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SPD-Wahlkämpfer Steinmeier: Gnadenloser Populismus
Von Rainer Wulf | 20.April 2009
Der sog “Kanzlerkandidat” der SPD, Schröders einstiger Kofferträger Frank-Walter Steinmeier versuchte sich im Berliner Tempodrom als Obama Imitator. Natürlich machten die 2.500 erschienen Hardcore Anhänger des blassen Frank-Walter die Inszenierung willig mit: Am Ende gab es pflichtschuldig “Standing Ovations”.
Soweit, so gut, denn das gehört ja zur Wahlkampffolklore dazu. Was viel wichtiger ist, ist die Stoßrichtung des Wahlkämpfers. Er wird gnadenlos populistisch, wie man im Bericht der Welt lesen kann:
Mehr soziale Gerechtigkeit ist seine Forderung, die sich wie ein roter Faden durch die einstündige Rede Steinmeiers zieht. „Wie kann es sein, dass eine Kassiererin im Supermarkt wegen zwei Pfandbons von 1,30 Euro ihren Job verliert und die, die Milliarden versenkt haben und ihr Unternehmen und die Weltwirtschaft in den Abgrund gerissen haben, auch noch was oben drauf kriegen“, greift der SPD-Kanzlerkandidat verbreiteten Unmut in der Bevölkerung auf. „Das schreit nach Korrektur, und da ist Sozialdemokratie gefragt.
„Wenn ein Bankmanager so viel verdient wie 500 Krankenschwestern, dann stimmen die Relationen nicht mehr“, poltert Steinmeier. Notwendig sei „ein Neustart der sozialen Marktwirtschaft“ – mit dem von der SPD geforderten generellen Mindestlohn von 7,50 Euro pro Stunde, kostenlosen Betreuungsangeboten für alle Kinder und einer Anhebung des Spitzensteuersatzes auf 47 Prozent. „Deswegen muss keiner an der Brotkante kauen“, weist der SPD-Spitzenmann Kritik an der „Reichensteuer“ zurück.
Die Wirtschaftskrise sei „angerichtet vom Börsen-Kasino“. Die „Jagd nach Maximalrenditen“ in den globalen Chefetagen habe die Grundfesten der Gesellschaft verändert. Bei der Bundestagswahl werde sich entscheiden, welchen Weg Deutschland langfristig einschlagen werde: „Den Weg der Marktradikalen und der Schwarz-Gelben, die sagen: Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht. Oder meinen, unseren sozialdemokratischen Weg.“ Die SPD werde es nicht zulassen, dass die Krise zum Anlass genommen werde, Arbeitnehmerrechte zu schleifen. „Wir sagen: Finger weg vom Kündigungsschutz. Wir sind der politische Garant für die Mitbestimmung.“
Die SPD zieht also alle Register des Links-Populismus, ohne sich um ihr Geschwätz von gestern zu kümmern. War es nicht die SPD unter Schröder/Eichel, die ab 1999 durch die fatale Steuerfreistellung von Veräußerungsgewinnen die “Heuschrecken” nach Deutschland gelockt hat und das große Finanzmonopoly erst möglich machte? Es war doch des Frank-Walters großer Förderer Schröder, der als “Genosse der Bosse” ganz aktiv das beseitigte, was als “rheinischer Kapitalismus” oder “Deutschland AG” diesem Land jahrelang Wohlstand und sozialen Frieden beschert hatte. Statt dessen haben doch die Herren Schröder/Eichel/Steinmeier/Müntefering das Feld für die Glücksritter und Spekulanten bereitet, was sie jetzt laut beklagen.
Daß auch in Reihen der Union viele so gedacht haben, sei konzediert. Das “Leipziger Programm” oder der Heuschreckenanwalt Friedrich Merz sind wahrlich kein Ruhmesblatt für unsere Partei, machen die Heuchelei der SPD auch nicht besser.
Doch Steinmeier könnte wegen der Krise – auch mit Hilfe der Medien – Erfolg haben, den Menschen Angst vor Schwarz-Gelb zu machen und die Union als die Partei der “sozialen Kälte” hinzustellen. Es wird schwer werden für die Union, dagegen ein Mittel zu finden.
