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Wieviel Homosexuellen-Bewegung verträgt die CDU?

Von Gastredner | 28.Juli 2009

lsu_logo

Bei dem Beitritt zur CDU wird niemand nach seiner sexuellen Orientierung befragt. Deshalb ist es homosexuell orientierten Bürgern selbstverständlich unbenommen, sich in der CDU zu engagieren. Warum sollten sie nicht auch bürgerliche Werte vertreten? Wer sagt, dass alle Homosexuellen links sind oder sich bei exzessiven Nacktparaden wie dem Christopher-Street-Day entblöden müssen? Im Übrigen ist die sexuelle Orientierung ja auch Privatsache und Parteien sind nicht gerade Vereinigungen, in denen es darum geht, Bekenntnisse über die sexuelle Ausrichtung abzulegen.

Wenn sich Homosexuelle allerdings zu einer Lobby-Gruppe innerhalb einer Partei zusammenschließen, mit dem Ziel, reine Gruppeninteressen in der Partei durchzusetzen, wie zum Beispiel die völlige rechtliche Gleichstellung der Homo-Partnerschaft mit der Ehe, dann wird dieses Engagement problematisch. Genau dies ist offensichtlich das Anliegen der Gruppe -Lesben und Schwule in der Union- (LSU), die seit einigen Jahren in der CDU/CSU existiert, und die inzwischen auf beispiellose Weise von der Parteispitze hofiert wird. Bei ihrem sommerlichen Jahresempfang am 18. Juni in der Landesvertretung des Freistaates Sachsen in Berlin war in diesem Jahr erstmals CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla zu Gast und er hielt ein Grußwort, das weit über eine Höflichkeitsadresse hinausging. Er umgarnte nicht nur die LSU mit den Worten wie „Die Christlich Demokratische Union braucht die LSU“ oder „Wir sind glücklich über das Engagement der Lesben und Schwulen in der Union“ – was bei einer Vereinigung wie den „Christdemokraten für das Lebenâ“, die sich für den Schutz des ungeborenen Lebens einsetzt, völlig undenkbar waere -, Pofalla sagte der LSU sogar seine Unterstützung zu, falls es eine CDU-Untergliederung wagen sollte, der Homosexuellen-Vereinigung nicht den Raum zur Präsentation ihrer Arbeit zu geben, der ihr entspräche. Pofalla rief geradezu dazu auf, widerspenstige CDU-Mitglieder oder -Verbände beim ihm persönlich zu denunzieren, damit er sich einschalten könne. Ein solches Privileg hat bisher wohl noch keine CDU-Vereinigung.

Dass die LSU in einem nicht ganz unwichtigen Programmpunkt der CDU, nämlich der Vorrangstellung von Ehe und Familie, eine völlig konträre Position vertritt und verlangt, die CDU soll sich den Forderungen der Homo-Lobby nach völliger rechtlicher Gleichstellung der Homo-Partnerschaft mit der Ehe anschließen, darauf ging der CDU-General nicht ein. Noch auf dem Parteitag 2007 hatte die CDU ein Grundsatzprogramm beschlossen, das nach eigenen Angaben für die nächsten 15 bis 20 Jahre Orientierung geben solle. Dort hieß es. „Eine Gleichstellung (gleichgeschlechtlicher Partnerschaften) mit der Ehe zwischen Mann und Frau als Kern der Familie lehnen wir jedoch ebenso ab wie ein Adoptionsrecht  für gleichgeschlechtliche Paare.“ Angesichts der Verbeugungen der CDU-Spitze vor der LSU muss man befürchten, dass Programmatik schon viel früher angepasst wird. Gerade hat die LSU Hessen der Ablehnung des Homo-Adoptionsrechtes durch die CDU Hessen öffentlich widersprochen und damit kurz vor der Bundestagswahl den verheerenden Eindruck erweckt, die CDU sei uneins in dieser Frage.

Leider ist es nicht so, dass eine Organisation wie die LSU für das Programm der CDU innerhalb der Homosexuellen-Szene wirbt, sondern vielmehr die Forderungen der Homo-Lobby in die CDU trägt. Ähnlich verhält es sich mit anderen Minderheiten-Gruppen, die die CDU heftig umwirbt, wie türkischstämmige Bürger. Die fordern in der Regel einen EU-Beitritt der Türkei, dessen Ablehnung bisher zum „Tafelsilber“ der CDU-Programmatik gehörte. Was ist, wenn sich weitere Gruppen mit Minderheitenstatus bzw. eigener sexueller Orientierung bilden? Warum sollte nicht eine Vereinigung „Bisexuelle in der Union“ die Legalisierung bisexueller Polygamie fordern? Warum sollten die „Transsexuellen“ nicht fordern, dass ihre Minderheit bei Parteiämtern künftig vorrangig zu berücksichtigen ist? Damit würde sich eine Partei wie die CDU nicht mehr am Gemeinwohl orientieren, sondern im Chaos von Minderheiten-Gruppen versinken.

von Eckhard Nickig

Kreisvorsitzender des Ev. Arbeitskreises der CDU Lahn-Dill (EAK) und Mitglied im Ortsverbandsvorstand der CDU.

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Topics: Partei | 64 Kommentare »








64 Kommentare to “Wieviel Homosexuellen-Bewegung verträgt die CDU?”

  1. Bauer Gerhard meint:
    28.Juli 2009 at 05:35

    Der Kram gehört in das Schlafzimmer ansonsten ist der ganze Mist so unnötig wie ein Kropf.

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  2. K.P. meint:
    28.Juli 2009 at 06:52

    Hmm – die Anerkennung von Homosexuellen in der Gesellschaft ist ein Thema, mit dem sich die CDU wirklich beschäftigen sollte. Aus diesem Blogeintrag kann man ja noch einen latenten Rassismus herauslesen, da empfiehlt sich ein Blick ins Grundgesetz. Der Vergleich von Homosexualität mit Polygamie ist ebenso peinlich wie unbegründet

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  3. Ex-CDU-Mitglied meint:
    28.Juli 2009 at 06:53

    Jede linke Zeitgeistpartei muß sich auch und in besonderem Maße um schwule und lesbische Wähler bemühen.

    Die CDU macht da keine Ausnahme.

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  4. Karl Eduard meint:
    28.Juli 2009 at 07:23

    Ja, die CDU sollte gegen den latenten Rassismus gegen Homosexuelle in der Gesellschaft vorgehen, die, zum Beispiel wie Klaus Wowereit oder Volker Beck oder Guido Westerwelle wegen ihrer sexuellen Orientierung kein politisches Amt bekleiden dürfen, nicht wählen dürfen und überhaupt jeden Moment damit rechnen müssen, vom aufgebrachten Spiessermob verdroschen zu werden. Nichts ist so dringlich als jeden Bürger von der irrigen Vorstellung zu heilen, als Gott sprach, geht hin und mehret Euch, dass er da nicht homosexuelles Treiben im Sinn gehabt hat. Gerade für eine christliche Partei ist das immens wichtig, diese letzten christlichen Vorurteile abzulegen und aufzuhören andauernd Homosexuelle und Lesben zu steinigen, zu ertränken oder zu verbrennen. Immens wichtig.

    Der gleichgeschlechtlichen Vermehrung gehört die Zukunft. So wie das Klonen. Amen.

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  5. Markus meint:
    28.Juli 2009 at 07:38

    Homosexuelle sind eine Rasse ? Interessant !

