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Was bringen Twitter, Facebook und Co.?

Von Torsten | 26.März 2009

Twitter

Vorab ein Hinweis: Ich wurde gebeten, diesen Artikel auch auf cdu-politik.de zu veröffentlichen und komme dem natürlich gerne nach. Dabei wurden einige Aspekte erweitert bzw. aktualisiert.Wie immer man auch über die hier vorgestellten Dienste denkt, es ist unabdingbar, sich auf die eine oder andere Art damit auseinanderzusetzen, zumal ja auch cdu-politk.de ein Weblog ist und die rot-grünen Politiker sich gerne mit einer “Medienkompetenz” brüsten. Auch wenn und gerade weil diese Kompetenz meist nicht mehr als heiße Luft ist (siehe dazu auch weiter unten), sollten Unionspolitiker das nicht einfach so im Raume stehen lassen.

Das Web 2.0 hat schon lange Einzug in das politische Leben gehalten. Problematisch ist nur, dass viele Politiker – quer durch alle Parteien – es leider nicht ernst nehmen. Schade eigentlich. Der folgende Artikel ist keine theoretische Festlegung und erhbet keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll CDU- und CSU-Politikern aller Ebenen ein paar Anregungen und Tipps im Umgang mit diesen Medien geben.

Fangen wir mit der Grundlage an – den Weblogs. Viele Politiker-Weblogs sind leider nur Startrampen für Pressemitteilungen. So etwas liest natürlich niemand gerne. Ein gutes Weblog kostet Zeit (Verfassen und Kommentare moderieren, wenn nicht noch mehr), wer die aber hat und “schreiben kann” – prägnant und unterhaltsam, für den kann ein Weblog einen Mehrwert bringen. Wer gezwungen wird, politische Inhalte auf griffige Formulierungen zu bringen – und nicht etwa auf leere Worthülsen – der wird in die Lage versetzt, diese seine Politik ebenfalls in Sitzungen und Diskussionen erfolgreich durchzusetzen und zu verteidigen. Von vielen andern Vorteilen ganz abgesehen, wie gesagt, nur schreiben muss man können (oder können lassen).

Twitter ist dagegen schon ein neueres Phänomen. Sagen, was man möchte, und das in nur 140 Zeichen. Geht schon, kurz schreiben ist aber eine Kunst. Tatsächlich lassen sich so sehr effektiv Kurzmeldungen an eine riesige Schar von Bewunderern versenden. Beispielsweise Perlen wie das da, dieses hier oder jenes dort. Man kann dort zudem – bitte nur in homöopathischen Dosen – RSS-Feeds einfließen lassen. Nicht weniger, aber keineswegs auch mehr. Politische Twitterer (auch dieser CSU-Kanal) finden sich inzwischen auf der Seite parteigefluester.de in einer aktuellen Übersicht zusammengefasst.

Und sagte ich “riesige Schar”? Die sozialdemokratischen Oberzwitscherer Herr Heil und Herr Schäfer-Rümmel haben jeweils rund 2500 sogenannte Follower. Wenn ich irrtümlicherweise unterstelle, dass das Nichtwähler seien, die dem Herrn Schäfer plötzlich an den Lippen kleben, dann hätte das in Hessen 0,4 % mehr Stimmen für die SPD bedeutet. Wahnsinn, nicht wahr? Zu Hubertus Superstar auf Twitter sei noch dieser Nachschlag empfohlen.

Schäfer-Gümbel hat übrigens heimlich von einer Agentur twittern lassen – das kam durch einen kleinen “Unfall” heraus. Peinlich ist dabei weniger die Tatsache an sich als das pseudeauthentische Getue, wenn das Tweet in Wirklichkeit vom Praktikanten im Großraumbüro stammt. Nach der Wahl hat er recht schnell ziemlich die Lust an diesem Medium verloren und twittert neuerdings nur noch über das Wetter, vielleicht standen auch einfach keine Mittel mehr zur Verfügung, um die Agentur zu bezahlen.

