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Die Milliardenhilfe

Von Philipp | 27.Juli 2008

Wie jetzt bekannt wurde, plant Wirtschaftsminister Glos ein Milliarden-schweres Programm, um die lahmende Konjunktur anzukurbeln – doch die Kanzlerin lehnt ab, Haushaltskonsolidierung geht vor.

Der Spiegel berichtet:

Der SPIEGEL hatte zuvor über Pläne in Glos’ Ministerium berichtet, für den Fall einer anhaltenden ökonomischen Schwächephase ein Programm zur Stützung der privaten Nachfrage aufzulegen. Umfang: mindestens zehn Milliarden Euro. “Sollte sich das Konjunkturklima abkühlen, müssen wir im Herbst über Maßnahmen reden, die das Wachstum verstetigen können”, sagte Staatssekretär Walther Otremba dem SPIEGEL. Im Detail vorgesehen:

  • die Wiedereinführung der alten Pendlerpauschale,
  • ein höherer Freibetrag bei der Einkommensteuer,
  • eine Reform des Steuertarifs,
  • außerdem sollen haushaltsnahe Dienstleistungen besser steuerlich gefördert werden.

Der Vorsitzende des Sachverständigenrates, der Darmstädter Wirtschaftsprofessor Bert Rürup, hält eine vorübergehende Schrumpfung der deutschen Wirtschaft für denkbar.

“Eine Rezession in Deutschland ist wegen der hohen Auftragsbestände eher unwahrscheinlich, aber nicht völlig ausgeschlossen”, sagte er dem SPIEGEL. Es bestehe die Gefahr, dass die Zahl der Arbeitslosen nur noch bis zum Jahresende sinken werde.

Nun ist die Frage, was wichtiger ist: eine Haushaltskonsolidierung um mit diesem Plus in den Wahlkampf gehen zu können oder eine Belebung der Deutschen Wirtschaft,um letztendlich die Haushaltskonsolidierung auf lange Sicht zu ermöglichen. Denn derzeit sieht es eher so aus, als würde das Ziel ausgeglichener Haushalt für das Jahr 2011 zwar erreicht werden, danach aber fleißig die Schuldenmacherei weiterginge.

Auf der anderen Seite: wie gut investiert wären all diese Milliarden? Ist das sinnvoll angelegtes Geld? Bisher sind die Vorschläge aus dem Wirtschaftsministerium eher grob und wenig genau – was heißt zum Beispiel Reform des Steuertarifs?

Was meinen Sie als Kommentatoren zu den Plänen des Ministers?

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Topics: Wirtschaft | 23 Kommentare »








23 Kommentare to “Die Milliardenhilfe”

  1. Bauer Gerhard meint:
    27.Juli 2008 at 06:43

    “Auf der anderen Seite: wie gut investiert wären all diese Milliarden? Ist das sinnvoll angelegtes Geld? ”
    Wann wird diese Fragen bei Geldgeschenken ans Ausland oder bei Integrationsmaßnahmen usw. gestellt? Die Kanzlerin ist sowieso dagegen, was soll´s. Glos will das Geld an die falschen Leute verteilen bzw. den falschen Leuten nicht abnehmen.

    Einstellung aller Zahlungen an das Ausland inkl. EU, Transferleistungen nur noch für Deutsche; das wäre ein Batzen Geld der gespart werden könnte. Damit erübrigt sich die Frage nach der sinnvollen Investition oder nach der Haushaltskonsolidierung. Das Geld würde einfach nicht ausgegeben, ergo weniger Schulden, denn der ganze Schmarrn wird sowieso nur mit Geld finanziert das nicht vorhanden ist. Wie schon einmal gesagt, jede vernünftige Hausfrau könnte den Haushalt sanieren. Es wird nur Geld ausgegeben, dass man auch hat und solange eisern gespart bis die Schulden bezahlt sind, keine Schulden für den Konsum. Die scheinbar unlösbaren Probleme können in jedem vernünftig geführten Betrieb und in jeder Familie gelöst bzw. verhindert werden. Ausreden von Versagern gibt es immer, Ausreden sind wie Mauslöcher, überall ist eines.

