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Andrea Y. kann es nicht lassen, Kurt Beck sollte es
Von Rainer Wulf | 7.August 2008
Die SPD ist im Begriff Leute wie Wolfgang Clement und möglicherweise weitere wie Thilo Sarazin ausschließen. Zur gleichen Zeit nimmt Andrea Ypsilanti erneut Anlauf, in Hessen mit den Kommunisten an die Macht zu kommen. Der erneute Versuch von Andrea Y. scheint bereits ausgemacht. Das einzig spannende ist, ob es Kurt Beck gelingt, die Sache bis nach der Bayern-Wahl zu verschleppen, denn der bayerische Wähler könnte durch das Trauerspiel in Hessen irritiert werden, so fürchten manche Genossen.
Die FAZ berichtet ausführlich über Ypsilantis Einzelgespräche mit zweifelnden Genossen. Vermutlich werden derzeit in Hessen mehr Kabinettsposten versprochen, als in ganz Deutschland in allen Landesregierungen zur Verfügung stehen. So hofft Ypsilanti schwankenden Genossen ihren Abenteuerkurs schmackhaft zu machen.
Sollte der neue Anlauf gewagt werden, wie es derzeit aussieht, ist das eine weitere herbe Nierderlage für Kurt Beck. Egal ob es Frau Y. dann tatsächlich schafft Minsterpräsidentin zu werden oder nicht, die Autorität Kurt Becks ist weiter beschädigt (wenn er denn noch welche besitzt). Er sollte endlich die Konsequenzen ziehen und seinen Rücktritt erklären.
Topics: Hessen | 81 Kommentare »















7.August 2008 at 08:18
An der gesamten Konstellation ist eins klar erkennbar, linke Wähler streiten sich untereinander mehr als der Rest des Volkes. Nun haben wir schon drei linke Parteien, vielleicht wird es eines Tages noch mehr davon geben. Die Regierbarkeit eines Landes hängt von der Einheit in der Politik ab. Viele Köche verderben den …
Hessen braucht nur einen KOCH.
Linken ist kein Verstand gegeben. Trotzdem es immer schlechter steht um Deutschland wählen immer mehr links. Oder geschieht dies gerade deswegen? Ein fauler Apfel steckt alle anderen an.
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7.August 2008 at 12:11
So ist es – was Hessen braucht, ist Roland Koch
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7.August 2008 at 14:31
Neuwahlen…
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7.August 2008 at 15:07
Die Scheinheiligkeit der CDU. Auch die CDU arbeitet mit den Kommunisten zusammen.
Quelle: http://www.pro-koeln.org/artikel6/dkp.htm
. August 2008:
Schulterschluß mit der DKP
Die Bezirksvertretung Ehrenfeld entwickelt sich immer mehr zur demokratiefreien Zone. Nicht nur, daß die Mehrheitsfraktionen am Montag ohne den Vorsitzenden der Fraktion pro Köln, Jörg Uckermann, über den geplanten Bau der Ehrenfelder Großmoschee einen Beschluß fassen wollen, sie scheuen sich auch nicht, mit orthodoxen Kommunisten gemeinsame Sache zu machen, wenn es darum geht, eine antidemokratische Front gegen die Bürgerbewegung pro Köln zu bilden. Verwaltungsmitarbeiter werden für diese Front zwangsrekrutiert – und die CDU macht mit.
So fand am Dienstag vergangener Woche, dem 29. Juli 2008, auf Einladung der Fraktion Die Linke in deren Fraktionsbüro ein sogenanntes „Informationsgespräch“ statt, an dem neben Bezirksvertretern von SPD und Grünen auch die CDU-Größen Ursula und Sebastian Strobl teilnahmen. Mit Amtsleiter Hans-Joachim Bartelt war zudem ein hochrangiger Verwaltungsbeamter zu der Hinterzimmer-Klüngelrunde abkommandiert worden, der einen weiteren Verwaltungsbeamten mitbrachte, der für den privaten Polit-Zirkel Protokoll führte! (Das Protokoll ist hier als PDF-Datei abrufbar.)
Für die einladende Fraktion Die Linke nahm das kommunistische Fossil Helga Humbach an der Klüngelrunde teil, die unter Ausschluß der Öffentlichkeit und vorbei an allen regulären, demokratisch legitimierten politischen Gremien verschiedene kommunalpolitische Absprachen getroffen hat. Humbach ist eine überzeugte Anhängerin des ehedem real existierenden „Sozialismus“ der DDR. Sie fungiert als Geschäftsführerin der Fraktion Die Linke in der Bezirksvertretung. Die Kommunistin ist selbstverständlich Mitglied der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP), der Nachhut der Weltrevolution a lá Marx und Lenin. Die DKP hat unter einer Million Kölnern ein Wählerpotential von 348 Personen. Sie stand zuletzt bei der Europawahl 2004 unter eigenem Namen in der Domstadt zur Wahl und erreichte eben diese Stimmenzahl (0,1 Prozent). Die Zahl der geistig umnachteten Menschen, die die DDR für das bessere Deutschland gehalten haben, ist also erfreulicherweise bei uns sehr klein. Trotzdem ist Frau Humbach ein akzeptierter Gesprächspartner zum Ausklüngeln kommunalpolitischer Entscheidung jenseits der dafür vorgesehenen Gremien für SPD-Bezirksbürgermeister Josef Wirges, Bezirksverwaltungs-Chef Bartelt und die Ehrenfelder CDU.
Das inoffizielle Informationsgespräch ersetzt offenbar die früher auch in Ehrenfeld durchgeführte, in der Gemeindeordnung ausdrücklich vorgesehene Fraktionsvorsitzendenbesprechung. Seit pro Köln in Ehrenfeld Fraktionsstatus hat, besteht dieses Institut nicht mehr. Mit Jörg Uckermann wollen die Vertreter der Altparteien nicht reden, mit der DKP-Fanatikerin Helga Humbach haben sie dagegen kein Problem.
Der skandalöse Vorgang, den pro Köln im Rahmen einer Anfrage im Rat aufklären wird, macht die Doppelmoral der alten politischen Kräfte in Ehrenfeld deutlich. Sie kooperieren offen mit den Feinden der Demokratie – und mißbrauchen Verwaltungsmitarbeiter, die mit unseren Steuergeldern bezahlt werden, als Hilfskräfte für die Durchführung ihrer privaten Politzirkel.
Sollte es gutgläubige Konservative geben, die annehmen, die Kölner CDU von heute hätte noch irgend etwas mit derjenigen Partei zu tun, deren erster rheinischer Vorsitzender einmal Konrad Adenauer gewesen ist, so dürften sie von der Ehrenfelder CDU eines besseren belehrt worden sein. Der Alte aus Rhöndorf würde sich im Grabe herumdrehen, wenn er mit ansehen müßte, wie sein Erbe beschmutzt wird und Kölner CDU-Mandatsträger mit der Nachfolgepartei der verbotenen KPD eine gemeinsame politische Front bilden!
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7.August 2008 at 15:18
Es ist eine Schande was aus meiner Heimatstadt geworden ist.Köln ist sowas von der Cdu herunter gekommen.Ich hoffe bei der nächsten Wahl wird dort die Pro.Köln die Oberhand gewinnen,leider kann ich nicht mehr dort wählen,weil wir fortgezogen sind.
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7.August 2008 at 15:18
Wenn es gegen rechts geht oder gegen Menschen die sich dem Mainstream nicht beugen, halten die Politfunktionäre zusammen.
Es geht um ihr Überleben, nicht im physischen Sinne, im Sinne der Macht, des Einflusses, ihrer Pfründe.
Jeder Partner ist recht, ob Kommunist, Sozialist, oder Islamist. Egal, Hauptsache antideutsch. Umgekehrt machen die die o. g. auch gemeinsame Sache mit der sog. Gegenseite wenn es gegen rechts und/oder freidenkende Menschen geht.
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7.August 2008 at 15:20
Da hast du recht ,Bauer Gerhard,wie immer.
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7.August 2008 at 15:25
Man sage nicht, Lafontaine wäre nicht weitsichtig. Als die Deutsche Demokratische Republik noch existierte, betrieb die Bundesrepublik seit 1961 in Salzgitter die Zentrale Erfassungsstelle für DDR-Verbrechen. Finanziert wurde sie von den Bundesländern. Diese Behöre war der DDR immer ein Dorn im Auge und sie forderte regelmäßig deren Auflösung. In den achtziger Jahren stiegen die SPD-Länder Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Bremen und das Saarland aus der Finanzierung aus. Noch zu Beginn des Jahres 1989 folgten Schleswig-Holstein und West-Berlin. Was ich nicht wußte, beim von Lafontaine (persönliches Motto “Fressen, Ficken, Saufen”) regierten Saarland drehte es sich nur um läppische 3506 Mark, die er so einsparte (Cicero, August 2008, S. 58). Ob er da seinen Übertritt zur SED schon vorausgeahnt hat?
http://fact-fiction.net/?p=934
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7.August 2008 at 17:30
War es nicht so, dass Lafontaine einmal Honecker empfangen hat?
@ Bauer Gerhard. Sie sind hier der fleißigste Kommentarschreiber. Sie sind durchaus konservativ. Ihren Kommentaren zuzuordnen sind Sie jedoch nicht gerade Anhänger, geschweige denn Mitglied der CDU. Welche Partei sollte man ihrer Meinung nach derzeit unterstützen? Obwohl ich mit dem Linksruck in der Union alles andere als zufrieden bin und es mich ehrlich gesagt jeden Tag aufs Neue auf die Palme bringt, so beharre ich dennoch auf der Union, gerade weil sich in unserem JU-Kreisverband die Demokratische Rechte formiert. Ich denke nämlich, dass Frau Merkel und Konsorten sich nicht auf Dauer der Basis entgegentellen können! Was sagen Sie dazu?
Grüße von der JU aus Bayern
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7.August 2008 at 17:50
@Fabian Schmidmeier
Ich will keine Empfehlung aussprechen.