Topics: Bundestagswahl | 27 Kommentare »















20.April 2009 at 05:46
Er macht doch nichts anderes als alle anderen auch. So kommt ihr ihm nicht bei.
Börsenkasino, Maximalrenditen etc. diese oder ähnliche Flosklen verwenden doch die Unionsbosse auch.
Mindestlohn ist doch auch in der Union ein Thema.
Ich möchte auch den Autor hierzu zitieren:
“..Schon auf Bundesebene war es wie gesagt ein großer Fehler dieses Thema nicht frühzeitig zu entschärfen, sondern ewig rumzueiern. Hätte man anfangs einen verträglichen (also ausreichend niedrigen) Mindestlohn mitgetragen, wäre der linken Propaganda der Boden entzogen worden…”
Also doch Mindestlohn, nur niedriger, dabei gibt es doch schon Hartz-IV als Mindestlohn, sollte der gewünschte Unionmindestlohn also zwischen Hartz-IV und € 7,50 liegen. So bei € 6.50? Anstatt grundsätzlich gegen diese Mindestlöhne zu sein und die Falschheit der Proargumente mit Vernunft zu entlarven, spielt die Union das Spiel mit, nur blöde. Anstatt den einen höheren Mindestlohn zu fordern, fordert sie einen niedrigeren. Was soll der Wähler davon halten, der Mindestlohn ist richtig, die Union will nur weniger als die SPD, ergo, die Partei der Bosse. Das kann man daraus schließen und wird geschlossen.
Mit den anderen Aussagen wie Heuschrecken nach Deutschland locken, hat der Autor schon recht. Wie hat die Union damals gestimmt? War sie geschlossen dagegen, hat sie die öffentliche Diskussion forciert oder hat sie mit Bedenken oder bedenkenlos zugestimmt? Jetzt die Schuld auf die SPD abzuwälzen ist scheinheilig und lügnerisch. Zu Fehlern muss man stehen und diese rückgängig machen, was im Falle einer Gesetzesänderung ja nicht so schwierig wäre.
Das Leipziger Programm oder der Heuschreckenanwalt Merz, das Leipziger Programm war für viele ein Grund die Union zu wählen, auch für mich, stattdessen bekamen wir Klimaschutz und Geld-für-die-Welt-Programme; wird Merz jetzt etwa vorgeworfen Geld zu verdienen, im Rahmen der Gesetze die von der Union mitgetragen werden, das ist ja ganz was Neues. Die Union soll mal die Gesetze ändern oder sich wenigstens stark dafür machen, anstatt demagogisch auf verdienten Unionsmitgliedern rumzuhacken. Sachliche Kritik ist “Heuschreckenanwalt” nicht. Ich bin kein Freund dieser Firmen aber die Union hat die Tür mitgeöffnet und geklatscht als sie kamen, heute wird diesen Firmen deutsches Steuergeld in den Rachen geschoben. Beispiele, HRE und Nordbank.
Merz war sicher nicht für die Niederlage der Union 2005 verantwortlich (der Absturz in der Wählergunst war eine Niederlage) auch nicht Kirchhof, das war einzig und allein die Ex-FDJ-Sekretärin, Papstanschwärzerin und offene Briefeschreiberin Merkel und ihr Tross.
Deutschland AG, wenn ich das schon höre. Deutschland ist eine Nation, ein Volk und keine Aktiengesellschaft, keine Interessengemeinschaft um maximale Gewinne aus Land und Leuten zu ziehen. Die Bedürfnisse sind höchst unterschiedlich, wie jedem vernünftig denkenden Menschen klar sein dürfte. Das Deutschland und das deutsche Volk behandelt wird als sei es Betriebsvermögen und Personal, ist allerdings eine treffende Beschreibung.