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  2. Tyrion meint:
    27.Juli 2008 at 10:29

    Könnte nicht, sobald ein ausgeglichener Haushalt vorliegt, ein Neuverschuldungsverbot ins Grundgesetz aufgenommen werden? 6 Billionen € Schulden sollten doch langsam reichen. Wenn kein Geld da ist, dann wird es eben nicht ausgegeben.

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  3. Bauer Gerhard meint:
    27.Juli 2008 at 10:37

    “Wenn kein Geld da ist, dann wird es eben nicht ausgegeben.”
    Richtig, dazu braucht es kein Gesetz sondern nur gesunden Menschenverstand. Politiker die ein solches Gesetz schaffen würden, bräuchten dieses Gesetz nicht und Politiker die Schulden machen wollen/müssen, würden entsprechende Gesetze wieder ändern.
    Das GG ist kein Schutz vor unfähigen Politikern und Machthabern. Es ist ein Gesetz das uns, dem Deutschen Volk, gegeben wurde, entsprechend wird es von der Politkaste auch behandelt und nach belieben geändert.
    Der einzige Schutz wäre eine Verfassung über die das Deutsche Volk frei abstimmen dürfte und zu deren Änderung das Volk wiederum zustimmen müsste. Diese Verfassung wird uns aber verweigert, obwohl im GG verankert.

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  4. Karl Schippendraht meint:
    27.Juli 2008 at 13:14

    Ich möchte nur nochmal in Erinnerung bringen, daß wir diesen ganzen Schuldenberg, den Deutschland nun seit Jahrzehnten mitschleppt,vom Ursprung her der SPD zu verdanken haben, die Anfang der 80er den Staat bankrott gefahren hatte und die CDU dann diesen Scherbenhaufen übernehmen mußte um den totalen Zusammenbruch zu verhindern. Dessen sollte man sich öfter mal erinnern.

    Karl Schippendraht

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  5. Jan meint:
    27.Juli 2008 at 14:23

    Na Karl Schippendraht, dass ist ja so auch Quatschkram. Eifrig mitgearbeitet haben sämtliche Bundesregierungen und Adenauers geile Staatsrente verschlingt zum Beispiel heute auch eine ziemliche Menge Geld.

    Jetzt aufzurechnen, wer wieviel verschleudert hat, löst doch kein Problem und den Wähler interessiert es sowieso nicht. Der wird auch im nächsten Jahr die CDU nicht wählen, weil sie von Haushaltskonsolidierung faselt (die Neuverschuldung(!) abzubauen konsolidiert natürlich gar nichts aber klingt wohl toll…) sondern wählt, wer viel “verschenkt”. Die Menschen sind blöde – nicht alle vielleicht, aber die demokratische Mehrheit. Blöde Politik ist das automatische Ergebnis in einer Demokratie, in der die Blöden die Mehrheit bilden…

    Die Glosschen Entlastungen sollten nicht im Falle von Rezessionen geschehen sondern aus grundsätzlichen Überlegungen heraus längst stattgefudnen haben. Jedenfalls sofern es nicht um bloße Umverteilung, sondern echte Abgabensenkungen geht.

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  6. kröte meint:
    27.Juli 2008 at 14:56

    @ Bauer Gerhard, und wieder muss ich Dir Recht geben. Einstellung aller Zahlungen die EU und an diese Welt. Von der Welt bekommen wir nichts wieder, auf EU Gelder können wir verzichten, wenn ich hier in der Gegend die Diskussion miterlebe, wie man sich anstrengt, umd EU Gelder in irgendwelchen komischen Objekten zu verbraten.
    Sofortiger Einreise stop für Ausländer, Kindergeld für Frauen mit NUR deutscher Staatsbürgerschaft, Ausweisung von kriminellen und am sozialen Tropf hängenen ausländischen Dauerarbeitslosen. Verkleinerung der Regierungsmannschaft und den Heerscharen ihrer Bediensteten, Schließung von zweifelhaften parteiabhängigen Stiftungen, usw.usf. Aber dazu müsste die politische Kaste umdenken, vergessen wir`s.

