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Piraten und Grüne

Von Gastredner | 19.Juli 2009

grüne piraten

Mit der sogenannten “Piratenpartei” könnte einmal mehr das Phänomen einer “Ein-Themen-Partei” ein Rolle spielen. Noch läßt sich schwer abschätzen, ob es den “Piraten” gelingen wird, über die Gruppe der technik- und internetaffinen jungen Männer (Nerds) hinaus zu dringen. Die Frage wird sein, ob für genügend Wähler das Thema “Freiheit des Internets” das Hauptwahlmotiv sein wird und es den Internetaktivisten gelingen wird, ihr Thema als allgemeine Bedrohung der Freiheit zu vermitteln und gleichzeitig die offenbar linksextreme Gesinnung der Hauptaktivisten nicht in den Vordergrund treten zu lassen.

Die Entwicklung bleibt abzuwarten. Immerhin war der Anfang der Grünen nicht unähnlich. Auch sie hatten anfangs ein Thema. Unter den Gründern waren Menschen die sich ernsthaft Sorge um den Erhalt der Lebensgrundlagen machten. Nicht wenige aus einer konservativen oder christlichen Weltanschauung heraus, wie z. B. Herbert Gruhl.

Faktisch wurden die Grünen – und sind es bis heute überwiegend – aber eine von Linksextremisten wie Jürgen Trittin und Josef Fischer dominierte Partei. Sie hatten aus K- und Putzgruppenzeiten die Machttechniken, um die Idealisten, die für die Umwelt kämpften wollten, zu nützliche Idioten beim Aufbau einer weiteren Linkspartei mit Multikulti-Ideologie, Antiamerikanismus und allem was sonst noch dazu gehört zu machen. Die Grünen sind ein Menetekel, wie linke Ideologen ein Thema kaperten und eine Bewegung für ihre gesellschaftspolitischen Zwecke zu instrumentalisieren wußten.

Also alles schon mal da gewesen? Das verständliche Gefühl der jungen Generation, daß ihnen von ignoranten Politikern die Freiheit des Internets, der Kommunikation genommen werden soll, wird von den Ideologen, die offenbar bei der “Piratenpartei” die Fäden ziehen – wie damals bei den Grünen – der Umweltschutz instrumentalisiert.

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Topics: Linksextremismus, Medien | 150 Kommentare »








150 Kommentare to “Piraten und Grüne”

  1. Wechselwähler meint:
    19.Juli 2009 at 01:22

    Gibt es zu diesen Behauptungen Namen oder Beweise? Ich hatte mich nämlich fast schon entschlossen, die Piraten zu wählen.
    Viel Lob an dieses Forum – hier ist die CDU so wie sie sein sollte! Gerade auch wegen der Zensurgeschichten ist sie aber in real life für mich derzeit nicht wählbar.

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    Heiko Antwort vom Juli 19th, 2010 21:08:

    “Ich hatte mich nämlich fast schon entschlossen, die Piraten zu wählen.”

    Äh, ist das Ihr Ernst ????
    Dieser Haufen hat für das Internet eine ähnliche Bedeutung wie die NSDAP für das Judentum.

    Wer das Urheberrecht praktisch abschaffen will enteignet die Eigentümer und macht daher das Erschaffen von Dingen sinnlos.
    Ich hatte mich intensiv mit den Piraten ebschäftigt und mich mit einigen von denen unterhalten – da wird einem übel.

    Genau genommen ist das die Partei der Raubkopierer – mehr ist das nicht.

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  2. pavel meint:
    19.Juli 2009 at 03:28

    Ich weiss nicht, ob ich lachen, weinen oder mich nur einfach wundern soll. Gestern noch Naziprobleme, heute Linksextremisten? Ob das an den vielen Bayern in der Partei liegt?

    Nein, im Ernst, ich würde einfach mal raten, mit ein paar Piraten zu reden. Die Treffen sind fast überall, und die meisten Piraten sind offene, neugierige und ganz unpolitisch direkte Menschen.

    Und sie sind vor allem nicht blöd.

    Machttechniken aus K- und Putzgruppenzeiten? Klingt ja spannend. Hat die CDU so was auch? Gibt dafür irgend wo eine Anleitung? Am besten im Internet!?

    Sonst kommen am Ende noch die fähigsten Leute an die Spitze. Das wäre gar nicht gut für die CDU.

    P.S. Ich bin Pirat.

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    Heiko Antwort vom Juli 19th, 2010 23:11:

    “Nein, im Ernst, ich würde einfach mal raten, mit ein paar Piraten zu reden.”

    Das habe ich getan und das Ergebnis was schockierend. Wie ich schon schrieb, wer das Urheberrecht antastet ist verrückt und lähmt sämtliche kommerziellen Anbieter.
    Da er klärte mir einer das er fließig Bücher aus der Bücherei einscannt und kostenlos ins Internet stellt damit sich jeder bilden kann.
    Wie kann nun nur so doof sein ???
    Das Herstellen eines guten Lehrbuches ist doch auch mit einem ökonomischen Aufwand verbunden und der muß durch den Verkauf des Buches herreinkommen Plus einem Gewinn. Wenn man aber dieses Buch raubkopiert und ins Netz stellt, warum sollte man dann es noch kaufen ?
    So bekommt der Schriftsteller kein Geld und hat kein Interesse weitere Lehrbücher zu schreiben.
    Und was ist das Ergebnis ? Die Herstellung von Lehrbüchern wäre ökonomisch sinnlos, also macht es kaum einer mehr und damit kann sich gar keiner mehr weiterbilden – weder der Reich noch der Arme.

    “Und sie sind vor allem nicht blöd.”

    Oh doch. Sogar sehr. Wie alle Extremisten.

    PS: Schon der Name “Pirat” läßt nicht Gutes erahnen. Piraten rauben, klauen, kapern und sind kriminell. Schluß mit der Bande !

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  3. Anita meint:
    19.Juli 2009 at 06:22

    Komisch,wenn man aber die Piraten fragt wie sie dazu stehen,warum Zypries die Internetzensur für Islam-kritiker und Politik-kritiker sperren lassen will,da sagen die “Piraten”nichts dazu.Warum nicht???Haben sie Angst das sie in die rechte Ecke von den Linksextremen wie die SPD,Grünen und Linken gestellt wird?Oder warum geben sie ihre Meinung und Gründe nicht an??Das gehört auch zu einer Partei dazu!

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  4. Bauer Gerhard meint:
    19.Juli 2009 at 06:29

    Die Grünen waren keine Einthemenpartei. Bei den Grünen waren von Anfang verschiedenste politische Richtungen angesiedelt und diese wurden auch vertreten. Das ging von grün (Umwelt), weiter zu Pazifisten, weiter zu militanten “Pazifisten”, weiter zu lila (sexuelle Freiheiten auch für Pädophile) etc.. Sie waren ein Sammelbecken für politische Randgruppen und -meinungen.
    Gewalttätige Proteste gegen AKWs, Nato-Doppelbeschluss waren von Anfang an Bestandteil dieser Partei.
    Der, auch von der DDR, finanzierte und organisierte Kampf (siehe Memoiren des Genossen Mischa Wolf)gegen den Nato-Doppelbeschluss im Rahmen der sog. Friedensbewegung war mit ein Hauptbestandteil des politischen Kampfes dieser deutschland- und freiheitsfeindlichen Partei.

    Wer sind diese Ideologen bei den Piraten? Namen, Fakten etc.. Alles andere ist Schall und Rauch.

    Mich stört schon der Name “Piraten”. Piraten waren Gesetzlose, Mörder (auch in staatlichem Auftrag, durch sie entstand der Reichtum Englands), auch andere Staaten bauten auf die Piraterie. Sie redeten damals von den freien Weltmeeren und beanspruchten dort zugleich die Macht.
    Piraten wollen an das Eigentum anderer Leute, in diesem Fall das geistige Eigentum, das in unserer Zeit durchaus zu materiellem Eigentum werden kann. Enteignung durch die Hintertür, hört sich vordergründig vielleicht gut an, ist und bleibt aber Enteignung.
    Sollte etwa der Diebstahl des Blatt Papiers bestraft werden, die Idee etc. die darauf geschrieben steht und gestohlen wird, sollte dagegen straffrei sein?

    Für mich sind die Piraten Sozialisten (nicht im marxistischen oder politischen Sinne, sondern im Wortsinne), sie treten für Allgemeingültigkeit, Unteilbarkeit etc. für alle Menschen ein. Sie berufen sich auf die Vereinten Nationen, eine Institution die weder demokratisch legitimiert ist, noch durch den Willen der Menschen dieser Erde geschaffen wurde. Was dort beschlossen wird/wurde ist für alle Menschen gültig und hat auch für alle Menschen zu gelten. Mit Freiheit hat das nichts zu tun. Wenn schon etwas für alle Menschen gelten soll, kann es nichts mit Freiheit zu tun haben. Menschen die frei sind, haben das Recht zu wählen wie sie leben wollen. Auch wenn sie sich für ein Modell entscheiden, dass den sog. freien Modellen mancher “Freiheitlicher” widerspricht.

    Die Anbeter des Internationalismus´ sind nicht mit der Gleichmacherei innerhalb eines Volkes zufrieden, nein, sie wollen die Völker gleichmachen, gleichschalten. Im Gleichschritt Marsch, auch wenn der Gleichschritt ein Ungleichschritt ist, verordnet ist verordnet.

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  5. Bauer Gerhard meint:
    19.Juli 2009 at 06:34

    @Anita
    Ganz soweit geht die Freiheit bei den Piraten auch nicht. Jüngst musste sich ein Mitglied und Funktionär der Piraten öffentlich selbst kritisieren und von seiner Meinung zurücktreten. Er hat sich erlaubt die gesetzlich verordnete Wahrheit der BRD anzuzweifeln oder zumindest hat er sich zweifelhaft ausgedrückt.
    Ich habe mir auf der Piratenseite seine Erklärung durchgelesen, die durch die Funktionäre der Piraten, den Piratenkapitänen, erzwungen wurde. So etwas kenne ich auch von den öffentlichen Zurschaustellungen während der Kulturrevolution in der VR China. Einfach nur erbärmlich.

    Die Freiheit stößt auch bei den Piraten sehr schnell an die Grenzen “ihrer” Freiheit bzw. dessen was sie als Freiheit definieren.

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    Heiko Antwort vom Juli 19th, 2010 23:15:

    Klar. Piraten sind Räuber und Kriminelle. Ob im Mittelalter oder heute als Seeräuber oder im Internet als Raubkopierer.
    Der Name ist sehr passend gewählt. Zumindest in der Hinsicht sind sie ehrlich !

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  6. Ulli meint:
    19.Juli 2009 at 07:32

    Ich denke genau so wie Bauer Gerhard über diese Piratenpartei. Hier geht es wieder einmal nur um Ideologien, nicht um die eigentlichen Probleme des Volkes.

    Mit keinem Wort sagen sie, daß sie Deutschland und den Deutschen dienen wollen, uns helfen wollen. Es geht immer nur um Eigentumsverschiebungen, den Umbau der Gesellschaftsordnung. Piraten haben wir auch so schon genügend in unserer Heimat, da brauchen wir nicht noch die selbstgewählten. Seit ich die Grünen richtig kennen gelernt habe und die PDS als das sehe, was sie in Wirklichkeit sind, weiß ich was ich von den Piraten zu erwarten habe. Ich habe keine Lust mehr von einem Schlammassel in das andere zu geraten, ich wähle nur noch eine Partei, die dem Deutschen Volke dient, jawohl, dient. Alles andere, kannst du vergessen und ist verschwendete Zeit, Zeit die wir nicht mehr haben.

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  7. Robert Lemos meint:
    19.Juli 2009 at 08:07

    @Anita:
    Zumindest der Pirat der gerade hier am PC sitzt hat dich inhaltlich nicht verstanden.
    “Komisch,wenn man aber die Piraten fragt wie sie dazu stehen,warum Zypries die Internetzensur für Islam-kritiker und Politik-kritiker sperren lassen will,”
    Zypries sperrt die Internetzensur für Islam-Kritiker?

    @ Bauer Gerhard:
    Die Piratenpartei denkt nicht im staubigen “links-rechts”-Schema. Wir haben gemeinsame Ziele und solang diese Ziele nicht von Extremisten misbraucht werden ist es absolut egal, ob mein Parteikollege eher auf der konservativen Seite steht, oder alternativ ist.

    @Ulli:
    Deutschland und den Deutschen dienen? In welcher Zeit leben Sie? Ich sehe es als selbstverständlich, dass eine deutsche Partei zumindest in Deutschland für die Deutschen arbeitet.

    Die CDU ist, wenn man sich auf die Themenlage der Piraten konzentriert, ausschließlich für weniger Freiheit, für Kontrolle, für Zensur. Ganz so ist das hoffentlich nicht, das möchte ich ihr auch nicht unterstellen, aber genau so wenig ist die Piratenüartei für “Eigentumsverschiebung”.

    Die Piratenpartei setzt sich dafür ein, dass Wissen, Informationen, Kultur und künstlerische Werke für jeden (nicht-kommerziell) zugänglich sind. Dabei passiert keine Eigentumsverschiebung sondern eine Eigentumserweiterung.

    Du redest von einer Partei, die dem deutschen Volke diene. Die Piratenpartei ist so eine Partei.

    MfG

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  8. Bauer Gerhard meint:
    19.Juli 2009 at 08:08

    @Ulli
    Ich habe gegen all diese Menschheitsbeglücker etwas.
    “Rauchen ist ungesund, ich rauche deshalb nicht, keiner soll/darf rauchen.”
    Es ist immer das gleiche Lied. Die eigenen “Wohltaten” allgemein verbindlich machen wollen. Wenn sie sich in Staat und Behörden festgesetzt haben, werden sie zur echten Gefahr für die Freiheit. Nur in Verbindung mit staatlicher Macht und staatlichem Einfluss können sie auf die Menschen einwirken. Andernfalls sind sie nur geifernder Pöbel.

    Es sind die Diktatoren, egal ob als einzelne oder als Gruppe, die in unterschiedlichem Gewand, Wohltaten oder was sie dafür halten für alle bringen wollen. Daran kann man sie deutlich erkennen.

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  9. Bauer Gerhard meint:
    19.Juli 2009 at 08:29

    @Robert Lemos
    Wer entscheidet denn, wer oder was extrem oder extremistisch ist? Etwa die Mehrheit, die Masse?

    Es geht um konforme oder nicht konforme Meinungen. Die Meinungsfreiheit einzuschränken ist eine Untat oder Verbrechen (wie immer man es bezeichnen oder sehen will). Eine Partei die sich die Meinungsfreiheit auf die Fahnen schreibt und diese dann selbst auch in den eigenen Reihen noch bekämpft, ist bestenfalls eine Farce.
    Zur Meinungsfreiheit gehört auch bzw. zum Kampf für diese, dass man eine Meinung nicht akzeptieren muss und trotzdem für das Recht eintritt diese Meinung, die nicht die eigene ist, sagen zu dürfen. Die Gesetzeswidrigkeit einer Meinung kann nicht der Maßstab sein.
    Was ist schon eine gesetzeswidrige Meinung?, 33-45 waren viele Meinungen gesetzeswidrig ebenso von 45 – 89 in der DDR oder in vielen anderen Ländern in denen heute noch Meinungen verfolgt werden, darunter auch die BRD. Leute die ihre Meinungen aussprachen wurden/werden verfolgt, eingesperrt, gefoltert und getötet.

    Die Verurteilung findet dann auch vor Gerichten statt, wurde gegen diesen Funktionär der Piratenpartei Anklage wegen Volksverhetzung oder ähnlichem erhoben, davon habe ich auf der Netzseite der Piraten nichts gelesen. Die Piraten haben also ohne Verurteilung durch ein Gericht der BRD einem Mitglied untersagt, sich in eigenen Worten privat zu einem Thema zu äußern.
    MEINUNGSFREIHEIT?

    Sog. “Extremisten” werden von allen Machthabern bekämpft, die VR China bekämpft “Extremisten”, die USA, die SU, die BRD, der Iran und wie sie alle heißen. Auch die Piraten bekämpfen Extremisten in den eigenen Reihen. Ihr reiht euch in Reih und Glied der Extremismusbekämpfer ein.

    Wieso dürfen extreme Menschen ihre Ziele nicht formulieren? Oft genug sind es extreme Lösungen, Handlungen etc. die etwas bewegen. Das ist keine Wertigkeit, ebenso wie nichtextremes Handeln.

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    Heiko Antwort vom Juli 19th, 2010 23:20:

    “Wer entscheidet denn, wer oder was extrem oder extremistisch ist? Etwa die Mehrheit, die Masse?”

    Das ist immer sehr relativ.

    Wenn man zu DDR-Zeiten die Einführung der Marktwirtschaft und freie Wahlen gefordert hätte – kein staatlicher Leiter in der DDR hätte das gelobt. Man wäre mit sehr großer Wahrscheinlichkeit als Konterrevolutionär verhaftet worden.
    Aber genau diese Werte sind heute das Grundfundament unserer Gesellschaft.
    Man kann daraus folgern dass Forderungen, auch wenn sie heute radikal erscheinen, morgen Normalität sein können. In der Geschichte war dies schon sehr oft so.

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  10. Bauer Gerhard meint:
    19.Juli 2009 at 08:50

    Diese Piratenfunktionär soll nur ausgeschlossen werden, ich habe mir mal dessen politischen Ziele angeschaut. Ich muss sagen, ich bin überrascht was für Wirrköpfe in dieser Partei in Amt und Würden gelangen.
    Ein Beispiel:

    “Richter-Bumerang-Strafe im Falle unschuldiger Verurteilung

    Richter müssen primär eines tun: GEWISSENHAFT arbeiten. Jedes einzelne Fehlurteil, jeder falsche Beschluß, der einen Unschuldigen trifft ist ein Verbrechen. Es gibt im Strafsystem einen extrem wichtigen Grundsatz: Im Zweifel FÜR den Angeklagten.

    Daher mein Forderung: Stellt sich nach einer Verurteilung die Unschuld des Täters heraus, ob durch ein Berufungsverfahren oder weil zwischenzeitlich neue Beweise aufgetaucht sind, die die Unschuld beweisen, so wird der verurteilende Richter mit dem doppelten der Strafe bestraft, die er in seinem Urteil ausgesprochen hat. Hat er die Strafe zur Bewährung ausgesetzt, so wird auch die ihn treffende Strafe zu Bewährung mit gleicher Bewährungsfrist ausgesetzt, selbst wenn durch die Verdopplung des Strafmaßes die 2-Jahres-Grenze überschritten wird. ….”

    D. h. der Richter soll auch dann zur doppelten Strafe verurteilt werden, wenn gegenwärtig alle Beweise für die Verurteilung sprechen und der Richter dann auch nach dem Gesetz verpflichtet ist den Täter zu verurteilen. Nach den Vorstellungen dieses Herrn, würde sich kein Richter mehr wagen eine Verurteilung auszusprechen, denn es könnten ja neue Beweise auftauchen die die Unschuld des Angeklagten beweisen könnten.

    Ich denke ernsthaft darf sich mit dieser Partei niemand beschäftigen, sonst bekommt sie fast keine Stimmen. Wer auf die oberflächlichen Aussagen reinfällt, mag sie wählen. Was er für seine Stimme dann bekommt wird er eines Tages mit erschrecken feststellen.

    Noch ein Beispiel:
    ” Berufsverbot

    Einmal als Abgeordneter eines Bundeslandes oder Landtages ins Amt gewählt, ohne vor dem ersten Zusammentritt des entsprechenden Tages zurückgetreten zu sein, verliert der Abgeordnete auf Lebenszeit jedes Berufsausübrungsrecht (die Tätigkeit als Abgeordneter zählt in diesem Sinne nicht als Berufsausübrung). Ziel ist es, die Unabhängigkeit der Abgeordneten dadurch zu gewährleisten, daß diese Politiker nicht im Anschluß an ihre politische Karriere quasi als Belohnung für ihre Lobby-freundlichen Gesetze noch in einem Unternehmen eine hohe Vorstands oder Aufsichtsratsposition erhalten. Im Gegenzug erhalten sie aber – unabhängig von ihrer Zeit als Abgeordneter – auf Lebenszeit ihre Bezüge….”

    Das würde diesen Herren so passen, 3 Monate im Parlament und danach lebenslang Bezüge vom Steuerzahler kassieren.

    Weiter mag ich mich mit dieser obskuren Partei nicht mehr befassen, da ist mir die Zeit zu schade dafür.

    Ein Tipp, einfach links, rechts oder mittig liegen lassen, die verschwinden ganz von selbst wieder in der Versenkung.

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  11. Andreas meint:
    19.Juli 2009 at 09:07

    @Bauer Gerhard: Das ist deren Bauernfängerei. Das ganze ist hier noch um einiges Stärker ausgeprägt als bei den Linken, zB. mit ihrer Reichensteuer. Die Forderungen der Piraten hat schon fast so etwas wie “Steuerbefreiung für alle”. Das sieht man vorallem bei ihren Vorstellungen von Urheber und Patentgesetzen. Da frag ich mich auch, wie sich es die Piraten vorstellen. Soll in Zukunft die Wirtschaft von der Gutmütigkeit der Menschen und von Spenden leben (wie es auch bei vielen Open Source Projekten ist)? Ich will den gar nicht mal immer etwas böses unterstellen, teilweise denke ich, ein Teil davon glaubt wirklich daran, aber wenn man “Regeln des Internets” auf die echte Welt umsetzen will, dann müssen sie sich wenigstens anhören, dass sie unter Realitätsverlust leiden. Auch hier übertoppen sie alles, was man von den Linken kennt.
    Aber vergleiche über Grüne finde ich eher unpassend. Die Grünen waren zwar zu Anfang eine Protestpartei, hatten aber von Anfang an schon ein weites Programm. Das sieht man bei den Piraten keines wegs.