Wenn Steinmeier Erfolg hat, dann nicht wegen der Medien (bekommen gerne den Schwarzen Peter zugeschoben) oder wegen der Finanzkrise sondern wegen der Unionspolitik die nicht im Interesse des deutschen Volkes war und ist. Wessen Interessen die Unionsführung vertritt, lässt sich erst auf dem zweiten Blick und bei genauem Hinsehen erkennen. Das Urteil darüber, sei jedem selbst überlassen, wem nützt die Politik der Union? Damit ist die Frage, wessen Interessen die Union vertritt, auch beantwortet. Wem sie nicht nützt, ist auf jeden Fall klar. Dem deutschen Volk.
Darin unterscheidet sie sich nicht von der SPD und anderen im Bundestag vertretenen Parteien, die Wege sind teils unterschiedlich, das Ergebnis ist ähnlich.
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20.April 2009 at 07:01
Solch ein Weißbrot wird nie die Massen begeistern.
Ich glaube auch nicht, dass das Volk noch an die holen Worthülsen der SPD glaubt.
Bei vielen Wahlveranstaltungen erzählten mir die Menschen, dass Sie durch die Zeit Schröder an nichts mehr in der Politik glauben.
Aus diesem Grund sollte ein Wahlkampf ohne große Versprechen stattfinden.
Lieber mit dem Bürger über die jetzige Lage sprechen und fragen, wie würden Sie handeln?
So erwirbt man Vertrauen und Glaubwürdigkeit zurück.
Gefährlich wird es nur, wenn die SPD ihre Wunderwaffe, den roten Kugelschreiber als Druckmittel einsetzt.
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20.April 2009 at 07:23
Aber Michel wird – wie immer – auf jeden Populismus hereinfallen. Diese ganzen Schwätzer hätten doch keinerlei Erfolg, wenn Michel nicht so bekloppt wäre ! ( Ausnahmen bestätigen die Regel ).
Karl Schippendraht
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20.April 2009 at 07:24
Gerhard Schröder war der bisher schlechteste Kanzler dieser Republik, Steinmeier hat das Zeug dazu, diesen noch zu überholen.
Tip für die SPD: Freibier für Alle!
Mehr Gerechtigkeit für alle Alkoholiker,
jede Stimme zählt …
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20.April 2009 at 07:40
Wulff wirft Herman „dümmliche Verklärung des Nationalsozialismus“ vor
BERLIN. Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) hat dem SPD-Vorsitzenden Franz Müntefering vorgeworfen, die DDR zu verharmlosen. „Münteferings Verklärung der DDR unterscheidet sich nicht von Eva Hermans dümmlicher Verklärung der angeblich positiven Aspekte des Nationalsozialismus“, sagte Wulff der Bild am Sonntag und spielte damit auf den Streit um die Äußerungen Hermans zur Familienpolitik an.
Erst im Januar hatte die ehemalige Tagesschau-Moderatorin in diesem Zusammenhang einen Prozeß gegen den Springer-Verlag gewonnen. Nach Ansicht der Richter hatte sich die TV-Moderatorin anders als von den Springer-Medien berichtet, ausdrücklich vom Nationalsozialismus distanziert.
http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M5863310b0a8.0.html
Was hat den Wulff denn hier gerieten, verträgt er sein junges Weibchen nicht?
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20.April 2009 at 07:43
Und wenn sie den Himmel auf Erden versprechen.
Es glaubt Ihnen keiner mehr ihren Schmarn.
Und das ist gut so.
Der Artikel von Herrn Wulf beschreibt sehr gut die Politik dieser Chaoten.
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20.April 2009 at 07:47
Philosophische Praxis (Vol. 10): Die Schuldenbrille
von Eugen Maria Schulak
Über Wahrheit und Krise
Krisenzeiten sind immer auch Gründerzeiten, in denen der Erfindergeist erstaunliche Blüten treibt. So entstand unlängst erst in einem Hinterhof in Wien eine Technologiewerkstatt, die aufgrund ihres Ideenreichtums zur Avantgarde zu zählen ist. Produziert werden in Handarbeit gefertigte Prototypen, die nach einer Testphase für die Massenproduktion verkauft werden sollen.
