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Heroin vom Staat
Von Daniel N. | 29.Mai 2009

Auf welche Konsequenzen die Abgabe von Heroin seitens des Staates treffen konnte, wurde hier schon oft beschrieben. Ein Staat, der sich zum Dealer macht und statt weiter Entzugsprogramme in Drogen für die Abhängigen investiert und dieser Sucht damit eine Aura der Gesellschaftlichen Akzeptanz bis hin zur Legitimität verleiht, handelt falsch. Doch dies sehen die Parteien, die entweder für totale Regel- und Zügellosigkeit oder für die Hausbesetzer- und Drogenkonsumenten-Szene als Wählerklientel stehen anders: per Bundestagsentschluß gibt es nun Drogen vom Staat.
Spiegel-online berichtet:
Nach jahrelangem Streit ist der Weg zur staatlichen Abgabe von künstlichem Heroin an Abhängige bundesweit frei. Ohne Fraktionszwang beschloss der Bundestag am Donnerstag mit 349 Ja-Stimmen bei 198 Gegenstimmen und drei Enthaltungen einen von der SPD initiierten Antrag.(…)
Betroffene müssen seit mindestens fünf Jahren opiatabhängig sein, mindestens zwei erfolglose Therapien hinter sich haben und mindestens 23 Jahre alt sein. Dazu wird Diamorphin als verschreibungspflichtiges Betäubungsmittel eingestuft. Ein Unionsantrag, zunächst weitere Studien durchzuführen, kam nicht mehr zur Abstimmung.(…)
Die Behandlung mit dem Ersatzstoff Methadon führte in der Untersuchung bei weniger Teilnehmern zu deutlichen Gesundheitsverbesserungen als Diamorphin. Der Bundesrat hatte mit Unterstützung von Unionsländern und den betroffenen Städten daraufhin bereits einen entsprechenden Gesetzentwurf eingebracht.(…)
Während CDU-Experte Jens Spahn von bis zu 80.000 Betroffenen sprach, die nun Diamorphin bekommen würden, ging Reimann von 2000 bis 3000 aus.(…)
Spahn kritisierte, dass sich auch viele Diamorphin-Empfänger noch weiter Heroin von der Straße beschafften. Zudem hätten auch Methadon-Empfänger zu 74 Prozent ihren Gesundheitszustand verbessern können. Demnach könnte die Verbesserung auch an der besseren psychosozialen Betreuung in den Modelleinrichtungen gelegen haben – und nicht an dem verabreichten Diamorphin.(…)
Wir werden nun sehen, welche Auswirkungen dieses Gesetz für die Abhängigen hat. Es bleibt festzuhalten, dass den Suchtkranken unbedingt geholfen werden muss – nur ist die staatliche Abgabe von Heroin möglicherweise nur der “Einstieg” des Staates in eine solche Tätigkeit. Es könnten Abgaben von Gras bei Kopfschmerzen, LSD bei Energielosigkeit und andere Horrorszenarien folgen – ausgeschlossen ist dies bei der sichtbaren linken Politik keineswegs.
Topics: Gesundheit&Rente, Kultur | 40 Kommentare »















29.Mai 2009 at 02:20
Das ist der größte Blödsinn, den ich zu diesem thema seit langem lesen musste. Das ganze hat nun rein gar nichts mit einer liberalisierung der deutschen Drogenpolitik zu tun, wie dieser Artikel uns weiß machen will. Das kann man ja schon daran erkennen, dass eine verhältnismäßig weiche Droge wie Haschisch nirgends erhältlich ist, wohl aber die harte Droge Heroin. Das wäre, ginge es um eine Liberalisierung der Drogenpolitik durchaus absurd.
Doch es geht um etwas ganz anderes.