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  6. Karl Eduard meint:
    28.Juli 2009 at 08:29

    Rasse hin, Rasse her, ihnen werden offensichtlich die demokratischen Grundrechte vorenthalten, weswegen sie wirklich sehr, sehr verbittert sind.

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  7. Berliner Kindl meint:
    28.Juli 2009 at 09:30

    Vor allem müßte die Bibel bei rassistischen Aussagen
    korrigiert und umgeschrieben werden.

    Die dortige Behauptung, daß Gott den Menschen als
    Mann und Frau geschaffen habe, ist unerträglich.
    Das ist unmenschlich und dadurch werden Lesben
    und Schwule aufs Schwerste diffamiert.

    Der Papst hat sich für diese rassistische Schreibweise zu
    entschuldigen, sich einen schwulen Partner zu suchen und
    die Bibel politisch korrekt neu zu schreiben.

    Es muß neu heißen:
    Gott schuf Detlev und Timm als sein Abbild, als Krönung
    seines Werkes anschließend noch Barbie und Susi.

    Amen …

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  8. Stefan meint:
    28.Juli 2009 at 10:15

    Werte!

    http://www.cdl-rlp.de

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  9. Benedikt meint:
    28.Juli 2009 at 10:31

    Der entscheidende Satz:
    “Leider ist es nicht so, dass eine Organisation wie die LSU für das Programm der CDU innerhalb der Homosexuellen-Szene wirbt, sondern vielmehr die Forderungen der Homo-Lobby in die CDU trägt. ”

    Dass die Parteispitze diese Lobbyorganisation derart hofiert, ist der eigentliche Skandal.

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  10. Pauluskopp meint:
    28.Juli 2009 at 10:36

    Noch dümmlicher geht es kaum!

    Daß der CDU-Generalsekretär bei Vereinigungen oder Gruppierungen innerhalb der Union erscheint und zu derartigen Veranstaltungen ein wohlmeinendes Grußwort spricht, ist doch wahrlich nicht ungewöhnlich. Bei einem Auftritt vor der Frauen-Union, der Jungen Union oder der Senioren-Union würde er sich wohl ähnlich ausdrücken, ebenso bei einem Besuch beim evangelischen Arbeitskreis. Daraus etwas herleiten zu wollen, ist schon ziemlich außergewöhnlich.

    Zum anderen kann man der LSU kaum zum Vorwurf machen, die Interessen ihrer Mitglieder auch innerhalb der Union zu vertreten. Ebenso machen es die gerade genannten anderen Vereinigungen, ohne daß ihnen dies schonmal irgendjemand zum Vorwurf gemacht hätte. Und bei besagten Vereinigungen kann ich ebenfalls genausowenig feststellen, daß sie es als ihre Aufgabe ansehen, die Positionen der CDU bei ihrer Zielgruppe bekannt zu machen.

    Im Grunde genommen zeugt der ganze Beitrag nur von Intoleranz, unterstrichen durch dümmlichste Polemik. Da mißt der gute Herr Nickig wohl mit unterschiedlichen Maßstäben. Ansonsten müßte er sich demnächst Grußworte mit lobenden Worten von “Parteioberen” bei Veranstaltungen des Evangelischen Arbeitskreises verbitten und es künftig unterlassen, für christliche Werte innerhalb der CDU einzutreten, wenn er dieses Recht schon der LSU abspricht.

    Und ach ja, wenn die LSU Hessen sich entgegen der CDU Hessen für das Adoptionsrechts für gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften ausgesprochen hat, dann könnte der “verheerende Eindruck” einer Uneinigkeit in der Union womöglich richtig sein”!

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  11. Karl Eduard meint:
    28.Juli 2009 at 10:46

    Dennoch muss sich die CDU dafür einsetzen, dass schwul-lesbisches Leben genauso Parkbänke und Busse benutzen darf, wie alle anderen Menschen. Das ist sie sich selber schuldig.

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  12. kritischer Blog-Betrachter meint:
    28.Juli 2009 at 10:46

    @Pauluskopp

    Herr Nickig scheint viel auf evangelikalen Seiten zu schreiben. Unter anderem bezeichnete er die LSU “als bloßer Brückenkopf der Homo-Lobby in der CDU”, sofern er dieser Herr der hier schreibt ist. So spricht der Kreisvorsitzender des Ev. Arbeitskreises der CDU Lahn-Dill. LoL.

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  13. Stefan meint:
    28.Juli 2009 at 10:57

    Schlimm, diese CSU-Frau!

    Quelle: http://www.pi-news.net/2009/07/csu-eine-gute-muckt-auf/#more-74687

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  14. Pauluskopp meint:
    28.Juli 2009 at 11:05

    Weiß zwar nicht, was die Frau Haderthauer jetzt hier verloren hat, aber die “Gute” wird mir immer sympathischer!

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  15. Pauluskopp meint:
    28.Juli 2009 at 11:10

    Achja! Reichlich belustigend finde ich geradezu die Aufregung von Herrn Nickig und derer, die ihm beipflichten, über das “Hilfsangebot” von Ronald Pofalla an die LSU bei Schwierigkeiten mit der “Mutterpartei”. Klingt ein wenig wie die Beschwerde des Diebes über das Erscheinen der Polizei :-)

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  16. kritischer Blog-Betrachter meint:
    28.Juli 2009 at 11:12

    Stefan meint:
    28.Juli 2009 at 10:15

    Werte!

    http://www.cdl-rlp.de

    Stefan meint:
    28.Juli 2009 at 10:57

    Schlimm, diese CSU-Frau!

    Geht es denn noch gut, Stefan? Gibt es – oder sollte es – im Christentum nicht so eine “auch das letzte Hemd”-Mentalität (geben), oder geht das schon über die “Werte!” hinaus? LoL.

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  17. Karl Eduard meint:
    28.Juli 2009 at 11:30

    Auf jeden Fall ein schöner Vorstoß in die unendlichen Gefilde der Beliebigkeit. Einerseits gibt es da die ministerielle Vorzeigemama mit den vielen selbstgezeugten und aufgezogenen Kinderlein, die am liebsten den Eltern die Brut wegnehmen würde, um sie in staatlichen Kindererziehungseinrichtungen zu betutteln und andererseits DAS da. Ja, wo laufen sie denn? Wo laufen sie denn hin? :D Ach ist der Rasen schön GRÜN.

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  18. Ali meint:
    28.Juli 2009 at 11:35

    Die CDU is schewul. Hab isch immä gesagt ne.

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  19. Karl Schippendraht meint:
    28.Juli 2009 at 12:43

    “… Aus diesem Blogeintrag kann man ja noch einen latenten Rassismus herauslesen..”

    Auch hier wieder ein Beispiel für das geistige Defizit linker Agitatoren.
    Der Begriff ” Rassismus ” wurde inzwischen stärker inflationiert als die Reichsmark der Weimarer Republik.

    Karl Schippendraht

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  20. CDU-Stammwähler meint:
    28.Juli 2009 at 12:54

    Finde die Grundaussage des Artikels richtig.

    ABER: Ich kenne einige Schwule, die wirklich sehr sehr konservativ sind und sich trauen, die Wahrheit zu Masseneinwanderung, Kulturpolitik und co zu sagen wo andere schon verzagt schweigen. Man sollte also differenzieren.

