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Deutschland boykottiert die Hetzer

Von guko | 21.April 2009


Es kam wie es kommen mußte. Kaum war die “Konferenz gegen Rassismus (Durban II)” der Vereinten Nationen in der Schweiz eröffnet, spulte der iranische Präsident Achmadineschad seine unerträglichen Haßtiraden gegen Israel ab.
Gott sei Dank hat sich Deutschland – wenn auch sehr spät – entschlossen, daß unwürdige Anti-Israel Spektakel der islamischen Menschenrechtsverletzerstaaten unter dem Dach der UN zu boykottieren, wie wir es hier schon vor einiger Zeit gefordert hatten.

Beschämend ist aber, daß Linke und Grüne die richtige Entscheidung der Bundesregierung, die von Merkel und Steinmeier einvernehmlich getroffen wurde, kritisieren. Was soll das? Gerade Deutschland hat eine besondere Verpflichtung , Hetzern wie Irans Präsidenten keine Bühne zu geben.

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Topics: Außenpolitik | 24 Kommentare »








24 Kommentare to “Deutschland boykottiert die Hetzer”

  1. Daniel Leon Schikora meint:
    21.April 2009 at 00:13

    http://danielleonschikora.blogspot.com/2009/04/modell-rambouillet-grundeutsche-legen.html

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  2. SG meint:
    21.April 2009 at 06:34

    In der Tat eine sehr lobenswerte Entscheidung der Bundesregierung. In Bezug auf Israel gefällt mir die recht eindeutige Pro-Israel-Linie der Bundeskanzlerin sowieso sehr gut.

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  3. Bauer Gerhard meint:
    21.April 2009 at 06:38

    Lieberman nennt die israelischen Araber (Palästinenser mit israelischer Staatsbürgerschaft) eine „fünfte Kolonne“. Er und seine Partei fordern offen ihren „Transfer“.[12] Liebermans Plan sieht vor, zehntausenden israelischen Arabern die Staatsbürgerschaft zu entziehen und sie „mit den Arabern im Westjordanland wieder zu vereinigen.“[13] Die übrigen israelischen Araber sollen einem Loyalitätstest unterzogen werden um zu entscheiden, ob sie in Israel bleiben dürfen.[14] Israelische Siedlungen im Westjordanland sollen annektiert werden, kleinere, arabisch besiedelte Gebiete in Israel könnten an das Westjordanland abgetreten werden.[15]

    Schon kurz nach seiner Einwanderung aus Moldawien soll er als Mitglied der rechtsradikalen Studentengruppe Kastel[16] auf „Araberjagd“ gegangen sein, um Palästinenser mit Fahrradketten und Stacheldraht zu verprügeln.[17]

    Seit 2002 forderte Lieberman die israelische Armee dazu auf, in Gaza »keinen Stein auf dem anderen zu lassen« und auch zivile Ziele wie Geschäfte, Banken und Tankstellen „dem Erdboden gleichzumachen”[18].

    2003 schlug Lieberman als Verkehrsminister in der Knesset vor, freigelassene palästinensische Gefangene mit Bussen an einen Ort zu bringen, „von dem aus sie nicht zurückkehren“. Anderen Quellen zufolge soll er vorgeschlagen haben, die Gefangenen im Toten Meer zu ertränken.[19]

    2006 forderte Lieberman in der Knesset, die arabischen Knesset-Abgeordneten als Landesverräter vor Gericht zu stellen und hinzurichten.[20]

    Am 19. Januar 2007 bezeichnete er Amir Peretz, den israelischen Verteidigungsminister und Vorsitzenden der Arbeitspartei, nach dessen Rede vor dem Labor-Zentralkomitee im israelischen Radio als „dumm“ und als „Rassisten“, weil dieser die Berufung von Ghalib Mudschadala zum ersten arabischen Minister in Israel vorantreibe und dies als Antwort auf „Liebermans Rassismus“ bezeichnet habe. Diesen Kommentar machte er einem Haaretz-Bericht zufolge, bevor Mudschadalas Kandidatur als Wissenschafts-, Kultur- und Sportminister vom Zentralkomitee der Arbeitspartei angenommen wurde[21].
    http://de.wikipedia.org/wiki/Avigdor_Lieberman#Umstrittene_.C3.84u.C3.9Ferungen_und_Verhaltensweisen

    Rassismus ist ganz böse, ausgenommen israelischer.