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  7. Bauer Gerhard meint:
    27.Juli 2008 at 15:36

    Die Menschen in diesem Land als blöd zu bezeichnen ist nicht richtig. Wir werden seit nunmehr 60 Jahren z. B. von nahezu allen Medien, national und international, berieselt und falsch informiert. Viele von uns sind in dieser Umwelt aufgewachsen und kennen nichts anderes als diese Kunstwelt.
    Wer mit offenen Augen durch das Leben geht, wird jeden Tag etwas finden wo er selbst den Medien bzw. den Lügen auf den Leim ging, nicht nur in der Politik. Es wird uns eine Welt vorgegaukelt die es so nicht gibt. Dies geschieht in den Nachrichten, in Filmen, Dokumentationen etc., die ganze Palette.
    Jeder sollte für sich einmal überprüfen, was kann er wirklich auf die Richtigkeit überprüfen, was muss oder will er einfach nur glauben und als richtig annehmen.
    Wem nützen gewisse Nachrichten/Inhalte von z. B. Fernsehsendungen, Zeitungsartikel, was wird damit für eine Botschaft transportiert?
    Kritisch sein, anzweifeln und immer den Satz Nietzsches im Kopf haben:
    “Glauben heißt, nicht wissen wollen.”
    Glauben bezieht sich nicht nur auf die religiösen Aspekte des Lebens, sondern ganz allgemein. Wir sind gläubige Menschen, wir glauben (fast)alles, wenn es nur oft genug wiederholt wird und irgendwelche, von uns als Autoritäten angenommene, Menschen es bestätigen und es in unser Weltbild passt.

    “Blöde Politik ist das automatische Ergebnis in einer Demokratie, in der die Blöden die Mehrheit bilden…”
    Das würde ja bedeuten, wir hätten tatsächlich was zu sagen und zu bestimmen, dies ist ein Irrtum. Uns wird Demokratie vorgespielt, wo haben wir denn etwas zu sagen oder zu bestimmen. Hat irgendwer seine Zustimmmung oder Ablehnung, beispielsweise, zur Klimapolitik oder zur Euroeinführungen geben können. Nein, wir konnten unsere Meinung äußern, am Stammtisch, zu Hause und unter Freunden aber nicht bei Abstimmungen etc..
    Demokratie bedeutet nicht von Abgeordneten vertreten zu werden, auf deren Abstimmungsverhalten man keinerlei Einfluss hat. Demokratie bedeutet, dass das Volk direkten Einfluss auf das politische Geschehen nehmen kann.
    Diesen Zustand haben wir in Deutschland eindeutig nicht, deshalb leben wir auch in keiner Demokratie, uns wird nur gesagt wir lebten in einer Demokratie weil wir nicht verhaftet werden wenn wir eine kritische Meinung äußern. Dies war aber zu nahezu allen Zeiten in der deutschen Geschichte möglich, teilweise sogar mehr als heute.

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  8. Karl Schippendraht meint:
    27.Juli 2008 at 15:48

    @ Bauer Gerhard

    Das ist eigentlich kein Quatschkram, Bauer Gerhard, denn die Union hatte, als sie erstmalig die Regierungsgewalt an die SPD abgeben mußte, den Staatshaushalt mit einem leichten Plus übergeben.
    Es bleibt auch weiterhin Tatsache, daß die SPD in Punkto Staatsverschuldung den Anfang gemacht hat. Daran ändern auch spätere Sünden anderer Parteien nichts.
    Karl Schippendraht

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  9. Karl Schippendraht meint:
    27.Juli 2008 at 16:48

    Bauer Gerhard, Entschuldigung! Ich meinte natürlich
    Jan. Soll nicht wieder vorkommen.