Zunächst einmal muss klar festgestellt werden, dass es sich bei einer Sucht, ganz gleich was dazu geführt hat, um eine Krankheit handelt. Die wenigsten können einfach so damit aufhören. Es gibt Menschen, die sind so Krank, dass sie nicht ohne weiteres therapiert werden können. Dafür müssen erst einmal die Vorraussetzungen geschaffen werden. Dazu gehört unter anderem, dass er gelingt diese patienten aus der Szene zu holen. Das kann kaum gelingen, wenn der patient bei einem Rückfall wieder zu seinem alten Dealer gehen muss, bei dem das zeug womöglich so verschnitten ist, dass er noch mit zusätzlichen gesundheitlichen Risiken kämpfen muss, und der womöglich Preise verlangt, die den Patienten selber in die Kriminalität treiben.
Ich fasse also noch einmal zusammen: Ein staatliches Heroinprogramm hilft:
1. Den Patienten aus dem Drogenmillieu zu lösen
2. Drogenkriminalität zu verringern
3. zusätzliche gesundheitliche Schäden durch schlechten Stoff zu vermeiden
Im Gesgensatz zu manch anderen Beschlüssen, die am gestrigen Sitzungstag gefasst wurden, kann man dem Bundestag zu diesem nur gratulieren.
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29.Mai 2009 at 06:00
Ich plädiere für kostenlose Abgabe von Alkohol, denn ich bin Alkoholiker und rauche mindestens 4 Schachteln am Tag. Es macht mich ganz fertig, die Suche nach neuen Geldquellen für Schnaps und Kippen. Inzwischen hab ich auf Grund dieser Krankheiten, Alkoholabhängigkeit und Zigarrettensucht, auch schon meine Arbeit verloren und muss Betteln oder Klauen.
Ein staatliches Alkohol- und Zigarrettenprogramm würde helfen:
1. Den Patienten aus dem Drogenmillieu zu lösen
2. Drogenkriminalität zu verringern
3. zusätzliche gesundheitliche Schäden durch Selbstgebrannten und Selbstangebauten zu vermeiden.
Und nicht mal mehr in warme Kneipen darf ich zum Qualmen gehen? Soll ich mich etwa zum Rauchen in Parks und Winkelgassen herumdrücken?
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29.Mai 2009 at 06:05
Harter Entzug, was sonst. Wer’s packt, der packt’s, wer nicht – na, auch gut.
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29.Mai 2009 at 09:20
Die sozialdemokratischen Parteien, CDU und SPD, beschließen also mal wieder was.
Deutsches Gesundheitssystem:
Der Arbeiter bezahlt Praxisgebühr,
die Oma wird nach Hause geschickt,
der Arzt geht pleite,
die Pharmaindustrie haut ab,
die Krankenkassenvorstände kassieren kräftig ab,
und der Junky erhält seinen Stoff kostenlos.
Danke, CDU!
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29.Mai 2009 at 09:46
An Karl Eduard:
Warum verbieten wir dann Alkohol nicht einfach, damit wäre dem Alkoholikern dann auch geholfen. Das Zeug ist eh viel zu günstig und betteln und klauen tun die alkis auch schon heute.
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29.Mai 2009 at 13:02
Weil es auch in der Grossen Sowjetunion nicht geklappt hat. Ausserdem rauchen wir ja, um den Kampf gegen den Terror zu finanzieren(Begründung Erhöhung der Tabaksteuer). Wer weiss, was beim Alkoholverbot zusammenbricht.
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30.Mai 2009 at 07:40
Die Artikel von Daniel N. sind doch immer wieder wertvolle Perlen. Man muss nur Wissen wann man lachen muss.
z.B. Der Staat zum Dealer. Der Staat erklärt eine Droge erst für illegal – dafür eine andere (Ritalin) für legal und sorgt dafür, dass sie Kinder in Massen bekommen. Und wofür, nur damit sie in einem total veralteten, autoritären und dummen Schulsystem “zurecht” kommen. Dieses Schulsystem ist auch noch Zwang und ist Hauptgrund Nr.1 für unglückliche Kinder und Jugendliche. Dieses Unglück führt zu erneuten Drogenabhängigkeit.
Der Staat wird nicht zum Dealer. Er vertuscht nur ein bisschen von dem Blut, das er vergießt.
