twitter
CDU-POLITIK.DE

Schlagworte

Archiv

Meta

 

April 2009
M D M D F S S
« Mrz   Mai »
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930  

« | Home | »

Internet: Zensur ist der falsche Weg

Von Gastredner | 28.April 2009

YouTube Preview Image

Um es gleich zu Beginn ganz klar zu sagen: Es gibt wenig, was so übel ist wie Kinderpornographie. Es ist verständlich, daß Familienministerin von der Leyen derartige Verbrechen auch im Internet effektiv bekämpfen will. Kein vernünftiger Mensch der nicht abgrundtiefe Abscheu gegenüber den “Konsumenten” und “Machern” einschlägiger Internetseiten empfindet.

Was spricht also gegen die von der Familienministerin mit einigen Provider getroffene “freiwillige” Vereinbarung, den Zugang zu einschlägigen Seiten zu unterbinden?
Es ist der Einstieg in die Kontrolle der Inhalte des Netzes (mit zugegebenermaßen nachvollziehbarem Ziel). Aber hier wird eben doch eine Schleuse geöffnet, denn wenn Kinderpornoseiten gesprerrt werden, warum dann nicht auch Nazi-Seiten? Oder andere “rechte”, am Ende konservative oder bloß nicht-linke Seiten. Und wer entscheidet am Ende, was eine Nazi Seite ist?
Wir wissen alle, wo das hinführen kann. Ursula von der Leyen ist mit ihren Sperren auf dem falschen Weg. Die Anbieter von Kinderpornographie sollten geächtet und konsequent strafrechtlich verfolgt werden. Wenn sie sich im Ausland verschanzen, sollte auf die “Schurkenstaaten” Druck ausgeübt werden, bei den “Steueroasen” geht es doch auch.
Zensur im Internet durch Sperren, die im übrigen Clevere leicht umgehen können und potentiell auch einmal politisch genutzt werden können, ist dagegen der falsche Weg.

Das gefällt mir - Informationen teilen...

Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.

  • TwitThis
  • Facebook
  • LinkedIn
  • Google Bookmarks
  • MySpace
  • MisterWong
  • del.icio.us
  • Blogosphere News
  • Live-MSN
  • YahooMyWeb

Topics: Medien | 12 Kommentare »








12 Kommentare to “Internet: Zensur ist der falsche Weg”

  1. Bauer Gerhard meint:
    28.April 2009 at 05:25

    China ist nicht mehr weit.
    Hatte doch, ich glaube die Drohsel war es, eine Sozialisten bereits die Ausdehnung auf politische Seiten gefordert. Ja, ja der Staat muss seine Bürger schützen. Zwar nicht auf der Straße und auf dem Nachhauseweg, dafür vor schlechten Informationen.
    Die Kinderpornographie ist nur der Aufhänger für diese Aktion.

    Wobei vdL auch anders kann, wie nachfolgender Artikel zeigt:

    “Nachdem im November letzten Jahres Vertreter der hessischen Landesregierung und der Staatlichen Bayrischen Lotterieverwaltung Vertreter der fünf größten Deutschen Zugangs Provider (sic!) davon überzeugen wollten auf freiwilliger Basis zukünftig Webseiten von ausländischen Glücksspielangeboten zu sperren, hat Ursula von der Leyen interveniert, aber aus anderen Gründen als bisher angenommen.

    So schrieb der Focus im November 2008

    “Für Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen kommt der Vorstoß höchst ungelegen. Sie hatte kürzlich eine Gesetzgebungsinitiative angekündigt, um Provider zur Sperre von Webseiten mit kinderpornographischen Inhalten für deutsche Kunden zu verpflichten. Dass das gleiche Mittel auch zum Schutz des staatlichen Lotterie-Monopols genutzt werden könnte, würde der Initiative die Glaubwürdigkeit nehmen.”

    Die wirklichen Hintergründe für die Intervention von Frau von der Leyen werden klar, wenn man sich mit ihrem familiären Umfeld näher beschäftigt. So ist ein Bruder von Frau von der Leyen, Herr Hans-Holger Albrecht Vorstandsvorsitzender der Firma MTG (Modern Times Group), eines schwedischen Medienunternehmens, das im Free-TV und Pay-TV Geschäft in Nord- und Osteuropa tätig ist. Unter der Ägide von Herrn Albrecht ist dieses Unternehmen schon einmal über seine Tochter Viasat in Konflikt mit der amerikanischen Börsenaufsicht geraten und hat sich durch eine Zahlung von 700.000$ von einer SEC Ermittlung aufgrund von zurückdatierten Optionen frei gekauft. …”
    http://www.boocompany.com/index.cfm/content/story/id/15790/

    Kommentar bewerten: Thumb up 0 Thumb down 0

    [Direkt antworten]

  2. “Internet: Zensur ist der falsche Weg” at zensursu.la meint:
    28.April 2009 at 06:56

    [...] Twitter hab ich diese Meldung auf cdu-politk.de gefunden. Im Artikel wird den Internetsperren ganz deutlich eine Absage erteilt und darauf [...]