    Karl Schippendraht

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  10. Schwarzsauer meint:
    27.Juli 2008 at 21:09

    Merkel hat Deutschland in kürzester Zeit auf DDR-Armutsniveau gebracht.
    Ihre Devise lautet: Keinen Cent den Deutschen!

    Hauptsache, sie kann unser Geld im Migrationsvordergrund verschwenden, um sich die defizitäre Anerkennung als Frau in der Rolle der spendablen Gönnerin überall auf der Welt zu erkaufen.
    Nur eben nicht in unserer Heimat, zu der sie offensichtlich ein zutiefst gespaltenes Verhältnis hat. Dann lieber Deutschland mittels der EU-DDR eliminieren.

    Zufrieden wird sie aber auch als unumschränkte EU-Diktatorin nicht sein.
    Solche Menschen sind ruinös für unser Volk.

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  11. Anita meint:
    27.Juli 2008 at 21:09

    Gerhard Bauer hat recht mit allem was er geschrieben hat.Ich gucke schon lange nicht mehr die Nachrichten und da bin ich nicht alleine.Wir werden verarscht von den Politker,Presse und Medien.Demokratie ist ein Traum das gibt es schon lange nicht mehr.Eu Mu keiner hat die Bürger gefragt ob sie das wollen.Ausser Irland sind die anderen Eu-Länder keine Demokratie mehr. “Noch sitzt ihr da oben,ihr feigen Gestalten.Vom Feinde bezahlt,doch dem Volke zum Spott!Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten dann richtet das Volk dann gnade Euch Gott!” von Theodor Körner

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  12. frank meint:
    28.Juli 2008 at 00:41

    @ 10.

    Armutsniveau halte ich für stark übertrieben, das ist es nämlich, was uns eingeredet wird.

    Zum zweiten Absatz gebe ich Dir recht: Was früher der “hässliche Amerikaner” – ich weiß gar nicht, wer den Ausdruck noch kennt – war mit seinen Dollars, ist heute die eu* mit ihren €, nur mainstreamfreundlich und humaner verpackt, nicht gar so “hässlich”, und daher hierzulande meist unerkannt. Der wirtschaftliche Gedanke dahinter ist der gleiche. “Humanitär” ist nur ein Schlagwort fürs Volk und um NGO’s zu bedienen.

    Viel bezahlen in die eu soll ja auch dem Deutschen Volke nützen, sagt man.
    Die Franzosen sind da etwas pragmatischer, und daher erfolgreicher – und das mit weitaus weniger EIGENEM Kapitaleinsatz.

    Aber darüber weiß die rote Heidi sicher besser Bescheid als Frau Merkel (und ich mit meiner Froschperspektive).

    Merke(l):
    Wenn kein Geld mehr da ist, wird es herbeigeredet. Eine Verringerung der Neuverschuldung auf 0 wird als Wirtschaftswunder verkauft, wobei die alten Schulden einfach mal nicht mehr erwähnt werden.
    Denn dann sindse ja wech, ne ?
    Hol mir ma ‘n Bier.

    Mit dem Verhältnis zur Heimat D – weiss nicht.
    Merkwürdig ist mir immer noch, wer sie bei “dem Professor da” (Kirchhoff), nach ihrer Aussage “Der Iran hat jetzt eine rote Linie überschritten”, und bei Hohmann zurückgepfiffen bzw. unter Druck gesetzt hat.
    Ein- oder ein paar Politiker können in unseren Augen ja gern mal dämlich sein – aber offenbar alle, da muß mehr dahinterstecken. Sie scheinen mehr zu wissen, das Wissen zu teilen würde aber von uns, dem Volk, eine tödliche Gefahr für sie darstellen.
    Da gibt es dann wohl doch lieber Klimakatastrophe, Rauchverbote, Programme gegen Übergewicht und Eisbären, um die Aufmerksamkeit dahin zu lenken, wo auch der Volkszorn noch beherrschbar ist.
    Ganz ohne Verschwörungstheorie.