Gegründet wurde das mit gehortetem Silber finanzierte Unternehmen, das sich „The Truth“ nennt, von zwei ostdeutschen Physikern, einer bulgarischen Hellseherin und einem Wiener Spengler, der das ehrgeizige wie subversive Ziel wie folgt formuliert: „Wir haben uns vorgenommen, bislang weitgehend unbekannte Technologien zu völlig neuartigen Produkten zu entwickeln, mit der Absicht, Illusionen sichtbar zu machen. Es ist uns ein Anliegen, den Verblendungszusammenhang weltweit zu zerschlagen.“
Ein erster, voll funktionsfähiger Prototyp liegt bereits vor. Es handelt sich um ein helmartiges Brillengestell, das die Sehnerven mit der monetären Aura der Umwelt verknüpft und quantengenau auf die wahren Besitzverhältnisse kalibriert. „Wir nennen das Ding die Schuldenbrille“, sagt Herr Oswald, der Spengler von „The Truth“ mit glasigen Augen. „Sie macht das Ausmaß der Misere für jedermann sichtbar. Alles, was Schulden hat, geleast oder geborgt wurde und alles, was damit zusammenhängt, verschwindet aus dem Blickfeld.“…
http://ef-magazin.de/2009/04/20/1116-philosophische-praxis-vol-10-die-schuldenbrille
Ein neues Produkt um Lügen zu entlarven und den Realitätssinn wieder zu schärfen. Die vielbemühte “schwäbische Hausfrau”, wobei jede vernünftige Hausfrau über diese Qualitäten verfügt, braucht diese Brille nicht.
Nehmt die rosa Brille und zertretet sie. Dann haben die Steinmeiers, Merkels etc. keine Chance mehr.
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20.April 2009 at 08:14
Ähmmm … macht nicht der Horst Köhler heuer auch auf “Populist” und driftet nach links ab?
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20.April 2009 at 08:22
Sie bieten eben für jeden etwas.
Anstatt mit echten Konzepten anzutreten oder zumindest zu versuchen welche zu entwickeln, wird auf den politischen Gegner geschimpft. Das übliche Gezerre eben. Wahlkrampf.
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20.April 2009 at 08:29
Nicht nur Populist – vor allem der “Lange Schatten” von Gerhardt Schröder und somit potentieller Spielmacher für die LINKE in Mitteldeutschland.
MFG
H.-U.K.
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20.April 2009 at 09:18
Ist die Abwrackprämie “nazistisch” ??
Wo sind die Kämpfer “gegen Rechts” ???!
…………………………………
[7:00] Leserzuschrift – Abwrackprämie – ein alter Hut:
zunächst möchte auch ich mich herzlich für Ihre unermüdliche Arbeit bedanken die mir täglich ein Stück mehr die Augen öffnet
Bei meiner Lektüre der “Zeitungszeugen” bin ich auf einen Artikel der Zeitung “Germania” vom 05.09.1934 gestossen der besagt, dass es die so viel gerühmte Abwrackprämie in ähnlicher Form bereits gab.
Zu Ihrer Verfügung hier der gesamte Artikel:
Aufhebung der Verschrottungsverordnung
Steuerbegünstigung auch ohne Verschrottung, …
Das ist also ein alter Nazi-Hut, die haben damals ähnliche Massnahmen zur Wirtschaftsankurbelung gesetzt. Wie sich die Zeiten gleichen.
http://hartgeld.com/infos-DE.htm
……………………………………
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20.April 2009 at 15:28
Wenn die SPD wirklich keine Alternative zu diesem Pappkameraden hat, dann kann sie Deutschland nie und nimmer regieren.
Wo sind nur die Schumachers und Schmidts?
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20.April 2009 at 15:42
Hat es einen tieferen Sinn, dass gerade das Auslaufmodell SPD den Möchtegern an diesem Datum “20. April” sein ich will Kanzler werden, herausbrüllen ließ?