Die CSU wähle ich jedenfalls nicht mehr, ich war treuer CSU-Wähler, dies war ein Fehler. Meine “Kündigung” habe ich der CSU mitgeteilt und auch die Gründe hierfür.
Meine Stimme bekommt eine der rechten Parteien die in Bayern zu Wahl antreten und dies kann ich nur empfehlen, welche ist persönliche Geschmacksache. Zum Mitreden kommt sowieso keine, die 5 %-Hürde ist zu hoch. Einen gehörigen Dämpfer hat sich die CSU jedoch verdient und die Konkurrenz soll ihr auf den Fersen bleiben. Konkurrenz belebt das Geschäft.
Wahlverweigerung ist der falsche Weg.
Merkel und Konsorten werden sich der Basis erfolgreich entgegenstellen, es geht um den Erhalt der Macht und der Posten. Ich sehe auch keine Auflehnung gegen Merkel und Konsorten, auf dem CSU-Parteitag bekommt sie stehende Ovationen. Das bisschen Pendlerpauschale ist kein Widerstand gegen die Links-CDU.
Ebenfalls Grüße aus Bayern und viel Erfolg beim Widerstand.
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7.August 2008 at 18:02
Würde ihnen die CSU wieder schmackhaft werden, wenn Sie deutlich spüren würden, dass sich die demokratische Rechte innerhalb der Partei neu formiert? Ich meine natürlich ist es in der heutigen Zeit sehr schwer. Sobald eine Zeitschrift oder Organisation, etc. (ich erinnere da nur an die Junge Freiheit und das Institut für Staatspolitik) nicht mehr links ist, wittern eineige Einflussreiche die Fratze Adolf Hitlers. Auf der Stelle demonstriert die Antifa und es geht ein Aufschrei der Entrüstung durch das Land. Pseudomoral, nichts anderes. Sich dem entschlossen entgegen zu stellen, erfordert Mut. Bauer Gerhard, mich würde es tatsächlich brennend interessieren, was Sie von der CSU explizit verlangen würden um wieder wählbar zu werden und ebenso was Sie an der CSU früher gut fanden?
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7.August 2008 at 19:12
Mir scheint, alle gegenwärtig ” etablierten Parteien ” haben sich inzwischen derart verschlissen und überlebt, daß nur etwas wirklich Neues die Gesellschaft positiv verändern kann. Dieses ” Neue ”
setzt aber auch einen neuen Zeitgeist voraus und da scheitert es wieder mal an der Trägheit der Masse.
Ich sagte es ja schon: Nationaler Niedergang hat sozialen Niedergang im Gefolge. Und alle, die sich mit Genosse anreden, betreiben nationalen Niedergang, da scheint nun auch die CDU nicht länger abseits stehen zu wollen.
Karl Schippendraht
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8.August 2008 at 00:39
Wie wäre es mit einem dem Inhalt adäquateren label?
Cömmunistische Dhimmi Union
Und dafür dürfte Parteiführerin Merkel ihren Freund Erdogan mit Glückwünschen für die weitere Demokratisierung überhäufen:
“Nachdem die AKP nicht verboten wurde, fährt sie nun zielstrebig mit der Islamisierung fort. 21 neue Rektorenposten an den Unis wurden an AKP-freundliche Personen vergeben, Akademiker, die sich gegen das Kopftuch ausgesprochen hatten, wurden entlassen, viele traten freiwillig zurück, allein an der technischen Universität Istanbul 12 Personen.”
http://fact-fiction.net/?p=936#comments
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8.August 2008 at 06:25
Servus Fabian,
das würde hier den Rahmen etwas sprengen.
Nur ein paar Stichpunkte:
EU-Vertrag von Lissabon, Familienpolitik (auch die CSU rühmt sich des Ausbaus der sozialistischen Kinderbetreuung), Rauchverbot (gesehen als Eingriff in die Freiheitsrechte der Menschen), kein aktives Eintreten für das Verbot von Abtreibung, Zustimmmung zur Verlängerung der sog. Fristenregelung, Öffnung für Moslems usw. usf..
Das ist keine konservative Partei mehr. Sie schwimmt im allgemeinen Fahrwasser mit und lebt vom Erbe ihrer Väter, wie der gesamte deutsche Staat heute (nicht nur vom Erbe sondern auch von der Zukunft unserer Kinder und Enkel).
Hier noch ein paar Zitate:
Zitat des CSU Landtagsabgeordneten Martin Neumeyer (Leiter der Arbeitsgruppe Integration und Islam) im Münchner Merkur vom 30.11.2007:
“Wir, die CSU, müssen uns noch in diesem Jahrhundert auf 50% Muslime in unserem Land einstellen. Deshalb müssen wir uns den Muslimen öffnen und um sie werben”.
Zitat des CSU-Landtagsabgeordneten Martin Neumeyer aus ebenfalls der Plenarsitzung des Bayerischen Landtags vom 25.09.2007 zur Aktuellen Stunde zum Thema „Terrorgefahren wirksam bekämpfen“:
„…Fakt ist auch, daß dieser große Teil der Muslime für uns in Zukunft ein sehr wichtiger Partner in der Politik und der Ausgestaltung unseres Lebens sein wird. Wir wollen ihnen Chancen und Schutz geben…“
Bayerischer Landtag 90. Sitzung vom 29.03.2007: gemeinsame Beratung von TOP 5 und 6: Thema: „Bayerisches Wohnraumförderungsgesetz“ – Umsetzung der Föderalismusreform im Wohnungswesen.
Zitat: Eberhard Rotter (CSU):
„Denn wir wissen genau, daß wir natürlich insbesondere in den Ballungsräumen weiterhin alle Anstrengungen unternehmen müssen, um unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger mit preiswertem Wohnraum versorgen zu können. Dies gilt insbesondere für die Migranten …
Zur Rechten innerhalb der CSU und Deiner Argumentation mit der Antifa. Genau das ist der Punkt, die Aufgabe der Positionen wegen ein paar Schreihälsen und linken Medien. Lasst ihr euch von der Antifa vorschreiben was ihr zu denken, zu sagen, zu schreiben, zu vertreten habt?
Es gibt Grundsätze die dürfen nicht aufgegeben werden, die dürfen nicht auf dem Altar der politischen Korrektheit, des Machterhalts, der eingräglichen Posten geopfert werden.
FJS wurde von der Antifa verfolgt, z. B. VVN und Anti-Strauß-Komitee beides kommunistisch gelenkte Organisationen, er hat sich gegen sie gestellt und seine Meinungen vertreten und durchgesetzt, ebenso der CDU und Kohl gegenüber. Das ist es was ich erwarte, eigene Standpunkte und diese müssen vertreten werden. Dies Gefühl habe ich bei der heutigen CSU irgendwie auch aber die Standpunkte sind nicht mehr die richtigen, diejenigen die die richtigen Standpunkte hätten, ziehen den Kopf ein und hoffen ungeschoren davon zu kommen.
Dies ist jetzt kein persönliches Gefühl sondern eine allgemein vorherrschende Stimmung bei vielen Bayern.
Unzufriedenheit, sich nicht vertreten fühlen und das Wissen das die da oben sowieso tun was sie wollen wenn sie erst wieder fest in ihren Sesseln sitzen. Hierzu kann man sagen, das war zu allen Zeiten so, ist auch fast richtig, es war aber deckungsgleicher, die da oben kamen noch aus dem Volk und gingen ihrer Arbeit nach. Heute werden wir von Politfunktionären regiert, die sich in jungen Jahren entscheiden dem normalen, bürgerlichen Leben zu entsagen und ihr Geld mit Politik sprich auf Kosten des Bürgers zu bestreiten, ohne Lebenserfahrung und meilenweit von den Bürgern und ihren alltäglichen Lebensaufgaben entfernt sind.
Ich finde es gut wenn ihr euch als Rechte bezeichnet, das demokratisch kann gestrichen werden. Rechte sind immer demokratisch und braucht nicht extra betont zu werden, auch wenn mir klar ist, dass hier eine Abgrenzung zu den Reps und der NPD erfolgen soll. Nennt euch Rechte und sagt für was ihr steht. Damit werden Diskussionen angestoßen und ihr könnt euer Profil schärfen (wie man heute so unschön sagt, man hat den Eindruck Profil ist alles, nicht der Standpunkt) und eure Muskeln stählen, ihr werdet sie brauchen. In welche Ecke Bayerns bist Du aktiv?
Würde mich freuen mal von euch oder Dir zu hören, wenn es mal heißt, Schmidmeier kommt der ist guat, der traut se wos.
Ich möchte Dir noch einen Link anfügen auf dem Du hervorragende Schriften finden kannst, vielleicht kennst Du ihn sowieso schon.
http://www.kaschachtschneider.de/Schriften/Dokumente-herunterladen/dokumente-herunterladen.html
Von Schachtschneider gibt es im Internet auch Auszeichnungen von älteren Vorträgen zu sehen. Absolut sehenswert.
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8.August 2008 at 12:55
So doof , wie der Beck unfähig,kann Frau Ypsilion gar nicht sein. Die ist bestimmt eine V-Frau der CDU!
Gruss Saxe
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8.August 2008 at 13:30
Hehe- Frau Tricksilanti….
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8.August 2008 at 18:39
Pfff…
Von mir aus, Fabian, kannst Du auf den Rep-Wähler Gerhard hören. Was ihn persönlich betrifft, bin ich sogar überzeugt davon, dass er hier ein sehr ehrliches Statement abgegeben hat.
Aber glaub nicht, dass alles so denken. Mir – und vielen anderen auch – ist es durchaus wichtig, nicht nur rechts, sondern vor allem auch demokratisch zu sein. Und sich von Parteien wie der NPD abzugrenzen.
Eine Sprache, die allgemein auf Ausländer und Muslime schimpft, mag am Stammtisch gut ankommen. Es gibt aber auch aufgeklärte Konservative, die von solchen teils dumpfen Parolen nichts hören wollen und noch nicht unter einem Verfolgungswahn durch die Antifa und die angeblich gleichgeschaltete, linke deutsche Presse leiden.
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8.August 2008 at 21:26
Lieber Fabian, verehrter Gustl,
wo Bauer Gerhard recht hat er Recht.