    *ich schreibe “EU” klein aus Hochachtung vor ihr.

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  13. Bauer Gerhard meint:
    28.Juli 2008 at 06:30

    Ihre Devise lautet: Keinen Cent den Deutschen!
    Spitze, trifft den Nagel (die Merkel) auf den Kopf.

    Die Ablenkungsindustrie ist ein bestens geschmiertes Uhrwerk, Parteien, Sport, manipulierte Nachrichten, Spielfilme, Doku-Soaps, Dokumentationen, Pressekampagnen usw.. Immer wenn eine Kampagne gefahren wird, kann man fast die Uhr danach stellen, dass sie ein neues Gesetz, eine sog. Reform auf den Tisch bringen, die Preise erhöht werden, ein Buwe-Einsatz bevorsteht oder sonst irgend etwas das in Zusammenhang mit der Kampagne steht.

    Verschwörungstheorien werden gerne herbeigeredet um richtige Zusammenhänge zu verschleiern. Doch es ist und war schon immer ganz normal, dass Geldgeber/Finanziers die Regierenden kauften bzw. in ihrem Sinne beeinflussten. Kein Mensch würde die Einflussnahme z. B. der Fugger auf den Kaiser als Verschwörungstheorie bezeichnen. Das die amerikanische Notenbank in Privatbesitz ist, ist öffentlich bekannt. Privatbanken bestimmen die Geldpolitik der USA, es ist nur natürlich, dass sie auf den eigenen Sack schauen bevor die anderen Säcke kommen. Die Geldverleiher haben die Staaten in ihren Händen, sie sitzen an der Macht.
    Geld regiert die Welt.

    Den Nebel lichten und die Zusammenhänge versuchen zu durchschauen, dies ist die Hauptaufgabe für jeden vernunftbegabten Menschen.

    Die Spaltung der Gesellschaft überwinden, folgt daraus. Wir werden in Männer, Frauen, Alte, Junge, Familien, Alleinerziehende, Behinderte, Schwule, Lesben, Konservative, Sozis, Nationalisten usw. gespalten. Diese Spaltung liegt im Interesse der Mächtigen. Es liegt an uns die Spaltung zu überwinden. Wie? Ganz einfach. Die erste Aufteilung in alt und jung etc. ist leicht zu verwerfen, wir sind Menschen, das war es auch schon. Die Herrschenden wollen jeder dieser Gruppen Sonderrechte einräumen um die Spaltung zu voranzutreiben und zu vertiefen.

    Die zweite Spaltung ist etwas schwieriger, zu tief sitzen gegenseitiges Misstrauen und Vorurteile, oft genug auch Posten und Funktionen die gut dotiert sind. Die Parteifunktionäre und Funktions”eliten” müssen bei dieser Betrachtung hintenanstehen.
    Hier kann nur ein uneingeschränktes Bekenntnis zur Meinungs- und Gesinnungsfreiheit weiterhelfen und eine punktuelle Zusammenarbeit auf dem kleinsten, gemeinsamen Nenner ohne andere Inhalte einfließen zu lassen. Zusammenarbeit wo man zusammenarbeiten kann und Auseinandersetzung, Diskussion wo Uneinigkeit besteht, wobei die Auseinandersetzung i. d. R. keine Früchte trägt also lieber bei den Gemeinsamkeiten bleiben. Keine Hexenjagden und Verteufelungen des politisch Andersdenkenden. Egal ob links oder rechts; christlich oder heidnisch, national oder international, gläubig oder ungläubig, konservativ oder progressiv.
    Sicher ein schwierige Prozess aber unbedingt notwendig. Wie sagte Wilhelm II., er kenne keine Parteien mehr, er kenne nur noch Deutsche. Genauso geht es, das ist der Weg.
    Parteien müssen überwunden werden, Einheit nicht Teilung.