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30.Mai 2009 at 16:36
@ Karl Eduard
” Ich plädiere für kostenlose Abgabe von Alkohol”
Hier schliesse ich mich an und verlange, daß die kostenlose Abgabe von Alkohol noch vor dem Heroin
beschlossen wird ! Schliesslich ist Alkohol bei der Jugend jetzt trendy, Heroin ist Droge von gestern.
Karl Schippendraht
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30.Mai 2009 at 20:49
@Linker
Ist doch klar, dass ein paar neidische Saufnasen nach so einem Beschluss gleich nach Freibier gröhlen. Das ist die Paulaner-Mehrheitskultur
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31.Mai 2009 at 08:18
Wobei natürlich die Beschaffungskriminalität bei Alkohol nicht so gross ist. Was ist eigentlich das Äquivalent für Methadon bei uns Säufern? Karamalz? Und gibts da staatlich kontrollierte Saufstuben, wo wir unter ärztlicher Aufsicht unsere Pulle geniessen können?
Ich nehme den Genossen komischerweise nicht ab, dass sie aus humanen Gründen so nach Heroin rufen.
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31.Mai 2009 at 10:44
Weiß nicht, wie es die Genossen unter sich halten. Dennoch ist ja die Annahme, dass durch eine Legalisierung von Drogen die Beschaffungskriminalität auch bei diesen auf 0 sinkt.
Ähnlich war es ja damals mit dem Alkohol zur Prohibitionszeit – da ist die Beschaffungskriminalität auch rasant gestiegen.
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1.Juni 2009 at 09:20
es stellt sich die Frage ob man den Menschen helfen will oder ob man sie sich selbst und somit dem Tod überlässt. Ersteres ist unser Ziel zweiteres ist euer. Sehr christlich.
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1.Juni 2009 at 22:08
@Linker
Ich glaube auch, dass die CDU ihnen helfen will. Nur ihre Mittel sind anders und beruhen nicht immer auf Erkenntnissen, die sich mir erschließen.
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2.Juni 2009 at 05:41
Tja, das Problem ist doch, dass durch das Verbot noch eine gewisse Hemmschwelle besteht, sich das Zeug zu beschaffen und dass es auch teuerer ist als zehn Flaschen Bier.
Und die Prohibition ist wirklich an den Haaren herbeigezogen, denn das Volk war flächendeckend daran gewöhnt, zu Saufen.
Hier geht es aber darum, durch Legalisierung ein weit härteres Rauschmittel einzuführen, das tatsächlich schon nach wenigen Dosen zur unstillbaren Sucht nach mehr führt.
Oder wer von Euch kann wirlich nicht mehr ohne Alkohol am Tag leben?
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2.Juni 2009 at 17:54
[...] von 349 Ja-Stimmen bei 198 Gegenstimmen und 3 Enthaltungen ist das Gesetz angenommen worden. Die CDU/CSU war und ist weiterhin [...]
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3.Juni 2009 at 23:20
Auch ich muss diesen Artikel als völligen Unsinn abtun. Der Autor lebt scheinbar in der Ideologiewelt der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts.
Der größte Dealer ist und bleibt der STAAT.
Man darf selbst recherchieren wie hoch die Drogensteuer-Einnahmen (Alkohol, Nikotin) sind.
Man darf auch recherchieren, wie hoch die Folgekosten durch Alkohol- und Nikotinmissbrauch sind.
http://www.dg-sucht.de
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3.Juni 2009 at 23:25
Ganz besonders unsinnig finde ich ja Kommentare, die die neuen Verfehlungen des Staates mit den alten rechtfertigen….
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4.Juni 2009 at 07:41
Man muß schon realistisch sein und die Prinzipien auch intelligent anwenden, sie nicht mit der berühmten lebensfremden Prinzipienreiterei überstrapazieren, ad absurdum führen.
