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Darf man stolz sein?
Von Gastredner | 4.Mai 2009

Darf man als Deutscher zu seinem Land stehen? Darf man die eigene Sprache und Kultur ohne rot zu werden loben oder am Ende gar….stolz auf Deutschland sein? Seit Jahrzehnten versuchen uns anti-deutsche Kräfte in Gesellschaft, Kultur und Politik klar zu machen, dass dies nicht geht. Unterstützt von vielen maßgeblichen gesellschaftlichen Multiplikatoren, die der eigenen Geschichte und Kultur gleichgültig gegenüberstehen und einzig dem Individualismus frönen, angefeuert von Alt-68’ern und ihren geistigen Erben, angeleitet von grünen und linken Politikern und nicht aufgehalten durch klare patriotische Bekenntnisse andernorts gelang es immer mehr, die Deutschen von ihrer eigenen Kultur, Sprache und Geschichte vor 1933 zu entfernen. Doch nun scheint es, als würde sich der Wind drehen und auch die Deutschen ein gesundes Verhältnis zu ihrer eigenen Nation entwickeln: man traut sich wieder, stolz auf das eigene Land zu sein.
Gerade in der Zeit der Globalisierung, in der erst das Geld in Sekunden um die Welt zu fließen begann, dann die Menschen über hunderte Kilometer zum Arbeitsplatz fahren mussten oder gleich umzogen, in der die eigene Sprache durch Englisch und hilfsweise Handgesten ersetzt wurde, die eigene Geschichte als lästiges, weil nicht in Steuererleichterungen oder Geld abzubildendes Anhängsel der Vergangenheit betrachtet wurden und sich Identitäten vermehrt am eigenen Unternehmen orientieren gibt es nun neue, interessante Erkenntnisse: immer dann, wenn alle Länder offen stehen, jeder Kontinent bereist, überall gearbeitet werden kann und alles nah und nichts mehr fern ist, besinnen sich die Menschen auf kleinere, verbindende Gruppen, die Schutz und vor allem einen starken Halt bieten: den eigenen Kulturraum, die eigene Sprache, das eigene Land, die eigene Stadt, die Familie und: die Herkunft.
Erschrocken stellen auch anti-Deutsche und linke Autoren fest: die Deutschen binden sich wieder enger an die eigene Identität und Herkunft. Es kann keine Gemeinschaft ohne verbindende Merkmale bestehen: auch die Historie zeigt deutlich: lebt in einem Staat kein Volk mehr sondern nur noch eine sich selbst so definierende „Bevölkerung“ und bindet diese an den eigenen Staat nicht mehr als an andere Staaten, wird sich dieser bald auflösen und verschwinden. Es braucht ein „Wir-Gefühl“, es braucht ein Bekenntnis zur eigenen Gemeinschaft auch um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, der nicht etwa nur ein Wettbewerb der Individuen ist, sondern vielmehr und zunehmend ein Ringen der Staaten, Kulturen und Systeme. Eine Gemeinschaft die sich selbst nicht stützt und die eigenen Vorteile geringer schätzt als die anderer Gesellschaftsformen wird nicht bestehen können. Es braucht ein starkes Selbstvertrauen, Heimatverbundenheit und Patriotismus als verbindendes Element und die Gewissheit, zu einem großen Ganzen zu gehören.
Der attestierten Entwicklung eines sich verstärkenden positiven Nationalbewusstseins, dass in klarer Abgrenzung zu einem Nationalchauvinismus aber eben auch zur nationalen Selbstaufgabe steht, gibt die Düsseldorfer identityfoundation in einer umfassenden Studie:
Sechzig Prozent der Deutschen sind stolz auf ihre Nationalität. Der Aussage „Ich bin stolz, Deutsche/r zu sein“ stimmte demnach über die Hälfte der Befragten zu.
Siebzig Prozent von ihnen gaben an, sie fühlten sich „sogar der Nation im Herzen verbunden“. Noch mehr, nämlich 83,6 Prozent, wollen sich „nicht länger für ihr Deutsch-Sein schämen“, und 74,6 Prozent „finden es an der Zeit, trotz der Geschichte wieder stolz auf Deutschland sein zu können“. 72,9 Prozent der Befragten seien der Ansicht, daß die Deutschen „wieder mehr nationales Selbstbewußtsein zeigen sollten“, gleichzeitig vermissen jedoch 53,1 Prozent „konstruktive Identitätsbilder in Schule, Politik und Medien“.
Diese Zahlen geben Grund zur Hoffnung: der bewusst und vorsätzlich initiierte Selbstauflösungsprozess eigener , positiver und produktiver Identitätsbildung ist gestoppt, anti-deutsche Apologeten wie Christian Ströbele, Claudia Roth, Sahra Wagenknecht, Franziska Drohsel und andere sind ad absurdum geführt.
Jetzt gilt es, diese positive Grundeinstellung auch zu nutzen: ein klares und öffentliches Bekenntnis zu Deutschland, zur eigenen Kultur und zur eigenen Geschichte mit allen Schattenseiten und guten Jahren wird auch politisch wieder positiv bewertet werden. Es braucht eine Politik ,die bei jeder wichtigen Entscheidung eine klare Leitfrage stellt: nutzt diese Maßnahme der Wohlfahrt Deutschlands und der Deutschen? Wird vor jeder wichtigen Weichenstellung diese Frage gestellt, ehrlich beantwortet und dann auf dieser Grundlage entschieden, wären viele Fehlentscheidungen nicht getroffen worden.
Topics: Patriotismus | 89 Kommentare »





4.Mai 2009 at 05:58
Dazu gehört auch eine freie Diskussion und historische Aufarbeitung der Zeit während 1933 und 1945. Diese Zeit ist ein wesentlicher Teil unserer jüngeren Geschichte und des Weltbildes “vom Deutschen und Deutschland”. Verbrechervolk oder nicht? Gibt es die Erbsünde (natürlich nur für Deutsche)?
Stolz ein Deutscher zu sein, dazu besteht kein Grund, es ist kein Verdienst. Deutscher wird man einfach durch Geburt, ohne eigenes Zutun.
Ich kann stolz darauf sein, was meine/unsere Ahnen geschaffen haben und mich verpflichtet sehen das Erbe zu schützen und weiterzuführen.
“Jetzt gilt es, diese positive Grundeinstellung auch zu nutzen:..”
Wer soll diese, immer vorhandene, Grundeinstellung nutzen? Die Union etwa, um an Wählerstimmen zu kommen?
Eine vernünftige Einstellung zur eigenen Nation, hat sich in großen Teilen des deutschen Volkes erhalten, trotz des medialen Trommelfeuers der staatlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten, im Verbund mit den gleichgeschalteten anderen MSM, trotz der deutschlandfeindlichen Politik aller im Bundestag vertretenen Parteien (die Zustimmung zum Vertrag von Lissabon, kann ich nur als deutschlandfeindlich und grundgesetzwidrig bezeichnen) usw., trotz der Überflutung mit schlechten deutschen Filmen, Serien, Dokumentationen und Hollywoodproduktionen schlechtester Art.
Im Übrigen unterscheiden wir uns damit nicht wesentlich von den anderen europäischen Völkern, die Zustimmung zur Vermischung ála EU etc. hat kein Volk gegeben. Nur die Herren Politiker, bezahlt vom Volk, wollen dies, gegen den Willen der Völker.
4.Mai 2009 at 06:13
Keine Panik. Auch mit einer Bevölkerung wird sich der Staat nicht auflösen. Wo sollen dann unsere Staatslenker Beschäftigung finden? In der Wirtschaft etwa? Und auch die Abgeordneten, die schon immer Politiker waren und nie produktiv arbeiteten, also einen Küchenschrank reparierten oder einen Gebrauchsgegenstand herstellten, werden so nicht beschäftigungslos. Ja, sogar für Gastinder wird gesorgt sein. Der Staat wird so lange bestehen, wie seine Machtinstrumente existieren. Niemand hat vor, die Bundesrepublik als Verwaltungsorgan abzuschaffen, schon aus Gründen der Selbstbedienung.
Darf man noch stolz sein? Ja, sicher. Aber worauf und ist das klug, es zu äussern? Unser grandioses Bildungssystem hat es geschafft, den Kindern zu vermitteln, Deutschland fängt mit 1933 an . Darf man stolz sein auf diese Vorfahren? Sicher, sie haben die Autobahnen gebaut und das Mutterkreuz erfunden, als Vorläufer unseres Kindergelds, dennoch….Und auch die Raumfahrt, ohne die vortreffliche V2 hätten uns die Vulkanier nie gefunden. Aber stolz?
Deutschland haben die fleissigen Türken aufgebaut. Jeder weiss das, weil niemand mehr widerspricht. Bis auf die SBZ. Da hat Stalin sie nicht gelassen. Danke, Stalin. Da mussten es noch Trümmerfrauen tun, weshalb der Wiederaufbau erst nach 89 richtig anfing. Vorher war wegen der weisen Ökonomie der Sozialisten kein Material da. Stolz? Nun ja, es macht schon stolz, eine Kanzlerin zu haben, die erklärt, sie könne das Klima regulieren. Früher hätten sich ihre Lehrer geschämt und die Sekretärin für Agitation und Propaganda wäre nicht versetzt worden. In die nächste Klassenstufe. Früher, als noch Wissenschaften galten. Kein Glaube.
Zum Beispiel der Glaube, Piraterie hätte etwas mit fehlender Sozialer Gerechtigkeit zu tun und ja, ich bin stolz, dass die somalischen Piraten zufrieden sind mit der Betreuung, die sie auf deutschen Fregatten erfahren. Das sind die wahren KDF-Schiffe. Kriegsschiffe zu Ausflugsdampfern.
Und ja, der Transrapid, wirklich klasse, dass wir ihn mit deutscher Gründlichkeit so lange prüften, bis ihn nicht einmal mehr China kopieren wollte. Da hat man schon Grund, stolz zu sein.
Oder wie unser Bundesinnenminister tapfer die Bestrebungen verhindert, die Freiheitlich Demokratische Grundordnung abzuschaffen. Sogar eine Partei hat er dafür gründen lassen, an der sich die Demokraten abarbeiten können, während er mit denen, die in anderen Ländern Steinigen oder Hand und Fuss abhacken Konferenzen durchführt und unsere Übergabe klarmacht.
Wer wäre nicht stolz, wenn deutsche Unternehmen, statt Hightecpalästen und Inseln des Fortschritts Moscheen bauen. Wer wäre es nicht? Oder wie tapfer deutsche Polizeipräsidenten den Mob auf der Strasse toben lassen. Werden sie nicht dafür bezahlt, das zuzulassen? Alles Grund, sehr stolz und froh zu sein aber aussprechen sollte man das nicht, denn, wie geschrieben, deutsche Geschichte beginnt 1933 und endet 1945. Offiziell.
Oder will noch jemand bei J.B. Kerner enden, der dann natürlich anders heisst? Ich nicht.
4.Mai 2009 at 06:30
Und wie der Bauer Gerhard richtig meinte, ich bin froh, dass ich Deutscher bin und nicht Angehöriger eines afrikanischen Nationalstaates oder der Türkei. Schon wegen des Lebenniveaus. Weshalb wir natürlich verstärkt Spezialisten von dort brauchen, um es zu halten, unser Lebensniveau. gelöscht Keinem soll es ja in Zukunft schlechter gehen, Vielen aber besser. Und auch das macht mich froh. Stolz aber weniger. Denn wer als Deutscher solchen Bockmist labert, dass Jene mal unsere Renten sichern werden, na, da sage ich lieber nicht, dass ich dazugehöre. Zu den Deutschen.
4.Mai 2009 at 07:33
@Karl Eduard #2
Donnerwetter, starker Text, meine Hochachtung.
Das passt, Treffer und versenkt!
4.Mai 2009 at 08:44
Logisch bin ich stolz Deutscher zu sein. Ich bin aber weniger stolz “Bundesdeutscher” zu sein. Alles was mich mit der BRD verbindet ist die Steuererklärung.