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  21. Pauluskopp meint:
    28.Juli 2009 at 13:00

    Was ist denn wohl die Grundaussage des Artikels?

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  22. Karl Eduard meint:
    28.Juli 2009 at 13:01

    Na, Phobie, also unbegründeten Ekel und irrationalen Abscheu sollte man bei diesem Thema wirklich nicht haben. Im Gegenteil

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  23. Ehemaliger meint:
    28.Juli 2009 at 13:11

    Ich bin aus dem Laden ausgetreten, da wußte ich noch nichts von der Schwul-Lesben-Union oder der Türken-Union.

    Da hatte ich also einen guten Riecher.

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  24. Karl Schippendraht meint:
    28.Juli 2009 at 13:16

    Ich verstehe die Grundaussage des Artikels so:

    Lesbische und schwule Ausrichtung wird toleriert und akzeptiert, aber d a r f n i c h t z u r
    P f l i c h t w e r d e n !!! Die Normalität wird nicht von einer Gesellschaftsordnung sondern von der Natur vorgegeben.

    Karl schippendraht

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  25. kritischer Blog-Betrachter meint:
    28.Juli 2009 at 13:17

    Schonmal in die Natur geschaut und gesehen, wie viele schwule Tiere (außer uns Primaten natürlich) da so rumlaufen, Schippendraht? LoL.

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  26. Bauer Gerhard meint:
    28.Juli 2009 at 13:21

    EU lässt US-Fahnder Bankdaten ausspähen
    von Eric Bonse und Peter Müller

    Die EU-Länder haben den Weg zur Aushandlung eines umstrittenen Abkommens mit den USA über den Zugriff auf europäische Bankdaten frei gemacht. In Deutschland wurde der Beschluss harsch kritisiert. Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer spricht von einem “Skandal”….
    …In Deutschland löste der Startschuss für die Verhandlungen Empörung quer durch alle Parteien aus. CSU-Chef Horst Seehofer brandmarkte die Pläne als “absolutes Unding” – und sah in dem Verhandlungsmandat einen weiteren Beleg dafür, dass die CSU-Forderung nach stärkerer Beteiligung von Bundestag und Bundesrat auf europäischer Ebene richtig sei. “Dass ein so weitreichender Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Bürger auf Ebene der Verwaltung möglich ist – ohne Beteiligung des Europaparlaments und des deutschen Bundestags – das ist ein Skandal”, so Seehofer. Deshalb fordere die CSU größere Mitspracherechte für Bundestag und Bundesrat in der Europapolitik. Die Verhandlungen über das neue Begleitgesetz zum Lissabon-Vertrag beginnen am Montag….
    http://www.handelsblatt.com/politik/international/eu-laesst-us-fahnder-bankdaten-ausspaehen;2437302

    Hier mal wieder ein echtes Problem.

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  27. Ehemaliger meint:
    28.Juli 2009 at 13:25

    Ja, ich bekenne: Ich bin homophob. Und ich wähle nicht mehr CDU.

    Wie viele Homophile gibt es, die die Union wählen?

    Was gibt es häufiger: Homophobie oder Homophilie plus Homosexualität und ähnlichem?

    Die CDU-Strategen (Herr Pofalla?) wissen ja scheinbar genau, was sie tun.

    Jetzt haben wir schon sechs türkisch-schwul-lesbische Linksparteien im Bundestag.
    Da kommt Freude auf – und die Erinnerung an die alten DDR-Blockflöten.

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  28. Karl Eduard meint:
    28.Juli 2009 at 13:35

    Ja sicher, die Natur. Ein starkes Argument.

    Die vielen schwulen Tiere und so. Dennoch gibt es keine Art, ausser den Dodovögeln vielleicht, die es so wie der europäische Mensch darauf abgesehen hat, auszusterben, durch Förderung gleichgeschlechtlicher Fortpflanzung. He, und hast Du gesehen, Tiere haben auch kein Sozialsystem, um die Aidsaffen durchzupäppeln! Na, da sollten wir uns doch ein Beispiel nehmen, an der Natur. Nicht?
    :)

    Oder doch nicht?

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  29. Pauluskopp meint:
    28.Juli 2009 at 13:53

    Das läßt ja alles tief blicken!

    @ Karl Schippendraht: Wer sagt denn, daß Homosexualität zur Pflicht werden soll? Das hab’ ich noch nichtmal von der sog. “Homo-Lobby” gehört.

    Ich frage mich, warum Toleranz offensichtlich so viel Überwindung kostet. Kann mal jemand erklären, warum man homosexuelle Partnerschaften nicht ebenso anerkennen kann wie heterosexuelle? Sicher, mit dem Nachwuchs wird es etwas schwierig. Aber das kann ja wohl kein Grund sein. Auf dem Standesamt müssen auch heterosexuelle Paare keinen Nachweis der Zeugungsfähigkeit vorlegen.

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  30. Ehemaliger meint:
    28.Juli 2009 at 14:02

    Gegenfrage: Warum sollte man “homosexuelle Partnerschaften” genauso anerkennen?

    (Mit dem grundgesetzlichen Abstandsgebot aus Art. 6 will ich gar nicht argumentieren. Welchen sachlichen Grund sollte es geben?)

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  31. Karl Eduard meint:
    28.Juli 2009 at 14:04

    @Pauluskopp

    Weil heterosexuelle Paare sich theoretisch paaren könnten und Kinder zusammen zeugen könnten, weil die Natur diese Möglichkeit vorgesehen hat. Nicht als Ausnahme von der Regel. Ja, ich weiss, das ist schwer zu begreifen. Das war aber auch der Grund, warum sich immer Männer und Frauen zu Familien zusammengeschlossen haben, um Kinder zu zeugen, die Garant dafür waren, dass es den Eltern im Alter nicht dreckig ging.

    Von dieser Sorge hat uns zum Glück der Sozialstaat befreit, dass Eltern Kinder zeugen und diese ihre Eltern im Alter unterstützen, wenn die Rente nicht reicht.

    Dummerweise muss auch der Sozialstaat finanziert werden also das Geld für diese Gleichstellung schwul-lesbischen Lebens. Da wird sich schon ein Etat finden, wie für die Windkraftlobby, den Begriff habe ich übrigens auch noch nicht gehört, die soll aber jede Menge vergünstigungen für die Windkraftanlagenbetreiber- und hersteller rausschlagen. In Form von Geld. Das natürlich auch wieder von irgendjemandem herangeschafft werden muss, vorzugsweise von denen, die nicht Windkraftanlagen herstellen oder welche betreiben.

    Also Lobbyisten gibts, man glaubt es kaum.

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  32. Bauer Gerhard meint:
    28.Juli 2009 at 14:14

    Was gibt es denn noch für sexuelle Spielarten die eine Gleichstellung, Sonderstellung oder sonstwas verlangen könnten?
    Die Schwulen nehmen sich so wichtig, im Endeffekt interessiert sich kein Schwanz für sie.