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20.April 2009 at 16:57
Der Vorsitzender der CDU in Niedersachsen, David McAllister, sprach sich für die Veränderung der derzeitigen Haltung seiner Partei gegenüber den in Deutschland lebenden Türken sowie der türkischen Politik aus. Gegenüber der SABAH sagt McAllister:
„Wir müssen darauf Acht geben, daß wir bei politischen Diskussionen keine abgrenzende Sprache verwenden. Die Türken sind ein stolzes und starkes Volk.“
Auch müsse die CDU gegenüber türkischstämmigen Wählern eine offenere und positivere Haltung einnehmen. Darüber hinaus sei es notwendig, dass man vor allem bei den kommunalen Wahlen vermehrt Kandidaten mit Zuwanderungsgeschichte hervorbringt.
Was meint dieser unterwürfige schottendeutsche Dhimmi eigentlich? Doch wohl klar und deutlich, die Türken sind stolz und stark und wir ohne Ehre und schwach! Also müssen wir kuschen, nicht wahr, McAllister!
http://fact-fiction.net/
Der “Populismus” der Union in Niedersachsen. Vorwärts in den Untergang.
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20.April 2009 at 17:35
Man kann die CDU in Niedersachsen nicht mehr wählen, die haben die komplette Gehirnwäsche der Sozialisten durchgemacht, schade, Herr Wulff, ich war mal Ihr Fan, wirklich und aufrichtig. Aus Ihrem Stall kommt auch die Frau vdLayen, igigitt, ein no go für jeden selbständigen und verantwortungsbewussten Bürger. Und schicken Sie den Schotten in seine Heimat zurück.
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20.April 2009 at 18:00
Wulff in einem Interview für die BAMS
„Münteferings Verklärung der DDR unterscheidet sich nicht von Eva Hermans dümmlicher Verklärung der angeblich positiven Aspekte des Nationalsozialismus“, sagte Wulff der Bild am Sonntag ….
Gegenüber dem Boulevard-Blatt verteidigte der CDU-Politiker auch seine junge Ehefrau, die am Oberarm eine Tätowierung trägt. „Tattoos sind so alt wie die Menschheit. Sissi von Österreich hatte ein Tattoo, der Ötzi hatte gleich mehrere. Ich habe eben eine coole Frau. Und ich bin tolerant“, sagte Wulff.“
Man kannt sich nur noch schämen über solche Politiker, wenn man noch der CDU angehöre. Als Staatsbürger ist man entsetzt über diese Banalisierung des Öffentlichen wie Privaten.
Schlußendlich muss es aber auch wurscht sein, ob Frau Wulff vielleicht gar ein „Arschgeweih“ trägt.
Schweigen wäre in jedem Fall besser gewesen, dann könnte man sagen: „It´s cool man…“
Aus Niedersachsen scheint nix Gscheites zu kommen…
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21.April 2009 at 07:45
Nun ja, das Interview hat er leider der BILD gegeben.
Wir wissen doch was wir von den „Qualitäts-Schreiberlingen“ der BILD zu halten haben.
Sie sind doch Weltmeister im lügen und verdrehen von Tatsachen.
Sicherlich hat man Herrn Wulff über die neue Spargelernte in Niedersachsen befragt und unsere Haar-Gel Spinner von BILD haben aus dem Spargel eine Nazikeule phantasiert.
Wie im Jahr 2000 mit unseren ausländischen Hunden.
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21.April 2009 at 13:00
[...] nicht hinaus, meint auch Wolfgang Lieb. Aber die Show, die stimmt. Da lässt sich das CDU-Blog auch nicht lumpen: Steinmeier praktiziere gnadenlosen Populismus und versuche eine peinliche [...]
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21.April 2009 at 18:55
gelöscht – bitte keine Beleidigungen. Da kann ich doch nix für meine Meinung, oder? Heute hatte ich das Vergnügen, bei Phönix eine Diskussionsrunde mit Merz zu sehen, ja, der Mann gefällt mir!!!! Nicht nur optisch, sondern auch intellektuell. Intellektuell kommt man bei den aktuellen Politikern leider nicht auf seinen Geschmack, alle bieder, multikulturell, PC halt, langweilig.