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  12. Pirat meint:
    19.Juli 2009 at 09:34

    Wenn Fischer und Trittin Linksextremisten sind, sind dann Koch, Merkel und Schäuble nicht Rechtsextremisten?

    Und den Piraten geht es gar nicht um die Abschaffung des Urheberrechts, wie oft von Rechts propagiert, sondern um dessen Reform.
    Das Urheberrecht wie es jetzt ist, passt einfach nicht in das digitale Zeitalter.

    Und im Übrigen gibt es viele Firmen, die mit Opensource Geld verdienen und sich keines Wegs nur mit Spenden finanzieren.

    Ein Beispiel ist Novell, dessen Linux-Sparte (Für CDUler: Linux ist ein freies Betriebssystem), den größten Gewinn aller Sparten abwirft.
    Andere Beispiele sind Red Hat, Oracle und IBM.
    Darüber hinaus verdienen viele kleinere und Mittlere Firmen Geld mit Opensource (u.a. auch mit und dank Linux).

    Mir ist bekannt, dass sich CDUler vom Internet weniger als unter einer Kuh vorstellen können.
    Anders kann man es sich auch nicht erklären, dass so viele dieses sog. “Zugangserschwernisgesetz” gut finden.

    Wer sich ein bisschen mit der Thematik auskennt, weiß dass diese Sperren leicht zu umgehen sind – schlimmer noch: Die Sperrlisten lassen sich recht einfach rekonstruieren – Und da können die Provider verschlüsseln so viel sie wollen.

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  13. Pirat meint:
    19.Juli 2009 at 09:50

    “Menschheitsbeglücker” gibt es doch hauptsächlich in der CDU.
    Wie war das noch gleich mit der Verbotsdebatte der bösen bösen Computerspiele?
    Ist es nicht die CDU, die allen Menschen (auch den Atheisten) ihre achso christlichen Wertvorstellungen aufzwingen will und dabei auch gerne mit Kreationisten (den schlimmsten Extremisten überhaupt) ins Bett geht?

    Komisch ist allerdings, dass sich gerade CDU und CSU gut auf Bauernfängerei und das Fischen in braunen Sümpfen verstehen.

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  14. Anita meint:
    19.Juli 2009 at 09:50

    Also doch Grünen-Anhänger ,diese Piratenpartei.Vielleicht solltet ihr erst mal raus finden wo ihr steht und für was.Ich als Bürgerin möchte mich informieren für wenn ich meine Stimme abgebe.

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  15. Pirat meint:
    19.Juli 2009 at 10:02

    Um den Sinngehalt eines Blogposts anzuzweifeln, der Trittin und Fischer als Linksextremisten anprangert, muss man kein Grünen-Anhänger sein.

    Ich bin jedenfalls kein Grünen-Anhänger und halte auch nichts von allgemeinen Tempolimits.

    OK, für manche CDUler ist halt alles Linksextrem, was nicht rechts von der Mitte steht.

    Aber man merkt: Die CDU wird älter und älter stirbt so langsam aber sicher aus. Und das ist auch gut so!

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  16. Robert Lemos meint:
    19.Juli 2009 at 10:08

    Ich sage wtf, lol und n1 Pirat.
    Gz zu dieser Ownage.

    cYa und hf xD

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  17. Lisa meint:
    19.Juli 2009 at 10:11

    Die Piratenpartei ist eigentlich überflüssig. Die entscheidenden Positionen vertritt die Linke genauso.
    Aber wenn sie der CDU stimmen kostet, schadet das zunächst mal nicht. ^^

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  18. Ulli meint:
    19.Juli 2009 at 10:12

    @Lisa

    Klatschtst Du wieder alles in einen Topf.

    Die wenigsten CDU-mitglieder sind Amigos und schaffen ihre Gewinne nach Lichtenstein. Ist dir schon mal die Idee gekommen, daß der Joschka schon immer so gewesen sein könnte, wie er sich uns heute vorstellt? Der war nämlich immer ein Leidender, leidet heute noch unter Minderwertigkeitsgefühlen, er wollte schon immer die Macht und das Geld, so wie die meisten Menschen. Sein Kumpel Jürgen und auch der rote Dani, sind da so ähnlich veranlagt. Es mag in rechten Parteien viel Geldgeile geben aber glaube mir, bei den Linken gibt es mindestens genau so viele, die würden es aber nie zugeben und das ist der Unterschied, nur daß bei Linken, nicht bei allen, der ideologische und krankhafte Hass, auf alle erfolgreichen Geschäftsleute noch dazu kommt. Der mag ja bei einigen Schandtaten, gewissenloser Verantwortungsträger auch begründet sein, wie jetzt gerade wieder die Verursacher der Wirtschaftskrise. Aber bitte nicht alles miteinander vermischen, das ist nicht die Realität. Ansonsten kann ich Dir im Grunde und bei einigen Deiner Argumente auch teilweise zustimmen.

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  19. Lisa meint:
    19.Juli 2009 at 10:24

    Die Schandtaten werden vor allem durch gewisse gewissenlose Politiker der neoliberalen Parteien, allen voran CDU und FDP betrieben. Die geldgeilen Manager laufen nur den roten Teppich entlang, den diese Parteien ihnen ausgerollt haben und die freuen sich, wenn ihnen ein paar Krümel zugeworfen werden.
    Als Demokratin wird man ja hier auch permanent mit der SED und Stalin in einen Topf geklatscht. Das kann ich auch. ^^
    Mal abgesehen davon hat die hessische Regierung gerade ein paar sehr erfolgreiche Steuerfander per psychologischem Gutachten für nicht dicht erklären lassen und ihnen nach und nach die Aufgaben entzogen. Dabei braucht doch auch Hessen sicherlich Geld?
    Die Grünen und die SPD indes sind für mich schon lange nicht mehr links. Die SPD sagt das ja sogar selber, wollen sie doch die “Neue Mitte” sein.
    Ich hasse übrigens niemanden, aber ich verachte ne ganze Menge Leute.

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  20. Ulli meint:
    19.Juli 2009 at 10:31

    Den veranwortlichen Parteien und Politikern, ist vorzuwerfen, daß sie begangenes Unrecht dulden und das Unrecht nicht ausreichend verfolgt wird, ja das ist richtig. Was tut denn die SPD? Sachbeschädigung, Krawalle Körperverletzung und was macht der Wauwi?

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  21. Anita meint:
    19.Juli 2009 at 10:39

    Grüner Ströble tief im RAF-Sumpf : http://www.bz-berlin.de

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  22. Pirat meint:
    19.Juli 2009 at 10:51

    Und Filbinger war niemals nie ein Nazi, obwohl er Mitglied in der NSDAP war!

    Schließlich wurden ja alle “gezwungen”, der NSDAP beizutreten, jawohl!

    Aber von einer Partei, in der Kriegsverbrecher wie Filbinger und Lügner wie Koch, Schäuble und von der Leyen hervorragende Aufstiegschancen haben, kann man auch nicht mehr erwarten.

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  23. Irg Endwer meint:
    19.Juli 2009 at 10:53

    Also ich bin gegen die Piraten. Aber nicht weil sie linksradikal sind. Aber die Internetzensur schafft hochqualifizierte Arbeitsplatze in der Finanzkrise gerade für Österreicher!

    Ich zum Beispiel veröffentliche meine Podcasts nicht im Idiom Goethes sondern in dem Helmut Qualtingers. Das versteht keine noch so schlaue
    Softwarespracherkennung. Drum sind jetzt hundertausende ehemalige Raiffaisenmitarbeiter bei den Geheimdiensten in aller Welt damit
    beschäftigt meine subversiven Ausfälle zu transkribieren, damit alles seine Ordnung und ihre Kinder etwas zu beissen haben. Meine ABMs
    (ArbeitsplatzBeschaffungsMassnahmen) zeigen erste massive Wirkung. In Island und Italien ist der folgende Link dank meiner fleißigen Landsleute nicht mehr zugänglich:

    http://tinyurl.com/GeoSpecialKroatien

    und darauf bin ich stolz.

    Wenn Sie in Italien oder Island leben, klicken sie hier:
    http://kuerzer.de/GeoSpecialKroatien

    This comment posting is awaiting censorship ;-)

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  24. Andreas meint:
    19.Juli 2009 at 11:11

    @Pirat: es stimmt, dass es Bereiche gibt, die mit Open Source Geld verdienen können, doch deshalb funktioniert es doch nicht in allen Bereichen. Gerade beim Privatkunden wird man hier seine Probleme haben.
    Zudem ist es völlig falsch vorzuschreiben zu wollen, wie jemand sein Produkt an den Mann bringen will. Wenn sich jemand für Opensource entscheidet ist es sein gutes Recht, aber genau so, wenn er es nicht machen will und sein Produkt ausschließlich gegen Geld verbreiten will.

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  25. Pirat meint:
    19.Juli 2009 at 11:28

    @Andreas:

    Daran will die Piratenpartei doch so gut wie nichts ändern. Das was sie fordert ist das Recht auf Privatkopie!

    Ebenso soll die Schutzfrist auf bis maximal nach dem Tode des Urhebers reduziert werde Es kann doch nicht sein, dass man eine CD zwei mal kaufen muss, nur um sie auch im Auto zu haben.
    n.

    Ein ganz wichtiger Punkt im Wahlprogramm ist die Förderung alternativer Vermarktungswege und freier Lizenzen.

    Im Wahlprogramm steht auch ganz klar, dass der Urheber die Lizenz frei wählen können soll.

    Also bleibt es jedem frei, eine proprietäre Lizenz zu wählen.

    Ich frage mich, wozu man Pauschalabgaben auf PCs, CD- und DVD-Rohlinge zahlt, wenn man eh keine Kopien legal erworbener Filme und Musik machen darf?

    Oder dass man defacto gezwungen wird, ein bestimmtes Betriebssystem zu benutzen, um rechtlich einwandfrei legal erworbene DVDs am PC anzusehen.

    Und wenn man sich die technischen Entwicklungen ansieht, stellt man schnell fest, dass Software für den Heimanwender immer günstiger bis kostenlos wird.
    Auch in Bezug auf Cloud Computing, wird in Zukunft wohl eher durch Dienstleistungen als durch Lizenzen verdient werden.

    Sorry, aber das bisherige Geschäftsmodell mancher Software- und Plattenfirmen ist einfach veraltet und nicht zukunftsfähig.

    Die Dinosaurier konnten schließlich auch nichts gegen den Meteoriten-Einschlag machen…

    PS: In wie weit es möglich sein darf und kann, eine Privatkopie an Freunde weiterzugeben, darüber kann man natürlich streiten.

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  26. Pirat meint:
    19.Juli 2009 at 11:39

    Anders als ihr gerne unterstellt wird, ist die Piratenpartei keine Partei der “Kostenlosmentalität”!

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  27. eine Piratin meint:
    19.Juli 2009 at 11:55

    Zu Beitrag 10:
    Sehr geehrter Bauer Gerhard, durch ihre Zitate ohne Quellenangabe (Link) machen sie sich nicht besonders glaubhaft.
    Ich bin dem nachgegangen: In dem Wahlprogramm der Piratenpartei steht (im Widerspruch zu ihrer behauptung):

    “Amtsträger dürfen neben ihrem Amt und wenigstens 2 Jahre nach Beendigung ihrer Amtstätigkeit nicht in Unternehmen, Vereinen oder Verbänden tätig sein, die direkt durch die Amtstätigkeit betroffen sind. Auf Antrag eines Betroffenen kann die jeweilige Situation von einem Ausschuss gesondert untersucht werden, um unverhältnismäßige Eingriffe in die Berufsfreiheit zu vermeiden.”

    Quelle: http://wiki.piratenpartei.de/Bundestagswahl_2009/Wahlprogramm#Nebeneink.C3.BCnfte_und_Nebent.C3.A4tigkeiten_von_Amts-_und_Mandatstr.C3.A4gern

    Diskussionsbeiträge im Wiki und im Forum, die nicht von Piraten stammen müssen, hier verschleiert als Parteimeinung auszugeben, ist unlauter!

    Ich lade hiermit alle Kritiker und Interessenten ein, zu den regelmäßig stattfindenden Treffen in ihrer Heimatstadt zu kommen, um sich selbst ein Bild zu machen.

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  28. 1000Sunny meint:
    19.Juli 2009 at 12:23

    Wie wäre es einfach mal sich bei den Piraten auf einer AG-Liste einzuschreiben und sich die Diskussionen dort anzugucken.
    Das habe ich mit Bildung so gemacht. Da gab es am Anfang eine riesen Schlägerei. Aber jetzt kommen fast nur noch sachliche Argumente und alle arbeiten an einem Programm, wo nur Argumente zählen und alles infrage gestellt wird, aber auch gute bewährte Dinge sich durchsetzen (aber mit allen Begründungen, Nachteilen und Vorteilen, die dazugehören).
    Ich würde sagen, das Hauptthema der Piraten ist Politik2.0, demokratische Basisdemokratie – wenn man das eine Zeit mitverfolgt hat und sieht, wie die Programm an den Ideen aller wachsen und extremistische Ideen entlarvt werden (die sogar noch in anderen Parteiprogrammen als Rettung der Menschheit verkauft werden), dann ist das nur noch beeindruckend.
    Wenn mir jetzt jemand sagt, wo ich bei der CDU mitgestalten kann, dann würde mich das sehr interessieren.
    Demokratie funktioniert. Monarchie ist abgeschafft.
    Also wer Argumente hat und konstruktiv mitgestalten will – einfach dort in die AGs einschreiben.
    Bis jetzt gibt es dort nichts zu meckern.

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  29. Bert meint:
    19.Juli 2009 at 13:54

    Nja da hier bisher offensichtlich die wenigsten eine Ahnung haben für was die Piraten eigentlich stehen. Mal eine kurzübersicht:

    * für Privatsphäre und gegen die Abschaffung von Bürgerrechten
    - sowohl online als auch offline

    * für informationelle Selbstbestimmung und
    gegen Online-Durchsuchungen

    * für freien Wettbewerb und
    gegen Monopolbildung

    * für freies Wissen und
    gegen Patentwahn

    * für den transparenten Staat
    anstatt eines gläsernen Bürgers

    * für mehr Basisdemokratie und
    gegen Lobbyismus

    * für freie Meinungsäußerung auch im Internet
    und gegen Zensur

    * für Löschung rechtswidriger Seiten
    und gegen sinnlose Sperren

    Wer es genauer wissen will, kann ja mal einen kritischen Blick ins Parteiprogramm werfen. Das empfiehlt sich übrigens auch bei allen anderen Parteien, inklusive CDU/CSU.

    http://www.piratenpartei.de/files/Parteiprogramm.pdf

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  30. Andreas meint:
    19.Juli 2009 at 14:18

    @Pirat: dann solltest du dir nochmal die Forderungen der Piraten anschauen:
    “Freies Kopieren und freie Nutzung
    (…)
    Wir sind der Überzeugung, dass die nichtkommerzielle Vervielfältigung und Nutzung von Werken als natürlich betrachtet werden sollte”

    Hier von Privatkopien zu sprechen ist einfach nur irreführend.

    @Bert:
    Wenn als ein Schwerverbrecher seine Kommunikation ausschließlich über den PC betreibt (Email, IP-Telefonie, Textchat,…), darf er nicht mehr überwacht werden? Warum soll einem Schwerverbrecher dieses Recht zugesprochen werden?

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  31. Deradon meint:
    19.Juli 2009 at 14:29

    ” … zu nützliche Idioten beim Aufbau einer weiteren Linkspartei mit Multikulti-Ideologie …”

    Wenn man nicht mehr sinnvoll argumentieren kann, müssen halt Begrifflichkeiten wie “Idioten” und “Extremisten” herhalten!

    #CDU-

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  32. Piratenpartei Deutschland (piratenpartei) 's status on Sunday, 19-Jul-09 14:11:04 UTC - Identi.ca meint:
    19.Juli 2009 at 15:11

    [...] http://cdu-politik.de/2009/07/19/piraten-und-gruene/ [...]

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  33. Queequeg meint:
    19.Juli 2009 at 15:12

    Hallo liebe Union

    Sie versprechen Steuersenkung und alle fragen sich, wie sie das machen möchten.
    Heute war in verschiedenen Onlineausgaben der Printlandschaft zu lesen, das Städte und Kommunen noch weiter, durch Steuerausfall mittels des ansässigen Gewerbes, in Schieflage geraten werden.
    Vor allem für Frankfurt wird eine düstere Prognose prognostiziert.
    Ich hätte da einen Verbesserungsvorschlag für Euch:
    Open Source !!!
    So wie es München machen will, oder schon macht!?!
    Gruß an die Nebelstocherer

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  34. Coruin meint:
    19.Juli 2009 at 15:16

    @Andreas:

    ist es dir lieber, dass das BKA ohne richterliche Überwachung nach eigenem Ermessen Seiten blockieren und Bürgern überwachen darf? Vorratsdatenspeicherung – das stellt jeden Bürger unter Generalverdacht.

    @all:
    Die Piraten wollen sich nicht in ein politisches Spektrum einordnen lassen. Erst Recht wollen wir nicht als “Extremisten” abgestempelt werden, vorallem weil wir keine Extremisten sind.

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  35. Pirat meint:
    19.Juli 2009 at 15:22

    @Andreas:

    Nun schauen Sie sich das Wahlprogramm mal genau an.

    “Das Nutzungsrecht entfernt sich immer weiter vom Urheber und entwickelt sich hin zum Verwerterrecht. Musik- und Filmindustrie profitieren, während Nutzer kriminalisiert werden. Wir PIRATEN fordern für Privatleute ohne kommerzielle Interessen das Recht, Werke frei verwenden und kopieren zu dürfen. Der Einsatz von Maßnahmen, wie die DRM-Technologie oder ähnliche Kopierschutzmechanismen, die diese und andere rechtmäßige Nutzungen einseitig verhindern, soll untersagt werden. Abgeleitete Werke sind neue künstlerische Schöpfungen und müssen dem Kreativen grundsätzlich erlaubt sein. Dies wird durch eine Anpassung des Urheberrechts gewährleistet.

    Wir stellen uns gegen eine weitere Ausweitung der Schutzfristen. Eine Begrenzung auf einen Zeitraum bis maximal zum Tode des Urhebers halten wir für geboten. Damit fordern wir für Deutschland und Europa einen Ausstieg aus dem TRIPS-Abkommen in dieser Hinsicht.

    Der Künstler soll für jedes einzelne Werk die Lizenz frei wählen können.

    Die für eine internationale Neuausrichtung des Urheberrechts zu verhandelnden Themen müssen der öffentlichen Debatte gestellt werden und dürfen nicht einseitig durch die Lobbyinteressen der Rechteverwerter geprägt sein.

    Wir PIRATEN setzen uns für die Veröffentlichung von Lehrmaterialien unter freien Lizenzen und die bevorzugte Nutzung von freien Lehrmaterialien in der Bildung ein. Dies beinhaltet die Erstellung von Lehrmaterialien durch Lehrkräfte oder beauftragte Personen unter freien Lizenzen.

    Wir müssen zumindest folgendes am Urheberrecht ändern:
    Medien- oder Hardwareabgaben

    Eine Neubewertung der Pauschalabgaben ist nötig. Bis zu dieser Neubewertung wird im Sinne des Transparenzgebotes angestrebt, sowohl das resultierende Aufkommen nach Medien/Geräteart als auch seine Verteilung nach Empfänger öffentlich zu machen.
    Parlamente schreiben die Urheberrecht-Gesetze, nicht die Lobby

    Technische Maßnahmen, die verhindern, dass Kunden Kultur im Rahmen des Gesetzes zu nutzen, wie die sog. DRM-Technologie, sind ungesetzlich.
    Neue Geschäftsmodelle fördern

    Für viele Künstler, Schriftsteller, Journalisten, Programmierer und andere Kulturarbeiter stellt heutzutage das Urheberrecht eine wesentliche Grundlage ihrer Geschäftsmodelle und Verdienstmöglichkeiten dar. Die Möglichkeiten der digitalen Vernetzung und Kommunikation und die in oft digitaler Form vorliegenden Werke verändern die Grundlagen für diese Geschäftsmodelle zum Teil radikal.

    Anstatt den alte Geschäftsmodellen nachzutrauern und sie mit unzumutbaren Eingriffen in die Privatsphäre der Bürger künstlich am Leben zu erhalten zu wollen, fordern die PIRATEN dazu auf, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Diese Geschäftsmodelle sollen den Urhebern der digitalen Kulturgesellschaft ermöglichen, auf marktwirtschaftliche Art und Weise Erlöse aus der Verwertung ihrer Werke oder deren Umfeld zu erzielen, wenn sie dies anstreben.