Wenn in einem geduldeten Projekt an nicht therapierbare verelendete Langzeitjunkies reines Heroin gegeben wird (statt Methadon) und dabei Erfolge (keine Beschaffungskriminalität mehr, Rückkehr in ein soziales Leben, teils sogar in die Arbeit) erzielt werden können, muß man ein Auge zudrücken. Hier wird doch sowas wie ein Antidepressivum verabreicht.
Das ändert nichts an der prinzipiellen Ablehnung (wegen der schädlichen Folgewirkungen) einer generellen Freigabe von Haschich und Heroin. Das viel verharmloste Haschisch ist übrigens -ich weiß es selbst von genug früheren Bekannten- die Ein- und Umstiegsdroge zu den härteren Sachen.
Und eine sehr harte Bekämpfung des Heroinhandels und seiner Junkies ist auch nur begrenzt erfolgreich, wie es die Erfahrungen in dem ultra-rigide regierten Iran zeigen.
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26.Juni 2009 at 14:15
Meine eh schon angegrauten haare werden bei den kommentaren wohl schneeweiß…Als selbst betroffene könnte ich brechen,über diesen ganzen hohlen Schwachsinn!!!Man merkt,das keiner Ahnung hat und das halbwissen wohl aus diversen Schmierblättern kommt.Kämpfe seit fast 12 jahren gegen meine heroinsucht an (9jahre methadon- folgen:wurde schwer depresssiv und gesundheitlich gings bergab- fast2jahre subutex-hatte auch mehr nebenwirkungen als nutzen!- und nun probier ich es mit polamedon)
Bin kein “dreckiger junkie”, habe eine tolle 16j.tochter,bin bis vor 3jahren immer arbeiten gegangen-mein partner arbeitet und hat nichts mit drogen zu tun- es tut mir tierisch weh,das kranken menschen die medizin verwehrt wird und das die mitmenschen solch eine menschenverachtende meinung haben!Alkohol ist die einstiegsdroge,…und macht euch mal schlau was die alks dem steuerzahler kosten und das die zahl der drogentoten gegenüber den alkleichen verschwindend gering ist !!!!ich werde weiterkämpfen vor allem gegen das nichtwissen der leute….
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26.Juni 2009 at 15:02
Im Einzelfall oder mit gezielten Projekten ist ein Entgegenkommen richtig, besonders wenn damit nachweislich ein kriminalitätsfreies Leben, wodurch ja Kosten wegfallen und Belästigungen wie Schädigungen von Mitmenschen, erreicht wird.
Aber es muß schon eine drogenfeindliche Politik erfolgen und allgemein vermittelt werden, daß Drogenkonsum verpönt ist.
Auch gegenüber Alkoholexzessen wäre längst eine härtere Politik angesagt, etwa bei den Fußball-Krawallanten, die sich schon bei der Anreise besaufen, vollschütten. Da wäre es doch leicht, den Konsum in Bus, Bahn, Stadion zu unterbinden oder auf zwangsweise alkoholfreies Bier umzustellen.
Es darf jedenfalls nicht der Eindruck entstehen, daß man sich beliebig drogensüchtig machen dürfe und dann nur zu jammern brauche, um vom Vollkasko-Staat gegen das selbstverschuldete Elend kostenträchtige Hilfe zu bekommen.
Neulich hörte ich mal, daß 1 Tag in einer Alkohol-Entzugsklinik 300 Euro koste.