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  4. Karl Schippendraht meint:
    21.April 2009 at 07:50

    ” Rassismus ist ganz böse, ausgenommen israelischer. ”

    So sieht die Realität aus, ich sehe das ebenso !

    Karl Schippendraht

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  5. Karl Eduard meint:
    21.April 2009 at 08:02

    Nachdem Deutschland über die Hetzer im eigenen Land grosszügig hinwegsieht, sofern sie nicht aus der Ecke kommen, die einen nationalen Sozialismus vertritt, soll es da etwa auch?

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  6. normalo meint:
    21.April 2009 at 10:21

    Manchmal hat man auch keine Meinung zu haben.

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  7. Karl Eduard meint:
    21.April 2009 at 10:35

    @Bauer Gerhard meint:
    21.April 2009 at 06:38

    Natürlich, Deutsche, die sind da ganz anders, was das Verhalten zu unseren heimischen und zugezogenen islamischen Extremisten zeigt. Es ist aber auch noch nie eine Bombe explodiert. Mitten in einer Bäckerei oder Diskothek. Es hat auch noch nie jemand aus islamischen Gründen ein Blutbad unter Studenten bei uns angerichtet und Mordversuche mit Baufahrzeugen sind auch noch nicht vorgekommen, vor allem, weil unsere Palästinenser ja nicht arbeiten müssen. Sicher, wir hätten alles geduldig ertragen, wie es unsere deutsche Art ist und kein böses Wort wäre einem unserer Politiker über die Lippen gekommen, würde in Deutschland eine Menschengruppe leben, die die Vernichtung Deutschlands offen propagiert und betreibt und ich meine jetzt nicht GRÜNE oder LINKE. Warum? Weil wir wissen, Islam ist Frieden und Hamas oder Fatah, wie auch die Hezbollah, das sind karitative Organisationen und wir wären froh, hätten wir davon ein Dutzend in Deutschland.

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  8. Berliner Kindl meint:
    21.April 2009 at 11:02

    @Karl Eduard

    Danke, Volltrefer. Es ist eben schon ein Unterschied, ob man von Freunden oder von Feinden umzingelt ist. Gut, daß unseren deutschen verquerten Maßstäbe nicht für alle Anderen auch gelten.

    Ob man das linkslastige Wiki nun in allem ernst nehmen muß, wo reihenweise durch Linke gefälscht wird, habe ich Zweifel.

    “Lieberman nennt die israelischen Araber (Palästinenser mit israelischer Staatsbürgerschaft) eine “fünfte Kolonne”"

    Ei, so ein Böser aber auch …

    Falls XYZ die deutschen Türken (Türken mit deutscher
    Staatsbürgerschaft) eine “fünfte Kolonne” nennen würde,
    müßte man dem zwingend widersprechen?

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  9. Anno_Domini meint:
    21.April 2009 at 11:26

    @Karl Eduard
    Danke für Dein Statement.
    Wenn man sich vor Augen hält was den Juden durch uns Europäer alles zugefügt wurde – und alles aus nichtigen Gründen – dann sollten wir froh sein, dass Israel nicht gegen uns seine Atombomben richtet. Verdient hätten wir’s. Und schon gar nicht sind wir berufen darüber zu richten was Israel mit den Palästinensern macht. Bei der Palästinenserfrage geht es ohnehin nicht darum ob sie nun Anrecht auf das Stück Land hätten oder nicht, es geht einzig um den Islam, der gekränkt dasitzt und diesen “Schandfleck” aus seinem Gebiet entfernt sehen möchte. Es kümmert ihn nicht, dass der Gaza-Streifen überfüllt ist, er könnte doch die Gazaflüchtlinge aufnehmen, aber dies haben die Nachbarstaaten gesetzlich verboten nur um die Demographie siegen zu lassen. Die westlichen Hilfen für die Palästinenser sind im Grunde der Sargnagel für Israel, weil eines Tages alles aus den Nähten platzen wird. Liebermann ist also genau der Richtige, er wird klare Verhältnisse schaffen wenn man ihn lässt. Die Palästinenser haben haben ihr Bleiberecht verwirkt, weil sie zigtausendmal bewiesen haben Israel ihrerseits zu vernichten. Niemand will in dieser Welt anerkennen, dass der Islam dem Nationalsozialismus in nichts nachsteht, ganz im Gegenteil er wird sogar gefördert. Was für eine Schuld laden wir gegenwärtig wieder auf uns? Es ist abscheulich, wenn lauter Schurken sich zu einer Konferenz zusammenfinden, lautstark über Rassismus sprechen und im eigenen Land noch nicht einmal Redefreiheit gewähren.
    Wenn die Welt Juden aus nichtigem Grund ausrotten wollte warum sollen Juden nicht aus gegebenem Anlass ihre Feinde außerlandes befördern?

