüne Eingriffe auf die Kinder fürchten. Auch diese sind im besten Falle zu naiv um zu verstehen, dass das Betreuungsgeld die Kinderzahl der Migranten erhöht oder konstant hält dass es ganz egal wird, welche Bildung die deutschen Kinder erhalten.

    Und dann gibt es noch die -euphemistisch ausgedrückt – Radikalen wie Sunny1000. Diese zetern schon seit über einem Jahr auf diesem Blog bei nahezu jedem Artikel über die Schulpflicht und beschimpfen allen ernstes jeden,der nicht dieser Meinung ist als totalitär und sozialistisch.

    Wie soll man mit Naiven und mit Radikalen diskutieren?

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  29. N-M. B meint:
    1.November 2009 at 19:42

    So ist es. Ich kann ja die Gegner staatlichen Einflusses verstehen – sie verstehen aber nicht, dass der Nutzen für Deutsche Eltern in keinem Verhältnis zum Schaden steht, der durch die Alimentierung von Großfamilien mit Migrationshintergrund entsteht.

    Und dieses blöde Gebrabbel von wegen “nur-Geld-für-deutsche-Eltern” ist völlig unsinnig – selbst die, die das fordern müssten kapieren, dass das unrealistisch ist.

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  30. 1000Sunny meint:
    1.November 2009 at 20:08

    @Philipp
    Ja, so denken alle. Aber die Erfahrung und die Geschichte lehren uns andere Dinge.
    1.) Nach einer Abschaffung der Schulpflicht werden nur die Eltern, die diese Verantwortung leisten können aus dem System ausscheiden.
    2.) Diese Zahl wird von Generation zu Generation expandieren (vielleicht auf 5% der Familien innerhalb der ersten 10 Jahre – bsp USA 30 Jahre auf 5%).
    3.) Ein Blick in die Geschichte zeigt uns, dass es z.B. in Schweden vor Einführung der Schulpflicht eine Alphabetisierungsquote von 100% gab!
    4.) Durch die heutigen didaktischen Mittel müssten wir ein immens höheres Bildungsniveau haben, als es zur Zeit der Fall ist.

    Eine Abschaffung der Schulpflicht und eine gleichzeitigen Schließung aller Schulen habe ich nicht gemeint. Es geht aber darum die Schule zurückzuführen und die Eltern und die Familien wieder Instand zu setzen. Und so könnte man politisch unterstützt vielleicht innerhalb von 40 Jahren eine postindustrielle Revolution der Bildung erreichen.

    Wichtig bei diesem Denkansatz ist, dass man nicht an einen totale Abschaffung der Lehrer denkt, sondern an eine starke Liberalisierung jenseits der Schulmauern.

    Hier kann man z.B. so ein Modell sehen, wie Familien und Lehrer ineinander greifen und unterstützen – ohne Schulgebäude:
    http://schoolofeverything.com/

    @Friedrich
    Ich zetere nicht; ich untersuche den Schulzwang. Sie zetern, weil Sie sich eine Welt in der Familien wieder Verantwortung haben nicht vorstellen können/wollen. Lieber weiter den Wohlfahrtsstaat ausbauen. Wenn sie etwas fachliches zur Diskussion interessiert, dann sehen sie sich mal die Schulausgaben der letzten 60 Jahre an und vergleichen sie diese mit dem Bildungserfolg. Das sind zwei lustige Kurven ;)

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  31. Philipp meint:
    1.November 2009 at 20:56

    Ich lasse mich jetzt mal darauf ein: welche Erfahrung ganz genau zeigt, dass, in einer mit der heutigen deutschen demographischen, sozialen und bildungsmäßig zu vergleichenden Situation das eingetreten ist, auf das Sie hoffen?

    Diese Antwort hätte ich gern, bevor hier die Diskussion fortgesetzt wird.

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  32. Ich meint:
    2.November 2009 at 05:26

    Sinnvoller wäre natürlich ein steuerlicher Freibeitrag gewesen anstatt des Betreuungsgeldes. Es sind nämlich die Steuern, die zu einer Verzerrung bei der Entscheidung führen, ob man selbst auf sein Kind aufpasst, oder arbeiten geht und für die Kinderbetreuung zahlt.

    Da wir aber in einer sozialistischen Republik leben, geht das aber nicht. Also ist das Betreuungsgeld das nächstbeste.

