« Das Rot-Rot Dilemma der SPD | Home | SPD: unterwandert von Anti-Deutschen? »
Jamaika an der Saar
Von guko | 12.Oktober 2009
Wer hätte das gedacht? Die Grünen machen sich nicht zum Steigbügelhalter von Lafontaine und Maas, sondern beschließen mit Mehrheit den Weg in eine Schwarz-Gelb-Grüne Koalition. Lafontaine, der sich doch gerade erst auf das Saarland “konzentrieren” wollte und sein Mitstreiter Maas stehen wie begossen dar. Man muß den Grünen lassen: Sie sind für Überraschungen gut.
Die Grünen haben wohl nicht an die Berechenbarkeit von Lafontaines bunter Truppe geglaubt. Auch haben CDU und FDP weitgehenden Zugeständnisse bei Sachfragen und bei den Ressorts gemacht. Der Preis für den Erhalt eines Restes von Macht ist hoch für Peter Müller. Aber wahrscheinlich nicht zu hoch dafür, Lafontaine/Maas dem Saarland erspart zu haben. Denn wahrscheinlich wären die Sektierer von der “Linkspartei” kaum regierungsfähig gewesen und am Ende hätten auch die Grünen den Preis dafür zahlen müssen.
Jetzt gibt es erstmals Jamaika auf Landesebene. Die Bundesgrünen tun wenig begeistert und man wird sehen, ob Peter Müller den Laden zusammenhalten kann.
Lesen Sie auch:
Topics: Saarland | 7 Kommentare »















12.Oktober 2009 at 00:08
Den Ausschlag wird wohl Lafontains spontane Rückkehr oder (-zug?) an die Saar gegeben haben. Bei diesen Ex-WASG-Chaoten und ihrem Chef würde man hier sagen: “Wie der Herre so’s Gescherre.”
Kommentar bewerten:
0
0
[Direkt antworten]
12.Oktober 2009 at 05:51
Bei den Roten wäre wohl die Ausbeute an Ministerposten nicht so hoch gewesen. Außerdem sind die Genossen ein anderes Kaliber als die weichgespülte, untergehende Union.
Kommentar bewerten:
0
0
[Direkt antworten]
12.Oktober 2009 at 10:04
Man hätte lieber das Saarland Rot/Rot/Grün überlassen sollen, als sich den Grünen noch weiter anzunähern.
Es geht hier doch nur um reinen Machterhalt, wieso gab es in der CDU keine öffentlichen Diskussionen ob man mit so einer Partei zusammen regieren will und kann?
Das Schlimmste ist ja die Ausgangsposition, die CDU startet ja nicht mehr von da wo sie einst war und trifft sich dann praktisch wo sie heute ist in der Mitte mit den Grünen, sondern rückt noch weiter nach links als ohnehin schon.
Kommentar bewerten:
0
0
[Direkt antworten]
12.Oktober 2009 at 10:25
In Hamburg paktiert Beust mit einer Goetsch und Sager, die Stadt sieht aus wie im Urlaub, alle Nationen der Welt bekommen Asyl und werden durchgefüttert, Obdachlose sind gewöhnlich Deutsche. Was in Hamburg möglich ist, kann nun auch an der Saar möglich werden.
Kommentar bewerten:
0
0
[Direkt antworten]
13.Oktober 2009 at 10:06
@Kröte,
vergiss aber nicht, dass an dieser Situation die FDP kräftig mitgeholgen hat. Das ist ja der Witz: Gerade die FDP ist doch für offene Grenzen, wegen der billigen Arbeitskräfte! Das sollte auch der Letzte kapiert haben! Die FDP ist verantwortlich für die Politik der offenen Scheunen und Tore der 90er Jahre und warum? Richtig wegen der billigen Arbeitskräfte. Und passt Naturschutz und Konservatismus nicht besser zusammen als Liberal und Konservativ? Schlließlich ist Natur und Umweltschutz auch ein christliches Gut! Das hat mir gestern ein CDU Mitglied gesagt!
In diesem Sinne
Kommentar bewerten:
0
0
[Direkt antworten]
13.Oktober 2009 at 10:12
Als Ergänzung noch:
Siehe FDP Haltung zum EU Beitritt Türkei. Hier geht es nur um neue Märkte. Alles andere ist der Partei der sozialen Kälte doch egal! Und in Wirklichkeit ist die FDP machtgeiler als die Grünen. Schließlich wollte Westerwelle auch mal mit SChröder! Und wer schon im Big Brother Container war und mit seinem Guido mobil rumkurvte um Wähler zu fangen: Sorry, das ist mir eine Rot Grüne Koalition lieber als das! Die Leute, die FDP wählen, sind doch die, die Finanzkrise mit verursacht haben! Deren Klientel und die sollen nun die Krise meistern? Das einzige was die können ist privatisieren! In anderen Ländern wie z.B. England flucht man über die Privatisierungen der Thatcher Ära, siehe z:b. British Rail und wir machen alles nach! Unsere Stärke war die soziale Marktwirtschaft! Die Balance eben. Das wird nun ausgehöhlt! In dieser Gesellschaft gibt es keine Solidarität mehr! Ein Geschenk der FDP der 90er Jahre!Und was mich ärgert: Eine christliche Partei wie die CDU hat mitgemacht!
Kommentar bewerten:
0
0
[Direkt antworten]
14.Oktober 2009 at 00:45
Ich freue mcih auf Jamaika! Gott sei Dank bleibt mein geliebtes Saarland in guten Händen! Und wie ihr wisst ist Peter Müller und die CDU Saar schon immer etwas liberaler und grüner gewesen als andere Ministerpräsidenten und ihre Landesverbände!
Ich bin sowieso der Meinung, dass damit die CDU auch in Zukunft weiter eine Volkspartei bleibt, liberal, grün aber auch national werden muss um bei der jungen Generation mehr Gehör zu finden!
Kommentar bewerten:
0
0
[Direkt antworten]