4.Mai 2009 at 09:03
@oelsnitzer
“Alles was mich mit der BRD verbindet”
Glaub ich nich, du hast Hartz-4 vergessen …
4.Mai 2009 at 15:18
Nebenbei: der Staat ist das Volk bzw. Bürger. Die sogenannten Volksvertreter bilden den Regierungsapparat. Die politische Klasse arbeitet für den Staat, sie ist nicht der Staat
4.Mai 2009 at 15:36
60 Jahre Bundesrepublik: Merkel plant Einbürgerungsfeier
Die Kanzlerin will „die Leistung der Zuwanderer beim Aufbau“ Deutschlands würdigen…
…bauten Deutschland wirklich auf: die Trümmerfrauen Fotos: http://www.angela-merkel.de/Laurence Chaperon; Wikipedia/Bundesarchiv
BERLIN. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will am 12. Mai im Kanzleramt eine Einbürgerungsfeier als Zeichen des Willkommens abhalten. Zum Jubiläum 60 Jahre Bundesrepublik und Grundgesetz wolle Merkel „die Leistung der Zuwanderer beim Aufbau unseres Landes würdigen“, zitiert der Focus mit Berufung auf das Kanzleramt….
http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M51fe6edd078.0.html
Da wird einem nur noch schlecht. Die Rote Armee und ein paar Stalinisten sollte man auch noch einladen.
4.Mai 2009 at 17:04
Diskussion statt Zensur!!!
“kontrovers zu diskutieren” bitte die Wörter aus dem Selbstvertändniss-Text löschen.
Das Löschen kritischer Beiträge hier im Forum zeigt schonungslos, wie hier mit der Demokratie umgegangen wird.
Mein Kommentar war Themenbezogen, warum wurde er gelöscht?
Falls meine Aussage “her mit nem Führer” zu der allergischen Reaktion geführt hat, wird das Wort “Führer” mit NSS gleichgesetzt?
4.Mai 2009 at 17:08
Wir versuchen die Diskussionskultur auf einem ordnetlichen Niveau zu halten. Gelöscht wird, was den Regeln widerspricht oder nicht zum Thema passt. Da macht es keinen Unterschied, ob Stammleser, Neuer User, rechts oder links – es spielt nur der einzelne Artikel und die Bewertung desselben eine Rolle. Wenn ein Admin Ihren Kommentar gelöscht hat, wird das Gründe gehabt haben. Es kann zwar nicht ausgeschlossen werden, dass auch uns hierbei Fehler unterlaufen, aber in der Regel sind wir sehr liberal mit dem, was wir stehen lassen.
Was sich Regelkonform verhält wird natürlich stehen gelassen – Diskussionen und Debatten zwischen “rechten” und “linken” in der Vergangenheit zeugen von dieser Grundhaltung im Blog.
Viele Grüße
4.Mai 2009 at 17:13
Stolz Deutscher zu sein, ist natürlich Quatsch. Der Satz, oder die Frage muß anders lauten. Ich bin stolz auf Deutschland, seine Dichter, Schriftsteller, Künstler, Wissenschaftler, Erfinder, Gelehrte, usw. Auf das Gute, an und in Deutschland, bin ich stolz. Auf meine Vorfahren bin ich stolz, die ich bis in den Dreißigjährigen Krieg zurückverfolgen kann. Auf die Gründer der Bundesrepublik, bin ich stolz. Worauf ich nicht stolz bin, sind Die welche Deutschland geschadet haben, oder schaden, oder schaden wollen. Nicht stolz bin ich auf Die, die uns verraten und verkauft haben und uns ohne Hirn und Verstand, den Geiern opfern, nur wegen einer Idee.
4.Mai 2009 at 17:33
Darf man ein Volk vorsätzlich durch Zuwanderung ausrotten und von seinem angestammten Lebensraum verdrängen?
4.Mai 2009 at 17:36
@10 Phillip
Entschuldigung, ich hatte die Regeln nicht gelesen. Ich dachte, ich habe in diesem Blog eine Möglichkeit gefunden, mich kontrovers mit Meinungen (der CDU-ler) auseinanderzusetzen. Leider verhindern die Blogregeln eine freie, kritische und vor allem offene Diskussion, was schon im 1.§ (…können Kommentare, die mit den fundamentalen politischen Grundsätzen der CDU nicht vereinbar sind, gelöscht werden.) klar wird. Darausfolgend verschließt sich mir der Sinn deses Blogs. Nun denn viel Erfolg noch beim Bloggen.
ps. kennt jemand eine Seite wo man kontrovers über Politik diskutieren kann?
4.Mai 2009 at 17:53
Ja, Martin. EF-online.de zum Beispiel, oder fact-fiction.net. Von mir aber dazu am meisten geschätzt: politikforen.net.
4.Mai 2009 at 18:00
@15. Danke.
Allen viel Spaß noch.
4.Mai 2009 at 18:53
Patriotismus ist die Überzeugung, daß unser Vaterland allen anderen Ländern überlegen ist, weil wir darin geboren wurden.
(Shaw)
4.Mai 2009 at 19:14
@8 – BG
Ist Dir nicht bekannt, daß die Zuwanderer – insbesondere jene aus der Türkei – nach dem 2. WK Deutschland aus Trümmern wieder aufgebaut und zu strahlenden Höhen geführt haben? Dabei wurden uns fließendes Wasser, die Innentoilette und elektrisches Licht als Zivilisationsleistungen gebracht! BG, wie konntest Du dies bloß vergessen!
4.Mai 2009 at 19:23
Die Deutschen sind selbst schuld an der Tatsache, daß heute eine nationale Identität erstmal wieder neu geschaffen werden muß. Auch wenn das nicht jedem gefällt, es ist aber so. Wobei sich das mehr auf die alten und weniger auf die neuen Bundesländer bezieht. Während der sowjetischen Herrschaft gehörte das heimlich hochgehaltene Nationalgefühl zur inneren Emigration. Es war versteckt, aber es lebte. In den alten Bundesländern fiel das Nationalbewußtsein dem Wohlstandsdenken zum Opfer und muß sich jetzt erst wieder neu entwickeln. Die Japaner hatten solche Probleme nie, weil sie stets den aufrechten Gang beibehalten haben, den so mancher Deutsche erst wieder lernen muß.
Karl Schippendraht
4.Mai 2009 at 23:14
60 Jahre BRD
Merkel will Einbürgerungsfeier und Zuwanderern für den Aufbau Deutschlands danken…
http://www.focus.de/magazin/kurzfassungen/focus-einbuergerungsfeier-bei-merkel-_aid_395533.html
Dankt man den “Deutschen” eigentlich auch irgendwie, oder sollen die nur zahlen und das Maul halten? Hat man eigentlich als Deutscher und “Mensch ohne Migrationshintergrund” noch in absehbarer Zeit was zu sagen in diesem Land, wenn man sich mal die demograpische Entwicklung betrachtet. Manchmal habe ich das Gefühl, alle Parteien von SPD, über Grüne, Linke bis in die CDU und FDP stören sich nicht daran das Volk auszutauschen. Anders kann man es ja nicht nennen, wenn in mehreren Großstädten heute bei unter 6 jährige mehr als 60% nichtdeutsche sind, und ab 2010 jeder zweite unter 40 einen “Migrationshintergrund” hat. Die BRD wird zur “Migrationsrepublik”. Ein Bananenstaat der sein eigenes Volk abschaffen will. Seit Jahren… nur Einwanderer, Migranten, etc. sie sind angeblich unsere Zukunft… der Deutsche kann ja verrecken… aber zahlen solle er noch, und wenns geht auch CDU wählen, dazu heuchelt man dann ein bisschen Patriotismus vor der Wahl vor und fährt danach wieder die alte Schiene.
5.Mai 2009 at 07:14
Seit Jahren… nur Einwanderer, Migranten, etc. sie sind angeblich unsere Zukunft… der Deutsche kann ja verrecken… aber zahlen solle er noch, und wenns geht auch CDU wählen, dazu heuchelt man dann ein bisschen Patriotismus vor der Wahl vor und fährt danach wieder die alte Schiene.
Ich falle nicht mehr darauf herein, wer macht mit?
5.Mai 2009 at 09:25
@Petra
Er hat ja nichts Falsches gesagt, und ein netter Mensch scheint er ja auch zu sein. Als Koalitionspartner, bei entsprechenden Wahlergebnissen, doch durchaus für die CSU vorstellbar.
5.Mai 2009 at 10:42
Scheint ja irgendwie eine neue (alte) Masche
zu werden, mit dem Stolz auf die deutsche
Herkunft. Ich fürchte nur, daß das zu den
letzten patriotischen Zuckungen eines stark
verkümmerten Nationalstolzes gehört, den linke
Kräfte schon vor langem beschlossen haben, mit
Stumpf und Stiel auszumerzen. Wenn z.B. hinge-
nommen wird, das Migranten unmittelbar nach
Erhalt der deutschen Staatsbürgerschaft un-
umwunden zugeben, sie hätten mit Deutschland
eigentlich nichts zu tun, wenn man dazu die
demographische Entwicklung betrachtet, müßte
eigentlich jedem klar sein, daß das deutsche
Volk in nicht all zu ferner Zukunft gar nicht
mehr vorhanden sein wird. Und dann wird es
auch nicht mehr heißen, Deutschland sei von
den Türken aufgebaut worden, sie werden
behaupten, aus einem Notstandsgebiet ein
blühendes Gemeinwesen gemacht zu haben. So
geht es aber anderen europäischen Nationen
auch. Vielleicht ist das ja ein Trost.
5.Mai 2009 at 10:49
Sinnvoll spenden:
http://www.ja-zum-leben.de
5.Mai 2009 at 10:52
RE: RR “müßte eigentlich jedem klar sein, daß das deutsche Volk in nicht all zu ferner Zukunft gar nicht
mehr vorhanden sein wird.”
Nur scheint das vielen Deutschen nicht so klar zu sein oder schon schnurzegal, wenn man sieht, daß 60% der BRD-DDR Wähler für die Deutschland-auflösenden SPD-PDS-GRÜN-FDP stimmen und ein Teil (mehr Politiker als Wähler) der heutigen CDU-CSU auch noch dazugehört.
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Deutscher Selbsthaß
„Die Tatsache besteht, daß die deutsche Selbstkritik bösartiger, radikaler, gehässiger ist als die jeden anderen Volkes, eine schneidend ungerechte Art der Gerechtigkeit, eine zügellose Herabsetzung des eigenen Landes nebst inbrünstiger kritikloser Verehrung anderer.“
(Thomas Mann, 1919)
…………………………….
5.Mai 2009 at 11:02
Deutscher Selbsthaß
„Die Tatsache besteht, daß die deutsche Selbstkritik bösartiger, radikaler, gehässiger ist als die jeden anderen Volkes, eine schneidend ungerechte Art der Gerechtigkeit, eine zügellose Herabsetzung des eigenen Landes nebst inbrünstiger kritikloser Verehrung anderer.“
(Thomas Mann, 1919)
Das ist mir auch schon aufgefallen, das ist wirklich typisch deutsch und gerade Die die krampfhaft versuchen, ihr Deutschtum und ihr deutsches Wesen, hinter sich zu lassen, bei denen ist dieser Selbsthass am meisten ausgeprägt. Gerade Die die immer sagen: Ich bin kein Deutscher und will auch keiner sein, stolz bin ich schon gar nicht darauf, bei denen ist diese deutsche Eigenschaft am meisten ausgeprägt. Aber die merken das nicht, daß sie eigentlich deutscher sind als die anderen Deutschen.
5.Mai 2009 at 15:24
Die Frage ob man stolz darau sein darf Deutscher
zu sein, ist für mich nur schwer zu beantworten,
ich kann aber sagen, daß ich froh bin in der
BRD zu leben und die Gelegenheit hatte, den
Wiederaufbau dieses Landes mitzuerleben. Ich
maße mir nicht an auf diese Leistungen stolz
zu sein, da diese von unserer Elterngeneration
erbracht worden sind. Es war aber nach meiner
Erinnerung eine Zeit guten Zusammenhalts und
einer durchweg optimistischen Lebenseinstellung,
wie sie heute nicht mehr anzutreffen sind.
Jedenfalls bin ich davon überzeugt, daß wir uns
für die letzten 60 Jahre nicht schämen müssen.
Und deshalb kann wer will auch stolz sein!
5.Mai 2009 at 16:04
# 5 oelsnitzer
Geh’ doch nach drüben!
5.Mai 2009 at 22:19
NRW – Laschet fordert mehr Respekt vor Migranten und mehr Präsentation von Migranten in allen Lebensbereichen (Öffentliche Ämter, Feuerwehr etc.)
http://www.rp-online.de/public/article/politik/deutschland/704485/Aemter-in-NRW-sollen-Auslaender-einstellen.html
Umvolkungsministerin (offiziel Integrationsministerin) Böhmer forderte aufgrund einer sich schnell ändernden Bevölkerungsstruktur die Einstellung von mehr Migranten in Kindergärten und als Lehrkräfte
-Die BRD hat fertig. Ist es eigentlich auch strafbar wer versucht das deutsche Staatsvolk durch unendliche Einwanderung in die Bundesrepublik aufzulösen und an deren stelle einen “Vielvölkerstaat” zu etablieren? Ich denke nicht. Wieso sollte ich CDU wählen? Kann ich meinen Kreuz auch gleich bei SPD und Grünen machen, da geht der Verfall dieses Landes wenigstens rapide und nicht schleichend vorran.