Alles in allem ist Twitter ganz lustig, wenn man so möchte, eine kleine Fingerübung, mehr aber derzeit – noch – nicht. Seid dabei, aber versprechts Euch nicht zuviel davon.

home_facebookUnd Facebook? Auf Facebook lässt sich sehr schnell ein Profil anlegen und mit Inhalten aus anderen anderen Diensten befüllen. Das kann ganz ansehnlich werden (Beispiel: unsere Landwirtschaftsministerin, die einen in dieser Beziehung sehr aktiven Assistenten hat), erfordert aber zumindest am Anfang etwas Zeit. Mehr noch als Twitter bietet Facebook die Möglichkeit, andere Benutzer politisch zu mobilisieren. Oder man unterstützt Gruppen (wie diese Gruppe der CSU) oder Fanseiten wie die für den MP Seehofer oder für unseren jungen Wirtschaftsminister. Facebook ist ein Goodie – so wie seit einigen Jahren jeder Kreispolitiker eine eigene Homepage hat – aber ernsthafte politische Vorteile hat noch niemand dadurch, auch wenn der Vorteil, eigene Informationsnetzwerke aufzubauen und andere Mitglieder an sich zu binden und (wie gesagt) zu mobilisieren, nicht unterschätzt werden darf.

Daneben gibt es noch ein Vielzahl anderer Netzwerke, von denen in der Bedeutung aber keines an Facebook heranreicht. Weder die skandalträchtige VZ-Gruppe noch das dezidiert “unpolitische” Xing lassen sich hier ernsthaft vergleichen. Bei dieser Gelegenheit würde ich gerne noch auf abgeordnetenwatch.de hinweisen. Das gehört zwar nicht zum sogenannten Web 2.0, nur wer seine politische Reputation als MdL oder MdB aufpoliert sehen möchte, sollte mich immer fragen, ob er alle dort ernsthaft gestellten Fragen auch mit der gebotenen Höflichkeit, Ausführlichkeit und Prägnanz beantwortet hat.

Daneben hinaus bietet das Web 2.0 ideale Möglichkeiten, um Bilder (z. B. Flickr) oder Lesezeichen (z. B. mit delicious oder Mister Wong) zu transportieren. Es ist doch sehr viel einfacher und bietet deutlich mehr Öffentlichkeit, die Eindrücke z. B. eines Messebesuchs oder einer Bürgerstunde (Abbildungsrechte beachten) über ene solche Seite zu veröffentlichen als über die eigene Homepage. Genauso kann ich andere Leute über meine Lesezeichen bei del.icio.us oder Mister Wong auf interessante Webseiten oder Zeitungsartikel aufmerksam machen. In den meisten Fällen reichen dazu wenige Klicks – das ist für Anwender wie Benutzer praktisch und effizient.

Die Sozen glauben ernsthaft, Obama sei gewählt worden, weil er “getwittert” hat und über ein Profil oder eine Seite bei Facebook verfügt. Das ist natürlich Schmarrn, aber an irgendetwas müssen sich ja die roten Atheisten festhalten. Obama war in der Lage, mit den hier beschriebenen Medien seine Anhänger zu mobilisieren, und das vor allem bei den Vorwahlen. Das ist an sich lobenswert, steht aber im engen Zusammenhang mit den US-amerikanischen Besonderheiten.

Noch ein Wort zum oft gepriesenen Begriff “Authentizität”, das im ursprünglichen Artikel in den Kommentaren eingeworfen wurde: grundsätzlich bietet sich bei jedem der vorgestellten Dienste die Möglichkeit, ein tatsächliches, ungefiltertes Bild seiner selbst abzugeben. Auf Kreis- unt teilweise auf Landesebene mag das gehen. Bei den meisten Berufspolitikern halte ich das jedoch für schwierig, möchte man nicht Belangloses abgeben.

Kurz gefasst lässt sich zu diesen neuen Seiten sagen:

Präsenz und Flagge zeigen – ja gerne. Glauben, dass man damit eine Wahl gewinnt – besser nicht.

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16 Kommentare to “Was bringen Twitter, Facebook und Co.?”

  1. Fette Henne meint:
    26.März 2009 at 08:21

    >>Präsenz und Flagge zeigen – ja gerne. Glauben, dass man damit eine Wahl gewinnt – besser nicht.