    Überholte Vermittlerfunktionen von Rechteverwertern, die in der Vergangenheit z.B. in der Unterhaltungsmusikindustrie zu hohen Renditen geführt haben, sind größtenteils nicht mehr zeitgemäß und werden in diesem Umfang keinen Bestand haben. Die Ausschaltung von Zwischenhändlern ermöglicht es, dass den Künstlern vom Erlös ihrer Werke ein größerer Teil verbleibt und direkter zufließt. Außerdem wird damit das Spektrum der Kulturszene deutlich erweitert.

    Insbesondere die Verwendung von CreativeCommons-Lizenzen erlaubt heutzutage bereits die erfolgreiche wirtschaftliche Verwertung von Werken ohne jegliche Einschränkung bei der digitalen Privatkopie und deren Verbreitung.”

    http://wiki.piratenpartei.de/Bundestagswahl_2009/Wahlprogramm#Urheberrecht_und_Nutzungsrechte

    Den ganzen Text auf einen aus dem Zusammenhang gerissenen Satz zu reduzieren, das ist irreführend.

    Und im Übrigen hat jeder halbwegs technisch-versierte Mensch, diese lächerlichen Überwachungsmaßnahmen sehr schnell überlistet.

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  36. ein-schuh-fuer-schaeuble.de meint:
    19.Juli 2009 at 15:29

    Wie wäre es, wenn sich der Autor erstmal die Parteiprogamme durchliest, bevor er unqualifizierte Behauptungen in die Welt entsendet.

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  37. Andreas meint:
    19.Juli 2009 at 15:33

    @Queequeg: In München wurde eine Ideologie durchgepresst, mit dem Vorwand von Kostenersparnis. Während der Umstellung ist das Projekt aber schon fast wegen den nicht mehr überschaubaren Kosten gescheitert (überdeckt wurde dies mit Lizenzproblemen). Jetzt wird es aber groß gefeiert, betrachtet man es aber genauer, so wäre es viel billiger gewesen, wären sie bei Microsoft geblieben. Auch haben sehr viele in München 2 Computer auf ihren Schreibtisch. Denn den alten brauchen viele noch, um ihre Arbeit zu machen. Firefox und Open Office reichen nun mal nicht aus. Die gesamte Softwarebranche für Ämter setzt auf Microsoft.

    @Pirat:
    das sagt doch nichts anderes aus, das ich, als Privatperson zB Musik kopieren darf wie ich will, oder?

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  38. Frank meint:
    19.Juli 2009 at 15:36

    Anonym geschrieben und abgelegt unter “Linksextremismus”? Epic fail…

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  39. Stephan meint:
    19.Juli 2009 at 15:37

    Erm, gibt es laut dem Text nur Links- und Rechtsextremisten?

    Also wenn die ‘anderen’ weiter links sind als man selbst (CDU), dann sind es sofort Linksextremisten.

    Im gleichen Sinne ist dann natürlich das Gegenteil von denen ein Rechtsextremist, ein sogenannter ‘neonazi’.
    Ich will auf keinen Fall unterstellen, dass Koch, Merkel, Schäuble und Co. solche sind.
    Aber es ist schön zu sehen, dass hier ehrwürdige Politiker als linksextrem bezeichnet werden, weil wenn ich jetzt Herrn Koch einen Rechtsextremisten nennen würde (was ich natürlich nicht tue), steht doch nächste Woche das BKA auf meiner Türschwelle.

    Allein dieser Punkt zeigt doch, mit welcher geistlichen Reife dieses Thema verfasst wurde.

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  40. Pirat meint:
    19.Juli 2009 at 15:38

    Und
    “Wir PIRATEN fordern für Privatleute ohne kommerzielle Interessen das Recht, Werke frei verwenden und kopieren zu dürfen.”
    Bezieht sich nicht auf die Tauschbörsennutzung, sondern auf die Kopie für Private Zwecke (Autoradio, 2. PC, Weitergabe an Freunde)

    Die einzigen, die mit den derzeitigen Geschäftsmodellen große Gewinne machen, sind doch die Plattenfirmen und die ganz “Großen” z.T. durch die Medien gehypten Künstler.

    Dass die Plattenfirmen keine Veränderungen wollen, ist ja klar. Aber die Dinosaurier wollten ja auch nicht aussterben, heute sind sie aber Trotzdem “weg”.
    Ähnlich wird es den Plattenlabels ergehen, wenn sie sich nicht an neue Gegebenheiten anpassen können.

    @Andreas: Also das LiMux-Projekt ist ein voller erfolg geworden.
    Wieso hat das auswärtige Amt Ihrer Meinung nach trotz oder gerade wegen des Umstiegs auf Opensource die geringsten IT-Ausgaben aller Bundesämter?

    Und was kann dieser möchtegern-Browser namens Internet Explorer, was Firefox nicht kann?

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  41. Kris meint:
    19.Juli 2009 at 15:39

    Oh, da geht jemandem der Arsch auf Grundeis und verteidigt sich mit einem Haufen unsinniger Polemik. “Linksextreme Idiologen”, hahaha!

    Ich war mal Mitglied der Jungen Union, bin inzwischen der FDP näher als jemals zuvor und nun der Piratenpartei beigetreten. Links ist mir so fremd wie heute die Union, die mit aller Macht und einem Haufen Lügen versucht den deutschen Bürger ähnlich hart bei den Eiern zu kriegen, wie in den USA. Traumhafte Zustände, oder?

    Die Piraten sind zur Zeit ähnlich “chaotisch” organisiert, wie damals die Grünen, aber das aus gutem Grund. Aus dem Vergleich heraus, aber Linksextremismus abzuleiten ist so abwegig, wie die 40% der Union im September.

    Warte mal ab, bis sich die Instrumente Deine feinen Parteifreunde gegen Dich richten. Mal sehen, wer dann am lautesten heult. Wie war das: “Alles schon mal dagewesen”. Stimmt! Zweimal reicht!

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  42. Andreas meint:
    19.Juli 2009 at 15:43

    @Coruin:
    Wie kann ich ohne richterlichen Beschluss überwacht werden?

    @Pirat:
    Die Forderungen hören sich aber im Wahlprogramm anders an, als von Dir wiedergegeben.

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  43. Queequeg meint:
    19.Juli 2009 at 15:46

    Sorry, muß nochmal stören.

    Vor ca. 2-3 Wochen war Frau Dr.Merkel Sonntag Abend bei Berlin direkt(glaube vor dem Start der Sommerinterviews).
    Sie redete da von Ökologie und Ökonomie und das dies keine Wiederspruch sei.
    Der ganze Einspieler war ökologisch angehaucht.
    Ich war, da ich vom zappen rüber kam, zuerst total verwirrt.
    Ist Frau Dr. Merkel jetzt bei den Grünen?
    Nein, das habe ich dann doch selber raus bekommen.
    Aber so reden doch die Grünen schon seit langer Zeit?
    Jetzt meine Frage: Wie ich verstanden habe, ist doch die Union gegen Diebstahl geistigen Eigentums?

    Bitte helfen Sie mir weiter.
    Ein immer noch verwirrter Bürger!!!

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  44. Coruin meint:
    19.Juli 2009 at 15:47

    Vorratsdatenspeicherung – Es wird z.B. aufgezeichnet wann du wo mit wem telefoniert hat. Diese Daten werden 6 Monate gespeichert. Somit wirst du automatisch überwacht. Ergo, da liegt keine richterliche Genehmigung vor, es wird auf Verdacht gespeichert.

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  45. Ra-TM-aN meint:
    19.Juli 2009 at 15:54

    Ich find’ es putzig wie die Leute auch hier wieder mit faulen Eiern aufeinander losgehen.

    Es gibt in meinen Augen nicht die “gute” Partei oder die “schlechte” Partei und man sollte schon gar nicht einen politischen “Gegner” schlecht machen, sondern sollte bemüht sein es besser zu machen.

    Die CDU repräsentiert ein Meinungsbild, die Linke tut das nicht weniger und die Piraten eben auch.

    Gehört es zum “guten Ton” eines Fürsprechers der CDU seinen politischen Gegner als Linksextremisten zu titulieren und ihn somit als “Gegner” gar “Feind” für seine eigene Anhängerschaft zu klassifizieren?

    Meiner Einschätzung nach sind die Piraten längst keine Ein-Themen-Partein mehr sondern dabei eine Bewegung zu werden, die diese “Eine-Schubladen-Politik” leid ist. Sich diesem Trend abwiegelnd und verunglimpfend entgegen zu stellen, anstatt in den konstruktiven Dialog zu gehen, legt die Ignoranz offen, mit der Politik zur Zeit gemacht wird.

    Freiheitliche und demokratische Grüße unter dem Banner der Piraten!

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  46. Andreas meint:
    19.Juli 2009 at 15:55

    @Coruin: Und kann das BKA diese Daten ohne richterlichen Beschluss einsehen?

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  47. Pirat meint:
    19.Juli 2009 at 15:56

    @Andreas: du hast den kleinen aber feinen Satz
    “Der Künstler soll für jedes einzelne Werk die Lizenz frei wählen können.”
    übersehen.

    Achja: Das Limux-Projekt ist langfristig angelegt.
    Natürlich sind die Migrationskosten kurzfristig gesehen höher als eine einmalige Erneuerung der Microsoft-Lizenzen.

    Auf lange Sicht jedoch werden dadurch jede menge Kosten eingespart, siehe auswärtiges Amt.
    Ebenso sind deutsche Behörden dadurch nicht mehr von einer einzigen amerikanischen Firma abhängig, sondern können lokale Dienstleister in Anspruch nehmen.

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  48. Piraten-Matze meint:
    19.Juli 2009 at 15:58

    Um mal mit dem Vorurteil “Einthemenpartei” aufzuräumen, hier das Wahlprogramm für Internetausdrucker: http://tinyurl.com/btwprogramm . (Die Zusammenfassung hat Bert unter Posting 29. bereits geschrieben).

    Dem aufmerksamen Leser wird sicher nicht entgehen, dass es keine Aussagen zur Wirtschaftspolitik gibt. Dafür aber auch keine unrealistischen Wahlversprechen wie Steuersenkung für alle (die nach der Wahl gebrochen werden – vielleicht bei gleichzeitigen Kürzungen im Sozialbereich).

    Der Grund dafür ist, dass entsprechende Aussagen erst dann getroffen werden, wenn diese ausführlich diskutiert wurden und seriös durchgerechnet wurden. Diskutiert werden muss dies mit unabhängigen Experten, nicht nur mit Lobbyisten.

    In der Diskussion ist beispielsweise das bedingungslose Grundeinkommen – bevor jetzt alle schreien “Sozialismus”: dies fordert in der CDU auch MP Althaus – siehe http://www.d-althaus.de/index.php?id=52 .

    Grüße vom “Programmpirat” (das ist bei uns jeder).

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  49. Rainer Kenner meint:
    19.Juli 2009 at 15:59

    Du bist Terrorist:
    http://www.youtube.com/watch?v=SGD2q2vewzQ
    Einfach mal zu Gemüte führen und man weiss was alles überwacht wird.

    Ich empfehle die Software https://www.torproject.org/ für Mac, Win und Linux.

    Das Mini-Parteiprogramm der Piraten mag im Ansatz gut sein. War das der Grünen in den 1980ern auch mal … man sieht was aus dem Haufen geworden ist. Nämlich Deutschlandfeinde, die mir mit ihrem “Ausländerkinder sind unsere Schätze und die Ausländer bereichern uns kulturell.” Für mich sind die Schätze von Heute die Verbrecher und Hartz 4 Vögel von Morgen. “Kulturelle Bereicherung” besteht doch meistens nur aus Gewalt, Mord, Diebstahl, … Es ist nun mal bewiesen das Ausländer überdurchschnittlich oft kriminell sind. Aber das wird natürlich in den linken Systemmedien verschwiegen. Das die Medien überwiegend links sind ist auch bewiesen. Links zum Beweisen kann ich jederzeit posten.

    Ich bin auch gegen Kopierschutz.

    Das Problem mit der Privatkopie ist das viele Leute wohl irgendwie keinen Durchblick haben welche Kopie nun erlaubt ist und welche nicht. Außerdem wird Schwarzkopieren als Kavaliersdelikt angesehen, weil man nichts zum Anfassen klaut.

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  50. Bauer Gerhard meint:
    19.Juli 2009 at 16:01

    Wenn mit Open Source Geld zu verdienen ist, gut. Da Firmen Geld verdienen wollen, werden sie es machen, wenn nicht dann nicht. Wenn Firmen andere Wege gehen, sollen sie es tun. Nicht jedes Konzept passt für jede Firma oder für jedes Produkt. Freiheit des Marktes und Wettbewerb.

    “Neoliberalismus (Zusammensetzung aus altgriech. νέος neos neu, und Liberalismus) bezeichnet ursprünglich eine Neubelebung des Wirtschaftsliberalismus in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Betont wird der wechselseitige Zusammenhang von politischer und wirtschaftlicher Freiheit, sowie die Notwendigkeit einer Rechtsordnung, die den Wettbewerb fördert und das Entstehen von privaten Machtpositionen zu verhindern sucht….”
    Quelle Wikipedia

    Was soll der Quatsch über Open Source. Wer seine Geheimnisse und Kenntnisse gerne preisgibt, soll das tun, ist sein Problem, wer nicht der eben nicht. Die Piraten wollen die Firmen zum Geldverdienen zwingen, per Gesetz. Bravo. Da werden die Piraten bald Riesenspenden bekommen.

    Das erinnert mich an Linksgrüne ála Ströbele etc. als sie mehr Effektivität der Geheimdienste anmahnten.

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  51. Coruin meint:
    19.Juli 2009 at 16:01

    @Andreas:
    Kannst du beweisen, dass das BKA in jedem Fall die Erlaubnis zur Einsicht einholt? Es gibt die Klausel des begründeten Verdachts, dem es dem BKA erlaubt, ohne richterlichen Beschluss die Daten einzusehen. D.h. wenn sie wollen, können sie jederzeit von jedem die daten einsehen. Und wer weiß, ob sie es nicht bereits schon machen? Insbesondere wenn man die *hust* Terrorgefahr bei der Bundestagswahl bedenkt…eine Gefahr, die genauso real ist, wie jeden Tag in Deutschland ein Terroranschlag verübt oder vereitelt wird.

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  52. Marco meint:
    19.Juli 2009 at 16:11

    Ich halte den Pauschalvorwurf an die Piratenpartei, sie sei linksextremistisch, für nicht hilfreich, auch weil hier leider mit keiner Silbe irgend ein Beweis, zumindest aber ein Indiz vorgebracht wird.

    Ich bin kein Anhänger der Piratenpartei, genauer: keiner Partei. Und dass die PP auch alles andere als freiheitliche Positionen vertritt – teils aus Naivität, teils auch Verblendung – ist auch nicht von der Hand zu weisen. Exemplarisch sei hier nur eine staatlich garantierte Netzneutralität zu nennen, die – würde sie Realität – eine viel größere Gefahr für die Freiheit des Internets darstelle, als der Zensurmist, den Ulli von der Leyen derzeit verbockt.

    Aber wie schon erwähnt: Pauschalanschuldigungen, ohne Beweise oder zumindest Indizien vorzubringen – ob nun beim Vorwurf des Rechtsextremismus oder des Linksextremismus – sind kein guter Stil der Auseinandersetzung.

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  53. Stephan meint:
    19.Juli 2009 at 16:12

    Und es gab in Deutschland seit einem Jahrzehnt (oder gar länger?) keinen Terroranschlag mehr.

    Jedoch muss die Bevölkerung in Angst leben, damit der Staat ‘Sicherheitsmaßnahmen’ durchboxen kann, damit wir uns in Sicherheit wägen.

    ‘Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, verliert beides’. So oder so ähnlich sagte es einmal Herr Benjamin Franklin.
    Und Recht hatte er.

    Und ja, die Piraten sagen nicht, wie sie die Wirtschaft wieder auf Vordermann bringen wollen, dafür verschenken sie auch nicht Autos in Milliardenhöhe, damit die Autoindustrie nächstes Jahr brach liegt.

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  54. Onkel Hotte meint:
    19.Juli 2009 at 16:15

    @Pirat 19.Juli 2009 at 09:34

    Ahoi,

    Du bist hier sicher angetreten, um andere zu überzeugen, am 27. September ihr zweites Kreuz an der rechten Stelle zu machen. Kann das mit Deinem Beitrag gelingen?

    Und den Piraten geht es gar nicht um die Abschaffung des Urheberrechts, wie oft von Rechts propagiert, sondern um dessen Reform.
    Das Urheberrecht wie es jetzt ist, passt einfach nicht in das digitale Zeitalter.

    Die Piratenpartei verweigert sich richtigerweise dem Rechts/Links-Schema. Also solltest Du auch in Deiner Argumentation nicht in dieses Schema zurückfallen. “…, wie oft von der Musikindustrie fälschlich behauptet wird, …” wäre hier vielleicht ein Ansatz.

    Und im Übrigen gibt es viele Firmen, die mit Opensource Geld verdienen und sich keines Wegs nur mit Spenden finanzieren.

    Ein Beispiel ist Novell, dessen Linux-Sparte (Für CDUler: Linux ist ein freies Betriebssystem), den größten Gewinn aller Sparten abwirft.
    Andere Beispiele sind Red Hat, Oracle und IBM.
    Darüber hinaus verdienen viele kleinere und Mittlere Firmen Geld mit Opensource (u.a. auch mit und dank Linux).

    Anfänglich sehr stark, aber dann wird es schwach. Geradezu beleidigend ist der Teil “Für CDUler: Linux ist …”. Niemand der CDU-nahen Wechselwähler wird Dir auch nur ein Kreuzchen geben, wenn Du ihn als unwissend hinstellst. Bring lieber ein Gegenbeispiel. “Auch diese Internetseite cdu-politik.de wird mit einer Open Source-Software hergestellt. Also kann jeder davon profitieren.” Krönender Abschluß wäre vielleicht, dass die kommenden Softwarepatente insbesondere innovative mittelständische Unternehmen in Deutschland bedrohen und dadurch Arbeitsplätze bei uns gefährden. Jetzt könnte noch die Aussage kommen, dass die Piratenpartei dieses Problem schon erkannt hat und sich für die Patentfreiheit von Ideen einsetzt. Trotzdem würden die Urherberrechte der Programmautoren erhalten bleiben, so dass sie weiter ihre Arbeit verkaufen können.

    Mir ist bekannt, dass sich CDUler vom Internet weniger als unter einer Kuh vorstellen können.

    #epicfail Du Volltrottel!

    Wie kannst Du einen potentiellen Wähler vorsorglich beleidigen. Das mit der Kuh hat der Tauss doch nur über seine SPD-Fraktionskollegen gesagt. Du sprichst doch hier (ehemalige) CDU-Wähler an, und gewinnst ihr Vertrauen, indem Du ihnen zu verstehen gibst, dass sie schlau sind. Ansonstebn wären sie ja nicht hier im Internet, oder?

    Anders kann man es sich auch nicht erklären, dass so viele dieses sog. “Zugangserschwernisgesetz” gut finden.

    Wer sich ein bisschen mit der Thematik auskennt, weiß dass diese Sperren leicht zu umgehen sind – schlimmer noch: Die Sperrlisten lassen sich recht einfach rekonstruieren – Und da können die Provider verschlüsseln so viel sie wollen.

    Woher weißt Du denn, dass die das gut finden? Schon wieder eine negative Unterstellung. Junge, argumentier bitte vorwärts.

    Ob die Sperrlisten leicht zu umgehen oder gar zu ‘rekonstruieren’ sind, interessiert doch keinen. Damit machst Du nur Deine Argumentation kaputt, weil Ex-CDU-Omi dann fragt: “Wenn die so leicht zu umgehen sind, warum regst Du Dich dann so auf, mein Enkel?”

    Die Hinweise der Piratenpartei haben bereits jetzt schon dafür gesorgt, dass der erste Gesetzentwurf wesentlich überarbeitet wurde. Trotzdem bleibt er dem Grunde nach falsch. Die Piraten wollen, das KiPo effektiv ‘an der Wurzel’ bekämpft wird. Stell heraus, dass Zensursulas-Verschleierungsgesetz nicht besser als eine Burka ist, unter der das Verdorbene im Verborgenen blüht. Vielleicht gelingt Dir aber auch ein weniger prosaisches Bild, auch bitte keine Hinweise auf Todesstrafe für Kinderschänder.

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  55. cdu-politik.de und die Piraten | Hellertaler meint:
    19.Juli 2009 at 16:15

    [...] erschien unter der Überschrift "Piraten und Grüne" erneut ein Artikel zur Piratenpartei. Zumindest hat man gelernt und veröffentlicht jetzt unter [...]

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  56. Ulli meint:
    19.Juli 2009 at 16:15

    Grünen in den 1980ern auch mal … man sieht was aus dem Haufen geworden ist.