Man zwingt also die Menschen die hierher kommen unsere Sprache zu lernen, nein man stellt stattdessen Leute ein die ihre Sprache verstehen. Bei der Polizei läuft das ja ähnlich. Je mehr ausländische (muslimisch/arabisch/türkische) Problemfälle es gibt, je mehr arabisch/türkische Polizisten müssen demnach auch eingestellt werden – man schiebt die nicht ab, wir sind schließlich Deutschland.
Ich komme mir in Deutschland als Deutscher “ohne Migrationshintergrund”, also als “Bio-Deutscher” wie ein Herr Ödzemir sagen würde, auch manchmal so vor in MEINEM eigenen Land.
http://www.abendblatt.de/hamburg/article992027/Wir-brauchen-mehr-Migranten-als-Lehrer.html
Frau Böhmer hat , wie alle Parteien und Politiker erkannt, das die Deutschen nicht die tragende “Bevölkerungsschicht” sein werden – die “Zukunft Deutschlands” gehört den Migranten – Deutsch war gestern. Schlimmer find ich eher, das man versucht die sich ändernde Bevölkerungsstruktur (Deutsche unter 40 Jahren zur Minderheit in Großstädten ab 2010) als “Chance” , als Bereicherung zu verkaufen. Da gibts kein Aufschrei, nein… Es geht weiter, immer weiter. Und die CDU marschiert an forderster Front mit. Meine Stimme kriegt ihr nicht mehr. Da bleib ich doch lieber ganz zuhause, denn eine wählbare Alternative gibt es ja nicht. Wenn die CDU meint, die vierte “Multikulti” Partei zu werden, die sich der Mitte, mit Blick nach Links zuwendet , hat man als Konservativer nur eine Wahl. Mitgehen oder zuhause bleiben. Rechts der Mitte klafft ein riesiges Loch. Ein Krater. Aber man kennt den CDU Spruch aus den 70ern. “Egal wie links wir werden, die (die Konservativen (Stammwähler) wählen uns IMMER! Auch mangels Alternativen.
5.Mai 2009 at 22:53
@Michel meint: 5.Mai 2009 at 22:19
“NRW – Laschet fordert mehr Respekt vor Migranten”
Es ist eine Unverschämtheit von diesem Herrn Laschet und ein Skandal für die CDU. Beide sollten sich schämen, Laschet für sein dummes Geschwätz und die CDU für Laschet.
Noch mehr Respekt wie die Angst von uns Deutschen vor gewalttätigen Migranten und unseren deutschfeindliche Politikern geht ja wohl nicht mehr.
Gewalt ist an der Tagesordnung durch Migranten.
“Gemobbt und beschimpft – deutsche Schüler in Ausländer-
stadtteilen”. Typischerweise wird nicht von einem Ethno-
Deutschen, sondern von einer Deutsch-Türkin aus Neukölln
darüber berichtet. Die hat wenigstens Arsch in der Hose …
http://www3.ndr.de/sendungen/panorama_die_reporter/startseite114_sid-484795.html
6.Mai 2009 at 02:17
Was ich mich beim lesen der Kommentare gefragt habe: Hat eigentlich irgendjemand von Ihnen auch nur für einen Augenblick das Konzept von Nationalstolz bzw. Patriotismus hinterfragt? Aus welchem Grund habe ich ein Recht darauf, stolz auf die Leistungen anderer (zum Teil längst verrotteter) Menschen zu sein? Seien das nun meine Vorfahren oder auch nur Personen, die durch den Zufall der Geburt grob im selben Staat gelebt und der selben Volksgemeinschaft entsprungen sind. Wieso sollte ich Stolz sein auf die dichterischen Leistungen eines Herrn Goethe oder das musikalische Feingefühl eines Herrn Wagners? Das macht nicht mehr Sinn als Stolz zu sein auf die Leistungen einer deutschen Fussballnationalmannschaft heute. Ich sage nicht, dass wir Goethe getrost vergessen können, aber genauso wenig sollten wir Shakespeare oder Voltaire vergessen. Nämlich nicht weil uns irgendein halb-sakrales Bündnis mit ihnen verbindet, sondern ausschliesslich wegen dem geistigen Wert ihrer Errungenschaften.
Die Tatsache, dass Menschen und Völker überall und zu jeder Zeit andere ausgegrenzt haben um sich ein Gemeinschaftsgefühl zu geben ,ist was es ist, eine Tatsache. Das allein macht es nicht wünschenswerter dieses Konzept weiter zu verfolgen. Wenn man andere ausbeutet, sei es auch nur weil man seine Grenzen schliesst und den eigenen Wohlstand nicht mit ihnen teilen will, kann das natürlich Vorteile bringen. Aber ist es objektiv betrachtet wirklich gerechtfertigt? Wieso hat jemand der im Staat A geboren ist mehr Rechte oder einen höheren Lebensstandard als der Staatsbürger des Landes B? Weil seine Vorfahren “tüchtiger” waren? Weil die Politik in seinem Land den falschen Kurs gefahren ist? Was hat das mit ihm zu tun? Hat er das zu verantworten? Wohl kaum.
Verstehen Sie mich nicht falsch, ich bekomme bestimmt keinen Anfall wenn ein paar Fussballfans ihre Fahnen schwingen oder irgendein Politiker sich auf “urdeutsche” Werte besinnt. Aber dann jene, die anderer Meinung sind, gleich als eine Art “Volkszersetzer” und “Vaterlandsverräter” zu bezeichnen ist unverantwortlich und zeugt mMn von Engstirnigkeit und einem Mangel an geistiger Offenheit.
Darauf wäre ich nicht stolz. Aber immerhin sind Sie alle stolze Deutsche. Im Gegensatz zu mir. Ich beute nämlich die Sozialsysteme aus und besitze nicht einmal eine deutsche Staatsbürgerschaft. Naja denken Sie darüber nach. Ich bin derweil weiter schmarotzen.
6.Mai 2009 at 02:39
Ich bin immer noch stolz auf Deutschland.
6.Mai 2009 at 06:08
@Der Michl meint:
6.Mai 2009 at 02:17
Na, Michel, vielleicht geht es darum, ihnen nachzueifern, den Dichtern und Denkern? Natürlich, heutzutage unmöglich, diese Vorstellung, zu forschen, zu arbeiten und kreativ zum Wohle der Gesellschaft zu sein. Vorbild. Das Konzept kennst Du doch? Manche Leute sollen ja noch Vorbilder haben. Den Vater zum Beispiel. Oder die Mutter. Oder die beiden Lesben, die sich ein Kind gekauft haben, was sich an ihnen orientiert. Forscher, zum beispiel, wie diesen von Braun oder Humbold oder Robert Koch. Wie die Schwierigkeiten überwunden haben und zielstrebig waren. Oder den Goethe, das Universalgenie. Oder den Scharnhorst, der sich nicht von der Besetzung seines Vaterlandes entmutigen liess. Stolz bringt dazu nachzueifern. War das nicht bekannt?
Natürlich kann Stolz auch zur Überheblichkeit verführen. Aber die Gefahr ist bei uns eher nicht gegeben, wo uns alle zwei Wochen ein Türke oder der ZDJ die Gaskammern um die Ohren haut. Oder?
Im Übrigen darfst Du natürlich mit Deinem eigenen Geld soviel Ausgebeuteten helfen, wie Du willst. Ich wehre mich aber dagen, dass Du dem Rest, der das nicht möchte und der der Meinung ist, Ausbeutung setzt auch immer die Freiwilligkeit der Ausgebeuteten voraus, sich ausbeuten zu lassen, oder dass sich die Anderen mehr anstrengen müssen, Dein Konzept aufzwingst.
6.Mai 2009 at 06:13
@Der Michl
“Ich bin derweil weiter schmarotzen”
Jeder Schmarotzer hat auch das Recht,
sich als linker Geisterfahrer zu profilieren.
Ich hoffe sie werden erwischt, wenn sie wieder auf der falschen
Autobahnseite fahren und nimmt ihnen den Führerschein und
mehr …
6.Mai 2009 at 06:51
M. Aus welchem Grund habe ich ein Recht darauf, stolz auf die Leistungen anderer (zum Teil längst verrotteter) Menschen zu sein?
Schon aus Gründen der Freiheit und dem Recht auf eigene Meinung, ist es jedem gestattet, seine Vorlieben und sein Lebensgefühl zu bekunden. Ob ich jetzt Deutscher, oder Türke bin, ich habe ein Recht darauf. Wissenschaftlichen Studien zufolge, besteht sogar eine hohe Warscheinlichkeit, daß die meisten Deutschen, auf einen gemeinsamen Vorfahren zurückgehen könnten, nämlich Karl dem Großen, mit ihm sind die meisten Deutschen blutsverwandt.
M. Aus welchem Grund habe ich ein Recht darauf, stolz auf die Leistungen anderer (zum Teil längst verrotteter) Menschen zu sein?
Weil in uns das gleiche Blut fließt, jeder versteht den Anderen besser als zB. einen Afrikaner Türken oder Araber, das liegt an besagter Blutsverwandschaft und dem daraus resultierndem Volkscharakter. Es ist gerade so als wäre man selbst an der Stelle des großen Dichters, wegen der Verwandtschaft, versteht man ihn, als wäre er ein Bruder, ein Gefühl halt, oder darf ich jetzt meine Gefühle schon nicht mehr leben, oder kundtun?
M. Das macht nicht mehr Sinn als Stolz zu sein auf die Leistungen einer deutschen Fussballnationalmannschaft heute.
Soll es ja auch nicht.
M. Die Tatsache, dass Menschen und Völker überall und zu jeder Zeit andere ausgegrenzt haben um sich ein Gemeinschaftsgefühl zu geben ,ist was es ist, eine Tatsache. Das allein macht es nicht wünschenswerter dieses Konzept weiter zu verfolgen.
Nein, es kommt immer darauf an, wem man sich öffnet und wie man sich öffnet, was man zuläßt und was nicht. Dann ist es in Ordnung. In Ordnung find ich es nicht, wenn man sich durch unüberlegtes Handeln oder nicht Handeln, selbst zerstört, praktisch sein Haus und seine Familie durch Fremde verwüsten läßt ohne dem Gast vorher in seine Schranken und Regeln zu verweisen.
M. Wenn man andere ausbeutet, sei es auch nur weil man seine Grenzen schliesst und den eigenen Wohlstand nicht mit ihnen teilen will, kann das natürlich Vorteile bringen. Aber ist es objektiv betrachtet wirklich gerechtfertigt? Wieso hat jemand der im Staat A geboren ist mehr Rechte oder einen höheren Lebensstandard als der Staatsbürger des Landes B? Weil seine Vorfahren “tüchtiger” waren? Weil die Politik in seinem Land den falschen Kurs gefahren ist? Was hat das mit ihm zu tun? Hat er das zu verantworten? Wohl kaum.
Ausbeuten ist ein Schlagwort und stimmt so längst nicht mehr, wenn ich allerdings doch glaube, daß wir andere Völker ausbeuten, dann muß ich sagen:Gleiches Recht für Alle. Denn was ist die Zuwanderung, in die Sozialsysteme, anderes als die Ausbeutung des Gastlandes? Was ist der Druck durch Ölmultis auf die Industrieländer? Das ist auch Ausbeutung. Wenn ich mich nicht wehre, auf dieser Welt, dann werde ich von den anderen Nationen, die nicht so doof sind, ausgenommen, mir wäre es auch lieber, es wäre anders aber es ist leider nicht so sozialromantisch, wie es einige Theoretiker gerne hätten.
Natürlich hat der Gastarbeiter oder Sozialhilfeempfänger keine Schuld an den Zuständen in seinem Land aber Wir haben diese auch nicht. Die Betriffenen sind für sich selbst und für ihr eigenes Land verantwortlich und nicht wir, es sei denn, sie wären alle alt, krank oder behindert, sind aber die wenigsten von diesen jungen starken und gesunden Leuten, sie könnten selbst viel leisten, wenn sie denn wollten.M.
M. Ich beute nämlich die Sozialsysteme aus und besitze nicht einmal eine deutsche Staatsbürgerschaft. Naja denken Sie darüber nach. Ich bin derweil weiter schmarotzen.
Siehste, das meine ich doch die ganze Zeit, das erklärt doch wieder mal alles.
