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Erika Steinbach in Potsdam

Von guko | 27.März 2009

misthaufen

Der linke Mist wird von der Stadtreinigung entsorgt

Erika Steinbach war gestern auf Einladung der CDU zu Gast in Potsdam und konnte vor etwa hundert interessierten Zuhörern sprechen. Das allene ist eine bemerkenswerte Nachricht, denn vor nicht langer Zeit, im Mai 2008, hinderte der linke Mob Erika Steinbach an der Universität Potsdam einen Gastvortrag zu halten.

Die Polizei war damals “machtlos”, auch deshalb, weil die Leitung der Universität bestenfalls halbherzig die Grundrechte in einer Demokratie z. B. auf eine freie Rede durchzusetzen versuchte.
Diesmal lief die Sache anders, nicht zuletzt, weil das Hausrecht der Veranstaltung bei der Bundestagsabgeordneten Katherina Reiche lag und die Polizei in ausreichender Stärke erschienen war. Natürlich ist es traurig, daß eine Veranstaltung mit Erika Steinbach eines massiven Polizeischutzes bedurfte.

Eine kleine Panne gab es dann doch: Der linke Mob hatte vor dem Veranstaltungsort einen Misthaufen abgekippt. Die Stadtreinigung hatte dieses Produkt linker “Meinungsäußerung” jedoch rechtzeitig vor Beginn der Veranstaltung restlos beseitigen können.

Der schwarz gekleidete Mob vor der Tür bestand aus jungen Menschen, die in ihrem Leben nie ernsthaft etwas über das Schicksal der deutschen Vertrieben erfahren haben. Erika Steinbach sprach in ihrem Vortrag das Thema an: Die Vertreibung gehört in die Lehrpläne an den Schulen. Das Leid der Deutschen im und nach dem Krieg gehört genauso in den Unterricht wie die unfaßbaren Verbrechen der Nationalsozialisten.

Auch sonst beeindruckte Steinbach die Zuhörer. Für alle war zu spüren: Hier spricht keine Revanchistin sondern ein Mensch, der das Schicksal der Heimatvertriebenen nicht dem Vergessen preisgeben will und sich dafür nicht zuletzt mit seinem Einsatz für die Stiftung “Flucht, Vertreibung und Versöhnung”.
Dafür gebührt ihr Respekt.

Topics: Brandenburg | 14 Kommentare »

14 Kommentare to “Erika Steinbach in Potsdam”

  1. Bauer Gerhard meint:
    27.März 2009 at 06:39

    Erika Steinbach soll ihren Platz im Präsidium jetzt einnehmen, keine politischen Rücksichtnahmen.
    Vielleicht könnt ihr von Erika Steinbach mal einen Beitrag bekommen.

  2. Bauer Gerhard meint:
    27.März 2009 at 06:47

    http://x09.eu/de/home/

    Auf dieser Seite findet eine Unterschriftensammlung zum Thema Volksentscheid und EU-Vertrag statt. Mitmachen und weiterleiten.

  3. Torsten meint:
    27.März 2009 at 07:15

    Kurzer Hinweis: es gibt von der Bundeszentrale für politische Bildung – die ja wohl auch für usnere politisch korrekten Freunde als ideologisch unverdächtig gelten dürfte – einen Sammelband für wenig Geld. Die Aufsätze stammen teilweise von Spiegelredakteuren und beinhalten Augenzeugenberichte, welche selbst einem Unbeteiligten die Haltung der Vertriebenen mehr als verständlich machen sollte. Ob man die politischen Zukunftsperspektiven der Autoren teilt oder gut heißt, ist wiederum eine andere Sache.

    http://www.bpb.de/publikationen/JLAB9A,0,0,Die_Flucht.html

  4. kröte meint:
    27.März 2009 at 08:23

    Der linke Mob hat mit dieser sinnlosen Aktion wieder einmal seine Dummheit bewiesen.
    Schlimm auch, dass der Straßenmob von feinen Herren im Hintergrund angestiftet und liebevoll von den Medien begleitet wird. Meine Meinung: Die alte SED mit all den westdeutschen Kommunisten hat in der Parteienlandschaft nichts zu suchen. Als Lektüre empfehle ich das Buch von Ralf Georg Reuth und Andreas Bönte “Das Komplott” Wie es wirklich zur deutschen Einheit kam.
    Dort ist mit Akribie bewiesen, dass alle, die auf ostdeutscher Seite an der Einheit gearbeitet haben, IM (Inoffizielle Mitarbeiter der Stasi) waren, sie sitzen auch heute in höchsten Ämtern, eine Schande. Nachzulesen ist auch, dass der
    K(r)ampf gegen Rechts auch aus dieser Ecke kommt und eigentlich gegen uns Bürgerliche gerichtet ist. Diese Partei steht außerdem “für die humanistische Lösung der globalen Menschheitsprobleme”, S. 192.