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  33. Pauluskopp meint:
    28.Juli 2009 at 14:40

    @ Ehemaliger: Weil auch in solchen Beziehungen Werte gelebt werden, die grundlegend sind für unsere Gesellschaft (Zitat CDU-Grundsatzprogramm). Und mit dem grundgesetzlichen Abstandsgebot hat das ganze sowieso nix zu tun. Das Grundgesetz verbietet die rechtliche Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe jedenfalls nicht. Besonders lesenswert: http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg64-02.html

    @ Karl Eduard: Ob ursprünglich Kinder als Altersvorsorge “erfunden” wurden, wage ich zu bezweifeln. Früher gab es zweifellos mehr Kinder. Das waren aber auch nicht alles Wunschkinder. Ansonsten wäre der “Pillenknick” nicht möglich gewesen. Es fehlten wohl auch Verhütungsmethoden. Aber das ist jetzt müßig an dieser Stelle. Was ich aber überhaupt nicht verstehe: Wieso soll die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften denn den Staat was kosten? Das ist so kostenneutral wie nur was!

    @ Bauer Gerhard: Großer Blödsinn, mit dem du deinem Namen alle Ehre machst! Es geht nicht um die Förderung sexueller Spielarten. Wenn du selbst das nicht kapierst, tut’s mir leid.

    Leute, ihr müßt euch alle mal von der Vorstellung lösen, daß es weniger Homosexuelle gäbe, wenn sie weiter diskriminiert und benachteiligt würden. Es würden auch nicht mehr Ehen geschlossen, wenn es die eingetragene Partnerschaft nicht gäbe. Die klassische Ehe kommt nämlich für Homosexuelle gar nicht in Frage. Homosexualität ist eine gesellschaftliche und biologische Realität, die zu benachteiligen es überhaupt keinen Grund gibt.

    Und noch was (insbesondere für Herrn Nickig und Gesinnnungsgenossen):

    Ich bin schwul, weil Gott mich so geschaffen hat!

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  34. Kalle meint:
    28.Juli 2009 at 14:54

    Auch die CDU kann sich der Realität nicht verschließen. Es ist Wissenschaftlich längst anerkannt, dass Homosexualität genauso wenig “krank” oder “unnormal” ist wie Heterosexualität. Ergo ist es nur zu begrüßen, dass es auch in der konservativen Volkspartei endlich Gruppen gibt, die sich nachdrücklich für die komplette Gleichstellung von homosexuell orientierten Menschen einsetzt. Denn die komplette Gleichstellung in der Gesellschaft ist noch lange nicht erreicht. Da steht noch ein Stück Arbeit vor uns. Wobei ich der Ansicht bin, dass Rot-Grün diese Aufgabe deutlich besser bewerkstelligen kann (und unter Schröder auch getan hat) als eine CDU-geführte Regierung.

    Ehe und Familie in Ehren, diese Konzepte haben sich bewährt, aber mir leuchtet nicht ein, wieso nicht Schwule und Lesben eine Ehe führen sollten oder eine Familie (mittels Adoption) gründen sollten. Dass Kinder, die in gleichgeschlichtlichen Partnerschaften aufwachsen, irgendwelche Nachteile erhalten ist wissenschaftlich widerlegt.

    In dem Artikel dagegen ist zu erkennen, dass der Autor diese Entwicklung ablehnt. Zum Glück haben die übrigen wichtigen deutschen Parteien die Realität längst erkannt.

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  35. Karl Eduard meint:
    28.Juli 2009 at 14:55

    @Pauluskopp

    Kinder wurden nicht zur Altersvorsorge erfunden, es war ihre Aufgabe und in jenen schlimmen Zeiten war es gesellschaftlicher Konsenz, dass Kinder die Eltern zu ernähren hatten. Kinder hatten ja auch zum gemeinsamen Einkommen beizutragen. Nix da mit Sport und Spiel.

    Auch deshalb die derzeitige Förderung der ursprünglichen Familie, weil Kinder, die sich um ihre Eltern kümmern, den Staat, also Alle, die Steuern zahlen, finanziell entlasten.

    Übrigens, Jeder soll nach seiner sexuellen Veranlagung glücklich werden, ich möchte aber diese aufdringliche ZUrschaustellung auf den Strassen nicht und das permanente Herumgeweine, sie würden diskriminiert, das werden sie in Deutschland ganz gewiss nicht, da waren schon andere Zeiten.

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  36. kritischer Blog-Betrachter meint:
    28.Juli 2009 at 14:56

    Wieso wurde mein Kommentar in dem ich die Position der LSU aufzeigte gelöscht?

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  37. Berliner Kindl meint:
    28.Juli 2009 at 15:36

    @kritischer Blog-Betrachter
    “Wieso wurde mein Kommentar …. gelöscht?”

    Es finde es wurde höchste Zeit, daß Stalker wie sie
    hier gelöscht werden.

    Danke Moderation.

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  38. Ehemaliger meint:
    28.Juli 2009 at 15:44

    @ Paulskopp

    1. Dieses Urteil ist ein Urteil des 1. Senats und sonst nichts. Es ist weder das Grundgesetz selbst, noch die einzigmögliche Interpretation, sondern nur eine unter vielen und damit rechtswissenschaftlich per se nicht unbedingt relevant. Weiterhin haben wir in Deutschland kein common law und keine Präzidenzurteilswirkung.
    Ich empfehle daher mal einen Blick in die Kommentare zu Art. 6 GG in den Kommentaren.

    2. Das Urteil ist in einer Entscheidung 5:3 ergangen und alle Unionsrichter haben diesen Teil nicht mitgetragen. Das ist ebenfalls ein Zeichen für die Vielfältigkeit der juristischen Ansichten.
    Fraglich ist weiterhin, in wie weit diese Aussage überhaupt urteilserheblich ist und nicht bloß ein orbiter dictum.

    3. Auf der eigentlich bedeutenden Sachebene: Werte? Wen interessiert das. Bin ich Unionsmitglied? Dieses Wertegeseiere der CDU in einer Welt, die sich den Teufel um irgendeinen Wert schert, war einer der wesentlichen Austrittsgründe für mich. Es ist das Opium für Pseudokonservative.

    4. Und ausgerechnet “Werte für die Gesellschaft”. Was für eine Begründung soll das denn sein? Es ist eine in den Raum geworfene Behauptung.
    Und welche “Gesellschaft” soll da gemeint gewesen sein?

    Wer soll denn von diesem nichtssagenden Gequatsche überzeugt werden. Ich jedenfalls nicht.

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  39. Karl Schippendraht meint:
    28.Juli 2009 at 16:27

    ” Wenn du selbst das nicht kapierst, tut’s mir leid. ”

    Grundsätzlich ist es der Wesenszug der Dummheit, daß der Dumme ja selbst nicht bemerkt daß er dumm ist. In jenem Moment aber, wo er das bemerken würde, wäre er nicht mehr dumm. Aber wer hat schon solches Glück.

    Karl Schippendraht

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  40. Karl Schippendraht meint:
    28.Juli 2009 at 17:12

    ” Kalle ”

    “…Es ist Wissenschaftlich längst anerkannt, …”

    Leute, die närrische Zeit beginnt erst wieder am 11. 11.

    Wissenschaftlich ist garnichts anerkannt sondern lediglich bei gewissen gesellschaftlichen und politischen Kreisen.

    Karl schippendraht

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  41. Kalle meint:
    28.Juli 2009 at 18:37

    Karl Schippendraht:

    Schauen sie hier:
    http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/1849740_Mutter-Mutter-Kind-Immer-mehr-Regenbogenfamilien.html

    Ich zitiere:

    “Im Auftrag des Bundesjustizministeriums hat sich nun die Universität Bamberg auf 356 Seiten mit dem Thema befasst. Demnach sind gleichgeschlechtliche Eltern genau so gute Eltern wie andere, und auch die Kinder entwickeln sich ohne Besonderheiten. Hänseleien von anderen Kindern (“Du hast ja gar keinen Papa”) stecken sie weg. Die Forscher fanden sogar heraus, dass Mädchen aus “Regenbogenfamilien” mädchenhafter erzogen werden und Jungs jungenhafter – weil die Eltern stärker auf Geschlechterrollen achten.”

