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Gute Ergebnisse in Aussicht
Von Judith W. | 3.April 2009

Der G-20-Gipfel in London, der die Staatsoberhäupter der 20 mächtigsten Staaten der Erde, die 2/3 der Menschheit und 85% der Weltwirtschaft repräsentieren zusammenführte, hat Ergebnisse gebracht: mehr als 1 Billion Dollar werden aufgebracht, um die Weltwirtschaft zu stabilisieren und der Internationale Weltwährungsfond wird als Teil einer zunehmend stärkeren Finanzkontrolle weitere Befugnisse erhalten. Trotz der Gefahren von Deflation, Inflation, einer Staatsverschuldungsblase und überbordender internationaler Kontrolle von nationalen wirtschaftlichen Prozessen ist zarte Zuversicht angebracht:
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet:
02. April 2009 Die Staats- und Regierungschefs der G-20-Länder haben zusätzliche Finanzhilfen für die armen Länder und die Schwellenländer im Umfang von mehr als einer Billion Dollar beschlossen und sich auf ein Regelwerk zur Kontrolle der Finanzmärkte geeinigt. (…)
Die Staats- und Regierungschefs einigten sich in London auf eine Reihe von neuen Regeln und Kontrollen für Hedge-Fonds, Rating-Agenturen und anderen Finanzinstitutionen. Um die Folgen der Krise auf Entwicklungsländer und Schwellenländer zu mindern, vereinbarten die Staaten der G 20 eine Zusage von insgesamt 850 Milliarden Dollar an den Internationalen Währungsfonds. 250 Milliarden davon sollen über eine Ausdehnung der traditionellen Ziehungsrechte bereitgestellt werden; 500 Milliarden sollen über eine neue Kreditquelle verfügbar sein. Für die Hälfte dieser neuen Quelle wurden in London feste Zusagen gemacht: 105 Milliarden kommen von den Staaten der EU, 100 Milliarden sicherte Japan zu.(…)
„In einer Welt, in der es zuvor doch kaum eine ausreichende Ordnung gab, werden jetzt erstmalig Ordnungsprinzipien eingeführt“, sagte die Bundeskanzlerin.(…)
Zu den Maßnahmen, die in London beschlossen wurden, gehören außerdem die Weiterentwicklung des Finanzstabilitäts-Forum zu einem Finanzstabilitäts-Rat (FSB), der künftig gemeinsam mit dem Internationalen Währungsfonds ein Frühwarnsystem vor weltweit bedeutenden Finanzrisiken aufbauen und Vorschläge zu ihrer Beseitigung machen soll.(…)
Auch Vorschläge einer Weltwährung wurden erörtert:
Brown ging nicht ein auf chinesische Vorschläge zur Schaffung einer synthetischen Weltwährung, die den Dollar als Leitwährung ablösen könne. Er setzte die Beschlüsse zur Stärkung des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank dagegen. Aus der russischen Delegation war in London zuhören, man halte den chinesischen Vorschlag für bedenkenswert und habe ihn in bilateralen Gesprächen auch in London erörtert. Es werde vorgeschlagen, dazu eine Studie vom Währungsfonds oder der G-20-Staaten anfertigen zu lassen.(…)
Nun ist fraglich, ob mehr Geld Probleme lösen kann, die deshalb entstanden sind, weil das System an sich in höchstem Maße problematisch ist – doch sind die Änderungen, gerade die notwendigen Regeln für den ansonsten möglichst freien Markt richtig. Es wird sich zeigen, welche Ergebnisse nun dieser Finanzgipfel nach sich zieht: ein Ergebnis an sich ist es, dass die 20 wichtigsten Staaten der Erde gemeinsam an Lösungen arbeiten. Man denke aber bloß nicht an die Jahre, in denen wir zurückzahlen müssen, was wir jetzt ausgeben.
Topics: Außenpolitik, Wirtschaft | 3 Kommentare »















3.April 2009 at 14:33
Die Planer und Macher der NWO arbeiten fleißig und zielstrebig.
Gemeinsame Lösungen, das Lieblingswort Merkels. Die Regeln wurden genau von den Leuten, Parteien abgeschafft, die jetzt ihr Fehlen bemängeln.
Woher sollen die 1 Billion Dollar kommen? Aus der Notenpresse, woher sonst. Simbabwe lässt grüßen.
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Beschlüssen der G-20-Staatenlenker: Totalitarismus wir kommen!
von André F. Lichtschlag
Das Ziel Simbabwe und ein mögliches Alternativszenario
Totalitarismus wir kommen! Ruft vereint das letzte Politikeraufgebot des Londoner G20-Gipfels. Die mächtigsten Staatchefs der Welt lächeln um die Wette. Sie haben gerade weltweit lückenlos gläserne Bankkonten, bis auf die Knochen transparente Bürger, Rundumüberwachung von allem und jedem, totale Finanzregulierung und neue gigantische Schulden- und Geldberge beschlossen.
Wie sich letztere schon sehr bald auswirken werden, das können Abenteurer bereits heute in Simbabwe studieren – ein Stück Brot wird dann ein paar Milliarden Euro kosten. Die durch hemmungslose Schulden- und Geldvermehrung erst hervorgerufene große Weltwirtschaftskrise soll nun mit der Methode Mugabe bekämpft werden – mit noch mehr Schulden und Geld. Dem todkranken Alkoholiker wird Strohrum aus allen Gläsern und Kanülen verordnet. Prost Mahlzeit!
In Simbabwe liegen nicht nur die Brotpreise im Milliardenbereich. Begleitet werden solche realsozialistischen Regierungsgeldexperimente meist durch weitere Politikexzesse auf anderen Ebenen. Ein Totalitarismus kommt selten alleine. Es ist daher vielleicht ein böser Zufall, dass ausgerechnet am Tag des Londoner Beschlusses zur neuen Weltordnung die Zeitung „Die Welt“ über „Simbabwes Gefängnisse – schlimmer als die Hölle“ berichtet. Ein trauriger Blick in die Zukunft wird uns da gewährt.
Jetzt wird es langsam aber sicher ernst auf dieser Welt. Rette sich, wer kann! …
http://ef-magazin.de/2009/04/02/1080-die-neue-weltordnung-nach-den-beschluessen-der-g-20-staatenlenker-totalitarismus-wir-kommen
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3.April 2009 at 14:38
Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle.
So wird jeder wirtschaftliche Aufschwung im Keim erstickt.
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3.April 2009 at 15:21
Joh, zarte Zuversicht, dass die Steuergelder der Staatsbürger für noch mehr Firlefanz rausgeschmissen werden oder weiss ein CDU-naher Blog gar nicht mehr, dass Staatsoberhäupter keine Unternehmen besitzen, von deren Gewinnen sie mal schnell ein paar Milliarden für wohltätige Zwecke spenden können?
Das Geld stammt von uns! Von Dir und mir und all jenen, die Mehrwertsteuern, Minieralösteuer, was weiss ich noch für Steuern oder Einkommens- und Gewerbesteuern zahlen. Wie kann man sich nur darüber freuen, dass ein Haufen Nichtskönner zusammentritt und beschliesst, die Staatsverschuldung weiter zu erhöhen. DIESE LEUTE können weder die Einwanderung noch die Arbeitslosigkeit kontrollieren, diese Leute tönen andauernd sie regulierten das Klima und nun auch die Weltwirtschaft?
Waren die Körperfresser hier?
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