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26.Juni 2009 at 15:43
Ich denke, dass jeder denkende Mensch nicht den Entschluss fasst harte Drogen zu konsumieren, nur weil ihm im Falle einer Sucht (die bei harten Drogen früher oder später auf jeden fall entsteht)vom Staat geholfen wird. Das wäre ja so als würde ich bewusst immer viel zu schnell Autofahren, nur weil ich weiß, dass mir im Falle eines Unfalls (sofern ich diesen überlebe) auf jeden Fall ein Krankenwagen gerufen wird. Menschen greifen sicher nicht einfach nur so zu harten Drogen wie Heroin (oder nur die aller aller wenigsten), sondern aus psycho-sozialen Gründen, die sehr unterschiedlich sein können und mit dem jeweiligen individuellen Lebenslauf zusammen hängen. Das wir Menschen helfen, beim Kampf gegen ihre Drogensucht, entspringt schon allein unserer humanistisch-moralischen Grundauffassung. Die dabei anfallenden Kosten übersteigen sicher nicht die Kosten der Justiz, der Kriminalitätsschäden sowie der nach wie vor zusätzlich anfallenden Kosten fürs Gesundheitssystem (auch Methadon-Programme sind schließlich nicht umsonst, und auch Methadon ist nicht billiger herzustellen als reines Heroin, macht genauso abhängig, hat aber wesentlich mehr Nebenwirkungen). Natürlich muss eine gewisse gesell. Ablehnung gegenüber dem unkontrollierten Drogenkonsum bestehen (was ja auch der Fall ist, angesichts des Protestes gegen – wie ihr es nennt – Staatliches Heroin ) aber nicht gegenüber den Konsumenten/innen, die dann alle über einen Kamm geschert werden und in eine noch extremer gesell. Isolation getrieben werden.
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26.Juni 2009 at 15:55
Harte Drogen werden aus Jux und Tollerei genommen und die denkenden Menschen, die sich zum Beispiel die Ecstasypillen einwerfen, denken eben nicht dabei, “oi, oi, wird das aus mir einen Zombie und eine Matschbirne machen”, sondern tun das, weil es auch andere tun. Das mit den psychosozialen Problemen, das kannst Du vergessen. Die kannst Du nämlich auch mit Saufen betäuben und es kommt einen auch billiger.
Nein, dieses ganze “gebt die Drogen frei”-Gelabere zeugt nur von tiefer Menschenverachtung. Einerseits höllisch aufpassen, dass ja kein Genmais im Essen ist und andererseits die Leute quasi dazu einladen, sich kurzfristig das Gehirn wegzupusten.
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26.Juni 2009 at 16:31
Und Rauchverbot in der Kneipe, damit ja keine Gemütlichkeit aufkommt und die Leute zu Hause vor der Glotze bleiben. Heroin freigeben und Zigaretten verbieten.
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26.Juni 2009 at 18:29
RE: “Linker meint: 26.Juni 2009 at 15:43 — Ich denke, dass jeder denkende Mensch nicht den Entschluss fasst harte Drogen zu konsumieren, nur weil ihm im Falle einer Sucht (die bei harten Drogen früher oder später auf jeden fall entsteht)vom Staat geholfen wird. Das wäre ja so als würde ich bewusst immer viel zu schnell Autofahren, nur weil ich weiß, dass mir im Falle eines Unfalls (sofern ich diesen überlebe) auf jeden Fall ein Krankenwagen gerufen wird. Menschen greifen sicher nicht einfach nur so zu harten Drogen wie Heroin (oder nur die aller aller wenigsten), sondern aus psycho-sozialen Gründen, die sehr unterschiedlich sein können und mit dem jeweiligen individuellen Lebenslauf zusammen hängen.”
Wieder diese ewige Entschudigungs-Tour.
Und wer humnanistisch orientiert ist, der betreibt nicht nur Kuschelpolitik, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, sondern der unterstützt auch Prävention und notwendige Verbote, was bei den Aktivisten der Drogenfrei-Kampagnen schon mal nicht vorkommt.
Ich kenne genug Leute, die völlig leichtfertig-asozial zum Haschisch und später einige auch zum Heroin gekommen sind und genug von ihnen trugen Schäden davon, einige sind heute invalide, andere schon tot.
Und ich kenne einen Ex-Gymnasiasten, bei dessen Klasse es gehäuft in 1979f. zum guten Ton gehörte, sich mit Ecstasy, Hasch und teils Heroin vollzumachen. Und ich habe da genug damals gewarnt, es nicht zu übertreiben, aber keine Einsicht, sogar naive Freundinnen haben sie angefixt (natürlich ist auch jemand mitschuld, der sich trotz Ermahnung verführen läßt).