    (Im übrigen brauchen sie meinen Namen nicht in Anführungszeichen schreiben.)

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  42. Ehemaliger meint:
    28.Juli 2009 at 19:04

    Ihre “Quelle” begründet nicht die behauptete Wissenschaftlichkeit, sondern stellt erst eine Behauptung auf, die wissenschaftlich zu begründen wäre.

    Die wichtigste Information haben Sie uns vorenthalten: Wie viele “Familien” wurden denn untersucht und verglichen? Nach welchen Kriterien wurden sie ausgesucht? Entspricht die Studie überhaupt den Standarts einer wissenschaftlichen Untersuchung mit statistischem Anspruch?

    Welche andere Untersuchungen bestätigt dieses Ergebnis?

    In wie weit sind die Ergebnisse erst durch Interpretation entstanden und diese durch weiterführende psychosoziale Studien erklärbar?

    Und in wie weit könnte die Auftragnehmerin von der sie finanzierenden Auftraggeberin abhängig sein? Oder sind sie genauso unabhängig, wie die Union von ihren Wahlkampfspenden?

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  43. Ehemaliger meint:
    28.Juli 2009 at 19:11

    Sehr geehrter Kalle,

    man merkt, daß Sie keine wissenschaftliche Ausbildung haben.
    Sie bemerken es sei “wissenschaftlich längst anerkannt”…

    Mit Verlaub, aber zu den Basics der wissenschaftlichen Methodik gehört es, eine Studie namentlich zu benennen und ihre Inhalte und Thesen im Konjunktiv wiederzugeben, da eine fremde Ansicht vorgetragen wird, selbst dann, wenn man sich dieser Ansicht (mit welchen Argumenten?) anschließt.

    Alles was wissenschftlich anerkannt ist, daß es eine Studie mit obigem Inhalt gibt. Ob der Inhalt zutrifft oder nicht, ist Gegenstand der wissenschaftlichen Debatte, die darum geführt wird und die Sie hier (unwissentlich) ausklammern.

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  44. Pauluskopp meint:
    28.Juli 2009 at 19:26

    @ Ehemaliger:

    Ein Urteil und “sonst nichts”, das ist schon sehr gewagt formuliert. Das Bundesverfassungsgericht ist nun mal die maßgebliche Instanz, was verfassungsgemäß ist und was nicht. Das muß sogar ich als Jurist anerkennen. Da können sich die Kommentatoren die Finger wund schreiben. Und ein “obiter dictum” war das sicher nicht. Das war doch gerade die vom Verfassungsgericht zu entscheidende Rechtsfrage, die haben sich nicht mal so nebenbei damit beschäftigt. Und auch wenn’s nur eine Mehrheitsentscheidung war, es hätten sich erstmal noch mindestens zwei Richter anders entscheiden müssen. Und wenn man sich die Minderheitenvoten der “unterlegenen” Richter zum Urteil durchliest, haben diese auch nicht alle grundsätzliche Bedenken gegen die Verfassungsmäßigkeit einer eingetragenen Lebenspartnerschaft”.

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  45. Michel meint:
    28.Juli 2009 at 20:10

    Nur mal so, haben nicht schwule einheimische Deutsche eigentlich auch noch eine Lobby hier im eigenen Lande?

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  46. Rainer Kenner meint:
    28.Juli 2009 at 20:16

    “Nur mal so, haben nicht schwule einheimische Deutsche eigentlich auch noch eine Lobby hier im eigenen Lande?”

    Deutsche haben in Deutschland keine Lobby. Als Deutscher ist man im eigenem Land nur ein Mensch 2. Klasse. Da sollte man doch eigentlich gleich die Biege machen. Können die Gutmenschen dann schauen, wer die Unterschicht dann subventioniert.

    Hoffentlich hauen noch mehr Besserverdienende ab und noch ein paar Fabrikverlagerungen ins Ausland, dann bricht hoffentlich endlich das ganze Sozialsystem richtig krass zusammen.

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  47. Kalle meint:
    28.Juli 2009 at 20:38

    @Ehemaliger: Ihren Wissenschaftseifer in Ehren, aber das halte ich für überdimensioniert in einem Blog wie diesem, in dem es nur um kurzfristigen Meinungsaustauch geht. Mir ist durchaus klar, dass man nicht kommentarlos alles übernehmen kann, was in Zeitungen als “wissenschaftlich erwiesen” angepriesen wird. Wenn allerdings ein Universitätsstudie im Auftrag des Justizministeriums durchgeführt wird dann begibt sich mein Zweifel nahe Null.

    Wenn ihnen etwas daran liegt, dann versuchen sie, mehr über die Studie in Erfahrung zu bringen und Unzulänglichkeit nachzuweisen – bisweilen werde ich erstmal einer Universitätsstudie mehr Glauben schenken als den latent homphoben Meinungen, die hier teilweise (nicht unbeidngt durch Sie) zum Ausdruck kommen.

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  48. Karl Schippendraht meint:
    29.Juli 2009 at 06:26

    ” Ehemaliger “

    ” Ihre Quelle” begründet nicht die behauptete Wissenschaftlichkeit, sondern stellt erst eine Behauptung auf, die wissenschaftlich zu begründen wäre. ”

    Genauso sehe ich das auch. Im Übrigen empfinde auch ich es als eine Diskriminierung der normalen Mehrheit wenn lesbische und schwule Minderheiten in Parteien Sonderprivilegien geniessen. Das ist auf keinen Fall Gleichberechtigung denn durch die Sonderprivilegien sind diese Gruppen ja schon wieder etwas gleicher als gleich !

    Karl Schippendraht

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  49. Maddin meint:
    30.Juli 2009 at 01:06

    Also ich hoffe einfach das die CDU sich nicht wie Parteien so oft selbst verrät. Die Homo Sache ist christlicher Erzkonservativer ethik Kram und genau durch solche Haltungen kriegen die doch Vorteile. Weil alle glauben die werden nur benachteiligt gibts ne Extrawurst……das mit dem EU Beitritt der Türkei als Beispiel fände ich hochverrat.

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  50. Zensus Lux meint:
    30.Juli 2009 at 02:44

    Es ist völlig richtig Gleichgeschlechtlichen einen gleichberechtigten Platz in dieser Gesellschaft zu ermöglichen. Besonders, wenn es um ihr gesellschaftliches Ansehen geht. Diskriminierungen finde ich diesbezüglich unhaltbar und habe es auch immer schon so betrachtet. Eine aufgeklärte Gesellschaft des 21. Jahrhunderts sollte dies wissen.