Aber das passt so manchem Zeitgeist-Adepten, wie manchem (Un-)Gustl hier, nicht so in den Kram.
Der Bauer kann Rep wählen oder nicht, das ist die freie Entscheidung eines freien Mannes. Aber das hebelt schon gar nicht seine Beweisgründe und Hinweise auf Tatsachen aus.
“Stammtisch” und “populistisch” sind die üblichen Totschlag-Formulierungen der Ungustls und damit entledigen sich solche Leute einfach der Aufgabe, auf Fakten und die Überlegungen Andersdenkender einzugehen. Auf die Argumente und Hinweise von Leuten, die einfach von einer reifen Lebenserfahrung geprägt sind, Bildung im wahrsten Sinne des Wortes besitzen und tiefschürfend reflektieren können.
Was am Stammtisch gesprochen wird, mag dem elitären Gegenwartskenner primitiv, oberflächlich und nicht beachtenswert, eben verachtenswert sein.
Wenn die Leute vom Stammtisch nach Hause gehen und dann zur gegebenen Zeit in die Wahlkabinen, werden sie dahingehend entscheiden, wie sie gedacht haben und so, wie sie es in der Atmosphäre des primitiven Stammtisches ausgebreitet haben. Oder nicht?
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8.August 2008 at 21:47
Ypsilanti ist eine Quotenfrau ohne jegliche Kompetenz. Sie wurde systematisch-ideologisch von ihrer Partei aufgebaut und zur Übergröße aufgeblasen, geht wenns sein muß über ihre eigene Selbstachtung und Fähigkeit zur Selbsteinschätzung hinaus. Ihr Ehemann ist immer dabei und dreht am Rädchen der eingebauten Fernsteuerung. Bei der SPD gab es immer mal solche Leute mit einer schönen Scheinfasade, dahinter ein abbruchreifer alter Bunker, man denke an Rudolf Scharping ein kläglicher Vertreter seiner Zunft. Bei Ypsilanti dürfte es noch viel schlimmer aussehen als bei Rudi S.
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8.August 2008 at 22:09
Bauer Gerhard,
Auch wenn es natürlich nervt, dass man, wenn man sich als Rechter bezeichnet immer demokratisch davor setzen muss, so ist es in meinen Augen einfach taktisch klug dies zu tun. Es bringt nämlich überhaupt nichts, wenn man auf einmal auf der politischen Bühne auftaucht und sofort sagt “hey Leute ich bin fei rechts”. Man kann garnicht schauen, so schnell ist man wieder weg vom Fenster. Vielmehr braucht man Geduld, Geduld und nochmals Geduld. Es müssen sich nach und nach wieder konservative Eliten bilden, welche bereit sind Verantwortung in diesem Land zu übernehmen.Diese müssen sich vorallem intellektuell absichern und letztendlich vernetzt werden. Bei den 68ern sprach man von einem sogenannten “Marsch durch die Institutionen” um die Gesellschaft zu verändern. Diese taten es nach links.Man muss bei den Menschen allgemein das Bewusstsein schaffen, dass Rechts kein Synonym von Nationalsozialistisch ist. Eine klare Abgrenzung zur Extremen Rechten ist daher unabdingbar. Die NPD verfolgt eine menschenverachtende Ideologie. Für sie sind (laut einem Internetspot) die “selbsterannen Auserwählten” schuld an Verbrechen der Globalisierung. Sie stehen hinter Abtreibungen, Migration, ntegration,etc….. Das biologistisch-rassistische Weltbild hat sich zwar im Bezug auf slawische Völker gewandelt, ist jedoch nach wie vor absolut agressiv und gegen jeglichem menschlichen Grundsatz.
Zusammengefast: Konservative sollen sich zusammenschließen, intellektuell absichern und sich bereitwillig in der Gesellschaft engagieren. Gleichzeitig muss eine ganz klare Abgrenzung zu Rechtsextremisten erfolgen. In der öffentlichkeit muss wieder eine “konservative Kante” sichtbar werden.
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8.August 2008 at 22:11
PS.: Selbsternannte Auserwählte sollen bei der NPD die Juden sein, da sie ihre Verbrechen “mit ihrer heiligen Schriftrolle rechtfertigen” (Hessische NPD in einem Spot)
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8.August 2008 at 22:29
@19 – Ulli
“Ypsilanti ist eine Quotenfrau ohne jegliche Kompetenz. Sie wurde systematisch-ideologisch von ihrer Partei aufgebaut und zur Übergröße aufgeblasen, geht wenns sein muß über ihre eigene Selbstachtung und Fähigkeit zur Selbsteinschätzung hinaus.”
Hmmm … an wen erinnert uns das noch?
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8.August 2008 at 22:29
20 Fabian Schmidmeier
“Man muss bei den Menschen allgemein das Bewusstsein schaffen, dass Rechts kein Synonym von Nationalsozialistisch ist. Eine klare Abgrenzung zur Extremen Rechten ist daher unabdingbar. Die NPD verfolgt eine menschenverachtende Ideologie….”
Die Linken haben da kein Problem, sie denken gar nicht daran, sich vom menschenverachtenden Kommunismus abzugrenzen.
Wenn man, um sich als “Rechter” zu zeigen, sagen muss, ich bin ein “demokratischer Rechter”, dann ist das eine Hosenscheißer-Argumentation.
Entweder man hat begründete Argumente aus seiner Position heraus, kann die zugrunde liegenden Fakten darstellen und vertreten, oder man hält gleich sein Maul und beugt sich der linken Dialektik.
Was ist denn ein Rechter oder was ist Rechts?
Ich habe hier schon einmal die Frage gestellt, was ist konservativ heute oder was muss konservative Politik beinhalten? Diese Frage musst Du selbst beantworten können, intellektuell durchdrungen, dann brauchst Du dir auch nicht mehr in die Hose machen von wegen Betonung der demokratischen Gesinnung und wenn Du fürchtest, irgendwohin abgedrängt zu werden.
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8.August 2008 at 23:01
@23 – Wächter
Stimmt. Qui s’excuse, s’accuse.
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8.August 2008 at 23:08
Ach ja: ich bin – im postitiven Sinn – (rechts-) “radikal”, und das ist auch gut so.
http://www.im.nrw.de/sch/690.htm
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8.August 2008 at 23:37
@23 stimmt eben nicht, auch wenn es – wen wundert’s – Beifall dafür gibt.
selbstverständlich grenzen sich SPD und Grüne von sozialisitischen und kommunistischen (also linksextremen) Systemen ab. Sogar diese unsagbare niedersächsische Landtagsabgeordnete wurde aus der Linkspartei asugeschlossen, als sie sich mit der DDR, Mauerbau, Stasi usw. einverstanden erklärte.
Man mag darüber streiten, ob das reine Heuchelei ist oder Überzeugung – die Abgrenzung lässt sich nicht bestreiten.
Auch wenn’s manchmal nicht passt: Bei den Fakten bleiben!!!
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8.August 2008 at 23:43
Zu der “Stammtisch”-Diskussion:
Es ist richtig, dass man die Meinung der Stammtische nicht einfach als primitiv abtun sollte. Das wäre sowohl unklug als auch falsch. Aber man muss es – wie alles – durchaus kritisch hinterfragen.
Übrigens darf Gerhard natürlich die Reps wählen, schließlich sind Wahlen frei. Ich frage mich aber schon, weswegen ich hier als “Ungustl” – sicher nicht nett gemeint – verunglimpft werde, wenn ich das nur objektiv benenne. Anscheinend zählt meine Meinung nichts. Soviel zur Meinungsfreiheit: Ich werde für meine hier beschimpft!
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9.August 2008 at 00:14
23 Wächter, was ist hier denn “Hosenscheißerargumentation”? Dass sich Linke nicht von Extremisten abgrenzen heißt doch auch noch lang nicht dass es richtig so ist! So was nenne ich einen logischen Fehlschluss. Ich stehe politisch rechts und bin bekennend demokratisch, warum sollte ich mich dann nicht als demokratischer Rechter bezeichnen dürfen? Es gibt im rechten Spektrum viele Positionen und nicht nur eine, nämlich Demokratische (Liberale, Konservative, Christdemokraten,…) und Extremistische ( Chauvinisten, Nationale Sozialisten, …). Da ich kein Extremist bin betone ich auch meine Position.
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9.August 2008 at 07:02
@Fabian Schmidmeier
Ich bin ein Rechter und was bin ich jetzt? Ein Demokrat, ein Radikaler, ein Extremist, ein Nationalist oder was? Ich bin ein demokratischer Rechter. Was bin ich jetzt, etwas anders? Wer will das schon sagen können? Es kommt darauf an was ich zu einzelnen Themen von mir gebe, welche Grundeinstellung ich habe.
Ich bin ein Rechter und damit kann man erkennen, dass ich kein Internationalist (kein Unwort) bin sondern Nationalist (schon wieder so ein Unwort, wahrscheinlich müsste ich sagen ein demokratischer, weltoffener, toleranter Nationalist) aber mehr kann man daraus nicht ableiten. Das manche Menschen es trotzdem tun, dagegen kann ich mich nicht schützen, es ist deren Angelegenheit und Problem.
Da kann man vorsetzen was man will, für die Linken oder die Antifa wirst Du immer ein Faschist oder ein Vorbereiter des Faschismus´ sein. Die ideologischen Abgründe sind zu tief.
Der Bevölkerung brauchst Du kein X für ein U vormachen. Dem Menschen ist es egal als was Du Dich bezeichnest, es kommt darauf an was Du vertrittst und tust.
Dort, wo Du schnell vom Fenster weg bist, ist nicht bei den Menschen, sondern bei Parteifreunden und anderen politkarrierefördernden Strukturen (nicht nur auf die CSU bezogen sondern ganz allgemein).
Wie heißt es so schön: “Niemand darf wegen seiner Weltanschauung etc. etc.”
Wo leben wir denn, in einem freien Land?, in dem ich mich ständig von irgendjemanden oder irgendetwas abgrenzen und distanzieren muss, das erinnert mich an Gehirnwäsche und Totalitarismus.