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  14. Afraid meint:
    28.Juli 2008 at 14:22

    @ Bauer Gerhard
    “Sicher ein schwierige Prozess aber unbedingt notwendig. Wie sagte Wilhelm II., er kenne keine Parteien mehr, er kenne nur noch Deutsche. Genauso geht es, das ist der Weg.
    Parteien müssen überwunden werden, Einheit nicht Teilung.”

    Die verbindende Liebe zum Vaterland als alleinige Richtschnur gesellschaftlichen Handelns. Darüber nachzudenken lohnt sich schon allein in Anbetracht der Unmenge an Kraft, die durch Parteien-Hick-Hack verloren geht! – Kraft, die eigentlich dem Volk zusteht, verpufft sinnlos als Reibungsverlust.
    Doch,wie ein Land ohne Parteien regieren ohne gleich die Demokratie aufzugeben?

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  15. Karl Schippendraht meint:
    28.Juli 2008 at 14:27

    @ Afraid
    “Kraft, die eigentlich dem Volk zusteht, verpufft sinnlos als Reibungsverlust. ”

    Treffend formuliert, volle Zustimmung.

    Karl Schippendraht

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  16. Bauer Gerhard meint:
    28.Juli 2008 at 16:07

    @afraid
    “Doch,wie ein Land ohne Parteien regieren ohne gleich die Demokratie aufzugeben?”

    Bürgerbeteiligung durch direkte Demokratie, Volksabstimmungen in allen Fragen die alle betreffen, Abwahlmöglichkeit von Abgeordneten, Verbindlichkeiten von Wahlversprechen, Themen die im Wahlkampf nicht behandelt wurden, wie z. B. die Klimapolitik der Kanzlerin, muss nachträglich durch eine Volksabstimmung abgesegnet werden, Möglichkeit für Einzelpersonen ohne Parteiliste in einem Wahlkreis direkt zu kandidieren Ruhen sämtlicher Parteiämter und -mitgliedschaft während der Abgeordnetentätigkeit, kein Fraktionszwang, kein Regierungsmitglied darf zugleich Abgeordneter sein, konsequente Umsetzung der Subsidiarität usw. usf..
    Parteien bedeuten nicht automatisch Demokratie, sieht man bestens am Beispiel Deutschlands. Die Parteien haben die Macht an sich gerissen und geben sie nicht mehr her. Sie faseln von Verfassungsfeinden und ändern ständig unser GG wenn es ihnen in den Kram passt. Die erforderlichen Mehrheiten schnitzen sie sich schon zusammen, Kuhhandel und Mauscheleien sind Grundlage für das tägliche Geschäft unserer Politkaste.

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  17. Karl Schippendraht meint:
    28.Juli 2008 at 19:32

    @ frank
    ” Armutsniveau halte ich für stark übertrieben, das ist es nämlich, was uns eingeredet wird. ”

    Dann fragen Sie doch mal die junge Mutter mit zwei oder drei Kindern, die ihre Sorgen nachts ins Kopfkissen weint, ob ihr diese Sorgen auch bloß eingeredet werden!

    Karl Schippendraht

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  18. Schwarzsauer meint:
    28.Juli 2008 at 20:41

    @Bauer Gerhard

    Dabei stellt sich mir jetzt die Frage, warum die Merkel uns Deutsche so sehr haßt? Hätten wir sie doch bloß mal auf ‘ne Party miteingeladen! Hätte doch bloß mal jemand mit ihr getanzt! Nun haben wir den Salat und werden eliminiert und als Sklaven an die Muselmanen verkauft.
    Enttäuschte Frauen können sehr, sehr böse werden…

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  19. frank meint:
    28.Juli 2008 at 21:00

    @ 17

    Die “ins Kopfkissen weinende Mutter” hat es immer gegeben. Daraus ein Armutsniveau für D ableiten zu wollen ist schon gewagt.