  5. Strandgut meint:
    27.März 2009 at 09:17

    Wenn man sich ein direktes, ungefiltertes Bild machen will – anhand von historischen Dokumenten und, vor allem, vielen ( über 1000 ) authentischen Erlebnisberichten :

    http://www.buecher.de/shop/Flucht/Die-Vertreibung-der-deutschen-Bevoelkerung-aus-den-Gebieten-oestlich-der-Oder-Neisse-3-Bde-/Broschiertes-Buch/products_products/detail/prod_id/12996218/vnode/1/lfa/quicksearch-2-titel/

    Ich habs in der Bibliothek entdeckt.Sind drei umfangreiche Bände.

  6. Bauer Gerhard meint:
    27.März 2009 at 09:57

    @Kröte
    Das beste ist, dass die CSU mittlerweile den Terror gegen Rechts auch bei den Freien Wählern führt.
    Wenn einem nichts mehr einfällt, dann eben Terror gegen Rechts, kommt immer gut an. Fragt sich nur bei wem.

    Heute wird nicht mehr argumentiert, sondern nur abgegrenzt, ausgegrenzt, distanziert, schikaniert. Vom linken Pöbel ist man dies ja gewohnt, bürgerliche Parteien dürfen sich nicht auf dieses Niveau begeben.

  7. kröte meint:
    27.März 2009 at 10:18

    @ Bauer Gerhard
    “Heute wird nicht mehr argumentiert, sondern nur abgegrenzt, ausgegrenzt, distanziert, schikaniert.”

    DDR Manier, sage ich da nur. Wer eine Haaresbreite vom verordneten SED Programm abwich, musste sich so lange in Selbstkritik üben, bis der Genosse gegenüber Genugtuung verspürte, denn “die Partei hat immer Recht”. Und dann gab es die Stasi, die ideologische “Gegner” aufzuspüren hatte, da war es üblich, dass man in Wohnungen eindrang, während der Mieter außer Hauses war und schnüffelte. Klar, dass jeder die Klappe hielt, um nicht aufzufallen.
    So eine duckmäuserische Gesellschaft ist das Ideal für die derzeitige Politkaste. Schäuble saß während der Nazistudie über Jugendliche neben Pfeiffer, warum wohl? Die DDR ist hier angekommen, die Altkommunisten sind die Steigbügelhalter der vielen ehemaligen IMs, die davon träumen, hier einen dritten Weg des Sozialismus zu errichten, was in der DDR nicht mehr möglich war wegen der Wiedervereinigung. Bald haben sie es geschafft, es fehlen nur noch die Enteignungen.
    Alle bürgerliche Parteien sind infiltriert mit diesen Elementen, eine Aufarbeitung und Bestrafung der Helfer der letzten Diktatur finden nicht statt, es ist wie nach 45, Paar Nazis wanderten in den Bau, der Rest saß an den alten Hebeln, wir haben aus der Geschichte absolut nichts gelernt.
    Heutzutage muss man aufatmen, wenn Frau Steinbach (konservativ) ihre Rede doch noch halten konnte, da sind wir aber alle bannig froh.

  8. kröte meint:
    27.März 2009 at 10:22

    Nachtrag: Das Dumme ist, dass die 68er, die sich für eine Aufarbeitung der Nazidiktatur einsetzten, jetzt die Helfer der Kräfte der sozialistischen Diktatur sind, hier Fuß zu fassen. Schizophren ist die Linke, aber ich wiederhole mich nur.

  9. Berliner Kindl meint:
    27.März 2009 at 11:06

    @Bauer Gerhard

    Erika Steinbach sollte EU-Chefanklägerin
    für Autodiebstähle in Europa werden.