Ich distanziere mich von nichts und niemanden. Beispielsweise weder von den Hexenverbrennungen, Inquisition, gewaltsamer Christianisierung freier Völker, noch vom Landraub der Europäer auf dem amerikanischen Kontinent, noch von Wilhelm II., noch vom 3. Reich, noch vom SED-Regime, noch von der BRD. Ich hatte und habe auch nichts damit zu tun. Natürlich habe ich zu jedem dieser Punkte eine Meinung und werde sie zu gegebener Zeit auch äußern, wenn ich jetzt sagen würde ich distanziere mich von XXXX, was würde das schon bedeuten, welche Aussage hätte dies. Mein Gesprächspartner wüsste dann, dass ich von dieser konkreten Aktion nichts halte oder sie unterstützt hätte, er weiß dann aber immer noch nicht was ich eigentlich will oder gewollt hätte. Also muss ich ihm dies noch zusätzlich sagen, damit kann ich mir die Distanzierung sparen, denn durch meine Aussage erfährt er dann sowieso was ich denke.
Distanzierung sind nur scheinbar hilfreich, der eine distanziert sich von Hitler, lässt aber zugleich Stalin hochleben oder sagt nichts zu Stalin. Was weiß der Informationsempfänger mit dieser Information (ich distanziere mich von Hitler) jetzt anzufangen, weiß er jetzt dass er die Regierungsform des Gegenübers evtl. überleben würde oder nicht. Kann er jetzt sagen dieser Mensch ist ein guter Mensch oder hat eine richtige Einstellung zu diesem oder jenem? Nein, er kann es nicht.
Wenn man beispielsweise über Gefängnisstrafen, Sammel- und Straflager für politisch Andersdenkende spricht, dann weiß ich sehr genau welche Meinung mein Gegenüber zu diesem Thema hat, ganz ohne Distanzierung von diesem oder jenem, und ich kann entscheiden.
Noch ein Beispiel, es gibt genügend Menschen die sich von den Kriegen der Vergangenheit distanzieren (kommt immer gut an) aber die heutigen Kriege hochleben lassen und es für notwendig ansehen (Truppen auf fremden Boden, in fernen Erdteilen) zu stationieren und kämpfen zu lassen. Nun ich distanziere mich vom Einmarsch der Wehrmacht in der Tschechei, weißt Du jetzt welche Einstellung ich zu einem Einmarsch im Irak habe oder generell über militärische Gewalt zur Durchsetzung politischer und wirtschaftlicher Interessen? Nein, unmöglich aber genau darauf kommt es an.
Die einen sind die demokratischen Sozialisten, die anderen die demokratischen Rechten. In Wahrheit haben sie beide die Hosen voll zu sagen was sie wollen oder glauben taktieren d. h. verschleiern zu müssen, die einen wollen eine linke Politik eben sozialistisch im Sinne von Marx, Lenin, Stalin, Mao (wobei ich hier nicht den Massenmord der beiden letztgenannten automatisch mit einschließe (dies mag für manche gelten aber sicher nicht für alle)); die anderen wollen eine rechte Politik im Sinne von Nation, Vaterland, Freiheit des Einzelnen, ohne theoretische Väter (wie Marx, Engels etc.) sondern die theoretische Grundlage ist der Bezug auf die Geschichte des eigenen Volkes und die geschaffenen kulturellen und geistigen Errungenschaften.
Kurz gesagt: Nicht das Etikett ist entscheidend sondern der Inhalt.
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9.August 2008 at 07:49
Das ist mal wieder typisch,
die Antifa, jeder Grüne und Linke empfindet auch nur
entfernt Denkende als Freunde und Verbündete.
JEDER der sich unserem Volk und unserer Lebensart verbunden und verpflichtet fühlt, sollte froh sein, Gleichgesinnte zu finden, auch wenn es in der einen oder anderen Frage Unterschiede geben kann.
Es gibt nicht genug aufrechte patriotische Demokraten, als daß wir es uns leisten könnten, diese durch Animositäten abzulehnen. Wir sollten uns unsere Energie für den politschen Gegener aufbewahren.
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9.August 2008 at 08:54
@Berliner Kindl
Richtig, diese Spaltung ist gewünscht und wird mit allen erdenklichen Mitteln gefördert. Besonders leicht sind diejenigen zu fördern, die für das sog. Schubladendenken anfällig sind.
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9.August 2008 at 14:48
Das ist die heutige CDU. Beseelt vom Geist der Antifa.
Jeder normal denkenede Konservative sollte die CDU verlassen.
Quelle: http://www.pro-nrw.org
Politskandal in Overath
Kreisverbände – Rheinisch-Bergischer Kreis
Freitag, 8. August 2008
CDU-Schickeria im Rheinisch-Bergischen Kreis läuft Amok
Herr Dr. Christoph Heger galt bis vor kurzem uneingeschränkt als angesehener Bürger des öffentlichen Lebens der Stadt Overath. Als Mitglied des Kirchenvorstandes, Vorsitzender des Kirchbauvereins St. Lucia Immekeppel und engagierter Familienvater setzt sich der 65jährige Physiker, der als Datenschutzbeauftragter einer halbstaatlichen Institution kurz vor der Pensionierung steht, seit Jahren für seine Heimatstadt und die Gemeinschaft ein.
Doch nun soll plötzlich alles anders sein: Vom Overather Bürgermeister Andreas Heider persönlich wird Dr. Heger in einem quer durch die Stadt kursierendem Brief als „Wolf im Schafspelz“ beschimpft, der sich nur nach außen „rechtschaffen, bieder und fromm gebärden“ würde. Dr. Heger würde ausländerfeindliches Gedankengut verbreiten. Ihm, dem werten CDU-Stadtoberhaupt von Overath, sei es „weder privat noch als Bürgermeister“ zuzumuten, mit solchen Leuten gemeinsam am Tisch zu sitzen. Und weiter: „Solche Personen haben in öffentlichen -, kirchlichen – und Vereins-Ämtern meines Erachtens nichts zu suchen.“ Eine ähnliche Tonlage herrscht in einem ebenso denunziatorischen Brief des CDU-Landtagsabgeordneten Rainer Deppe. Deppe und Bürgermeister Heider sagten darin auch ihre Teilnahme an einer Benefizveranstaltung zum Erhalt des Sülztaler Domes ab, solange Dr. Heger noch Vorstand des Kirchbauvereines wäre!
Der Grund für die Empörung der beiden „christdemokratischen“ Politiker Deppe und Heider: Dr. Heger hatte in seinem Umfeld keinen Hehl daraus gemacht, Mitglied der Bürgerbewegung pro NRW zu sein! Das allein genügte, um in Overath eine beispiellose Hetzkampagne gegen einen allseits angesehenen und beliebten Bürger der Stadt loszutreten.
Dazu erklärt der pro-NRW-Generalsekretär Markus Wiener:
„Was in Overath los ist, läßt mir als ehemaligen JU-Funktionär kalte Schauer über den Rücken jagen. Da nimmt ein angesehener und engagierter Bürger seine demokratischen Rechte wahr und betätigt sich für eine völlig grundgesetztreue, seriöse politische Oppositionsgruppierung, und wird deswegen über Nacht Gegenstand einer feigen politischen Hexenjagd der örtlichen CDU. Wobei hier auch noch offensichtliche Lügen und Falschbehauptungen von den sauberen Herren Christdemokraten Deppe und Heider in Umlauf gesetzt werden. In ihren wirklich ekelerregenden, verleumderischen Briefen – die wir unten stehend auch dokumentiert haben – behaupten sie eine angebliche ‚Verfassungsfeindlichkeit’ von pro NRW, obwohl noch nicht einmal der berüchtigte linksgestrickte NRW-Inlandsgeheimdienst die Bürgerbewegung pro NRW in ihren sogenannten ‚Verfassungsschutzberichten’ erwähnt.
Doch die abstoßende Vorgehensweise von Deppe und Heider hat in Wirklichkeit ja auch ganz andere, politisch-eigennützige Gründe, die dazu führen, daß die Herren ‚Christdemokraten’ sogar eine Benefizveranstaltung zum Erhalt einer Kirche torpedieren: Im ganzen Rheinland zittert die CDU vor einem ähnlichen Durchbruch von pro NRW, wie pro Köln es bereits in der Domstadt geschafft hat. Gerade im Rheinisch-Bergischen Kreis hat die CDU auch allen Grund dazu: Sowohl in Bergisch-Gladbach als auch auf Kreisebene wird pro NRW zur Kommunalwahl 2009 antreten. Einige CDU-Mitglieder haben dafür bereits die Fronten gewechselt, und derzeit laufen zudem sogar aussichtsreiche Gespräche mit früheren und noch aktiven kommunalen Mandatsträgern der CDU. So wie in Köln gibt es einen massiven Trend weg von der CDU hin zur einzig wirklich konservativen, patriotischen Bewegung in NRW: pro NRW.
Dr. Heger, der übrigens aus Rücksicht gegenüber seinen Mitstreitern und dem gemeinsamen Anliegen im Kirchbauverein inzwischen vom Vorsitz zurückgetreten ist, wurde nun zum Ziel- und Haßobjekt der angstbeißenden CDU-Schickeria in Overath und dem ganzen Rheinisch-Bergischen Kreis. Nutzen wird den Herren Deppe, Heider und Co. dieses Vorgehen allerdings nicht. Zuviel ihrer eigenen Anhänger fühlen sich von einem solchen Verhalten moralisch abgestoßen und auch Dr. Heger wird selbstverständlich weiter für pro NRW am Ball bleiben. Der angesehene Christ und Physiker überlegt es sich aus gegebenem Anlaß nun sogar, für den Kreistag zu kandidieren. Viele weitere Bürger mit Zivilcourage werden ihm folgen!“
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9.August 2008 at 15:07
@ 26 Gustl
„selbstverständlich grenzen sich SPD und Grüne von sozialisitischen und kommunistischen (also linksextremen) Systemen ab. Sogar diese unsagbare niedersächsische Landtagsabgeordnete wurde aus der Linkspartei asugeschlossen, als sie sich mit der DDR, Mauerbau, Stasi usw. einverstanden erklärte.