    Bei vorangegangenen Generationen gab es genauso, wenn nicht mehr, wirtschaftliche Notsituationen.
    Heute werden diese Situationen instrumentalisiert, um uns zu manipulieren, uns ein “soziales Gewissen” einzureden und damit teilweise Steuererhöhungen zu erklären sowie rattenfängerartig Wählerstimmen abzugreifen.

    Gewerkschaftsboss Sommer meint, daß in D Zehntausende bei einem kalten Winter erfrieren können.
    Er wird natürlich als erster am St.Martinstag seinen Mantel durchschneiden…

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  20. Karl Schippendraht meint:
    28.Juli 2008 at 23:10

    @ frank

    ” Die “ins Kopfkissen weinende Mutter” hat es immer gegeben. Daraus ein Armutsniveau für D ableiten zu wollen ist schon gewagt. ”

    Ich halte viel eher Ihre Formulierung für gewagt, wenn nicht gar unmoralisch.
    Karl Schippendraht

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  21. frank meint:
    28.Juli 2008 at 23:29

    @ 20
    Das bleibt Ihnen selbstverständlich unbenommen. Nicht jeder kann sich immer Meinungen anderer anschliessen.

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  22. Bauer Gerhard meint:
    29.Juli 2008 at 06:15

    Armut im Sinne Dritter Welt-Armut gibt es bei uns sicher nicht. Wie ist die Definition von Armut? Hier hat natürlich jeder so seine Ansichten.

    Aber eines ist unbestritten, vor 30 – 40 Jahren konnte ein Familienvater seine Familie (2 – 3 Kinder) noch alleine ernähren. Dazu braucht man heute 2 Gehälter um den allgemeinen Lebensstandard einigermaßen halten zu können. Dies ist zum einen sicher dem geänderten Konsumverhalten zu schulden aber zum anderen auch den wesentlich gestiegenen Preisen.
    Konnte sich in den 60er und 70er Jahren eine sparsame Arbeiterfamilie noch ein Haus leisten, wird es heute schon schwierig. Nehmen wir die Autos, unser Wohlstandssymbol schlechthin, nehmen wir die finanzierten, geleasten Autos von Straße, dann wird es gleich ruhiger und leerer auf unseren Straßen. Unser scheinbarer Wohlstand beruht auch zum großen Teil auf Pump.
    Konsum wird mit Wohlstand verwechselt. Hier gelang es der interessierten, verdienenden Schicht die Werte und deren Inhalte zu verschieben. Die Lebensqualität in Deutschland sinkt, wir bekommen immer mehr amerikanische Verhältnisse, Alleinverdiener gibt es nur noch sehr wenige, 2 – 3 Jobs werden die Regel um sich etwas leisten zu können. Mehr scheinen als sein, wird zur Maxime anstatt mehr sein als scheinen.

    Eines ist unbestreitbar, dass Leben wurde/wird teuerer und das Geld in der Kasse immer knapper. Zumindest für den größten Teil der Menschen in unserer Heimat.

    Unser Land ist nicht multikulturell sondern bikulturell. Wir übernehmen die Lebensweise der US-Amerikaner. Dies lässt sich seit den 60er Jahren deutlich beobachten. Leben aus Pump, Ghettos in den Großstädten, bewachte Siedlungen für Reiche, Privatschulen für Besserverdienende, sinken des Bildungsniveaus der Masse, Kinderaufbewahrungsstätten, Ferienlager (damit ja nichts am arbeiten hindert, schon gar nicht die Kinder) Raffgier, dumpfer Egoismus, Kriege in fernen Ländern usw. usf..

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  23. frank meint:
    29.Juli 2008 at 09:17

    @ 22

    Die Ansichten über Armut sind in der Tat diskussionswürdig, es würde aber wohl hier den Titel “Milliardenhilfe” sprengen.
    Vielleicht macht Philipp ein neues Thema damit auf ? Dann werde ich mich auch gern ausführlicher beteiligen.

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