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Gegnerbeobachtung im Netz
Von Philipp | 16.März 2008
Sie kennen vielleicht bildblog.de – eine Seite, die täglich die Artikel der Bild-Zeitung auseinander nimmt und Fehler aufzeigt, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Jetzt gibt es spd-watch.de: eine Seite, die mit gut recherchierten Artikeln die Verfehlungen und Unwahrheiten, Mauschelein und Vergehen der demokratischen Sozialisten beleuchtet und so über die Halbwahrheiten aufklärt, die uns oft genug von den Roten untergeschoben werden.
Wir fanden diese Seite und die Idee so gut, dass wir sie in unsere “feevee”-Rolle aufgenommen haben, die auf der linken Bildschirmseite zu beobachten ist. Dort werden stets die neusten Artikel aufgelistet.
CDU-Politik.de ist mittlerweile die zentrale Seite der CDU/CSU Basis und der Internet-aktiven Wähler, Interessierten und Unterstützer. Zu all den Themen, die wir behandeln gehört auch die Beobachtung des politischen Konkurrenten (nicht: Feindes. Das sagen nur die Linken). Das ist vor allem deshalb notwendig, weil die meisten Menschen einfach nicht wissen, was die roten Drohsels und Becks so treiben. Hier kann www.spd-watch.de die “Gegnerbeobachtung” gewissermaßen professionalisieren, wenn es um die SPD geht. Auch bei der Union existiert eine eigene Abteilung für diese Beobachtung und genaue Verfolgung der SPD-Aktivitäten – jetzt gibt es das eben auch im Netz und für alle einsichtig. Wir sind davon überzeugt, dass diese Seite einiges an Potential hat und die Zusammenarbeit gut wird – viel Spaß auch unseren Lesern beim Durchstöbern von spd-watch.de und auf ein gutes Gelingen der Aufklärung.
Topics: Links, Medien | 21 Kommentare »
















16.März 2008 at 08:10
Ist Gegner was anderes als Feind?
Gegner darf man aber ruhig als Gegner bezeichnen und Feinde der Freiheit sind auch politische Feinde keine Konkurrenten. Konkurrenten konkurieren mit einem um etwas, beispielsweise im Geschäftsleben. In der Politik konkurieren sie mit einem um Wählerstimmen, nur dort sind sie Konkurrenten. Im Geschäftsleben wurde ja der Begriff Konkurrent durch Mitbewerber ersetzt, weichspülen ohne Ende. Sogar Wettbewerber war/ist teilweise noch zu hart für manche Bübchen.
In der ideologischen Auseinandersetzung sind sie keinesfalls Konkurrenten, das würde ja bedeuten, dass sie um dasselbe wetteifern würden wie man selbst. Dies will ich von den Sozis etc. nicht behaupten.
Deshalb sind sie im ideologischen Sinne Gegner oder Feinde. Jetzt zur Beruhigung Feinde im ideologischen Sinne müssen nicht zwangsläufig Feinde im persönlichen Sinne sein, d. h. nicht der Feind/Mensch muss bekämpft/eliminert werden sondern die Ideologie. Die Roten sehen zwar darin ihre Hauptaufgabe, wenn man sich die Antifa ansieht wie sie Personen bekämpfen und auch der Kampf gegen Rechts bekämpft Personen. Prominente Opfer z. B. Hohmann, Eva Herman. Parolen wie “Kein Sex mit Nazis” werden kritik- und kommentarlos akzeptiert, NPD-Mitgliedern soll der Zutritt in Gaststätten verboten werden, Kaminkehrer bekommen Berufsverbot. Dies ist Bekämpfung von Feinden in personeller und nicht ideologischer Manier.
Die SPD interessiert mich überhaupt nicht, ist doch für mich keine Alternative in irgendeiner Form. Das sie Mist bauen ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Die ideologische Grundausrichtung dieser Partei ist falsch und daraus kann nichts Gutes erwachsen.