    Die die heute das Sagen bei den Grünen haben, die waren 1980 auch schon so drauf, wie heute. Die haben sich nur verstellt. Denen ging es nie um die Umwelt, es war nur ein Vorwand und ist es noch. Hauptsächlich geht es diesen Leuten darum, Deutschland zu beherrschen und es nach ihren Gusto umzubauen. Könige von Deutschland wollen sie sein. Die Ökologie wird haupsächlich im Wahlkampf, als Wählermagnet missbraucht. Man betrachte die Amtszeiten der Grünen Umweltminister, Landwirtschaftsminister. Keine wirklichen ökologischen Fortschritte, nur die Schwächung von Betrieben durch Auflagen und Schikanen. Atomstrom ist das große Thema der Grünen und der SPD, darauf reduziert sich ihre Umweltpolitik hauptsächlich. Es geht ihnen um ihre hausgemachte und von den Stalinisten übernommene Ideologie und Joschka wird irgenwann versuchen sich selbst zum Kaiser zu krönen, für die 9 Meter-Schleppe, hat er schon mal Maß genommen.

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  57. Andreas meint:
    19.Juli 2009 at 16:16

    @Coruin: Da die Informationen nicht im Besitz des BKAs stehen, halte ich es doch für unwahrscheinlich, dass das BKA diese Informationen einsehen kann, wann immer sie wollen.
    Und nach meines Wissens hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass diese Daten nur mit einem richterlichen Beschluss und bei schweren Straftaten einsehen darf.

    Bei der Vorratsdatenspeicherung von einer Überwachung zu reden halte ich im übrigen als eine Verwirrung des Bürgers. Für mich wäre es eine Überwachung, wenn die Daten zu einem Hinweis einer Straftat führen würden. Der Verdacht muss aber erst vorhanden sein, bevor es zu einer Überprüfung der Daten kommt. So wird das Internetverhalten aller Bürger auch nicht überwacht.

    Videos wie zB “Du bist Terrorist” fördern auch nicht gerade das Verständnis darüber, was die Gesetze bedeuten und was nicht. Sie sind nur dazu da, den Bürger zu verwirren und verängstigen. Warum kann man stattdessen den Bürger nicht einfach schlich aufklären, damit er dann selber entscheiden kann?

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  58. Pirat meint:
    19.Juli 2009 at 16:17

    @Andreas: Das BKA darf zwar zur Zeit nicht ohne richterlichen Beschluss auf Verbindungsdaten zugreifen, aber es (oder besser der BKA-Präsident) darf unter bestimmten Umständen “Online Durchsuchungen” ohne richterlichen Beschluss anordnen.

    Glaubst Du im Ernst, die Provider können die Verbindungsdaten wirklich schützen?
    Die schaffen es ja nicht mal, die Kundendaten richtig vor unbefugten Zugriffen zu sichern!
    Im Übrigen gibt es weit bessere Maßnahmen wie Quick Freeze, wobei die Verbindungsdaten nur dann gespeichert werden, wenn auch ein Verdacht vorliegt.

    Mal davon Abgesehen, dass das Zugangserschwernisgesetz sowieso sowohl technisch, als auch praktisch blödsinnig ist:
    Ebenso ist das Kontrollgremium zur Kontrolle der Sperrlisten doch wohl ein schlechter Witz!

    So etwas muss durch einen Richter kontrolliert werden, BEVOR eine Seite auf eine Sperrliste gesetzt wird.

    Man braucht diese Sperren nicht, denn in keinem Land der Welt ist Kinderpornographie erlaubt oder wird geduldet! Das BKA ist sich nur zu fein, sich an die zuständigen Behörden zu wenden und, wenn diese nicht schnell genug reagieren, die Server-Provider zu informieren.

    Wenn Frau von der Leyen behauptet, es gäbe Länder, in denen Kinderpornographie erlaubt sei, dann lügt sie!
    Ein aktuelles Beispiel ist Indien.
    Frau von der Leyen hatte behauptet, in Indien würde Kinderpornographie geduldet werden.
    Dabei ist in Indien JEDE Form der Pornographie (das schließt auch Kinderpornographie, welche dort ähnlich hart bestraft wird, wie hierzulande)
    seit 1973 streng verboten.

    Auf den Protest des Indischen Botschafters reagierte das Bundesfamilienministerium sinngemäß damit, dass man die “neuesten” Entwicklungen wohl verschlafen habe.

    Und technisch unsinnig, ja sogar gefährlich ist das Quatsch, weil er einmal sehr leicht zu umgehen ist, und zum anderen lässt sich die Sperrliste recht einfach rekonstruieren, wenn man weiß, auf welche IP-Adressen gesperrte Domains umgeleitet werden (“Stoppserver”) (Das ist leicht herauszufinden), man Zugriff auf einen Betroffenen Nameserver hat (Auch das sollte kein Problem sein), man weiß, wie man domainnamen automatisch erzeugen kann und man mit dem Linux/Unix-Befehl “dig” (oder “nslookup” unter Windows) vertraut ist.

    Dafür muss man nun auch kein Hacker oder IT-Experte mehr sein, sondern es gibt inzwischen auch (frei verfügbare) Programme, die das umsetzen.

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  59. Seth meint:
    19.Juli 2009 at 16:19

    “CDU-POLITIK.DE Das unabhängige Blog zur CDU Politik – Politik aus Basissicht”

    Wie wärs, wenn Ihr mal das Unionsprogramm auf seine Verfassungstauglichkeit prüft? :)
    Dann können wir nochmal reden.

    MbG
    Seth

    (das b steht für “belustigt”)

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  60. Steamfiction meint:
    19.Juli 2009 at 16:19

    @Andreas Wenn du den zitierten Abschnitt zu ende gelesen hättest und verstanden hättest wüsstest du, dass es dabei darum geht die neuen Geschäftsmodelle zu fördern und Künstler zum Umstieg auf solche zu bewegen.

    Und zum Punkt Überwachung redest du wieder Blödsinn, natürlich will die Piratenpartei keine Überwachung von Verbrechern verhindern, aber siehst du es als Sinnvoll an, dass Tag täglich für 6 Monate gespeichert wird:

    * wenn du angerufen hast
    -und wo du dich dabei aufgehalten hast
    *wem du E-mails geschrieben hast
    -und mit welchem Betreff
    *welche Internetseiten du besucht hast
    -und wann

    Und das von allen 80.000.000 Mitbürgern
    6 Monate lang.

    Hier wird die Unschuldsvermutung einfach aufgehoben, und die Terroristen kommen auch locker aus ohne die Pläne für ihren Anschlag alle 10 Minuten ins Internet von Deutschland aus ohne Proxynetzwerke zu nutzten ins Internet laden zu müssen.

    Die wissen das hier überwacht wird, und die werden auch wissen dass man miteinander Reden kann ohne Überwacht zu werden.
    Hier wird nur der Normalbürger betroffen, der nichts kriminelles plant.

    Überwachung von einzelnen Personen kann man auch Regeln ohne alle unschuldigen Bürger gleich mit unter Verdacht zu nehmen.

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  61. Alexander Wolf meint:
    19.Juli 2009 at 16:23

    Es ist schon auffällig auf welch niedriges Niveau sich der Verfasser begiebt, um eine ihm unliebsame Partei zu diffamieren. Ich hoffe der Artikel verschwindet in absehbarer Zeit wieder oder wird Inhaltlich korrigiert.
    Die Piratenpartei ist weder Links noch Rechts und auch nicht irgendwo in der Mitte. Die Wahlkampfthemen bzw. die Absichten der Partei sind dementsprechend auch nicht dem rechten oder linken Lager zuordenbar. Ein Reinigungsprozess hat noch nicht stattgefunden womit selbstverständlich nicht ausgeschlossen werden kann, das Mitglieder mit extremen Meinungen (wie in jeder anderen Partei auch) vertreten sein können. Durch eine sehr hohe politische Beteiligung aller Mitglieder und eine basisdemokratische Ausrichtung, ist hier jedoch ein inhaltlicher Fehltritt der Partei ausgeschlossen und eine Befürchtung in diese Richtung völlig unbegründet.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Alexander Wolf

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  62. Bauer Gerhard meint:
    19.Juli 2009 at 16:28

    Ich glaube die Redaktion will mit den Piratenartikeln ihre Besucher- und Klickzahlen steigern.

    Wichtig ist diese Partei nicht.

    Die Reps, hatten mehr Stimmen bei der EU-Wahl, die Tierschutzpartei und die Familienpartei.
    Wieso die Piraten auf einmal sooo wichtig genommen werden, will sich mir nicht erschließen.

    Bringt doch mal ein paar Beiträge zum Tierschutz, z. B. Lebendtiertransporte innerhalb der EU oder schächten in Schlachthöfen durch Angehörige orientalischer Religionen, habe vor kurzem mit einem Schlachthofmetzger gesprochen, da stellen sich einem die Haare zu Berge. Auch wegen der Ausnahmen die in Bezug auf das Schächten gemacht werden, kein Gesetz ohne Ausnahme. Wie es sich gehört, manche sind eben gleicher.

    Die Familienpartei hat so schöne Themen wie Erziehungsgehalt, höhere Renten für Mütter und Väter, Erhaltung von regionalen Sitten und Gebräuchen. Da wären doch Anknüpfungspunkte. Denen könnte man mal so richtig einheizen.

    Tja, zu guter letzt die Reps, diese Rechtsextremen könnte man doch mal so richtig fertigmachen. Angriffsflächen bieten sie ja genug, Lebenslänglich für Kinderschänder, Mindestabnahmepreis für Milch (staatliche Preispolitik, wo kommen wir denn da hin, kostenlose Milch in den Schulen um der Milchschwemme Herr zu werden und die Preise hoch zu halten, Stopp dem Benzinpreiswucher (schon wieder Vater Staat gegen die bösen Multis, wo doch Vater Staat an jedem Cent großzügig mitverdient) usw. usf..

    Wieso die Piraten? Nur weil sie im Internet rumeiern, sind sie deshalb wichtig?

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  63. Piratenunterstützer meint:
    19.Juli 2009 at 16:31

    Die Piraten befassen sich mit den Themen mit denen alle bisherigen Volksparteien hoffnungslos überfordert sind. Ja man hat sogar das Gefühl das CDU und Co. noch hoffen das der ganze Digital Quatsch eh bald wieder verschwindet. Noch dazu steuern wir wieder auf Zustände zu ie noch vor 20 Jahren der erklärte Staatsfeind Nr 1 waren. Totale Überwachung. Manche kennen das vielleicht noch unter dem Begriff DDR oder Stasi.
    Es ist keinesfalls schlecht das sich die Piraten nicht zu jedem Themengebiet als die ultima Ratio sehen wie zb die CDU. Sie konzentrieren sich auf ihre kernkompetenz und das ist auch gut so.
    Das erwünschte Resultat was durch die Präsenz der Piraten in der bundesdeutschen Politik zu erhoffen ist dass diese “Extremisten” die heute das Land regieren gestoppt werden und einumdenken zu Rechtsstaatlichkeit passiert in der hoffentlich nicht erst durch das bundesverfassungsgericht die verfassungswiedrigkeit der Großteil durch die CDU und Co beschlossenen Gesetze festgestellt wird.

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  64. Pirat meint:
    19.Juli 2009 at 16:34

    @Bauer Gerhard Niemand will Softwarehersteller zwingen, ihre Produkte unter freie Lizenzen zu stellen oder Quellcode offen zu legen.

    Reißen Sie doch nicht alles aus dem Zusammenhang.

    Die Verwertungsmodelle unter Opensource, welche nun einmal Gewinn durch diverse Dienstleistungen, Anstelle von Lizenzkosten vorsehen, sind nur ein Beispiel.

    @Onkel Hotte: es ist nun einmal so: Die CDU und CSU sind die Parteien der Internetausdrucker!

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  65. Web meint:
    19.Juli 2009 at 16:35

    btw: falls jemand den selbstzensierten Artikel vom 5.Juli sucht:
    http://twitpic.com/9e9dv/full

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  66. PiPiPirrrrat meint:
    19.Juli 2009 at 16:40

    @Bauer Gerhard: Nur so zur Info, schau dir mal Apple und IBM an, die verdienen schon mit Open-Source. Das ist also durchaus ein rentables Geschäftsmodell und bietet auch für den Kunden vorteile. Bei deinem Auto willst du doch auch an dem Motor rumbasteln können, warum nicht auch bei Software. Das öffnet einem viele Möglichkeiten, egal ob OpenSource nun wie bei den Beispielen bezahlt wird oder kostenlos ist (Das hat damit nämlich gar nichts zu tun)

    Grüße PiPiPirrrrat

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  67. Andreas meint:
    19.Juli 2009 at 16:42

    Ich halte es jedoch für eine sehr einseitige Förderung, wenn man freies Kopieren für den privaten Gebrauch erlaubt.

    und wenn die Piratenpartei nicht gegen die Überwachung von Verbrecher ist, warum darf dann der Computer von Verbrechern nicht überwacht werden? Weil es heimlich erfolgt? Aber wie sinnvoll wäre dann eine Überwachung einer Telefonverbindung, wenn man es zuvor anmeldet?
    Im Übrigen geht es bei der “Vorratsdatenspeicherung” doch nicht um Terroristen, sondern um Schwerverbrecher im allgemeinen. Zudem kann man nicht ausschließen, dass “auch ein Terrorist” keine Fehler macht.

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  68. Bauer Gerhard meint:
    19.Juli 2009 at 16:44

    Ich habe ja nichts gegen Open Source, soll doch jeder machen was er will, der eine offen, der andere nicht. Wer mehr Erfolg hat setzt sich durch oder ist in einer Nische erfolgreich, wenn er es geschickt anstellt. Ist doch alles in Ordnung.

    Wieso wurde der Artikel vom 5. Juli über die Piraten rausgenommen? Hat die Redaktion der Mut verlassen?

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  69. Bauer Gerhard meint:
    19.Juli 2009 at 16:47

    Vorratsdatenspeicherung ist mit einem freien Land nicht zu vereinbaren. Es gibt Grundsätze die dürfen nicht über Bord geworfen werden.

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  70. Stephan meint:
    19.Juli 2009 at 16:51

    VDS, Zensur, Onlinedurchsuchungen, immer stärker werdende Überwachung, Pauschalisieren von Computerspielern, Kriminalisierung von Jugendlichen, die privat Musik kopieren…

    Was hat das alles noch mit ‘freies Land’ zu tun?

    Wo Politiker ein Verbot von Paintball fordern, wo Politiker LAN-Parties verbieten.

    Und wenn sich dann eine Gruppe von Menschen dagegen wehrt, werden sie als ‘Nerds 2.0′ bezeichnet. Sie werden in eine rechts- oder auch einmal linksextreme Ecke gestellt und beleidigt.

    *Applaus*

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  71. Bauer Gerhard meint:
    19.Juli 2009 at 16:53

    Brigitte Zypries – “Der Dreck muss aus dem Netz”
    (1)
    Von U. Clauß und T. Jungholt 19. Juli 2009, 17:33 Uhr

    Der Zensurvorwurf gegen die jüngst beschlossenen Kinerpoprnosperren im Internet sei Unsinn, meint Brigitte Zypries. Die Justizministerin verteidigt auf WELT ONLINE staatliche Kontrollen des Internets. Außerdem spricht sie über Raubkopien, die Piratenpartei und ihre Probleme mit dem Bloggen. …
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article4149913/Brigitte-Zypries-Der-Dreck-muss-aus-dem-Netz.html;jsessionid=8C7EF441E76059C5DA29051E22942764#vote_4150114

    Piraten macht klar Schiff, auf zum Entern.
    Zypries bedauert es, dass sie in den USA entsprechende Seiten nicht sperren kann, da dort noch manches durch die Meinungsfreiheit gedeckt. So ist das eben mit Nationalstaaten, kein genereller Zugriff von Zensoren und Möchtegerndiktatoren.
    Für Nationalstaaten und freie Völker.

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  72. Seth meint:
    19.Juli 2009 at 16:54

    @Andreas

    Freies kopieren für den unkommerziellen Privatgebrauch, willst du denn dafür ins Gefängnis gesperrt werden, weil du ein Lied das im Radio läuft aufgenommen hast und mit Freunden tauschst?
    Das gab es früher aus gutem Grund nicht.

    Niemand hat etwas gegen die Überwachung, aber ohne Tatverdacht wie es die Vorratsdatenspeicherung macht ist es einfach inakzeptabel.
    Und die vorratsdatenspeicherung war eigentlich nur gegen Terroristen gedacht und das BVerfG hat damals per Einstweiligerverfügung den gebrauch auf Schwerverbrechen reduziert, wo man es schon allgemein zugänglich machen wollte (das war das wo Schäuble so geschimpft hat).
    Seit dieser Verfügung gibt es sehr viele Schwere Verbrechen in Deutschland…sagt zumindest das BKA, wenn es auf die Daten zugreiffen will.

    MfG
    Seth

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  73. Coruin meint:
    19.Juli 2009 at 16:55

    @Andreas: Wer sagt, dass wir gegen die Überwachung eines Verbrechers sind? Wir sind nur dagegen, dass auf Verdacht Daten gespeichert wird. Wenn auf Verdacht gespeichert wird, wird automatisch angenommen, dass jeder ein Verbrecher ist. Stichwort Unschuldsvermutung.

    Und wenn du unter “Anmelden” verstehst, dass dem Verdächtigen angekündigt wird, dass er überwacht wird, dann ist klar, dass das nicht geht. Es geht ja auch darum, dass erst durch einen richterlichen Beschluss eine Überwachungsmaßnahme erfolgt. Ich denke, du kommst mir jetzt mit “es ist doch so”, ist es leider nicht. Mach dich mal über den Bundestrojaner schlau. Und Vorratsdatenspeicherung fällt auch unter eine Art der Überwachung.

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  74. Pirat meint:
    19.Juli 2009 at 16:58

    @Andreas: Schade, dass Du nicht auf die Problematiken, beispielsweise dem Schutz der gespeicherten Verbindungsdaten vor unbefugten Zugriffen, der Überwachung eingehst.

    Und was “Online Durchsuchungen” (“Durchsuchung” ist eigentlich falsch, da eine Hausdurchsuchung öffentlich und niemals heimlich geschieht) angeht: woher willst Du wissen, ob das nicht auch unbeteiligte trifft? Beispielsweise Familienmitglieder, die den Computer mitbenutzen? Wie willst Du sicherstellen, dass keine Daten absichtlich verändert werden?
    Und was passiert, wenn jemand die Überwachungssoftware entdeckt und analysiert?

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  75. Rick Rockaby meint:
    19.Juli 2009 at 17:08

    @Queequeg:
    Offenbar hast Du nicht verstanden, dass es sich bei dieser Seite hier nicht um eine Seite der CDU handelt, sondern um eine Seite von CDU-Mitgliedern, die Ihre ganz persönliche (zuweilen kritikwürdige) Meinug zu politischen Themen abgeben.

    @Seth
    Wie wäre es, wenn Du mal erklärst, was am Unionsprogramm verfassungswidrig ist?
    MbG
    Rick
    (das b steht für “belustigt”)

    @Bert (29)

    * für Privatsphäre und gegen die Abschaffung von Bürgerrechten
    - sowohl online als auch offline

    Das klingt so ganz gut, nur das Eigentumsrecht, als eines der wichtigsten Grundrechte scheint der Piratenpartei ziemlich egal zu sein. Und dass das Urheberrecht ja gerade auch zum Schutz der Persönnlichkeit dient scheint auch noch nicht angekommen zu sein.

    * für informationelle Selbstbestimmung und
    gegen Online-Durchsuchungen
    Naja zu dem Thema habe ich ja letzte Woche schon was geschrieben…

    * für freien Wettbewerb und
    gegen Monopolbildung

    Eine gute Idee… ach ja es gibt doch da die EG-Wettbewerbsverordnung…was genau sollte denn da geändert werden?

    * für freies Wissen und
    gegen Patentwahn
    Wo beginnt PatentWAHN?

    * für den transparenten Staat
    anstatt eines gläsernen Bürgers
    Bisschen schwammig… was soll das konkret bedeuten?

    * für mehr Basisdemokratie und
    gegen Lobbyismus
    Wer soll denn direkt gewählt werden? Der Kanzler? Der Präsident? Oder ein System, wie in der Schweiz, das nachweislich keinerlei positiven Effekt auf die Politikverdrossenheit hat?

    * für freie Meinungsäußerung auch im Internet
    und gegen Zensur
    Wusste gar nicht, dass man Internet seine Meinung weniger frei äußern darf, als in der realen Welt. Naja habe damit auch noch nie ein Problem gehabt.

    * für Löschung rechtswidriger Seiten
    und gegen sinnlose Sperren
    Also doch für Zensur? Oder fällt Löschen nicht unter Zensur? Ach so, nur rechtswidrige Seiten löschen. Warum denn dann nicht einfach rechtswidrige Seiten zensieren. Oder aber, damit es rechtlich auch machbar ist, den Zugang erschweren… Ach nein das geht nicht. Die Idee hatte ja schon “Zensursula”…

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  76. Pirat meint:
    19.Juli 2009 at 17:10

    Stimmt, Zensur ist es noch nicht. Aber man kann schon sagen, dass eine Zensurinfrastruktur aufgebaut wird, die sich leicht missbrauchen lässt.

    Aber bei etwas, was in 30 Sekunden umgangen ist, von einer Erschwernis zu reden ist auch übertrieben.

    Im Grunde ist das ganze einfach nur Quatsch, der nichts gegen Kinderpornographie bringt und unter Lügen aus CDU/CSU und SPD durchgepeitscht wurde.