    Dennoch finde ich, dass eine rechtliche Gleichstellung aus familiär-rechtlichen Aspekten heraus problematisch bleibt. Besonders, wenn damit auch eine finanzielle Gleichschaltung stattfinden wird (u.a. steuerrechtlich relevant). Die Familie im klassischen Sinn braucht mehr denn jemals zuvor eine Sonderstellung in jeder Gesellschaft und auch unsere finanzielle Zuwendung und Schutz. Sonst wird es wohl auch zukünftig mit der Demographie, wie wir ja wieder seit heute wissen, in Deutschland schwierig. Aber woher kommt wohl zukünftig das Geld für Familien, wenn Gleichgeschlechtliche Paare auch dieselbe finanzielle, weil rechtliche Gleichstellung, Zuwendung erhalten werden. Wir haben doch ohnehin kaum noch finanzielle Resourcen und Sicherheiten bei klassischen Familiengründungen mit Kindernachwuchs.

    Deshalb sollte die Union sich ihrer ursprünglichen Kernkompetenz Familienpolitik zuwenden. Eine innerparteiliche Stärkung von gleichgeschlechtlichen Gleichstellungsforderungen, hinsichtlich finanzieller Aspekte, sehe ich deshalb kritisch. Nicht jedoch die Position von gleichgeschlechtlichen Paaren und den Respekt, den sie von uns allen verdienen. Und nicht nur, weil es Grundgesetz so zum Ausdruck kommt.

    Eine organisatorische Plattform, eben durch diese LSU, sehe ich etwas kritischer, da bei allem positiven Forderungen auch immer finanzielle Forderungen im Spiel sind. Und da sehe ich auch zukünftig keinen Spielraum für Veränderungen bei gleichgeschlechtlichen Paaren.

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  51. Schon-seit-12-Jahren-ein-Ehemaliger meint:
    31.Juli 2009 at 11:26

    Schon alleine die Tatsache, daß es in der CDU eine LSU und kein CKDF (mehr) gibt, ist mehr als nur tragisch zu nennen! Man kommt aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus und sieht schwarz für “Schwarz”… Was ist bloß aus der Union geworden?! Bin sehr gespannt, ab wann an Wahlabenden bei den “Prozentbalken” im TV schwarz durch orange ersetzt wird… Es ist schlimmer gekommen, als ich vor 12 Jahren befürchtete! Welcher Christlich-Konservative jetzt noch an der CDU festhält, bzw. dort sein Kreuz auf dem Wahlzettel macht, der wird außer weiteren Enttäuschungen von dieser Partei nichts serviert bekommen und ist letztlich selbst dran schuld… Es wird höchste Zeit für die Alternative rechts der Union!!! Man soll zwar immer positiv denken aber irgendwie erscheint es einem als stünden die Zeiger bereits auf fünf nach und nicht mehr auf fünf vor zwölf…

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  52. Bruno meint:
    31.Juli 2009 at 17:08

    Ich bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen. Und ich habe den Eindruck, bei manchen Diskutanten – den Verfasser des Eingangsartikels eingeschlossen – kann man nicht nur von einer Homophobie sprechen, sondern von einem echten Hass auf Menschen, die anders sind als sie selbst (oder sind sie vielleicht ihrer selbst nicht sicher?) vielleicht sollten sie noch einmal einen Blick ins Grundgesetz werfen:

    “Artikel 2

    (1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

    (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

    Artikel 3

    (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

    (2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

    (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.”

    Eine vollständige Rechtsangleichung wird nicht dazu führen, dass plötzlich massenweise Männer und Frauen “die Seiten wechseln”, sich als schwul oder lesbisch bezeichnen und gleichgeschlechtliche Ehen eingehen. Das wäre aber der einzige Grund, warum man Angst davor haben könnte. Da das nicht zu erwarten ist, weil man die sexuelle Orientierung nicht aus freien Stücken wechseln kann, ist nicht zu erklären, inwieweit eine rechtliche Gleichstellung homosexueller Partnerschaften Ehen etwas wegnimmt. Das finanzielle Argument ist geradezu lächerlich, denn Grundrechte stehen nicht unter Finanzierungsvorbehalt.

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  53. Ali G. meint:
    31.Juli 2009 at 18:02

    Welchen Zweck soll es haben, hier das halbe Grundgesetz einzufügen?

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  54. Ali G. meint:
    31.Juli 2009 at 18:16

    Ja, ja. Ich bin gesund homophob. (Bin ich wirklich!) Aber wie sollen etwa Art. 2 und 3 oder gar 1 GG daran irgend etwas ändern?

    Habe ich da in Staatsrecht Zwo anno darzumal nicht richtig aufgepaßt?

    Ich dachte immer, mein Staatsrechtsprof hätte gesagt, die Grundrechte schützen den Bürger vor dem Staat. Ich bin aber selbst der Bürger. Und mich kotzt es an, daß es Menschen gibt, die den Staat dazu mißbrauchen wollen, mir zu verbieten, zu sagen was ich von dieser ganzen Homophilie halte: Nichts. Es kotzt mich an.

    Da netterweise das Grundgesetz schon zitiert worden ist, kann ich ja guten Gewissens mal auf Artikel 2 Absatz 1 in seiner gängigen Auslegung als Grundrecht der allgemeinen Handlungsfreiheit, sowie auf den Artikel 5 Absatz 1 GG, das Grundrecht der Meinungsfreiheit, hinweisen.

    Jeder Mensch, der mir dieses Grundrecht verwehren will (mit ahnungslosen Hinweisen auf das Grundgesetz selbst) ist nicht nur mein erklärter persönlicher Gegner, sondern auch schlicht ein Verfassungsfeind.

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  55. Razubi meint:
    4.August 2009 at 10:21

    Nachdem mein gestriger Artikel gelöscht wurde folgt heute ein neuer:

    Ich möchte an dieser Stelle mal einen
    Leserbrief aus einem Schwulenmagazin
    zitieren. Ich habe ihn aufbewahrt, und fand
    ihn einfach gut:

    Mein lieber Papst Benedikt!
    Vielen Dank, dass sie sich so aufopfernd
    bemühen, den Menschen die Gesetze Gottes
    näher zu bringen und ihnen klar zu machen
    versuchen, dass man sich seine Religion nicht
    beliebig selber zusammen zimmern darf. Ich
    habe einiges durch ihrer Reden, Predigten und
    Veröffentlichungen gelernt, und versuche, das
    Wissen mit so vielen anderen wie möglich zu
    teilen.
    Nachdem mich beim Welt-Jugend-Tag in Köln ein
    Pilger als „Scheiß-Homo“ beleidigte,
    versuchte ich erst gar nicht, mich zu
    rechtfertigen. Denn laut Buch Moses3,
    Leviticus 18:22, handelt es sich dabei ja um
    ein schlimmes Gräuel. Was mir aber nicht ganz
    klar ist:
    Wenn ich als Wiedergutmachung am Altar einen
    Stier als Brandopfer darbiete, weiß ich, dass
    dies für den Herrn einen lieblichen Geruch
    erzeugt (Lev. 1:9). Das Problem ist meine
    Nachbarin. Sie behauptet, der Geruch sei
    nicht lieblich für sie und ihre Katze. Soll
    ich sie niederstrecken?

    Ein Bekannter würde seine pubertierenede
    Tochter am liebsten in die Sklaverei
    verkaufen, wie es in Exodus 21:7 ja auch
    erlaubt wird – und er bat mich zu vermitteln.
    Was wäre ihrer Meinung nach heute ein
    angemessener Preis für sie?

    Ich weiß, dass man mit keiner Frau in Kontakt
    treten darf, wenn sie sich im Zustand ihrer
    menstrualen Unreinheit befindet (Lev. 15:19 –
    24). Das Problem ist, woher soll ich das nur
    wissen? Ich habe die Kassiererin im
    Supermarkt danach gefragt, bevor sie mir das
    Wechselgeld in die Hand drücken wollte, aber
    sie reagierte irgendwie pikiert.

