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Von Philipp | 17.Januar 2008
Diese Steigerung fällt uns beim Thema Landtagswahl in Niedersachsen ein. Was soll die SPD auch tun -mit 34% ganze zehn Punkte hinter Wulff erreicht sie gerade die Schwelle um wahrgenommen zu werden und verfehlt gerade den Punkt, ab dem man Chancen hat. Nun beging Wolfgang -wer-soll-das-sein Jüttner eine Verzweiflungstat- und holte zum Tiefschlag aus, wie der Focus berichtete:
Die SPD richte sich mit ihren Diffamierungen selbst, sagte der Generalsekretär der CDU Niedersachsen, Ulf Thiele, am Mittwoch. „Jüttner ist am Ende.“ Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) habe den „Bürgern des Landes seine private Situation offen gelegt. Die CDU werde an ihrem „sachlichen, an Ergebnissen orientierten“ Wahlkampf festhalten.
Wolfgang Jüttner hatte gemeinsam mit seiner Frau in einem Interview mit der „Bunten“ Kritik an Wulffs Privatleben geübt. „Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen“, erinnerte Jüttner an frühere kritische Äußerungen Wulffs in Bezug auf Amtsvorgänger Gerhard Schröder (SPD) und dessen Trennung von Ehefrau Hiltrud. Damals habe sich Wulff für seine Wahlniederlage gegen Schröder mit hämischen Kommentaren zu Schröders gescheiterter Ehe gerächt.
Dass aber zwischen Wulffs offener und ehrlicher Trennung und Schröders Vielweiberei ein riesiger Unterschied liegt, erkennt Jüttner nicht. Der Hammer kommt aber von dessen “mitfühlender” Ehefrau, die gern mal anderer Menschen Leid zu Wahlkampfzwecken mißbraucht:
„Ja, für sich setzt er (Wulff) nun andere Maßstäbe. Er hat kein Problem, sich von seiner Frau ´Knall auf Fall´ zu trennen und gleichzeitig eine neue Frau zu präsentieren – die jetzt ein Kind erwartet, obwohl er nicht geschieden ist“, ergänzte die Frau des SPD-Politikers, Marion Jüttner-Hötker. „Ich fühle mit der verlassenen Ehefrau, die sicherlich leidet.“ Sie habe es persönlich als „unangemessen“ empfunden, dass Wulff wenige Tage nach der Trennung von Ehefrau Christiane schon mit seiner Lebensgefährtin Bettina Körner zum Gala-Empfang der Ministerpräsidentenkonferenz eingeladen habe.
Naja -lasst den Mann mal machen -das zeigt nur, wie fertig die Roten in Niedersachsen sind. Halten wir auch Hessen und Hamburg, knallen die Korken. Nicht für die CDU. Nicht für die Kandidaten. Sondern wegen den Menschen in den Ländern, die ein Recht gute Politik, zumindest aber den Schutz vor roter Politik haben.
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