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JU gegen Beckstein

Von guko | 1.Oktober 2008

In der jungen Union Bayern formiert sich nach dem Rücktritt Erwin Hubers vom Parteivorsitz eine Bewegung, die einen Neuanfang ohne Günter Beckstein durchsetzen will, berichtet Spiegel-Online.
.

Aus oberbayerischen JU-Kreisen heißt es weiter, man werde den Druck Schritt für Schritt erhöhen. Wenn Beckstein nicht in Kürze zurücktrete, solle die Landesversammlung – also der bayerische JU-Parteitag – am übernächsten Wochenende in Gersthofen auf Antrag der Oberbayern eine “Gersthofener Erklärung” verabschieden, die Beckstein erneut zum Rücktritt auffordert. Der geschäftsführende Landesvorstand treffe sich bereits am kommenden Wochenende, um Grundzüge dieser Erklärung zu besprechen

Kaum verwunderlich, das die Bewegung gegen den Ministerpräsidenten aus den oberbayerischen Verbänden der Parteijugend kommt. Waren doch hier regional und bei den jüngeren Wählern die Verluste der CSU am größten
Was immer auch an persönlichen Motiven der Akteure bei der JU ein Rolle spielen mag; ein echter Neuanfang der CSU in Bayern dürfte unter einem Ministerpräsidenten Beckstein nicht möglich sein. Horst Seehofer muß neben dem Parteivorsitz auch das Amt des MP übernehmen. Günter Beckstein war der ideale Innenminister, der Experte auf dem Gebiet der inneren Sicherheit. Das Amt des bayerischen Ministerpräsidenten war für ihn eine Nummer zu groß. Die JU in Bayern scheint das ähnlich zu sehen.

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Topics: Bayern, JU, Partei | 11 Kommentare »








11 Kommentare to “JU gegen Beckstein”

  1. Jan meint:
    1.Oktober 2008 at 10:12

    Seehofer ist doch genauso “neu” wie Beckstein.

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  2. kröte meint:
    1.Oktober 2008 at 10:46

    “Er wolle “das zurückerobern, was wir im Übermaß verloren haben: das Vertrauen der Bevölkerung”, sagt Seehofer mit staatstragender Miene. Fragen sind nicht erwünscht.”

    Mit dem Lügner ein Neuanfang?, frage ich ganz irritiert. Fragen sind nicht erwünscht, klar, wir leben ja in einer Demokratie. Ein ehrlicher Politiker würde sich nicht an Antworten vorbeistehlen.

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  3. Marc meint:
    1.Oktober 2008 at 10:51

    Beckstein muss bleiben. Seehofer als bayerischer MP wäre eine Katastrophe. Das würde bedeuten, dass das konservative Wählermilieu gänzlich zu den Freien Wählern oder kleineren Parteien geht. Auch sozial- und wirtschaftspolitisch wäre das ein arger Rückschritt.

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  4. Torsten meint:
    1.Oktober 2008 at 11:24

    Beckstein ist angeschlagen, alleine weil ihm immer wieder die Zahl 43 unter die Nase gerieben werden wird.

    Seehofer ist sicherlich in manchen Punkten kritisch, aber in der Außenwirkung und -wahrnehmung die einzige Alternative – gerade für Oberbayern. Die entscheidende Frage wäre, ob er sich von seiner “Haltung” als Sozialpolitiker lösen könnte, denn als MP braucht es vermutlich deutlich mehr Härte und Biss.

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  5. Karl Schippendraht meint:
    1.Oktober 2008 at 11:52

    Liebe CSU, das habt Ihr nun davon, daß Ihr Frau Pauli kaltgestellt habt! ( scherzhafte Bemerkung ).

    Karl Schippendraht

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  6. Christian meint:
    1.Oktober 2008 at 12:24

    Verschiedene Online-Medien melden soeben, dass Beckstein sein Amt zugunsten von Horst Seehofer aufgeben will:

    http://www.focus.de/politik/deutschland/bayern/bayern-ministerpraesident-beckstein-tritt-zurueck_aid_337476.html

    Übrigens auch mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurückgetreten ist der Berliner CDU-Chef Ingo Schmitt:

    http://www.focus.de/politik/deutschland/parteikrise-berliner-cdu-chef-schmitt-tritt-zurueck_aid_337458.html

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  7. Karl Schippendraht meint:
    1.Oktober 2008 at 12:41

    Liebe Forenbetreiber,
    auch über den Personalrummel der Berliner CDU muß jetzt ein Artikel kommen!

    Karl Schippendraht

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  8. Marc meint:
    1.Oktober 2008 at 13:19

    Schade, dass Beckstein gegangen wird. Er ist eigentlich prädestiniert für dieses Amt. Leider hat er keine Möglichkeit gehabt, seine politischen Vorzüge in Szene zu setzen.

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  9. Bauer Gerhard meint:
    1.Oktober 2008 at 13:34

    Die CSU lässt sich von der Presse treiben. Anstatt in aller Ruhe und Besonnenheit sich zurückzuziehen und in aller Ruhe nachzudenken, tritt jeden Tag einer zurück der es eigentlich nicht wollte und zurückgetreten wurde.
    Sie hätten sich ein paar Tage Zeit lassen sollen und danach eine Lösung präsentieren sollen und zu dieser dann auch stehen. Beckstein hätte bis zur Neuwahl MP bleiben können, ebenso Huber bis zum Sonderparteitag. Das wäre eine saubere Lösung gewesen. Natürlich hätten können auch Leute wie Schmid etc. nicht weitermachen als wenn nichts gewesen wäre, sie müssen ihre Posten räumen. Nur das wie, hätte man besser machen können.
    Seehofer wird jetzt von den MSM zum Retter der CSU hochstilisiert. Warum wohl? Vorsicht ist angebracht.

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  10. Ulli meint:
    1.Oktober 2008 at 13:45

    Es gab mal eine Zeit bei uns in Deutschland, da waren die Bürger nur gefrustet. Die Politik war für die Leute zu unlogisch und nicht mehr zu verstehen. Es wurde ja auch niemals richtig erklärt was hinter diesem unlogischem Verhalten steckte, die Wahrheit wäre ja auch für die Agitatoren und die Mitverantwortlichen politisch und auch gesellschaftlich tödlich gewesen.

    Heute sind die Bürger nicht nur gefrustet sondern sie haben berechtigte Angst. Eine schleichende und kriechende Angst die sich langsam aber sicher verstärkt. Was soll man auch davon halten wenn um einen herum Dinge passieren die man früher nicht für möglich gehalten hat? Unlogische Absurditäten die zur Realität werden. Die Bürger sind ja nicht blöd, sie spüren das irgendwas nicht stimmt, daß da nichts mehr so richtig zusammenpaßt. Dazu kommt noch der soziale Abstieg des Mittelstandes und nun wundert man sich über das Wahlergebnis in Bayern?! Der Trend wird sich noch sehr viel weiter verstärken und die kleinen Parteien wie zB. FW werden von den Bürgern gewählt, die überhaupt noch zur Wahl gehen. EU-Marionetten werden zu den Auslaufmodellen gehören, warum denn dann überhaupt einen müden Gedanken an Seehofer verschwenden? Mit dem gibts doch nur wieder eine Bauchlandung.

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  11. Scheitern auf bayrisch: Blogschau (10/II) meint:
    6.Oktober 2008 at 08:56

    [...] gegen den “hyperventilierenden Maget” . Nachdem sich selbst die Junge Union in Bayern gegen Beckstein ausspricht, kommt es Mitte der Woche zur logischen Konsequenz aus dem Wahl-GAU: Beckstein und Huber treten [...]

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