    Lev. 25:44 stellt fest, das ich Sklaven
    besitzen draf, sowohl männliche als auch
    weibliche, wenn ich sie von benachbarten
    Staaten erwerbe. Das fänd ich schon sehr
    praktisch, dann wäre meine Wohnung endlich
    mal ordentlich. Einer meiner Freunde meint,
    das würde auf Polen zutreffen, aber nicht auf
    Belgier. Wirklich? Warum darf ich keine
    Belgier besitzen?

    Ich habe einen Nachbarn, der Samstags häufig
    arbeitet, in einer Gaststätte, wie ich
    inzwischen weiß. Exodus 35:2 stellt deutlich
    fest, dass er dafür getötet werden muss.
    Aber muss ich diesen bastard wirklich selbst
    umbringen?

    Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen
    von Schalentieren, wie Muscheln oder Hummer,
    ein Gräuel darstelle (Lev. 11:10), sei es ein
    geringeres Gräuel als schwul zu sein. Ist
    Sushi essen wirklich nur ein
    Kavaliersdelikt?

    In Lev. 21:20 wird dargelegt, dass ich mich
    dem Altar Gottes nicht nähern darf, wenn
    meine Augen von einer Krankheit befallen
    sind. Ich muss zugeben, dass ich
    Kontaktlinsen trage. Muss meine Sehkraft
    perfekt sein, oder gibt es da ein wenig
    Spielraum?

    Viele meiner Kumpel lassen sich ihre Haare
    schneiden, teilweise auch an den Schläfen,
    obwohl das eindeutig durch Lev. 19:27
    verboten wird. Wie sollen sie sterben?

    Ich weiß aus Lev. 11:16-8, dass das Berühren
    der Haut eines toten Schweins mich unrein
    macht. Darf ich dennoch Fußball spiele, wenn
    ich dabei Handschuhe anziehe oder ist es nur
    im Ganzkörperlatexanzug möglich?

    Mein Ökobauer, wo ich immer frisch einkaufe,
    verstößt gegen Lev. 19:19 weil er zwei
    verschiedene Saaten auf ein und dem selben
    Feld anpflanzt. Darüber hinaus trägt seine
    Frau total hässliche Kleider, die aus zwei (!)
    verschiedenen Stoffen gemacht sind (Baumwolle
    & Polyester). Er flucht und lästert außerdem
    ständig. Ist es echt notwendig, dass wir den
    Aufwand betreiben, das komplette Dorf
    zusammen zuholen, um sie für diese Todsünde
    zu steinigen (Lev. 24:10-16)? Reicht es
    nicht, wenn wir sie in einer kleinen,
    familiären Zeremonie verbrennen, wie man es
    ja auch mit Typen macht, die mit ihren
    Schwiegermüttern schlafen? (Lev. 20:14)

    Ich weiß, dass sie sich mit diesen Dingen
    ausführlich beschäftigt haben, daher bin ich
    auch zuversichtlich, dass sie uns behilflich
    sein können.
    Und vielen Dank nochmals dafür, dass sie uns
    daran erinnert haben, dass Gottes Wort ewig
    und unabänderlich ist.

    Abschließend muss ich sagen, dass ich der
    Meinung bin, dass die Kirche / CDU und schwule
    Männer sehr gut zusammen passen würden, wenn
    sich die Kirche und die CDU zeitgleich entwickeln würde,
    wie das Leben, und da ja Gott alles
    erschaffen hat, hat er auch das “schwule
    Leben” erschaffen.

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  56. Philipp meint:
    4.August 2009 at 10:29

    Ich muss zugeben – ein sehr lustiger Brief.

    Dennoch sollte man nicht vergessen, dass der christliche Glaube als Grundlage unserer Kultur heute und seit vielen hundert Jahren ein friedliches Zusammenleben fördert und keineswegs Menschen steinigt, verbrennt oder mit Gewalt verfolgt, wie es andere Religionsanhänger in anderen Regionen durchaus tun.

    Es muss erlaubt sein, dass die Kirche oder Teile der Union bei aller Toleranz von homosexuellen gegen eine Gleichstellung mit dem Zusammenleben von Mann und Frau sind. Eine solche Meinung zu geißeln würde bedeuten, die eigene Position als unfehlbar herauszustellen ohne dabei zu beachten, dass in der Realität viele Homosexuelle gern gesehene Mitglieder der Union sind. Nur eben bei der Gleichstellung gibt es in den Augen vieler eine natürliche Grenze.

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  57. Razubi meint:
    4.August 2009 at 11:21

    Stimmt, der Brief ist lustig, birgt aber auch Wahrheiten.

    Gerade die Kirchen, nicht die christlicher Verantwortung lebenden Menschen, haben über Jahrhunderte verbrannt, gesteinigt und zu Gewalt gegen alle “Andersartigkeit” aufgerufen.
    Die Selbstmordrate schwuler jugendlichen, gerade in kirchlich-ländlichen Regionen ist weitaus höher als die der sogenannten “normalen” Jugendlichen.

    1. Homosexualität wird seitens der Kirche und ihrer Vasallen als Sünde bezeichnet. Nicht seitens des Religionsstifters.

    2. Die Definition der Institution der Familie wird seitens des Religionsstifters der Christenheit “Jesus” anders definiert als dies die Kirche und auch die CDU tut. Man sollte nur mal bei Markus nachlesen.

    3. In Deutschland herrscht folgende Rechtsauffassung: Gleiche Pflichten = Gleiche Rechte, und umgekehrt. Daraus ergeben sich leider auch Rechte, die manchen nicht passen.

    4. Welche natürlichen Grenzen gibt es in bezug auf Gleichstellung?

    5. Nach der Schöpfungslehre sind alle Menschen ein Abbild Gottes, ergo auch Schwule und Lesben, Schwarze, Juden, Mongoloide, Behinderte, etc.

    6. Nach christlichem Glauben und der Bibel ist unser Gott ein “Liebender und Verzeihender” und nicht der Gott des alten Testaments “ein Strafender”

    7. Was ist Sünde und wer vergibt sie? Die Kirche? oder der Glauben? im Katholishcen Ritus wird ja folgendes gesungen: “Christi du Lamm Gottes, der DU nimmst die Schuld der Welt”

    8. Was ist überhaupt der christliche Glauben? Gibt es ihn in allgemeiner Form überhaupt? Ist es der Glauben nach Prägung der römisch-katholischen oder der des griechisch-orthodoxen Kirche, der nach Luther oder der nach Calvin? Calvins Theorie besagt z.B. das ein Leben von Gott vorbestimmt sei und man sich in dieses zu fügen habe. Als Gott gegeben.

    9. Jetzt frage ich mich, wessen Meinung nun als unfehlbar herauszustellen ist?

    10. Ich könnte noch dutzende Punkte bringen, mache es aber aus Respekt den Lesenden gegenüber nicht.

    Jetzt bin ich mal auf Kommentare gespannt…… :-)

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  58. Karl Eduard meint:
    4.August 2009 at 12:27

    Homophobie ist wie Nationalsozialismus.