6.Mai 2009 at 11:47
Als Spätkommentierer, nur eine kurze Frage an Gastredner. Haben Sie auch recherchiert worauf die Leute denn im Einzelnen stolz sind? Nun, es könnte doch immerhin sein, dass Claudia Roth mittlerweile stolz darauf ist, die BRD so abgewirtschaftet zu haben wie sie gegenwärtig ist. Bei dieser Betrachtung muss man natürlich die Vorzeichen umkehren. Was wir als Manko ansehen ist solchen Leuten ein Plus. Einem Autonomen kann man sicher auch Stolz auf Deutschland bescheinigen, nämlich stolz darauf, dass mittlerweile kaum noch ein Deutscher meckert wenn sie randalieren. Auch das ist Nationalstolz. Kaputtmachen für die Gerechtigkeit, wollte nicht jeder schon mal Robin Hood sein? And proud of it!
6.Mai 2009 at 12:16
@Anno_Domini
Auf so einen wie Den hier, sind die Linken besonders Stolz. [erster Beitrag)
http://mediencenter.n24.de/?deepLink=screen/listScreen/search/was%20erlauben%20strunz
6.Mai 2009 at 12:50
@ karl eduard: “Stolz bringt dazu nachzueifern. War das nicht bekannt?”
Stolz KANN zum Nacheifern führen. Aber dazu reicht mMn ein Funke Verstand auch aus. Stolz scheint in meinen Augen vor allem ein Mittel zu sein um sich selber emporzuheben. Wenn das bei Ihnen nicht der Fall ist, alle Achtung, ich bezweifle es aber sehr.
“der der Meinung ist, Ausbeutung setzt auch immer die Freiwilligkeit der Ausgebeuteten voraus, sich ausbeuten zu lassen”
Interessant. Wieso beschweren sie sich dann über die Ölmultis? Selber schuld. Der Arbeitslose Hartz-4 Empfänger ohne Zukunftsaussichten ist ja auch selber schuld dass er aus einer Problemfamilie kam und in der Schule abgestürzt ist. Wieso sollten wir ihn unterstützen?
“# Berliner Kindl meint:
6.Mai 2009 at 06:13
@Der Michl
“Ich bin derweil weiter schmarotzen”
Jeder Schmarotzer hat auch das Recht,
sich als linker Geisterfahrer zu profilieren.
Ich hoffe sie werden erwischt, wenn sie wieder auf der falschen
Autobahnseite fahren und nimmt ihnen den Führerschein und mehr …”
Mit Ironie braucht man hier anscheinend nicht kommen. Ja, ich habe den Makel “Migrationshintergrund”, ja nicht einmal die deutsche Staatsbürgerschaft. Meine Eltern sind jedoch beide berufstätig und zahlen sicher nicht weniger Steuern als Sie.
“Weil in uns das gleiche Blut fließt, jeder versteht den Anderen besser als zB. einen Afrikaner Türken oder Araber, das liegt an besagter Blutsverwandschaft und dem daraus resultierndem Volkscharakter. Es ist gerade so als wäre man selbst an der Stelle des großen Dichters, wegen der Verwandtschaft, versteht man ihn, als wäre er ein Bruder, ein Gefühl halt, oder darf ich jetzt meine Gefühle schon nicht mehr leben, oder kundtun?”
Sie können kundtun was Sie wollen, aber sind Sie nicht auf die Idee gekommen, dass es mit der (größtenteils) gemeinsamen Kultur zusammenhängt, und nicht mit einer Blutsverwandschaft? Selbst wenn Wagner Ihr Ur-ur-opa war heisst das nicht zwingend dass Sie deswegen seine Musik besser verstehen oder selber eine Virtuose sind.
Aber darum geht es gar nicht, Sie scheinen nicht zu verstehen was ich aussagen wil. Mag er sogar Ihr Vater sein, wieso sollten Sie stolz darauf sein? Die meisten Menschen sind stolz auf die Leistungen von Menschen, die Ihnen nahe stehen. Ich schliesse mich da nicht aus. Aber macht das Sinn? Habe ich dazu beigetragen oder mir sonstwie einen Teil des Lobes verdient? In den meisten Fällen nicht. Genausowenig verbindet mich mehr mit Goethe als mit einem Dichter aus meinem Geburtsland. Ich kann den einen oder den anderen Vorziehen, sei es aus ästhetischen Gründen oder weil mir eine Sprache mehr liegt als die andere. Aber doch nicht weil der eine die Nationalität hat und der jene! Wenn ich sage dass Descartes mir mehr liegt als Hegel, dann nicht wegen irgendeiner entfernten und zweifelhaften Blutsverwandschaft, sondern weil ich die geistige Leistung höher oder niedriger schätze. Es macht doch keinen Sinn etwas als besser erachten zu wollen, nur weil es “deutsch” ist.
“Gleiches Recht für Alle. Denn was ist die Zuwanderung, in die Sozialsysteme, anderes als die Ausbeutung des Gastlandes?”
Nennen Sie mir einen Immigranten (aus einem land mit niedrigem Lebensstandard), der ohne Arbeitserlaubnis eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung bekommen hat, von den wenigen politischen oder Kriegsflüchtlingen mal abgesehen. Ich kenne keinen, und ich kenne glaube ich mehr Immigranten als das Forum hier zusammen. Und damit meine ich nicht die Problemfälle, die in den Medien immer wieder als Beispiel dastehen, von denen es ja auch welche mit “urdeutschen Wurzeln” zur Genüge gibt.
“Siehste, das meine ich doch die ganze Zeit, das erklärt doch wieder mal alles.”
Kein Kommentar. Lesen Sie oben nochmal.
“Anno_Domini meint:
6.Mai 2009 at 11:47
Als Spätkommentierer, nur eine kurze Frage an Gastredner. Haben Sie auch recherchiert worauf die Leute denn im Einzelnen stolz sind? Nun, es könnte doch immerhin sein, dass Claudia Roth mittlerweile stolz darauf ist, die BRD so abgewirtschaftet zu haben wie sie gegenwärtig ist. Bei dieser Betrachtung muss man natürlich die Vorzeichen umkehren. Was wir als Manko ansehen ist solchen Leuten ein Plus. Einem Autonomen kann man sicher auch Stolz auf Deutschland bescheinigen, nämlich stolz darauf, dass mittlerweile kaum noch ein Deutscher meckert wenn sie randalieren. Auch das ist Nationalstolz. ”
Muss ich auf diesen geistreichen Kommentar wirklich antworten? Wenn ja, verwehre ich mich.
“Kaputtmachen für die Gerechtigkeit, wollte nicht jeder schon mal Robin Hood sein?”
Nach der Logorrhö endlich mal sowas wie ein Beitrag. Ja, diese Problematik sehe ich auch. Aber sich zu verschliessen und das eigene Wohl über das aller anderen zu stellen ist das andere Extrem, welches ich als wesentlich schlimmer ansehe. Aber mit dieser Meinung scheine ich hier allein zu sein.
6.Mai 2009 at 13:11
Nennen Sie mir einen Immigranten (aus einem land mit niedrigem Lebensstandard), der ohne Arbeitserlaubnis eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung bekommen hat, von den wenigen politischen oder Kriegsflüchtlingen mal abgesehen.
Och da gibts doch jede Menge bezahlter Scheinehen, Iportbräute aus der Türkei und den anderen muslimischen Ländern. Im Übrigen kann man die Asylanten und Scheinasylanten, nicht so einfach abschieben, wie wir ja alle wissen.
Mein Stolz ist meine Privatangelegenheit und wenn ich auf Karl Den Großen oder Wagner stolz bin, dann auf die Leistung und den Vorbildcharakter und die Beiträge zur deutschen Identität, die diese Männer geleistet haben, darüber definiert sich doch alles. Eine Überhöhung ist Nationalstolz auf keinen Fall, weil man ja nur auf jemanden stolz sein kann, der schon ganz oben steht. Ein Volk ohne Nationalstolz, gibt sich auf, hört auf zu existieren, stirbt, ist nichts und wird nichts mehr werden, ist nicht regierbar und orientierungslos, kann anderen Völkern nicht helfen, andere Völker können es nicht mehr ausnehmen, geht unter, mit Demut und der Demütigung der stolzen Völker.
6.Mai 2009 at 14:28
Solange sie ihren Stolz nach außen tragen ist es nicht mehr ihre Privatangelegenheit. Und inwiefern haben sie in irgendeiner Weise die Verantwortung dafür, in welchem Land sie geboren werden? Es ist ein rein zufälliges Merkmal, wie auch die Körpergröße. Wäre es rational auf Napoleon Bonaparte stolz zu sein, weil man besser verstehen kann wie es sich als kleiner Mensch lebt?
Ich fürchte nicht. Wie wäre es, wenn sie anstatt ihr Selbstbewusstsein durch zufällige Gegebenheiten aufzupolieren selber etwas leisten würden?
In einer Sache haben sie sogar Recht (EBHFAMEK), ohne den Nationalstolz ist die Völkeridee nicht haltbar. Wir hätten einen Weltstaat. Und wo wäre das Problem? Dass kulturelle Errungenschaften sehr gut ohne eigenen Staat haltbar sind, lässt sich am Beispiel Franken/Bayern einwandfrei belegen.
Jedoch hätten die Menschen weniger Grund den anderen aufgrund einer ZUFÄLLIGEN Eigenschaft als Abstraktum (Feind) zu sehen und die Hemmschwelle für eine physisch verletzende Aktion wäre vielmals
höher.
6.Mai 2009 at 14:40
@Der Michl meint:
6.Mai 2009 at 12:50
Wie soll Verstand zum Nacheifern führen, wenn das Vorbild fehlt, dem ich nacheifern will? Offenbar fehlt da der Funken Verstand, um das zu begreifen. Nie stolz auf Vater oder Bruder gewesen oder angewidert? Und gedacht, so will ich mal werden und so auf keinen Fall?
Was, bitte schön, haben Ölmultis mit Ausbeutung zu tun? Sie bieten eine Ware an, die andere gerne haben wollen. In Form von Benzin, zum Beispiel. Wo ist er hin, der Verstandesfunken? Angebot und Nachfrage. So funktioniert E-Bay. Und wo ist da die Ausbeutung? Oder “definiere Ausbeutung”, vielleicht meinst Du ja bloss, Mist, dass Du für Leistungen bezahlen musst oder für Waren und hättest gerne alles umsonst.
Jeder ist seiners Glückes Schmied. Auch der arbeitslose Hartz IV-Empfänger, der aus einer Problemfamilie kommt. Nur die Startbedingungen sind natürlich unterschiedlich. Es hindert ihn aber niemand ausser der LINKEN, sich anzustrengen, zu lernen, sich zu bilden, die Bibliotheken stehen offen! Ja, sich jammerlappig hinzusetzen und zu greinen, lernt für mich, arbeitet für mich, sucht mir eine Stelle und bewerbt mich dort, mit dieser Einstellung ist er allerdings selbst schuld. Ich verweise auf die vietnamesischen Vertragsarbeiter, die ihren Kindern in den Arsch treten, damit sie lernen und deren Kinder ihren Ehrgeiz darein setzen, besser zu sein als die Eingeborenen, um es später mal besser zu haben. Nicht Jeder kann mit einem goldenen Löffel geboren werden aber jeder trifft die Entscheidungen, die sein späteres Leben bestimmen.
Und wer eine faule, antriebslose Sau ist, die hofft, die Gesellschaft wird ihn schon irgendwie ernähren, der bleibt ewig der Bodensatz.
Natürlich, nicht Jeder kann Millionär werden aber Jeder kann es versuchen. Allerdings wird heutzutage gepredigt, noch am Start des Rennens aufzugeben, weil Millionär sein, zurückzuführen ist auf die Ausbeutung anderer Menschen. Ja dann müssen wir uns ja nicht wundern. Oder?
6.Mai 2009 at 14:56
Entschuldigen sie Karl Eduard, fühlen sie sich schon so in die Enge getrieben, dass sie zu Beleidigungen greifen müssen?
Diese Aneinanderreihung zusammenhangsloser Sätze untermauert ihren Standpunkt auf jeden Fall nicht gerade.
Wie auch immer, wie DerMichl schon gezeigt hat, gibt es einen viel größeren Fundus an Vorbildern als den der Deutschen. Sie schießen sich hier also ins eigene Bein.
Keine Ahnung in welcher Traumwelt sie leben, aber in meiner Welt in der es leider keine tanzenden Regenbögen gibt, sind sehr viele Arbeitslosen auch arbeitswillig. Leider hat nicht jeder die kognitiven oder auch sozialen Möglichkeiten einer höheren Bildung nachzugehen und da es immer weniger Jobs gibt die auf körperlicher Arbeit beruhen steigt die strukturelle Arbeitslosigkeit.
