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Integrationsgipfel: Kritik an Ministerin Böhmer
Von Philipp | 9.Juli 2007
Ministerin Böhmer
Die bisweilen recht radikale linke Taz berichtet über die Unzufriedenheit bei einigen Migrantenverbänden im Zusammenhang mit dem neuen Zuwanderungsgesetz und den unverfrorenen Drohungen gegen die Bundesregierung.
BERLIN taz : Im Streit um den Integrationsgipfel ist die zuständige Staatsministerin Maria Böhmer (CDU) angegriffen worden. “Sie ist beratungsresistent und vertritt eine Parteilinie. Das ist frustrierend”, sagte Gabriele Boos-Niazy, Vertretin des Zentralrats der Muslime, der taz. Safter Cinar vom Türkischen Bund Berlin Brandenburg erklärte: “Frau Böhmer ist fehl am Platz. Sie versucht die Regierungspolitik durchzusetzen und hat keine Empathien für Migranten.”
So heißt das also, wenn die Regierung nicht so will, wie es einige eher eigene als Bürgerinteressen vertretende Organisationen wollen. Frustrierend finden es die meisten Deutschen doch wahrscheinlich eher, dass sich die Migrantenverbände mehr und mehr das Recht rausnehmen für alle Migranten zu sprechen, obwohl nur wenige dort Mitglied sind. Und noch mehr frustrierend ist es, wenn diese Verbände für Sonderrechte der Muslime kämpfen. Wo gibt’s denn so was. Haben wir schon jus sanguinis oder bleibts noch beim „alle Bürger haben die gleichen Rechte“?? Und Beifall gibt’s von der taz. Wer hätte das gedacht….
(…)
Zu dem Gipfel lädt die Bundesregierung für den Donnerstag nächster Woche ein. Die Kanzlerin hat ihn einberufen, ihre Integrationsbeauftragte Böhmer organisiert ihn. Einige Migrantenverbände hatten gedroht, nicht teilzunehmen, wenn die Bundesregierung an der Verschärfung des Zuwanderungsrechts festhält. Das soll der Bundesrat schon am Freitag beschließen. Mit Boykott gedroht haben die Türkisch-Islamische Union (DITIB) und die Türkische Gemeinde Deutschlands. Andere Verbände wie der Bund spanischer Elternvereine oder die Deutsch-Arabischen Vereine wollen dagegen kommen.
Unglaublich ist das- da drohen Muslimverbände der Bundesregierung, wenn diese ein Gesetz wie vorgesehen verabschieden sollte. Das ist untragbar – wo kommen wir denn da hin? Aufeinander zugehen müssen beide Seiten, nur zu nehmen und nichts zu geben führt nicht zum Erfolg. Was kommt dann als nächstes? Wird mit Aufstand gedroht, wenn den Muslimen das grausame Schächten von Tieren verboten wird, wie es die Länder fordern?
Dann sollen DITIB & CO eben wegbleiben. Der Integrationsgipfel ist nämlich kein Geschenk der Migrantenverbände an die Regierung, sondern ein freundliches Angebot der Regierung an die Verbände. Da heißt es standhaft bleiben, Frau Böhmer.
Taz 09.07.2007
Topics: Integration | 3 Kommentare »















20.Juni 2008 at 09:17
Frau Bömer sollte bei der TGD Bundeskongress teilnehmen. Wieviel jahrzehnte wollen noch die Unionsparteien die Integration der Imigiranten in Deutschland verhindern. Die Integrationspolitik der Regierung ist kein freuendliches Angebot sondern ein absolutes MUSS und eine Notwendigkeit für eine gemeinsame Zukunft und für ein friedliches und gemeinsammes Leben in Deutschland.
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20.Juni 2008 at 10:52
In erster Linie stellen sich viele Migranten (meist aus dem muslimischen Kulturkreis) doch selbst ins Abseits. Man sieht das schon bei traditionellen Dorf- oder Stadtteilfesten (z.B. Maibaumaufstellung): keine Türken / Araber interessieren sich dafür. In den normalen Vereinen (Musik, Sport): oftmals Fehlanzeige.
Man bläst den Migranten hier doch … und die Aufnahmegesellschaft zahlt. Wenn jemand sich einbringen möchte und ernsthaft die deutsche Gesellschaft akzeptiert (was oft leider nicht der Fall ist) wird er auch hier angenommen.
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20.Juni 2008 at 13:01
Wem es hier nicht gefällt und wer sich und seine Familie nicht selbst ernähren kann, darf, soll und muss unser Land verlassen.
Wir zwingen niemanden hier zu bleiben, wir baten und bitten niemanden zu kommen. Wir, das deutsche Volk.
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