    Wäre gerechte Strafe für Polen …

  10. Karl Schippendraht meint:
    27.März 2009 at 12:37

    Obwohl es als positives Zeichen zu werten ist, daß ein Kreis von CDU-Mitgliedern Erika Steinbach zum Vortrag eingeladen hat ist es andererseits bedauerlich, daß der Kreis der interessierten Zuhörer sich auf ca. 100 beschränkte. Was Erika Steinbach zu sagen hat sollte vor allem die Merkels und Pofallas, die Krogmanns und die Schrammas interessieren.

    Karl Schippendraht

  11. kröte meint:
    27.März 2009 at 19:05

    Die Krogmann hat einen schönen Brief bekommen, und das ausgerechnet von der SPD. Hat die CDU die SPD etwa von links überholt????

    http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_content&view=article&id=3094:der-fall-rohbohm-offener-brief-von-mathias-brodkorb-spd-an-dr-martina-krogmann-cdu&catid=151:dieter-stein-und-die-junge-freiheit-jf&Itemid=361

  12. Roman meint:
    31.März 2009 at 14:57

    Die tollen Briten.

    Quelle: http://www.kreuz.net/article.8924.html

    Die tödliche Ernte

    Bei dem Brandkrieg gegen die Hamburger Bevölkerung am 27. Juli 1943 konnte sich Harris über 35.000 menschliche Brandopfer freuen.

    Eine weitere Verbesserung der Tötungseffizienz bestand in der Fächertechnik beim Überflug des Bombenzielgebietes.

    Die Fächerform der Bomberrouten garantierte, daß eine Stadtfläche wirklich an jedem Punkt getroffen, verbrannt und zerstört wurde.

    Die tödliche Ernte der britischen Bomber war monströs:

    • 16.000 Tote im Januar 1945 in Magdeburg
    • 30.000 tote Zivilisten in Dresden am 13./14. Februar
    • 20.000 Verbrannte in Pforzheim eine Woche später
    • 23.000 Leichen in Swinemünde am 12. März
    • 8.000 Tote Anfang April in Nordhausen

    Mit 5000 Brandopfern in Potsdam endete dieses einzigartige Bombenmassaker der Briten.

  13. Roman meint:
    1.April 2009 at 13:48

    Der saubere Herr Churchill.

    Quelle: http://www.sezession.de/2770/churchill-der-heisse-krieger.html#more-2770

    Stefan Scheil

    Churchill, der Heiße Krieger

    Seit mehr als einem Jahr debattieren die deutschsprachigen Feuilletons nun bereits über ein Buch. Es geht um Nicholson Bakers Human Smoke, mittlerweile in deutscher Übersetzung unter dem Titel Menschenrauch erschienen. Baker ist ein einigermaßen bekannter US-amerikanischer Romanautor und zugleich bekennender Pazifist. In Menschenrauch stellt er die ketzerische Frage, ob der Zweite Weltkrieg denn wirklich dieses heroische Unternehmen der Westmächte gewesen sei, das aus besten Motiven angesichts einer anders nicht zu bändigenden nationalsozialistischen Herausforderung stattgefunden hat. So wird dies üblicherweise dargestellt, so lernt man das in der Schule und auf Basis dieser Annahme ergehen sich Politiker und Intellektuelle bei zahllosen Gelegenheiten in abstrakten Betrachtungen über die Zeitläufe.

    Baker setzt diesem Bild die These entgegen, Krieg sei auch hier keine legitime Antwort gewesen. Er tut dies ganz unaufgeregt, in kleinen Abschnitten, die jeweils eine wahre Begebenheit erzählen, mal aus deutscher, mal aus alliierter Perspektive. Bei dieser Lektüre entsteht unvermeidlich der Eindruck eines von Churchill und Roosevelt entschlossen vorangetriebenen Krieges. Die spezifisch deutsche Aufregung darüber läßt sich verstehen, denn die Legende einer einseitig deutschen Initiative in diesem Krieg zählt hierzulande zum Kernbestand der Identität. Dennoch geht die Debatte immer noch am Thema vorbei, denn Churchill trieb den Krieg nicht erst voran, als er ausgebrochen war. Er suchte ihn schon, als noch nicht geschossen wurde. Wie das im einzelnen vor sich ging und wer das alles so zahlte, das konnte ich jüngst in „Churchill, Hitler und der Antisemitismus“ aufzeigen. Dazu ein Leserbrief von mir an die Frankfurter Allgemeine Zeitung, der am Samstag, den 28.3.09 veröffentlicht wurde:

    Bereits 1934

    Zu „Radikal pazifistisch“ (F.A.Z. vom 17. März): Oliver Jungen beschäftigt sich in seinem Beitrag mit der Kontroverse um Nicholson Bakers Buch „Menschenrauch“. Ein zentrales Thema für ihn wie für viele andere Kommentatoren von Buch und Debatte ist die Begründung des alliierten Bombenkrieges als Folge des von den Nationalsozialisten im Jahr 1939 begonnenen „heißen Kriegs“. Zwar sprach Churchill im Frühjahr 1940 meist von Krieg, Hitler von Frieden, was aber eine natürliche Folge dieser Situation gewesen sei, in der Hitler der Angreifer war, so zitiert Jungen zustimmend den Politologen Herfried Münkler.
    Es scheint notwendig zu sein, die Debatte an dieser Stelle um die Erkenntnis zu bereichern, dass Winston Churchill keineswegs erst 1940 vom notwendigen Krieg gegen den Nationalsozialismus sprach, sondern solche und ähnliche Äußerungen von ihm bereits seit 1934 nachweisbar sind. Im Frühjahr 1938 forderte er die tschechoslowakische Regierung direkt auf, einen solchen Krieg zu provozieren. Der Nationalsozialismus galt ihm als ein Greuel, zu dessen Vernichtung eine bewaffnete Auseinandersetzung gerechtfertigt war, auch wenn sie nicht von den Nationalsozialisten ausgehen sollte.
    Mit Blick auf Nicholson Bakers Buch kommt man daher nicht um die Feststellung herum, dass Churchill die Ansätze zur Überwindung des NS-Regimes durch einen wirtschaftlichen kalten Krieg oder durch Neville Chamberlains mit Aufrüstung kombinierte Appeasement-Politik für nicht zielführend erachtete und bewusst politisch bekämpfte. Er hat die Kriegssituation des Jahres 1940 dadurch mit herbeigeführt und die von Nicholson Baker geschilderte Massenvernichtung von Menschen für das Ziel der Vernichtung des NS-Regimes hingenommen.
    Gerade im Bereich der im Zusammenhang mit Nicholson Baker diskutierten Frage, wie heutigen fundamentalistisch-totalitären Regimen durch den Westen begegnet werden sollte, sollten diese Zusammenhänge stärker beachtet werden.

    Veröffentlicht: Mittwoch, 1. April 2009, 11:00

  14. Bauer Gerhard meint:
    2.April 2009 at 12:36

    NS-Wahn in Polen

    wehrmachtHaben wir es hier mit dem gespaltenen Bewußtsein eines Volkes zu tun? Zweierlei Nachricht erreichte uns dieser Tage aus unserem östlichen Nachbarstaat Polen. Zum einen: Laut einer Umfrage, auf die die FAZ gestern hinwies, wird Erika Steinbach (nach Putin und vor Ahmadinedschad!) unter die furchterregendsten Politiker der Welt gezählt.

    Demnach fürchten sich 38% der Befragten vor Steinbach, von der sie im Verbund mit Putin (Angstfigur für 56% der Polen) eine Art Erneuerung des Hitler-Stalin-Paktes erwarten. Das polnische Leitmedium Rzeczpospolita, das die Umfrage veröffentlichte, dürfte diese Angst selbst mitgeschürt haben.

    Zum anderen: Augerechnet in Polen (wenn wir einen Superlativ erfinden dürfen: das anti-deutscheste Land der EU) blüht gemäß eines Berichts des Deutschlandfunk der Verkauf von NS-Devotionalien (die teils im Land eigens hergestellt werden) und entsprechenden Militaria. Der Deutschlandfunk bereitete damit eine Meldung, die bereits vergangenen Sommer u.a. durch den Focus verbreitet wurde, nun in Form einer Reportage auf: Nicht nur Uniformteile, sondern selbst Eßbesteck mit Hakenkreuzen fände auf Flohmärkten und in Internetauktionen reißenden Absatz. Psycholgen nennen solche Phänomene „Identifikation mit dem Angreifer“. Ziemlich krank, das Ganze.
    http://www.sezession.de/2740/ns-wahn-in-polen.html#more-2740

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