Und ja, Millionär sein ist in äußerst vielen Fällen zurückzuführen auf Ausbeutung anderer Menschen. Denn leider, wächst in meiner Welt kein Geld auf den Bäumen und wenn jemand mehr verdient muss jemand anderes weniger verdienen. Sollten sie Geldbäume haben, bitte ich sie mir etwas von ihrer Ernte zu schicken.
Im Übrigen möchte ich eines klarstellen: Ich fühle mich mit Sartre viel mehr verbunden als mit Menschen wie ihnen. Die Gründe dafür können sie in ihren Beiträgen finden.
PS: Sie sind amüsant, wollen sie nicht vielleicht auf Tour gehen und “”"”"Debatten”"”"” vor Publikum führen?
6.Mai 2009 at 15:05
@I am a BANANA meint:
6.Mai 2009 at 14:56
Ja, natürlich muss der Mensch zu Ausreden greifen, um nicht aus dem Knick zu kommen. Das ist eben das Übel. Und wenn ich mir andauernd sage, “oooch, so viele Millionen arbeitslos, wie soll ich da Arbeit finden”, na, da ist es ganz aus. Es gab aber mal eine Zeit, da gab es kein Sozialgeld und niemand konnte sich in den Schaukelstuhl auf der Veranda setzen und sein Pfeifchen schmauchen und warten, dass der Geldbriefträger vom Sozialamt kommt. Tatsächlich. Die Leute mussten sich etwas einfallen lassen, um nicht zu verhungern. Entweder sie bettelten oder sie suchten sich Arbeit oder sie schmarotzten in der Familie, bis die sie rausschmiss.
Und ob Du Dich mit mir verbunden fühlst, ist mir schietegal. Meinethalben kannst Du auch stolz sein auf den Wasserträger aus Burkina Faso, das ist völlig Dein Bier. Es gab jedenfalls Deutsche, die etwas geleistet haben, mit Intelligenz, Können und viel Mut. Auf die man stolz sein könnte, wenn man nicht so vom Selbsthass zerfressen wäre.
6.Mai 2009 at 15:59
“Karl Eduard meint:
”
Was, bitte schön, haben Ölmultis mit Ausbeutung zu tun? Sie bieten eine Ware an, die andere gerne haben wollen. In Form von Benzin, zum Beispiel. Wo ist er hin, der Verstandesfunken? Angebot und Nachfrage. So funktioniert E-Bay. Und wo ist da die Ausbeutung? Oder “definiere Ausbeutung”, vielleicht meinst Du ja bloss, Mist, dass Du für Leistungen bezahlen musst oder für Waren und hättest gerne alles umsonst.
Erstmal, das Beispiel wurde von Ihnen gebracht, bzw von Ulli als Antwort auf meinen ersten post. Natürlich ist der Vergleich Unsinn, deswegen habe ich ihn ja verwendet um Ullis Auffassung von Ausbeutung in Frage zu stellen.
Und ich finde es irgendwie arm, dass man sobald man hier eine konträre Meinung vertritt gleich als linker Ideologe oder Kommunist gebrandmarkt wird und alle Aussagen gleich so gedeutet werden.
Und 3., und was Ihnen Herr Banane auf etwas unorthodoxe Weise zu erklären versucht: Um jemandem nachzueifern ist kein Stolz vonnöten. Den, auf den man Stolz ist, eifert man ja in der Regel nach, aber man muss bei weitem keinen Stolz für jemanden Empfinden um ihn als Vorbild zu verwenden oder seine Leistungen anzuerkennen. Sind Sie stolz auf Napoleon Bonaparte? Wahrscheinlich nicht. Dennoch können Sie in ihm einen genialen Feldherrn sehen. Es gibt natürlich Ausnahmen, z.B. manchmal in der Politik, aber das liegt dann an der besseren Vergleichbarkeit und nicht an der Nationalität. So wie man vielleicht lieber deutsche Autoren liest, weil man die Sprache besser versteht und deshalb eben jenem Buch mehr abgewinnen kann, obwohl ein anderes eventuell besser ist, aber unverständlich.
Sie müssen ja mit dieser Auffassung von Stolz und Vorbild nicht einverstanden sein, aber Sie scheinen sie bisher noch nicht verstanden zu haben. Wie können Sie, nach eingehender Reflektion, auf etwas Stolz sein was Sie nicht geleistet haben? Wieso ist es begründeter, auf einen Deutschen stolz zu sein als auf einen Somalier?
6.Mai 2009 at 18:26
Mein Nationalstolz, ist meine Privatsache, auch wenn ich ihn nach außen trage, es geht Dich im Grunde nichts an was ich denke. Es sei denn Du willst wieder in die Diktatur zurück und die Firma Horch und Guck auf mich ansetzen. Der Michel und sein Bonaparte; wäre ich Franzose, hätte ich ihn vielleicht als Vorbild und wäre Stolz auf ihn. Die Sache mit den Ölmultis, ich hätte das nie erwähnt, wenn ich nicht der Überzeugung wäre, daß das Ölgeschäft von heute, unlauter ist, mit Erpressung einher geht und das begehrte Produkt, als politisches Druckmittel missbraucht wird, Kriege darum geführt werden und Menschen dafür sterben müssen. Das ist eben was anderes, als der Handel mit Kartoffeln. Spekulationsobjekte, die selten zu den Preisen auf den Markt kommen, die sie wirklich wert sind. Im Übrigen kann die Welt derzeit ein Lied davon singen, was passiert wenn solche unseriösen Geschäfte getätigt werden, das hat mit dem nomalen Handel nichts zu tun, das ist verbrecherisch und unseriös.
Die Ausführungen von B. sind nichts weiter als linksideologische, Pseudointellektuelle Augenwischerei. Bei M. ist es eine persönliche Sicht auf die Welt, etwas verschroben und unreif aber lieb gemeint.
6.Mai 2009 at 18:30
Es ist deshalb normal und richtig stolz auf das eigene Volk zu sein, weil man schon herkunftsmäßig dazu gehört. Dies gilt für jedes Volk auf der Welt. Was jeder persönlich denkt sei diesem auch überlassen – für uns Deutsche gilt aber: ich bin stolz darauf Deutscher zu sein, weil Deutsche in der Geschichte der Technologie, der Politik, der Künste und anderen zivilisatorischen Errungenschaften großartige Leistungen erbracht haben.
Und ich bin nunmal sehr viel enger mit dem Deutschen Volk verwandt als mit anderen Völkern, weshalb ich mich diesem auch enger verbunden fühle als den anderen – mal ganz abgesehen von Sprache und Kultur.
Nationalstolz ohne Überheblichkeit, Patriotismus und Heimatliebe ohne Chauvinismus sind die grundlegenden Elemente eines funktionierenden Gemeinwesens – übrigens überall auf der Welt.
6.Mai 2009 at 18:56
“Die Ausführungen von B. sind nichts weiter als linksideologische, Pseudointellektuelle Augenwischerei. Bei M. ist es eine persönliche Sicht auf die Welt, etwas verschroben und unreif aber lieb gemeint.”
Soweit ich das sehe, sagen B. und ich dasselbe, nur auf andere Weise. Muss man, wenn man Nationalstolz ablehnt, linksideologe sein? Siehe dazu post 43.
Phillip sagte: “Es ist deshalb normal und richtig stolz auf das eigene Volk zu sein, weil man schon herkunftsmäßig dazu gehört”
Lesen Sie meine Kommentare überhaupt oder sehen sie nur “oh da postet son linkes A****loch” (da andere Meinung) , da geb ich gleich mal kontra?
Also nocheinmal:
Ich finde, Stolz ist nur berechtigt, wenn er sich auf eine eigene Leistung bezieht.
Sehen Sie alle das anders, und wenn ja, warum? Bitte nicht einfach “das ist eben so” oder “das war schon immer so” oder “so ist es besser” antworten, sondern wenn möglich argumentieren. Ich erwarte nicht dass sich hier alle an Kopf langen und umschwenken, aber zumindest eine sachliche Diskussion ohne den Gegner in ein Feinbild abzuschieben und mit Klischees zu bombardieren wird doch möglich sein.
Ansonsten ziehe ich mich gerne wieder in meine “unreife, verschrobene” Welt zurück.
6.Mai 2009 at 19:06
Seien Sie nicht so egozentrisch und werten meinen Beitrag als Antwort auf den Ihren.
Ich will aber jetzt trotzdem darauf eingehen, ohne meinen Standpunkt zu relativieren:
natürlich ist der Stolz auf das eigene geleistete näher als der Stolz auf die eigene Nation. Doch stellen Sie sich einmal die Frage: sind Sie nicht stolz auf die Leistungen von Verwandten, von Kindern, der Frau oder von Freunden?
Sie sind es dann und wann bestimmt. Und das kommt daher, weil jeder Mensch in einem sozio-kulturellen Bezugssystem lebt und sich der eigenen, jeweils selbst definierten, Gruppe zugehörig fühlt.
Deshalb kann man auch auf die eigene Nation bei entsprechender Leistung stolz sein – weil man zu dieser Gruppe enger gehört, als zu anderen Gruppen der selben Ebene.
6.Mai 2009 at 19:11
Man kann stolz auf Deutschland sein. Die deutsche Staatsbürgerschaft zu besitzen ist ein Privileg. Jemand, der sie sich (hart?) erwerben muß kann dann stolz sein, wenn er sie erhält.
6.Mai 2009 at 19:44
@ Brutus, sicherlich. Sie haben hart dafür gearbeitet von ihrer Mutter hier geboren worden zu sein.
@ Philipp, machen Sie sich bitte mit dem “Naturalistischen Fehlschluss” vertraut (G. E. Moore). Nur weil Menschen sich einer Gruppe zugehörig fühlen, ist es dennoch irrational stolz auf die Errungenschaften anderer Individuen dieses Verbandes zu sein. Anders formuliert: Nur weil Menschen das Gefühl haben, ist es noch lange nicht rational danach zu handeln. Aber danke, das ist der erste Beitrag der wirklich argumentativ wertvoll ist und nicht nur Phrasengedresche beinhaltet.
@ Ulli, jemand der nicht einmal ansatzweise die Orthographie des Landes auf das er so stolz ist beherrscht, sollte mit Schlagworten wie “Pseudointellektuell” etwas sparsamer umgehen.
Ich wiederhole mich noch einmal, ich habe ihnen nicht das Du angeboten und ich werde es auch mit Sicherheit nicht nachholen also halten sie sich an die Gepflogenheiten ihres Landes, danke.
Und doch, solange sie Handlungen mit ihrem Nationalstolz begründen müssen sie ihn rational verteidigen können. ANDERNFALLS landen wir wieder bei 33 respektive in der DDR.
Zur Linksideologie, Sie greifen immer nach den Taschentüchern sobald die berüchtigte “Nazikeule” ausgepackt wird und was machen sie? Vice versa, genau das selbe. Nur weil jemand der ihnen argumentativ überlegen ist eine andere Meinung vertritt dürfen sie nicht zu solchen Mitteln greifen. Das gebührt der deutschen Kultur der Dichter und Denker nicht, eher der Propaganda-Abteilung der SED. Solange sie keine Argumente vorzutragen haben, halten sie doch bitte einfach ihre Finger still und lassen sie Leute darüber reden die auch nur ansatzweise ihren Standpunkt verteidigen können. Vielen Dank
6.Mai 2009 at 19:48
“Seien Sie nicht so egozentrisch und werten meinen Beitrag als Antwort auf den Ihren.”
Ich bin neben B. nunmal der einzige der hier eine andere Meinung vertritt. Aber wenn das einfach so in den Raum gestellt sein sollte, bitteschön.
“Doch stellen Sie sich einmal die Frage: sind Sie nicht stolz auf die Leistungen von Verwandten, von Kindern, der Frau oder von Freunden?”
Die Frage habe ich in einem vorherigen Beitrag schon beantwortet. Ja, ich fühle, wie jeder andere wohl auch, so etwas wie Stolz für Leistungen von Menschen die mir nahe stehen. Aber Sie haben vielleicht schon vom Naturalistischen Fehlschluss gehört: Nur weil etwas Fakt ist, heisst es nicht dass es gut ist. Nur weil eine Tradition besteht, heisst es nicht dass sie geschützt ist vor moralischen Urteilen. Sie würden ja auch nicht Ehrenmord gutheissen, weil es in jener Kultur eben so üblich ist.