    Kommentar bewerten: Thumb up 0 Thumb down 0

  3. Reaktionen auf Internetsperren - Die Meinung meint:
    28.April 2009 at 08:42

    [...] cdu-politik.de erklärt Prof. Michael Rotert in einem Videointerview das Zensur im Internet durch Sperren, die im übrigen Clevere leicht umgehen können und potentiell [...]

    Kommentar bewerten: Thumb up 0 Thumb down 0

  4. Karl Schippendraht meint:
    28.April 2009 at 09:02

    Ich glaube, wenn man wirklich ernsthaft vorhätte, gegen Kinderpornographie- die ich als Vater und Großvater schärfstens verabscheue – vorzugehen, hätte es schon längst wirksame Mittel und Wege gegeben. Obwohl ich jede Maßnahme gegen pädophile Perverslinge begrüße , diese Leyen-Initiative scheint mir nicht aus ehrlichem Herzen zu kommen.

    Karl Schippendraht

    Kommentar bewerten: Thumb up 0 Thumb down 0

    [Direkt antworten]

  5. Ulli meint:
    28.April 2009 at 09:37

    diese Leyen-Initiative scheint mir nicht aus ehrlichem Herzen zu kommen.

    Ehrlichkeit und Herz, sind da weit weg.

    Kommentar bewerten: Thumb up 0 Thumb down 0

    [Direkt antworten]

  6. Berliner Kindl meint:
    28.April 2009 at 09:52

    Was machen wir eigentlich, wenn die Pädophilen eine
    eigene Interessenvertretung gründen und ihr Recht
    auf Toleranz und Selbstverwirklichung fordern?

    Schließlich sind das ja auch Menschen und Zensur
    ist was Trennendes.

    Vom Sarkasmus bis zur Wirklichkeit ist es in
    Deutschland ja nicht allzu weit …

    Kommentar bewerten: Thumb up 0 Thumb down 0

    [Direkt antworten]

  7. Wächter meint:
    28.April 2009 at 10:38

    „Kontrolle der Inhalte“ auf allen Ebenen:

    “Schwule und Lesben kritisieren Kongress von Psychotherapeuten
    Ein internationaler Kongress für Psychotherapie und Seelsorge in Marburg sorgt unter Homosexuellen für Aufregung: Sie werfen ihm Homophobie vor.
    Von Gesa Coordes
    In der Unistadt Marburg machen Grüne, Homosexuelle, Studierende, Junge Liberale und andere Gruppen Front gegen eine Tagung zu Psychotherapie und Seelsorge. Sie werfen zwei Referenten des Kongresses, der in der Zeit vom 20. bis 24. Mai rund 1000 Teilnehmer erwartet, Homophobie vor. Nach Überzeugung des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) wollen sie “Homosexuelle zu Heterosexuellen therapieren”.
    Im Zentrum der Kritik stehen Markus Hoffmann und Dr. Christl Ruth Vonholdt. Hoffmann ist Vorsitzender des Vereins “wuestenstrom” – nach Überzeugung des LSVD eine “Umpolungsorganisation”. Die Kinderärztin Vonholdt arbeitet für das “Deutsche Institut für Jugend und Gesellschaft”. In ihren Publikationen behauptet sie, dass einiges dafür spreche, dass Homosexuelle häufiger Minderjährige sexuell belästigten als Heteros.
    Die Landesmitgliederversammlung der hessischen Grünen sowie der LSVD fordern die Uni und die Stadt Marburg auf, sich von “Umpolungsangeboten” zu distanzieren. Der Veranstalter des Kongresses, die “Akademie für Psychotherapie und Seelsorge”, sei bekannt dafür, homophobe Angebote zu unterstützen.
    Die Grünen sprechen von Umpolungsangeboten.
    Die Marburger Philipps-Universität sieht das anders. Bereits in der Vergangenheit habe die Akademie Hochschulräume gemietet, sagte Uni-Sprecherin Viola Düwert. Das seien “völlig neutrale Veranstaltungen” gewesen. In den strittigen Referenten sieht Düwert nur eine kleine Minderheit. Der Kongress insgesamt ziele nicht darauf ab, Schwule umzupolen.
    Veranstalter Dr. Martin Grabe kann die Diskussion um die beiden Referenten nicht verstehen. Zum einen gehe es bei dem Kongress um das Thema “Identität – der rote Faden in meinem Leben”. Homosexualität werde höchstens am Rande thematisiert. Zum anderen handele es sich um “eine Gesprächsplattform, um Therapeuten und Seelsorger aller Konfessionen ins Gespräch zu bringen”. Grabe, der gleichzeitig Chefarzt der Abteilung für Psychotherapie an der Klinik Hohe Mark in Oberursel ist, betont, dass “zu jedem heißen Thema” das ganze Spektrum der kirchlichen Diskussion vertreten sei. “Wir möchten nicht, dass Leuten von vornherein der Mund verboten wird. Unser Ziel ist es, divergierende Meinungen an einen Tisch zu bekommen.”
    Homosexuelle finden sich allerdings nicht unter den Vortragenden. Die “Akademie für Psychotherapie und Seelsorge” hat 500 Mitglieder und gilt als Organisation der Evangelikalen. Unter dem Titel “Kein Raum für Sexismus, Homophobie und religiösen Fundamentalismus” hat sich ein Bündnis gegründet, das Aktionen gegen den Kongress vorbereitet. Auch der Präsident der Fachhochschule Frankfurt, Dr. Detlef Buchholz, hat Stadt und Uni aufgefordert, keine Räume für die Veranstaltung zur Verfügung zu stellen und sich von “homophoben Tendenzen” zu distanzieren. Der Marburger Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) hingegen sieht keinen Grund, die Tagung zu verbieten. Von den strittigen Referenten hat er sich distanziert.
    Unterdessen hat sich eine Gegeninitiative gebildet. Sie wirft Schwulenverbänden und Grünen “mediales Mobbing” und einen “Angriff auf fundamentale Freiheitsrechte” vor. Gleichzeitig behauptet die Initiative, dass Homosexualität ein gesundheitliches und psychisches Risiko berge. Zu den Unterzeichnern der Initiative zählen der Salzburger Weihbischof Andreas Laun sowie der CSU-Bundestagsabgeordnete Norbert Geis.
    Was Marburg während der Tagung erwarten kann, zeigt das Beispiel des “Christivals” 2008. Obwohl strittige Seminare während des evangelikalen Jugendtreffens in Bremen abgesetzt wurden, gab es teils gewalttätige Proteste.”
    Gefunden unter:
    http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/?sid=544731

    Symptomatisch für unser verkommenes Gemeinwesen, wie auf allen Ebenen agiert wird.

    Was geht das z.B. den Dr. Ing. Detlef Buchholz, Präsident der FHH Frankfurt an, was in Marburg auf einem Kongress diskutiert wird? Spricht er als Privatmann, als „Betroffener“, als grüne „öffentliche Person“ oder als Präsident einer öffentlichen Einrichtung? Maßt er sich an, sich als Amtsperson einmischen zu dürfen, ist das ein Fall von Amtsmissbrauch.

    „Mediales Mobbing“ ist noch schwach ausgedrückt für das, was da generell aufgezogen wird.

    “Berliner Kindl meint:
    Was machen wir eigentlich, wenn die Pädophilen eine
    eigene Interessenvertretung gründen und ihr Recht
    auf Toleranz und Selbstverwirklichung fordern?”

    Wir sind nicht weit davon weg.
    Das Animalische wird von Politikern und “öffentlichen Personen” ja schon schamlos in die Öffentlichkeit gezerrt und man findet sich und es dabei noch “gut” und toll.

    Kommentar bewerten: Thumb up 0 Thumb down 0

    [Direkt antworten]

  8. Karl Eduard meint:
    28.April 2009 at 10:41

    Zensur ist immer gut. Sie hat sich schon in deutscher Vergangenheit hervorragend bewährt, denn der unmündige Bürger weiss seine Freiheit im Internet sowieso nicht zu nutzen. Beginnen wird es mit Pornographie und enden wird es mit wer weiss was.

    Übrigens, im Handel, mit FSK 12, ist “Die Reise in einem verrückten Flugzeug”. Dort kommen vor: Eine frustrierte Hausfrau, die mit einem Pferd schläft, ein pädophiler Co-Pilot, der einen Knaben bedrängt, … und nicht mal die FSK-Bande hat es gemerkt.