Man mag darüber streiten, ob das reine Heuchelei ist oder Überzeugung – die Abgrenzung lässt sich nicht bestreiten.
Auch wenn’s manchmal nicht passt: Bei den Fakten bleiben!!!“
Also, bei den Fakten bleiben:
Frau Wegner wurde nicht aus der Partei ausgeschlossen, da sie der Linken nicht angehört sondern der DKP. DKP-Leute waren auf der Liste der Linken geduldet und so kam Frau Wegner in den Niedersächsischen Landtag. Nach ihrem Bekenntnis zu Stasi, Mauer und SED-Staat wurde sie zwar aus der gemeinsamen Linken-Fraktion ausgeschlossen, ist aber im Landtag verblieben und unterstützt weiter die Linken.
Bei den Fakten bleiben:
„Es ist nicht so, dass Bisky, Lafontaine und Gysi über die linken Irrlichter glücklich sind. Aber sie lassen sie gewähren. „Diese Leute werden gebraucht, um den Laden zusammenzuhalten“, sagt Politikwissenschaftler Jesse. „Würden sie ausgeschlossen, bräche die Partei auseinander. Die Extremisten bedienen eine Klientel der Mitglieder, die nicht so klein ist, wie die Parteiführung gern glauben machen würde.“ Zwei Drittel der gut 70.000 Mitglieder der Linken waren früher in der SED, für die muss die Nachfolgepartei ebenso eine Heimat sein wie für die westdeutschen Altlinken aus der WASG.
Wissenschaftler wie Jesse finden es besonders bedenklich, dass nicht nur die Linke die Extremisten duldet. Die Einstellung der Beobachtung nach Muster des saarländischen Verfassungsschutzes entspreche einem „Wandel in unserer politischen Kultur“. Die Gesellschaft sehe Gruppierungen, die keine Gewalt anwenden, nicht mehr als linksextrem an. Bestenfalls die DKP gelte noch als antidemokratisch. „Es ist nicht mehr sexy, gegen Linksextremismus zu sein“, sagt Jesse. „Das ist der Zeitgeist. Die Kraft, dagegenzuhalten, ist vielfach nicht mehr da.“
Zitat aus einem Welt-Artikel, einfach lesen und dann bei den Fakten bleiben:
http://www.welt.de/politik/arti2293770/Wie_die_Linkspartei_Extremisten_duldet_und_nutzt.html
Hat sich die Linke von der Kommunistischen Plattform und Sarah Wagenknecht gelöst? Und, und, und…
Und die SPD? Mit ihrem Hamburger Programm hat sie den Sozialismus, verbrämt mit dem „adelnden“ positiven Präfix „demokratisch“, als Partei-Doktrin wiederbelebt. Nix mehr Godesberg und Abkehr vom Marxismus!
Hamburger Programm 2007:
„Unsere Geschichte ist geprägt von der Idee des demokratischen Sozialismus,
einer Gesellschaft der Freien und Gleichen,in der unsere Grundwerte verwirklicht
sind. Das Ende des Staatssozialismus sowjetischer Prägung hat die Idee
des demokratischen Sozialismus nicht widerlegt, sondern die Orientierung
der Sozialdemokratie an Grundwerten eindrucksvoll bestätigt. Der demokratische
Sozialismus bleibt in Europa für uns die Vision einer freien, gerechten
und solidarischen Gesellschaft, deren Verwirklichung für uns eine dauernde
Aufgabe ist…. “
Klingt toll, nicht wahr?
Ich behaupte, die westliche Demokratie und Sozialismus – auch im Verständnis der SPD – sind unvereinbar und ein Widerspruch in sich.
„Der Sozialismus ist der phantastische jüngere Bruder des Despotismus, seine Bestrebungen sind also im tiefsten Verstande reaktionär. Denn er begeht eine Fülle der Staatsgewalt, wie sie nur der Despotismus gehabt hat, ja er überbietet alles Vergangene dadurch, daß er die förmliche Vernichtung des Individuums anstrebt: als welches ihm wie ein unberechtigter Luxus der Natur vorkommt.
Er braucht die alleruntertänigste Niederwerfung aller Bürger vor dem unbedingten Staat, wie niemals etwas gleiches existiert hat; deshalb bereitet er sich im stillen zu Schreckensherrschaften vor und treibt den halbgebildeten Massen das Wort “Gerechtigkeit“ wie einen Nagel in den Kopf, um sie ihres Verstandes völlig zu berauben, und ihnen für das böse Spiel, das sie spielen sollen, ein gutes Gewissen zu schaffen.
Wenn seine rauhe Stimme in das Feldgeschrei: “so viel Staat wie möglich“ einfällt, dringt auch das Entgegengesetzte mit um so größerer Kraft hervor: “so wenig Staat wie möglich“.
Friedrich Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches, 1876
Die Unterscheidung zwischen Kommunismus und Sozialismus heute und in der Vergangenheit bezieht sich nur auf die Taktik; Kommunisten und Sozialisten sind verschiedener Auffassung über die Wege, die zur Verwirklichung des ihnen gemeinsamen Ideals eingeschlagen werden sollen. Das sollte nie vergessen werden, wenn man aus der Position der Freiheit diskutieren will.
Demokratischer Sozialismus, das ist der Wolf, der im Schafspelz daherkommt.
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9.August 2008 at 15:16
@32
Aufrufe zum Verlassen der CDU sind hier nicht statthaft. Bitte unterlassen Sie das
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9.August 2008 at 15:23
Richtig: Frau Wegner wurde nicht aus der Linkspartei ausgeschlossen, sondern aus der Linksfraktion. Nichtsdestotrotz ist das eine Abgrenzung.
Damit ist die Behauptung, Linke würden untereinander alle zusammenhalten und sich nie von Linksextremen eindeutig widerlegt.
Richtig ist hingegen, dass die Abgrenzung vielfach zu spät oder auch nicht immer geschieht, gerade bei der Linkspartei (weshalb die ja auch richtigerweise vom Verfassungsschutz beobachtet wird).
Richtig ist weiter, dass die linke Mehrheit im Bundestag aus SPD, Grünen und Linkspartei so zerstritten ist, dass sie keine gemeinsame Regierung stellt. Auch in Hessen – um auf das ursprüngliche Thema zurückzukommen – hat das bisher bekanntlich nicht geklappt. Die Behauptung, das ganze Pack würde auf Gedeih und Verderb zusammenhalten, trifft also auch nicht zu.
Richtig ist weiter, dass Herr Jesse einer von mehreren 100 deutschen Politologen ist. Dass man bei Zitaten hier im Forum immer nur auf ihn zurückgreift, zeigt, dass er offenbar eine Einzelmeinung vertritt, die man durch keinen zweiten Fachmann bestätigt findet (auch wenn er in dem Punkt, wo du ihn oben zitierst, meiner Meinung nach recht hat). Seine Meinung als Fakt verkaufen zu wollen, ist aber lächerlich.
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9.August 2008 at 16:27
@ 35 Gustl
„Ein Mensch wollt immer recht behalten, so kam´s vom Haar- zum Schädelspalten!“
Also Vorsicht, Brüder im Geiste.
Wobei möchtest Du recht behalten? Über die vermeintliche Uneinigkeit der Linken?
Sie haben ein gemeinsames Ziel und alles was Du bestätigt haben möchtest sehe ich nur als taktische Manöver.
Sie scheinen zerstritten, aber wenn es um das gemeinsame Ziel geht, den „menschenbeglückenden“ Sozialismus mit irgendwie erworbener Macht in Deutschland und weltweit zu etablieren, werden sie zusammenstehen. Über die Verteilung der Macht sind sie sich noch nicht einig, das belegt gerade wieder die Diskussion in Hessen, wenn es z.B. um das Verhindern eines möglichen Innenministers Walter geht.
Die Abwehr von einigen „Seeheimern“ oder „Netzwerkern“ in der Bundes-SPD wird nichts ändern, dass die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands angestrebt wird, in welcher Organisationsform auch immer.
Darauf bist Du nicht eingegangen.
Kannst mich gerne der Paranoia zeihen.
Was hast Du gegen den Politologen Eckhard Jesse und seine Aussagen? Fehlt Dir die Antithese zu seinen Aussagen? Dann setze dich bitte damit argumentativ auseinander!
Oder möchtest Du hier lieber den SPD-Politologen Franz Walter zitiert haben?
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9.August 2008 at 17:05
Getrennt marschieren, vereint schlagen.
Im linken Spektrum auch Volksfront genannt, dies ist die Strategie der Kommunisten. Nachzulesen bei Georgi Dimitroff. Dies sind die Lehren nach der verheerenden Niederlage der Kommunisten in Europa mit Stalins Doktrin des Sozialfaschismus´ und ihres Alleinganges zur Revolution. Sie haben bemerkt, dass ohne die sog. fortschrittlichen bürgerlichen, gemäßigten sozialistischen und sozialdemokratischen Kräfte die Revolution nicht zu machen sei. Dies ist heute noch die Politik der Kommunisten die das Ziel der Weltrevolution nie aufgegeben haben.
Gutmenschen, Sozialrevolutionäre, Sozialisten, Sozialdemokraten, Antifaschisten usw. usf. werden nur vor den Karren der Weltrevolution gespannt und sie merken es nicht. Die Friedensbewegung der BRD wurde von der DDR gesteuert und finanziert, ebenso Kampagnen und Rufmord gegen Politiker wie Franz-Josef Strauß, nachzulesen beim Genossen Mischa Wolf.
Die o.g. müssten sich nur etwas mit der kommunistischen Theorie auseinandersetzen um zu erfahren, dass die Kader der Kommunisten weiter ihr Ziel verfolgen. Sie haben nur ihre Arbeitsweise geändert.
„Ein Mensch wollt immer recht behalten, so kam´s vom Haar- zum Schädelspalten!“
es gibt auch diesen Spruch:
“Willst Du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich Dir den Schädel ein.”