)
Stolz auf fremde Leistungen existiert natürlich, das ändert aber nichts daran dass er (zumindest meiner Meinung nach) unbegründet ist. Wie kann dann erst Nationalstolz begründet sein, der sich auf Leistungen bezieht, die z.T. vor hunderten von Jahren und von den unterschiedlichsten Personen, die unterschiedliche Wurzeln haben erbracht wurden.(Sie wissen ja wohl, dass das Erbgut der ursprünglichen germanischen Stämme nur einen Bruchteil des Genpools der Deutschen ausmacht, auch schon vor hunderten von Jahren, und nicht erst durch die sog. “Entfremdung” durch die “Massen” an Immigranten. Der Begriff “Deutsch” wird seit er besteht immer wieder gewandelt, weil es eben keine isolierte und homogene Volksgemeinschaft ist. Die heutige Entwicklung ist, so bedauernswert es für manche Zeitgenossen erscheinen mag, nur eine Fortführung dieses Prozesses, auch wenn er jetzt schneller ablaufen mag. Aber das nur am Rande
EDIT: jetzt hat mir B. doch den naturalistischen Fehlschluss vorweggenommen. Das war aber auch zu offensichtlich, um nicht darauf hinzuweisen.
6.Mai 2009 at 23:52
Man darf stolz sein. Man könnte stolz sein.
Man kann (derzeit) nicht stolz sein….
7.Mai 2009 at 00:15
@Der Michl
“das Erbgut der ursprünglichen germanischen Stämme”
Gott, auf was sie stolz sein wollen, wird für immer ihr
Geheimnis bleiben.
Da 97,8763 Prozent oder mehr des menschlichen Erbguts
dem Einzeller entspringt, ist eben dieses noch in vielen
Menschen enthalten, wie ich an manchen Kommentaren
immer wieder erkennen kann.
gelöscht. Bitte keine Beleidigungen
7.Mai 2009 at 04:15
“Darf man stolz sein?”
Wer will es mir verbieten?
7.Mai 2009 at 07:48
Lieber Banana, Deine ortographischen Ergüsse sind nun auch nicht unbedingt so 100%ig, doch um so mehr freut es mich, daß Du als Linksideologe, fast einen fehlerfreien Artikel zu Stande bringst. Viele Deiner Genossen beherrschen ja noch nicht mal die Groß und Kleinschreibung, also, meine Anerkennung.
Leider muß ich Dir sagen, daß Deine Argumente Scheinargumente sind, weil ideologisch durchsetzt.
Argumentativ überlegen, das ist Ansichtssache, Deine Ausführungen führen aus meiner Sicht zu keinem Ziel, ausser der völkischen Selbstzerstörung oder bestenfalls Schädigung und darauf läuft es, wenn es nach Deinem Willen geht wohl hinaus.
Dir muß doch klar sein, daß die meisten Menschen ihre eigene Heimat und ihr eigenes Leben in ihrer eigenen Kultur, mehr schätzen, als den Einheitsbrei den Du Ihnen verordnen willst. Leute wie Du, sind gefährlich, sie lassen, wenn sie Macht erlangt haben ganze Völker leiden und an fadenscheinigen Experimenten zu Grunde gehen.
Wir können nur auf unseren Erfahrungen die uns unsere Geschichte lehrt aufbauen aber nicht auf irgendwelchen Hirngespinsten welche Leute wie Stalin Mao, Hitler, Lenin usw. in die Welt setzen. Gewachsene und fundamendtierte erfahrungswerte hingegen können wir für die Gestaltung unserer Zukunft gut verwenden aber doch nicht solche pseudointellektuellen Ergüsse, mit denen Du die Menschheit beglücken würdest, wenn Du könntest. Zum Glück klappt das ja nun nicht.
Also, überleg Dir mal richtig was Du da überhaupt sagst, weil nur mit Überlegenheitsgetue beeindruckst Du mich nicht.
Und weine doch nicht immer gleich wenn ich Dich duze, ein Mann wie Du, der Du doch so gerne sein möchtest, müsste doch über sowas locker hinweg sehen können?
7.Mai 2009 at 08:27
Ihnen ist bewusst, dass sie keinerlei Argumente bringen? Das einzige was sie machen ist gegen “links” zu wettern. Ich war selber bis vor kurzem Mitglied der Jungen Union, also können sie das getrost lassen.
Im Gegensatz zu ihnen habe ich mich mit dem Thema auseinander gesetzt, nämlich indem ich verschiedene philosophische Schriften zu der Thematik gelesen habe.
Ich darf nochmal auf den naturalistischen Fehlschluss hinweisen, nur weil Menschen auf etwas stolz sind heißt es NICHT, dass es rational begründet ist, darauf stolz zu sein. Natürlich können sie sich auf die Irrationalität jeder Emotion berufen, aber dann ist jede Diskussion darüber hinfällig.
Ich zitiere nun mal Wikipedia (ja, ich weiß, keine wissenschaftliche Quelle, doch meistens recht zuverlässig)
“Stolz [von mnd..: stolt = prächtig, stattlich] ist das Gefühl einer großen Zufriedenheit mit sich selbst, einer Hochachtung seiner selbst – sei es der eigenen Person, sei es in ihrem Zusammenhang mit einem hoch geachteten bzw. verehrten „Ganzen“.
Er entspringt der (subjektiven) Gewissheit, etwas Besonderes, Anerkennenswertes oder Zukunftsträchtiges geleistet zu haben oder daran mitzuwirken.”
Und jetzt erklären sie mir, inwiefern es ihre Leistung ist in Deutschland geboren worden zu sein. Oder kommt ihre verzweifelte “Verteidigung” des Nationalstolzes nur daher, dass sie noch nichts anderes in ihrem Leben geleistet haben?
Und ja, wenn sie meinen die gesellschaftlichen Konventionen wie Höflichkeit ignorieren zu müssen, besten Dank an ihre Eltern.
7.Mai 2009 at 09:02
Er entspringt der (subjektiven) Gewissheit, etwas Besonderes, Anerkennenswertes oder Zukunftsträchtiges geleistet zu haben oder daran mitzuwirken.”
Reicht das nicht, habe ich jemals etwas aners behauptet, außer daß ein Volk ohne dieses Gefühl auf Dauer nicht existieren kann?
Und jetzt erklären sie mir, inwiefern es ihre Leistung ist in Deutschland geboren worden zu sein. Oder kommt ihre verzweifelte “Verteidigung” des Nationalstolzes nur daher, dass sie noch nichts anderes in ihrem Leben geleistet haben?
Hab ich das? ich habe nie behauptet daß es eine Leistung ist in D geboren zu sein, es gibt auch Leute die sind als Deutsche im Ausland geboren und sind trotzdem stolz auf ihre kulturellen Wurzeln, Sprache, Kultur, Vorfahren. Mit dem Geburtsort hat es nichts zu tun. Meine Lebensleistung geht Dich genausowenig was an wie mein Nationalstolz. Ist es nicht viel mehr so, daß Du Dich daran reibst, weil Dir meine Einstellung nicht paßt? Nur so viel, ich habe mit 50 Jahren mein Schäfchen ins Trockene gebracht und arbeite nur noch weil ich Verantwortung für unsere Mitarbeiter trage, ein Ställchen voller Kinder habe ich auch und bin seit 17 Jahren mit der gleichen Frau zusammen. Arbeiten muß ich nicht mehr aber ich mach freiwillig weiter und bin glücklich damit.
Ich glaube nicht daß Du es jemals so weit bringen wirst, auch wenn Deine Ortographie besser ist als meine.
Die Grüße an meine Eltern richte ich gerne aus, die sind schon sehr alt aber sie lachen noch gerne und lieben linke und unfreiwillige Satire.
7.Mai 2009 at 09:17
Wir kommen der Sache schon näher.
Wenn mich ihre Lebensleistung nichts angeht, warum rechtfertigen sie sich dann? Das ist inkonsequent, soll mir aber gleich sein.
Okay, entschlüsseln wir mal die verschiedenen angeführten Gründe für ihren Stolz:
- Herkunft: Wie schon gesagt, es ist nicht ihr Verdienst hier/oder wo auch immer geboren worden zu sein.
- Sprache: Orthographie… nein, lassen wir das. Haben sie an der Entwicklung der deutschen Sprache mitgewirkt, oder irgendwelche Sprachwerke veröffentlicht? Sollte das zutreffen, dann können sie stolz darauf sein, die deutsche Sprache zu bewahren und weiter zu entwickeln. Dann können sie stolz auf ihre EIGENE Leistung sein.
- Kultur: Wenn sie sich aktiv am deutschen Kulturleben beteiligen bzw. auch nur ins Theater gehen, dann bewahren sie die deutsche Kultur. DANN können sie darauf stolz sein die deutsche Kultur zu bewahren. (Bin ich übrigens auch)
Wieder ihre EIGENE Leistung.
- Vorfahren: Wie auch schon vorher angemerkt, Vorfahren sind rein zufällig und nicht ihr Verdienst. Wieso also stolz auf sie sein?
Und lieber Ulli, was mir an ihnen nicht passt ist nicht ihre Einstellung – ich bin ein großer Verfechter der Meinungsfreiheit – sondern die Ignoranz und Engstirnigkeit mit der sie alle anderen Meinungen ausblenden und Diskutanten in irgendwelche Ecken stellen aus denen sie erstens nicht kommen und die zweitens auch nur eine konträre Meinung vertreten.
Und ob ich es “weiter” bringe als Sie, ist schwer zu beurteilen. Ich denke, das was die Gesellschaft als “weiter bringen” betrachten würde, werde ich erreichen (z.B. an der Universität). Aber letztendlich zählt, dass man glücklich ist, da freue ich mich für sie und ihr Glück.
PS: Auch mit 50 Jahren ist es nicht zu spät ein bisschen Toleranz zu entwickeln.
7.Mai 2009 at 09:39
PS: Auch mit 50 Jahren ist es nicht zu spät ein bisschen Toleranz zu entwickeln.
Sehe ich auch so, nur kann ich das dann von Dir auch verlangen.
Wie gesagt, was ich sage und was ich denke, ist meine Sache, Dir gestehe ich das Gleiche zu.
Und jetzt beißt sich die Katze in den Schwanz; Habe gesagt, daß ich nicht stolz bin Deutscher zu sein? Nein, habe ich nicht!!!!! Ich habe gesagt, daß ich stolz auf dieses Land und seine Leistungsträger und Denker usw. bin. Was interpretierst Du da ständig in mich hinein? Schon wieder ein Zeichen linker Gesinnung? Warum soll ich großes für Deutschland geleistet haben, damit ich stolz sein darf auf andere Deutsche? Es geht doch nicht um mich, sondern um das was dieses Volk hervorgebracht und geleistet hat.
Letztendlich geht es doch nur um ein Gefühl und das ist bei uns Lebewesen doch normal, die ganze Menschheit und die gesammte Tierwelt wird durch Hormone und Gefühle bestimmt. Ich verstehe ja was Du meinst. Aber soll ich denn denken wie ein Computer? Natürlich kann ich mein Gefühl ausschalten und ich weiß, ich komme dann auch zu dem Schluß den Du hier vertrittst. Aber ich denke eben daß das ein Fehler ist und nur wenn die ganze Welt so denkt wie Du, hat Deine logische Art die Dinge zu betrachten eine Chance. Weil aber der Mensch emotionsgesteuet ist, kann man Dein Modell leider in der Praxis nicht anwenden. Das ist doch der Grund warum ich Dir widersprechen muss.
7.Mai 2009 at 14:28
Berliner Kindl: “Da 97,8763 Prozent oder mehr des menschlichen Erbguts dem Einzeller entspringt, ist eben dieses noch in vielen Menschen enthalten, wie ich an manchen Kommentaren immer wieder erkennen kann.”
Wir entstammen zu 100% einem Einzeller, aber darum geht es ja nicht. Wieso sollte Verwandschaft ein Kriterium für Stolz sein? Letztlich stammen wir alle von der mitochondrialen Eva ab und sind somit verwandt, also auch Sie mit den Ihnen so verhassten Immigranten. Wo also die Grenze ziehen?
“Gott, auf was sie stolz sein wollen, wird für immer ihr Geheimnis bleiben.”
Nein, sondern ich habe es schon mehrmals erklärt: Ich kann, sobald ich ein bischen darüber nachdenke, nur Stolz sein auf Leistungen, die ich selber erbracht oder an denen ich mitgewirkt habe.
Nur dann ist Stolz für mich begründet.