Und der Besagte, Sohn eines bekannten 68er-Oberstudienrates und Künstlers, ist heute (wegen bleibender Hirnschäden) ein psychisch kranker Pflegefall (mit Halluzinationen, aber noch soweit normal, daß er Freigang hat), wohnt in einer (von einer Pysychiatrie-Klinik) betreuten Wohngruppe auf Steuerzahlers Kosten.
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26.Juni 2009 at 19:24
Man kann Hallizunationen durchaus auch ohne Hasch bekommen.
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26.Juni 2009 at 22:01
Eure Kommentare (22 – 24)zeugen von reinem Unwissen. Sonst nichts.
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26.Juni 2009 at 23:37
wer kriminalisiert und verbietet fördert doch nur die organisierte Kriminalität. Konsumiert wird sowieso, seltsamerweise z.B. in deutschland wesentlich mehr Cannabis als in den Niederladen, nur das wir Geld dafür ausgeben um alles und jeden zu verurteilen und zu verfolgen und die Holländer Mrd. Euro an Steuereinnahmen machen (ein Großteil übrigenst aus Deutschland durch “drogentouristen”)
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27.Juni 2009 at 09:08
RE: Linker Drogenfan
Offensichtlich sind Sie selbst Drogen-Konsument und kein selbstloser Aktivist für Humanität und Kriminalitätsreduzierung, sondern Sie wollen sich für Ihre dissoziale Lebensgestaltung ein schönes Gewissen machen und straffrei bleiben.
Also sparen Sie sich hier weitere solcher Reklame-Texte einer dissozialen, jugendgefährdenden Mentalität und Politik, denn die werden hier nicht auf Zustimmung stoßen. Hier wird die Auffassung vertreten, daß die Drogenfreigabe ein falsches moralisches Signal ist an die Gesellschaft abseits spitzfindiger Kostenvorträge.
Und bei Ihresgleichen ist es doch so, daß Sie sich letztlich auf den Vollkasko-Staat verlassen, wenn Ihre asozial verstandene Freiheit einen Menschen ins Drogenelend gebracht hat. Stolz verrecken, das möchten dann solche Großmäuler-Maulhelden wie Sie auch lieber nicht!
Und es müssen schon gravierende soziale Umstände eines verfehlten Lebens vorliegen, wenn ein junger Mensch zur dubiosen Partei PDS geht und dann auch noch Drogenfreigabe proklamiert, was mit links schon mal gar nicht zu tun hat, aber viel mit grünroter Dekadenz eines wohlstandsverwöhnten Klientels.
Und Gesetze werden schon immer übertreten, verlieren damit aber nicht ihren Sinn. Wenn es z.B. für Mord zur Abschreckung vor der Tat keine hohen Strafen gäbe, würden die Mordfälle ganz schnell ansteigen.
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27.Juni 2009 at 10:02
@Linker
Natürlich fördert die CDU die organisierte Kriminalität. Diese Leute sind ja schließlich auch meist vermögende Unternehmer.
Außerdem sorgen sie für Nachschub an leichten Mädchen.
Ich hatte schon ewähnt, dass ich selber schon einen Kreistagsabgeordneten der CDU getroffen habe, der total heiss auf was zu rauchen war. Andere schmuggeln Heroin nach Deutschland. Die Drogenpolitik der CDU ist eine inhaltslose Pose sonst nichts.
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27.Juni 2009 at 10:29
RE: Verlogene PDS-Lisa “Außerdem sorgen sie [CDU] für Nachschub an leichten Mädchen.
Wie jener PDS-Bundestagsabgeordnete, in dessen Haus in Neuwied sich ein Bordell befand.
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27.Juni 2009 at 10:34
RE: “Lisa meint: 27.Juni 2009 at 10:02 — @Linker-
Natürlich fördert die CDU die organisierte Kriminalität”
Das stimmt so nicht, aber das stimmt:
Die PDS ist (im Gegensatz zur noch einigermaßen vernünftigen SED-KPD-DDR) die Lobby für Kriminelle, Asoziale, Faulenzer, Sozialparasiten, Arbeits- und Bildungsverweigerer, kriminelle Illegale ohne Übertritts- und Auenthaltsberechtigung.