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9.August 2008 at 20:13
@ Wächter , @ Bauer Gerhard
Ich sehe die Dinge auch so. Momentan bin ich mir aber noch nicht ganz klar darüber, ob Gustl aus purer Unkenntnis oder ganz bewußt mit seiner Argumentation öfter mal daneben liegt.
Karl Schippendraht
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9.August 2008 at 20:51
@38
Ich kann Ihnen versichern, dass ich nicht daneben liege – weder bewusst noch unbewusst. In den Beiträgen 36 und 37 wurde nichts, aber auch gar nichts von dem widerlegt, was ich in 35 geschrieben habe. Es wurden lediglich andere Sichtweisen dargelegt, die mit meiner sogar teilweise in Einklang stehen. Was die Bestrebungen von Kommunisten angeht, teile ich Gerhards Ansicht durchaus. Ihr seid Euch aber offenbar selbst nicht sicher, ob Eurer Meinung nach Sozialdemokraten dieselben Ziele der Weltrevolution wie die Kommunisten verfolgen oder lediglich zu dumm sind, zu merken, dass die Kommunisten sie ausnutzen wollen.
Ich nehme auch mal an, dass unsere unterschiedlichen Weltauffassungen daraus resultieren, dass wir wohl in völlig unterschiedlichen Welten leben. Ich z.B. habe sowohl konservative, liberale, sozialdemokratische und Grüne Freunde und Bekannte. Ich weiß deshalb, dass nicht jeder, der politisch anderer Meinung ist wie ich, automatisch ein Idiot ist. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es in allen politischen Lagern intelligente, vernünftige Menschen, aber auch Schwachköpfe gibt.
Ich will Euch nichts unterstellen, deshalb formuliere ich das Folgende ausdrücklich als Vermutung bzw. Frage: Kann es sein, dass Ihr nicht einen Andersdenkenden in Eurem privatem Umfeld habt und Euch Linke einfach so konstruiert, wie Ihr sie Euch vorstellt?
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9.August 2008 at 20:55
Ach so, um dem Beitrag 36 gerecht zu werden:
Ich habe nichts gegen Jesse, Walter hingegen ist ein furchtbarer Schwätzer.
Ich darf mich selbst zitieren:
“Richtig ist weiter, dass Herr XXX einer von mehreren 100 deutschen Politologen ist. [...] Seine Meinung als Fakt verkaufen zu wollen, ist aber lächerlich.”
Hier geht es darum, was man als Fakt verkaufen kann und was nicht.
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9.August 2008 at 20:57
Und zum dritten und vorerst letzten:
Hier wird doch immer die Meinungsfreiheit so hochgehalten. Mit anderen Meinungen wie meiner kann man aber offensichtlich nicht umgehen.
Ich liege also daneben, möglicherweise bewusst? Das ist kein Zeichen davon, andere Meinungen zu respektieren!
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12.August 2008 at 15:06
Nicht nur in der CDU; auch in der SPD verfügen derzeit Frauen über das, was als typisch männlich gilt: Machtwillen und Durchsetzungsfähigkeit. Diesen Eindruck gewinnt, wer verfolgt, wie planmäßig die hessische SPD-Vorsitzende Ypsilanti ihren zweiten Versuch vorbereitet, sich mit Unterstützung der Linkspartei zur Ministerpräsidentin Hessens wählen zu lassen. Während sich die Bundesspartei mit Mahnungen begnügt, werden aus Wiesbaden schon Termine bekannt: Bis zum 13. August – also bereits am Mittwoch – soll der SPD-Landesvorstand einen “möglichst einstimmigen” Beschluss über die “weiteren Schritte” einer Regierungsbildung mit Hilfe der Linken fassen. Zuvor dürfte Frau Ypsilanti schon mit den sechs Landtagsabgeordneten der Linken gesprochen haben. “Die Chance die Regierungskunst von Rot-Grün zu beweisen, sollte man nicht ungenutzt lassen”, wird Ypsilantis Sprecher zitiert.
Sollte man sich einigen – was zu erwarten ist – so stünden nach der einstimmigen Zustimmung des Landesvorstands sogenannte Regionalkonferenzen an, bevor der Landesparteitag definitiv entscheidet. Der war bislang für den 13. September, genau zwei Wochen vor der bayrischen Landtagswahl, angesetzt. Mit Rücksicht auf die süddeutschen Genossen soll der Parteitag, der den Beschluss über ein Zusammengehen mit den Grünen und den Linken treffen soll, nun auf den 4. Oktober verschoben werden – als ließen sich dadurch Wähler gewinnen.
Aber was ist mit dem nominellen SPD-Vorsitzenden Beck? Der macht Urlaub und tut so, als ginge ihn das Ganze nichts an. Dass eine Parteiführung, die, statt zu führen, Ratschläge gibt, in den eigenen Reihen Geringschätzung erntet, kann nicht wundern, denn Ypsilanti weiß zumindest was sie will; anders als Beck und sie hat einen Plan, um sie zu erringen. Sie will regieren, nahezu um jeden Preis. Das ist ihr wichtigster Unterschied zur derzeitigen Bundesspitze.
Damit spitzt sich nicht nur die Krise um Beck weiter zu, sondern auch die Notwendigkeit darüber zu entscheiden, wie es mit der SPD weitergehen soll. Bisher gilt es in der SPD als besondere Leistung “den Spagat” zwischen linkem Flügel und Realpolitikern über die Jahrzehnte hin durchgehalten zu haben. Die Kosten dieses Unternehmens, zu denen das Scheitern der SPD – Kanzler Helmut Schmidt und Gerhard Schröder gehört, bleiben zumeist ungenannt. Ypsilantis konsequentes Streben nach der Macht könnte dazu führen, dass die Genossen, die sich fremd geworden sind, künftig auch getrennte Wege gehen. Das braucht nicht das Ende der SPD bedeuten; im Gegenteil. Es könnte der Beginn ihrer Gesundung werden. Das ist die Chance in der Krise der SPD.
http://karlfeldmeyer.de/?p=52
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12.August 2008 at 16:12
Wie nett, dass Sie in Ihrem immerhin 382 Wörter langen Beitrag auch auf die vorige Diskussion eingehen…
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12.August 2008 at 18:38
@ 43
Da ist er wieder der Ungustl…
Kannst Du das nicht lassen?
Jeder hier weiß, dass Du die Ansichten von Bauer nicht teilst und dass seine von Dir unterstellte Richtung Dir nicht passt.#
Ich warte übrigens immer noch auf eine sachlich Antwort von Dir zu:
„Zwei Drittel der gut 70.000 Mitglieder der Linken waren früher in der SED, für die muss die Nachfolgepartei ebenso eine Heimat sein wie für die westdeutschen Altlinken aus der WASG.
Wissenschaftler wie Jesse finden es besonders bedenklich, dass nicht nur die Linke die Extremisten duldet. Die Einstellung der Beobachtung nach Muster des saarländischen Verfassungsschutzes entspreche einem „Wandel in unserer politischen Kultur“. Die Gesellschaft sehe Gruppierungen, die keine Gewalt anwenden, nicht mehr als linksextrem an. Bestenfalls die DKP gelte noch als antidemokratisch. „Es ist nicht mehr sexy, gegen Linksextremismus zu sein“, sagt Jesse. „Das ist der Zeitgeist. Die Kraft, dagegenzuhalten, ist vielfach nicht mehr da.“
Hat sich die Linke von der Kommunistischen Plattform und Sarah Wagenknecht gelöst?
Und die SPD? Mit ihrem Hamburger Programm hat sie den Sozialismus, verbrämt mit dem „adelnden“ positiven Präfix „demokratisch“, als Partei-Doktrin wiederbelebt. Nix mehr Godesberg und Abkehr vom Marxismus!“
An den Faktenhuber:
Die meisten hier können Meinungen von Fakten unterscheiden.
Meinungen sollten auf Fakten, das heißt nachweisbaren Tatsachen oder Ereignissen gründen und nicht auf Vorurteilen, um eine sachliche und nutzbringende Diskussion zu gewährleisten. Jesse führt in seinen Schriften genügend Fakten auf, die seine (und meine) „Meinung“ rechtfertigen und denen man sich nicht entziehen kann, meine ich.
Und, es gibt keine „faktische Kraft des Quassulatorischen“ und das unterscheidet ihn eben von manchen anderen Politologen.
Gustl ist doch nicht etwa Politologe?
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12.August 2008 at 19:29
In Hamburg koaliert die CDU doch auch mit den GRÜNEN, Ole hat ja auch nicht zurückgesteckt, oder? In Berlin und andernorts ist Rot-Röter doch auch durch, wo liegt dann das Problem in HS?
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12.August 2008 at 23:50
@Wächter
Wer nicht in der Lage ist, Leuten mit anderer Meinung ein Minimum an Respekt entgegenzubrigen, hat weder in der Union noch bei cdu-politik etwas verloren.
Mich als Ungustl zu betiteln unterschreitet dieses Minimum.
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13.August 2008 at 06:55
Wächter, jetzt bist Du dran. Du hast den Bogen überspannt. Wurdest aus der Union und aus dem Blog verbannt.
Warum? Ein Herr saß zu Gericht, war zugleich Ankläger und Richter, das Urteil wurde im Namen der Freiheit gesprochen. Raus mit ihm, dem Wächter.
Wurde nicht auch mit Ypsilanti dieses Minimum unterschritten, als man ihr empfahl sich in Nordkorea anzusiedeln? Die neuen Herren werden immer empfindlicher. Also vorsichtig auftreten und niemanden erschrecken oder verunglimpfen.
Ich finde das Ganze unlustlig.
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13.August 2008 at 12:52
Reden Sie nicht so einen Scheiß daher, Bauer!
Ich weise lediglich auf etwas hin, was in jeder Diskussion selbstverständlich sein sollte, nämlich der Verzicht auf Beleidigungen und Verunglimpfungen.
Ganz eindeutig auch nachlesbar in den Regeln dieser Seite.
Traurig, dass man da noch drauf hinweisen muss. Und traurig, dass Sie mit Polemik gegen mich vorgehen, wenn ich darauf hinweise.
Ich finde das auch unlustig!