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  10. marti meint:
    21.April 2009 at 12:11

    Endlich mal wieder eine gute Eintscheidung der Bundesregierung.

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  11. Neue Schäubles braucht das Land. Blogschau (4/III) meint:
    21.April 2009 at 13:01

    [...] Sarkozy, und die meisten Blogs zitieren sich ähnlich ausdrückende Medienberichte. Das CDU-Blog freut sich, dass Deutschland durch seine Abwesenheit Ahmadinejads “Hasstiraden keine [...]

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  12. Karl Eduard meint:
    21.April 2009 at 13:18

    Es ist ja nicht der Punkt, was WIR den Juden alles angetan haben, es ist der Punkt, dass wir von einem anderen Staat verlangen, was er alles hinnehmen soll. Israel ist nun mal ein souveräner Staat und wenn wir so angegriffen werden würden, von Innen und Aussen, dann hätten wir schon lange eine Militärdiktatur und viele Lager, da wäre Guantanamo ein Erholungsort dagegen.

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  13. Bauer Gerhard meint:
    21.April 2009 at 13:39

    Besteht die Möglichkeit, dass in Israel ein faschistisches Regime an die Macht kommt?

    Ein kleines rotes Licht -

    Von URI AVNERY, 21. April 2009 -

    VIELLEICHT ist Avigdor Lieberman nur eine vorübergehende Episode in der Geschichte des Staates Israel. Vielleicht wird das Feuer, das er anzuzünden versucht, nur kurz flackern und von selbst wieder ausgehen. Oder vielleicht werden auch die schwerwiegenden Korruptionsvorwürfe gegen ihn und die daraus resultierenden polizeilichen Ermittlungen dazu führen, dass er von der öffentlichen Bühne entfernt wird.

    Aber auch das Gegenteil ist möglich. Letzte Woche versprach er seinen Gefolgsleuten, dass ihn die nächste Wahl an die Macht bringen werde.

    Vielleicht wird sich Lieberman als “Israbluff” entpuppen (ein Ausdruck, den er selbst gerne anwendet) und enthüllen, dass hinter der furchtbaren Fassade nichts anderes steckt als ein gewöhnlicher Hochstapler.

    Vielleicht wird dieser Lieberman tatsächlich verschwinden und durch einen anderen, womöglich Schlimmeren ersetzt werden.

    Auf jeden Fall sollten wir uns mit dem Phänomen, das er repräsentiert, offen auseinandersetzen. Wenn jemand glaubte, seine Äußerungen klingen faschistisch, dann sollte man sich fragen: besteht die Möglichkeit, dass in Israel ein faschistisches Regime an die Macht kommt?…

    …ZURÜCK ZU UNS. Nähert sich der Staat Israel einer existentiellen Krise – moralisch, politisch, wirtschaftlich – die es in eine gefährdete Nation verwandelt? Kann Lieberman oder jemand, der seinen Platz einnimmt, zu einer dämonischen Gestalt wie Hitler werden oder zumindest wie Mussolini?

    In unserer nationalen Situation gibt es einige gefährliche Hinweise. Der letzte Krieg zeigte eine weitere Abnahme unserer moralischen Maßstäbe. Der Hass gegen Israels arabische Minderheit wächst. Und so wächst auch der Hass gegen das besetzte palästinensische Volk, das unter langsamer Strangulierung leidet. In einigen Kreisen wächst die Verehrung brutaler Gewalt. Das demokratische Regime befindet sich in einer nicht endenden Krise. Die wirtschaftliche Situation könnte ins Chaos führen, sodass die Massen nach einem ‚starken Mann’ verlangen. Und der Glaube, dass wir das ‚auserwählte Volk’ sind, ist bereits tief verwurzelt.