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  77. ubessin meint:
    19.Juli 2009 at 17:17

    Wie alt muss man eigentlich sein, damit man Trittin und Fischer noch als Linksaußen bezeichnet? Egal, das Angenehme an den Piraten ist, dass sie eben keine Clique junger netzaffiner Männer sind, also das, was im Blog so abfällig wie unwissend als ‘Nerds’ bezeichnet wird, sondern eine schlecht greifbare Gruppe von Gesinnungstätern, derer die so bildhaft dargestellten ‘Ideologen’ genauso wenig habhaft werden wie die Marketing-Blogger der CDU. Und was sie so richtig sympathisch macht, ist, dass entsprechende Versuche immer mit großer Heiterkeit aufgenommen werden. Die Piraten sind damit natürlich keine Volkspartei, aber der Anspruch wird auch ueberhaupt nicht erhoben. Dafuer aber eine wehrhafte Truppe Buerger, die sich fuer ihre ureigenen Rechte einsetzt: Buergerrechte halt.

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  78. Rick Rockaby meint:
    19.Juli 2009 at 17:19

    @ubessin
    Von Heiterkeit habe ich bei den verbitterten Posts hier noch nichts gemerkt…

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  79. Pirat meint:
    19.Juli 2009 at 17:24

    @Rick Rockaby: Das ist nur eine Anpassung an den verbitterten und gehäßigen Blogpost… :P

    So mag es die CDU doch: Immer schön angepasst bleiben!

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  80. Rick Rockaby meint:
    19.Juli 2009 at 17:27

    @pirat
    dann seid doch mal ein gutes Vorbild und selbst nicht so verbittert und gehäßig..
    Denn ich finde “Onkel Hotte” irgendwo da oben hat Recht: Den Jägerzaun in meinem Kopf reißt ihr damit nicht ein ;-)

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  81. Hendrik meint:
    19.Juli 2009 at 17:33

    Humor habt ihr ja. Ich habe immer FDP gewählt, bin jetzt aber in die Piratenpartei eingetreten. Wenn ich also jetzt linksextrem bin, dann soll es so sein! :-)

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  82. sammy meint:
    19.Juli 2009 at 17:33

    @ Andreas: Natürlich will keiner der Piraten, dass irgendwelche Schwerverbrecher irgendwelche Verbrechen durchführen können, nur wollen die Piraten auch nicht, dass einfach irgendwer auf die privaten Daten von Nicht-Schwerverbrechern zugreifen kann. Und wenn sich der Schwerverbrecher nur online auffällig verhält muss man ja erstmal viele PCs durchsuchen, bis man da den Schwerverbrecher gefunden hat. Also werden zwangsläufig dann auch die Daten von Nicht-Schwerverbrechern durchsucht. Vielleicht merkst du ja nun, womit die PP ein Problem hat?

    Also ich will nicht, dass jemand in meinen Chatlogs, besuchten Web-Seiten oder meinen anderen Sachen rumschnüffelt..

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  83. Pirat meint:
    19.Juli 2009 at 17:34

    @Rick Rockaby: Ich bin nicht verbittert und gehäßig, ich bin zynisch.

    Und bei Hardcore-CDUlern ist sowieso oft schon Hopfen und Malz verloren.

    Aber das macht nichts.
    Die CDU stirbt früher oder später eh aus :P
    Eine Partei deren “Jugendorganisation” zum Großteil aus über 25 Jährigen besteht, hat doch wirklich ein Nachwuchsproblem.

    Und im Gegensatz zur CDU wächst die Mitgliederzahl der Piraten rasant an.

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  84. Rick Rockaby meint:
    19.Juli 2009 at 17:40

    @pirat
    “Und bei Hardcore-CDUlern ist sowieso oft schon Hopfen und Malz verloren.” – da könnte was dran sein.

    Naja und was das Aussterben der Union angeht setze ich einfach auf die erheblich gestiegene Lebenserwartung… ;-)

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  85. Pirat meint:
    19.Juli 2009 at 17:43

    @Rick Rockaby
    Der einzige wirkliche Unterschied zwischen CDU und SPD ist doch, dass den einen die Mitglieder und Wähler in Schaaren davon laufen, den anderen hingegen sterben sie langsam aber sicher weg… :P

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  86. ubessin meint:
    19.Juli 2009 at 17:53

    @Rick Rockaby:

    Da brauchste gar net lange suchen: “Komisch,wenn man aber die Piraten fragt wie sie dazu stehen,warum Zypries die Internetzensur für Islam-kritiker und Politik-kritiker sperren lassen will,da sagen die “Piraten”nichts dazu.Warum nicht???” (O-Ton Anita)

    Antwort von Robert Lemos: “Zumindest der Pirat der gerade hier am PC sitzt hat dich inhaltlich nicht verstanden. [...] Zypries sperrt die Internetzensur für Islam-Kritiker?

    Hey, das hat Unterhaltungswert. Und wenn man am Ende eines langen Tages merken muss, wie krampfhaft und fern aller Logik alte Feindbilder aufrecht erhalten werden, setzt das noch einen drauf. Was allerdings nicht zum Lachen ist, ist der offenbar nicht zu stoppende Drang, die Sorge um Freiheiten als ‘Extremismus’ zu definieren oder als unbedeutend abzuschieben.

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  87. Rick Rockaby meint:
    19.Juli 2009 at 17:55

    @pirat
    da hast Du leider mehr Recht, als mir lieb ist.
    In der Union zu sein macht so wenig Spaß, wie schon lange nicht mehr.
    Ich will wieder einen Parteivorsitzenden bei dem man ohne Nachdenken im Kleingarten beim Spanferkel die Bierkrüge aneinanderknallen und laut “Genau!” rufen kann.
    Bei Mutti Merkel geht das leider nicht so richtig… Naja vielleicht kann man ja das Maschinengewehr Gottes (Peter Hintze) wieder raus holen… oder irgendwen in der Richtung

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  88. Fritten meint:
    19.Juli 2009 at 17:56

    Ja genau! Merkeltekel!
    Sowas sollte verboten werden! Umweltaktivisten!
    Multikulti-Ideologie! Diese ganzen arbeitenden Mütter und Väter und Kinder in Putzgruppen, die sich für den Staat einsetzen!

    Wählt CDU! Die machen da was gegen! So mit Gesetzen und notfalls anders! Mal ehrlich ey!

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  89. Steamfiction meint:
    19.Juli 2009 at 17:58

    @Rick Rockaby Verfassungswidrig am Unionsprogramm ist z.B. die Forderung nach einem 3-Strikes System wie es in Frankreich vorgeschlagen und aus guten Gründen abgelehnt wurde.

    Zum Thema Urheberrecht hast du mal wieder was falsch verstanden, die Piraten wollen niemanden Enteignen oder ihm seine Rechte streitig machen, sie wollen nur andere Finanzierungssysteme für Künstler fördern.

    Wenn du dich auch nur ein wenig über das Thema Internetzensur informiert hättest, dann wüsstest du, dass man Seiten mit illegalen Inhalten durch die Provider löschen lassen kann, jeder Provider bietet eine sogenannte Abuse E-Mailadresse an die man sich wenden kann. Dort wird dann geprüft, ob sich illegale Inhalte auf dem Server befinden, besonders bei dokumentiertem Kindesmissbrauch ist dies sehr eindeutig zu erkennen, weshalb man keine geheimen Listen braucht.
    Wie du vielleicht auch erfahren hättest, wenn du dich informiert hättest, muss man einen Vertrag abschließen um einen Server zu mieten, wodurch Adresse und Name des Betreibers bekannt sind und man rechtlich gegen ihn vorgehen könnte.

    Wir fassen (viel zu kurz) zusammen:
    *Täter werden rechtlich verfolgt
    *Material wird zerstört
    *Durch Öffentlichkeit des Vorgehens wird Zensur verhindert.

    Da dies aber zu schwer, zu kompliziert und zu anstrengend für Zensursula ist, ist es doch viel einfacher einen Vorhang vor das ganze zu hängen und zu behaupten es wäre weg.
    An den Zensurlisten aus anderen Ländern sehen wir wie nutzlos und schädlich die Sperren sind, da die Listen 1. an die Öffentlichkeit gedrungen sind 2. die Listen enthalten weniger als 50% Internetseiten die mit Kinderpornographie.

    Ich empfehle zur weiteren Information den folgenden CCC-Express Podcast: http://chaosradio.ccc.de/cre124.html

    Zu deinen restlichen Bemängelungen bei denen es dir einfach nur an Vorstellungskraft zur Umsetzung mangelt schlage vor, dass du dir mal das Parteiprogramm der Piraten durchliest: http://tinyurl.com/btwprogramm

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  90. ben17 meint:
    19.Juli 2009 at 18:03

    BuuuHuuHuuu die PIRATEN kommen. BUUUUHHH
    Ein ganz wichtiger Punkt bei den Piraten ist eine Politk ohne ANGST, eine Politik der Freiheit. Wie es im Grundgesetz verankert ist – gerade feiert die Regierung mit TamTam dessen 60. Jahrestag .
    Nun muß man nicht lange suchen, jede Politik seitlich der CDU/CSU ist links, weil nicht im Kapital verankert. Mal abgesehen von den Nationalisten, die vermutlich noch rechter sind.
    Und es ist ebend nicht so, daß es nur um freie Downloads geht. Man müsste halt mal das Programm dieser in naher Zukunft weiteren parlamentarischen Kraft lesen.
    Da wird freier Zugang zu Bildung für Alle verlangt – nicht nur für Besserverdienende, die sich oft teure zusätzliche Bildungsangebote kaufen können.
    Da geht es um Offenheit in Politik und allen Belangen des öffentlichen Lebens. Natürlich kann eine Partei von ca.4500 Mitgliedern noch nicht das komplette Spektrum in der Alltagspolitk innen und außen abdecken. Aber sie ist näher am Volk, als das irgendeine der “Volksparteien” von sich behaupten kann, Weil sie aus dem Volk wächst.
    BUUUHHUUUUHHUU die Piraten ?
    NEIN – endlich, die PIRATEN entern die alte Fregatte Bundesregierung !
    Und wer uns kennenlernen will – nicht bei den Angstmacher lesen. Bei UNS ist alles offen und transparent http://www.piraten-partei.de.

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  91. Pirat meint:
    19.Juli 2009 at 18:04

    @Rick Rockaby Das kommt davon, dass die CDU eine Politik für alte Leute macht.

    Die Jungen Leute sehen die Dinge nun einmal anders als ihre Eltern und Großeltern.
    Darum könnt Ihr auch die Jugend nicht so gut mobilisieren.
    Aber das Problem scheinen fast alle etablierten Parteien zu haben.
    Dass die Piraten ihre Mitgliederzahl in den letzten Monaten mehr als verdoppeln konnten spricht Bände.
    Vor allem junge Menschen kommen zur Piratenpartei, nicht nur in Schweden, sondern auch hier in Deutschland.

    Wenn Ihr nicht einseht, dass Ihr mit Eurer Politik (Nicht nur die Überwachung, sondern auch z.B. Computerspieleverbote oder Studiengebühren) die Jugend und Junge Erwachsene verprellt, wird es mit Euch früher oder später zu Ende sein.

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  92. Hans meint:
    19.Juli 2009 at 18:14

    Die Piraten greifen die Themen auf, die von inkompetenten, auf diesen Themengebieten ungebildeten Politikern unter den Tisch fallen gelassen werden.

    Piraten 4tw!

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  93. Stephan meint:
    19.Juli 2009 at 18:15

    Rick:
    Bezeichnest du es als Zensur, wenn man ein Buch gefüllt mit Bildern von sexuell missbrauchten Kindern nicht in eine Bibliothek/Buchhandel packt?

    Bilder und Videos solcher Vergewaltigungen, bzw. solcher Missbrauchsfälle gehören nicht zur freien Meinungsäußerung oder würden bei Löschung eine Art der ‘Zensur’ (lt. der allgemein anerkannten Definition dieses Wortes) darstellen.

    Aber genauso wenig, wie man das Buch mit den Bildern in einem Buchhandel nicht nur abdeckt, sollte man die Webseiten mit solchem Material online verfügbar lassen und die Betreiber noch mit einem netten Stoppschild darauf hinweisen, dass man auf ihrer Fährte ist.

    Außerdem geht es in zweiter Linie auch darum, dass in anderen Ländern diese Sperrlisten missbraucht wurden, so wie viele Politiker dies hier auch schon fordern.
    Und dann ist die Frage: Wo endet es?
    Wird bald alles, was links- und rechtsextremistisch ist, ebenfalls gelöscht?
    Laut der Meinung des Autors dieses ‘Artikels’ gehören dazu ja unter anderem die Grünen und die Piratenpartei.
    Ergo: Sperren wir alles, was den Wahlergebnissen schaden könnte, welche Seiten auf den Sperrlisten stehen, kann ebenfalls niemand nachvollziehen.

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  94. juergen meint:
    19.Juli 2009 at 18:19

    Ich war früher CDU Wähler. Werde jetzt die PIRATEN wählen um wieder etwas mehr Demokratie in diesem Lande angedeihen zu lassen. Du kannst zur Zeit wählen wen Du willst, es sind am Ende doch eh immer nur die Gleichen Personen die den “Volkswillen” für dich dann im Bundestag ausüben! Hier hat sich die Industrie sehr gut positioniert und ganze Lobby-Arbeit geleistet! Volkswille wird schon lange nicht mehr ausgeübt! Es lebe der Kommerz !!!

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  95. Andreas meint:
    19.Juli 2009 at 18:23

    Pirat schrieb:
    “woher willst Du wissen, ob das nicht auch unbeteiligte trifft? Beispielsweise Familienmitglieder, die den Computer mitbenutzen? Wie willst Du sicherstellen, dass keine Daten absichtlich verändert werden?
    Und was passiert, wenn jemand die Überwachungssoftware entdeckt und analysiert?”

    Das geht genau so wenig, wie bei der Hausdurchsuchung oder der Telefonüberwachung. Sollen deshalb auch Hausdurchsuchungen und Telefonüberwachung abgeschafft werden?
    Und ohne es zu wissen denke ich, dass die Vorstellung, Schadsoftware würde für eine Onlinedurchsuchung verwendet werden, falsch sein. Das wird in der Praxis auch wohl nicht funktionieren und es gibt da auch viel effektivere und sichere Methoden.

    sammy schrieb:
    “Und wenn sich der Schwerverbrecher nur online auffällig verhält muss man ja erstmal viele PCs durchsuchen, bis man da den Schwerverbrecher gefunden hat. Also werden zwangsläufig dann auch die Daten von Nicht-Schwerverbrechern durchsucht.”

    Meinst du damit, dass in der Datenbank die gesuchte IP gefunden werden muss? Wenn ich aber eine Suchabfrage starte, dann bleiben doch alle anderen Daten in der Datenbank und es werden nur die relevanten Daten angezeigt.
    Oder das zB Loggdaten von Chats auf einem durchsuchten PC liegen? Das kann aber doch bei einer Hausdurchsuchung auch passieren.

    Pirat schrieb:
    “Schade, dass Du nicht auf die Problematiken, beispielsweise dem Schutz der gespeicherten Verbindungsdaten vor unbefugten Zugriffen, der Überwachung eingehst.”
    Gegenfrage: Wie stellt man sicher, dass die Daten, die vom Anbieter zB zur Abrechnung gespeichert werden? Geht wohl genau so wenig, wobei man bei der Vorratsdatenspeicherung evtl. ein System einrichten könnte, das die Daten verschlüsselt und vor unbefugtem Zugriff schützt. Evtl. sollte man die Daten auch nicht in die Hand der Anbieter geben.

    Pirat schrieb:
    “Stimmt, Zensur ist es noch nicht. Aber man kann schon sagen, dass eine Zensurinfrastruktur aufgebaut wird, die sich leicht missbrauchen lässt.”

    Gibt es diese Zensurinfrastruktur nicht eh schon, egal mit oder ohne Gesetz?
    Und warum redet man dann immer von Zensur? Doch nicht etwa um den “unwissenden” weiterhin dumm zu halten, aber ihn eine Meinung aufzudrücken, oder?
    Das wird eh gerne gemacht. Da wird mit Begriffen um sich geworfen wie Stasi 2.0, da hat man manchmal das Gefühl so mancher weiß nicht mehr was die Stasi war. Das oben verlinkte Video treibt das ganze dann noch auf die Spitze, nur verstehen sehr viele nicht, dass das wohl eine Hyperbel sein soll (oder was auch immer). Ist das Absicht, dem Zuschauer das glauben zu lassen? Und wird damit nicht genau das selbe gemacht, was man anderen vorwirft, also die Menschen belügen und verängstigen um seine Forderungen durchzubringen?

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  96. Coruin meint:
    19.Juli 2009 at 18:38

    @Andreas:

    “Und ohne es zu wissen denke ich, dass die Vorstellung, Schadsoftware würde für eine Onlinedurchsuchung verwendet werden, falsch sein. Das wird in der Praxis auch wohl nicht funktionieren und es gibt da auch viel effektivere und sichere Methoden.”

    Die Software, die für Online-Durchsuchungen genutzt werden ist identisch mit der Software, vor der du dich mit Anti-Viren-Programme, AdBlocker etc. schützt. Einziger Unterschied: Der “Staat” darf es angeblich…

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  97. stilnox meint:
    19.Juli 2009 at 18:49

    Lieber Umweltschutz und Internet “Instrumentalisieren” als Kinderpornographie und Armut!

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  98. ProRatio81 meint:
    19.Juli 2009 at 19:11

    Eins muss man den Piraten lassen. Ist ein putzmunterer Verein ;-)

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  99. Piraten-Matze meint:
    19.Juli 2009 at 19:33

    @ Andreas (97.)
    “Und warum redet man dann immer von Zensur? Doch nicht etwa um den “unwissenden” weiterhin dumm zu halten, aber ihn eine Meinung aufzudrücken, oder?” (Andreas)

    Für dumm will uns Zensursula verkaufen. Sie ist es, die zur Begründung der Internet-Zensur mit falschen Zahlen aus der Kriminalstatistik hinsichtlich der Verbreitung von Kinderpornographie operiert. 1
    Ganz zu schweigen von der Indien-Lüge. 2 Da die “Zugangserschwerungsmaßnahmen” bei der Bekämpfung der Kinderpornografie nutzlos, wenn nicht gar Kontraproduktiv sind, muss es um etwas anderes gehen.

    So geht es Herrn Wiefelspütz (ok, der ist von den anderen) um mehr:
    Zitat:
    “Natürlich werden wir mittel- und längerfristig auch über andere kriminelle Vorgänge reden (…) Es kann doch nicht sein, dass es im Internet eine Welt ohne Recht und Gesetz gibt.” Er könne sich vorstellen, auch Seiten mit verfassungsfeindlichen oder islamistischen Inhalten zu blocken, sagte der SPD-Politiker. (Zitat Ende)
    Ist das was anderes als Zensur?

    Und auch Bosbach (CDU) meint dazu selbstentlarfend:
    Zitat:
    “Ich halte es für richtig, sich erstmal nur mit dem Thema Kinderpornografie zu befassen, damit die öffentliche Debatte nicht in eine Schieflage gerät” 2

    Von daher ist es richtig, von Zensur zu sprechen. Das sehen die Betreiber dieses Bolgs offenbar genauso. 3

    Gruss,
    Matze

    Quellen:
    1 http://netzpolitik.org/2009/zahlenspiele-des-familienministeriums/

    2 http://netzpolitik.org/2009/von-der-leyen-und-indien-antwort-der-botschaft/

    3 http://cdu-politik.de/2009/07/10/katze-aus-dem-sack-spd-zensur-wird-fakt/

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  100. Rainer Böß meint:
    19.Juli 2009 at 19:39

    “Extremistisch” bzw. “Linksextremistisch” sind Totschlagargumente.

    Insbesondere die CDU benutzt(e) den Begriff in ihrer “Rote-Socken-Kampagne” ja recht gerne und oft.

    In Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz, Hunsrück) gab es vor 2 Jahren eine kleine öffentliche Veranstaltung gegen Nazi-Aktivitäten auf der u.a. ein SPD-Landtagsabgeordneter und der SPD-Oberbürgermeister Reden hielten.

    In der Presse wurde dann die Frage gestellt, weshalb keine CDU-Mitglieder bzw. -Mandatsträger anwesend gewesen wären.

    In einem Leserbrief antwortete dann ein CDU-Mitglied ” man hätte nicht teilgenommen weil man nicht zusammen mit Linksextremisten gegen die NPD-Aktivitäten in der Region protestieren wolle”.

    Nach dieser Aussage ist offenbar alles, was links von der CDU ist auch linksextremistisch.

    Zum Glück kenne ich aber auch CDU-Mitglieder, die auf einer anderen Anti-Nazi-Demo kein Problem damit hatten zusammen mit SPD, LINKEN und Kommunisten gemeinsam gegen Nazi-Umtriebe zu protestieren.

    Rainer Böß
    Mitglied der Partei DIE LINKE in Rheinland-Pfalz

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  101. Rainer Kenner meint:
    19.Juli 2009 at 19:46

    Seth:

    “Freies kopieren für den unkommerziellen Privatgebrauch, willst du denn dafür ins Gefängnis gesperrt werden, weil du ein Lied das im Radio läuft aufgenommen hast und mit Freunden tauschst?
    Das gab es früher aus gutem Grund nicht.”