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13.August 2008 at 13:50
Sieh da, sieh da, der Unlustlige, da verliert wohl einer die Beherrschlung.
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13.August 2008 at 15:42
Was meinst Du Bauer?
Soll ich mich barfuß, mit einem Büßergewand bekleidet 4 Tage und Nächte, natürlich bei Schnee und Eis, vor Gustls Wohnung stellen und stündlich bekennen: “Ich werde nie mehr Ungustl sagen!”?
Ob das helfen würde, damit der Gustlsche Bann von mir genommen wird und ich hier weiter mitmachen darf?
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13.August 2008 at 15:52
Na ja, weiß nicht so recht, ob das reicht aber probiers mal aus. Mit dem Schnee und Eis ist es halt so eine Sache, weißt schon, Klimaerwärmung und so, kannst Dir ja notfalls einen Brauereikühlwagen kommen lassen, dann kommen wir und helfen Dir die Zeit leichter zu überstehen.
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13.August 2008 at 22:30
Um zum eigentlichen Thema zurückzukehren, die Meldung heute abend:
„Hessen-SPD beschließt Fahrplan zum Regierungswechsel
Die hessische SPD-Chefin Ypsilanti hat sich durchgesetzt: Der Vorstand der Landespartei hat einen Fahrplan festgelegt, an dessen Ziel eine rot-grüne Regierung unter Duldung der Linken stehen könnte. Als erstes soll der geplante Landesparteitag verschoben werden.“
Ein starker Satz von Roland Koch in diesem Zusammenhang und ins Stammbuch der CDU aufzunehmen:
“Wir haben in Hessen vermutlich die einzige Sozialdemokratie der Nachkriegsgeschichte, die mit jedem Dahergelaufenen Verhandlungen führen würde, nur nicht mit der anderen großen Volkspartei.”
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14.August 2008 at 00:28
Ein bisschen Einsicht und eine ernst gemeinte (!) Entschuldigung wäre absolut ausreichend. Aber das ist bestimmt zu viel verlangt.
Stattdessen weiter Polemik auf meine Kosten. Prima, Wächter und Bauer, so macht man Politik. Was stupide Worthülsen und Beschimpfungen angeht, da könnt Ihr schon mit den ganz Großen mithalten.
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14.August 2008 at 06:50
“Die über Nacht sich haben umgestellt,
zu jeder Sache sich bekennen,
das sind die Praktiker der Welt,
man könnte sie auch Lumpen nennen.
Wilhelm Busch
Mir fällt da noch was ein, es könnte ein Wahlspruch werden:
Erwache, frischer Lebensgeist! Erwache, Du Freude an der eigenen Gestalt, Luft am Körper, der unser ist! Nicht das geistige Gewölle Europas wollen wir wieder und wieder käuen, wir wollen es mit dem alten, guten, deutschen Spruche halten:
Treu ist das heimelichte Kleid,
das uns Gott hat geschnitten an.
Friedrich Georg Jünger, Der Bombenschwindel, http://www.godenholm.de/3.Ebene/fgbomb.htm
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14.August 2008 at 07:00
Mein lieber Gustl, ich habe kein Wort zu Dir geschrieben, erst als Du mich mit Deinem Kommentar #43, wirklich sachlich fundiert kritisiert hast, Gratulation dazu, und Du Wächter ganz freiheitlich aus der Union und aus dem Blog verbannt hast, habe ich mich mit Wächter mal kurz ein bisschen unterhalten.
Ich kann mich nicht entschuldigen, ich müsste Dich um Entschuldigung bitten, Du könntest mich dann entschuld(ig)en. Warum?, ich habe Dich weder beleidigt, noch Dir sonst irgendetwas angetan. Eine kleine Gaudi sollte noch erlaubt sein, war doch wirklich nicht boshaft. Nimm´s nicht so tragisch.
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14.August 2008 at 13:40
Es geht hier nicht um eine kleine Gaudi, es geht darum, dass Leute mit anderer Meinung hier systematisch niedergeschrieben und verunglimpft werden, da hilft auch kein schönreden.
Das mit der Entschuldigung bezog sich freilich auf des Wächters polemischen Beitrag 50.
Dennoch zeigt Ihre folgende Parteinahme, Bauer, die Sie hier als Unterhaltung beschönigen, dass Sie Beledigungen offenbar auch gutheißen und dann lieber noch auf den Beleidigten eindreschen.
Was Sachargumente angeht: Es ist ein billiger Trick, einfach nicht zu antworten, ein neues Thema zu eröffnen (wie Sie in 42) oder persönlich zu werden (wie Wächter). Damit können Sie in einem Blog eine (nicht vorhandene) Mehrheitsmeinung suggerieren und versuchen, andere mundtot zu machen. Recht haben Sie deshalb noch lange nicht.
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14.August 2008 at 13:59
Ein neues Thema?
Hier geht es um Ypsilanti und der Artikel von Karl Feldmeyer den ich eingestellt habe behandelt genau dieses Thema, da bin ich mit dem Beitrag 42 nicht vom Thema abgewichen und wenn würde es Dich nichts angehen oder gehörst Du zur Redaktion und schreibst Du in derem Namen. Die Redaktion hat hier das Hausrecht aber nicht die Kommentatoren.
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14.August 2008 at 14:57
Bauer, Sie wissen genau, was ich meine:
Der letzte Stand der Diskussion waren meine Beiträge 39-41. Darauf wusste man offenbar nichts mehr zu entgegnen, also spannt man einen neuen Bogen. Oder wollen Sie ernsthaft behaupten, Ihr Folgebeitrag hätte irgendwas damit zu tun?
Mir ist es ehrlich gesagt aber zu blöd, eine derartige Diskussion zu führen. Jeder kann nachlesen, was hier geschrieben wurde. Ich bin mehr an Inhalten interessiert.
Ich nein, Bauer, ich habe ich nicht das Hausrecht. Ich lasse mich als CDU-Wähler hier auf einer Seite, wo es um CDU-Politik geht, nicht von irgendwelchen Rep- oder NPD-Sympathisanten beleidigen.
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14.August 2008 at 15:30
Ich kann meinen Beitrag nur der Reihe nach bringen und ihn nicht selbst einordnen. Sei doch nicht so empfindlich und paranoid. Ich habe Deine Beiträge nicht mal gelesen, erst nachdem Du mich angesprochen hast und die Wörter des Feldmeyer-Artikels gezählt hast, alle Achtung, bin ich eingestiegen.
Wenn es Dir zu blöd ist mit mir zu reden, sprich mich einfach nicht an und alles ist gut. Von mir aus werde ich nicht auf Dich zugehen und Dich ansprechen.
Haben Dich Rep- oder NPD-Sympathisanten beleidigt, das finde ich nicht schön. Dann bin ich aber auf alle Fälle nicht gemeint, Wächter glaube ich, dürfte sich da auch nicht angesprochen fühlen.
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14.August 2008 at 15:56
Manchmal muss man wohl gewissen Leuten kräftig kommen. Ich habe dazu folgende
Geschichte gefunden – bei Focus-Online vom 11.11.2007:
„”Warum hältst Du nicht einfach den Mund?“, schrie der Monarch in Richtung von Hugo Chavez, als dieser eine Rede des spanischen Ministerpräsidenten Jose Luis Rodriguez Zapatero zu unterbrechen versuchte. Während des Gipfels hatte Chavez, der für wütende Ausfälle gegen ausländische Politiker bekannt ist, den konservativen spanischen Ex-Regierungschef Jose Maria Aznar mehrfach als „Faschisten“ bezeichnet. Als er seine Äußerung kurz vor dem Ende des Gipfels noch einmal wiederholte, forderte der spanische König Chavez auf, den Mund zu halten.“
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14.August 2008 at 16:13
Recht so.
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14.August 2008 at 18:58
Dann ist ja gut. Dann diskutieren wir in Zukunft einfach nicht mehr.
Dennoch habe auch ich das Recht, weiterhin meine Meinung hier zu posten, genau wie Sie auch, und zwar ohne persönlich angegriffen zu werden.
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14.August 2008 at 23:12
Mit einer (beleidigten) Leberwurst kann man auch nicht diskutieren.
Gustl, “poste” weiter, mach was Du willst. Bedenke aber, dass besonders Tiefflieger stark absturzgefährdet sind.
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15.August 2008 at 12:37
Besten Dank, dass Sie mich munter weiter beleidigen, Wächter.
Das spricht für sich ;-P
So, und jetzt machen Sie doch, was Sie wollen. Mir wird’s wirklich zu blöd auf diesem Niveau.
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15.August 2008 at 15:12
Ich denke auch, dass es ganz gut wäre, wieder zu einem Gesprächsstil ohne Beleidigungen und Angriffe zurückzukehren – und ich stimme Gustl zu, wenn er sagt, dass er sich hier frei und jederzeit äußern könne: das ist doch selbstverständlich.
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15.August 2008 at 15:46
Seit Jahren schon wählt die Mehrheit der Deutschen links – und die hilflosen Politiker wollen oder können nichts damit anfangen. Mit wenigen Ausnahmen. Eine davon möchte schon lange Andrea Ypsilanti sein. Obwohl der SPD die Spaltung und die Union mit einem Lagerwahlkampf droht, wenn Ypsilanti sich als Hessische Ministerpräsidentin von der Linken dulden lässt. Jetzt nimmt sie einen neuen Anlauf, den Wählerwillen umzusetzen – was nur mit einem Wortbruch geht. So ist Politik…..
http://www.nachdenkseiten.de/?p=3404#more-3404
Der Artikelschreiber hätte schreiben müssen linke Politik. Wortbruch als notwendiges Mittel der Politik zu bezeichnen ist schon ein bisschen frech. Politik für Dummies.
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15.August 2008 at 17:51
@ 65
“..und ich stimme Gustl zu, wenn er sagt, dass er sich hier frei und jederzeit äußern könne: das ist doch selbstverständlich.”
Jetzt aber…
Das hat hier keiner in Abrede gestellt.
Wer stichelt, austeilt und grob wird, muss aber auch einstecken können.