    Warum sollten Fehlentwicklungen in einem Teil der Unterschicht die gesamte Gesellschaft in eine immer mehr totalitäre Lebensform pressen? Es bestünde ja auch die Möglichkeit, das Betreuungsgeld einfach mit Hartz IV zu verrechnen.

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  33. 1000Sunny meint:
    2.November 2009 at 15:49

    @Philipp
    Erfahrung, die ganz genau zeigt, wie es läuft in einem Land mit der heutigen deutschen demographischen, sozialen und bildungsmäßig zu vergleichenden Situation ….
    Da gibt es nicht viele Länder :) Nehmen wir also Deutschland. Hier gibt es immer mehr Homeschooler, aus allen Schichten. Neue Mailinglisten entstehen jeden Tag. Tipps werden ausgetauscht. Auswanderungspläne geschmiedet.
    Bücher erscheinen und Publikationen kommen heraus:
    Z.B. http://www.amazon.de/Home-Education-Deutschland-Hintergr%C3%BCnde-Entwicklung/dp/3531157299/ref=sr_1_33?ie=UTF8&s=books&qid=1257172791&sr=8-33
    (von Thomas Spiegler)
    wenn man aber mal einfach bei Amazon (Deutschland) nach Homeschooling sucht, dann wird man sehen, was es mittlerweile alles gibt und wie stark dieser Trend zur familienbasierten Erziehung und Bildung expandiert.
    Hier noch Volker Ladenthin – http://www.amazon.de/Homeschooling-Tradition-Perspektive-Ralph-Fischer/dp/3899134826/ref=sr_1_14?ie=UTF8&s=books&qid=1257172693&sr=8-14

    Interessant sind auch die “Idiots Guides to Homeschooling” – also Homeschooling für Dummies. Und natürlich die Gespräche mit Eltern, die wir täglich führen.
    Aber natürlich können wir auch weiterhin alles Geld in die Fremderziehung stecken, Homeschooling hier weiter verbieten und sehen, wie alle anderen Ländern mit glücklichen Familien und gebildeten Kindern an uns vorbeiziehen. Während in unseren Schulen in den nächsten 10 Jahren der Unterricht nur noch auf Englisch stattfindet und alle verantwortungsvollen Eltern jenseits der deutschen Grenze (Belgien, Österreich, Frankreich) kleine Exil-Kolonien bilden.

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  34. 1000Sunny meint:
    2.November 2009 at 19:11

    @Ich
    Bei 20% Mehrwertsteuer kann man das ruhig als Steuerfreibetrag sehen.

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  35. Bauer Gerhard meint:
    4.November 2009 at 17:40

    “….Weit davon entfernt, Maßnahmen dagegen zu ergreifen, plant die Regierung mit der Einführung des Betreuungsgelds den Start einer weiteren Rakete in Richtung Ghettobildung und sie tut dies ganz bewußt. Die bayrische Familienministerin Haderthauer hat in einem Interview mit der WELT offen eingeräumt, das Betreuungsgeld würde den Verbleib türkischer Kinder in ihren Familien fördern und damit den Erwerb der türkischen Sprache als unangefochtener Erstsprache begünstigen. Sie hält das für gut….”
    http://www.sezession.de/8797/reichtum-leistungen-und-kopftuecher.html

    Wenn die Haderthauer das wirklich gesagt hat und dies von der CSU nicht umgehend korrigiert wurde, dann ist Schluss mit lustig.

    Deutsche Sozialleistungen nur für DEUTSCHE.

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  36. Gerald meint:
    4.November 2009 at 20:36

    Lieber Bauer Gerhard,

    in welcher Welt leben Sie?

    CDU/CSU würden sich von Ihren “rassistischen” und “ausländerfeindlichen” Forderungen distanzieren.

    Deutsche Sozialleistungen sind schon lange für alle da, und sei es für die Krankenversorgung der Großfamilie in Anatolien.

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  37. 1000Sunny meint:
    4.November 2009 at 23:07

    Ja, und die Frage: “Wer soll das Geld nicht bekommen” zerstreitet das Volk und die Politik kann am Ende nur noch selbstverwalten. Ein weiterer Schritt von der Neidgesellschaft zur komplett entmündigten Gesellschaft.
    Davor sollten wir auf der Hut sein.
    Betreuungsgeld gibt’s für gute Betreuung! So einfach ist das.

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