    Wohingegen Dr. House, dem ein junges Mädchen erzählt, von dem der Zuschauer annehmen muss, sie ist eine Hure, sie hätte was mit einem Esel oder Maultier, deshalb der Ausschlag, bekommt ein FSK 16, obwohl sie als Maria bei der Flucht aus Ägypten auf dem Grautier reitet, beim Krippenspiel.

    Unsere Politiker empfinden körperliche Lust, uns vor allem zu schützen. Die glauben, wir sind ihre Kinder. Das sind wir aber nicht.

    Kommentar bewerten: Thumb up 0 Thumb down 0

    [Direkt antworten]

  9. Periculum in mora? Blogschau (5/I) meint:
    5.Mai 2009 at 07:33

    [...] es von Christian Bahl auf dem Blog “Missbrauchsopfer gegen Internetsperren”. Selbst das CDU-Blog appelliert an von der Laiens Sachverstand: Zensur im Internet durch Sperren sei definitiv der [...]

    Kommentar bewerten: Thumb up 0 Thumb down 0

  10. Internetsperren 19.05.2009: Artikel und Kommentare « Wir sind das Volk meint:
    19.Mai 2009 at 12:48

    [...] CDU-POLITIK.DE: Internet: Zensur ist der falsche Weg [...]

    Kommentar bewerten: Thumb up 0 Thumb down 0

  11. Bauer Gerhard meint:
    5.Juni 2009 at 14:34

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M59be9d16593.0.html

    Hier läuft eine Petition im Bundestag gegen die Netzsperre. Unterzeichnen und weiterverteilen.

    Kommentar bewerten: Thumb up 0 Thumb down 0

    [Direkt antworten]

  12. Bauer Gerhard meint:
    6.Juni 2009 at 13:26

    SPD-Innenexperte fordert Ausweitung der Internet-Zensur

    SPD-Innenexperte Dieter Wiefelspütz Foto: Bundestag

    BERLIN. Der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz fordert, die Sperrung von Internetseiten auszuweiten. Dies berichtet die Berliner Zeitung. In einem von CDU-Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen forcierten Gesetzesentwurf sollten bislang lediglich kinderpornografische Seiten gesperrt werden.

    „Natürlich werden wir mittel- und längerfristig auch über andere kriminelle Vorgänge reden“, zitiert die Berliner Zeitung Wiefelspütz. Es könne nicht sein, daß es im Internet „eine Welt ohne Recht und Gesetz“ gebe. Wiefelspütz kann sich vorstellen, auch Seiten mit verfassungsfeindlichen oder islamistischen Inhalten zu blocken: „Eine Zeitung darf ja auch keinen Mordaufruf veröffentlichen.“

    Bei der Union stießen die Äußerungen von Wiefelspütz auf Zurückhaltung. „Ich halte es für richtig, sich erstmal nur mit dem Thema Kinderpornografie zu befassen, damit die öffentliche Debatte nicht in eine Schieflage gerät“, wird Unionsfraktionsvize Wolfgang Bosbach (CDU) zitiert. Sein Fraktionskollege Laurenz Meyer (CDU) betonte: „Es geht uns ausschließlich um Kinderpornografie.“

    Online-Pedition gegen Internetzensur schon von 100.000 Bürgern unterstützt

    Mit dem Vorstoß von Wiefelspütz bestätigen sich weitverbreitete Befürchtungen, daß sich hinter dem Vorstoß gegen Kinderpornographie im Netz der Versuch verbirgt, generell Zensurmaßnahmen im Netz durchzusetzen. Seit Anfang Mai erhielt eine Online-Pedition gegen von der Leyens Gesetzentwurf Unterstützung durch mehr als 100 000 Bürger. Sie werfen der Regierung vor, die Informationsfreiheit im Netz zu gefährden. FDP-Innenpolitikerin Gisela Piltz erklärte: „Wir befürchten, dass die Grauzone immer weiter ausgedehnt wird und so eine schleichende Zensur stattfindet.“ (hpr)
    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M5f859f58009.0.html

    Sie lassen ihre Maske fallen. Obige Petition unbedingt unterschreiben und weiterverbreiten. Ist nicht viel aber wenigstens ein bisschen was. Aus den 100 000 Unterstützern müssen Millionen werden.

    Kommentar bewerten: Thumb up 0 Thumb down 0

    [Direkt antworten]

Kommentare