Auch für Gustl gilt: Wer ins Feuer bläst, dem stieben die Funken in die Augen.
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15.August 2008 at 22:12
@Wächter und Gustl
Nu is aber mal gut jetzt. Kontroverse Diskussionen sind ja wunderbar. Jedoch werden sich die Linken freuen wenn sich die Konservativen untereinander streiten oder beschimpfen. Auch wenn wir von unseren Selbstbezeichnungen (“demokratischer Rechter”, “Rechter”, “Konservativer”, etc…) voneinander abweichen und auch teilweise unterschiedliche Standpunkte haben, so sollten wir gerade jetzt, wo die sozialistische Linke so im Auftrieb ist im Sinne des Wohles unseres Landes zusammenstehen und uns auf keinenfall auseinanderdividieren lassen. Das ist doch das, was die Linken wollen!
66
Nun hoffen wir mal dass die Union nicht nur mit einem Lagerwahlkampf droht, sondern ihn dann tatsächlich auch macht! “Freiheit statt Sozialismus”, der Wahlkampfspruch Dreggers aus dem Jahre 1976 ist keineswegs von gestern, sondern topaktuell.
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16.August 2008 at 05:52
@Fabian Schmidmeier
Ich würde vorschlagen “Freiheit statt Totalitarismus” dann wären die teils sozialistischen und bürgerfeindlichen Bestrebungen der Union auch abgedeckt.
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16.August 2008 at 15:04
Welche meinen Sie da explizit? Wenn Sie wollen können Sie mir mal eine e-mail an fabian.schmidmeier@web.de schreiben
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16.August 2008 at 16:01
Ich meine solche Dinge wie (Aufzählung ohne Wertung in der Reihenfolge, einfach wie sie mir einfallen):
Kitas, EU-Vertrag von Lissabon, gesetzliche Mindestlöhne, Paragraph 130 StGB, Kampf gegen Rechts, Verkauf von Allgemeineigentum an den Börsen, Steuer- und Schuldenpolitik, Zwangsverrentung, Einwanderungspolitik, Überwachungs- und Sicherheitsgesetze, Kriegseinsätze, Abtreibung, Privatisierung von Trinkwasser, Gendermainstreaming usw..
Wenn man Freiheit fordert, muss man auch dazusagen wessen Freiheit man will und was diese Freiheit beinhalten soll.
Will man die Freiheit des deutschen Bürgers? Dann müssten die Parteien viel von ihrer Freiheit aufgeben, Freiheit bedeutet nicht nur ins Ausland zum Urlaubmachen fahren zu können etc.. Freiheit bedeutet entscheiden zu können, nicht fremdbestimmt zu werden, Herr über seine Entscheidungen zu sein etc.. Dies alles wird uns bei den wichtigen Dingen des Lebens nicht gestattet.
Deshalb Freiheit statt Totalitarismus.
Nicht nur der Sozialismus ist ein Gegenspieler der Freiheit.
Bei Dregger war der Gegenspieler ganz klar die DDR und das dortige System das die hiesigen Linken steuerte und finanzierte, die Gefahr einer linken Unterwanderung bestand. Heute haben wir diese DDR-Leute und die westdeutschen, linken Unterwanderer auf allen Ebenen des Gemeinwesens und in allen Parteien, die im Bundestag vertreten sind, sitzen und ihr Unwesen treiben (bei der CSU hält es sich in Grenzen, von DDR-Karrieristen blieb sie auf Grund der bayerischen Begrenzung verschont).
Der Einfluss dieser Totalitaristen ist auch daran festzumachen, dass der politische Kampf gegen den politischen Gegner zunehmend mit staatlichen und nichtstaatlichen Mitteln geführt wird aber vom Staat unterstützt, zumindest aber gebilligt wird. Schau nur mal nach Köln was da gerade abläuft, trage Dich ruhig mal bei Pro-Köln ein und lasse Dir deren Rundbrief per Mail regelmäßig senden. Die Jungs sind recht rege und mitteilsam. Mit Freiheit hat das nichts mehr zu tun, eher mit einem Kampf für die Freiheit.
Habt ihr von eurem JU-Kreis- oder Ortsverband eine Homepage auf dem sich euer politisches Engagement beobachten lässt?
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16.August 2008 at 16:07
@Fabian Schmidmeier
Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Roland Koc, hat seine eigenen Pläne, um die Konjunktur in Deutschland anzukurbeln. Koch hält nichts davon, die Steuern und Abgaben zu senken. Er hält es für besser, wenn die Arbeitszeiten verlängert werden, damit die Bürger mehr Geld verdienen.
In der “Wirtschaftswoche” sagte der CDU-Politiker: “Wir arbeiten im internationalen Vergleich zu wenig. Alles unter 40 Wochenstunden war ein Fehler. Die Rente mit 67 Jahren ist unerlässlich”. Mit Steuersenkungen könnte man den Wohlstand nicht vermehren, meinte Koch weiter.
http://www.shortnews.de/start.cfm?id=723076
Das ist z. B. schon wieder so ein Hammer. Genehmigen selbst höchste Steuerfreibeträge, kassieren den Bürger mit Steuern ab und sagen ihm dann er soll mehr arbeiten wenn er mehr Geld will und nehmen ihm dann noch mehr ab.
Der Mann hat ein Rad ab.
Deshalb, Abschaffung der Steuerbegünstigungen, Bahnkarten, Renten auf Steuerzahlers Kosten etc. für die politische Klasse.
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16.August 2008 at 21:14
Ich kann gar nicht so viel fressen wie ich k… müsste: “Eine Niederlage in Afghanistan und der darauf folgende Abzug würden uns diesem Ziel näher bringen – und, das Wichtigste, den Menschen in Afghanistan wieder eine Perspektive geben”, sagt ein Mitglied des Parteivorstandes der Linken.
http://marx21.de/content/view/522/32/
Schade, dass Landesverrat nicht mehr strafbar ist. Die Linke gehört zu dem Teil der “Friedensbewegung”, die den Tod deutscher Soldaten als “Abrüstung” feiert: http://www.bamm.de/bilder/schritte.pdf
Wer mit solchen Gruppen koaliert, kann nichts Gutes wollen.
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16.August 2008 at 21:54
Sehe ich genauso – das sind wirklich absolut destruktive Elemente – wer so den Tod von Menschen, hier auch noch unserer eigenen Soldaten fordert und insbesondere in dieser Weise fordert, gehört auf der Stelle von allen öffentlichen Ämtern entfernt.
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16.August 2008 at 22:36
“…Unsere Ansprüche liegen im Vaterlandsverrat und in der Wehrkraftzersetzung. Das wollen wir durch Aktivitäten auf der Straße, inhaltliche Veranstaltungen und Pressearbeit umsetzen….”
http://www.bamm.de/wer.shtml#bamm
Sind diese Aussage und das unsägliche Plakat wirklich nicht strafbar ?
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16.August 2008 at 22:53
Wenn nicht das, was dann? Das ist ja wirklich das allerletzte.
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17.August 2008 at 05:59
@Philipp und Tyrion
Arbeitet die Union nicht auch mit den Kommunisten zusammen.
Auch die FDP machte schon gemeinsame Sache mit ihnen, Untersuchungsausschuss im Bundestag (Kurnaz) etc..
Mir ist immer die eigene Seite (bürgerlich, konservativ, rechts) wichtiger als die Gegenseite. Von der weiß man sowieso, dass sie nur dagegen arbeiten, was will man da erwarten.
Wie immer bin ich der Meinung, die eigenen Probleme und Aufgaben lösen. Dies sind die, die man wirklich anpacken und lösen kann.
Versucht es doch mit einer Anzeige, in der Union dürften sich ja genügend Juristen und/oder Jurastudenten befinden um die Sache mal durchzufechten. Es wird doch auch aufgerufen Buwe-Fahrzeuge anzuzünden und es passiert nichts. Bei den Zündlern in Berlin soll sowas schon in Umlauf gewesen sein oder immer noch sein.
Aufrufe zu Straftaten werden in Köln auch nicht verfolgt, siehe Aktivitäten gegen den Antiislamisierungskongress der von Pro-Köln organisiert wird. Leider spielt die CDU hier eine unrühmliche Rolle, hier wäre höchste Zeit für die Bundes-CDU mal einzugreifen, stattdessen überlegt man im Innenministerium über Einreiseverbote nach.
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29.August 2008 at 23:43
wie ist das nun mit der strafrechtlichen Prüfung der bamm-Plakats?
Das kann man doch nicht so stehen lassen!
Gruss
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6.September 2008 at 09:10
Die Doppelmoral eines Roland Kochs: Keine Sozi´s und Kommunisten in Hessen, aber im ´”kommunistischen” Vietnam eine Uni installieren und abschöpfen.
In Hanoi wird er auch mit dem vietnamesischen MP zusammentreffen. Es kommen bei mir Erinnerungen an den Stoiber-Besuch auf: Ich bin gespannt ob Hessens Amtsverweser für den großen Kommunisten HCM auch einen Kranz spendiert. Selbst wenn er es nicht tut ….
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6.September 2008 at 11:58
So ein Hass auf CDU-Politiker – ich muss mich sehr wundern. Es ist doch gut, wenn Koch in einem kommunistischen Land eine Universität unterstütz – so hat man die Chance, dass Bildung das Denken der Menschen verändert und kann vielleicht selbst darauf Einfluß nehmen.
Warum so ein Hass auf Koch?
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6.September 2008 at 12:40
@Brandenburger
Irrtum, ich verspüre keine Hass – nur Ironie ! Allerdings ist Deine Aussage Koch “unterstützt nur ” viel zu oberflächlich. Viel mehr Gewicht hat hier der Wettbewerb zwischen den deutschen Hochschulen. Wie bei Stoiber, Ringsdorff & Co ist im Tross von Koch auch ein beachtlicher Anteil deutscher Unternehmer. Hier geht es um Märkte, das Abhaben des Stückes vom Kuchen ….
04.09.2008 Märkische Allgemeine
VIETNAM: Roland Koch am Katzentisch
Der Hesse gilt als Regent auf Abruf
von Marina Mai
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