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Die Notwendigkeit einer Leitkultur
Von Torsten | 7.Februar 2008
Foto: Wikipedia
Eine Leitkultur ist heute wichtiger denn je. Wir brauchen eine sachliche Debatte, frei von Ressentiments und hysterischen Tönen seitens der Medien. Wer sich an dem Begriff Leitkultur stört, wird mit der sachlicheren Umschreibung “kultureller Grundkonsens” leben können. Inhaltlich ändert sich dadurch nichts.
Es gibt einen kulturellen Grundkonsens in unserer Gesellschaft. Worin besteht dieser Konsens? Deutschland ist geprägt von
- der deutschen Sprache
- dem christlichen Glauben
- unseren Traditionen
Wir sind und leben anders als z. B. Bürger in der Türkei, in China oder in Afrika. auch dort gibt es diesen kulturellen Grundkonsens, und niemand käme dort auf die Idee, ihn in Frage zu stellen.
Wer sich außerhalb dieses Konsens befindet, ist nicht automatisch aus der Gesellschaft ausgeschlossen oder benachteiligt. Er muss nur erkennen, dass es eben diesen Konsens gibt, ihn respektieren und sich an ihm orientieren und sich anzupassen.
Es kann nicht sein, dass in Gerichtsverfahren primitive kulturelle Traditionen (z. B. Ehrenmorde, Gewalt gegen Frauen) als Grundlage dafür dienen, die Strafen für Gewalttäter abzumildern. Niemand käme auf die Idee, die Strafe für einen prügelnden deutschen Ehemann auszusetzen, weil sich in der Bibel Nachweise finden ließen, die sein Verhalten rechtfertigen.
Es ist eine dringende Aufgabe der Unionsparteien, offensiv für diesen Grundkonsens (oder eben diese Leitkultur) einzutreten. Dies sollte nicht die Achse unserer Politik sein – hier sehe ich die Wirtschafts- und Sozialpolitik im Vordergrund. Diese Leitlinie sollte aber unser Wirken überall dort grundsätzlich bestimmen, wo wir politische Verantwortung inne haben.
Multikulti ist gescheitert. Das haben inzwischen selbst viele Grüne eingesehen. Gerade vor dem Hintergrund sehr stark präsenter kultureller Traditionen führt diese Haltung zur Bildung von Parallelgesellschaften. Die bedauerlichen Ergebnisse lassen sich in Neukölln, Kreuzberg oder Duisburg-Marxloh besichtigen. Wenn in einer anderen Kultur niemand von mir einfordert, mich anzupassen, dann tue ich das auch nicht.
Wir müssen uns ebenfalls von den Traumata der 68er freimachen. Die Verteufelung aller deutschen Traditionen hat weite Teile der Bevölkerung entwurzelt. Der kritische Umgang mit der nationalsozialistischen Diktatur darf uns nicht davon abhalten, uns auf unsere deutschen oder bairischen Wurzeln zu besinnen.
Wer diesen Grundkonsens bestreitet, redet einer kulturlosen Gesellschaft – und damit der Barbarei das Wort.
Topics: Allgemein, Integration, Kultur | 2 Kommentare »















1.März 2008 at 17:51
Die Haltung der NPD zu Integration und Assimilierung ist die gleiche, wie sie auch der türkische Premier Erdogan hat: nämlich ablehnend (wenn auch aus unterschiedlichen Gründen).
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27.März 2008 at 12:01
[...] hinzufügen: Die Muschel an sich wurde natürlich nicht vermehrt, es ist immer noch eine. Der Y hat nun eine FORDERUNG an die Bank, er besitzt jedoch keine 2 Muscheln (Bargeld), spielt jedoch hier keine [...]
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