Es führt nur dazu, dass ich über den Mindestlohn bzw. die Höhe desselben oder in welchen Branchen diskutieren muss. In diesem Fall hat der Sozi schon gewonnen.
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16.März 2008 at 10:00
Möglicherweise ist dieser Hinweis hier schon Satire. Sollte mal tatsächlich etwas bei spd.watch stehen, dann kann das nur Realsatire sein. Vielleicht haben wir aber Glück und solch ein Internetauftritt reiht sich in das “nonkonforme Milieu” ein.
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16.März 2008 at 10:16
Info für alle geschichtlich Interessierten.
Essay des polnischen Historikers Bogdan Musial:
Kampfplatz Deutschland
Neue Forschungen belegen: Nicht nur Hitler plante einen Angriffskrieg auf die Sowjetunion. Auch Stalin rüstete früh auf zum Kampf gegen den Westen
….Im Januar 1930 entwarf der spätere Marschall Michail Tuchatschewski die Konzeption des “Vernichtungskriegs” gegen den Westen, die einen massenhaften Einsatz von Panzern (50 000), Flugzeugen (40 000) sowie den “massiven Einsatz von chemischen Kampfmitteln” vorsah. Das Ziel des Angriffskrieges war, die kommunistische Herrschaft in Europa und der Welt mit Waffengewalt zu verbreiten.
Und Deutschland kam in den Plänen der Bolschewiki für die Weltrevolution die Schlüsselrolle zu, und zwar aufgrund seines Industriepotenzials, der Stärke seiner Arbeiterschaft, der künftigen disziplinierten Soldaten der Revolution sowie der geopolitischen Lage im Zentrum Europas. Für die Bolschewiki war Deutschland der Schlüssel zur Beherrschung Europas. Auf dem Weg dahin war allerdings das antikommunistische Polen zu überwinden……
http://www.welt.de/welt_print/article1802258/Kampfplatz_Deutschland.html
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16.März 2008 at 10:58
Umsonst hat das Dritte Reich die SU bestimmt nicht angegriffen, schließlich war das Risiko enorm.
Napoleon läßt grüßen!
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16.März 2008 at 11:06
Es gibt da noch ein Video eines Privatgesprächs Hitler-Mannerheim in Finnland vom 4.6.42 in dem Behauptungen des Artikels ebenfalls untermauert werden. Bezüglich Anzahl, Stärke und Aufrüstung der Roten Armee.
http://youtube.com/watch?v=l9MKDMrIMtw&feature=RecentlyWatched&page=1&t=t&f=b
Nur noch vorsichtshalber ein Hinweis, dies hat nichts mit Verherrlichung etc. zu tun, sondern nur mit dem Versuch die Geschichte einigermaßen objektiv zu ergründen.
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16.März 2008 at 12:15
SPD-watch scheint mir eine gute Seite zu sein – die Artikel sind gut geschrieben, die Hintergründe werden gut nachrecherchiert.
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16.März 2008 at 12:26
Es sollte doch selbstverständlich sein, daß die CDU ihre Funktionäre, Mandatsträger und Aktivisten mit Munition versorgt. Dabei ist dann auch klar (!) der Standpunkt der CDU zu benennen und mit Argumenten zu stützen.
Das Problem ist heuer die Abgrenzung zur SPD u.a., da die programmatische Schnittmenge leider doch inzwischen recht groß ist.
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16.März 2008 at 12:29
Genau so sehe ich das auch – ein klareres Profil muss her – und die Union muss eben wirklich genau hinsehen, was die anderen so an Fehlern und Lügen produzieren -und das dann über die Presse zu den Menschen bringen.
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16.März 2008 at 12:37
Demokratie ist nur ein Herrschaftswerkzeug der Amerikaner und der Hochfinanz über uns, in der “EU” findet das seine traurige Vollendung…
(Redakteur: Vorsicht. Grundsätzlich halten wir an Rechtsstaat und Demokratie fest. Das war haarscharf an der Grenze, lieber Sch)
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16.März 2008 at 13:38
@Bauer Gerhard
Jetzt nach über 60 Jahren kommt die historische Wahrheit ans Licht. Warum haben dann die Amis nicht Deutschland im Kampf gegen den Bolschewismus unterstützt?