    Das Problem im Gegensatz zu früher ist doch, daß man dank Internet Zugriff auf alle möglichen Lieder in sehr guter Qualität hat. Früher musste man doch warten bis mal das gewünschte Lied im Radio kam, um es auf Kassette aufnehmen zu können. Wollte man CDs/LPs/MCs kopieren, dann musste man erst mal einen kennen, der das Original hatte oder eine Kopie, die noch nicht die x.te Kopie war. Kopien auf Magnetband werden nämlich nach jeder Generation schlechter.

    Soll man nun privates P2P und Download-Archive nicht unter Strafe stellen? Dann wird wie wild getauscht und runtergeladen. Wenn es nicht verboten ist, dann kauft vermutlich auch der letzte Ehrliche Kunde keine Originalware mehr.

    Mit was sollen die Künster dann Geld verdienen: Konzerte, Bierzelt- und TV-Auftritte? Oder nur durch GEMA Gebühren. Ach nein, GEMA ist bestimmt auch böse und die Piraten wollen sie abschaffen.

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  102. Onkel Hotte meint:
    19.Juli 2009 at 19:54

    @Rainer Böß
    Es ist sicher schwierig zu begründen, warum man als Partei gegen eine andere Partei demonstrieren sollte. Das sich die Parteien untereinander mit den Vorschlägen und Ideen der anderen auseinandersetzen ist zu begrüßen. Das erfolgt ja auch. Da Du nicht mitgeteilt hast, wie genau das Motto der Veranstaltung war und er sie getragen hat, erscheint eine weitere Bewertung müßig.

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  103. Coruin meint:
    19.Juli 2009 at 20:09

    @Rainer Kenner:

    Wie viele Künstler (z.B. Dieter Bohlen) festgestellt haben, machst du heutzutage die meiste Kohle durch Konzerte, nicht mehr durch Plattenverkäufe. Und der echte ehrliche Kunde, der läd sich die Musik vielleicht runter, trifft eine Entscheidung und kauft dann doch noch das Original.

    In Bezug auf die GEMA wäre ich vorsichtig. Mach dich mal schlau, wieviel der Künstler am Ende bekommt, wenn er sein Werk durch die GEMA vertreten lässt. Für gewöhnlich ist es sehr wenig, wenn du überhaupt eine transparente Auflistung der Erlös-Verteilung findest.

    Ich empfehle dir, lies dir unser Programm durch, bevor du irgendwelche Vermutung anstellst, wie wir zu bestimmten hier erwähnten Themen stehen.

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  104. ProRatio81 meint:
    19.Juli 2009 at 20:13

    “Extremistisch” bzw. “Linksextremistisch” sind Totschlagargumente (Rainer Böß)

    Denn wie wir alle wissen gibt es so etwas wie Linksextremismus überhaupt nicht. Ganz im Gegensatz zu “Nazis” und “Rechtsextremismus”, wie beispielsweise kürzlich in Friedrichshain, wo sich doch tatsächlich 4 Rechte erdreisstet haben, gegen den feigen Angriff von 10+x, teilweise polizeilich bekannten, Linksextremisten ihr eigenes Leben zu verteidigen. Gestern sind zu allem Überfluss auch noch Linksextremisten in Friedrichshain aufmarschiert. Auf einem der Plakate wurde dazu aufgefordert “Nazis anzugreifen”. Mit dem Recht auf körperliche Unversehrtheit nimmt man es wohl nicht so genau. Hatten wir alles schon einmal. Die rote SA wütet auf den Straßen mit wohlwollender Unterstützung insbesondere von Öko-Terroristen und Neo-SED.

    “Nach dieser Aussage ist offenbar alles, was links von der CDU ist auch linksextremistisch.” (Rainer Böß)

    Wenn die CDU sich in dem Tempo der vergangenen Jahre weiter nach links bewegt, ist es bald soweit.

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  105. Melanie D. meint:
    19.Juli 2009 at 20:35

    In der Piratenpartei gibt es Informatiker und Ingenieure und natürlich viele die dabei sind das zu werden.
    Das war mal eine Gruppe die vorwiegend CDU/CSU gewählt hat.
    Aber die CDU/CSU scheint es zu genügen, bei ihren Hauptwählerklientel, nämlich den Rentnern zu punkten. Langfristig tragfähig ist diese Konszept allerdings schon biologischen Gründen nicht. Und eine Partei, die nicht langfristig denkt, sollte man besser nicht wählen.

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  106. Andreas meint:
    19.Juli 2009 at 20:45

    Coruin schrieb:
    “Wie viele Künstler (z.B. Dieter Bohlen) festgestellt haben, machst du heutzutage die meiste Kohle durch Konzerte, nicht mehr durch Plattenverkäufe. Und der echte ehrliche Kunde, der läd sich die Musik vielleicht runter, trifft eine Entscheidung und kauft dann doch noch das Original.”

    Das sind Rechtfertigungen, aber keine Grundlage für ein neues Gesetz, oder will die Piratenpartei vorschreiben, wie Musiker ihr Geld zu verdienen haben.
    Und das betrifft aber auch nur Musiker, in naher Zukunft wird aber der Printjournalismus und Buchautoren selbiges durchmachen, nur haben diese keine Konzerte. Raubkopien sind ein echtes Problem und anstatt Raubkopien zu rechtfertigen und legalisieren solltet man schauen, wie man das Recht vom geistigen Eigentum schützen kann. Die Piraten lösen das Problem damit, geistigen Eigentum abzuschaffen. Ein Buchautor wird sich freuen, wenn er ein Jahr lang an ein Buch schrieb, die Vielzahl aber nur aus dem Web geraubt wird. Bücher sind dann nur noch ein Sammelobjekt, eBooks nur für die, die die Arbeit anerkennen. Nur wer macht dies schon noch in einer “Geiz-ist-geil”-Gesellschaft?

    Coruin schrieb:
    “In Bezug auf die GEMA wäre ich vorsichtig. Mach dich mal schlau, wieviel der Künstler am Ende bekommt, wenn er sein Werk durch die GEMA vertreten lässt. Für gewöhnlich ist es sehr wenig, wenn du überhaupt eine transparente Auflistung der Erlös-Verteilung findest.”

    Kommt natürlich darauf an, ob der Künstler selbst Musik schreibt oder überwiegend Msuik anderer Künstler spielt. Bei letzten bleibt natürlich wenig übrig, bzw. es kostet ihm was, was du aber vermutlich meinst, ist oft mal vorgeworfen wird, dass manche Bereiche einen größeren Teil bekommen als andere.
    Allerdings verstehe ich nicht die Schlussfolgerung. Warum soll dann das geistige Eigentum abgeschafft werden? Ist das nicht eher mal wieder eine Rechtfertigung für Raubkopien?

    @ritischer Blog-Betrachter: Das scheint bei den Piraten üblich und weit verbreitet zu sein, wenn ein Beitrag kritisch für die Partei ausfällt, dass der Verfasser dann gleich als dumm, unfähig oder was weiß ich beschimpft wird? Ist das eine Art, die die Piratenpartei wirklich unterstützt und toleriert? Wäre eigenartig für eine Partei, die sich doch so sehr für die Meinungsfreiheit einsetzt.

    “In der Piratenpartei gibt es Informatiker und Ingenieure und natürlich viele die dabei sind das zu werden.”

    Sollte man das so an Berufsgruppen fest machen? Denke auch in anderen Parteien gibt es viele Ingenieure. Hauptsächlich sind das doch junge, männliche, die ihre Freizeit zum großen Teil im Internet vertreiben.

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  107. Stephan meint:
    19.Juli 2009 at 20:58

    Andreas meint:
    “Die Piraten lösen das Problem damit, geistigen Eigentum abzuschaffen.”

    Herzlichen Glühstrumpf, du hast keinerlei Ahnung über die Ziele der Piratenpartei.

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  108. Andreas meint:
    19.Juli 2009 at 21:22

    @Stephan:
    Typisch Piratenpartei, solch ein Verhalten hab ich gerade eben angesprochen. Aber vielleicht solltest Du dich eher mal über die Piratenpartei informieren, bevor du dich so weit über die Reling wagst.

    Andreas Popp, Vorsitzender der Piraten in Bayern erklärte in einem Interview wie folgt den Standpunkt der Piraten über das geistige Eigentum:
    “Moralisch ist es genau anders herum, es gibt so etwas wie “geistiges Eigentum” nicht. Das ist ein Kampfbegriff der Verwertungsindustrie. Auch Künstler erschaffen ein Werk nicht einfach aus dem Nichts. Sie greifen auf den Wissens- und Kulturschatz der Allgemeinheit zu und konstruieren durch Kombination und Modifikation etwas neues.”

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  109. Torsten meint:
    19.Juli 2009 at 21:24

    @Andreas

    Vieles was die Piraten fordern gab es mal ;-)

    Bis vor einigen Jahren waren Privatkopien erlaubt!
    Jeder konnte die gekauften CDs auf andere Datenträger kopieren und weiterhin privat nutzen.

    Der Raubzug geht wohl mehr von unserer Regierung aus und diese beraubt das Volk!

    Privatbank macht Gewinn, privater Gewinn – Privatbank macht Verlust, Steuergelder helfen!

    Wer hat jetzt wem beraubt?

    Übrings waren diese Zertifikate mit denen die Bank auf die Nase gefallen sind, bis vor einigen Jahren in de verboten!

    Wer hat es gewollt mit diesen zu zocken, wer hat erlaubt?

    Ich hatte am Anfang auch geglaubt das die Piraten alles im Netz freigeben wollen, aber das stimmt so nicht!

    Die Piraten wollen das Wissen, das vom Volk bezahlt wurde ( zB GEZ – ARD/ZDF-Produktionen) – vom Volk frei genutzt werden darf!

    Viele Stasi-Methoden die in letzter Zeit den Bürger gläsernd machen, sollen rückgänig gemacht werden!

    Zur Zeit sind die Piraten die interessanteste Partei!

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  110. Torsten meint:
    19.Juli 2009 at 21:40

    @Andreas

    “Raubkopien sind ein echtes Problem und anstatt Raubkopien zu rechtfertigen und legalisieren solltet man schauen, wie man das Recht vom geistigen Eigentum schützen kann.”

    Ich habe in den letzten Jahren auch weniger CDs gekauft, aber die “Raubkopien” (man könnte auch sagen Reinhören) die gut waren und noch käuflich verfügbar, die habe ich auch gekauft, gerippt und höre sie als MP3!

    Einen 16jährigen der Musik im Netz zieht, der hat meist kein Geld fürs Orginal!

    Als ich 16 war, habe ich Nächte vorm Radio verbracht um mir die Maxi aufs Band zu kopieren!

    Die Jugend von Heute macht das selbe wie wir, nur schneller ;-) .

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  111. armin meint:
    19.Juli 2009 at 21:42

    @Andreas
    “…Und das betrifft aber auch nur Musiker, in naher Zukunft wird aber der Printjournalismus und Buchautoren selbiges durchmachen, nur haben diese keine Konzerte. Raubkopien sind ein echtes Problem und anstatt Raubkopien zu rechtfertigen und legalisieren solltet man schauen, wie man das Recht vom geistigen Eigentum schützen kann.”

    Erstmal gibt es keine Raubkopien, zweitens ist es völlig richtig, dass man jetzt schon über alternative Verwertungsmöglichkeiten für Künstler im Allgemeinen nachdenken muss. Musiker haben es da oft noch relativ einfach. Viele Auftritte bedeuten viel Kohle, und auch parallel wachsenden CD Absatz und Verkauf von Merchandising am Rande der Konzerte. Hinzu kommt die Möglichkeit Youtube und andere Plattformen für Werbung in eigener Sache zu benutzen.
    Buch Autoren können ähnlich verfahren und auch das Medium für sich arbeiten lassen und dazu übergehen die Bücher als E-Book an den Mann/Frau zu bringen, wenns läuft, kann dann ja immer noch über Post Order eine Kleinauflage Starten.
    Bei Journalisten wirds schwierig, aber ich denke, dass viele Platformen wie die von Spon oder Heise, durchaus genügend Gewinn generieren, dass die Journalie nicht verhungern muss.
    Es würde auch nichts dagegen sprechen, wenn Journalisten eigene Plattformen, wie z.B. Blogs aufmachen (BildBlog ist ein gutes Beispiel dafür) und mit diesen über Werbeeinnahmen Gewin generieren.
    Wer bei solchen Modellen garantiert in die Röhre guckt sind die Verlage, die Verlage die bisher für dei Distribution verantwortlich waren, sind plötzlich so überflüssig wie ein Loch im Kopf. Und diese aussterbende Spezies will sich ihre Pfründe durch Lobby-Arbeit in Berlin sichern, indem man mal ebenso ein paar Millionen Bürger kriminalisiert. Erinnert mich irgendwie an Droschke Vs. Benzin Kutschen damals Anfang des letzten Jahrhunderts.

    Andreas meint:
    “Die Piraten lösen das Problem damit, geistigen Eigentum abzuschaffen.”

    Stephan drückt das vielleicht ein bisschen hart aus, hat aber inhaltlich recht. Bis heute ist ja nichtmal definiert was geistiges Eigentum ist. GVeistiges Eigentum ist einfach nur ein schönes Buzz-Word für Bullshit Bingo. Wenn jemand etwas neues erschafft, dann beruht seine Kreation mit allergrößter Wahrscheinlichkeit auf der Arbeit andere, um mal ein Beispiel zu geben: Wenn es das rad nicht gebe, hätte niemand ein Auto bauen können. Erfindungen und auch künstlerische Kreationen, sei es Musik oder geschriebenes oder in Stein gehauenes basiert immer auf der Arbeit anderer, man kann sich da gar nicht geben wehren, man wird immer gewesenes in seiner eigenen Arbeit adaptieren. Das ist ja der Hauptgrund, warum Open Source Software so Erfolgreich, auch und vor allem im Enterprise Bereich ist. niemand will das Rad nochmal erfinden, also hat man da die Möglichkeit sich entsprechenden Quellcode bei Oepn Source Projekten auszuleihen. Ein Prima Sache das. Und wenn sich alle beteiligten an die Lizenzen halten gibt es auch keinen Streit. Für Musik und Schriftstellerei zählt das selbe, es sind immer die Summe der Einflüsse die man hatte, die im Ergebnis in den eigenen Werken sind. Wenn es nach dn Hardcore Vertretern des geistigen Eigentums ginge, wäre das nicht mehr möglich. Und wer brüllt am lautsten nacxh geistigen Eigentum? Tip: Es sind nicht die Kreativen.

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  112. Andreas meint:
    19.Juli 2009 at 21:48

    Es wurde hier auch schon angesprochen, dass sich eine Privatkopie verändert hat und der Begriff “Privatbegriff” sehr weit ausgedehnt wird (vielleicht sogar mit Absicht, damit es sich besser anhört). Die Piratenpartei fordert aber, dass sich jeder für seinen privaten Zweck sich etwas kopieren darf. Das geht im Sinne einer Privatkopie weit hinüber raus. Auch wird wie oben angefügt die Rechtmäßigkeit des geistigen Eigentum angezweifelt.
    Also ganz so wie du es darstellen willst, ist es wohl nicht.

    Da bringt es auch nichts auf andere Missstände hinzuweisen. Im Bankenwesen wurde viel Schindluder betrieben und jetzt wird es Zeit, dass es dafür auch Regeln gibt, aber das hat nichts mit den Forderungen der Piratenpartei zu tun. Also was willst du damit aussagen?

    Und was genau forderst du von den ÖR? Das deren Produktionen immer abgerufen werden können? Das gibt es doch bereits in Form ihrer Mediathek.Eigentlich sollten diese Videos auch länger verfügbar sein, als sie es jetzt sind, allerdings hat hier die Europäische Kommission einen Riegel vorgeschoben. Diese sah einen Wettbewerbsverstoß gegen über die Privaten und so müssen die ÖR ihre Inhalte nach einer gewissen Zeit wieder löschen.

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  113. Andreas meint:
    19.Juli 2009 at 21:57

    @armin:
    erstens darf man keinen zwingen, wie er sein Medium vertreibt. Zweitens, siehst du den zukünftigen Journalismus nur darin, dass voneinander abgeschrieben wird, oder ist es vielleicht nicht doch so, dass Journalismus, fern vom Druck Geld kostet?
    und Open Source funktioniert im echten Leben bei vielen nicht. Stell dir mal vor, eine Firma zahlt für eine Entwicklung mehrere Millionen, alle anderen können aber darauf aufbauen und schaffen es mit ein paar tausend Euro diese Entwicklung zu verbessern. Ist das eine faire Marktwirtschaft.
    Zumdem ist es bei Musik, Film oder Büchern sehr abstrakt zu sagen, dass alles aufeinander aufbaut. Ob das auch wirklich so stimmt? Ich glaube eher nicht.

    @Torsten:
    das sind wieder nur Rechtfertigungen. Im übrigen hat gerade die junge Generation für sowas viel Geld, nicht umsonst richtet sich ein riesiger Markt eben auf genau dieses Publikum.

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  114. J.David meint:
    19.Juli 2009 at 22:02

    Die Piraten mögen eine 1 Thema Partei sein, allerdings sehe ich die 134000 Zensursula Petitions Zeichner kaum als Nerds an. Da die Etablierten nicht nur durch Zensur, sondern durch Lobbyismus und Bankenrettung “ohne Alternativen” Ihr Demokratie Verständnis (persönliche Meinung:Demokratie Verweigerung) deutlich zu erkennen gaben in den Ländern wie auch im Bund werde ich den Piraten, Grauen, Pogo oder sonstwem meine Stimme geben, bevor eine Etablierte Partei durch wegbleiben davon profitiert. Milliardärsrettung auf Kosten des Steuerzahlers würden “normal Denkende”kaum verantworten! Oh, und BILDungsministerin Springer (Angie´s Freundin) scheint wie die Etablierten nicht sehr Internet-Affin zu sein. Könnte nach hinten losgehen.

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  115. Bernd Peuser meint:
    19.Juli 2009 at 22:05

    “Freiheit des Internets” sind libertäre Gedanken.

    Die etablierten Parteien sind unwählbar für Jugendliche geworden. Da wurde von Politikverdrossenheit gesprochen, die Spaßgeneration, Generation X und viel anderer Scheiß.
    Jetzt wo sich die Leute politisch engagieren, passt es euch auch nicht. Euch wäre es recht gewesen, Kreuzschen und gut. Aber nicht mehr mit uns. Ihr seid zu weit gegangen.

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  116. Flo meint:
    19.Juli 2009 at 22:14

    Bürger(oder Jugendliche), die allerdings gleich auf Piraten setzen und den Trott der allgemeinen Meinung im Internet folgen, ohne die Standpunkte anderer Parteien zu kennen, muss man aber vorwerfen, dass sie Politikverdrossen sind.

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  117. armin meint:
    19.Juli 2009 at 22:20

    Armin meint:
    “erstens darf man keinen zwingen, wie er sein Medium vertreibt.”
    Natürlich nicht, ich habe ja auch einge Beispiele genannt wie man es machen könnte. Allerdings sollte man auch ein Geschäfftsmodell einsetzen, dass auch von der Kundschaft akzeptiert wird. Wenn es nicht akzeptiert wird kann man die Folgen gerade gut sehen, wie ein Label nach dem anderen stirbt, letztens sogar SPV, wobei die ihre Künstler zumindest in den 80ern ausgenommen haben wie die Weihnachtsgänse, jemand prägte neulich den Begriff Hausklaven dafür.

    Armin meint
    “Zweitens, siehst du den zukünftigen Journalismus nur darin, dass voneinander abgeschrieben wird, oder ist es vielleicht nicht doch so, dass Journalismus, fern vom Druck Geld kostet?”

    Der Journalismus den ich heutzutage überwiegend antreffe besteht doch sowieso zum Großteil aus abgeschriebenen DPA/AP/Reuters Meldungen. Geld für eigene größer angelegte Recherchen haben doch überwiegend eh nur noch die ÖRs und die international tätigen Medien. Und auch die ÖRs sind immer wieder auf die Mithilfe von Freiwilligen angewiesen, wie zuletzt bei der Dokumentation “Die Armutsindustrie” wo ohne die Informationen die das Elo-Forum gesammelt hatte nicht viel gegangen wäre.

    Armin meint
    “Zumdem ist es bei Musik, Film oder Büchern sehr abstrakt zu sagen, dass alles aufeinander aufbaut. Ob das auch wirklich so stimmt? Ich glaube eher nicht.”

    Wenn du mir nicht glaubst, dann vielleicht Johannes von Salisbury der um 1120 gesagt hat:
    “Wir sind Zwerge auf den Schultern von Riesen”. Diese Einsicht ist also nicht neu. Bei Wikipedia (übrigens eine sehr feine Sache, die nach dem selben Prinzip arbeitet wie Open Source Software) steht mehr darüber.

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  118. Onkel Hotte meint:
    19.Juli 2009 at 22:22

    Ausschnitt von Kerner vom 01.11.2007: Dieter Bohlen sagt deutlich seine Meinung über Musik-Downloads und Filesharing.
    http://www.youtube.com/watch?v=qpUESyh1L9I

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  119. Sprücheklopfer meint:
    19.Juli 2009 at 22:29

    “Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.”
    - Mahatma Gandhi

    Ich denke wir sind jetzt bei ‘bekämpfen’ angelangt.