    Hab ich letztens gelesen in der Zeitung. Da war ein Artikel, in dem junge Menschen gegen Rechtsextremismus, Klimaschutz und Homophobie kämpften. Wir wissen ja alle, dass Faschismus keine Meinung ist, sondern ein Verbrechen, genausowenig, wie Homosexuelle nicht zu mögen oder gar die Erde umzubringen, mindestens aber das Klima. Und natürlich muss man gegen das unbegründete oder begründete Nichtmögen schwul-lesbischen Lebens etwas tun.

    Wie wärs, die Nichtmöger so lange in Lager einzusperren, bis sie sagen, schwullesbisches Leben, feine Sache das? Mir kommt das so vor, wie störrischen Kindern das ungeliebte Essen in den Rachen zu stopfen.

    Was mich aber am meisten irritiert, ist die Tatsache, dass sich schwul-lesbisches Leben so gebährdet, als würden die Grundrechte für es nicht gelten und das stimmt nicht. Und sag mir doch, auf welche neue evolutionäre Stufe wird es uns denn heben, das schwul-lesbische Leben? Inwieweit bringt es die Gesellschaft voran? Sorgt es für Nachwuchs?

    Zugegeben, das war jetzt nicht lustig. Trotzdem.

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  59. Rainer Kenner meint:
    4.August 2009 at 13:04

    “Inwieweit bringt es die Gesellschaft voran? Sorgt es für Nachwuchs?”

    Der Nachwuchs für die Sklaven (Deutsche) der Herrenrasse (Muslime) kommt dann aus dem Genlabor.

    “Zugegeben, das war jetzt nicht lustig. Trotzdem.”

    Das war jetzt auch nicht lustig, enspricht aber leider, außer dem Genlabor, der aktuellen Rechtssprechung. Aber vielleicht sind die Leute aus Südland auch nur ein geplantes Bauernopfer.

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  60. ProRatio81 meint:
    4.August 2009 at 13:28

    Einführung gleichgeschlechtlicher Ehen macht keinen Sinn (und daher ist es auch nur noch eine Frage der Zeit, bis es soweit ist).

    Art. 6 GG: (1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.

    Warum steht das explizit im GG? Weil unser Staat ein existentielles Interesse an heterosexuellen Lebensgemeinschaften hat. Die Ehe ist eine Subvention. Warum soll man Homosexuelle subventionieren?

    Homosexualität ist unnatürlich. Ich habe prinzipiell kein Problem mit Unnätürlichkeit. Ich habe aber ein Problem damit Unnatürlichkeit pausenlos unter die Nase gerieben zu bekommen. Ich habe ein Problem damit, wenn Minderheiten sich in eine übertriebene Opferrolle begeben, um Extrawürste zu erpressen.

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  61. Berliner Kindl meint:
    4.August 2009 at 13:50

    @Karl Eduard
    “auf welche neue evolutionäre Stufe wird es uns denn heben,
    das schwul-lesbische Leben?”

    Hetero ist out, die “neue evolutionäre Stufe” ist schwul-
    lesbisch. Sie besteht im Aussterben. Gesellschaftlicher
    Suizid ist progressiv. Die Rechte der Selbstmörder zum
    Suizid bleiben unbenommen, nur halte ich es für eine
    Frechheit, von den am Leben Hängenden aktive Beihilfe
    und das Ausrichten der Beerdigungsfeier zu verlangen.

    Wenn sie schon nicht in und mit ihren Kindern weiterleben
    wollen ist das ihre eigene Sache. Nur die Penetranz, mit der
    auch noch Wohlwollen, Fürsorge und Streicheleinheiten
    verlangt werden, das ist die Frechheit.

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  62. alivenkickn meint:
    10.August 2009 at 07:05

    Razuib du überforderst . . . vor allen Dingen den gemeinen Politiker . . .vom gemeinen Menschen ganz zu schweigen.

    Ich überleg grad ob ich um meine Rente aufzubessern nicht n “Scheuklappenladen” aufmachen sollt.

    # 60 Pro Ratio

    Der Witz mit dem GG ist gut.

    Bezogen auf die Bevölkerungszahl kommen in keinem anderen EU-Land so wenig Kinder zur Welt wie in Deutschland. Pro 1000 Einwohner wurden im letzten Jahr rechnerisch nur 8,2 Kinder geboren, in Irland waren es mehr als doppelt so viele. Und es gibt noch mehr Zahlen, die eine dramatische Entwicklung belegen. http://www.welt.de/politik/deutschland/article4248325/Deutschland-ist-bei-Geburten-EU-Schlusslicht.html

    Da sind bestimmt die Schwulen dran schuld . . .

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  63. S. Hornbach meint:
    29.August 2009 at 12:13

    Sehr geehrter Herr Nickig,

    ich biete mich gerne an, ein wenig Aufklärungsarbeit bzw. Nachhilfe in Sachen Homo-, Bi- o. Transsexualität zu leisten. In erster Linie sind aber alle, die Heterosexuellen selbstverständlich auch, Menschen. Menschen mit Meinungen und politischen Ansichten.
    Ich weiß nicht, wie viel ihre (von mir jetzt mal angenommene) Heterosexualität zu ihrer Persönlichkeit beiträgt, ob sie sich nicht vielleicht auch ein wenig über diese identifizieren und das gar nicht mal bewusst, da sie das zweifelhafte Glück hatten, nicht abseits der Norm zu lieben. Somit entgeht ihnen einiges an Hass, der durchaus auf einer Stufe mit Rassismus zu sehen ist, mit dem ‘Vorteil’, dass Homophobie gesellschaftlich stärker akzeptiert zu sein scheint. Es ist scheinbar ganz normal, Homosexuelle weiterhin ausgrenzen zu wollen, das bestätigen Sie hier, tuen zwar ‘gemäßigt’, sind es aber nicht.
    Allein der anfängliche CSD-Vergleich zeigt ihre Abscheu, die sogenannte „bisexuelle Polygamie” entschleiert ihre Ahnungslosigkeit gegenüber Sexualitäten, die irgendwo abseits Ihres Tellerrandes existieren.
    Und noch mal: Das sind Menschen. Und natürlich kann ein schwuler Mann sogenannte chrstliche Werte, Atomkraft und Frau Merkel toll finden. Eine lesbische Frau kann sich in der CDU oder auch CSU engagieren. Sich aber alles gefallen lassen, eben NICHT für seine eigenen, sehr persönlichen Belange, beispielsweise einen nicht erfüllbaren Kinderwunsch zu kämpfen, das wäre nicht nur feige, sondern auch ziemlich dumm.
    Ich hoffe, meine lesbischen, schwulen, bisexuellen, transidenten und auch heterosexuellen Freunde werden ihr Kreuzchen am 27. September nicht bei der CDU/CSU machen. Denn sobald eine LSU zwar toleriert, aber nicht unterstützt werden soll, ein ungeliebtes, leider homosexuelles Kind bleibt, hat sie dieses auch nicht verdient. Wäre ich dieses Kind, würde ich ausziehen, das Weite suchen – alle anderen Parteien sind da ja einige Schritte weiter.

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  64. POLITBLOGGER » CDU: Von Schwulen und Türken unterwandert meint:
    13.Oktober 2009 at 22:04

    [...] kleinen Parteilichtern also. Zwar sollte man nicht der Versuchung erliegen, seine Äußerungen hier zu verallgemeinern, aber die Frage, ob Nickig damit vielleicht nicht doch mehr als eine [...]

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