    Wahlen werden durch Glaubwürdigkeit gewonnen. Wer unglaubwürdig ist, hat keine Chance. Und web 2.0 ist eine Chance für die Politik, an Redaktionen vorbei Positionen zu kommunizieren. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!

  2. volksmund meint:
    26.März 2009 at 08:39

    Vielen Dank. Sehr informativer Artikel. Twitter halte ich allerdings nicht für ein ernstzunehmendes Mittel der politischen Kommunikation. Im übrigen kann ein noch so gute “Webpräsenz” nicht über inhaltliche Defizite hinwegtäuschen.

  3. Bauer Gerhard meint:
    26.März 2009 at 08:59

    “…Das aktuelle Buch der bezüglich solcher Bildungsphänomene wirklich berufenen Zeit-Autorin Susanne Gaschke trifft da genau ins Schwarze. Mag auch der Titel (Klick! Strategien gegen die digitale Verdummung) bescheiden wirken: Gaschkes wohlabgewogene Überlegungen zur vernetzten Welt und dem, was unter diesem Stichwort an Euphemismen sich anhäuft, hat es in sich. Ausgerechnet den gymnasialen Unterricht spart sie aus – aber das läßt sich leicht ergänzen.

    Was sie schreibt über unser Informationszeitalter, das unser Wissen vom Kindergarten an aus dem Kopf ins Netz verlagern will und unsere Konzentration „taktet“; wie das Netz kurzatmige Lesegewohnheiten fördert, wie der Erwerb von Maßstäben und Urteilsvermögen ins Hintertreffen gerät und was von den vielgerühmten „flachen Hierarchien“ im worldwideweb zu halten ist: Das macht ihr Buch geradezu zur Pflichtlektüre. Und zwar keineswegs nur für Eltern, die anders als ihre Kinder nicht zu den digital natives gehören. Der zunehmenden Abwendung vom real life hin zu sozialen Netzwerken und anderen web-Gemeinden steht sie ebenso skeptisch gegenüber wie dem oft gerühmten Lern- und Bildungspotential der digitalen Angebote:

    Heraus kommen pancake people, Pfannkuchen-Persönlichkeiten, weit und flach ausgestrichen über ein riesiges Informations- und Kommunikationsnetz, das von niemandem Tiefe verlangt.

    Als Relevanz-Testfrage für Blogger empfiehlt Gaschke übrigens: „Interessiert das in vier Tagen noch jemanden?“”
    http://www.sezession.de/2498/interessiert-das-in-vier-tagen-noch-jemanden.html

    Am besten gefällt mir der Begriff, Pfannkuchenpersönlichkeiten, G. Jauch hat das Internet vor kurzem als Informationsmüllhalde bezeichnet. Damit hat er recht.

  4. Torsten meint:
    26.März 2009 at 09:05

    @Bauer Gerhard

    Treffer versenkt. “Pfannkuchenpersönlichkeiten” ist gut. Erschreckend im genannten Artikel ist aber gerade die Situation im Bildungswesen – schließlich ist Medienkompetenz weit weit mehr als Kopieren & Einfügen, und bezieht sich gerade nicht nur auf das Internet.

  5. Alfons Huber meint:
    26.März 2009 at 15:32

    @Torsten

    Mit der Medienkompetenz ist das auch so eine Sache. Wer hat die schon? Gut für unsere Demokratie wäre es, wenn unseren Kindern in der Schule beigebracht würde, grundsätzlich erstmal keiner Medieninformation zu glauben, jede Meldung kritisch zu hinterfragen und mit dem Internet zu lernen, wie man richtig (in nonkonformen und nicht politisch korrekten Internetauftritten)recherchiert.

  6. Torsten meint:
    26.März 2009 at 16:13

    @Alfons Huber

    Eben das war mit Medienkompetenz gemeint – das Misstrauen gegen alle Medien und die Fähigkeit, sich aus einem eigenen Umfeld heraus eine eigene Meidung zu bilden und zu behaupten. Hier ist mE vor allem und in erster Linie das Elternhaus gefragt, denn ich wäre selbst in Bayern dem Lehrkörper gegenüber argwöhnisch, dass er nicht doch versucht, die Buben und Madln “politisch zu korrektisieren” und zu indoktrinieren.