Die PDS fördert die un-organisierte (asoziale Einzeltäter sind unschuldige “Opfer”) wie die organisierte (siehe Antifa-Kriminelle) Kriminalität.
Kein Wunder, daß die PDS stagniert.
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27.Juni 2009 at 10:48
RE: PDS-Preiser
Und wer wie die PDS die Kriminalität fördert, ist selbst kriminell und gehört allein deswegen schon verboten!!
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27.Juni 2009 at 11:19
@Lisa
“Natürlich fördert die CDU die organisierte Kriminalität”
Willst du damit sagen, daß die CDU die Linke fördern würde?
Und was den Drogenkonsum angeht,
kannst du gerne von mir aus eine große Dosis nehmen …
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27.Juni 2009 at 11:31
RE: LINKER “und trotz gelegentlichen Cannabis.Konsum hab ich damals auf einem Gymnasium mit sehr guten Ruf ein Abi mit 1,5 gemacht”
Auf welcher Art von Gynasium und in welchem Jahr??
Was Sie hier verbreiten, ist bestenfalls nach früheren Elite-Ansprüchen mittelmäßiges Realschulniveau, aber mehr ist ja heute das Abitur nach SPD-PDS-”Reform” AUCH NICHT MEHR WERT!!
Aber nichts gegen gute Real- und Hauptschüler, mit den vernünftigen unter ihnen findet man immer eine gute Kommunikation.
Außerdem habe ich eine tolerante und humane Einstellung zum Drogenkonsum (und rege mich nicht auf über gelegentlichen Niedrig-Konsum bei Hasch und bin auch gegen ein Alkohol-Verbot sowie Rauchverbot in Kneipen), aber die Preisung und Freigabe lehne ich gründsätzlich aus moralischen und politischen Gründen ab.
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27.Juni 2009 at 11:42
RE: Lisa “Mit der PDS habe und hatte ich noch nie was zu tun.”
Diese Distanzierung ist völlig unglaubwürdig, eventuell steckt dahinter noch die freche Lüge, die angeblich ga……nz neue LINKE sei gar keine PDS-SED mehr, wo es doch von Stasitypen da nur so wimmelt.
Und wenn nicht in der LINKE-PDS, welcher Sektierergruppe gehören Sie dann an??! Noch rotdümmer als die PDS??!
L: “Ich wundere mich aber nicht, dass die CDU Wähler verliert”
Aber wo (bei den konservativ-patriotischen Bürgerlichen seit Süßmuth, Geisler, Laschet, Merkel) und gewiß nicht an die PDS-unLINKE!!
L: “und auch nicht darüber, dass manche Menschen dieses finstere Land nur mit Drogen ertragen.”
Typisch pseudolinke Masche, die (meist aus eigener Schuld) Asozialen als arme Opfer hinzustellen und daraus dann die ach so humane Legitimation herbeischwafeln, die staatsparasitäre, viele rotgrünrote Taugenichtse in Sozialjobs gut ernährende Sozialindustrie aufzubauen, zu unterhalten, auszubauen, aufzublähen.
L: “Selbst unsere Kanzlerin redet ja immer als wär sie im Delirium.”
Und Sie, als ob Sie vor einem Anstalts-PC säßen. Oder Freigang ins Internetcafé ??!
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27.Juni 2009 at 12:50
Zitat Info: “Aber nichts gegen gute Real- und Hauptschüler, mit den vernünftigen unter ihnen findet man immer eine gute Kommunikation.”
–> Ein gute Kommunikation ist für dich nur dann eine gute Kommunikation, wenn dein Gegenüber dir aus dem Mund redet und mithetzt.
Zitat Info: “Und wer wie die PDS die Kriminalität fördert, ist selbst kriminell und gehört allein deswegen schon verboten!!”
–> Back to 1933 – 1945 kann ich dazu nur sagen. Scheinbar sind meine Vergleiche gar nichtmal so abwegig.