    Diese Anzeichen müssen nicht notwendigerweise zu einer Katastrophe führen. Absolut nicht. Die Geschichte ist voller Nationen in Krisen, die sich erholt haben und zur Normalität zurückfanden. Abgesehen von Hitler, der zu historischen Höhen gelangte, gab es wahrscheinlich Hunderte von anderen Hitlern, nicht weniger wahnsinnig und nicht weniger talentiert, die ihr Leben als Bankkassierer oder frustrierte Schreiberlinge endeten, weil sie nicht die entsprechende historische Gelegenheit hatten.

    Ich habe ein starkes Vertrauen in die Stabilität der israelischen Gesellschaft und in die israelische Demokratie. Ich bin davon überzeugt, dass sie verborgene Stärken hat, die in der Stunde der Not zum Vorschein kommen.

    Nichts ‚muss’ geschehen. Aber alles ‚kann’ geschehen. Und das rote Lämpchen wird nicht aufhören zu blinken.
    http://www.hintergrund.de/20090421392/politik/welt/israel_lieberman_avnery-besteht-die-m%C3%B6glichkeit-dass-in-israel-ein-faschistisches-regime-an-die-m.html

    Da sieht ein Israeli die Gefahr des Faschismus in seinem Land und beschreibt auch genau, wieso er diese Gefahr sieht. Dieser Artikel sollte zumindest zum Nachdenken anregen.

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  14. Karl Eduard meint:
    21.April 2009 at 15:03

    Uri Avneri wird immer von denen hergenommen, die beweisen wollen, dass Israel sich zum Faschistenstaat entwickelt. Den ganzen besorgten Jammerlappen kann man nur sagen, dass Israel hätte normalerweise schon längst eine Militärdiktatur sein müssen, so, wie es attackiert wird. Aber zeig mir eine Militärdiktatur, die zulässt, dass Fotografen das Fotografieren von Misshandlungen durch ihre Soldaten überleben und dann die verantwortlichen Offiziere noch vor Gericht stellt. Und die Palästinenser auf israelischem Gebiet sind eine Zeitbombe. Du brauchst nur mal die israelischen Blogs zu lesen, falls Du Dir die Mühe machen willst. Da leben Leute in Städten, da schlagen Tag und Nacht Raketen ein und unsere Journaille faselt von Sylvesterraketen. Das sind Kaliber von 80 – 120 mm und die Vorwarnzeit sind 15 Sekunden. Als Alarm gibt es eine Lautsprecheransage und dann bring mal flink Deine Familie in Sicherheit oder mach Dich selber vom Klo und bete, dass das Ding auf dem Acker einschlägt und nicht in Deinem Haus. Und der Beschuss mit selbstgebastelten Granatwerfern nimmt auch zu. Da gibt es nun gar keine Vorwarnzeit, weil der Abschuss nicht zu sehen ist. Und wir verlangen, dass ganze Städte das gelassen ertragen. Wieso? Weil die Palästinenser glauben, sie haben ein Recht darauf, Juden umzubringen und wenn die Armee zurückschlägt und verursacht Kollateralschaden, dann flennt alles um die Toten Palästinenser aber die lernen doch in ihren Schulen, wie toll es ist, Juden umzubringen. Bereits die Kinder. Jeder Israeli hat ihn satt, diesen Krieg. Meinst Du nicht, der Staatshaushalt könnte für Besseres ausgegeben werden als für Militär? Aber von der palästinensischen Seite dauernd nur mehr Forderungen. Das ganze Getausche, Land für Frieden, was hat es gebracht? Nur neue Forderungen. Und inzwischen immer mehr Anschläge aus der Mitte derer, die man integriert glaubte. Wem sollen die Israelis da noch trauen? Wie geschrieben, lies mal die Blogs, die Gedanken der Mütter, die ihre Kinder der Raketen wegen nicht nach draussen lassen oder die sich fragen, ob die palästinensischen Arbeiter vorm Kindergarten nicht auf die Idee kommen, dort hineinzugehen und ein Blutbad anzurichten.

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  15. Genossenschreck meint:
    21.April 2009 at 15:35

    normalo # 6

    Manchmal hat man auch keine Meinung zu haben.

    Es ist zwar schon alles gesagt worden, aber noch nicht von jedem.

    Ich schließe mich der Meinung von guko an.

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  16. Ulli meint:
    21.April 2009 at 15:42

    Trittin und Künast haben zusammen soviel Dünnschiß abgesondert, daß man eine Großstadt wie Frankfurt, einen ganzen Winter lang mit Biogas versorgen könnte.