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22.April 2009 at 10:20
18.:
Danke für die Blog-Hinweise!
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22.April 2009 at 11:50
” Afrika ist überall
….Als Frank Walter Steinmeier jüngst das Podium erklomm, um seine Ansprüche auf das Amt des bundesdeutschen Regierungschefs anzumelden, da hätte Sir Ustinov seinen Erlebnissen ein weiteres hinzufügen können. Selbst den hartgesottenen Spöttern der bundesdeutschen Presse verschlug es allerdings etwas die Sprache, als Steinmeier nicht den englischen oder französischen Grenzbeamten gab, wohl aber den amerikanischen Präsidentschaftskandidaten. Wortwahl, Gestik, Ausleuchtung, das runde Auditorium, die im passenden Rythmus eingeblendeten Parteigenossen, die nett anzusehende, dynamisch in die Mitte springende Ehefrau – das Ganze eine einzige Imitation plattester Art.
Jetzt kann man natürlich sagen, die Amerikanisierung deutscher Wahlkämpfe sei keine neue Sache, sondern ein steter Trend seit wenigstens vierzig Jahren. Im übrigen trifft das Gleiche auf die außerpolitischen Fernsehtrends von „Was bin ich?“ bis zur Kochshow zu. Gestehen wir dies zu, dann wird die Lage aber wenig besser. Im Gegenteil müssen wir uns dann fragen, was die Bundesdeutschen inzwischen eigentlich von den Schwarzafrikanern unterscheidet, die sich nicht aus ihrer kulturellen Prägung durch ihre Kolonialmächte lösen können. Sind sie sich ihrer Unfreiheit bewußt – die konsumierenden und wählenden Staatsbürger?”
http://www.sezession.de/3801/afrika-ist-ueberall.html
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22.April 2009 at 12:00
Nun ja, beim letzten Bundestagswahlkampf durften wir ja auch alle die bunten “Angie”-Schilder bewundern, und sieht man sich die aktuelle CDU-Internetseite an, kommt einem auch einiges bekannt vor. Die Wahl des Wahlkampfsongs damals liess allerdings auch Rückschlüsse auf die allgemeine Kompetenz der Verantwortlichen zu.
“Angie” ist kein positiver Song über ein glückliches Leben im Überfluss. Haha.
Schon scheiße, wenn man kein Englisch kann. Wär ich einer von den Stones, hätte ich die Verwendung zu diesem Zweck wohl untersagt. Die waren wohl leider zu geldgierig.
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22.April 2009 at 12:13
Tipp für Lisa:
http://www.wilhelm-der-zweite.de
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22.April 2009 at 14:04
Was soll mir das jetzt sagen?
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22.April 2009 at 18:03
Roman 23.:
Thema verfehlt, sechs.
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23.April 2009 at 05:34
@Roman
Richtig, vom Deutschen Reich könnte diese Republik und damit auch die darin lebenden Menschen, viel lernen. Man sehe sich nur die Reichsverfassung von 1871 an.
Das Zusammenhänge oft nicht erkannt werden, liegt an der staatlich betriebenen Propaganda und Verbildung.
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14.Juni 2009 at 06:04
Gemeinsamer Auftritt
Müntefering stellt seine neue Freundin vor
(0)
13. Juni 2009, 22:38 Uhr
Der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering hat erstmals seine neue Lebensgefährtin Michelle Schumann öffentlich vorgestellt. Über sein Verhältnis zu der 29-Jährigen sagte der 69-Jährige auf dem internationalen Presseabend des “Vorwärts” in Berlin: “Erstens: Es gibt sie. Zweitens: Sie ist hier”. Und ein drittens gab es auch noch….
http://www.welt.de/vermischtes/article3921182/Muentefering-stellt-seine-neue-Freundin-vor.html
Na denn, guten Appetit. Der Obersozi lässt es sich gut gehen. Von Seehofer hört man ja auch so einiges. Charakterlich sind diese Leute keinen Schuss Pulver wert. Gut, dass sie einen hohen Posten in der Politik innehaben, da weiß man doch gleich was man hat.
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