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16.März 2008 at 13:52
Hitler-Deutschland war ja nun kein netter möglicher Verbündeter -denkt auch mal an 6Mio KZ-Tote
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16.März 2008 at 15:06
@Dietrich
Ich möchte wirklich das 3. Reich nicht in Schutz nehmen oder so aber die Kommunisten hatten schon Millionen von Toten auf dem Gewissen da war das 3. Reich noch gar nicht existent. Stalin wurde von den US-Amerikanern freundschaftlich Uncle Joe genannt. Sie lernen nicht aus der Geschichte, sie verbünden sich immer mit Leuten die sie bald darauf bekämpfen müssen. Oder sollte gar ein Fehlverhalten der USA die Ursache für die ständigen Kämpfe und Feindschaften sein? Auch diese Möglichkeit besteht.
@Kröte
Im Kampf gegen Deutschland ging es um die Vorherrschaft in Europa, es ging nicht um den Kampf gegen die NS. Es ging auch nicht um Rassismus oder Demokratie, waren doch die USA selbst bis in die 60er Jahre Vertreter der Rassentrennung etc..
Die USA waren vordergründig nicht sonderlich engagiert, “Spieler” waren Frankreich, Großbritannien, Italien und das wiedererstarkte Deutschland. Churchill ist es gelungen die USA in die Front gegen Deutschland zu integrieren. Das war´s dann, ganz grob. GB wollte nie eine dominierende Macht auf dem Festland akzeptieren und seit der Gründung des Deutschen Reiches gab es ein großes, starkes Land als Konkurrenten zu bekämpfen. Dies wird von Churchill in seinen Memoiren sehr gut beschrieben.
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16.März 2008 at 18:29
Die Präventivkriegsthese wird vor allem auch von Ernst Topitsch vertreten.
Stalins Krieg. Moskaus Griff nach der Weltherrschaft. Strategie und Scheitern
von Ernst Topitsch, 1. Auflage 1985, 3. Auflage 1998
ISBN-10: 351203179X
ISBN-13: 978-3512031793
http://www.amazon.de/Stalins-Krieg-Ernst-Topitsch/dp/351203179X
Kenne das Buch selbst nicht, aber Topitsch ist ein absolut seriöser Autor, bekannt vor allem als Ideologiekritiker.
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16.März 2008 at 22:36
Das gehört hier aber nicht zum Artikel.
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17.März 2008 at 00:01
[...] Quelle [...]
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17.März 2008 at 00:56
@ #14 Philipp Schwab
Das war ein Beitrag zum Thema der vorhergehenden Kommentare.
Zum Artikel hat vor allem Bauer Gerhard ja schon zutreffend Stellung genommen.
Nun wollen wir den GröVaZ mal nicht aus Versehen “verharmlosen”.
Sozi Hitler brachte es inclusive der 6 Mio. Juden auf insgesamt 21 Mio KZ-Tote (alle möglichen “Nicht-Arier”, Geisteskranke etc.)
http://www.demozid.de
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18.März 2008 at 14:02
@ 5. # Bauer Gerhard :
Danke für diesen Hinweis. Bei welt.de lohnt es sich “Bogdan Musial” in die Suchmaske einzugeben.
Deinem Kommentar(1) ist nichts mehr hinzuzufügen.
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18.März 2008 at 15:34
@Onkel Peter
Danke für den Tipp. Wann werden diese Dinge in die offizielle Geschichtsschreibung einfließen?
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18.März 2008 at 16:10
@Bauer Gerhard:
Ich denke- eher friert die Hölle zu.
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28.März 2008 at 12:20
Auch eine Art Gegnerbeobachtung:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Landespolitik-Gewalt-Berliner-Schulen;art124,2501616
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28.März 2008 at 15:05
@Wächter
Richtig, es ist DIE Gegnerbeobachtung.
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