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  120. Flo meint:
    19.Juli 2009 at 22:30

    Hi Leute,

    ich habe hier mal ein wenig mitglesen und wollte mich hier jetzt auch mal äußern.

    Wenn ihr über Meinungsfreiheit redet solltet ihr wissen was das ist.

    Meinungsfreiheit was ist das? Wo kommt Sie her und warum verwechseln immer so viele Meinungsfreiheit mit: “Ich kann sagen was ich will!”?

    Meinungfreiheit resultiert aus unserem Grundgesetz: (Art. 5 I 1 GG)
    “Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.”

    Zusatzlich dazu sollte man wissen:
    Dass es bei dem Begriff der „Meinung“ für den Schutz nicht darauf ankommen kann, ob es sich um ein richtiges oder falsches, emotionales oder rational begründetes Werturteil handelt, hat das Bundesverfassungsgericht 1972 in einem Urteil über die Meinungsfreiheit Strafgefangener präzisiert (BVerfGE 33,1-18 – Strafgefangene)

    Zudem kommt noch:
    Zwar spricht die deutsche Verfassung nur von der Meinungsäußerungsfreiheit, das bedeutet jedoch nicht, dass Tatsachenbehauptungen vom Grundrechtsschutz ausgeschlossen sind. Sie sind dann geschützt, wenn sie Voraussetzung für eine bestimmte Meinung sind.

    Eine Tatsachenbehauptung liegt dann vor, wenn die Behauptung dem Beweis zugänglich ist (z. B.: „Die Partei A ist die mitgliederstärkste Partei Deutschlands“ ist entweder richtig oder falsch. Ein Gericht kann über diese Fragen Beweis erheben). Eine Meinung hingegen entzieht sich dem Beweis und ist statt dessen durch Werten und Dafürhalten geprägt (z. B. ist die Aussage „Das Steuerkonzept der Partei B zur Bundestagswahl 2005 ist ungerecht“ weder falsch noch richtig, sondern stellt vielmehr eine Wertung dar).

    Jetzt ist es strittig ob falsche Tatsachenbaheuptungen, wie zum Beispiel
    “Der letzte Bundskanzler hieß Adolf Hitler.” auch von der Meinungsfreiheit abgedeckt sind. Prinzipiell würde ich sagen ja, wenn jemand zum Beispiel eine Äußerung macht von der er glaubt sie sei richtig oder von der er glaubt sie sei noch nicht bewiesen. Wissentlich falsche Aussagen sind laut BVerfGE nicht von Art. 5 GG geschützt.

    Wenn derjenige also glaubt der letzte Bundekanzler wäre Adolf Hitler gewesen, dann würde ich sagen ist das geschütz von Art. 5 (Dies kann man auch anders sehen, spielt aber für das Beispiel das oben genannt wurde keine Rolle.)

    Was viele Leute aber vergessen ist das hier: (Art.5 II GG)
    Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

    Was soviel heißt wie, auch die Meinungsfreiheit hat Ihre Grenzen, wenn sie vorbehaltlos existieren würde, könnte ich auch zu einem Polizisten gehen und sowas sagen wie: Ich bin der Meinung, dass Sie ein fieses, arrogantes und wiederliches Arschloch sind.

    Die Meinungsfreiheit gilt also zum Beispiel nicht für Beleidigungen. Das ist aber nicht nur deshalb so, weil eine Beleidigung in Deutschland verboten ist, sondern auch deshalb weil unser Grundrecht nicht nur die Meinungsfreiheit von jedem Bürger schützt, sondern auch dessen Würde (Art. 1 I GG).

    Eine rechtsradikale Aussage die unwiederlegbare Tatsachen anzweifelt oder behauptet, dass es sie nicht gegeben hat, wie z.B. “Vernichtungslager im 2. Weltkireg hat es nie gegeben”, wird also aus mindestens ZWEI Gründen nicht vom Grundgesetz, also von der Meinungsfreiheit geschützt:

    1. Die Aussage verletzt die Würde des Menschen, also die Würde der im 2. Weltenkrieg verfolgen Menschen.

    2. Holocaustleugnung ist in Deutschland strafbar. Dies ist nach herschender Meinung und BVerfGE ein allgemeines Gesetz welches verfassungskonform die Meinungsfreiheit einschränkt.

    Wenn also das nächste mal jemand schreibt:
    “Ganz soweit geht die Freiheit bei den Piraten auch nicht. Jüngst musste sich ein Mitglied und Funktionär der Piraten öffentlich selbst kritisieren und von seiner Meinung zurücktreten. Er hat sich erlaubt die gesetzlich verordnete Wahrheit der BRD anzuzweifeln oder zumindest hat er sich zweifelhaft ausgedrückt.
    Ich habe mir auf der Piratenseite seine Erklärung durchgelesen, die durch die Funktionäre der Piraten, den Piratenkapitänen, erzwungen wurde. So etwas kenne ich auch von den öffentlichen Zurschaustellungen während der Kulturrevolution in der VR China. Einfach nur erbärmlich.
    Die Freiheit stößt auch bei den Piraten sehr schnell an die Grenzen “ihrer” Freiheit bzw. dessen was sie als Freiheit definieren.”

    Dann sollte er vorher mal drüber nachdenken. Da auch für Piraten Gesetze gelten und wenn ein Vorstand einem Mitglied der Partei mitteilt er solle sich von seinen Äußerungen distanzieren, weil Sie gegen Grundsätze der Partei verstoßen, ist dass sein gutes Recht vorallem, dann wenn die gemachten Aussagen zusätzlich auch noch rechtlich fragwürdig sind.

    Wenn ich hypotetisch gesehen als Mitglied des Vorstands der CDU sagen würde: “Ich bin der Meinung die Merkel war mal ein Mann und als Er sich umoperieren lassen hat, hat man Ihm auch ein Teil des Gehirns entfernt.” Dann ist das vielleicht ne Meinung die EVENTUELL von Art. 5 I 1 GG geschützt ist. Jedoch wäre diese Aussage, ganz sicher das Ende meiner Kariere bei der CDU.

    Gruß Flo

    Ps: Ich hoffe alle hier können mit Konjunktiv und hypothetischen Aussagen was anfangen und verstehen das die Aussagen die hier zur reinen Veranschaulichung geschrieben wurden NICHT meine Meinung sind.

    Alle Rechtschreibfehler sind Geschenke an die CDU, Außerdem verbitte ich es mir nur einzelne Aussagen hieraus zu kopieren. Alle getroffenen Aussagen stehen im Zusammenhang mit dem ganzen Text. Einzelne Auszüge würden meine Aussage hier verfälschen!

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  121. Philipp meint:
    19.Juli 2009 at 23:56

    Es ist wirklich der Hammer. Wieder ein Artikel über die Piraten – und wieder dutzende User, die völlig unqualifizierte Kommentare abgeben.

    Kein Mensch hat die gesamte Piratenpartei als Partei von Linksextremisten betitelt. Wer das hier falsch zitiert, will absichtlich jede Diskussion zerstören.

    Es ging im Artikel ganz klar um die Warnung vor einer Vereinnahmung verständlicher Anliegen durch linke, ideologische Kräfte.

    Und wenn ich mir ansehe, wer da so im Netzwerk der Piratenpartei mit drin ist – etwa die Hetzer von “schwarze Pest”, dann muss ich fragen:

    ist euch, liebe Piraten, eigentlich klar, wer da so unter eurer Flagge segelt?

    Ansonsten finde ich die Diskussion sehr interessant und -so man sich für Urheberrecht und Datenschutz interessiert- auch bereichernd. Eine solche Diskussion ist auch gewünscht und kann sicherlich in beide Richtungen gewinnbringend sein.

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  122. arkantos meint:
    20.Juli 2009 at 00:46

    armin(116.) danke für diesen kommmentar :)
    andreas schrieb(111.kommentar):
    “@ritischer Blog-Betrachter: Das scheint bei den Piraten üblich und weit verbreitet zu sein, wenn ein Beitrag kritisch für die Partei ausfällt, dass der Verfasser dann gleich als dumm, unfähig oder was weiß ich beschimpft wird? Ist das eine Art, die die Piratenpartei wirklich unterstützt und toleriert? Wäre eigenartig für eine Partei, die sich doch so sehr für die Meinungsfreiheit einsetzt.”
    Zugegebenermaßen ist die Behauptung des blogbeobachters dreist es würden nur dumme beiträge geliefert werden, dass sehe ich anders, da teilweise sehr gute und nicht so verbockt sture dazwischen zu finden sind. Allerdings lies dir bitte nochmal den Text eures “Gastredners” durch, in dem er alle Piraten als Linksextreme über einen Kamm scheert.
    Du möchtest dich doch nicht wirklich hinter den Autor stellen? (das würde meine derzeitig relativ gute meinung von dir in den Keller schießen lassen…)

    Zum Thema Urheberrecht:
    ja hier wird sehr viel mit pauschalisierungen umhergeworfen aber das beiderseits.
    Zum Thema was ein Künstler aktuell verdient, beim Verkauf einer CD/ eines legalen Downloads im Internet kann man sich diese Seite mal durchlesen, finde sie sehr aufschlussreich.
    http://62.141.42.62/datenreset/?p=539

    Ausserdem gibt es bereits Lösungsansätze, wie man den Künstler sinnvoll für seine Arbeit entlohnen kann, wenn sich da die Musikindustrie nicht so querstellen würde. Man nehme das Beispiel einer sogenannten “kulturflatrate”.
    Bedeutet soviel wie: jeder Bürger mit einem Internetanschluss zahlt eine gewisse Summe (seien es nur 10 15 oder 20 Euro) monatlich, dafür ist der Download aus dem Internet legalisiert, man muss nur noch regeln, wie man dem Künstler das Geld zukommen lässt / bestimmt wer wieviel bekommt.
    So könnte man entweder selbst bestimmen welcher Künstler welchen Anteil meiner 15 euro bekommt oder das über eine entsprechende empfehlungssoftware wie zum bleistift iTunes Genius (welche zur Empfehlung persönlicher Musik die Datenbanken eh analysiert um möglichst gute Vorschläge zu machen) laufen lassen.
    Der Nachteil? -hm die großen Labels würden wohl weniger des Pottes abgreifen können, denn mit welcher begründung käme ihnen das Geld zu, wenn Künster A das mit seinem Produzenten B das Lied selbst aufgenommen hat…
    interessantes Video hierzu: http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/88/

    Um eins noch klarzustellen, ich bin (noch) kein Mitglied der Piraten Partei, sympatisiere allerdings (trotz, wie manche es sagen würden) langer Nachforschung mit ihren Ideen.
    Ich finde, man sollte ihnen eine Chance zugestehen, da sie meiner Meinung nach wichtige Themen gut beantworten können.
    Vielleicht erkennen ja die Großen die Relevanz der Themen und zur nächsten Wahl ist eine Piraten Partei unnötig, weil ausnahmsweise die richtigen Entscheidungen getroffen werden (sprich sie adaptieren ihre Ideen und fahren den überwachungswahn etc. zurück)(ach dieses Wunschdenken^^)

    Und an die Kritiker der 1-Themen-Partei
    1. es ist nicht nur eins, siehe Wahlprogramm ;)
    2. wäre es nicht vermessen von einer kleinen Partei für jeden politischen Brennpunkt eine “wunderlösung” aus dem Ärmel zu schütteln?!
    Es ist doch eher vorbildlich, dass erst einmal auf ein Thema konzentriert wird, mit denen sich viele Parteimitglieder auskennen, anstatt auf einmal unüberlegt irgendwelchen Schwachsinn zu fordern.
    Da kommt nur ähnlich schlechtes dabei raus, wenn man eine uninformierte Familienministerin auf Kinderschänder in Indien losgehn lässt -.-

    LG (liebe Grüße^^) an alle die fähig sind einen blick über ihren Tellerrand hinauszuwerfen und nicht unüberlegt alle Piraten als Linksextreme möchtegern KPDler hinstellen müssen.

    Teil 2:

    Flo, danke für diese Stellungnahme zur Meinungsfreiheit *thumbs up*

    @Phillip
    selbst wenn der Autor es nicht exakt so geschrieben hat, mag man ” offenbar linksextreme Gesinnung der Hauptaktivisten” (aus dem artikel) durchaus als massiven Angriff betrachten.
    wer definiert denn bitte die “hauptaktivisten”?
    da sich zur zeit in der PP sich ein jeder beteiligen kann und “aktivist” werden kann, wer bitte schön ist dann ein hauptaktivist?

    Und danke für die Warnung, dass die Piraten ihrerseits geentert werden könnten, aber das hätte man durchaus besser formulieren können.
    Zudem vertrette ich die Auffassung, das sobald die Partei eben jene linksextremen Züge annehmen sollte, wird sie wohl wieder in der Versenkung verschwinden, denn wer wäre verblendet genug das nicht zu erkennen?

    Als letztes möchte ich noch auf die schon eventuell stattgefunden unterwanderung eingehen.
    Kontrolliert beispielsweise die CDU vor einer Aufnahme alle Aussagen die fragliches Mitglied im Vorfeld getätigt hat?
    Wenn ja wäre das auch nicht wirklich lobenswert, aber einer Partei die sich noch so im Aufbau befindet wie die PP wird es wohl erlaubt sein ein oder zwei anfängerfehler zu begehen, denn aller anfang ist schwer ;)
    btw als ich angefangen habe hier mitzulesen sind mit kröte mit dem 28. kommi und rainer kenner mit dem 50 kommentar ins auge gestochen, wo ich mich gefragt hab, ist das ne seite der cdu oder der ndp?

    nochmals lG an alle die für fremde ideen auch mal offen sein können ;)

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  123. Philipp meint:
    20.Juli 2009 at 00:49

    Und weil mein Vorredner ungerechter- und ungenauerweise genau den selben Fehlschluss gezogen hat, hier nochmal zur Klarstellung:

    Es ist wirklich der Hammer. Wieder ein Artikel über die Piraten – und wieder dutzende User, die völlig unqualifizierte Kommentare abgeben.

    Kein Mensch hat die gesamte Piratenpartei als Partei von Linksextremisten betitelt. Wer das hier falsch zitiert, will absichtlich jede Diskussion zerstören.

    Es ging im Artikel ganz klar um die Warnung vor einer Vereinnahmung verständlicher Anliegen durch linke, ideologische Kräfte.

    Und wenn ich mir ansehe, wer da so im Netzwerk der Piratenpartei mit drin ist – etwa die Hetzer von “schwarze Pest”, dann muss ich fragen:

    ist euch, liebe Piraten, eigentlich klar, wer da so unter eurer Flagge segelt?

    Ansonsten finde ich die Diskussion sehr interessant und -so man sich für Urheberrecht und Datenschutz interessiert- auch bereichernd. Eine solche Diskussion ist auch gewünscht und kann sicherlich in beide Richtungen gewinnbringend sein.

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  124. arkantos meint:
    20.Juli 2009 at 01:14

    wer editiert in meinen Beiträgen?
    wie kommt das “Teil 2:….” in den Post 122 (ehemals 123)?
    und das mit dem pauschalem Linksextremismus stimm doch ;)
    Siehe die “Themen” des Artikels, “[....]der Umweltschutz instrumentalisiert.
    pps: danke das ihr die kröte die ich grad angeprangert hab entfernt hab, der beitrag war echt zu hart^^

    Topics: Linksextremismus, Medien | 125 Kommentare »”
    lg mal wieder ;)

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  125. Philipp meint:
    20.Juli 2009 at 01:21

    @ arkantos

    danke für den Hinweis zum Kommentar. Wir bemühen uns ja immer, regelwidrige Kommentare zu erwischen.

    Ich verweise trotzdem nochmal auf Kommentar 123

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  126. arkantos meint:
    20.Juli 2009 at 01:36

    danke fürs “outen” als Mod oder Admin, oder was auch immer ;)
    ohne jetz groß mit Verweisen um mich zu schmeißen

    122: “Und danke für die Warnung, dass die Piraten ihrerseits geentert werden könnten, aber das hätte man durchaus besser formulieren können.”

    Ich stimme dir (mittlerweile) zu, dass wohl die Absicht des Autors eine andere war, wie sie verstanden wurde.
    Allerdings kann man deinen Satz: “Es ist wirklich der Hammer. Wieder ein Artikel über die Piraten – und wieder dutzende User, die völlig unqualifizierte Kommentare abgeben.”
    ohne Probleme auf einige Gegner der Piraten anwenden. Da hast du im nächsten Satz auf Piraten pauschalisiert… Wenn wir uns also um Formulierungen streiten, dann nimm du dich auch in acht :)

    ein letztes Zitat aus dem Artikel: “Also alles schon mal da gewesen? Das verständliche Gefühl der jungen Generation, daß ihnen von ignoranten Politikern die Freiheit des Internets, der Kommunikation genommen werden soll, wird von den Ideologen, die offenbar bei der “Piratenpartei” die Fäden ziehen – wie damals bei den Grünen – der Umweltschutz instrumentalisiert”
    Das klingt weniger nach Warnung, denn nach Tatsachenbericht und da finde ich es durchaus versändlich, dass sich einige euphorische Piraten mal wieder angegriffen fühlen
    lg arkantos

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  127. richter169 meint:
    20.Juli 2009 at 02:47

    Ich habe mir alle Kommentare (bin Rentner) durchgelesen. Warum geht ihr so aufeinander los, das man das Gefühl hat, ihr würdet euch am liebsten Umbringen. Wir leben in Deutschland, genauer in einen Freien Deutschland und das war nicht Selbstverständlich. Seid doch froh das es Menschen gibt, die anders Denken wie ihr. Seid froh darüber. Den das zeigt doch das damals der richtige Weg gewählt wurde für eine Demokratie.

    Was macht einen Demokraten aus? Er bildet sich seine Meinung aus unabhänigigen Medien. Sei es das Netz, die Kurzwelle oder kleine unabhängige Zeitungen. Erst dann kann sagen, das oder das stimmt nicht. Oder man liest die Parteiprogramme der Gegner durch. Auch das hilft. Ich Persönlich glaube nicht mehr an die Wahlprogramme. Dort wurde zu oft gelogen. Seht es nur mal Neutral. Das bringt mehr wie ihr denkt.

    Bis dann
    LG von richter169

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  128. Ritch meint:
    20.Juli 2009 at 03:25

    Nur mal so am Rande: es gibt kein “geistiges Eigentum”.

    Laut Professor Mark Lemley (Stanford Law School) ist die weitverbreitete Verwendung des Begriffes “geistiges Eigentum” eine Modeerscheinung, die der Gründung der “World Intellectual Property Organization” im Jahre 1967 folgt und erst in den letzten Jahren gängiger Sprachgebrauch wurde (WIPO ist formal eine UN-Organisation, aber in der Realität repräsentiert diese die Interessen von Copyright-, Patent- und Markeninhabern).

    Ein Effekt des Begriffes ist die Erzeugung einer bestimmten Voreingenommenheit, die nicht schwer zu erkennen ist:

    Er legt nahe, über Copyrights, Patente und Marken zu denken in Analogie zu Besitzrechten materieller Objekte. (Diese Analogie steht im Widerspruch zum Rechtsverständnis von Copyright-, Patent- und Markenrecht, aber nur Spezialisten wissen das.)

    Diese Gesetze sind tatsächlich jenen über materiellen Besitz nur bedingt ähnlich, aber die Verwendung des Begriffes “geistiges Eigentum” führt die Legislative dazu, sie mehr in dieser Richtung zu verändern.

    Da diese Veränderung erwünscht und beabsichtigt ist durch Unternehmen, die im Copyright-, Patent- und Markenbereich Macht ausüben, haben diese Unternehmen sehr viel Arbeit investiert, diesen Begriff zu etablieren.

    Es ist ihnen gelungen – Ihr plappert es schön nach :)

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  129. Bauer Gerhard meint:
    20.Juli 2009 at 05:53

    Vorratsdatenspeicherung: In Österreich verfassungskonform

    von Ralph Janik

    Die postheroische Gesellschaft auf dem Weg in den Überwachungsstaat

    Spätestens jetzt ist es für immer amtlich, der innerstaatliche Rechtsweg in Österreich hinsichtlich der Frage der Verfassungsmäßigkeit ist ausgeschöpft – die Umsetzung der umstrittenen Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung mit dem Sicherheitspolizeigesetz 2008 ist verfassungskonform, wie der österreichische Verfassungsgerichtshof jüngst festgestellt hat. Mehrere Mobilfunkbetreiber waren bis zum VfGH gezogen, um dieses Gesetz auf seine Kompatibilität mit der Verfassung hin zu überprüfen. Ein von Anfang an aussichtsloses Unterfangen – der VfGH ist nicht für seinen Mut bekannt (im Vergleich zum österreichischen Verfassungsgerichtshof mutet der deutsche richtiggehend revolutionär an) und hebt Gesetze zwar gerne mal auf (wie man bei Schenkungs- und Erbschaftssteuer gesehen hat) – hält sich bei heiklen Themen, die die Freiheit und Grundrechte betreffen, jedoch stets vornehm zurück. ….
    http://ef-magazin.de/2009/07/19/1362-vorratsdatenspeicherung-in-oesterreich-verfassungskonform

    Die Überwachungsmaschinerie maschiert auf breiter Front. Es wird Zeit, dass sich die Zustände ändern und diesen Feinden der Freiheit die Stirn geboten wird.