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  17. Bauer Gerhard meint:
    21.April 2009 at 15:42

    Wenn man die Dinge nur von einer Seite betrachtet, ist der Standpunkt richtig, er ist und bleibt parteiisch.
    Provokateure gibt es auf beiden Seiten. Das ist ein Problem.
    Die Argumente die Du aufführst, werden sicher auch für die andere Seite gelten. Die Zahl der zivilen Verletzten und Todesopfer, auf palästinensischer Seite sind um einiges höher als auf jüdischer Seite.

    Das Leid der Palästinenser wird nicht beachtet, es wird für gut geheißen, als notwendig erachtet, im Gegenteil fast noch bejubelt (ein toter Palästinenser ist ein guter Palästinenser). Wie auch umgekehrt die Extremisten das jüdische Leid bejubeln.
    Dies zeigt mir, dass auf beiden Seiten Extremisten am Werk sind, die Menschen der beiden Brudervölker müssen darunter leiden, wie so oft.
    Gegen die Extremisten beider Seiten muss vorgegangen werden, nur dann besteht die Chance einer Möglichkeit langfristig Frieden zu schaffen. Schnell geht es sowieso nicht, zu tief sind die beiderseitigen Verletzungen und Wunden.

    Die ewigen Schuldbekenntnisse wie vom Autor als Argument vorgebracht bringen überhaupt nichts. Deutschland hat seine Schuld abgetragen und trägt immer noch. Die jetzige Generation hat mit den Vorgängen nichts aber auch gar nichts am Hut. Wer würde das Volk der USA oder Britanniens noch wegen der Völkermorde an Indianern und Aborigines zur Verantwortung ziehen wollen?
    Im Übrigen gibt nicht Deutschland dem iranischen Präsidenten eine Plattform sondern die UNO. Wieso es beschämend ist eine Vereinbarung von Merkel und Steinmeier zu kritisieren, will sich mir auch nicht erschließen.

    Israel darf nicht kritisiert werden, Kritik an Israel ist Antisemitismus und das stinkt mir ganz gewaltig. Wenn der Iran der Meinung ist Israel sei ein striktes, rassistisches System, dann soll Israel dies widerlegen und gut ist es. Was macht Israel sie bezeichnen den iranischen Präsidenten als Judenvernichter und Hitlernachfolger.

    Ansonsten bin ich der Meinung, diese ganze Konferenz ist Humbug, das Geld könnte man sich sparen. Die UNO löst keine Probleme, sie schafft sie.

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  18. Ulli meint:
    21.April 2009 at 15:51

    Sorry, ich meinte natürlich Kühnast

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  19. Bauer Gerhard meint:
    21.April 2009 at 16:39

    CDU-Außenpolitiker Wimmer kritisiert deutsche Haltung

    Das Auswärtige Amt erklärte, man werde „den Konferenzverlauf als Beobachter sehr genau verfolgen“ und sich „weiterhin eng mit unseren EU-Partnern abstimmen“. Deutschland behalte sich außerdem vor, „zu einem späteren Zeitpunkt wieder aktiv teilzunehmen“.

    Der CDU-Außenpolitiker Willy Wimmer kritisierte die deutsche Entscheidung: Man könne die Teilnahme nicht davon abhängig machen, ob ein Redner einem passe oder nicht, sagte der Bundestagsabgeordnete gegenüber dem Deutschlandfunk. Er warf Außenminister Steinmeier vor, bis zuletzt die Illusion eines gemeinsamen europäischen Vorgehens aufrechterhalten zu haben, die es schon seit Tagen nicht mehr gab.

    Dagegen begrüßte Dieter Graumann, Vizepräsident des Zentralrats der Juden, die Absage. Die Konferenz sei „eine durch und durch verlogene Propaganda-Show für fanatische Israel-Hasser“, so Graumann in der Online-Ausgabe des Handelsblattes. Daß sich jedoch die Europäische Union so uneinig zeige, sei eine Schande. (vo)
    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M50e49c60514.0.html

    Da weiß man doch gleich woher der Wind weht.