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27.Juni 2009 at 13:27
@Linker
“Back to 1933 – 1945″
Genosse, wir wissen 1949 – 1989 wäre dir lieber …
Deine Vergleiche sind abwegig.
Einfach nur unanständig und charakterschwach!
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27.Juni 2009 at 14:44
RE: Linker “Zitat Info: “Und wer wie die PDS die Kriminalität fördert, ist selbst kriminell und gehört allein deswegen schon verboten!!””
Ja, das ist nun mal so; und hier ist gemeint die Förderung der “normalen” Kriminalität, nicht die politischen Vergehen.
Wie Hochverrat (gegen den deutschen Nationalstaat und seinen Träger, das deutsche Volk) und Völkermord (am deutschen Volk durch gezielte Förderung der Millionenüberflutung und des Bevölkerungsaustausches), die auch längst ein Verbot rechtfertigen würden, auch wegen gleicher Delikte gegen GRÜN, SPD, FDP.
L: “–> Back to 1933 – 1945 kann ich dazu nur sagen.”
Typisch ewiggestrige Fixierung trotz ständiger Abstreitung (und politologischer Nonsens), denn was ich fordere, hat mit NS-Ideologie und Nazi-Diktatur gar nichts zu tun, sondern wäre die Konsequenz aus einer wehrhaften Demokratie, die es leider nicht mehr gibt wie 1956 mit dem KPD-Verbot und 1972 mit Willy Brandts “Radikalenerlaß” gegen staatsfeindliche, auch immer demokratisch tuende DKPisten.
L: “Scheinbar sind meine Vergleiche gar nichtmal so abwegig.”
So abwegig wie Ihre gesamte politische Position und getragen von historischer Unkenntnis, Faktenverbiegung. Aber dafür kriegt man dann heute auf dem roten Gymnasium die Note 1,5!!
Und ich denke, Sie haben mit der alten stalin. KPD nichts zu tun, also was führen Sie die nun auch noch als Opfer an.
Die KPD wurde 1933 von den Nazis verfolgt und verboten nicht als Freiheitspartei, sondern als als konkurrierende Bürgerkriegspartei, die deshalb hoffnunglos beim Gesamtvolke in der Minderheit (14%) blieb, weil klar war, daß sie als Agentur (5.Kolonne) der SU eine Marionettenregierung, eine Sowjetsatrapie errichten wollte, was schon mal ganz unabhängig von der NSDAP längst vor 1933 den Tatbestand des Landesverrates erfüllte.
Zudem wollte die (schon 1923 in Hamburg einen Putsch mit vielen Toten durchgeführt habende) antidemokratische KPD genauso wie die NSDAP eine Diktatur errichten, nur eine rote statt einer braunen. Eine wehrhafte Demokratie mit Macht hätte längst KPD wie NSDAP verbieten müssen wegen offenkundiger Verfassungsfeindlichkeit mitsamt ihren Straßenkampftruppen, die ja militärische Formationen waren.
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27.Juni 2009 at 17:56
Die Sozialschmarotzer aus Banken und Großkonzernen werden auf Staatskosten saniert und der Steuerzahler darf die Zeche dann mit erhöhter Mehrwertsteuer und Sozialkürzungen zahlen.
Da ist was dran, stimmt irgendwie.
Der Rest ist aber üble Hetze, obwohl sinngemäß, ein Fünkchen Wahrheit auch hier dabei ist.
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27.Juni 2009 at 18:38
Es gibt hier langatmige Beiträge; Immer mit dem gleichen Inhalt. Da reicht es mir, den Name zu lesen und schwups bin ich bei dem nächsten Kommentar, in der Hoffnung, etwas geistreicheres zu finden.
Geht es Ihnen auch so oder muss nur ich in letzter Zeit durch die Maus die Seiten weiter laufen lassen.
Bei richtigem Namen sind allerdings auch lange Kommentare oftmals sehr lesenswert und informativ, z.B. hier Elisa.
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