  7. Alfons Huber meint:
    26.März 2009 at 17:29

    @Torsten

    Sie erwähnten in diesem Zusammenhang auch http://www.abgeordnetenwatch.de. Gerade dieses Internetportal bietet sich für vielerlei Fragen und Mitgestaltung, öffentlich wirksam, an. Was mir auffällt, daß dort jetzt im Wahlkampf die Hinterbänkler aus ihrer Deckung kommen. Leider ist die Arroganz der niederbayerischen CSU Bundestagsabgeordneten an Dummheit kaum noch zu überbieten. Es wird fast überhaupt nicht geantwortet, etwa nach dem Ausspruch des legendären Unertl, was kratzt es die Vogelscheuche, denn sie wird dennoch gewählt, wenn sie das Schild umhängen hat, CSU. Es gibt sie natürlich auch die Ausnahmen, wie MdB Dr. Uhl aus München.
    Ich selbst stelle mir vor, 100 Rentner mit Zeit, Internetkenntnissen und Politikfähigkeiten würden diesen ganzen Politladen aufmischen und transparent machen. Ja sie könnten Meinungen verändern. Es wäre zum Nutzen einer ehrlichen Politik und unserer Demokratie.

  8. Torsten meint:
    26.März 2009 at 20:40

    Tja, das mit abgeordnetenwatch.de bzw. ähnlichen Portalen ist so eine Sache.

    Zwar habe ich Verständnis, wenn sich ein Abgeordneter bei einem Fragesteller Zeit lässt, der zum 10. Mal anfragt oder der offensichtlich die gleiche Frage 100 Mal aN verschiedene Abgeordnete gestellt hat (da sind aber die Macher vor, glaube ich).

    Aber dabei hat jeder Abgeordnete einen Mitarbeiter (Funktionsträger auch mehr), zwitweise auch Praktikanten, die ihn bei der Betreuung dieses Portals helfen können. Es würde wirklich niemanden stören, wenn bei allgemeiner formulierten Fragen auf andere Quellen, gerade auch z. B. auf ein eigenes Weblog (aber nicht auf vorgestanzte Programme) verwiesen würde. Er kann ja auch ersehen, welche Fragen besonders dringend zu sein scheinen (die Zahl der Interessenten wird ja angezeigt).

    Nichts wird abschreckender auf den Besucher und den potenziellen Wähler als ein Politiker, der Fragen – gerade auch die höflich formulierten und wirklich sehr sachlichen Fragen – gar nicht beantwortet. Lieber eine höfliche und zurückweisende Antwort als gar keine. Ich kenne den Mechanismus nicht, mit dem Abgeordnete auf Anfragen hingewiesen werden, da wäre es jedoch sehr hilfreich, wenn aus den Fraktionsspitzen entsprechende Richtlinien erlassen würden (z. B. eine “Antwortquote” oder eine “maximale Reaktionszeit”), notfalls auch mit finanziellen Sanktionen. Vielleicht liest ja jemand aus den Unionsfraktionen hier die Kommentare mit.

  9. Bauer Gerhard meint:
    27.März 2009 at 06:37

    Wieso soll sich die Fraktionsspitze darum kümmern. Der Abgeordnete zeigt so, wie er sich mit Bürgerfragen auseinandersetzt und welchen Rang er ihnen zumisst.
    Es müssen doch nicht immer irgendwelche bürokratischen Regeln geschaffen werden.

  10. Torsten meint:
    27.März 2009 at 07:19

    Wieso soll sich die Fraktionsspitze darum kümmern.

    Weil viele Abgeordnete das wahrscheinlich immer noch nicht kennen oder niemand es ihnen erklärt hat. Was traurig genug ist.

  11. Bauer Gerhard meint:
    27.März 2009 at 07:26

    Dann ist ihnen nicht zu helfen. Sicher werden sie von Abgeordneten-watch bei Eingang einer Frage informiert, anders kann ich es mir nicht vorstellen.
    “Mein” Abgeordneter, hat anfangs generell nicht öffentlich geantwortet, diese Antwort stellte er auch ein, jetzt hat sich seine Meinung geändert und er antwortet auch auf Abgeordnetenwatch.