Weder ich noch Banana wollen irgendjemandem seinen Stolz auf seine Vorfahren etc. VERBIETEN, wir wollen nur dazu anregen darüber nachzudenken, ob es mit der Bedeutung des Begriffs Stolz vereinbar ist, Stolz auf nichteigene Leistungen zu empfinden.
“ich weiß, ich komme dann auch zu dem Schluß den Du hier vertrittst”
Ich erwarte von niemandem eine gefühlslose Maschine zu werden noch sehe ich darin irgendetwas Gutes. Aber man kann ja wohl seine Gefühle hinterfragen und muss ihnen nicht blind folgen. Deswegen finde ich die allgemeine Stimmung hier gegen diese so bezeichneten “Volkszersetzer” nicht nachvollziehbar, zumal Sie selber zugegeben haben dass Sie den Standpunkt nachvollziehen können.
Ich sympatisiere auch bestimmt nicht mit Autonomen oder sonstigen linksradikalen Gruppierungen und mich kotzt es langsam wirklich an, dass ich und B. sofort als linksideologen bezeichnet werden. Die Stimmung hier im Forum empfinde ich ziemlich rechtslastig, aber das habe ich hier noch nie erwähnt, da ich mich um eine sachliche Diskussion bemühe.
“Aber ich denke eben daß das ein Fehler ist und nur wenn die ganze Welt so denkt wie Du, hat Deine logische Art die Dinge zu betrachten eine Chance”
Es geht hier doch nicht um einen Wettstreit der Ansichten oder um einen ideologischen Kampf, auch wenn Sie das hier so darstellen wollen.
Leider denken die Menschen zu wenig nach, das stimmt, aber muss man deswegen resignieren?
Kann ein mehr an Logik und Vernunft der Politik und den Menschen wirklich schaden?
7.Mai 2009 at 14:43
“Weil aber der Mensch emotionsgesteuet ist, kann man Dein Modell leider in der Praxis nicht anwenden. Das ist doch der Grund warum ich Dir widersprechen muss.”
Ich nehme mal an der Großteil des Forums hier bekennt sich zum Christentum.
“Liebe deinen Nächsten” “Halte die andere Backe hin” etc… gibt es realitätsfernere Postulate als diese? Und trotzdem würden Sie nicht zögern, Sie gutzuheissen und zu verteidigen.
Ein Ideal misst sich nicht an seiner Machbarkeit.
7.Mai 2009 at 15:42
Ein Ideal misst sich nicht an seiner Machbarkeit.
Im dritten Reich hatten bestimmt viele derer, die diese Verbrechen begangen haben das Gefühl, dass Arier den Juden überlegen seien. Nur weil es die Mehrheit der Deutschen “gefühlt” hat, war es richtig?
Nun komm bitte nicht mit dem DR. Ich glaube eher daß das DR deshalb antijüdisch war, weil sie die Juden fürchteten und sie merkten daß die Juden ihnen in mancherlei Hinsicht überlegen waren, besonders im Welthandel. Wären die Arier den Juden dort überlegen gewesen, was hätten sie für einen Grund gehabt zu solchen Verbrechen zu greifen? Oder haben die NSler es auf andere Semiten abgesehen, nur weil sie Semiten sind? Bevor Ihr mir hier mit der Rassismuskeule kommt. auf diese 12 Jahre bin ich nicht stolz, ich schäme mich für diese Verbrecher, das gehört aber dazu, wenn man ansonsten auf sein Land stolz sein will.
Jedes Volk hat seine Stärken und Schwächen Das gilt sogar für die so genannten Entwicklungsländer, ich weiß nicht was Ihr überhaupt wollt, Euch stinkt doch lediglich meine Einstellung zu unserer Nation aber da kann ich Euch auch nicht helfen.
7.Mai 2009 at 16:27
“Jedes Volk hat seine Stärken und Schwächen Das gilt sogar für die so genannten Entwicklungsländer, ich weiß nicht was Ihr überhaupt wollt, Euch stinkt doch lediglich meine Einstellung zu unserer Nation aber da kann ich Euch auch nicht helfen.”
Wieso weichen Sie dauernd aus? Es war doch überhaupt nicht B.s Intention die deutsche Geschichte anzuprangern!
Er wollte nur das demonstrieren was er sagt:
Dass allein das Vorhandensein von gewissen Emotionen diese nicht rechtfertigt.
Genauso wie das Stolzsein auf Vorfahren, Nationen etc. besteht, dies aber nichts über die Richtigkeit oder Falschheit dieser Emotion aussagt.
Wollen oder können Sie uns nicht verstehen?
Vielleicht würde es ja klappen wenn Sie nicht immer krampfhaft nach irgendeiner Ideologie in unseren Aussagen suchen würden sondern sich mal argumentativ betätigen würden.
7.Mai 2009 at 16:36
@Ulli
Stolz ist ein rein subjektiver Faktor. Jeder kann stolz sein auf was er gerade lustig ist. Richtig oder falsch ist für Stolz unwichtig.
Der eine ist stolz auf sein Land, der andere auf persönliche Leistungen (welcher Art auch immer), der andere auf seine Kinder usw. usf..
Schon Säuglinge sind für Lob empfänglich, man kann erkennen, wenn sie gelobt werden, wie ihnen “die Brust schwillt”. Stolz ist eine angeborene Emotion.
7.Mai 2009 at 16:48
“Stolz ist ein rein subjektiver Faktor. Jeder kann stolz sein auf was er gerade lustig ist. Richtig oder falsch ist für Stolz unwichtig.”
Ok, dann sagen Sie, dass sie es gut finden, auch für nichteigene Leistungen Stolz zu empfinden. Wieso sprechen Sie das dann nicht einfach aus, sondern reden um den heißen Brei herum?
Und wieso soll Richtig und Falsch für Stolz unwichtig sein? Was würden Sie sagen, wenn jemand auf Stalins Massenmorde stolz wäre? “Soll er doch, ist ihm überlassen?” Wohl kaum, und das zu recht.
“Stolz ist eine angeborene Emotion.”
Ernsthaft, lesen Sie eigentlich was wir schreiben?
Denn so kommt es mir nicht vor. Nochmal:
Nur weil etwas angeboren ist, heisst es nicht dass es gut ist. Hass und Gewaltbereitschaft sind zumindest zum Teil bestimmt angeboren, aber sagt das irgendetwas über ihre Richtigkeit aus? Natürlich nicht.
Und ab jetzt bitte argumentieren und auf unsere Standpunkte EINGEHEN und sie nicht einfach bekämpfen. In den Regeln dieses Blogs steht:
“§3: Kommentare, die als eine Art von ständiger Gegen-Kolumne darauf zielen, jede unserer Auffassungen oder die Auffassungen der Kommentatoren böswillig und reflexartig zu konterkarieren, werden als unstatthafte Seite-in-der-Seite von uns nicht hingenommen werden.”
Das sollten Sie auch mal beherzigen. Danke.
7.Mai 2009 at 16:55
Wenn ihr meine obigen Artikel genau gelesen hättet und Euch darüber Gedanken gemacht hättet, dann hättet Ihr schon längst verstanden um was es mir geht.
Im dritten Reich hatten bestimmt viele derer, die diese Verbrechen begangen haben das Gefühl, dass Arier den Juden überlegen seien. Nur weil es die Mehrheit der Deutschen “gefühlt” hat, war es richtig?
Also, in diesem Beispiel wohl nicht, man muß natürlich zwischen richtig und falsch, zwischen human und dem Gegenteil unterscheiden.
Aber was hat das mit Nationalstolz zu tun? Darunter verstehe ich etwas anderes, etwas positives, hab ich aber alles schon in den obigen Artikeln erklärt, ihr solltet sie richtig lesen. Entweder Ihr seid nicht in der Lage dazu, oder es interessiert Euch gar nicht
7.Mai 2009 at 16:58
“§3: Kommentare, die als eine Art von ständiger Gegen-Kolumne darauf zielen, jede unserer Auffassungen oder die Auffassungen der Kommentatoren böswillig und reflexartig zu konterkarieren, werden als unstatthafte Seite-in-der-Seite von uns nicht hingenommen werden.”
Richtig, das gilt für Euch dann aber auch!
7.Mai 2009 at 17:11
@Ulli
Was ich beschrieben habe, ist ein psychologische Beschreibung des Stolzes. Wer angeborenes Verhalten verändern will, ist gefährlich, vor allem wenn diese Leute in Staat und Politik was zu sagen haben.
Da sind Menschenveränderer/-verbesserer am Werk. Die wollen Menschen auch noch vorschreiben auf was sie stolz sein dürfen und auf was nicht. Vielleicht sollte man eine zentrale Stolzgenehmigungsstelle einrichten. Stolz auf Fussballnationalmannschaft in Ordnung, genehmigt, stolz auf das eigene Land, abgelehnt, unmöglich, Umerziehungslager empfohlen.
Das ist die Freiheit, die wir lieben.
7.Mai 2009 at 17:23
“Was juckt es die stolze Eiche, wenn sich der Eber an ihr reibt?”
“..Bedeutungen:
[1] seiner Fähigkeiten und Leistungen bewusst und erfreut darüber, im Selbstgefühl gestärkt
[2] eingebildet, hochnäsig, viel Selbstbewusstsein besitzend, unnahbar, auf hohem Ross
[3] erhebend, eindrucksvoll
[4] groß, mächtig, beeindruckend
[5] umgangssprachlich: sehr hoch ..”
http://de.wiktionary.org/wiki/stolz
7.Mai 2009 at 17:30
Und was ist daran falsch? Die Leute schreiben mir auch vor, dass ich nicht willkürlich Menschen schlagen darf obwohl ich manchmal “angeborene” Aggressionen habe. Menschenverbesserer/veränderer, ja das will ich sein, weil das was die Menschen im Moment machen sich NICHT mit meiner Auffassung von Ethik deckt. ABER darum geht es NICHT in dieser Diskussion. Wie OBEN schon angemerkt, soll von uns NICHT vorgeschrieben werden auf was man stolz sein darf. SONDERN es soll nur eine Anregung zum Nachdenken über die rationale Begründbarkeit des Nationalstolzes gegeben werden.
Anscheinend besitzen sie nicht die notwendigen kognitiven Fähigkeiten diese einfache Aussage zu verstehen, darum werde ich mich jetzt aus dieser Diskussion zurückziehen. Ich wünsche ihnen ein schönes Leben in ihrer schönen kleinen Welt in der keine konträren Meinungen existieren dürfen.
Ciao.
7.Mai 2009 at 17:33
@ 67 Bauer Gerhard
So ähnlich sehe ich das auch, ich sags ja, die kommen mit meiner Einstellung nicht klar, wer weiß wer die geschickt hat.
68. Bauer Gerhard
Genau, und wenn ich so empfinde, dann ist das so und da bringt mich niemand von ab, na ja, vielleicht die Stasi?
7.Mai 2009 at 17:37
Anscheinend besitzen sie nicht die notwendigen kognitiven Fähigkeiten diese einfache Aussage zu verstehen, darum werde ich mich jetzt aus dieser Diskussion zurückziehen. Ich wünsche ihnen ein schönes Leben in ihrer schönen kleinen Welt in der keine konträren Meinungen existieren dürfen.
Na endlich, ich dachte schon Du kapierst es nie.
War mir ein Vergnügen, Herr Chefideologe.
7.Mai 2009 at 17:47
“Aber was hat das mit Nationalstolz zu tun? Darunter verstehe ich etwas anderes, etwas positives”
Wieso ist Nationalstolz etwas per se positives?
Ich sehe viele negative Seiten am Nationalstolz.
Die augenscheinlichste ist dabei, dass Nationalstolz zwar eine Gruppe einschliesst, alle anderen aber immer ausschliesst. Und ich will damit ausdrücklich nicht auf die deutsche Geschichte anspielen, das ist eine Eigenschaft des Nationalstolzes an sich. Nationalstolz verhindert in vielerlei Hinsicht einen fairen und rationalen Umgang zwischen den Nationen, weil man nicht über die eigenen Präferenzen hinaussieht sondern nur das eigene Land im Blick hat. Politik sollte aber alle Menschen miteinbeziehen, nicht nur die der jeweiligen Nation.
Supranationale Einrichtungen, Organisationen und Staaten sind die wirksamsten Mittel, um Kriege und Konflikte zu verhindern, weil sie eben die Gesamtheit sehen und nicht nur einen ausgewählten Kreis an Personen.
“Genau, und wenn ich so empfinde, dann ist das so und da bringt mich niemand von ab, na ja, vielleicht die Stasi?”
Ja ich seh schon, jeder halbwegs linke hätte natürlich mit Freuden sein Leben in DDR & co verbracht… ist ja klar.