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  20. Daniel Leon Schikora meint:
    21.April 2009 at 17:49

    @Bauer Gerhard

    Der “Rassismus”-Vorwurf an Israel stellt (ebenso wie in den 1990er Jahren jener an Jugoslawien) keine “Kritik” an irgendetwas, sondern eine Verleumdung des einzigen bürgerlichen Rechtsstaates im Nahen Osten dar. In diesem Thread haben Sie, indem Sie eine Reihe definitiv nichtrassistischer Äußerungen Avigdor Liebermans anführten, um dessen rassistische Haltung zu “belegen”, unfreiwillig die Substanzlosigkeit des Antirassismus der ‘Antizionisten’ demonstriert.

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  21. Karl Schippendraht meint:
    21.April 2009 at 18:41

    @ 20. Schikora

    Wieder ein Beispiel dafür, daß alle Menschen gleich sind, aber einige sind eben gleicher als gleich !
    Nicht umsonst heißt es ja :” Ausnahmen bestätigen die Regel.”

    Karl Schippendraht

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  22. Berliner Kindl meint:
    21.April 2009 at 19:47

    @Daniel Leon Schikora

    Sorry, ich möchte sie nicht kritisieren, vor allem nicht die
    Substanz vieler Beiträge. Völlig abgesehen von Recht oder
    Unrecht, Gut oder Böse gibt es wohl keinen Text von ihnen, in
    dem nicht irgendwas penetrant von Jugo enthalten ist. Es kann
    ihnen nur unschwer entgangen sein, daß es (vielleicht sogar
    zu Unrecht) dafür wenig Interesse gibt. Indem sie immer
    wieder darauf rumreiten, schaden sie ihren eigenen, ansonst
    interessanten Beiträgen. Auch ihre vorsichtig formuliert
    “akademische Schachtelsatzbauweise” ist für einen einfachen
    Menschen wie mich nicht immer leicht zu verstehen.

    In ihrem Alter denke ich, sollte man noch flexibel genug sein, um gut gemeinte Ratschläge nicht mißzuverstehen.

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  23. Hartung meint:
    21.April 2009 at 20:28

    Meine Zustimmung! Man muss die hetzerischen Äußerungen Liebermans nicht teilen und kann trotzdem solidarisch mit Israel sein!

    Hartung

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  24. Karl Eduard meint:
    22.April 2009 at 04:36

    Das besondere Leid der Palästinenser? Ja, was soll Israel tun, die korrupten Regierungen entwaffnen und die Palästinenser erneut besetzen? Ja, da wäre aber was los, mal davon abgesehen, dass die Palästinenser ihre korrupten Regierungen haben wollen. Und wer vom besonderen Leid der Palästinenser schreibt, könnte auch vom besonderen Leid der Diebes-, Vergewaltiger-, und Totschlägerfamilien in Deutschland schreiben, die alle unter der Verfolgung leiden, die ihre Angehörigen erleiden, die Diebstähle begehen, Vergewaltigungen und Morde. Ist Israel der Hüter einer Bande Volks, das sich mit den Realitäten nicht abfinden will? Man stelle sich mal vor, seit ihrer Vertreibung hätten sich die Deutschen nicht integriert, sondern in Flüchtlingslagern gesessen und Terroranschläge gegen die Staaten organisiert, die sich inzwischen auf ihren ehemaligen Wohngebieten gebildete hätten. Und natürlich hätten diese Staaten zurückgeschlagen oder von der deutschen Regierung gefordert, Schritte zu unternehmen und wäre die nicht willig, dann wären sie selbst mit Truppen und Flugzeugen gekommen. Ja, da hätten die Vertriebenen ebenfalls besonderes Leid erfahren! Und dieses Leid der Palästinenser wird gehegt und gepflegt und es dient dazu, den Antisemitismus auszuleben. In Deutschland und in der Welt. Nichts Anderes ist das. Statt, ich hasse diese Drecksjuden, zu schreiben, schreibt man halt vom beonderen Leid der Palästinenser. Ja, wer Terroranschläge verübt, Qassamraketen abfeuert und die Kinder dazu erzieht, Israelis zu ermorden, öffnet den Weg ins Paradies, warum soll der nicht dafür leiden?
    Und wäre Israel nicht der Staat der Juden ginge Euch das Leiden der Terroristen am Arsch vorbei.

    Ich hab hier auch meine speziellen jüdischen Freunde, denen ich gerne mal die Meinung geigen würde, höflich gesagt aber Israel ist ein souveräner Staat, der das Recht hat, seine Staatsbürger vor Terror und Mord zu schützen. Wenn Deutschland darauf verzichtet, muss Israel nicht auch.

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