    Wenn sie nicht antworten, dann wollen sie nicht antworten.

  12. Torsten meint:
    27.März 2009 at 07:35

    Ich würde das nicht so einfach sehen. Mit ein wenig Pech und ausreichender Distanz lassen Abgeordnete sich E-Mails ausdrucken und/oder vom Assistenten vorsortieren. Oder sie haben ein sol dilettantisches Mail- oder Serverprogramm, das diese Nachrichten in den Spamordner einordnet. Gibt es nicht? Nun ja, diese Arbeitsweise habe ich bei einigen älteren Herrschaften im Berufsleben erleben dürfen (und das mit den Programmen passiert selbst an renommierten Forschungtsinstituten).

    Ich möchte diese Herrschaften damit keinesfalls entschuldigen.

    Sicher ist jeder Abgeordneter bereits darauf angesprochen worden, und selbst meine Frau Mutter belegt im Rentenalter noch einen Computerkurs. Frau Merkel hat noch keine einzige Frage beantwortet, obwohl ihr Mitarbeiterstab mit Sicherheit dafür groß genug ist.

  13. Alfons Huber meint:
    27.März 2009 at 10:39

    @ Torsten
    @ Gerhard Bauer

    Schaut mal bei der niederbayerischen CSU Bundestagsabgeordneten Götzer, Straubinger, Kalb oder auch Hinsken nach, dann seht ihr was das für “Volksvertreter” sind. Heute lese ich im Straubinger Tagblatt, daß man den Straubinger für seine tollen Verdienste das Bundesverdienstkreuz verpasste. Wahrscheinlich wird der ganze Bundestagswahlkreis darüber lachen. Sein Gegenpart, der Genosse Pronold, der nie eine Stimme von mir bekäme, antwortet grundsätzlich auf Bürgerfragen bei http://www.abgeordnetenwatch.de. Er vermittelt den Fragesteller, daß er ernst genommen wird. Es ist kein Wunder, wenn diese Arroganz der CSU Abgeordneten im Heimatkreis von Erwin Huber bei der Kreistagswahl nur noch für 25 % der abgegebenen Stimmen reicht. Die verärgerten CSU Anhänger finden wir noch bei den Nichtwählern, morgen werden sie vielleicht andere Parteien wählen.

  14. Bauer Gerhard meint:
    27.März 2009 at 11:08

    “…morgen werden sie vielleicht andere Parteien wählen.”
    Davon bin ich überzeugt.

  15. Alfons Huber meint:
    27.März 2009 at 11:25

    @ Torsten

    Ihr letzter Beitrag war auch eine Anregung, “Alte” mit normalen Internetkenntnissen trainieren andere “Alte” und zeigen ihnen die Möglichkeiten auf, wie man sich politisch (sinnvoll) einmischen kann. Selbst für einen schnellen Leserbrief ist heute das Internet unersetzlich.

    Daß Frau Merkel nicht antwortet, das kann man wohl verstehen, die sagt ja auch sonst nichts aus. Aber selbst Schäuble hat begriffen (oder sein Stab), daß man den Bürger nicht mehr ignorieren kann. Im Zeitalter des Internets werden die Hinterzimmerveranstaltungen der Parteien immer unwichtiger. Die Antworten zum Beispiel bei http://www.abgeordnetenwatch.de lassen sich natürlich oft wieder für weitere Öffentlichkeitsarbeit verwenden. Davor haben die Befragten natürlich Angst

  16. Alfons Huber meint:
    28.März 2009 at 16:11

    Eine für diesen Bundestagsabgeordneten der Grünen sicherlich sehr peinliche Frage, die ein Bürger zum Mittweidabetrug stellte.

    http://www.abgeordnetenwatch.de/index.php?cmd=650&id=5669&fragen=p475

    Auch wenn er sie nicht beantwortet, steht sie doch für jeden im Weltnetz. Wir sollten sie im eigenen Verteiler verbreiten. Sicherlich kann ein kleiner Hinweis bei den sächsischen Zeitungen auch nicht schaden.

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