“War mir ein Vergnügen, Herr Chefideologe.”
Das nenne ich eine ausgewogene, sachliche Diskussion.
“Wer angeborenes Verhalten verändern will, ist gefährlich, vor allem wenn diese Leute in Staat und Politik was zu sagen haben.
Da sind Menschenveränderer/-verbesserer am Werk.”
Genau, tötet Jesus, diesen notorischen Menschenverbesserer. Der war bestimmt auch ne linke Socke.
7.Mai 2009 at 17:57
[...] Karl Eduard meint: 6.Mai 2009 at 06:08 [...]
7.Mai 2009 at 18:09
@Der Michl
Ich verstehe Dich ja. Ich habe doch schon alles gesagt. Nur eine Sache noch, Die Türken zB. haben einen ausgeprägten Nationalstolz. Was passiert wenn man als Land ohne jeden Stolz und Selbstbewußtsein, mit der Türkei in Verhandlungen über die gemeinsame Zukunft tritt? Man verschenkt alles und wird dafür noch als schwach und Ehrlos angesehen. Fang doch mal bei Dir selbst an, laß Dich schlagen und rumschubsen, laß Dich beleidigen und demütigen, laß Dich bestehlen und anspucken, rufe keine Polizei wenn Du zusammengeschlagen wirst. Dann weißt Du was Dir fehlt, Dein Stolz. Und jetzt überträgst Du das alles auf eine Nation, irgendeine, muß nicht unbedingt die deutsche sein und Du bist für Millionen von Menschen verantwortlich und stehst in Verhandlungen mit einem Land, das Dein Land verachtet.
Demut ist vorbildlich, aber nicht immer angebracht.
7.Mai 2009 at 18:19
“Was passiert wenn man als Land ohne jeden Stolz und Selbstbewußtsein, mit der Türkei in Verhandlungen über die gemeinsame Zukunft tritt?”
Wieso nicht einfach nur Selbstbewusstsein?
Was hat Stolz bei Verhandlungen verloren?
7.Mai 2009 at 18:26
Wieso nicht einfach nur Selbstbewusstsein?
Was hat Stolz bei Verhandlungen verloren?
Ist für mich das Gleiche, oder geht Selbstbewußtsein ohne Stolz? Als selbstbewußter Mensch oder Nation ist man auch stolz, oder woher soll ich sonst mein Selbstwertgefühl holen, etwa aus den Demütigungen die ich mir gefallen lasse? Der Gewinner hat Selbstwertgefühl, der ewige Looser doch wohl kaum und ohne Stärke bekommt man weder Stolz noch Selbstbewußtsein.
7.Mai 2009 at 19:37
“Ist für mich das Gleiche, oder geht Selbstbewußtsein ohne Stolz?”
Ja. Selbstbewusstsein KANN aus Stolz entstehen, aber Stolz ist keine zwingende Voraussetzung dafür.
Einfaches Beispiel: Jemand sieht gut aus, also geniesst er Anerkennung bei seinem Umfeld, was zu Selbstbewusstsein führt. Kann er stolz sein auf sein gutes Aussehen? Meistens nicht, da sowas einem meist in die Wiege gelegt wird und kein eigener Verdienst ist.
Außerdem sollten politische Verhandlungen zu einem sinnvollen, objektiven Ergebnis führen, nicht zum Durchsetzen des Willens der “stolzeren” Nation.
7.Mai 2009 at 20:11
Oder ein besseres Beispiel:
Ein Erdölförderndes Land, nehmen wir z.B. Brunei, ist aufgrund seines Reichtums auf dem internationalen Parkett ,gemessen an seiner Größe, sehr selbsbewusst. Aber es ist deswegen ja wohl kaum “stolz” auf seine Erdölvorkommen. Schliesslich ist es reiner Zufall, dass diese sich unter ihren Füßen befinden.
7.Mai 2009 at 23:16
http://www.youtube.com/watch?v=nOkjdoEmk1A
http://www3.ndr.de/programm/epghomepage100_sid-484795.html
An der Schule liegt der Ausländeranteil bei 96%, dominieren tun hier Türken und Libanesen und Jugoslawen…
in Wedding und Nord-Neukölln sind mehr als 85% aller Kinder unter 18 Jahren keine Deutschen…
Teil 2 gibts auch noch…
wenn ich sowas sehe, dann schäm ich mich praktisch für den jämmerlichen Zustand in dem sich unser Land befindet. Aber solche Zustände werden Deutschlands “Zukunft” sein. Ab 2010 ist jeder unter 40 in deutschen Großstädten “Migrant” (Ausländer hieß das früher), die CDU ist genauso für diese Politik verantwortlich, die Deutsche zu Minderheiten im eigenen Land macht, wie die antideutsche Linke Verräterbande von SPD, Grüne, und Linkspartei (ehemals SED). Wie soll das in 20 Jahren aussehen?. Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht.
8.Mai 2009 at 14:36
@ 79 Michl
Was hat das bitte mit dem Thema dieses Artikels, geschweige denn mit der zuvor geführten Diskussion zu tun?
8.Mai 2009 at 22:47
Es geht doch schlicht und einfach darum, dass jeder der stolz sein will auch stolz sein darf.
Das ist überhaupt keine Frage des “Sinns”, da hier jeder eine etwas andere Sicht hat. Das heißt, stolz ist man oder man ist es eben nicht. Da bringen “gegen links”-Gedresche aber auch das ach so intelektuelle “Naturalistischer Fehlschluss”-Gelatze überhaupt gar nichts!
Lasst doch schlicht und einfach die leute stolz auf Deutschland sein, die es sein wollen, und die es nicht sein wollen eben nicht. Aber niemand soll jemand anderem seinen “Glauben” aufzwingen!
9.Mai 2009 at 09:55
“Aber niemand soll jemand anderem seinen “Glauben” aufzwingen!”
Unsere Prämisse war von Anfang an dass wir über die Begründetheit von Nationalstolz reden wollen. Von Verbieten war nie die Rede; und auch wenn ich das zigmal in meinen Beiträgen klargestellt habe wird es mir trotzdem von jedem Zweiten vorgeworfen…
“das ach so intelektuelle “Naturalistischer Fehlschluss”-Gelatze”
Ja sorry, das mag vielleicht nicht allen hier einleuchten und es muss ja auch nicht jeder akzeptieren (der N.F. ist selber nicht unumstritten), aber wo ist das Problem dabei wenn ich versuche möglichst sachlich zu argumentieren? Wieso soll das “ach so intelektuelles Gelatze” sein? Denn wenn bisher überhaupt ein Gegenargument angebracht wurde, dann etwas im Sinne von “aber ich habe das Gefühl und das kann mir keiner nehmen”.
Wir wollen doch hier niemandem seine Gefühle verbieten, wir wollen nur dazu anregen sie zu hinterfragen. Weil allein die Tatsache, das ich ein Gefühl habe, eben nichts darüber aussagt, ob es auch sinnvoll bzw. gut ist, dieses zu empfinden und nach diesem Gefühl zu handeln.
Und es ist ja nicht so, dass ich nur versucht hätte, auf einem ach so “abgehobenen” intellektuellen Niveau zu diskutieren; ich habe auch versucht die Vor- und Nachteile von Nationalstolz abzuwägen.
Aber auch da sind wenige mit ernsthaften Gegenmeinungen gekommen, ausgenommen vll von 74. Ulli. Ich würde ja gerne weiterdiskutieren, aber wenn ich jetzt sowieso als Linksfaschist und was weiss ich was noch gebrandmarkt bin und die meisten sich auf meine von Ihnen vermutete Gesinnung stürzen anstatt auf meine Argumente einzugehen, sehe ich keinen Sinn darin.
9.Mai 2009 at 11:41
Ich bezeichne niemanden als Linksfaschist nur weil er den Nationalstolz hinterfragt. Das soll jeder für sich selbst entscheiden, ob er nun stolz ist oder nicht.
Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass es einfach keinen Sinn macht besonders intensiv darüber zu diskutieren, da dieses Gefühl des Patriotismus bei manchen Leuten einfach vorhanden ist und bei anderen nicht. Ich denke es ist hier so ähnlich wie bei der Frage der Abtreibung. Entweder man ist dafür
oder dagegen. (Auch wenn es ein etwas weit hergeholter Vergleich ist)
Was ich nur tatsächlich in Deutschland sehe, ist, dass der Nationalstolz oft kriminalisiert und als rechtsextrem gebrandmarkt wird. Das ist undemokratisch.
Wie gesagt, haltet es hier mit “jeder soll nach seiner Facon selig werden”. Kann man gut auf Patriotismus anwenden.
Hartung
10.Mai 2009 at 13:26
“Ich denke es ist hier so ähnlich wie bei der Frage der Abtreibung. Entweder man ist dafür
oder dagegen.”
Genau wie bei der Abtreibung kann man finde ich durchaus darüber diskutieren, und zwar auf einer Ebene der Vernunft. Wenn man aber von vornherein sagt: “Ich halte mich nur an meine Gefühle weil die mir am wichtigsten sind und mich davon doch eh keiner abbringen kann” , dann ist jede Diskussion in der Tat sinnlos.
Wenn über ein gewisses Gefühl, hier Nationalstolz, nicht urteilen darf, wieso dann über irgendein anderes?
Dann müsste man aber auch konsequenterweise jede Einstellung zu jedem Thema und auch die damit einhergehenden Taten als jedem selber überlassen betrachten, was ja auch nicht sein kann.
11.Mai 2009 at 07:56
Michl. Du verstehst es nicht. Gefühle bestimmen unser Leben. Das was Du als Vernunft ansiehst, sind nichts weiter als Gefühle. Die Entscheidung zu einer Abtreibung ist eine Gefühlsentscheidung, meistens die Angst vor der Verantwortung. Gesetze und Regeln entstehen aus Gefühlen, die Vernunft gibt es nur weil wir sie dafür halten. In Wirklichkeit basiert alles auf hormoneller und emotionaler Basis. Die Vernunft gibt es also nicht, sie ist eine Vorstellung der Menschen.
14.Mai 2009 at 00:53
“Gefühle bestimmen unser Leben”
Das mag zu einem großem Teil stimmen, aber das ist ja nicht zwingend eine gute Sache. Zumindest seine Gefühle hinterfragen zu können sollte man schon fähig sein.
“Das was Du als Vernunft ansiehst, sind nichts weiter als Gefühle”
Was haben Gefühle mit Abstraktion, Logik, Reflektion zu tun?
“Die Vernunft gibt es also nicht, sie ist eine Vorstellung der Menschen”
“Vernunft gibt es nur weil wir sie dafür halten”
Nun, da steckt vielleicht ein Körnchen Wahrheit drin, aber dann sind Gefühle genauso Einbildung, denn diese sind ja auch wiederum nur Hormonausschüttungen. Darum führt solch ein Reduktionismus zu keinem Ergebnis.
14.Mai 2009 at 08:24
Nun, da steckt vielleicht ein Körnchen Wahrheit drin, aber dann sind Gefühle genauso Einbildung, denn diese sind ja auch wiederum nur Hormonausschüttungen. Darum führt solch ein Reduktionismus zu keinem Ergebnis.
Es kann auch nie zu einem Ergebnis führen, weil selbst das Ergebnis nur der menschlichen Sichtweise auf die Dinge und Ereignisse entspricht. Die entgültige Wahrheit, bleibt uns verborgen.
Was haben Gefühle mit Abstraktion, Logik, Reflektion zu tun?
Unsere Logik, ist die Logik der Menschen, eben dieser hormongesteuerten Geschöpfe. Es ist richtig, daß sich der Mensch durch seine Logik vom Tier unterscheidet, aber die letztendliche Wahrheit, ist das nicht, wir kennen sie nicht.
Reflektion, ist das was wir wahrnehmen und entspricht erst recht nicht der letztendlichen Wahrheit. Wäre das alles anders und Du hättest Recht, würden wir die Welt verstehen, daß wir sie nicht verstehen, liegt daran, daß wir zu unlogisch sind und nicht in der Lage, die letztendliche Wahrheit zu begreifen.
19.Mai 2009 at 18:36
Dank Dir Grundgesetz – der Grundgesetz-Song (auch zum Download oder Ringtone) der KAS unter http://kasschuelerpolitiktag.wordpress.com/2009/05/19/392/
11.August 2009 at 15:30
DAZU http://demokratischrechts.wordpress.com/2008/06/18/patriotismus-in-deutschland/ BEKENNE ICH MICH. gez.: Christoph Hölker (aus D-45663 Recklinghausen bzw. aus D-46499 Hamminkeln)