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  130. Vash meint:
    20.Juli 2009 at 06:22

    @richter169 (Kommentar #127)

    Der Tonfall ist schon sehr direkt. Das hat einerseits etwas mit dem Alter zu tun denke ich. Die ältere Generation scheint bei Angriffen und Diskussion sehr viel subtiler vorzugehen.

    Und natürlich liegt es auch am Thema. Natürlich haben wir eine Demokratie. Und die PIRATEN versuchen sich dafür einzusetzen und kämpfen um jeden Milimieter der Grundrechte die es in Deutschland gibt.

    Ihnen, den PIRATEN, stehen die etablierten Parteien gegenüber, die in den letzten Jahren Schritt für Schritt an eben diesen Grundrechten nagen. Auch diejenigen die sich die Bürgerrechte auf die Fahnen schreiben (FDP etwa) entschieden bisher im Zweifelsfall lieber für etwas weniger Grundrecht und für etwas mehr “Überwachung” KFZ-Kennzeichen Screening.

    Sie merken, ich bin selber Pirat, denn ich finde technisches Möglichkeiten sollte man nicht nur deshalb nutzen, weil man in der Lage dazu ist. Das ist ein bischen so wie mit der Atomenergie. Von der Wirkungsweise der ersten “schmutzigen Bombe” (dei damals noch nicht so hieß) war man überrascht. Von den zahlreichen Überwachungseinrichtungen die die CDU befürwortet (und die SPD aufgrund “unerwünschter medialer aufmerksamkeit” mitmacht) kann man langfristig davon ausgehen, dass wir uns in dem einen oder anderen Punkt ein wenig zu viel Überwachung leisten.

    Ich gebe zu, dass Freiheitsrechte einen bitteren Geschmack haben können. Wenn nicht jeder einzelne auf Schritt und Tritt überwacht wird, dann ist die Möglichkeit dass ein Verbrechen begangen wird, welches nicht aufgeklärt wird, gegeben. Eine Unterdrückung eines Volkes kann so aber auch nicht stattfinden.

    Ja, die kritisierten Maßnahmen der Regierung sind ja nur für etwas gutes gedacht. Das stimmt zunächst wohl. Was aber machen wir, wenn wir erneut vor einer Machtergreifung eines totalitäeren Regimes stehen? Widerstand leisten, gemäß Artikel 20 GG.

    Aber wie ist das möglich sich gegen ein totalitäres Regime zu wehren, wenn bereits per Gesetz legitimiert, der Staat die Macht besitzt, jeden Widerstand im Keim zu ersticken, aus Angst vor Terrorismus. In dem Moment können wir nicht einfach sagen, ja so war das aber nicht gemeint. In dem Fall wird der Widerstand gemäß Grundgesetz einfach als Terrorismus deklariert. Genau wie es einem Österreicher gelang die Weimarer Verfassung legitim auszuhebeln, arbeiten die etablierten Parteien un(?)bewusst erneut an einer Aushebelung der Verfassung.

    Ich bin der Meinung dass wir langfristig einen freien Staat nur erhalten können, wenn Freiheits- und Grundrechte des Bürgers unter jeden Umständen erhalten bleiben.

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  131. Andreas meint:
    20.Juli 2009 at 08:02

    @armin: Tageszeiten sind auf Presseagenturen angewiesen, alleine schon weil die Zeitung schnell fertig werden muss. Aber auch das kostet Geld, genau so wie die Gehälter der Journalisten. Außerdem gibt es doch noch wöchentlich erscheinende Zeitungen, wie Focus, Spiegel oder Stern. Die haben hohe Kosten für eigene Recherche. Auch wenn das viele in ihren Größenwahn glauben, Blogger können das nicht ersetzen. Und deshalb muss doch geachtet werden, dass auch in Zukunft sichergestellt wird, dass auch weiterhin für Kopien Geld verlangt werden darf und unerlaubtes kopieren weiterhin verboten bleibt.

    @arkantos:
    Das die Partei sehr von einer Ideologie (gerade wenn es darum geht Open Source auf das gesamte reale Leben zu übertragen; genau so wie Basisdemokratie, was genau so eine Schnapsidee ist. Beides hört sich gut an, geht aber an der Realität völlig vorbei), weniger von der Realität gestützt ist, würde ich genau so sagen. Das es sehr viele Linke in der Piratenpartei gibt ist auch nicht von der Hand zu weißen. Denke zwar nicht, dass diese extremistisch sind, dennoch wird die Piratenpartei auch für Linksextremisten sehr zusprechend sein. Gerade Linksextremisten schreien mit selben Parolen (Überwachungsstaat etc), genau so wie die Piratenpartei. Mich würde das jedenfalls nicht stolz machen.
    Auch das viele fordern geistigen Eigentum abschaffen wollen oder erst gar nicht anerkennen und die Forderung dies soll für jeden frei zur Verfügung stehen ist doch sehr links orientiert.
    Die Vergleiche mit den Grünen (die auch gerne mal die Piratenpartei macht) sind aber unpassend. Zwar sind beide Parteien von einer Ideologie getrieben und manche Ansichten werden sich auch überschneiden, auch waren die Grünen zu Anfang eine Protestpartei, allerdings waren die Grünen nie eine 2-Themenpartei.

    Und die Kulturflatrate, die du ansprachst wird nicht funktionieren. Bei der GEZ wird bereits schon beklagt, dass jeder Internetanschluss auch eine Gebühr bezahlt werden muss. Dann müsste aber auch jedes Unternehmen auch noch neben der GEZ eine “Kulturflatrate” zahlen. Ausnahmen wird man hier schlecht durchsetzen können, denn wie will man das entscheiden, ohne das es Lücken gibt, zu viele trifft oder der Aufwand zu hoch wird?
    Im Internet ist es auch -wie du es bereits andeutest- nicht nachvollziehbar wie oft ein Musikstück verteilt wurde. Auch sind Manipulationen sehr einfach, um eine Gruppe nach oben zu bringen. Auch bin ich mir hier ziemlich sicher, dass genau die falschen damit gefördert werden. Jetzt überlegt man sich noch welcher Musik kaufen will, bei einer Flat wird man aber alles downloaden, so wird ein Schnuffel-Hase wohl mehr gefördert, als eine ernst zunehmende Band.
    Der Begriff “Kulturflatrate” ist auch irreführend, denn der größte Teil unserer Musik ist nicht mehr als einfache Unterhaltung.
    Im übrigen gab es schon Angebote für eine freiwillige Musikflatrate, das wurde aber nie angenommen.

    “Ich finde, man sollte ihnen eine Chance zugestehen, da sie meiner Meinung nach wichtige Themen gut beantworten können.”
    Mal vom Urheberrecht abgesehen gibt es da auch andere Parteien.

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  132. Brutus meint:
    20.Juli 2009 at 08:02

    Soweit sind wir schon:

    http://www.handelsblatt.com/politik/international/bruessel-hebelt-schutz-von-bankdaten-aus;2434337;0

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  133. Anita meint:
    20.Juli 2009 at 08:16

    Ja Brutus,das haben wir schon vorher gewusst.Die EU-Diktatur ,die Medien und Presse macht mit,die Verbrecher,denn die Völker Europa gehen Blind in diese Diktatur rein.Wann kommt der Aufstand?Aber das wuerde z.b. in Deutschland Schäuble mit Einsatz der Bundeswehr im Inneren bekämpfen.

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  134. FMode(Pirat) meint:
    20.Juli 2009 at 12:18

    Erstmal ehrliche Gratulation an cdu-poltik.de !

    Es ist das einzigste Angebot der CDU (auch wenn es von der Partei unabhängig ist) mit Feedback-Möglichkeit.
    cdu-poltik.de hält die CDU-Fahne im Netz weit hoch.
    Alle anderen Internetangebote der CDU sind ohne Kommentarfunktion/Forum. Werbung mit Flash-effekthaschereien. (mit Inhalten und Politik hat das nichts zu tun)
    Man hat keine Möglichkeit überhaupt als aussenstehender in die CDU heineinzuschauen wie die den so “ticken”.

    Ganz anders die Piratenpartei. (Schauen sie sich z.b. das Forum auf piratenpartei.de an). Und so bin ich Mitglied der Piratenpartei geworden !

    Erwartet ihr CDU’ler das ich extra beim nächsten Stammtisch vorbeischneie ???

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  135. Robert Lemos (Pirat) meint:
    20.Juli 2009 at 12:25

    @ FMode:
    Das ist Web 2.0 :D
    Mitmach-Internet lässt sich auf viele Bereiche des “rellen Lebens” Gesundheit, Juristisches, nun eben auch die Politik ;)

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  136. arkantos meint:
    20.Juli 2009 at 12:38

    @andreas
    Glaubst du wirklich, dass bei einer Kulturflatrate jeder alles downloaden würde?
    Warum sollte ich mir zum Beispiel irgendwelchen Jamba Handy-nerv-Dreck runterladen, wenn mir doch bewusst ist, dass ich sie dann damit unterstütze?
    Zurzeit überlege ich jedes mal sehr genau, ob ich mir wirklich die Original CD für 15€ und mehr kaufe, wenn meist nur ein paar wenige geile Lieder drauf sind. Und wenn ich sie für mich kaufe, dann nur von den Künstlern, die ich tatsächlich unterstützen möchte.
    Daran würde sich mit der Flatrate nicht viel ändern. Warum sollte ich Musik laden, die mir überhaupt nicht gefällt?
    Nenn mir bitte einen Grund warum ich das tun sollte und ich werde ihn dir entkräften ;)
    zB wenn du sagst ich würde einfach alles runterladen was geht, damit ichs aufm PC hab, dann kann ich dir versichern, warum sollte ich?
    Bei einer Dauerhaften Flatrate brauche ich doch mit nichts was mir zZ nicht gefällt meinen PC zumüllen, denn ich könnte es zu jedem späteren Zeitpunkt noch saugen, wenn ich der Meinung bin, dass ich das jetzt brauche.

    Und was würde das Betrügen bringen?
    Wenn ich zB der totale Seeed Fan bin (ne 11köpfige Berliner Reggae/Dancehall-Band) warum zum Teufel sollte ich angeben ich würde den ganzen Tag Britney Spears hören, damit würde ich doch meiner Lieblingsband schaden und jemanden fördern, der es in meinen Augen nicht verdient hat. Wo bitte ist da der Beweggrund zu betrügen?

    Und zur Umsetzung, wenn man die Gebühr tatsächlich von jedem Internet Anschluss verlangt, sagst du gerechterweise dass dann Unternehmen mitzahlen müssten. Ich behaupte man könnte diese getrost nichts zahlen oder es irgendwie steuerlich gelten machen lassen, denn wer sich die Musik in der Arbeit saugen würde, wird wohl auch über einen Internetanschluss daheim verfügen, ich behaupte da würden nur sehr wenig Ausnahmen davon betroffen sein.

    Redest du mit der freiwilligen Flatrate von Napster? Da ist wieder das Problem mitinbegriffen, dass man die Musik nur auf ein oder zwei endgeräte spielen kann und falls du jemals die Flatrate kündigen solltest sind alle geladenen Songs (für die du zum Zeitpunkt ja auch gezahlt hast durch die Flatrate) komplett wieder weg…
    Meiner Meinung nach passt das alte Urheberrecht einfach nicht in ein Zeitalter, in dem man ohne Aufwand Daten in großen Massen kopieren kann.

    Wenn ich ehrlich bin ist mir die Zukunft der PP relativ egal. Wenn ihre Ziele von anderen Parteien “kopiert” werden und entsprechend durchgesetzt werden würden bräuchte man sie sicherlich nicht, allerdings so lange das nicht geschehen ist sie immerhin gut den “etablierten” Parteien Stimmen zu klauen bis die merken, das sie zur Zeit über die Köpfe einer ganzen Generation hinweg regieren.
    lG Arkantos

    (ich glaube um hier vernünftig zu diskutieren sollten wir wohl Angriffe wie “JungeUnion = alles Bettnesser” von AK Nuthetal(134.) einfach ignorieren, das führt zu nichts.)

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  137. Robert Lemos (Pirat) meint:
    20.Juli 2009 at 13:00

    @ andreas & arkantos
    Ich sehe ebenfalls nicht, warum sich jemand seinen PC zumüllen sollte, mit Musik die er sowieso jederzeit herunterladen könnte.

    Heutzutage machen das Leute wohl, einfach damit sie Musik überall hören können. Ich möchte meine Musik nicht nur auf meinem PC, sondern auch im Wohnzimmer per DVDPlayer oder Playstation, im Auto, auf dem Fahrrad (mp3-Player), auf dem Laptop und auf der Arbeit (ext. Festplatte) hören können, und das bietet mir DRM-geschütztes Material nicht. Ich müsste mehrfach dafür bezahlen meine Musik überall hören zu dürfen.

    Ich habe von Freunden gehört, die sich daher eine aktuelle CD ihrer Lieblingsband gekauft haben, die noch originalverpackt im Schrank liegt, da sie sich die gleiche CD heruntergeladen haben, um die Musik überall zu hören.

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  138. Andreas meint:
    20.Juli 2009 at 15:30

    Warum sich Menschen ihre Festplatte mit Musik voll machen, die sie nie alle hören werden, weiß ich auch nicht, es wird aber gemacht. Außerdem bezweifle ich, dass jemand sein Kaufverhalten demnach ausrichten, was sie unterstützen wollen. Und sollt jemand bei einer Zwangsflatrate Seeed durch Betrug unterstützen wollen, so sollte er vielleicht lieber mehrmals (da kann er zB ein Script laufen lassen) etwas von Seeed downloaden, als von jemand anderem. Ach übrigens, wenn du niemanden unterstützen willst, der mit anderen Geld verdient, wirst du wohl auch gegen Pirate Bay sein, oder? Immerhin haben die sich mit dem Eigentum anderer eine goldene Nase verdient.
    Und wenn man (seine) Musik überall haben will, dann gibt es doch auch dafür Konzepte. In Amerika gibt es zB mehrer Anbieter, die kostenlos oder gegen eine Gebühr auf ihre Datenbank zugreifen lassen. Hier ist lastFM ein Vertreter, der sogar völlig kostenlos ist. Dies wird gerade mit der Möglichkeit, von überall ins Internet zu kommen immer mehr an Bedeutung gewinnen. Also warum reicht sowas nicht? Warum muss man auch wirklich alles uneingeschränkt haben wollen?

    Wenn man aber die Plattenbose verteufelt und deshalb keine CDs kauft, dann sehe ich da nichts anderes als eine Ausrede. Es ist ja nicht nur so, dass Labels nur die Hand aufhalten, sondern haben natürlich auch selbst Kosten. Mal abgesehen, davon, dass es ziemlich kurzsichtig ist, wenn man verlangt, der Künstler verlangt alles, das Label nicht bietet doch das Internet immer mehr Möglichkeiten es ohne Label zu probieren und letztlich ist es die Entscheidung des Künstlers, ob und mit wem er zusammenarbeiten will.

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  139. arkantos meint:
    20.Juli 2009 at 17:56

    “Und sollt jemand bei einer Zwangsflatrate Seeed durch Betrug unterstützen wollen, so sollte er vielleicht lieber mehrmals (da kann er zB ein Script laufen lassen) etwas von Seeed downloaden, als von jemand anderem.”

    in wieweit is das problematisch? Es sind dann meine 10oder 15 euronen die direkt in Seeed gepumpt werden als in andere Künstler, die ich eh nicht höre. Denn was ich höre würde ich bei der Abgabe die ich eh machen muss doch unterstützen wollen.

    “Ach übrigens, wenn du niemanden unterstützen willst, der mit anderen Geld verdient, wirst du wohl auch gegen Pirate Bay sein, oder?”

    Da fehlt mir grad irgendwie der Zusammenhang…
    Hab wenn ich ehrlich bin noch nie Pirate Bay benutzt, deshalb kann ich da nicht wirklich mitdiskutieren, da ich deren “Geschäftsmodell” nicht kenne.

    Ich nutze ab und zu last.fm (zB beim surfen mit dem firefox, der hat da n tolles addon), das bringt aber mir trotzdem nicht die Musik auf meinen ipod um sie zB beim Radlfahrn zu hören.
    lG arkantos

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  140. Andreas meint:
    20.Juli 2009 at 19:43

    Es ist doch schlichtweg Betrug, wenn man so einen unterstützt und wettbewerbsverzerrend. Und tun sich ein paar User zusammen oder gibt man einen Auftrag an einen der dubiosen Rechnernetzwerke sind es mehr als ein paar Euro.

    Und wart noch ein paar Jahre, dann sind Internetflats für Handy günstig und Angebote wie lastFM wird auch eine gute Alternative für unterwegs. Und das auch ohne die Rechte der Urheber zu beschränken.

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  141. arkantos meint:
    21.Juli 2009 at 08:19

    Nochmal ;) :
    wenn ich so oder so 15 Euro zahlen müsste, würde ich einfach die unterstützen wollen die ich tatsächlich höre, warum zum Teufel sollte ich bei beispielsweise zwei Lieblingsbands, nennen wir sie Seeed und die Ärzte, nur Seeed unterstützen, obwohl ich auch die Ärzte höre?
    Ich höre keine Musik von Menschen die ich in so einem Fall nicht unterstützen wollte, denn es wäre nur gerecht, wenn ich sie mag/höre
    mfg

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  142. Bauer Gerhard meint:
    22.Juli 2009 at 05:37

    Bundesjustizministerin Zypries möchte den “Dreck” aus dem Internet verbannen. Natürlich wird von oben entschieden, was “Dreck” ist, was “Haßbotschaften” und was “Rassismus”. Am besten wäre ein Zustand wie nach dem Krieg: Wer eine Internetseite betreiben will, benötigt eine Lizenz. Dafür bekommt er Richtlinien vorgegeben und falls er dagegen verstößt, wird die Lizenz entzogen. Man könnte es natürlich vereinfachen: Ein Hochladen ist nur auf einen Zensurserver möglich, der nach einem Abgleich mit den Richtlinien der Regierung die Seite entweder freigibt oder sie den Strafbehörden übermittelt. Die menschliche Zensur kann den Text freigeben, ihn löschen oder die Verfolgung einleiten.

    Eine geeignete Anpassung von Artikel 5 Grundgesetz wäre bestimmt schnell durchgeführt. Darf ich einen Text vorschlagen?

    (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten, sofern die Inhalte von der Regierung genehmigt sind. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film erfordern eine Lizenz und werden gemäß der von der Regierung verfügten Richtlinien gewährleistet. Eine Zensur wird im Interesse der Volksaufklärung und Meinungshygiene durchgeführt.

    (2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend, in dem Recht der persönlichen Ehre und in den Erlassen des Ministeriums für Volksaufklärung und Meinungshygiene.

    (3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei, soweit diese in Übereinstimmung mit den staatlichen Vorgaben erfolgt. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Regierung.
    http://www2.q-x.ch/~michaelw/Kommentar.html

    Ein paar Vorschläge um das “Dreckproblem” zu lösen.

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  143. A.Dörnor meint:
    22.Juli 2009 at 22:26

    und das nennt man dann zensur.zu blöd, dass es das GG gibt.

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  144. Stefan meint:
    24.Juli 2009 at 17:24

    Was die Positionen GEGEN eine Internetzensur und FÜR eine freie Netzkultur angeht, sind die meisten Übereinstimmungen wohl zwischen den Grünen und der Piratenpartei zu finden. Der Unterschied ist nur: Die Grünen sind breiter aufgestellt und haben auch ihre Schwerpunkte in Bildungspolitik und Umweltschutz, während die Piratenpartei noch sehr themenfixiert hauptsächlich von Internet-Fans wahrgenommen werden.
    Eine Koalition der beiden mit der Union ist ein interessantes Gedankenspiel und unter bestimmten Kompromissfindungsaspekte auch eine sehr interessante und gefragte Option, zumal die Grünen ja nicht, wie oben geschrieben, nur aus “Linken” bestehen. Aber dazu müsste es die Piratenpartei erstmal in den Bundestag schaffen und die Union wieder demokratisch werden und sich an das Grundgesetz (Art 5!!) erinnern, was Unionsväter ja mal maßgeblich mitbestimmt haben…

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  145. Rainer Kenner meint:
    24.Juli 2009 at 17:52

    CDU + Grüne + Piraten

    Da müsste erstmal ein gewaltiger Rechtsruck durch die CDU gehen, der dann auch umgesetzt wird. Bei den Grünen müssten die Inländerfeinde (C. Roth, …) rausgewurfen werden. Dann könnte man so eine Koalition durchgehen lassen. Da ich aber daran nicht glaube, werde ich dementsprechend wählen.

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  146. Ulli meint:
    25.September 2009 at 08:11

    Wieder ein Beweis, daß die Antifa, eine rote SA ist. Jeder der hier für die Freiheit des Denkens eintritt, wird als Neonazi verunglimpft. Wenn diese Entwicklung anhält, enden wir alle in einer Diktatur voller Gewalt. Man mag ja über die Piraten, verschiedener Meinung sein, aber das haben sie nicht verdient.

    http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gVRNR68IUmVUkjlIfm_sVt7Jqiyw

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